Archive for the ‘Kosmorama’ Category

Just for Kicks … eine Dokumentation ueber den Werdegang einer bestimmten Sorte Schuhe.
Das hørte sich erstmal durchaus interessant an.
Aber es artete spaeter dann leider in eine Selbstbeweihraeucherung der involvierten Personen aus. Deswegen keine Sehempfehlung.

Ab und zu ist es gut erinnert zu werden, warum man dies eigentlich alles auf sich nimmt. Und seien es nur die 30 Extrasekunden jedes Mal, um die lokalen Karotten im Supermarkt zu finden. Food Chains ist so eine Erinnerung.
Mag jeder selbst bestimmen, ob es der Film wert ist, geschaut zu werden.

Der junge Mann, der bei mir wohnt, fand Up sehr gut.
Danach band ich dann einen roten Ballon an ein Fahrrad. Weil ich die Idee sehr gut fand.

Stalingrad ist ein Lehrbuchbeispiel wenn es gilt im Film einen nationalen Mythos umzusetzen.
Teiweise wirklich kraeftige Szenen, aus denen einem die Propaganda geradezu anspringt. Nichtsdestotrotz (oder mglw. ja gerade deswegen) beeindruckend. Selbstverstaendlich auch viel Pathos und das Selbstbild des guetigen Gewinners.
Der Film dauert zu lang. Ich war voll.

Danach schaute ich dann nochmals ein paar Minuten Upstream Color. Diese paar Minuten reichten aus um mir die Gruende meiner Begeisterung darob dieses Meisterwerkes wieder vor Augen zu fuehren. Aber dann wollte ich lieber Musik høren, anstatt die letzten 30 Minuten bis zum Ende zu bleiben.
Ein Pflichttermin, dieser Film!

Meine lieben Leser, mir ging die Puste dann aus. Zu viel Input, zu wenig Schlaf, zu viel passiert. Nicht zuletzt, ist dies auch an der immer kuerzer werdenden Laenge der Beitraege zu den einzelnen Filmen zu erkennen.

Das war dann Kosmorama 2014. Vielen, vielen Dank dafuer! Ich bin so dankbar; aus verschiedensten Gruenden.

Film_unterhalten(Schamlos geklaut bei Dagsson.)

Svecenikova djeca (The Priest’s Children) … mhmmmmmm … ich versuch’s mal so:

Im Nachhinein betrachtet: Tral tral tral … la la la *fg*
Waehrend des Schauens: Jippiekaschnippie

Ansonsten ist der Film ganz witzig, aber kein Pflichttermin.

<Film dann doch nicht geschaut aus gewissen Gruenden>

<Noch einen Film dann doch nicht geschaut eben wegen Jippiekaschnippie>

In Locke sehen wir uns einmal mehr damit konfrontiert, wie die Hauptperson auf einen kleinen Raum beschraenkt ist und daraus mit der Auszenwelt kommuniziert um gewisse Probleme zu løsen.
Erstaunlich dabei ist, wie dieses Konzept zwar als „nicht neu“ erkannt wird, und wie es auch nicht „neu erfunden“ oder gestaltet werden soll in diesem Film, sondern dass der Film durchaus spannend ist
Wenn man bedenkt, dass es dabei in groszen Teilen um Beton geht, ist es sogar doppelt erstaunlich.

Eine Sehempfehlung gebe ich fuer diesen Film, aber ich wuerde es nicht als Pflichttermin ansehen. Und zwar aus folgendem Grund.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon so viele Filme gesehen, dass ich immer weniger der subtileren Dinge aufnehmen konnte. Dies gilt leider auch fuer alle kommenden Filme :( .
Den Handlungen konnte ich problemlos folgen, aber von all den schønen Sachen, weswegen Filme im Kino schauen so eine Lust bedeutet, sind mir ca. ab diesem Zeitpunkt so viele entgangen :( . Aber naja … so erlebte ich dann auch mal, wie der ueberwiegende Rest der Leute Filme und Kino erlebt.

Tilda Swinton spielt in Snowpiercer mit. Das ist ja an sich schon ein guter Grund, diesen Film zu schauen. Dazu schrieb Dietmar treffend wie immer:

[…] so eklig war sie noch nie, das kann sie also auch besser als alle anderen […]

Und wenn Dietmar zu einem Film etwas schreibt, so wird dieser ja ohnehin zum Pflichttermin.

Deswegen schreibe ich da jetzt auch nichts weiter zu.

In Haunter spielt sich eigentlich alles relevante in den Gesichtern ab. Da die Hauptdarstellerin ’n ziemlich sueszes Gesicht hat, und der Regisseur sich dem wohl auch bewusst war, ist’s recht kurzweilig, dem Film zu folgen.
Okay, okay … den Ausdruck eher subtilerer Gefuehle als „Schreck hier“, „Horror da“ muss sie noch ueben.

Muss man aber nicht unbedingt gesehen haben.

Auf den ersten Film hatte ich keine Lust. Ich war zu muede.
Dann bekam ich die Kuendigung meiner Wohnung auf den Tisch geknallt. Einer der beschisseneren Tage meines Lebens begann. Mhm … in dem Moment wo ich nochmals durch diesen Artikel gehe, wuerde ich das Ende explizit davon ausklammern.
Wenigstens sah ich an dem Tag wirklich ausnahmslos gute, wichtige, sehenswerte Filme.

At kende sandheden (Å kjenne sannheten)
Wie entscheidet man, wenn man weisz, dass bei Ausfuehrung einer Aktion die getroffene Entscheidung unmittelbar richtig und notwendig ist, aber mittel- und langfristig mglw. furchtbare Konsequenzen haben wird?

Das kommt drauf an, nicht wahr.

Was, wenn ein Mensch stirbt, wenn man besagte Aktion nicht ausfuehrt; aber dass er aufgrund eben dieser Aktion mglw. auch sterben wird, nur spaeter?

Hier in Norwegen muessen Aerzte waehrend ihres Studiums ueber 30 Kurse zur Ethik belegen.
Das ist wichtig und richtig, aber derartige Dilemmata werden da nicht geløst. Sind prinzipiell unløsbar. Bleiben Einzelentscheidungen. Aber wenn man sich mit (medizinischer) Ethik beschaeftigt, hat man zumindest einen gewissen Rahmen, in dem sich derartige Fragestellungen abspielen, an dem man sich orientieren kann.

Und daran sieht man wieder mal, dass Wissen … Wahrheit (ein disputabler Begriff) … die Buechse der Pandora ist. Absolut notwendig zu øffnen, aber manchmal bleibt nur Hoffnung zurueck.

Å kjenne sannheten – die Wahrheit zu kennen. Starren Regeln und Dogmatismus ist so viel einfacher zu folgen, aber dies fuehrt immer in den Untergang.

Spies in Spies & Glistrup ist eine schillernde Persønlichkeit, auf der Suche nach wasauchimmer (vermutich Liebe). Er tut sich zusammen mit einer besessenen, ueberhaupt nicht schillernden Persønlichkeit.
Letztere ist der eigentlich deutlich interessantere Charakter, aber besessen davon zu sein, keine Steuern bezahlen zu wollen, gibt nicht so viel her fuer einen Film.
Er schafft es tatsaechlich mit den Regeln des Systems, keine Steuern zu bezahlen. Das kann das System aber natuerlich nicht durchgehen lassen. Egal, wie legal seine Handlungen auch sein møgen.

Ein sehr amuesanter Film. Viele bekannte Motive sind zu sehen. Die starken, hauptsaechlich handelnden Charaktere sind allerdings derartig involviert, dass es das Gegenteil einer langweiligen Wiederholung ist.

Zu Fantastic Voyage kønnte ich, mit meiner arroganten „Ich-habe-ueber-800-Filme-im-Kino-gesehen“-Attituede jetzt schreiben:

1.) Was soll ich zu diesem Klassiker denn noch schreiben, was nicht schon geschrieben wurde.
Mhm … das waere jetzt aber dumm, da ich noch nichts zu dem Film gelesen habe.
Wie waere es also damit:

2.) Ein Klassiker, den man gesehen haben muss!
Mhm … wenn da anstatt des „muss“ ein „sollte“ stehen wuerde, dann waere das etwas besser. Und ich bin tatsaechlich dieser Meinung. Aber hey … so macht man Filme nicht schmackhaft.
Naechster Versuch:

3.) Ein Film der Maszstaebe setzte und ich denke zum „klassischen“ Kanon gehørt.
Mhm … siehe 1.) ich weisz es nicht wirklich, es waere aber sehr plausibel. Allerdings gehørt Shakespeare auch zum „klassischen Bildungskanon“; deswegen schau ich mir das trotzdem nicht im Theater an.
Wie waere es hier mit:

4.) Wer die Art und Weise der ersten James Bond Filme mag, wird an diesem Film seine Freude haben.
Joa … das passt. Aber wer auszer mir hat schon alle James Bond Filme gesehen?

Aber im Grunde genommen, habe ich nicht die geringste Ahnung von Filmen. Nur meine persønlichen Meinungen.

Deswegen ist hier exklusiv der Grund, warum man den Filme gesehen haben muss:
Eine der besten Futuramefolgen ist eine einzige grosze Hommage an diesen Film :)

DAS klingt doch ueberzeugend, nicht wahr!
Und wem das nicht reicht, der wird auch noch woanders fuendig.

Sorg og glæde (Sorg og glede)
Da sitze ich hier und bekomme diesen Film nicht in Worte gefasst.
Nicht weil er so kompliziert waere. Sondern weil er mich so sehr beruehrt hat, und der logische, rationale Teil meines Gehirns einfach keinen Zugang dazu hat.
Das ist nicht mehr immer so, aber in diesem Fall.

Vielleicht sagt die folgende Begebenheit am Meisten ueber den Film.
Der Filmschaffende war da und am Ende wurde ihm gesagt, er solle bitte ein Dankeschøn an seine Frau ausrichten. Diese hatte in einer Zwangshandlung 1984 ihr gemeinsames Kind getøtet.
Unter anderem darueber handelte der Film. Aber auch um Depression.

Und vor allem um Liebe.

For No Good Reason

Authority is the mask of violence
(Ralph Steadman)

In konsistenter anarchistischer Tradition … .oO(my ass! What kind of contradiction did I just wrote! Anyway …). Dies ist dann auch schon die Essenz des Films :)
Einen wichtigen Kuenstler zu sehen, wie er eines seiner Werke schafft und seinen Erzaehlungen ueber seine Zusammenarbeit mit mindestens einem anderen wichtigen Kuenstler zuhøren zu kønnen, ist die Handlung des Films. Allein deswegen ist es schon lohnenswert, diesen Film zu schauen.

Aber im Grunde genommen, geht es um Anarchie und dass diese ein bedeutender Aspekt dessen ist, was es uns erlaubt, uns ueberhaupt als „Menschen“ definieren zu kønnen.

.oO(Wie sehr unsere Zeit doch immer noch das Potential der Menschheit und der Menschen verschwendet.)

Come il vento (Like the Wind) ist … uff … ein harter Film.
Wie immer im Kino gilt das was Dietmar schrieb.

[alleine] im dunklen Kino sitzen […] um von andern Menschen berührt zu werden

Ich wuenschte, dass dieser Film nicht auf wahren Begebenheiten beruhen wuerde.
Der Film ist langsam, dem Thema entsprechend. Dies trug leider dazu bei, dass ich zwischendurch nicht immer vollstaendig folgen konnte :( .
Das fand ich sehr schade. Und deswegen kann ich auch nicht von meinem Standpunkt aus sagen, ob sich der Film lohnt zu schauen.

An dieser Stelle sah ich dann nochmals Åtte lasaroner.
War auch beim zweiten Mal witzig der Film. Ehrlich gesagt sogar noch witziger als beim ersten Mal.

InLas horas muertas (The Empty Hours) ist eine durchaus nett anzuschauende Dame in ungefaehr meinem Alter zu sehen. Ansonsten handelt der Film hat davon was passiert, wenn nichts passiert. Nett gemacht, aber wenn es nicht ein Filmfestival waere, wuerde ich empfehlen die Zeit lieber mit einer anderen Tatigkeit zu verbringen, als diesen Film zu schauen.

Las brujas de Zugarramurdi (Witching and Bitching)
*sabber* WAS FUER EINE SCHARFE TANTE!!!
Auszerdem:
– Jesus mit Shotgun als Raeuber
– Gottes Sohns Sohn auch als Raeuber
– noch eine scharfe Tante
– witzige Charaktere
– witzige Handlung
– ein wenig Splatter, wirklich nicht viel und im sehr vertretbaren Rahmen
– EINE ULTRASCHARFE TANTE!!!! *hust*
– durchaus witzige Sprueche
– der entfuehrte Taxifahrer entscheidet sich dann bei der Tour mit dabei zu sein
– Sperma ist eine Diskotek
– tihi … nun muessen sie wieder zurueck in die Hexenkueche.
– da war sie wieder, die ultrascharfe Tante *schmacht*
Es lohnt wirklich, sich den Film anzuschauen.
Mich duenkt ich erwaehnte bereits, dass eine urst scharfe Tante mitmacht

Was kønnte ich denn zu The Immigrant, einem eher typischen Hollywoodfilm schreiben?
Ein sehr guter Film. Sehr gut gemacht, tolle Schauspieler, gute Geschichte, groszartige Ausstattung, Musik, Kulisse etc. pp. Aber mhmmmmmmmmm … mit einem entsprechend groszen Budget, laeszt sich eben auch entsprechend Tolles schaffen.
Oh verdammt. Jetzt høre ich mich so an wie die typischen Pseudointellektuellen, die nur bei „besonderen“ Filmen ins Kino gehen. Au ja. Das ist definitiv ein Film fuer die. Aber es ist auch ein Film fuer alle, die einfach nur gut gemacht Filme gerne sehen.
Aber verglichen mit der Kunst die ich hier teilweise sonst noch so geboten bekomme, kann der Film nicht so richtig bei mir punkten.

Definitv eine Sehempfehlung. Aber kein Pflichttermin.

’71

Fine cunts telling poor cunts to kill ugly cunts. That’s the army in a nutshell. To them you are just meat.

Nordirland. Anders als sonst so oft in Filmen, in denen die Erlebnisse eines Soldaten geschildert werden, scheint sich der Protagonist von Anfang an klar darueber gewesen zu sein, was ihn in Nordirland, im Jahre 1971 erwartet.
Ich weisz nicht, wie es im Moment um den Konflikt steht, aber mich duenkt, dies kann man als eines der (sicherlich vielen, leider oft wenig sichtbaren) Zeichen dafuer nehmen, dass die Menschen lernen und es besser wird (bzw. werden kann oder kønnte).

Kolberg ist aus gar nicht so all zu offensichtlichen Gruenden in Dtschl. verboten. Es sei denn, man achtet drauf, bzw. weisz etwas ueber den Hintergrund zu diesem Film.
Erstaunlich gut gemacht. Aber dies ist ja auch nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass dieser Film die „totale Unterstuetzung“ erhielt. Dies soll kein Naziwitz sein, sondern in zwei Worte die (offiziel dokumentierte) wirklich alles umfassende Unterstuetzung und den Propagandacharakter dieses Films packen. Scheinbare Naziwitze muessen erklaert werden.
Es lohnt durchaus, sich diesen Film mal anzuschauen. Schon aus historischen Gruenden. Ich denke aber, dass dies meinen lieben Lesern nicht gelingen wird. Zumindest nicht im Kino.

Vor dem Film gab es eine kurze Einfuehrung eines Filmwissenschaftlers. Dann haperte es mit der Technik. Deswegen konnte ich den Film leider nicht bis zum Ende schauen :( .
Denn ich wuenschte rechtzeitig zu sein bei …

Is The Man Who Is Tall Happy?
The Man Who is Tall Is Happy.
Is The Man Who Tall Is Happy.

The Man Who Is Tall Is Happy.

Mein energiehungrigstes Organ mag das sehr … dieses Ding da; das mit der Sprache.

 

In Åtte lasaroner (Kein Link) machen acht Obdachlose einen Film. Natuerlich erhielten sie dabei Unterstuetzung.
Ein erstaunlich guter Film. Es ist wirklich witzig zu gesagt zu bekommen, dass man nicht den Leichnam vom Ort des Sterbens entfernen muss, sondern, dass man auch nur sich selber von diesem Ort entfernen kønnte. Auszerdem sollte man kein Geld verleihen, welches man selber nur geliehen bekommen hat. Und andere solcher witzigen Stellen kommen in dem Film gehaeuft auf. Dies merkte ich vor allem, als ich ihn das zweite Mal sah. Aus einem Grund.

In grazia di Dio (Quiet Bliss) … Zurueck zur Tauschwirtschaft :( .
Diese dumme Gier, die alles kaputt macht. Das war das, was ich so oft dachte. Aber die, immer wieder angesprochene, seit langem anhaltende, trotz aller Beteuerungen nicht bald endende, weltweite Wirtschaftskrise, liefert nur den Hintergrund fuer den Film.
Mhm … worum es eigtl. in dem Film ging, das war zwar nett gemacht, aber mehr auch nicht. Wenig beruehrend.
Es ist aber recht interessant, die Muster, in denen ich ungewollt leider auch all zu oft lande, mal als Auszenstehender zu betrachten.
Man muss den Film jetzt aber nicht unbedingt gesehen haben.

Just the Right Amount of Violence; der gute Mann konnte sich mglw. nicht entscheiden, ob er einen Film ueber die Beziehung zu seinem Vater dreht, oder aber er Entzug von Liebe durch das Verschicken von Kindern in „Erziehungscamps“ … oh ja … das klingt plausibel.
Die Kurzzusammenfasung klang jedenfalls interessanter als der Film dann letztendlich war.

Bei Spieltrieb  dachte ich eigentlich nur die ganze Zeit: „boah wie schrecklich langweilig und kuenstlich!“ Und so schlimm konventionel konzipiert, inszeniert und ausgestattet. Und diese fuerchterliche „Leistung“ der Schauspieler.
Der allerletzte Satz passte aber ganz gut auf meine derzeitige Situation. Das reicht aber bei Weitem nicht, um diesen Film mit gefuehlter Ueberlaenge zu retten.
Zu dem Zeitpunkt an dem ich diesen Artikel verfasse (Mittwoch, vor dem letzten Film), die grøszte Enttaeuschung bisher.

Sepideh zeigt den Griff nach den Sternen.
Dies ist schwierig fuer Maedchen vom Lande … im Iran.
Wie immer, kamen mir die Traenen, als ich sah, wie jemand in den Weltraum flog. …

Was wuerdest du fuer diesen Traum geben? … … …

Hab den Film geschaut, weil die Kurzzusammenfasung (des Sternenthemas wegen) so klang, dass ich den Film ja schauen kønnte, wenn denn nichts interessanteres kommt.
Es kam nichts Interessanteres. Und es war eine Wohltat, nach dem schrecklichen Film von vorher, etwas Ehrliches zu sehen.
.oO(Ehrlich … im Film??? … tihihi … witzig)

Rigor Mortis ist ein Schreckfilm und die sind ja nicht so mein Ding.
Aber tolle Filme find ich gut. Mit schønen Portraits der Charaktere.
Und was fuer feine Charaktere das waren! Vor allem der Grosze, Hohe, mit den vielen Zimmern :)
– Anders –
Hollywood geht es nicht gut. Soweit ich weisz, sind es seit einigen Jahren eigtl. nur doch die alljaehrlichen Comicverfilmungen, die das dort alles am Laufen halten. Sehr besorgt bin ich deswegen nicht, Hollywood ging bereits durch mehrere Krisen und was darauf dann folgte war meistens oioioioioi :).
Jedenfalls diese Comicverfilmungen. Die fangen mich nicht mehr so richtig. Ich mag Comics. Ich mag Filme. Die allermeisten Comicverfilmungen sind sehr unterhaltende Filme. Mit adaequaten Geschichten, sehr guten und passenden Schauspielern und verdammt guten Inszenierungen.
Aber nach all den Jahren … irgendwie beruehrt’s mich nicht mehr so wie frueher.
Ich hatte den Eindruck, dass ich bereits das Meiste in diesem Genre gesehen haette. Und es geht nur noch „Høher, Schneller, Weiter, Laenger“. Dies liegt vermutlich an oben Gesagtem. Diese Filme muessen ein Erfolg sein. Da kann man sich nicht um die Frage kuemmern, wer bei einem Wettessen gewinnen wuerde … Batman oder Flash. (Diese Idee wurde schamlos geklaut vom jungen Mann, der bei mir wohnt … apropos junger Mann. Ab sofort gibt es wieder nur einen einzigen kleinen Mann. Genau du! Du weiszt, dass du gemeint bist, kleiner Mann. Denn ich habe beschlossen, den kleinen Mann der bei mir wohnte, ab sofort als den jungen Mann, der bei mir wohnt, zu bezeichnen. Wer begeistert Diablo III zocken darf, kann nicht mehr „klein“ sein … tihihi.)

Aber das hat eigentlich alles gar nichts mit Rigor Mortis zu tun.
Ich hatte nicht den Eindruck, dass Rigor Mortis eine Comicverfilmung ist. Kønnte gut sein, aber ich hatte nicht den Eindruck.
Aber das, was ich zuerst zu diesem gar vorzueglichen Film schrieb … Mhm … ich wuenschte, die besagten, alljaehrlichen Comicverfilmungen wuerden sich grosze Teile davon abschauen.

… … …

Hach … … … so tolle Charktere :) . Und zwar ausnahmslos ALLE (!) in diesem Film. Das passiert ja auch nicht so oft. Und gar nicht zu reden von den tollen Kostuemen!
Der Koch bspw. rennt die ganze Zeit in Hemd, Shorts und mit Morgenmantel rum. Ohne, dass es als eine Kopie des Dude rueber kommt. Was ja an sich schon eine erstaunliche Leistung ist! Er ist uebrigens Vampirjaeger. Und nicht der Held der Geschichte. Denn Vampire gibt es ja gar nicht.

Still Life ist unauffaellig.
Ganz nett dennoch, im positiven Sinne. Und zwar alles; der Film an sich, die Charaktere, das Thema, die Inszenierung, die Ausstattung.
Schade, wenn es nicht mehr zu sagen gibt zu einem Film, den man ruhig schauen kann.

Les beaux jours (Bright Days Ahead) ist ein (wie so oft) guter franzøsischer Film.
Hat mich aber ein bisschen zu sehr erinnert. An gewisse Mythen von denen ich mir lange Zeit versicherte, dass diese „richtig gesprochen“ waeren (um hier mal Valentin Michael Smith zu zitieren).
Das hat mich zwischenzeitlich unangenehm davon abgelenkt, dass der Film eigtl. eine gute Wahl war zu schauen.

Dieses Jahr gibt es keine so ausfuerhlichen Gedanken zu den Filmen wie im letzten Jahr.
Ihr, meine geehrten Leser duerft euch aber bei dem kleinen Mann bedanken. Ihm verdanke ich viel Motivation hier ueberhaupt zu schreiben.

Gloria; der Wuerfel hatte sich fuer diesen Film entschieden. Bløder Wuerfel!
Leider kein fulminanter Beginn des Festivals.
Zeitverschwendung.

Omar; was fuer eine positive Ueberraschung!
Wie faengt man in Afrika Affen?
Zunaechst wird Zucker ausgestreut und macht die Affen suechtig danach.
Dann buddelt man kleine Løcher, gerade grosz genug, dass der Affe mit der offenen Hand hinein reicht, und packt den Zucker dort hinein.
Wenn der Affe den Zucker herausholen will, klemmt sich die geschlossene Faust im Loch fest. Der zuckersuechtige Affe laeszt aber nicht los.
Die Affenfaenger kønnen dann ohne Eile ein Netz ueber den Affen werfen.

Was hat das mit Okkupation des Westjordanlandes zu tun?
So einiges, wie dieser Film zeigt.
Lohnt sich.

Gjenforeningen (Återträffen) … Warum wird man wohl nicht zum Klassentreffen eingeladen?

Weil man komisch war? Weil man den tollen Mythos nicht teilt, weil man das Mobbingopfer war und keiner dran erinnert werden will? Und weil man all dies mglw. mitteilt auf dem Treffen?
Was? Wie? Damals war man sich dem noch nicht so bewusst und wir waren doch nur Kinder?

Im ersten Teil des Films war ich den Traenen mehr als einmal nahe. Es ist ziemlich schwer sich selbst zu sehen.
Anna Odells schauspielerische Leistung ist Schuld daran. Aber dieser (ihr) Film ist ja auch (in den wichtigen Teilen) biografisch.
Am Ende kamen mir dann tatsaechlich noch die Traenen. Aber aus anderen Gruenden.

Im Anschluss an den Film hatte ich das Glueck, ihr persønlich fuer dieses gar wunderbare Kinoerlebnis danken zu kønnen.
Eine leckere Dame uebrigens; diese Dame :)

Trap Street (Shuiyin jie) … Manchmal habe ich den Eindruck, dass bei uns im Westen Filme einfach nur gelobt werden, weil sie in China verboten sind.
Handwerklich ziemlich gut, aber es sind zu viele Baelle gleichzeitig in der Luft. Und dort bleiben sie dann irgendwie auch. Ueberwachung, geheime Regierungsprojekte, Korruption, alte Parteikader, keine Vaterliebe, Schwarzarbeit, Entfuehrung, Liebesgeschichte und was weisz ich noch alles.
Hinzu kommt, dass ja die bøsen bøsen Chinsen alle Einwohner ueberwachen und wie schlimm doch dort alles ist, waehrend vergessen wird, dass der norwegische Geheimdienst viel zu viele Millionen Dollar dafuer verschwenden wird, um verschluesselte Kommunikation ueberwachen zu kønnen.

Was in China (und ueberall sonst) geschieht, ist fuer mich so offensichtlich bøse. Deswegen konnte mich mich auf die Orte, an denen gedreht wurde konzentrieren. Und muss einraeumen,  dass es eine unglaubliche Leistung Chinas ist, so vielen Millionen Menschen innerhalb weniger Jahrzehnte einen solchen Lebensstandard ermøglicht zu haben! Etwas, was wir als sog. „Elite“ immer im Hinterkopf haben sollten.

Fazit: Film eher langweilig, die (mglw. ueberhaupt nicht beabsichtigte) „Message“ ist aber wichtig.

Upstream Color
Fantastisch!

… … …

… … …

… … …

Uh Oh … das geht mir zu sehr unter. Erwaehnte ich bereits, dass ich vollstsaendig begeistert bin von diesem fantastischen Film.

Wie so oft wage ich es kaum etwas dazu zu schreiben, da Dietmar schon alles sagte, was man dazu sagen kønnte.
Meine lieben Leser, bitte lest, was hinter dem Link versteckt ist. Wenn euch das nicht davon ueberzeugt, dass es sich absolut lohnt, dieses Meisterwerk zu schauen, dann vermag alles was ich dazu sagen kønnte dies auch nicht.
Eine Sache, da ich nach dem Film damit konfrontiert wurde. Schamlos geklaut aus Dietmars wunderbarer Rezension:

“Schöne Bilder“? Nein: Man würde ja auch keine überwältigend stimmige Musik für „schöne Noten“ loben.

Fuer mich der beste Film des diesjaehrigen Festivals.

Und das wusste ich bereits am 1. Tag, obwohl noch so einige wirklich tolle Filme folgen sollten.

Bei 28 geschauten Filmen, da mag man denken: „Whoa, bei 95 NOK pro Film macht das insgesamt half-evil EUR!“

„Aber, aber! Weit gefehlt!“, kann ich da nur erwidern. So Leute wie ich bekommen naemlich eine Spezialbehandlung! Da kønnte man jetzt spekulieren, ob es des besonders guten Aussehens wegen ist, oder weil ich so ein besonders toller Kerl bin. Auch wenn dies alles schon richtig ist, so muss ich derartigen Spekulationen dann doch entgegen treten, denn einen Vormittagspass und „Abschnittskarten“ (Klippekort) konnte jeder erwerben, der dies wollte.

Hier sind sie, die erwaehnten Karten:

Formiddagspass+Klippekort

Der Vormittagspass kostete nur 300 NOK und ich konnte damit in ALLE Vorstellungen, waehrend des gesamten Festivals, gehen, die vor 17 Uhr begannen.

Die 10-Klipp-Klippekort kostete 850 NOK und wurde fuer die meisten Filme ab 17 Uhr gebraucht. Nur zwei Filme bezahlte ich regulaer.

Damit kostete mich der Besuch des diesjaehrigen Trondheimer Filmfestivals nur ungefaehr die Haelfte des oben erdachten Betrages. Also nur viertel-evil, sozusagen.

Dies soll dann auch der letzte Beitrag gewesen sein zu Kosmorama 2013. Auch wenn ihr, meine geschaetzten Leser, die allermeisten der angesprochenen Filme niemals sehen werdet, so hoffe ich doch, dass es wenigstens kurzweilig war, all diese Beitraege zu lesen. Mglw. konnte ich sogar ein wenig Interesse fuer den einen oder anderen Film wecken oder ganz allgemein ein paar Punkte fuer den „Muss ich mal drueber nachdenken“-Haufen liefern. Das waere schøn.

Wer lieber eine, leider all zu oft uebliche, Inhaltsbeschreibung von Filmen lesen møchte, um sich „ein Bild“ zu machen, ob es sich lohnt ins Kino dafuer zu gehen, der møge dies bitte an anderer Stelle tun.

Ich danke fuer die Aufmerksamkeit und freue mich auf das naechste Jahr (so ich denn wieder genug Musze habe, all die Filme hier kurz zu praesentieren).

Wie bereits geschrieben, hat der Film Efterklang: The Ghost of Piramida einen groszen Eindruck hinterlassen. Gestern kaufte ich mir das Album und ich høre es waehrend ich diesen Artikel schreibe. Es ist doch nochmal ein etwas anderes Hørerlebnis, wenn man weisz, wie die Soundbytes entstanden sind und dass diese nicht nur aus der elektronischen Kiste kommen.
Aber dies nur am Rande, denn eigentlich ist dieser Beitrag ueber den letzten Kosmorame-Film den ich dieses Jahr sah.

Das war The Final Member. Eine Dokumentation ueber die Begebenheiten rund um die Erlangung des ersten menschlichen Ausstellungsstueckes im Islaendischen Phallologischen Museum.

Da war ich ja schon und ich habe dieses Ausstellungsstueck auch schon gesehen, da es kurz vor meinem Besuch „geliefert“ wurde.

Zufaelliger- und interessanterweise schlieszt sich mit diesem Film ein Kreis, der mit Paradies: Liebe am entgegengesetzten Ende des Spektrums, der vielfaeltigen Einstellungen zum eigenen Kørper, begann.

Um auf den zweiten Fakt zum Angeben und Eindruck schinden hinzfuehren, muss ich noch das Folgende anfuegen: nach The Final Member schaute ich dann noch Warm Bodies. Dies war aber dann nicht mehr im Zuge Kosmoramas.

Deswegen die rein rechnerische Bilanz: Eine Woche, 30 Filme. Toll, nicht wahr.

Und das war es dann mit Kosmorama fuer 2013.

Wie sie in den Ankuendigungen versprachen, gab es viele Gefuehle. Auszerdem viele Gedanken und viel Freude. Auch viel Einsicht und ein bisschen Erkenntnis. Etwas Verlangen nach mehr (s.o.) und ein klein bisschen Langeweile.

Es hat sich gelohnt. Naechstes Jahr werde ich sicherlich wieder Kinoferien machen. Wer mag, kann mich gern begleiten :)

In Trois mondes (Three Worlds) wird ein illegaler Einwanderer von einem „Aufsteiger“ ueberfahren und eine schwangere Studentin ist Zeuge.

Es entwickeln sich die ueblichen Verschlingungen um Schuldgefuehle, Darstellung der Situation des Opfers und der Familie, und natuerlich die Zwickmuehle der Zeugin, die in Kontakt mit beiden Seiten dann ist.

Nichts was man nicht kennt.

Dennoch fand ich den Film erstaunlich gut, denn er ist auf eine Art und Weise gemacht, die, natuerlich nur innerhalb des Setups des Filmes an sich, sehr glaubwuerdig ist.
Diese, fuer mich wichtige, Erkenntnis, zu der ich nur aufgrund des Trondheimer Filmfestivals 2013 gelang, ist vermutlich der tieferliegende Grund sind, warum ich neulich noch schrieb,

dass franzøsische Filme sich eigentlich immer lohnen zu schauen.

Glaubwuerdigkeit.

Glaubwuerdigkeit ist etwas, was in modernen Filmen all zu oft fehlt. Ich meine damit nicht physikalische oder philosophische Glaubwuerdigkeit. Es geht also nicht darum, ob Raumschiffe mit Ueberlichtgeschwindigkeit fliegen kønnen, oder ob der Held scheinbar einen magischen Schutzschild hat, der alle Kugeln abwehrt, oder ob alle nur dumme Sprueche aufsagen. Wenn es ins Setup des Filmes passt, mann kønnte auch sagen, dass es die zugrundeliegende „Physik“ des erdachten Univesums ist, dann ist all dies schon ok.
Ich meine aber sehr wohl all die Kampfszenen, die „in echt“ einfach nur durch einen „Schuss aus der Huefte“ erledigt worden waere, so wie Han Solo im Zugang zum Zellenblock 1138 das Mikrofon „erschieszt“, weil der imperiale Offizier seine Geschichte mit dem Strahlungsleck nicht so richtig glaubt, anstatt sich „ins System zu hacken“ um den Alarm zu verhindern.
Ich meine all dieses unmotivierte und unglaubwuerdigen „Tunnelfliegen“ oder „-rutschen“ nur um erfolglos den 3D Mist rechtfertigen zu kønnen, anstatt Luke Skywalker und seine Kumpanen einfach in der Muellpresse ankommen zu lassen in der naechsten Szene.

Ich habe jetzt mit Absicht Star Wars – Episode IV: A New Hope als gutes Beispiel genommen. Weil es ein Film mit einer hanebuechenen und sehr simplen Story ist, aber innerhalb des Setup des Filmes ist eben alles glaubwuerdig. Ein anderes gutes Beispiel waere Léon: The Professional. Aber ach … der ist ja auch aus Frankreich. Ich wuerde auch gern den so respektvollen und unglaublich guten Film Amour nennen, aber der ist auch aus Frankreich. Genauso wie Holy Motors. Der vøllig absurd ist, aber dennoch glaubwuerdig. Beide Filme haben mein Leben bereichert, da es ein Genuss war diese zu schauen.
Ah doch, Ya tozhe khochu ist auch so ein glaubwuerdiger Film. Der ist nicht aus Frankreich. Irgendwie beschaeftigte mich dieser Film, ja faszinierte er mich, dann doch noch einige Tage nachdem ich den geschaut hatte. Was erstaunlich ist, denn eigtl. war der ziemlich langweilig und ich war froh, als der zu Ende war. Aber jetzt weisz ich, warum er mich so faszinierte. Weil er trotz allem glaubwuerdig war.

All das Oben negativ Beschriebene und noch viel mehr findet sich in den allermeisten Filmen und wirkt einfach nicht glaubwuerdig in der Gesamtheit, auch wenn es passen mag, weil es ja bspw. nunmal ein Actionfilm ist. Das tut vielen Filmen keinen Abbruch, was den „Fun Faktor“ betrifft. Es ist aber sehr schade.

Bei franzøsischen Filmen konnte ich das aber bisher nicht beobachten. Und dann lohnen sich Filme auch zu schauen, selbst wenn die Geschichte nichts wirklich Neues ist und man das schon mehrfach gesehen hat.

Menatek Ha-maim (The Cutoff Man) zeigt die Zerstørung, welche die Privatisierung von Wasser, im Inneren der Menschen hinterlaeszt.

Hier aus der Perspektive desjenigen, der, aufgrund gewisser Umstaende, dazu  gezwungen ist, das Wasser abzustellen.

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Auch deswegen nicht, weil ich dies ja bereits an anderer Stelle tat.

König des Comics ist eine Art Dokumentarfilm, ueber das bisherige Leben und einige Ansichten des Comic-Erschaffenden Ralf König.

Gerade weil es nicht nur eine Aneinanderreihung von Fakten ist, sondern sein Leben und seine (nicht nur) emotionale Entwicklung als Mann und seine Entwicklung als Mensch nachgezeichnet wird, macht diesen Film aus. Rosa von Praunheim, dessen so wichtiger Film Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt, wenigstens vom Høren bekannt sein sollte, ist damit ein hervorragendes Portraet gelungen.

Im zweiten Kosmoramabeitrag sprach ich von der Hoffnung,

dass wir als Gesellschaft, und als Individuuen, es møglicherweise doch irgendwann mal schaffen, uns und andere Menschen so ins positive zu wandeln, dass wir Dogmatismus […] ueberkommen und lernen […] [die] jeweils gueltigen moralischen Normen zu aendern.

Trotz all zu vieler gegenwirkender Versuche und „Rueckschlaege“ auf diesem ganz speziellen Gebiet, so zeigt dieser Film, dass das eben tatsaechlich møglich war und ich hoffe auch weiterhin ist, auch in und auf so vielen anderen Gebieten.

Der kleine Mann schaute  mit mir den wunderschønen Film Neko no ongaeshi (oder Katteprinsen wie er hier hiesz, bzw. The Cat Returns im Englischen). Dieser zeigt, wie majestaetisch, Katzen doch eigentlich sind. Und wie adrett angezogen sie sein kønnen. Und was fuer Gentleman sie sind, obwohl sie doch in echt wahre Anarchisten sind und sich keiner Autoritaet beugen, oder sich unsere dummen menschlichen Dogmen aufzwingen lassen; denn wie heiszt es so schøn: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Dosenøffner.
Ich mag Katzen sehr.

Aber wir Katzenliebhaber kennen ja die Vorzuege von Katzen, gegenueber Hunden, ohnehin. Deswegen muss ich mir da jetzt nicht die Muehe machen und ins Detail gehen.

Der kleine Mann amuesierte sich køstlich, aber Kino liebt er ja sowieso, weil es da immer Naschzeug gibt. Weil die Anstrengung mich uebermannte, verschlief ich leider, leider die Haelfte dieses tollen Films. Aber so ist’s nun mal. Von morgens bis Abends im bequemen Kinosessel sitzen ist anstregend.

Dann folgte die Praesentation des Filmes Sound City im Rockmuseum. Praesentation deswegen, weil ein paar Stuehle in die dortige Konzerthalle gestellt wurden und mittels ordinaerem Beamer die DVD vorgefuehrt wurde. Aufgrund vieler Umstaende ist so etwas fuer mich kein Kino, sondern „nur“ Film schauen.

Aber auch dies gehørt zu Kosmorama dazu, die Zusammenarbeit und das Wechselspiel mit anderen kulturellen Einrichtungen dieser Stadt. Toll, nicht wahr.

Sound City sollte eigentlich eine Dokumentation ueber das gleichnamige Aufnahmestudio werden. Und schau sich mal einer an, wer da so alles was fuer geile Alben aufgenommen hat! Auch war dies wohl das Studio, mit dem besten aller Drum-sounds (schaut euch in dem gleichen Link, den Abschnitt ueber der Discography an). Auszerdem hatten die wohl ein einzigartiges, technisches Meister- und Wunderwerk von einem Mischpult.

Welch ein toller Film das haette werden kønnen!

Aber dann ging es irgendwie doch nur im Dave Grohl und wie toll er sich findet.

Jaja, auch das oben erwaehnte wurde angesprochen, gezeigt, vorgefuehrt; um dann irgendwie wieder bei besagtem Manne zu landen. Schade drum.

Das war dann Kosmorama fuer Sonnabend. Aber das war’s noch nicht mit Kino fuer diesen Tag fuer mich. Ich schaute danach dann naemlich noch den durchaus sehenswerten, weil erstaunlich gut gemachten, Film Spring Breakers im „normalen Kino“. Aber weil der nicht zum Filmfestival gehørte nichts dazu (auch keinen Link) an dieser Stelle.

Aber ich møchte gern auf das Folgende hinweisen: 6 Filme an einem Tag! WOHOOO!! Eines der Ziele zum Angeben und Eindruck schinden erreicht.