Archive for the ‘The final frontier’ Category

Die Space Fatigue ist ueberwunden und ich flitze wieder im Weltraum umher. Als erstes kaufte ich mir ’n neues Raumschiff … meine Kaliadne:

Fetzt wa! … Allerdings fetzt diese elegante Dame. Voll wendig die Gute. Und so sehr ich meine Kassiopeia auch mag … und nicht zu vergessen die hunderttausende … vermutlich eher Millionen von Lichtjahre die ich mit ihr geflogen bin … die vielen zehntausende Spruenge von Stern zu Stern … hach … Erinnerungen … aber ich schwoff ab … jedenfalls so sehr ich meine Kassiopeia auch mag muss ich doch eingestehen, dass sie so agil ist wie’n nasser Sack voll Badewannenstøpsel. Was nicht verwunderlich ist, denn das Schiffsdesign der Anaconda ist nun schon mehrere hundert Jahre alt. Die Mandalay hingegen ist nicht nur frisch aus der Produktion sondern hat auch von Grund auf ein brandneues Design … ich sag mal so: man merkt’s.

Kassiopeia ist nun im wohlverdienten Ruhestand und ich hab eine neue Kutsche fuer meine Reise durch die Galaxie.

Und weil’s so neu ist, kann ich endlich auch auf Planeten mit duennen (!) Atmosphaeren landen … Man sieht das an dem schønen Farbverlauf des Himmels.

Und das kleine Maennchen das da oben auf Kaliadne steht … das bin ICH! Ich habe mir naemlich endlich mal ’nen Raumanzug gekauft. Ist auch nøtig, denn wenn das kalte Vakuum ausgesperrt wird, dann findet (auszerirdisches!) Leben manchmal einen Weg sich an der Kruste festzuklammern … und jetzt wo ich auf solchen Planeten auch landen kann, will ich das natuerlich untersuchen …

… aber dafuer muss ich aus meiner Kaliadne aussteigen … womit der Kreis sich schlieszt, denn das benøtigt einen Raumanzug.

Bonus: im groszen galaktischen Archiv wird vermerkt, wenn ich der erste war der einen Fusz auf einen Planeten setzte … Fetzt, wa!

Vor ueber einem Jahr entschied ich mich die Entdeckungen im Weltraum mal eine Weile ruhen zu lassen. Ich half zwar ein bisschen mit bei einem Datensammelprojekt in der Naehe der Erde, aber da ist ja nix weiter interessantes.

Mich langweilend machte ich mich neulich dann endlich mal auf die Socken um einem seit langer Zeit in den Spacer-Spelunken herumgeisternden Geruecht auf die Spur zu kommen. Dabei handelte es sich um eine gestrandete Anaconda im HR 5906 System. Ich flog also hin und es gab auf einem Mond ein „menschliches Signal“. Seltsamerweise erschien es nicht als anpeilbares Ziel fuer meinen Boardcomputer. Musste ich’s also mit meinen eigenen, eingebauten Sensoren (vulgo: Augen) finden. Und siehe da, ich fand tatsaechlich eine alte Anaconda:

An der Seite pappte ein kleiner Auszenposten dran:

Da hat die Rettung der Pilotin wohl etwas laenger gedauert und diese hat sich zu helfen gewusst. Genuegend Material hatte sie ja allein schon durch’s Ausschlachten ihres Schiffes.

Ich bin mal ein bisschen naeher rangefahren, …

… aber es war niemand (mehr) zu Hause.

Nix Besonderes ist geschehen seit dem letzten Mal.

Auszderem habe ich den Eindruck, dass bei mir so ein bisschen Space Fatigue einsetzt. Mhmmmm … ich denke mal drueber nach, ob ich nicht erstmal eine nette, bewohnte Welt ansteuere und dort eine laengere Zeit Pause mache. Ich habe genuegend Credits auf meinem Konto und anstatt immerzu neue Sonnen zu sehen, kønnte ich mir ja mal ein paar Monate lang nur eine einzige Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Wieauchimmer, dafuer muesste ich erstmal wieder zurueck in bewohntes Gebiet. Bewohntes Gebiet ist aber recht weit entfernt z.Z.

Ebenso liegt dieses System …

… schon wieder ein Stueckchen hinter mir, in welchem ich 4 Wasserwelten vorfand. Nix super Spektakulaeres, aber durchaus schon etwas, was nicht so haeufig vorkommt.

Hier …

… bin ich auf Greae Hypa PH-C d1017 2, denn von allen (!) Planeten auf denen man landen kann hat dieser den grøszten Radius mit 28,877.854 km. Das ist natuerlich auch am grøszten fuer diesen Planetentyp — Icy bodies (wo mein Bordcomputer mir erlaubt zur Oberflaeche zu fliegen).

Ein solch riesiger Radius fuehrt (wie gewøhnlich) zu einer hohen Gravitation (aber kein Rekord in diesem Fall) und einer Pfannkuchenoberflaeche … ich meine die Bodenerhebungen und nicht die Farbe … aber die passt hier auch.

Ansonsten fand ich auch noch Ammoniakwelt #182:

Wie imposant ein „Hot Jovian“ ist war mir von meiner Umrundung der Galaxis bereits bekannt. Aber der Anblick imponiert auch nach mehreren Malen:

Anders als beim ersten Mal entdeckte ich diesen Planeten nicht zufaellig. Ich flog hier bewusst her, denn auf dem Bild zu sehen ist Byeia Euq KK-W b29-11 A 1, der Helium-rich gas giant mit der kuerzesten Distanz zum Ankunftspunkt im System (nur 2 ls). Aufgrund dessen konnte ich zwei Dinge gleichzeitig tun: den Planeten mittels meiner Sonden kartographieren waehrend ich auftankte. Peak efficiency!

Ich hatte bereits frueher Bekanntschaft gemacht mit Kristalle der Sorte Purpureum bzw. Flavum. Aber diese waren vom „Ice“-Typ. Jetzt begegnete ich Kristallen vom Typ Metallic. Hier die Sorte Purpureum Metallic …

… und dieser ist von der Sorte Flavum Metallic.

Da fror mir nicht die Frontscheibe ein, als ich nahe ranflog.

Ansonsten entdeckte ich auch noch ELW #111:

Nachdem ich im Solsystem fertig war mit der Besichtigung von Sehenswuerdigkeiten, machte ich mich wieder auf den Weg zu ein paar Rekorden in der Galaxis.

Bleia Dryiae PD-E c1-2 16 haelt 6 dieser Rekorde … und alle folgen, weil dies von allen entdeckten Planeten DER Planet (auf dem man landen kann) mit der laengsten Halbachse des Orbits ist. Mit 106,129,094,372,391.58 m. oder ca. 709.43 au ist die so grosz, dass der Planet im Urpsrungssystem weit hinter der Heliopause liegen wuerde.
Damit folgen dann (wie so oft) die Rekorde fuer den grøszten orbitalen Umfang (666,692,700,281,545.0 m) und die laengste orbitale Periode (725,315,485,696.0001 s oder fast 23 k Jahre).

Das sind drei von sechs … die anderen drei sind Rekorde in den selben Characteristiken, aber fuer den spezifischen Planetentyp — Icy body (auf dem man landen kann).

Desweiteren ist dies der Ursprungsplanet fuer das galaktische Band — der dicke Stein auf der rechten Seite — wie man in diesem Beweisphoto sehen kann:

Die letzte „ancient probe“ im Ursprungssystem war …

Voyager 1. Naja, streng genommen ist keine dieser Sonden mehr im Ursprungssystem. Und diese Probe hier war ueberhaupt das allererste menschliche Stueck Kultur welches die Grenzen des Solsystems passierte. Schon krass, was man damals vor ueber 1000 Jahren schon alles erreicht hat, trotz der primitiven Technologie.
Aber so richtig in der „Nachbarschaft“ sind die Sonden auch noch nicht angekommen. Das dauert noch 50-tausend Jahre oder so.

Apropos primitive Technologie. Das was da so „raus guckt“ war die Energieversorgung der Sonde — drei Radionuklidbatterien. Die sind natuerlich laengst nicht mehr aktiv und man kann sich das ohne Gefahren aus der Naehe anschauen:

Hach … da kommen mir ja fast die Traenen, wenn ich an all die Traeume und Hoffnungen der Mensche von damals denke, welche mit den „Weltraumabenteuern“ verbunden waren. Aber auch wie grosz der Jubel und die Freude gewesen sein muss, als diese Sonden Daten aus der groszen unbekannten Leere schickten. Das muss schon eine Zeit der (wissenschaftlichen) Wunder gewesen sein.

Eine weitere „ancient probe“ im Ursprungssystem ist diese hier:

Ich flog ganz nahe ran und entdeckte, dass diese sogar eine Namensplatte hat. Leider ist die beschaedigt …

… und ich konnte nur „V…ger“ ausmachen. Unter diesem Namen finde ich im Informationsnetzwerk einen Zusammenfassung dieses Ereignis vor ein bisschen mehr als 1000 Jahren. Seltsam, ich dachte, dass da nix zurueckgeblieben waere. Wieauchimmer, ich lass V…ger hinter mir und fliege zum letzten Signal welches als „ancient probe“ im Scanner erscheint.

Ich war mal wieder im Ursprungssystem. Eigentlich dachte ich ja, dass ich hier schon alles gesehen haette. Aber dann tauchten im Scanner pløtzlich drei Signale auf. Diese waren mit „ancient probe“ (und nix weiter) bezeichnet.

Cool! Ich kønnte schwøren, dass die bei meinem letzten Besuch noch nicht hier waren, aber da war mir auch nicht langweilig (weswegen ich das System beim letzten Mal nicht scannte).

Ich befand mich nahe des Ursprungsplaneten und besagte Objekte waren ganz schon weit weg von mir. Ich flog dennoch hin und das hier fand ich beim ersten Stop:

Nanu? Was war das denn? Gaaaanz tief unten im Keller des galaxisweiten Informationsnetzes fand ich heraus, dass es sich hierbei um eine mehr als tausend Jahre alte Forschungssonde handelt. Schon krass, mit was fuer kuemmerlichen Geraeten die Wissenschaftler damals Wissen schafften.