So ’ne Art „Vater“ zur Witchblade … hier mit im Bild …

… ist The Darkness. Klingt verrueckt, nicht wahr. Ich kenn mich da aber auch nicht so genau aus und Letztere verkørpert irgendwie „das Bøse“ (ist also kein Waffe an sich) und hat nach ’nem langen Krieg mit „dem Guten“ einen Waffenstillstand geschlossen und um das zu besiegeln wurde dabei Erstere gezeugt … wie man das halt so macht.

The Darkness hat danach angefangen sich in i.A. bøsen Maennern (immer Maenner, nie Frauen … die kriegen die Witchblade) einzunisten und die bei ihren Untaten zu unterstuetzen. Das aueszert sich in einer Art Ruestung (und bestimmt auch grøszerer Kraft und schnellere Reflexe), und indem diese maennlichen Menschen kleine Daemonen / Gremlins erscheinen lassen kønnen, die dann die Drecksarbeit (meistens das Foltern oder Ermorden anderer Personen) uebernehmen.

Das klappt aber nur wenn die Sonne nicht scheint (der Name The Darkness kommt ja noch von ungefaehr) und wenn sich der „Traeger“ der Darkness im Licht befindet verschwinden seine Kraefte

An und fuer sich ist das durchaus ’n interessanter Ansatz, weil’s mal was anderes als das immer Gleiche „mit speziellen Kraeften seit der Geburt Auserwaehlter“ oder „eine Technologie macht den Helden“ ist und insb. weil’s so gar nicht in das uebliche mit-groszer-Macht-kommt-grosze-Verantwortung-Schema passt, ohne dabei im Bereich der Satire zu agieren wie andere Meisterwerke (bspw. Hitman oder (irgendwie) auch Transmetropolitan). Aber von der Verbindung zur Witchblade abgesehen, hat mich das dennoch nie so richtig interessiert; auch spaeter nicht … ’n paar Comics sind dann doch in meinem Besitz gelandet, als nach der Pleite des (schon øfter mal erwaehnten) (ersten) Splitter Verlags deren Altbestaende verramscht wurden. Daher kann ich sagen, dass The Darkness durchaus gut anfaengt, aber dann wie Witchblade stark nachlaeszt und irgendwie nur noch „maendert“.

Passend dazu faellt mir ein, dass sich das Desinteresse fuer „die dunkle Seite“ bei mir „durchzog“ (und -zieht).

Weil der jetzige „Inhaber “ der Darkness zur Mafia gehørt seien in diesem Zusammenhang Mafiafilme zuerst genannt. Die interessieren mich bis heute wenn dann nur als Filme an sich, nicht aber des Mafiathemas wegen. Das Paradebeispiel ist natuerlich Der Pate — als Film zu Recht ein Meisterwerk; die Romantisierung der Mafia (und insb. wie diese, eben durch den Film, viele Teile der westlichen (?) Gesellschaft durchdrungen hat) hinterlaeszt aber einen „bitteren beigeschmack“ bei mir. Als Gegenbeispiel sei Gomorrah genannt. Als Film durchaus gut und sehenswert, aber nicht groszartig. Die Behandlung und Darstellung des Themas hingegen ist hat mir sehr gut gefallen, erlaubt diese doch keine Romantisierung.

Im Bereich der Comics kann ich mich mit Superschurken und deren Zielen nicht identifizieren (ganz im Gegensatz zu Superhelden und deren Zielen). Der Joker ist leider beruehmt beruechtigt bzgl. der Glorifizierung des Charakters.

Und dann waeren da noch Videospiele. Bei denen versuche ich immer besser zu sein, als ich im echten Leben bin und nur Gutes zu tun. Auch dann wenn das Spiel den Spielercharakter explizit in ambivalente oder direkt nicht-objektiv-gute Situation versetzt und es geht mir auch innerlich gewaltig „gegen den Strich“, wenn ich vom Spiel gezwungen werde „bøse Sachen“ zu machen. Spiele wie Grand Theft Auto, wo man sowieso auf der unrechten Seite des Gesetzes steht und entsprechende Handlungen gewollt zielfuehrend sind, locken mich (anders als SEHR viele andere Menschen) ueberhaupt nicht hinter dem Ofen hervor.

Jut, das soll dazu reichen fuer heute. Da hab ich mehr (und anders) zu geschrieben als ich dachte … aber das ist ja, was ich mag und warum ich bei diesem Weblog dann doch irgendwie noch dabei bin.

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