Archive for the ‘The final frontier’ Category

Nix Besonderes ist geschehen seit dem letzten Mal.

Auszderem habe ich den Eindruck, dass bei mir so ein bisschen Space Fatigue einsetzt. Mhmmmm … ich denke mal drueber nach, ob ich nicht erstmal eine nette, bewohnte Welt ansteuere und dort eine laengere Zeit Pause mache. Ich habe genuegend Credits auf meinem Konto und anstatt immerzu neue Sonnen zu sehen, kønnte ich mir ja mal ein paar Monate lang nur eine einzige Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Wieauchimmer, dafuer muesste ich erstmal wieder zurueck in bewohntes Gebiet. Bewohntes Gebiet ist aber recht weit entfernt z.Z.

Ebenso liegt dieses System …

… schon wieder ein Stueckchen hinter mir, in welchem ich 4 Wasserwelten vorfand. Nix super Spektakulaeres, aber durchaus schon etwas, was nicht so haeufig vorkommt.

Hier …

… bin ich auf Greae Hypa PH-C d1017 2, denn von allen (!) Planeten auf denen man landen kann hat dieser den grøszten Radius mit 28,877.854 km. Das ist natuerlich auch am grøszten fuer diesen Planetentyp — Icy bodies (wo mein Bordcomputer mir erlaubt zur Oberflaeche zu fliegen).

Ein solch riesiger Radius fuehrt (wie gewøhnlich) zu einer hohen Gravitation (aber kein Rekord in diesem Fall) und einer Pfannkuchenoberflaeche … ich meine die Bodenerhebungen und nicht die Farbe … aber die passt hier auch.

Ansonsten fand ich auch noch Ammoniakwelt #182:

Wie imposant ein „Hot Jovian“ ist war mir von meiner Umrundung der Galaxis bereits bekannt. Aber der Anblick imponiert auch nach mehreren Malen:

Anders als beim ersten Mal entdeckte ich diesen Planeten nicht zufaellig. Ich flog hier bewusst her, denn auf dem Bild zu sehen ist Byeia Euq KK-W b29-11 A 1, der Helium-rich gas giant mit der kuerzesten Distanz zum Ankunftspunkt im System (nur 2 ls). Aufgrund dessen konnte ich zwei Dinge gleichzeitig tun: den Planeten mittels meiner Sonden kartographieren waehrend ich auftankte. Peak efficiency!

Ich hatte bereits frueher Bekanntschaft gemacht mit Kristalle der Sorte Purpureum bzw. Flavum. Aber diese waren vom „Ice“-Typ. Jetzt begegnete ich Kristallen vom Typ Metallic. Hier die Sorte Purpureum Metallic …

… und dieser ist von der Sorte Flavum Metallic.

Da fror mir nicht die Frontscheibe ein, als ich nahe ranflog.

Ansonsten entdeckte ich auch noch ELW #111:

Nachdem ich im Solsystem fertig war mit der Besichtigung von Sehenswuerdigkeiten, machte ich mich wieder auf den Weg zu ein paar Rekorden in der Galaxis.

Bleia Dryiae PD-E c1-2 16 haelt 6 dieser Rekorde … und alle folgen, weil dies von allen entdeckten Planeten DER Planet (auf dem man landen kann) mit der laengsten Halbachse des Orbits ist. Mit 106,129,094,372,391.58 m. oder ca. 709.43 au ist die so grosz, dass der Planet im Urpsrungssystem weit hinter der Heliopause liegen wuerde.
Damit folgen dann (wie so oft) die Rekorde fuer den grøszten orbitalen Umfang (666,692,700,281,545.0 m) und die laengste orbitale Periode (725,315,485,696.0001 s oder fast 23 k Jahre).

Das sind drei von sechs … die anderen drei sind Rekorde in den selben Characteristiken, aber fuer den spezifischen Planetentyp — Icy body (auf dem man landen kann).

Desweiteren ist dies der Ursprungsplanet fuer das galaktische Band — der dicke Stein auf der rechten Seite — wie man in diesem Beweisphoto sehen kann:

Die letzte „ancient probe“ im Ursprungssystem war …

Voyager 1. Naja, streng genommen ist keine dieser Sonden mehr im Ursprungssystem. Und diese Probe hier war ueberhaupt das allererste menschliche Stueck Kultur welches die Grenzen des Solsystems passierte. Schon krass, was man damals vor ueber 1000 Jahren schon alles erreicht hat, trotz der primitiven Technologie.
Aber so richtig in der „Nachbarschaft“ sind die Sonden auch noch nicht angekommen. Das dauert noch 50-tausend Jahre oder so.

Apropos primitive Technologie. Das was da so „raus guckt“ war die Energieversorgung der Sonde — drei Radionuklidbatterien. Die sind natuerlich laengst nicht mehr aktiv und man kann sich das ohne Gefahren aus der Naehe anschauen:

Hach … da kommen mir ja fast die Traenen, wenn ich an all die Traeume und Hoffnungen der Mensche von damals denke, welche mit den „Weltraumabenteuern“ verbunden waren. Aber auch wie grosz der Jubel und die Freude gewesen sein muss, als diese Sonden Daten aus der groszen unbekannten Leere schickten. Das muss schon eine Zeit der (wissenschaftlichen) Wunder gewesen sein.

Eine weitere „ancient probe“ im Ursprungssystem ist diese hier:

Ich flog ganz nahe ran und entdeckte, dass diese sogar eine Namensplatte hat. Leider ist die beschaedigt …

… und ich konnte nur „V…ger“ ausmachen. Unter diesem Namen finde ich im Informationsnetzwerk einen Zusammenfassung dieses Ereignis vor ein bisschen mehr als 1000 Jahren. Seltsam, ich dachte, dass da nix zurueckgeblieben waere. Wieauchimmer, ich lass V…ger hinter mir und fliege zum letzten Signal welches als „ancient probe“ im Scanner erscheint.

Ich war mal wieder im Ursprungssystem. Eigentlich dachte ich ja, dass ich hier schon alles gesehen haette. Aber dann tauchten im Scanner pløtzlich drei Signale auf. Diese waren mit „ancient probe“ (und nix weiter) bezeichnet.

Cool! Ich kønnte schwøren, dass die bei meinem letzten Besuch noch nicht hier waren, aber da war mir auch nicht langweilig (weswegen ich das System beim letzten Mal nicht scannte).

Ich befand mich nahe des Ursprungsplaneten und besagte Objekte waren ganz schon weit weg von mir. Ich flog dennoch hin und das hier fand ich beim ersten Stop:

Nanu? Was war das denn? Gaaaanz tief unten im Keller des galaxisweiten Informationsnetzes fand ich heraus, dass es sich hierbei um eine mehr als tausend Jahre alte Forschungssonde handelt. Schon krass, mit was fuer kuemmerlichen Geraeten die Wissenschaftler damals Wissen schafften.

Ich erwaehnte bereits, dass meine Flottentraeger eine Besatzung braucht um den zu bedienen. Diese Kosten belaufen sich ueber mehrere Monate auf hunderte Millionen Credits. Deswegen, und weil ich trotz angestrengtem Nachdenkens einfach keinen guten Grund fand dieses Spielzeug zu behalten, habe ich mich entschlossen meinen Flottentraeger wieder zu verkaufen. Ich bekomme zwar das meiste Geld zurueck (der war ja noch ganz neu!), aber dieses kurze „Abenteuer“ hat mich ungefaehr 150 Millionen Credits gekostet. Bei einem Kontostand von 5 Milliarden Credits ist das zu verkraften.

Hier nochmal eine letzte Landung …

… und dann war’s das mit mir im Flottentraegerbusiness.

Einen Flottentraeger steuere ich nicht selbst, sondern das macht meine Flottentraegerbesatzung fuer mich. Ja, die muss auch bezahlt werden und das kostet ganz schon was ueber laengere Zeitraeume.
Besagter Besatzung sage ich, wo ich den Flottentraeger haben will, selbst wenn ich nicht an Bord bin. Und dann passiert was relativ Spektakulaeres.

Aufgrund der immensen Grøsze und Masse funktioniert der Sprungantrieb eines Flottentraegers ganz anders als der Sprungantrieb kleinerer Schiffe. Zunaechst einmal braucht dieser 15 Minuten um aufgeladen zu werden. Und dann wird ein Riss in der Raumzeit erzeugt:

Fuer uns menschliche Beobachter sieht der Riss wie eine dunkle Wolke aus. Ich habe keine Ahnung warum dem so ist. Als Analogon kønnte man aber mglw. Schaum in einem Wasserglas benutzen. Der entsteht, wenn man das Wasser heftig ruehrt. Und seeehr viel „Schaum“ hat ja visuelle (!) Aehnlichkeit mit einer Wolke. Wenn nun der Sprungantrieb den, dem Universum zugrunde liegenden, Quantenschaum bis ueber die Belastungsgrenze „schuettelt“ und „ruettelt“, dann wundert’s mich nicht, dass das fuer uns als „Wolke“ sichtbar wird.

In diese bedrohlich wirkende Wolke fliegt der Flottentraeger hinein …

… und kommt dann wenige Momente spaeter, bis zu 500 Lichtjahre entfernt wieder heraus, in den uns wohlbekannten Normalraum.

So „einfach“ kann’s manchmal sein.