Archive for the ‘Allgemein’ Category

JIPPIE – Die Tickets sind heute angekommen:

OHM Ticket_child

OHM Ticket

Ich freu mich drauf!

Nachdem ich die frisch aus der Fraese kommenden, neuen Laborgegenstende abholte, ritt ich durch’s Gebaeude …

Teflonhalbkugeln

… und keinem dieser jungen Huepfer (a.k.a. Studenten) fiel diese Hommage auf. Banausen!

Schade, schade, dass ich den dtsch. Titel nehmen musste, aber im Original haette es nicht funktioniert.

Das Pferd muss man ueberigens nicht aus Teflon machen. Teflon ist ziemlich teuer. Zwei Kokosnussschalenhaelften tun’s auch.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Wenigsten meiner lieben Leser, den groszen, Chicagoer Musiker Wesley Willis kennen.

Dies ist sehr schade, denn wenn man sich mal etwas abseits der ueblichen Quellen (vulgo: wikipedia) umschaut, dann sieht man, wie sehr er das Leben so vieler Menschen positiv beeinflusste.

Seine Lieder waren sich alle sehr sehr aehnlich, um nicht zu sagen „gleich“. Ein vom Keyboard vorgegebener Rythmus und Wesley sang dazu.
Auch seine Texte waren sich immer sehr aehnlich. Am Ende dann gefolgt von „Rock over London, Rock On Chicago“ und einem Reklamespruch wie bspw. „Taco Bell, make a run for the border“ oder „Kinkos, it’s the copy center“.

Mein schriftstllerisches Talent reicht leider nicht aus, um hier Wesley Willis adaequat zu wuerdigen ohne andere zu kopieren. Deswegen zitiere ich lieber gleich einen anderen groszen Musiker, Jello Biafra:

one of the most unique songwriters and entertainment personalities in history. His music, lyrics, drawings, insight and the way he put them together are like no one else. Ever. There will never be another.
(von hier)

Was Jello Biafra dort schreibt laeszt sich an einem (nicht ganz so) zufaellig gewaehltem Liedtext illustrieren:

Wesley Willis – Rock Saddam Hussien’s Ass

Play that rock lead guitar
Rock it like a magikist
Rock and roll is the joyride music
Whip that snow leopard’s ass

Rock Saddam Hussein’s ass
Rock Saddam Hussein’s ass
Rock Saddam Hussein’s ass
Rock Saddam Hussein’s ass

Play that Westone guitar
Rock it to the break of dawn
Rock in on the mic in front of 50,000 people
Rock the jam session on Saddam Hussein

Rock Saddam Hussein’s ass
Rock Saddam Hussein’s ass
Rock Saddam Hussein’s ass
Rock Saddam Hussein’s ass

Play the rock solo as hard as you can
Make the crowd roar like a tidal wave
Rock the jam session on a good free will
Whip the hell out of that snow leopard’s ass

Rock Saddam Hussein’s ass
Rock Saddam Hussein’s ass
Rock Saddam Hussein’s ass
Rock Saddam Hussein’s ass

Rock over London, Rock On Chicago
TCBY, it’s the country’s best yogurt

Aufmerksam wurde ich auf Wesley Willis als ich halb so alt war wie heute. Als ich gerade mit meinem Abitur anfing.
Juergen Kuttner spielte mal ein paar seiner Lieder in seiner Sprechfunk-Sendung auf Radio Fritz. Und dieser Sound sprach mich irgendwie an. Erstmal (natuerlich?) aufgrund einer allgemeinen Faszination fuer das Andersartige, das Skurile und nicht zuletzt auch das Morbide.
Fuer mich nicht weiter verwunderlich, bei Liedern wie bspw. Jesus ist the Answer oder Alanis Morrisette.

Erstaunlicherweise gab es im lokalen Multiwarengeschaeft (vulgo: SB-Markt, … mhm es kønnte auch ein Edeka gewesen sein) der Kreisstadt Stendal eine CD von ihm. Die Fabian Road Warrior. Und wenn ich da jetzt mal so drueber nachdenke, war dieses Geschaeft sowieso ganz erstaunlich. Dort gab es naemlich auch die deutsche Ausgabe des Scientific American; was zur damaligen Zeit, aus verschiedenen Gruenden, fuer mich ja sowas wie die heilige Schrift war.

Wesley Willis hat eine unglaubliche Anzahl von Liedern produziert. Leider konnte ich derer nur ca. 700 habhaft werden. Der Grund liegt darin, dass die allermeisten seiner CD’s selbstproduziert waren und nur auf seinen Konzerten verkauft wurden.

Dass ich ueberhaupt so viele Lieder von ihm habe liegt daran, dass ich vor einiger Zeit auf diese Seite stiesz. Dort stellt der Kuenstler Derek Erdman viele Lieder von Wesley Willis zum Download zur Verfuegung.

Im Zuge meines „Katalogisierungswahns“ wollte ich die Lyrics in alle meine mp3-Dateien einpflegen. Das ist ein noch langwierigerer Vorgang als es sich anhørt, denn denen ist teilweise sehr schwer beizukommen. Dies gilt insbesondere fuer Wesley Willis‘ Lyrics.
Auf den ueblichen Seiten die Songtexte zur Verfuegung stellen, gab es nur eine sehr begrenzte Anzahl seiner Texte. Deswegen musste ich jedes einzelne Lied noch „manuell“ suchen. Startpage und insbesondere youtube halfen dabei sehr.

Nach sehr vielen Stunden, letztlich immer gleicher und doch recht langweiliger, Arbeit, hatte ich dann einen gar nicht so unbetraechtlichen Teil der Willisschen Liedtexte zusammen getragen.

Ich war Derek Erdman sehr dankbar, dass er die Sammlung seiner Wesley Willis Lieder der Allgemeinheit zur Verfuegung stellt. Deswegen dachte ich mir, dass diese seine Seite ein natuerlicher Ort ist, um dort auch die Lyricssammlung anderen interessierten Menschen zum Download anzubieten.
Und deswegen findet sich, ganz entgegen meines sonst ueblichen Anonymitaetswahns, mein Name auf der Seite.

… ist ein Sport, bei dem durchaus scharfe Tanten …

001_scharfe Roller Derby Tanten

… … … Damit waere dann auch bereits alles Wichtige gesagt (auszer natuerlich, dass dieses Bild wie immer von meiner liebsten Frau gemacht wurde) und ich beende den heutigen Artikel an dieser Stelle. Es wird ja gesagt, dass man aufhøren soll, wenn es am schønsten ist.

Was fuer aberglaeubische Leute diese Christen doch sind.

Wenn ich das so schreibe (ist ja nicht das erste Mal), dann glaube ich immer, dass møgliche christliche Leser meines Blogs in einen ziemlichen Konflikt mit der Meinungs- und Religionsfreiheit geraten. Warum zum Teufel gilt die denn eigentlich auch fuer Meinungen, die uns nicht in den Kram passen? Was fuer ein mistiges System das doch ist, nicht wahr.
Auch wenn ich mir da einen heimliche Spasz draus mache, mag ich schreiben, dass es auch mir schwer faellt, aufgrund anerzogener (nicht unbedingt falscher!) Denkreflexe, es derart auszudruecken.

Aber zurueck zum Ausgangspunkt.

Dass viele sog. „christliche Braeuche“ (auch, aber nichr nur) rund um Ostern „heidnischen“ Ursprung haben ist ja bekannt. Damit faellt dieser wichtige Bestandteil des Festes bereits unter den Begriff „Aberglaube“, denn nach eigener christlicher Definition, gilt dies ja fuer jedweden nichtchristlichen Glauben. Somit sollte es den Gesetzen der Logik auch fuer alles gelten, was von eben diesen uebernommen wurde. Aber das ist ja bekannt, dass alle Religionen dieser Welt ziemlich flexibel sind, was die Dogmen anbelangt, welche der Machterlangung und -erhaltung dienen.

Ich møchte eigentlich auf einen ganz spezielles Detail hinaus.

Wie wir alle wissen, ist Ostern jedes Jahr an einem anderen Tag. Dies deswegen, weil der Ostersonntag der ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Fruehling ist.

Nichts Neues soweit.

Aber warum ist dem eigentlich so?

Der Grund ist ganz einfach: damit garantiert ist, dass Ostern niemals wieder eine Sonnenfinsternis stattfinden kann!

Und damit bin ich eigentlich auch schon fertig. Den Zusammenhang zwischen dem wichtigsten christlichen Fest und warum gewuenscht ist, dass dort niemals wieder eine Sonnenfinsternis stattfinden kann, den kønnen sich meine lieben Leser sicher selbst denken.

Quod erat demonstrandum, denn wie wir alle wissen, glauben nur aberglaeubische Wilde, dass eine Sonnenfinsternis die Strafe eines anthropomorphen, „allmaechtigen“ Wesens ist.

Dies schrieb ich neulich. Oder vielmehr drueckte ich es dort, via einer Durchstreichung, mit einem kleinen Funken Hoffnung aus.

Nun habe ich aber gerade eben diesen Artikel gelesen. Der Artikel handelt darueber, wie bestimmte Gruppierungen auf der Klaviatur der Vorurteile spielen und damit erfolgreich sind. Erfolgreich deswegen, weil KEIN Sturm der Entruestung durch das dtsch. Volk geht. Weil die Leute immer noch zu diesen Aerzten gehen. Und irgendwie ist dieses zum Himmel schreiende Phaenomen der Totenstarre nicht mit meiner Vorstellung von modernen (und freien) Zeiten in Einklang zu bringen.

Aber ich will das nicht nur als Fingerzeig auf die Kirche verstanden haben. Denn wie schreibt Uena es in einem Kommentar:

[…] wie selbstverständlich [ist] Homosexualität in unserer Gesellschaft tatsächlich verankert und akzeptiert [?] Für den fortschrittlichen Geist angeblich kein Thema mehr […]. Diese Akzeptanz ist aber nur oberflächlich und äußert sich in vielen kleinen Details, die eine homosexuelle Lebensweise eben nicht als normal interpretieren. Beispielhaft sei hier genannt, dass bei Homosexuellen dieses Attribut in Medien sehr häufig als Adjektiv mit erwähnt wird, obwohl es mit dem eigentlichen Kontext nichts zu tun hat. Das gibt es bei Heterosexuellen nicht. Oder wie schnell das Schimpfwort “Schwuchtel” ausgesprochen wird. Normalität wird nicht als Beleidigung herangezogen, weil sie nicht greift. Die ganze Debatte über rechtliche Gleichstellung homosexueller Paare zu heterosexuellen zeigt ebenso, wie unglaublich verquer die ganze Einstellung noch ist.

Ich selber brauchte ueber eine Dekade um genau dieses beschriebene Denken zu wandeln. Und das schaffte ich nur dank tatkraeftiger Unterstuetzung einer mir sehr wichtigen Person. Und selbst heute ertappe ich mich noch immer dabei, wie sich solche Vorurteilen in meinen Gedanken bilden. Wenn es mir denn dann aufaellt, versuche ich das natuerlich aktiv zu reflektieren. Ein zeitaufwendiger Prozess, da es auch so viele andere Bereiche gibt, wo das passiert (bspw. Frauen, Auslaender etc.)

Das Zitat spricht also den eigentliche Knackpunkt an. Denn wer kennt es nicht, wenn das Thema auf gleichgeschlechtliche Liebe (!!!!) kommt, sind wir zwar alle fuerchterlich aufgeklaert, aber mehr so in der Art und Weise „Na heutzutage sind wir ja so modern, da soll doch jeder machen was sie (oder er) will; solange die (!) mich damit in Ruhe lassen“.

Dies ist tatsaechlich (!) eine moderne und aufgeklaerte Haltung. Bewusst gegen die eigenen anerzogenen Reflexe und Instinkte anzutreten kann nicht anders als modern bezeichnet werden. Aber die Art und Weise wie wir das denken, ist doch arg bemueht. Eben durch aeuszere Umstaende auferzwungen. Auch daran ist nichts Schlimmes, denn so beginnen moderne Zeiten immer. Verantwortungsbewusste Fuehrungspersønlichkeiten sorgen dafuer, dass wir das Unnøtige, aber tief in der Gesellschaft verwurzelte, unserer Vergangenheit ablegen. Dies bspw. durch Gesetze oder durch deutliches Sichtbarmachen bestimmter Probleme. Deswegen schaffen wir, die Leser dieses weblogs, es eben auch sich tatsaechlich modern zu verhalten.

Dummerweise haben wir (diesmal ist damit ein etwas grøszerer Kreis moderner Menschen gemeint) es nicht geschafft, dass diese, dem 21.sten Jahrhundert wuerdigen, notwendigen Verhaltensaenderungen auch im Rest der Gesellschaft tatsaechlich ankommt. Und deswegen sind bspw. die oben erwaehnten Gruppierungen (aber nicht nur die) eben kraeftig dabei, all das Erreichte wieder zu annullieren. Weil sie wissen, dass sie damit auf laengere Sicht Erfolg haben werden. Und deswegen bin ich der Meinung, dass die dunklen Zeiten bereits begonnen haben. Denn in wahrhaft modernen Zeiten waere dies nicht møglich.

Und wie so oft ist der konkrete Aufhaenger dieses Artikels nur als Beispiel zu sehen. Neben der nicht-heterosexuellen Liebe gibt es viele andere Beispiele in diesem Themengebiet.
– Die bereits mehrfach erwaehnte Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau; warum werd ich komisch angeschaut, wenn ich sage, dass ich gern zu Hause bleiben und mich um’s Kind kuemmern will?
– Die ebenso bereits mehrfach in diesem weblog erwaehnte Einstellung zur Sexualitaet und zum ficken.
– Die Einstellung der Bevølkerung zu fundamentalen Buergerrechten, die nunmal auch fuer Nazis und schlimmere Verbrecher zu gelten haben (auch dies war bereits mehrfach ein Thema in diesem weblog).
– Die fundamentale Angst vor dem Fremden (die leider auch all zu oft das zugrundeliegende meiner eigenen Gedanken ist).
– Und nicht vergessen werden duerfen die Einstellungen gegenueber armen (oder ungebildeten) Menschen.
Dies sind natuerlich nur die wenigen Themen, die mir am Herzen liegen und mit denen ich mich ein wenig beschaeftigt habe.

Es ist natuerlich nicht zu vergessen, dass nach den Schwulen und Auslaendern immer straks die Intellektuellen (und deren Kinder) auf dem Scheiterhaufen (oder in neuerer Zeit im KZ) landeten. Dies ist natuerlich der aeuszerst egoistische Grund, warum ich immer und immer und immer wieder darueber schreibe (und spreche).

Auf lange Sicht, gibt es gluecklicherweise Hoffnung. Die Geschichte hat es naemlich immer wieder gezeigt, dass ueber kurz oder lang, die Menschen wirklich unmenschliche Systeme zu Fall bringen und fuer einen gewissen Zeitraum durch etwas Besseres ersetzen. Nur dummerweise leiden und sterben bis dahin und in diesem Prozess so viele Menschen. Und die dunklen Zeiten muessen ja auch erstmal durschritten werden.
Nur dummerweise hilft dies nicht uns (oder unseren Kindern), denn wir kommen ja gerade aus einem goldenen Zeitalter.

Und deswegen møchte ich mich an dieser Stelle nochmals wiederholen:

Lasst uns unsere Kinder so erziehen, dass sie in der Lage sind, die Fackel der Freiheit, die wir (kurzzeitig) erleben durften, weiter zu tragen, durch die Nacht.

Freiheit! Liebe Leute, sprecht darueber. Und in dunkler Vorahnung, darob der Zustaende in einigen Jahrzehnten (Jahren?) møchte ich dazu schreiben: solange ihr euch damit nicht in unnøtige Gefahr bringt.
Fuer die Menschen in vierhundert Jahren. Und damit dass Leiden all der Millionen bis dahin nicht umsonst ist.

Eine letzte Sache noch, welche mehr in die philosophische Richtung geht.

Es gibt aeuszersts wichtige Unterschiede zwischen Pessimismus und und Fatalismus.
All das was ich so schreibe ist mitnichten fatalistisch! Ich halte uns (ganz konkret uns, aber auch die Menschen als Ganzes) fuer allzeit und fundamental handlungsfaehig. Daraus resultieren eben auch die staendigen, impliziten Aufrufe: denkt mal drueber nach; versucht zu erkennen, wie diese erschreckenden Entwicklungen auch ganz konkret euch betreffen; und vor allem, versucht diesen Entwicklungen etwas entgegen zu setzen. Ich selber versuche ja auch mit (und nach) den mir gegeben Møglichkeiten zu handeln.
Man kønnte also sagen, dass zwar all das was ich schreibe recht pessimistisch ist, dass ich aber eine grundsaetzlich optimistische Lebens- und Handlungseinstellung habe.

zeigte ich ja schonmal an anderer Stelle. Hier nun sehen wir, wie die Norweger auch ihren unbelebten Gegenstaenden Mitgefuehl gegenueber aufbringen … „Waerm mich“:

Und eine unglaublich viel Energie verbrauchende Erfindung sieht man hier:

Das Rote ist eine Waermedecke die den Boden auftaut, wenn im Winter unbedingt Straszenarbeiten gemacht werden muessen (bspw. wg. einer gebrochenen Wasserleitung).

Als ich sowas das erste Mal sah, kam ich ueberhaupt nicht drauf was das sein koennte. Beim zweiten Mal wollte ich das nicht so richtig glauben, des unglaublichen Energieverbrauchs wegen. Und dann hab ich mir das beim dritten Mal genauer angeschaut und meine Theorie bestaetigt gesehen, dass damit die Regenwuermer gewaermt werden.

Als Kommentar zu meinem letzten Beitrag erhielt ich einen Hinweis auf diesen Artikel.

Der geht auf einen von mir angesprochenen Aspekt, das Nichtsprechen ueber sexuelle Dinge, mal etwas genauer ein.

Da es so gut passt und weil der so gut analysiert und geschrieben møchte ich den verlinkten Artikel als absolut lesenswert empfehlen.

Schøn fuer mich zu sehen ist, dass meine Gedankengaenge also gar nicht so verrueckt sind.

In dem Artikel wird auch kurz ueber die sogenannte „sexuelle Revolution“ geschrieben. Ich hatte auch ueberlegt diese anzusprechen. Sozusagen als „gutes Beispiel“. Dabei bemerkte ich genau das, was in dem Artikel steht: dass versucht wird, all die positiven Auswirkungen der Emanzipation der 68’er, zurueck zu rollen. Deswegen habe ich dann doch nicht darueber geschrieben, weil ich mich dann nur noch mehr aufgeregt haette.

Im ersten Teil zu dem Artikel geht es auch um Sprache. Insbesondere um Sprache in Kinderbuechern und wie diese gereinigt werden soll. Denn ’s wissen schon: Kindern kann man das doch nicht zutrauen. Bzw. wollen wir Eltern doch nicht in die Verlegenheit kommen, dass wir unseren Kindern ernsthaft was erklaeren muessen!
Jedenfalls habe ich dem nicht mehr ganz so kleinem Mann der bei uns wohnt, neulich das wunderschøne Buch „Fennymores Reise oder wie man Dackel im Salzmantel macht“ vorgelesen. Darin wird eine arme Familie als Bagasche bezeichnet. Daraufhin fragte er, was das denn bedeutet und ich erklaerte ihm, dass dies ein abwertender Begriff fuer Menschen ist. Natuerlich etwas weniger „gestelzt“ und mit viel mehr Worten, als eben hier. Erfreulichweise wurde es dann auch noch ein paar Seiten spaeter im Buch erklaert.

Trotz all den schnell woranschreitenden derzeitigen politisch und gesellschaftlichen Entwikclungen, geht es eben DOCH, dass wir unseren Kindern humanistische und freiheitliche Richtlinien vermitteln.

Dunkle Zeiten kommen auf uns zu haben begonnen. Lasst uns unsere Kinder so erziehen, dass sie in der Lage sind, die Fackel der Freiheit, die wir (kurzzeitig) erleben durften, weiter zu tragen, durch die Nacht.

Vor ca. zwei Jahren stellte ich, im Wortsinne, von einer Woche zur naechsten, in rechentechnischen Belangen komplett auf ubuntu-Linux um.

Das war dann mein dritter Versuch, der endlich glueckte.

Der erste war getrieben durch Laptops, welche wir von der Uni bekamen und auf denen war Suse-Linux drauf. Privat hab ich aber weiterhin irgendwie doch windows weiter benutzt, auch wenn ich viel Unikram auf dem Laptop machte. Das war so von ca. 2002 bis ca. 2004.

Der zweite Versuch war dann 2005/2006. Ich wollte fuer meine Dissertation alles unter Linux machen. Mich duenkt, ich probierte es da schon mit ubuntu.
Waehrend die Installation recht fix und problemlos von Statten ging, tauchten natuerlich immer wieder kleinere Problemchen auf. Fuer den versierten Informationstechnikbegeisterten waren die sicherlich alle schnell zu løsen, mit den im Netz vorhandenen Dokumentationen. Aber fuer mich „Computerdummie“ setzten viele dieser „Anleitungen“ so viel Wissen voraus, dass die Erarbeitung der Løsung immer recht viel Zeit in Anspruch nahm.
Ich gebe zu, dass ich dabei relativ viel lernte und diesen Preis fuer meine Freiheit gern zahlte. Aber Leute mit weniger Motivation als ich, schreckt dies dann natuerlich ab.
Letztlich fuehrte dann aber das fuer mich nicht løsbare Problem, wie ich denn eine vernuenftige WLAN-Verschluesselung anstelle, dazu, dass ich doch wieder fuer viele Jahre im windows verharrte.

Im Laufe der naechsten Jahre, gab es jede Menge Fortschritt im Bereich der „Standardprobleme“. (Selbst Netzwerkdrucker werden mittlerweile ohne grøszere Probleme gefunden!)
Ich merkte dann spaet in 2010, dass ich nur noch eines einzigen Programmes wegen eine „gute“ Ausrede hatte, um im windows zu verbleiben. Und dass es dafuer auch eine mittlerweile sehr gut funktionierende freie (!) Alternative gibt. Deswegen entschied ich, dass der Wechsel nur an meiner eigenen Faulheit und Bequemlichkeit, nicht aber an objektiven Gruenden scheitert. Frueh in 2011 wechselte ich dann zu ubuntu-Linux mit der KDE Desktop Umgebung. Und wie oben geschrieben, war es so gut, dass ich sofort aufhøren konnte mit windows. Die Einarbeitung in das neue Programm dauerte natuerlich einige Zeit, ca. 2-3 Wochen, aber es stellte sich tatsaechlich heraus, dass es ein vollwertiger Ersatz ist.

Kleine Probleme gibt es natuerlich immer noch. Meine Faehigkeiten sind etwas grøszer geworden, aber nicht viel. Meine Motivation freie Alternativen zu benutzen ist deutlich grøszer geworden.
Aber das was sich fundamental verbessert hat, ist die Dokumentation im Netz.
Waehrend in 2006 noch „verlangt“ wurde, in Systemdateien rumzuwurschteln und Shellkommandos beinahe kommentarlos einfach angegeben wurden, sind die Problemløsungsstrategien im Jahre 2013 beinahe durchweg fuer Leute wie mich geschrieben. Das ist mittlerweile so weit, dass ich sogar meine „Angst“ vor „der Kommdozeile“ ueberwunden habe. Der Stil ist ungefaehr zu beschreiben als „Du hast ein Problem und bist motiviert ein kleines bisschen deiner Zeit zu investieren (ca. 2 bis 10 Minuten) um die Løsung des Problems etwas besser zu verstehen? Nun hier ist die Løsung und ich schreib dir dazu, warum das so gemacht werden kann.“

Dies ist ein tyisches Beispiel. Das sieht erstmal alles nach Technobabel aus, aber man muss sich wirklich nur kurz die Zeit nehmen, sich das mal durchzulesen und auf das Problem anzuwenden.
Los ging es, dass ich endlich mal meinen Drucker/Scanner installieren wollte. Der Drucker wurde automatisch erkannt, aber vom Scanner zunaechste keine Spur. Also suchte ich erstmal danach, wie ich denn meinen Scanner/Drucker installieren kønnte. Dort wurde ich auf die Treiber verwiesen. Die hab ich runtergeladen, aber als RPM-Paket. Daraufhin kam ich zu der verlinkten Seite, welche dieses Problem geløst haette. Soweit zum Thema dieses Beitrages.
Pløtzlich aber dachte ich mir „Moment mal, vielleicht wird der Scanner ja automatisch unterstuetzt und ich habe es nur nicht bemerkt“. Eine ganz andere Frgestellung also. Und so war es auch. Es stellte sich heraus, dass das Problem an ganz anderer Stelle lag: mir fehlte ein Scanprogramm. Das hab ich dann (semi)automatisch installieren lassen und alles hat sofort mit dem bereits vorhandenen Bildmanipulationsprogramm funktioniert.

Was ich eigentlich sagen will (auch wenn es diesen Blog vermutlich nicht verlassen wird): Danke an die Linuxcommunity, dass ihr es geschafft habt, die vorhandenen Problemløsungsstrategien so zu dokumentieren, dass auch weniger begabte Menschen, wie ich, das nachvollziehen kønnen. Dies ist vermutlich einer der wichtigeren Schritte auf dem Weg in eine freiere Gesellschaft.

Im Herbst 2010 hatte ich angefangen einen Beitrag zu schreiben. Dies wurde ausgeløst von einem Artikel den ich zuvor gelesen hatte, im Zusammenhang mit einem Interview, welches mich sehr beeindruckte.

Ich erinnere mich noch, dass ich aufhørte zu schreiben, weil es schon spaet war und dass ich dann die darauffolgenden Tage einfach keinen Nerv hatte weiter zu schreiben. Und dann vergasz ich den Artikel leider ganz.

Nun habe ich mal in meine Entwuerfe geschaut und festgestellt, dass eben dieser Artikel eigtl. verøffentlicht werden kann, so wie er ist. Es fehlt der zweite Teil, aber das was ich bisher schrieb, kann auch eigenstaendig stehen, auch wenn das Ende nicht ganz „rund“ rund. Es ist deutlich zu merken, dass ich abrupt aufhørte und dass da eigtl. noch was kommen sollte. Leider weisz ich nicht mehr, was das war. Dennoch møchte ich an dieser Stelle den fast fertigen Artikel verøffentlichen.

In letzter Zeit versuche ich in Artikel mit komplizierteren Sachverhalten und „ernsten Themen“ kuerze Saetze zu verwenden. Damit das Ganze leichter lesbar und den Gedanken besser zu folgen ist. Da ich aber schreibe wie ich denke, erfordert dies immer eine Nachbearbeitung der Texte. Ich habe mich dagegen entschieden, diesen Artikel diesbezueglich nachzubearbeiten. Nicht, weil ich keine Lust oder Zeit haette. Ich denke aber, dass es wichtig ist so wenig wie møglich Geschichtsrevision zu betreiben. Auch bezueglich der eigenen Historie. Im allgemeinen Leben ist das natuerlich nur sehr bedingt møglich. Aber bei dieser Sache kann ich das machen.
Der Artikel wurde eben tatsaechlich von einem etwas anderen „ICH“ geschrieben. Vieles von dem Geschriebenen ist mittlerweile ein integraler Bestandteil meines persønlichen Narrativs. Im Sinne des „Major Consensus Narrative“ (leider, ein viel zu kurzer Wikipediaeintrag dazu). Teilweise ist das dort (oder in den Artikeln) Geschriebene auch schon Teil des „minor consensus narrative“ meines sozialen Habitats geworden.
Ich lese ja nun auch bereits seit vielen Jahren Artikel zu und Studien ueber solche Probleme. Deswegen sehe ich solche Sachen _jetzt_ zwar nicht entspannter, aber bewusster … nein, eigentlich UNTERbewusster (dennoch nehme ich es bewusst wahr … verwirrend). Es laeszt mich jedenfalls nicht mehr sofort innerlich „explodieren“. .oO(Das kann man vermutlich auch abstumpfen nennen.)
Wieauchimmer, ich habe den Artikel bewusst in der damaligen Form belassen.

Im Text hatte ich eine detaillierte Notiz, dass noch etwas einzufuegen sei. Dies ist auch das Einzige von Relevanz, was ich direkt am Artikel aenderte. Indirekt habe ich „tote Links“ entfernt bzw. an nøtigen Stellen „technische“ Anmerkung gemacht. Ebenso wurden „Ueberbleibsel“ aus dem Erstellungsprozess, wie bspw. doppelt kopierte Saetze oder Rechtschreibfehler, korrigiert.

Auch den Titel habe ich aus mir naheliegenden Gruenden beibehalten.

Nach der langen Erklaerung nun der vergessene Artikel:

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Neulich hab ich einen sehr interessanten Artikel von Frank Rieger mit dem Titel: „We lost the war. Welcome to the world of tomorrow.“ gelesen.

Und gerade bin ich fertig geworden mit dem wohl besten Interview das mir in meiner ganzen Zeit die ich schon lesen kann jemals untergekommen ist (vielleicht mal abgesehen von (fiktiven) Interviews in Lemschen Romanen). Die vorangehende Aussage bezieht sich sowohl auf Inhalt, als auch auf die interviewte Person an sich und die Art und Weise wie das Interview gefuehrt wurde (siehe dazu auch der Medienkompetenz-Grundkurs von fefe). Da das Ganze deutlich laenger ist als ein gewoehnliches Zeitungsinterview heiszt es deswegen auch: „Conversations with Daniel Ellsberg“ und ist in sechs Teilen veroeffentlicht worden (am Ende des sechsten Teils gibt es Links zu allen anderen Teilen).

Im ersten Artikel geht es um eine ganz konkrete Bedrohung (auch in Dtschl.): die Herausbildung eines (weltweiten) Ueberwachungsstaates nach 9/11, (logische) Hintergruende, dazugehoerende Technologien und wie man damit umgehen kann (wobei sich dieser letzte Teil eher an eine eher kleine Gruppe von „relevanten“ Programmierern oder Aktivisten richtet). Daraus werde ich im Folgenden am meisten zitieren, denn in dem Interview geht es eher um (fuer uns) weniger konkrete Dinge wie bspw. die Pentagon-Papiere, Whistleblowing, Hintergruende zum Vietnamkrieg oder auch Zivilcourage. Letzteres ist es was diese beiden Schriften miteinander verbindet und weswegen ich  diese in diesem Beitrag verwende.

Soweit zur Einfuehrung. Meine Empfehlung: stoppt hier und lest zunaechst den Artikel von Frank Rieger.

Am Anfang schreibt er:

[…] the western democracies have become a playground for lobbyists [and] industry interests […] that have absolutely no interest in real democracy.

Leider gibt es dafuer nur all zu viele Beispiele und das ist auch nur das was bekannt wird. (Anm.: (fast) jedes Wort ist klickbar. Tote links wurden entfernt. Der vorletzte Artikel ist leider nicht mehr in seiner Gaenze frei verfuegbar, aber ein Abriss kann unter dem gegebenen Link noch gefunden werden.)

The “democracy show” must go on nonetheless. Conveniently, the show consumes the energy of those that might otherwise become dangerous to the status quo.[…] the illusion of participation.

Wer denkt nicht auch, dass gewisse Politiker (laengst nicht alle!) mal ein paar auf die Fresse kriegen sollten um Ihnen zu zeigen was wir von ihren „Vorschlaegen“ halten? Zum Glueck gibt es doch aber Petitionen, Demonstrationen, Mahnwachen etc. pp. und so Gedanken wie „Wo bleibt eigentlich die Revolution“ werden nur still und heimlich gedacht oder nur ganz wenigen vertrauenswuerdigen Personen gegenueber geaeuszert.

Soweit zur (zugegeben pessimistischen) Einfuehrung. Dann traegt er mal fuenf Punkte zusammen aus der  Sicht eines 60-jaehrigen Buerokraten.

First: paid manual labor will be eaten away further by technology

Diese Meinung haben auch andere (deutlich bekanntere Autoren) wie bspw. dieses Interview mit Jeremy Rifkin zeigt.

Das Maerchen der Vollbeschaeftigung (unter den traditionellen Gegebenheiten) scheint fuer „uns“ ja einfach zu durchschauen zu sein. Blosz wer waehlt denn dann eigentlich CDU, FDP und SPD? Ach ja die, die es nicht treffen wird weil sie mal ’n paar Jahre studiert haben um ihr Wissen und ihre Faehigkeiten auf den aktuellen Stand zu bringen.

Und er deutet auch an wen das treffen wird:

Not only the undereducated […]

Schwer zu glauben so mit frischem Abschluss, ohne Familie, gesund, flexibel, nicht abhaengig vom System und demokratisch interessiert, nicht wahr! Und wenn doch, dann ist es woanders (wo mglw. die oben erwaehnten traditionellen Gegebenheiten nicht (mehr) in dem Masze vorhanden sind) viel zu kalt und dunkel.

Und dann folgt eine (realistische) Einschaetzung wie das gehandhabt werden wird:

This [unemployed] part of the population needs to be pacified, either by Disney or by Dictatorship, most probably by both

Unrealistisch? Keineswegs, denn dieses Prinzip ist seit Anbeginn der „Zivilisation“ bekannt, erprobt und fuer gut befunden (und zumindest der „Disney-teil“ ist etwas bekannter unter dem Ausdruck „Panem et circenses“ geworden).

Der zweite Punkt (Klimawandel, damit verbundene haeufigere Katastrophen/Disaster und die Reaktionen darauf sind so offensichtlich, dass ich auszer diesem Satz nichts weiter zu schreiben werde.

(Anm.: das folgende Zitat ist natuerlich dann bereits zum dritten Punkt.)

Third: immigration pressure from neighboring regions will raise […] The nearly unavoidable reaction will be a Fortress Europe […] once ethical hurdles have fallen.

Der Artikel ist von Anfang 2006.

(Anm.: An dieser Stelle war die erwaehnte detaillierte Notiz. Die folgenden zwei Saetze wurden erst 2012 geschrieben.)

Mittlerweile stellt sich heraus, dass es schon seit Jahren mit der „ethical burden“ nicht mehr weit her ist. Dazu sei beispielsweise auf dieses befreite Dokument mit dem Titel „EUISS: What ambitions for European defence in 2020, Jul 2009“ verwiesen und auch Frontex gehørt ja zu der gern verdraengten Realitaet, was „EU“ eigentlich wirklich bedeutet.

Der vierte Punkt (Oel wird knapp und ein schmerzhafter Uebergang zu alternativen Energielieferanten) ist wiederum einfach nachzuvollziehen.

Der fuenfte Punkt ist wohl am allerwenigsten zu verstehen wenn man keine Ahnung hat. Entweder man reagiert total panisch oder total beschwichtigend. Es geht darum, dass all diese neuen Technologien (Nanotechnologie, Biotechnologie, Informationstechnologie etc.) unheimliche Gefahren in sich bergen, an die man nicht denkt. Es wird sicherlich nicht so sein, dass winzig kleine Roboterpartikel die Weltherrschaft uebernehmen, aber eigentlich weisz keiner was fuer Gefahren bspw. Nanopartikel wirklich beeinhalten, denn es gibt so gut wie keine Forschung dazu. Bei der Biotechnologie ist dies etwas besser erforscht, aber die wenigen Sachen die ich bzgl. der Nanotechnologie gehoert habe (auf einem ganz speziellen Workshop zu diesem Thema, deswegen leider keine Quellen) zeigen, dass auch hier grosze Gefahren liegen wenn man das nicht ordentlich handhabt. So bspw.  kann in modernen Farben Titanoxid drin sein (damit das normale weisz ein superweisz wird). Diese Nanopartikel an sich sind (tatsaechlich) harmlos in jedweder Konzentration (TiO ist eins der ganz wenigen ordentlich untersuchten (Nano)Materialsysteme, da es das schon so lange gibt), allerdings ist es moeglich dass die Partikel mit Si „beschichtet“ sind. Ist dies der Fall wird das ganze karzinogen! Nun mag man sagen: „ach nicht so schlimm, die passen da schon bei der Produktion drauf auf“; darauf kann ich erwidern: stimmt nur bedingt, denn als die Forscher das der Fabrik erzaehlten waren die ganz erstaunt, dass deren Partikel diese Beschichtung haben. Dann wiederum kann man sagen: „Ach nicht so schlimm, schlieszlich lecke ich ja nicht die Tapete an“; nun ja das stimmt, aber TiO ist auch in Sonnencreme drin!

Dies ist ein schlechtes Bsp. insofern, dass TiO an sich (wie gesagt) ungefaehrlich ist und weil die Produzenten jetzt drauf aufpassen, aber ganz generell zeigt es doch die Gefahren.

Ein anderes Bsp. waere diese moderne antimikrobielle  Kleidung mit Silberpartikeln drin. Es ist erwiesen, dass diese Partikel ausgewaschen werden. Und wo landet das Ganze? Im Meer! Und wenn man mal so drueber nachdenkt kommt man drauf, dass das Meer auf „seine“ Mikroben mglw. angewiesen ist.

Das Resultat dieser Zusammenfassung der derzeitigen Zustaende ist dann:

Strategically it all points to massive investments into internal security.

Das darauf Folgende:

Presenting the problem to the population as a […] choice between an uncertain dangerous freedom and […] survival under the securing umbrella of the trustworthy state becomes more easy the further the various crises develop.

[…] the loss of rights […] is happily accepted by a majority that can easily be scared into submission.

kommt einem auch wieder seltsam aktuell vor (aber nicht bedrohlich genug um sich echte Sorgen zu machen, denn schlieszlich wird es einen selber ja nicht treffen).

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Hier hørte ich auf zu schreiben und ich erinner mich, dass ich noch viel mehr schreiben wollte. Frank Riegers Artikel nochmal anschauend, kann ich mir denken, dass ich auf die in der Einleitung des urspruenglichen Artikels erwaehnten Sachen eingehen wollte.

Ich schlage vor, nein, ich bitte euch, dass ihr, meine Leser, einfach die hinter den Links verborgenen Artikel lest und euch eure eigenen Gedanken macht. Lest wenigstens den Artikel von Frank Rieger. Der ist nicht so lang. Die Unterhaltung mit Ellsberg lege ich euch ebenso waermstens ans Herz. Es lohnt sich zu lesen, auch wenn es laenger dauert.