Archive for the ‘The final frontier’ Category

Nachdem ich im Solsystem fertig war mit der Besichtigung von Sehenswuerdigkeiten, machte ich mich wieder auf den Weg zu ein paar Rekorden in der Galaxis.

Bleia Dryiae PD-E c1-2 16 haelt 6 dieser Rekorde … und alle folgen, weil dies von allen entdeckten Planeten DER Planet (auf dem man landen kann) mit der laengsten Halbachse des Orbits ist. Mit 106,129,094,372,391.58 m. oder ca. 709.43 au ist die so grosz, dass der Planet im Urpsrungssystem weit hinter der Heliopause liegen wuerde.
Damit folgen dann (wie so oft) die Rekorde fuer den grøszten orbitalen Umfang (666,692,700,281,545.0 m) und die laengste orbitale Periode (725,315,485,696.0001 s oder fast 23 k Jahre).

Das sind drei von sechs … die anderen drei sind Rekorde in den selben Characteristiken, aber fuer den spezifischen Planetentyp — Icy body (auf dem man landen kann).

Desweiteren ist dies der Ursprungsplanet fuer das galaktische Band — der dicke Stein auf der rechten Seite — wie man in diesem Beweisphoto sehen kann:

Die letzte „ancient probe“ im Ursprungssystem war …

Voyager 1. Naja, streng genommen ist keine dieser Sonden mehr im Ursprungssystem. Und diese Probe hier war ueberhaupt das allererste menschliche Stueck Kultur welches die Grenzen des Solsystems passierte. Schon krass, was man damals vor ueber 1000 Jahren schon alles erreicht hat, trotz der primitiven Technologie.
Aber so richtig in der „Nachbarschaft“ sind die Sonden auch noch nicht angekommen. Das dauert noch 50-tausend Jahre oder so.

Apropos primitive Technologie. Das was da so „raus guckt“ war die Energieversorgung der Sonde — drei Radionuklidbatterien. Die sind natuerlich laengst nicht mehr aktiv und man kann sich das ohne Gefahren aus der Naehe anschauen:

Hach … da kommen mir ja fast die Traenen, wenn ich an all die Traeume und Hoffnungen der Mensche von damals denke, welche mit den „Weltraumabenteuern“ verbunden waren. Aber auch wie grosz der Jubel und die Freude gewesen sein muss, als diese Sonden Daten aus der groszen unbekannten Leere schickten. Das muss schon eine Zeit der (wissenschaftlichen) Wunder gewesen sein.

Eine weitere „ancient probe“ im Ursprungssystem ist diese hier:

Ich flog ganz nahe ran und entdeckte, dass diese sogar eine Namensplatte hat. Leider ist die beschaedigt …

… und ich konnte nur „V…ger“ ausmachen. Unter diesem Namen finde ich im Informationsnetzwerk einen Zusammenfassung dieses Ereignis vor ein bisschen mehr als 1000 Jahren. Seltsam, ich dachte, dass da nix zurueckgeblieben waere. Wieauchimmer, ich lass V…ger hinter mir und fliege zum letzten Signal welches als „ancient probe“ im Scanner erscheint.

Ich war mal wieder im Ursprungssystem. Eigentlich dachte ich ja, dass ich hier schon alles gesehen haette. Aber dann tauchten im Scanner pløtzlich drei Signale auf. Diese waren mit „ancient probe“ (und nix weiter) bezeichnet.

Cool! Ich kønnte schwøren, dass die bei meinem letzten Besuch noch nicht hier waren, aber da war mir auch nicht langweilig (weswegen ich das System beim letzten Mal nicht scannte).

Ich befand mich nahe des Ursprungsplaneten und besagte Objekte waren ganz schon weit weg von mir. Ich flog dennoch hin und das hier fand ich beim ersten Stop:

Nanu? Was war das denn? Gaaaanz tief unten im Keller des galaxisweiten Informationsnetzes fand ich heraus, dass es sich hierbei um eine mehr als tausend Jahre alte Forschungssonde handelt. Schon krass, mit was fuer kuemmerlichen Geraeten die Wissenschaftler damals Wissen schafften.

Ich erwaehnte bereits, dass meine Flottentraeger eine Besatzung braucht um den zu bedienen. Diese Kosten belaufen sich ueber mehrere Monate auf hunderte Millionen Credits. Deswegen, und weil ich trotz angestrengtem Nachdenkens einfach keinen guten Grund fand dieses Spielzeug zu behalten, habe ich mich entschlossen meinen Flottentraeger wieder zu verkaufen. Ich bekomme zwar das meiste Geld zurueck (der war ja noch ganz neu!), aber dieses kurze „Abenteuer“ hat mich ungefaehr 150 Millionen Credits gekostet. Bei einem Kontostand von 5 Milliarden Credits ist das zu verkraften.

Hier nochmal eine letzte Landung …

… und dann war’s das mit mir im Flottentraegerbusiness.

Einen Flottentraeger steuere ich nicht selbst, sondern das macht meine Flottentraegerbesatzung fuer mich. Ja, die muss auch bezahlt werden und das kostet ganz schon was ueber laengere Zeitraeume.
Besagter Besatzung sage ich, wo ich den Flottentraeger haben will, selbst wenn ich nicht an Bord bin. Und dann passiert was relativ Spektakulaeres.

Aufgrund der immensen Grøsze und Masse funktioniert der Sprungantrieb eines Flottentraegers ganz anders als der Sprungantrieb kleinerer Schiffe. Zunaechst einmal braucht dieser 15 Minuten um aufgeladen zu werden. Und dann wird ein Riss in der Raumzeit erzeugt:

Fuer uns menschliche Beobachter sieht der Riss wie eine dunkle Wolke aus. Ich habe keine Ahnung warum dem so ist. Als Analogon kønnte man aber mglw. Schaum in einem Wasserglas benutzen. Der entsteht, wenn man das Wasser heftig ruehrt. Und seeehr viel „Schaum“ hat ja visuelle (!) Aehnlichkeit mit einer Wolke. Wenn nun der Sprungantrieb den, dem Universum zugrunde liegenden, Quantenschaum bis ueber die Belastungsgrenze „schuettelt“ und „ruettelt“, dann wundert’s mich nicht, dass das fuer uns als „Wolke“ sichtbar wird.

In diese bedrohlich wirkende Wolke fliegt der Flottentraeger hinein …

… und kommt dann wenige Momente spaeter, bis zu 500 Lichtjahre entfernt wieder heraus, in den uns wohlbekannten Normalraum.

So „einfach“ kann’s manchmal sein.

Die Masse eines Flottentraegers ist gewaltig. Entsprechend grosz muessen die Triebwerke sein. Die dicke Røhre hier drueckt durchaus aus, was alles fuer nur EINEN der sieben Antriebe benøtigt wird:

Zum Grøszenvergleich kønnen die Frachtcontainer herangezogen werden. Dadurch, dass es im Weltraum nicht regnet, kann man alles was keine Atmosphaere braucht auszerhalb der schuetzenden Huelle des Flottentraegers transportieren. Schon praktisch.

Das obligatorische Bild besagter Motoren darf natuerlich nicht fehlen:

*Schmacht* … was fuer eine Schønheit :)

Der Betrag auf meinem Konto war auf mehr als 5 Milliarden Credits angewachsen … … … nach langem Ueberlegen kaufte ich mir davon einen Flottentraeger:

Ich zøgerte so lange einen zu kaufen, denn trotzdem ich genuegend Credits habe, weisz ich gar nicht so richtig, was ich damit anfangen soll. Vielleicht faellt mir ja was ein.

Ich taufte den Flottentraeger auf den Namen „foobar“ und hier ist foobar von unten zu sehen:

Die gute Frage ist natuerlich, wie man im Weltraum Oben und Unten definiert. Nun ja, Oben ist fuer mich das Landedeck. Und weil ich die Dienste meines Flottentraegers allen zur Verfuegung stelle (allein schon, weil ich selber die Dienste anderer Flottentraeger auch in Anspruch nehme) kann man das daran erkennen, das dort Schiffe drauf landen:

Cool wa!

Bevor ich ich wieder in der Bubble war, besuchte ich noch Pro Eur JS-K d8-7 2, den Class IV gas giant dessen Achse mit 89.99998127602574 Grad am meisten geneigt ist:

Nachdem ich dann wieder in einer Raumstation angedockt hatte und alle Reparautren erledigt waren, machte ich mich frohen Erwartens auf den Weg zum Universal Cartographics Buero.

Ich war so freudig, denn ich habe auf der gerade hinter mir liegenden Expedition zum Rand der Galaxis fast alle Systeme vollstaendig gescannt. Normalerweise registriere ich nur die Sterne, schaue kurz ob es dort eine Wasser-, Ammoniak- oder erdaehnliche Welt gibt und fliege sofort weiter wenn dem nicht so ist.

Dieses Mal hatte ich also urst viele Daten. Hinzu kam, dass ich der Erstentdecker der aller-allermeisten dieser Himmelskørper war. Das gibt ’nen Bonus. Und dann gibt’s noch einen weiteren Bonus, wenn man die Systeme komplett gescannt hat (was ich ja allermeistens gemacht hatte).

Aber nun ja … so richtig viel habe ich nicht bekommen. Gerade mal 303 Millionen Credits … da hatte ich deutlich mehr erwartet.
Hach … ich will mich eigentlich gar nicht beschweren. Das ist schon ein Haufen Schotter. Ich dachte nur, dass der ganze Aufwand mehr einbringt. Deswegen werde ich in Zukunft wieder nur die drei oben erwaehnten Himmelskørper scannen.

Ach so, nachdem ich bei obigem Gasgiganten war, entdeckte ich auch noch ELW #110:

Nun bin ich fast zurueck von dieser Expedition und das viele Fliegen hat ganz schøn am Lack gekratzt:

Ach ja, der Planet links von Kassiopeia ist Prua Dryou JW-C d86 8, der Water giant mit der „grøszten“ Exzentrizitaet des Orbits. Der Wert ist 0.199999, weniger als die Exzentrizitaet des Merkurorbits im Ursprungssystem. Aber ich checkte die Nummern und alles schien korrekt.
Vielleicht sind ja runde Orbits (oder solche die auf den ersten Blick so scheinen) ein definierendes Merkmal von Water giants … tihihi.

Desweiteren entdeckte ich auch noch Ammoiakwelten #179 und #180:

Und von Ammoniakwelt #181 vergasz ich ein Bild zu machen, als ich sie durch mein Schiffsteleskop sah. Deswegen musste ich ins automatische Archiv um wenigstens etwas Information zu retten: