Archive for April, 2021

Ich war munter auf dem Weg und sammelte Rekorde im Laufe der Operation GOODBYE, BLUE MONDAY! als mich ein Ruf der Pilots Federation erreichte. Alle unabhaengigen Piloten wurden gebeten dabei zu helfen Materialien fuer neue Raumstationen zu liefern. Da hatte ich voll Lust drauf, war es doch eine gute Gelegenheit mal wieder mein Chicken of Doom zu fliegen.
Deswegen eilte ich entlang der Neutronenstern Schnellstrasze zurueck zur Bubble. Ich ueberbrueckte beinahe die gesamte Distanz Colonia–Bubble in nur ca. 2 Stunden. Ganz schøn klein, unser Galaxis, wenn man’s eilig hat.

Besagte Mission ist nun auch schon wieder vorbei. Ich hab zehntausende Tonnen Material geliefert. Schon gut, wenn man ’n Schiff mit groszem Laderaum hat :) .

Da ich nun schon in der Bubble bin, dachte ich mir, dass ich mir mal ’n paar Rekorde hier in der Naehe anschaue. Auszerdem konnte ich mir endlich ein Imperial Courier kaufen. Wegen der einzigartigen Cockpitansicht wollte ich diesen kleinen Flitzer schon laenger haben. Die gibt’s aber nicht in Colonia.

Und hier ist sie, meine Frigg

… vor 24 Sextantis 2, dem Class III gas giant, welcher von allen Planeten dieses Typs am schnellsten in Periapsis ist (81,997,778.41547105 m/s oder ca. 295,192,002 km/h).
Ich gebe zu, der Planet is nicht halb so interessant (oder schøn anzusehen) wie Frigg :) .

Ach ja, auf oben erwaehntem Weg entdeckte ich die Ammoniakwelten #168 (mit Ringen), #169 (dito, und in einem Neutronensternsystem) und #170:

Nun bin ich ein paar Wochen in Colonia gewesen und habe Missionen geflogen fuer alle hier anwesenden Gruppen … (auszer fuer die Independent Detention Foundation denn Gefaengisse haben keine Missionen).

Ich habe mich dann auch entschlossen tatsaechlich das zu machen, was ich nach dem Abschluss von Operation YELLOW ORB ankuendigte: ich werde alle blau-weiszen Sterne mit Rekorden besuchen. Dies beinhaltet Sterne der folgenden Typen:
– A (Blue-White super giant) Star
– A (Blue-White) Star
– B (Blue-White super giant) Star
– B (Blue-White) Star
– O (Blue-White) Star
– Wolf-Rayet C Star
– Wolf-Rayet N Star
– Wolf-Rayet NC Star
– Wolf-Rayet O Star
– Wolf-Rayet Star

Ich verkuende hiermit den Start der Operation GOODBYE, BLUE MONDAY! in Gedenken an den groszen Kilgore Trout.

Und so sind diese Rekorde ueber die Galaxis verteilt (die cyan Punkte):

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehende Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.

Mittlerweile bin ich schon wieder unterwegs und habe Ammoniakwelt #167 (mit Ringen) und im sofort darauffolgenden System ELW #102 entdeckt:

Das Konzept der Erdős Nummer ist ja bekannt … wenn nicht, dann empfehle ich diesen XKCD … tihihi.
Meine Erdős Nummer ist vermutlich 7. Es ist aber auch nicht allzuweit hergeholt dass es eine 5 ist. Und unter ganz guenstigen Umstaenden kønnte es sogar eine 4 sein, das bezweifle ich aber.

Das Erweiterte Konzept der Six degrees of separation, ist vermutlich bekannter. In kurz besagt dieses, dass im Durchschnitt jeder Mensch mit jedem anderen Menschen ueber nur 6 andere Leute verbunden ist.
Ich bspw. bin ueber nur 4 Verbindungen mit Fidel Castro verbunden. Ich habe mal jemanden getroffen deren Sohn (oder war’s der Bruder?) zusammen mit Fidels Bruder an einem Agrarprojekt gearbeitet hat.
Noch besser ist meine Verbindung zu TOOL. Dorthin huepfe ich ueber nur drei Verbindungen, denn eine Bekannte von mir hat mal direkt mit dieser Dame zusammengearbeitet. Toll wa!

Die Studien zu diesem Phaenomen deuten zwar in die Richtung dass die Annahme vermutlich schon stimmt, sind aber im Wesentlichen auch nicht ganz eindeutig. Dies liegt daran, weil das schwer zu testen ist (denn solche Ketten muss man ja nachvollziehen). Oder es steckt viel Voreingenommenheit mit drin, weil bspw. Prominente haeufiger auf den sog. „sozialen Kanaelen“ zu finden sind als Leute wie ich.

Six Degrees of Kevin Bacon ist das gleiche Konzept wie die Erdős Nummer … das ist so gleich, dass man direkt sagen kønnte, dass es das Selbe ist (nur mit Kevin Bacon) … und daher kommt auch der Name dieser Miniserie (weil ich’s lustig finde).

Dieses Spiel kann man beliebig fortsetzen, bspw. mit der Erdős-Bacon Nummer oder noch eins drauf mit der Erdős-Bacon-Sabbath Nummer.

In eine allgemeinere Richtung geht Six Degrees of wikipedia (gibt es auch mit netter Visualisierung).
Allgemeiner deswegen, weil es nicht nur schaut, wie Personen miteinander verknuepft sind, sonder wie im wesentlichen die gesamte Welt (streng genommen gar das gesamte uns bekannte Universum) miteinander verknuepft ist.
Zugegeben, das ist sehr zentriert auf die sog. „westliche Welt“, weil das nunmal der „Ort“ ist, in dem die Wikipedia geschrieben wird. Aber das tat dem keinen Abbruch, dass mich diese Idee faszinierte. Wie kommt man von Trondheim zu Kevin Bacon? (Via Monty Python geht’s zu Tom Hanks und dann direkt zu Kevin.)

Fuer so ein paar konkrete Fragen war dieses Spielzeug ganz nett. Aber ich wollte mehr wissen. Ich wollte wissen, wie alles mit allem anderen zusammenhaengt.
Mein Interesse wurde noch gesteigert, als ich nach mehreren Versuchen immer drei Verbindungen (in seltenen Faellen zwei oder vier) erhielt.

Die meisten Leute sind dann sicherlich den kuerzesten und laengsten Verbindung interessiert (bzw. nach den Wikipediaseiten die gar keine Verbindung haben) und begnuegen sich mit ein paar Beispielen.
Beispiele sind fuer mich aber nur sowas wie Anekdoten und ich fragte mich, wie wohl die Verteilung der Verbindungen ALLER Wikipediaseiten aussieht. Da dies im wesentlichen die (komplette) Statistik der Verlinkungen ist, beinhaltet das natuerlich die obigen zwei (drei) Faelle … ’s ist aber grøszer angelegt … so grosz, dass ich mir dachte: Jawoll! Ich schau mal ob ich das komplette (interne) Wikipedialinknetzwerk analysiert bekomme … als von _jeder_ Seite zu _jeder_anderen Seite.

Um eine Vorstellung von der Wahnwitzigkeit dieser Idee zu bekommen, møge man mal sechs Millionen mal sechs Millionen ausrechnen. Es gibt naemlich ca. 6 Millionen Wikipediaseiten und alles ist mit allem verbunden. Nur ich will halt nicht nur diese Zahl wissen, sondern das auch noch aufgeteilt auf die „Stufe der Verlinkung“, oder das „Linklevel“ wie ich’s nenne.

Und ueber diese „Reise“ handelt diese Miniserie. Weil ich’s so toll (und oft genug auch frustrierend) fand. Weil ich total viel gelernt habe (nicht nur durch das Lesen vieler, vieler Wikipediaseiten sondern auch durch das Programmieren der dafuer nøtigen Werkzeuge). Und weil ich total viel Freude an all den tollen Sachen hatte ueber die ich in der Wikipedia gestolpert bin.

Ich versuche an den Schritten die ich gehen musste (und die ich in den Artikel im groben nachvollziehen werde) ein bisschen deutlich zu machen, wie denn mein „Arbeitsalltag“ als sog. „Datascientist“ so aussieht. Was es bedeutet, (viele) Daten zu analysieren … denn die Analyse an sich steht meist erst ganz am Ende und macht nur ca. 20 % der eigentlichen Arbeit aus … auch wenn das dann das Einzige ist, was man rumzeigt.
Dadurch werden die kommenden Artikel aber zum Teil relativ technisch und die bunten Graphen gibt’s erst ganz am Ende. Ehrlich gesagt, waehrend ich dies schreibe sind die bunten Graphen noch in weiter Ferne, denn die Analyse des kompletten Linknetzwerks der wikipedia dauert mehrere Wochen (siehe die 36 Millionen Millionen Verbindungen die ich oben erwaehnte) … und das obwohl ich das gerade auf 4 Rechnern gleichzeitig rechnen lasse.

Ich bin schon wieder zurueck in Colonia. Auf dieser Tour seit meiner letzten Pause in bewohntem Gebiet gab es nicht viel zu berichten.

Abgesehen von dem ganz fantastischen Anblick von neulich und meiner ELW #100 war ein weiteres Highlight das Phroea Bli EG-Y g556 System. Hier gibt es naemlich sechs Neutronsterne:

Das ist zwar kein Rekord an sich (es gibt naemlich noch mindestens ein weiteres System mit so vielen Neutronensternen), aber ich wollte mal sehen wie so viel Neutronium auf einem Haufen aussieht.

Und dann, kurz bevor ich wieder in Colonia war, besuchte ich noch Hypoae Screia AA-A h466 7. Das ist der Icy body mit der høchsten Graviation. Knochenbrechende 166.84766442768066 g! Das ist fast sechs mal grøszer als die Gravitation an der Oberflaeche von Sol!
Erstmal sieht dieser Planet nicht so interessant aus, …

… aber es ist der einzige Gesteinsplanet den ich bisher gesehen habe, der einen Gasriesen als Mond hat (und nicht andersherum wie sonst ueblich) hat:

Wobei „Riese“ hier relativ ist, da ja der Rekordhalter an sich schon mit einem Radius von 21,140 km sehr grosz und der Gasplanetmond mit einem Radius von nur 23,420 km eher klein ist.

Ansonsten entdeckte ich auch noch Ammoniakwelt #165, ELW #101 und Ammoniakwelt #166 (um einen Neutronenstern, deswegen der blaue Farbton):

Wie gesagt, ich bin zurueck in Colonia. Ein Hauptgrund ist, dass Operation YELLOW ORB abgeschlossen ist! Wie man auf dieser Karte sehen kann …

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehende Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.

… (oder vielmehr nicht sehen kann) sind keine gelbe Punkte mehr uebrig. Das bedeutet, dass ich alle Sterne die einen (einzigartigen) Rekord in einer sie beschreibenden Charakteristik und ein rot-gelbliche Farbe haben, besucht habe.

Nun ueberlege ich alle blau-weiszen Sterne (mit Rekorden) zu besuchen. Aber darueber muss ich erstmal noch ein bisschen nachdenken. Zur Zeit bleibe ich erstmal in Colonia und versuche mich mit allen hier anwesenden Fraktionen zu verbuenden. Sind nur so ca. 100. Das sollte nicht mehr als ein paar Wochen dauern.

Noch ’ne neue Serie bei der der Titel alles sagt.

Ich fange an mit dem Schreiben von Gags. Man kønnte das auch mehr oder weniger lustige Wortspiele, Einzeiler oder Bonmots nennen.
Die Lustigkeit (mal mehr, mal weniger) derselben beruht auf dem Unerwarteten durch Verknuepfung verschiedener Themen die so eigentlich nicht zusammen gehøren. Dazu kommt dann (sehr sehr) oft, dass noch ein anstøsziger Zusammenhang durch besagte Verknuepfung hergestellt wird. Ich sag nur Witze ueber Sex, Frauen, Minderheiten oder Sachen die man so nicht sagt und auch nicht zu sagen hat.

Dadurch dass sog. „kuenstliche Intelligenz“ aber darauf basiert dass Muster in Daten gefunden werden, ist’s gar nicht so weit hergeholt zu denken, dass „kuenstliche Intelligenz“ keine Witze schreiben kann. Denn Muster bestehen nur zwischen (mehr oder weniger) gut zusammenpassende Themen. Also das Gegenteil dessen was ich oben schrieb.

Und dann stolperte ich ueber einen Artikel von T. Winters et al. in Proceedings of the 10th International Conference on Computational Creativity, 2019, p. 274–281, mit dem Titel „Towards a General Framework for Humor Generation from Rated Examples“.
Dazu gibt es auch Code (gut gewaehltes Akronym … tihihihi) und Ergebnisse. Die computergenerierten Gags sind jetzt zwar nicht so super lustig, Einzeiler sollen das aber auch nicht sein und das ist in den Trainingsdaten nicht anders.

Die meisten Gags sind (wie erwartet) anstøszig auf eine Art und Weise, die ich hier nicht wiederholen møchte. Das sagt natuerlich mehr ueber die von Menschen gemachten Trainngsdaten als ueber den Algorithmus aus. Aber vier Beispiele der Art < X > + < Y > => < lustige Bemerkung > waeren diese:

men + turkey => roast
people + back => hurt
coffee + buildings => empty
sex + emotions => basic

Fuer ’n Siliziumwesen ohne menschliche Erfahrung und nur ’n bisschen Trainingsdaten ist das gar nicht mal so schlecht, wa!

Sooooo lange wartete ich darauf ueber sie zu stolpern … und dann praesentierte sich das Schmuckstueck ganz bescheiden als ich mit dem Schiffsteleskop auf sie blickte:

Auch die Umweltbedingungen sind herrlich. Mit einer Gravitation von nur 0.81 g ist man hier ein bisschen leichter (vom Gewicht!) und auch wenn die Durchschnittstemperatur mit mius sechs Grad Celsius kuehl ist, so scheinen die Landmassen um den Aequator sehr behaglich. Ein Bild von Nahem bestaetigt diesen Eindruck:

Die Durchschnittstemperatur der Ursprungswelt waere ja mit -18 Grad Celsius sogar noch geringer (wenn es da nicht den durch Wasserdampt verursachten Treibhauseffekt gaebe).
Und auszerdem ist die Achsenneigung mit nur ca. 16 Grad etwas kleiner. Dadurch sind dann die Schwankungen in den Jahreszeiten auch nicht so grosz.

Der Sauerstoffanteil von nur 18.1 % kønnte ein Problem sein. 19.5 % wird als untere Grenze fuer das normale funktionieren des menschlichen Kørpers empfohlen. Das ist zum Glueck nicht all zu weit weg. Auszerdem ist der Luftdruck ein klein wenig grøszer (wodurch die geringere Konzentration etwas ausgeglichen wird). Und durch die geringere Gravitation muss man sich ja auch nicht so dolle anstrengen. Dennoch, mittelfristig muss man sich sicherlich erstmal dran gewøhnen.

Aber dafuer ist das Risiko fuer Feuer nicht so grosz. Das ist doch auch was.

Vor Freude bin ich hier erstmal ueber Nacht geblieben.

Ach so … ich war jetzt ein paar Wochen in Colonia und habe dort ein bisschen Fracht und Personen transportiert. War schøn auch mal wieder ein paar andere Schiffsklassen zu fliegen.
Ich habe es endlich gewagt und mir einen Dolphin von Saud Kruger zugelegt. Und ich muss sagen dass mich dieses kleine Schiff total ueberrascht hat. Die Manøvrierfaehigkeit, der Sound der Triebwerke und der Luxus in der Ausstattung: WOAH! Ich wusste ja, dass Saud Kruger Schiffe ins „obere Segment“ gehøren und nicht zu den pragmatischen und Form-folgt-der-Funktion-„Arbeitspferden“ die ich sonst fliege. Aber dass ich das so sehr genieszen wuerde haette ich nicht gedacht. Waere da nicht die all zu kurze Sprungreichweite, dann haette ich mich damit møglicherweise sogar mal raus gewagt.

Wieauchimmer, jetzt bin ich schon wieder ziemlich weit drauszen. So weit drauszen genauer gesagt. Und neben der obigen Welt entdeckte ich auszerdem auch noch Ammoniakwelt #164:

o.O

Ach du meine Fresse!

Das Bild ist echt und in keinster Weise manipuliert.

Hierbei handelt es sich um keinen Rekord, aber von anderen Reisenden in der Leere hatte ich Geruechte ueber dieses Juwel der Galaxis gehørt. Schaefermonde eng beieinander und das Gesamtsystem so nahe an der Sonne, dass man nicht in der Dunkelheit verschwindet.

Was … fuer … ein … Anblick! … … … Definitiv den kleinen Umweg, auf meinem Rueckweg nach Colonia, wert.

Beim letzten mal schrieb ich:

Aber hierin drueckt sich dann auch die inhaerente Hoffnung, und die Schønheit (abgesehen von der intellektuellen Schønheit), des Triptychon aus. Denn trotz der darin behandelten, enrsthaften, oft furchtbaren Themen, zieht sich ein fundamentaler Glaube, ja das Wissen, durch die Buecher, dass die Menschheit als Ganzes, in Form der sie konstituierenden Individuuen, diese Verantwortung uebernehmen kann.Eine aehnliche Katastrophe in der Zukunft ist KEIN unentrinnbares Schicksal, sondern wir haben das selber in unserer Hand dies zu verhindern.

Und trotz der schwer „verdaulichen“ Themen ist es gerade diese positive Glaube an die inhaerenten Møglichkeiten der Menschen, dass dem Bøsen in einem Selbst, Gutes entgegengestellt werden kann, warum mich diese drei Werke so stark beeinflusst haben und deren Einfluss mich mein Lebtag nicht verlassen wird.

Interssanterweise wird das so nie direkt angesprochen in den Werken. Dies haengt sicherlich damit zusammen, dass die Arendt, Marx und Solschenizyn unter dem nahen geschichtlichen Eindruck besagte Buecher schrieben. Aber genau dies ist der Eindruck den ich habe _warum_ sie diese Buecher geschrieben haben. Trotz aller Graeuel die sie beschreiben, deren Hintergruende sie erforschen und  mit dem groszen Ganzen verknuepfen, kommt fuer mich immer wieder diese fundamental positive Einstellung durch. Vom Lesegefuehl her war es fuer mich immer ziemlich deutlich, dass Arendt, Marx und Solschenizyn wirklich daran glauben, dass die Menschheit es schaffen kann, wenn sie nur von der Geschichte lernt … und damit man lernen kann braucht man jemanden der das Aufgeschrieben hat … dies ist somit der (wichtige) Beitrag den sie leisten … ihren Anteil an einer besseren Zukunft der Menschheit.

Und zumindest bei mir hat sich das beim Lesen uebertragen :)

Dadurch dass Kassiopeia nur noch durch Spucke und ein bisschen Klebeband zusammengehalten wurde, war dies hier ein mehr als willkommener Anblick:

Vielen Dank an Commander Icetuuth, dass er seinen Flottentraeger ganz hier raus geflogen ist und allen Reisenden in der Leere als Reparatur- und Versorgungsdepot zur Verfuegung stellt.
Galactic Unity, nicht nur im uebertragenen Sinne :)

Ich blieb ueber Nacht, plauschte ein bisschen in der Bar und nutzte die Gelegenheit mal ein bisschen mehr als meine eigenen vier Waende zu sehen (selbst wenn es auch nur ein Schiffsrumpf war, es war immerhin ein anderer Schiffsrumpf).

… trotz staerk Schaeden auf Ploea Aowsy AA-A h37 BCD 1, dem Metal-rich body (auf dem man landen kann) mit der laengsten groszen Halbachse (3,273,349,121,067.309 m oder ca. 21.88 au) und dem (damit oft folgenden) grøszten orbitalen Umfang (20,453,112,174,269.79 m).

Ich war schwer am ueberlegen NICHT zu landen wg. besagter Schaeden … aber es ist eine der Regeln dieser Reise, dass ich auf alle Planeten dieser Reise einen Fusz setzen werde … natuerlich im uebertragenen Sinne und soweit das geht. Und auszerdem, ich hab ja mein treues Schild.
Deswegen konnte ich mir die lokale Flora mal von Nahem (und diesmal bei Licht) anschauen:

Im Wesentlichen immer noch in der gleichen Situation steckte ich, als ich Blaa Flyi AI-H d11-104 B 1 besuchte — dem Metal-rich body der von ALLEN Himmelskørpern dieser Kategorie (ob man darauf landen kann oder nicht) mit 89.99956035773815 Grad die schiefste Achse hat. Aber selbst wenn es hier durchaus behaglich war …

… blieb ich nicht um zu schauen, ob es wirklich fuer immer Tag bleibt.

Naechster Stop (dann endlich): Galactic Unity.