Archive for Januar, 2019

Weiter geht es mit dem neuen Bauprojekt. Von diesem komischen Teil …

… gibt es zwei.

Alle die gut aufgepasst haben sollten jetzt wissen was es wird :P .

Neulich war ich trotz der vielen Ringe etwas enttaeuscht, dass kein besonders Wasser- oder erdaehnlicher Planet in dem System zu finden war. Und heute sprang ich nichts ahnend (jaja, der Weltraumreisende ich als Weltraumreisender bin meist recht ahnungslos, wo ich denn herrauskommen werde nach einem Sprung) in ein System wo mir BEIDES praesentiert wird: eine Wasserwelt mit Ringen!

Toll wa! Und ich bin der Erste Mensch der das sieht … extracool!

Ich springe nichts ahnend aus dem Witchspace. Wie immer „hupe“ ich, um eine Uebersicht ueber die himmlischen Gegebenheiten zu bekommen. Und pløtzlich steht auf meinem Display, dass ich ueber 70 Dingse entdeckt habe.

WHAAAAT? Das ist ja wohl mal krass viel! Mich duenkt im Schnitt sind es unter 10. Dieses System muss also ziemlich voll sein. Und tatsaechlich! Die Uebersichtskarte zeigt genau dies:

Und dann auch noch so viele schmucke Ringe! … Aber leider kein erdaehnlicher oder Wasserplanet dabei. … Nun ja, man kann nicht alles haben.

Endlich mal ein Beirag praedestiniert dafuer Zitate zu liefern, die aus dem Zusammenhang gerissen was vøllig anderes sagen, als ich hier im Weiteren erlaeutern werde.

Aber der Reihe nach.

Neulich las ich beim slatestarcodex einen Artikel mit dem Titel „Should Childhood Vaccination Be Mandatory?„. Und allen Impfbefuerworterinnen und Impbefuerwortern empfehle ich den mal zu lesen!
Aber nicht, weil er deren Argumente auf den Kopf stellt. Mitnichten! Es werden gar noch mehr Argumente geliefert, die diese Position stuetzen. Vielmehr geht es mir darum, dass darin auch auf die Frage, die im Titel dieses Beitrags formuliert wurde, eingegangen wird.
Aber ach … ich zitiere einfach.

Im Wesentlichen sind es drei extrem wichtige Punkte, die das Hinterfragen einer (immer wieder auch in meinem sozialen Umfeld gern geforderten) allgemeinen Impfpflicht so wichtig machen.

Any medical intervention that is targeted toward a high percentage of the population should be scrutinized.

Die katastrophale Situation bzgl. Betaeubungsmittelabhaenigkeit in den USA stellt deutlich dar, was passiert, wenn man das nicht (oder su spaet) tut. Und in dem Fall sind laengst nicht so viele Menschen betroffen wie beim Impfen.

Vaccines are […] administered […] to one of the most vulnerable population categories: children.

Eine andere, weitbekannte, furchtbare, nichthinterfragte medizinischer Praxis an einer besonders verletzlichen Bevølkerungsgruppe war die Zwangssterilisation behinderter Menschen. Oder anders: Es gibt Gruende warum Kinder den besonderen Schutz des Gesetzes genieszen. Rechtliche, aber auch rein physische Gruende. Wenn man da einfach drueber buegelt, dann sollte schon ganz eindeutig klar sein, dass die positiven Effekte deutlich die Negativen uebersteigen! Und DAS sollte immer und immer wieder (sachlich!) diskutiert werden.

Finally, vaccination is a medical intervention intended to produce a permanent effect.

Ein anderes Beispiel: ein Zahn wird erst gezogen, wenn dieser nicht mehr zu retten ist. Das Gleiche gilt fuer due Amputation von Gliedmaszen. Permanent heiszt eben tatsaechlich: fuer immer! Geht dabei was schief, ist das auch: fuer immer!

Im Artikel steht dann zur Sicherheit:

[t]his does not, in itself, mean we shouldn’t implement medical innovations meant to be permanent, targeted toward children, or that would have widespread impact.

Aber …

[…] it is important to understand why the conversation about vaccine safety is necessarily an ongoing inquiry, not a one-off check of whether “vaccines are safe”.

Oder anders:

[i]t is also not irrational for a subset of individuals to continue to be wary of possible missed adverse effects, no matter how much research fails to demonstrate any harm.

So! Und das sollten sich alle Impfbefuerworter hinter die Løffel schreiben!

Das Obige unterstuetzend schreiben die Autoren des Artikels vøllig richtig:

[…] vaccination is a method of intervention, not one specific intervention.

Oder etwas klarer:

[t]he statement “vaccines are safe” cannot be applied across the board to all vaccines that ever have or ever will be created, any more than you could say, “prescription drugs are safe” for all current and future prescription drugs.

Eigentlich leicht zu merken, nicht wahr. Und deswegen sind Impfgegner im Allgemeinen keine Spinner, sondern wichtig fuer die Diskussion (im Speziellen mag das anders sein).

Ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich in der Vergangenheit all dies aber auch nicht bedachte. Wie auch … bei selbstverstaerkenden sozialen Echokammern (auch ohne „soziale“ Medien)?

Bevor ich den Artikel beende, møche ich noch zwei Zitate anbringen:

It is important that the medical community continue to monitor vaccines to confirm the relative safety of vaccination, and the evidence of the academic literature is that this is actively happening.

Mich duenkt also, dass die Wissenschaft die obigen Argumente (zum Glueck) besser  verinnerlicht hat als die (oft all zu lauten) Diskussionsteilnehmer auf „meiner Seite“.

Und zum Abschluss møchte ich dann doch „meine Seite“ der Diskussion unterstuetzen:

It is entirely understandable for concerned parents to adopt a “precautionary principle” approach to vaccination – given the nature of vaccination as a universal medical intervention targeted at babies and young children. However, as a matter of public policy, a general “precautionary principle” approach cannot be recommended in light of the proven harms vaccines protect against.

Im Uebrigen ist das natuerlich auch sehr Postmodern … im guten Sinne! … es gibt halt keine hundertdreiundzwanzigprozentige echte und wahre Wahrheit!

 

Ach … wenn ich schon mal bei postmodern bin, dann mache ich noch schnell einen Rundumschlag mit einem allerletzten Zitat:

[…] the central conflict we encounter in this area is between individuals who wish to invoke the precautionary principle for themselves and for their families, versus community standards that seek to eliminate a known danger. This conflict (between individual freedom to dissent […] versus a level of community solidarity necessary to combat societal ills) is common to many problems besides vaccination.

Diese Witz ist gut, aber ca. 1.000 Jahre alt:

Eben gerade erlebte ich dies:

Die Verfinsterung eines Sterns durch einen anderen, kaelteren Stern. Extra cool, wa!

Und nun frage ich mich, wie man das eigentlich nennt und ich komm einfach nicht drauf.

Ich flog dann dran vorbei und fotografierte das Schauspiel von der Seite:

Diese zwei Schwestern vollfuehren einen gar engen Tanz … und es ist so schøn anzusehen :)

Der lange Arm des Gesetzes reicht nicht bis dahin wo ich mich gerade befinde. Zum Glueck, denn schaut mal wie schnell ich bin:

2001-fache Lichtgeschwindigkeit ist dann auch die Grenze dessen was møglich ist mit der heutigen Technologie. Und dafuer muss ich mehr als 20 Minuten im Supercruise beschleunigen.

Seit dem letzten Einrag ist viel Zeit vergangen. Ich starrte in den Abgrund, aber meine treue Kassandra schaffte es eben diesen zu ueberwinden. Auch wenn ich meinen Kurs oft manuell plotten musste und meistens nur ein paar wenige Spruenge auf einmal berechnen konnte. Die Sternendichte ist dort echt krass gering.

Und nun bin ich da wo ich hin wollte: Beagle Point :) … Endpunkt der fruehen „Distant Suns“ Expedition von Commander Kamzel, a.k.a. „Erimus“, welche auch die erste aktenkundige Durchquerung der Galaxis fuer sich beansprucht … damals … als die Technik noch nicht so weit war und die maximale Reichweite eines Sprunges (bei optimierten Schiffskomponenten) bei ein bisschen mehr als 30 Lichtjahren lag.

Ein Jahr spaeter war dieses System dann das Ziel der „Distant Worlds„-Expedition. Diese war (vom Weg und Ziel abgesehen) das komplette Gegenteil von Erimus‘ erster Reise dorthin. Mehr als 1.000 Commander traten die Reise gemeinsam an und unterwegs gab es jede Menge gemeinsamer Aktivitaeten. Wobei Schaetzungen davon ausgehen, dass nur ca. 25 % auch das Ziel erreichten … denn ihr wisst ja: Space is Dangerous!

Darwin’s Legacy wurde das Basislager dieser Expedition im Beagle Point System. Und zwei Commander waren fuer ihre Hochzeit extra bis dorthin gereist *schnueff*.
Da landete ich selbstverstaendlich auch — blosz war ich natuerlich allein.

Ich blieb dann erstmal ein paar Tage auf dem Planeten. Nach der langen Reise wollte ich mich ein paar Tage mal nicht bewegen.

Aber dann zog es mich doch wieder hinaus in die Leere. Und hier nun schaue ich zum Anfang der Reise:

Dort geht’s jetzt erstmal wieder hin zurueck. Aber nicht direkt, denn Jaques Station will ich noch sehen. Und da ich auf dem Herweg an ihr vorbei flog, muss ich sie wohl auf dem Rueckweg besuchen :)

Meine erste Reaktion neulich bzgl. dessen was als „machine learning“ verkauft wird, kann ich natuerlich zumindest erklaeren. Ich habe mich ueberlegen gefuehlt. Das ging mit einem Gefuehl der Macht einher und wer hat nicht gerne Macht. Jaja, auch uns Anarchisten geht das so … aber ich versuche das zumindest zu erkennen und dann zu reflektieren und abzustellen.

Aber darum geht es mir nicht. Mir geht es darum, dass die ganze Sache (und solche Sachen kommen ja nicht nur von mir) erstmal „urst lustig“ ist. Wenn man aber mal drueber nachdenkt, dann bleibt einem das Lachen im Halse stecken, denn die weiteren Implikationen erschrecken gewaltig.

Fuer normale Leute (wer auch immer das ist … von mir mal abgesehen) ist das ganze Thema sooo krass weit weg. Ich lese da regelmaeszig drueber und deswegen kommt das auch hier oft genug zur Sprache.
Aber normale Leute haben anscheinend nicht den geringsten Schimmer was da auf die Gesellschaft mit Volldampf zugefahren kommt!

Ich befuerchte, dass diese Entwicklung die allermeisten Leute (die Gesellschaft sozusagen) beinahe vøllig unvorbereitet, wie’n Vorschlaghammer treffen wird :( . Und ich habe schon Leute mit høherer Bildung um mich herum!

Ist das vllt. bewusste Ignoranz? Oder bin ich in meiner eigenen Blase gefangen? … Aber ich kriege diese „Zeichen und Omen“ aus verschiedensten Gebieten! Und nicht nur aus dem Technikbereich.

Wenn wir es nicht schaffen die Gesellschaft umzubauen, dann werden AfD und tote Obdachlose zu einem der eher kleineren Probleme. … Wehe denen die Kinder haben :(

Aber ich glaube weiterhin, dass wir das schon hinbekommen … hab da zwar keine Beweise fuer, aber die Menschheit hat das immer hinbekommen … mir ist bewusst, dass das vermutlich Wunschdenken ist … aber ich kann nicht anders, denn ich habe ein Kind … Und deswegen versuche ich darauf aufmerksam zu machen, in der Hoffnung, dass die richtigen Leute schneller zu den wichtigen Problemen kommen … damit die Geburtsschmerzen dieser neuen Gesellschaft schneller vorueber sind und der ganze Prozess nicht so blutig wird.

Gefunden: Meiner einer!

Aber der Reihe nach.

Erster Schritt: Physik studieren.
Im ersten Semester, am ersten Tag, in der ersten Vorlesung, war die allererste Sachen die uns beigebracht wurde: lineare Regression. Die wohl einfachste Form der Anpassung einer gegebenen mathematische Funktion an Messdaten.

Zweiter Schritt: die Jahre vergehen mit so’n bisschen Auswertung von Daten hier und da. In mir formt sich die feste Ueberzeugung, dass ich nicht schlau genug bin fuer „machine learning“.

Dritter Schritt: einen neuen Job, ziemlich nah an der Wirtschaft, anfangen und endlich mal mehr mit Menschen in Kontakt kommen, die im Allgemeinen als „normal“ bezeichnet werden (was auch immer das sein soll). Økonomen und Anwaelte und so.

Vierter Schritt: zwei dieser Kollegen zu einem Einfuehrungskurs bzgl. „machine learning“ schicken. Dieser wurde gegeben von einer der grøszten und bekanntesten IT-Spezialexpertenfirmen hier im Norden. Man kønnte also auf den Gedanken verfallen, dass die sich so richtig gut auskennen, denn was die sagen, machen ja andere grosze Firmen dann.

Fuenfter Schritt: voller Erwartung, aber etwas kleinlaut, nach den Folien des Kurses fragen, denn ich sollte ja neue Sachen lernen, damit ich den Job behalten kann.

Sechster Schritt: guck mal einer an, was die hier als „machine learning“-Algorithmus verkaufen:

Foto vom Bildschirm … zur Sicherheit

Siebter Schritt: sehen, dass da nicht wirklich viel mehr kommt!

Achter Schritt: unglaeubig mit dem Kopf schuetteln. Ich wusste ja, dass es schlimm ist, aber ich dachte bisher immer, dass die Geschichten die man so hørt und liest wenigstens ein bisschen uebertrieben sind. Aber NEIN! Die sind alle echt und in Wahrheit scheint das noch viel schlimmer zu sein!

Neunter Schritt: sich gut fuehlen, dass man mglw. doch fuer die Zukunft gewappnet ist.

Zehnter Schritt: sich fest vornehmen, dass man „20 Jahre Erfahrung mit ‚machine learning‘ Algorithmen“ in den Lebenslauf aufnimmt.

Aber wenistens gab es eine lustige Sache in den Folien — Big Data:

Foto vom Bildschirm … zur Sicherheit. Original ist das wohl von hier.

Da habe ich erstmal laut gelacht und die Kollegen trauten sich nicht zu fragen.

Durch das Huepfen zwischen den Sternen, tauche ich staendig in Gebieten der Raumzeit auf, in welchen ich mich laut meinem Lichtkegel gar nicht befinden duerfte. Das bringt natuerlich gewaltig den Referenzrahmen der Berichterstattung durcheinander. Nehmen wir beispielsweise diese 9. von mir entdeckte erdaehnliche Welt:

Fuer euch, meine lieben Leserinnen und Leser, die ihr gespannt meinem Abenteuer folgt, muss das ja alles so aussehen, als ob es erdaehnliche Planeten total oft gibt.

Die Realitaet fuer mich, den Piloten und Entdecker in der groszen Leere, sieht das aber ganz anders aus. Zwischen den Entdeckungen von solchen Planeten liegen meist viele Tage und hunderte Jumps.
Da ich nicht gezielt danach suche, sondern zufaellig drauf stosze, liegt die Wahrscheinlichkeit fuer einen solch tollen Fund bei nur 0.22 Prozent pro Sprung.
So gefuehlsmaeszig wuerde ich schaetzen, dass ich im Schnitt 25 Spruenge pro Tag mache, manchmal mehr, manchmal weniger, oft gar keine. Und nun kønnt ihr euch selber ausrechnen, wie viele Tage eigentlich zwischen diesem Bericht und dem Vorherigen liegen.

Aber ist ja auch gar nicht so schlecht, dass der zeitliche Referenzrahmen durcheinander kommt. So muesst ihr euch nicht so langweilen :)

Bei meiner Reise zum Crab Pulsar war es uebrigens anders rum. Da war ich noch so nahe der Einflusssphaere der Menschheit, dass die Berichterstattung fuer euch verzøgert war. Das merkte ich aber erst, als ich schon wieder zurueck war und meine Reisereportagen, noch gar nicht eingetroffen waren. Mal sehen, wie es bei diesen Berichten geht.

Aber find ich schon witzig … der zeitliche Rahmen meiner Dokumentation dehnt sich manchmal und streckt sich andere Male … tihihihihihi.