Archive for the ‘Allgemein’ Category

Manche Tage enthalten echt krasse Ueberraschungen.
Nach ueber drei Jahrzehnten, die ich nun schon in diesem Universum bin.
Nach mehr als zwei Dekaden, die ich mich fuer technisch/naturwissenschaftlichen Kram interessiere.
Und nach mehr als einer Dekade die ich behaupten kann, dass ich mehr Ahnung von Physik habe als die Meisten.
Da Lese ich dieses what-if. (Anm.: interessant uebrigens, wie Verlinkung uns Autoren eine neue „Ebene“ des Schreibens ermøglicht. Natuerlich, weil man mehr Informationen liefern kann. Aber ich meine mehr, was bspw. das Textarrangement angeht, oder die Bedeutung von Textsymbolen (einzelne Wørter, Wortgruppen, Satzfragmente etc). Klassisch haette ich da jetzt einen Doppelpunkt gemacht und den URL folgen lassen. Verlinkung macht das Unnøtig und so viel schøner. Herrlich!)
Und da lese ich das Folgende:

As [the meteor] falls, it compresses the air in front of it. When the air is compressed, it heats it up. (This is the same thing that heats up spacecraft and meteors—actual air friction has little to do with that.)

HAEH???! WHUT!??? Wieso hat mir das noch niemals jemand erzaehlt, dass Reibung ein recht unwesentlicher Faktor beim Aufheizen eines Raumschiffes beim Wiedereintritt ist?

Also befragte ich mal „dieses Internet“ da. Und es stellte sich heraus. Das wird UEBERALL, bei den von mir (Achtung! NICHT repraesentative Stichprobe) angeschauten Seiten, verkehrt erklaert. Naemlich mit Reibung. So wie ich es all die Jahrzehnte dachte (Toll, wie alt ich schon bin, nicht wahr!).

Also doch zur Tante Wikipedia schauen. Auf die Schnelle fand ich dann aber auch nur in zwei Artikeln, diesem und jenem (Huch, da war es schon wieder; dieses Verlinkungsdings), Hinweise, dass die obige Behauptung richtig sei. Aber keine genauere Erklaerung.

Hilft also nix, musste ich das mal durchdenken. Zum Glueck, wird einem das Denken heutzutage abgenommen und wieder hat Tante wikipedia alles parat. Das Ergebnis gibt es auf dtsch. hier, aber beim Verstehen hilft das natuerlich nix.

Nehmen wir mal die zweite Gleichung aus dem zuletzt verlinkten Artikel (uiuiui, Ebenen ueber Ebenen … Sprache! Fantastisch!). Die Temperaturabhaengikeit ist bei solchen Prozessen (mehr oder weniger) umgekehrt proportional zum Volumen. Wenn das Raumschiff (ein wunderschønes Wort uebrigens – Rrr aaa uuuuuuummm schschschifffffffff – lasst ihr, meine lieben Leser, euch das mal auf der Zunge zergehen; beidseitig so freiheitsversprechend – und mit so einer schøn romantisch anderen Bedeutung, als das englische „Spacecraft“; und beide haben wenig mit dem „ein bisschen an der Oberflaeche kratzen“, des heutigen Raumprogrammes aller Laender dieser Erde zu tun :( ) von der ISS kommt, dann hat es beim Wiedereintritt in die (dichtere) Atmosphaere, eine Anfangsgeschwindigkeit von ca. 7800 Meter pro Sekunde. Das bedeutet natuerlich, dass die Luft ordentlich komprimiert wird. Das Volumen wird also betraechtlich kleiner und die Temperatur somit, aufgrund dieser Volumenaenderung (!) und nicht wegen der Reibung, betraechtlich grøszer.

Das ist naturlich auch noch nicht die ganz richtige Erklaerung, aber die wichtige thermodynamische Grundlage.
In diesem Abschnitt, im oben verlinkten Artikel zum Wiedereintritt, wird erklaert, warum diese einfachen Relationen oberhalb von 550 K aufhøren eine gute Naeherung fuer das Verhalten der Luft zu sein sein und oberhalb von 2000 K ganz zusammenbrechen. Dies liegt daran, dass diese schønen Beziehungen mittels des Modells des idealen Gases hergeleitet wurden. Dieses zieht nicht in betracht, dass Gas chemisch reagieren kann, bzw. auch ionisiert. Diese Effekte treten aber erst ab einer gewissen Temperatur auf. Diese Temperatur muss aber erstmal erreicht werden und dies ist ein „klassischer Prozess“. Und auch, wenn ab 550 K das Modell nicht mehr die ganze „Wahrheit“ erzaehlt (was ein Modell ja ohnehin nie macht; auch nicht in der Physik!) so ist es doch der zugrundeliegende Mechanismus. Nur eben der Anteil anderer Prozesse nimmt signifikant zu.

Toll dieses Universum, nicht wahr! Alles (!!!) laeszt sich so prima verstehen und erklaeren, wenn man sich denn nur die Muehe dazu macht.

Wer kennt ihn denn nicht, den lieben Onkel google (in diesem Artikel konsequent klein geschrieben – aus Prinzip, warum auch sonst).

Er bringt immer so schøne Geschenke in Form von Suchergebnissen. Und er ist auch ein geliebter Onkel, weil es sich in der eigenen google-Blase so schøn, zufrieden und ohne all zu viel Størung von auszerhalb leben laeszt. Selber Informationen zu sichten und einzuschaetzen ist ja auch viel zu anstrengend. Und der Preis der (ungefilterten Informtions)freiheit ist ein kleiner, in Bezug auf den Gewinn, dass man sich bei Diskussionen so schøn selbstzufrieden zuruecklehnen und „na google das doch (du Idiot!); das ist gleich der erste Treffer“ sagen kann.

Aber dann irgenwann kommt vielleicht mal so ein Punkt, an dem man Kochrezepte sucht und was ueber Kristalle ausgeschmissen bekommt. Denn Kristallzuechtung, das passt doch viel besser in die bisherige Such- und Klickgeschichte. Und da wird der liebe Onkel dann ein bisschen offensichtlich bevormundend.
Aber mal ehrlich. Sooooo schlimm ist das doch gar nicht. Ist doch eh viel schøner, wenn man den Weg vorgegeben bekommt. … … …

.oO(… … …         … … …          … … …)

Also liebe Leser. Mal wieder soll es um dieses tollen Dingsbums genannt „Freiheit“ gehen.

Ein Aspekt von Freiheit ist auch der, dass mir ein Service nicht vorschreibt, was ich denn zu lesen habe. Egal, wie gut diese Algorithmen funktionieren. Und es ist verdammt nochmal auch scheiszegal, ob die allermeisten Leute das toll finden und sich da nie Gedanken drueber machen. Besser bekannt ist diese Freiheit unter dem Begriff „Anonymitaet“.

Eigentlich ganz offensichtlich, aber vermutlich ist es noch keinem aufgefallen: warum werden googles eigene Seiten immer so hoch gestellt in den Suchergebnissen? Warum ist youtube relevanter bei einem Thema, als eine gut gemachte Homepage?

Und auch geht es wieder um die Freiheit der persønlichen Daten. Frei NICHT in dem Sinne, dass alle frei darueber verfuegen kønnen, sondern frei, dass nur der, zu dem diese Daten gehøren dies darf.

Und wenn die Ergebnisse doch so gut passen und gut sind, dann sollte dies auch ohne meine Such- und Klickgeschichte so sein.

Aber wieso rege ich mich eigentlich schon wieder so auf. Pfffff … abstrakte Diskussion. Interessiert doch eh kein Schwein. Man ist so frei wie man sich in seinem persønlichem, sozialen Habitat fuehlt und wenn die Illusion der Freiheit gut genug ist, wer bin ich denn, mich ueber so einen Pups aufzuregen.

Deswegen suchte ich schon nach anderen Argumenten. Aber der liebe Onkel google ist eigentlich ein offensichtlicher Bøsewicht. Die lange Liste zur Kritik am Onkel und die noch laengere englische Liste dazu (und andere Artikel wie bspw. dieser hier) sprechen da eigentlich fuer sich. Deswegen muss ich aus diesem Beitrag keinen der ueblichen „Oooh google ist sooo bøse, aber kann man ja nix gegen tun“-Beitraege machen.

Sondern ich mach mal was ganz anderes. Etwas ungeweøhnliches. Etwas, was man weder in der Realitaet, noch in diesem Blog oft zu sehen, zu lesen oder zu høren bekommt..oO(Interessant wird es, wenn wir auch irgendwann vielleicht mal Gerueche zur bewussten und abstrakten Kommunikation benutzen kønnen.)

Ich schlage mal was Besseres vor.

Zunaechst ist da der offensichtliche Vorschlag, doch anonym ins Netz zu gehen. Die vermutlich bekannteste Møglichkeit dazu, ist das Tor Projekt. Ich hatte das mal laengere Zeit fuer mich angedacht, muss aber zugeben, dass das ein bisschen Overkill ist. .oO(hihi … ein „bisschen overkill“ … ist das sowas wie „bisschen schwanger?) Ganz auf Eis gelegt ist das nicht, aber ich habe das erstmal unter der Kategorie „spaeter møglicherweise mal“ eingeordnet.
Und ich gebe zu, dies waere vermutlich auch zu viel verlangt. Selbst fuer meine gebildeten und kritischen Leser :P .

Die naechstleichtere Alternative ist es, zwei verschiedene Browser benutzen. Einen, der grundsaetzliche Cookies NICHT erlaubt und einen der das tut, die dann aber auch jedes Mal beim ausmachen wieder løscht.
Fuer mich funktioniert dies prinzipiell sehr gut.
Insbesondere am Anfang (spaeter aber auch), ist es aber ein bisschen nervig, alle Cookieanfragen immer weg klicken zu muessen. Wobei das eigentlich auch mal eine gute Uebung ist. Daran sieht man naemlich mal schøn, wie sehr man eigentlich ausspioniert wird.
Aber nicht alle wollen (oder kønnen) immer unterscheiden, was denn nun in welchem Browser angeschaut werden soll. Und auch mir passiert es ab und zu mal, dass ich so „im Fluss“ bin, dass ich gar nicht merke, dass ich gerade was angeklickt habe, was eigentlich in den anderen Browser gehørt. Und dazu gehøren auch Suchanfragen. Da will auch ich nicht immer zu einem anderen Browser wechseln muessen.

Deswegen als dritte Iteration der Vorschlag, doch anonyme Suchmaschinen zu benutzen.
Ixquick ist da so eine. Und deren Philosophie gefaellt mir sehr, sehr gut.
Der Nachteil, die duerfen nicht den, zugegebenermaszen sehr gut funktionierenden, PageRank-Algorithmus benutzen. Entsprechend seltsame, aber oft auch positiv ungewøhnliche, Suchergebnisse bekommt man. Aber niemand will sich bei einer ueblichen Suchanfrage durch zehn Ergebnisseiten klicken muessen. Ein Ergbenis, welches den eigenen Anspruechen genuegt, sollte gleich auf der ersten Seite sein. Zumindest bei alltaeglichen Suchen. Das gebe ich neidlos zu, da ist google unschlagbar.
Ich habe zwei Mal eine Weile versucht, Ixquick zu benutzen, bin dann aber doch, wegen eben diesen seltsamen Suchergebnissen, wieder bei google gelandet.

Aber vor einer Weile bin ich auf eine liebe Tante getroffen. Tante Startpage. Dies ist (wie Ixquick) eine Metasuchmaschine. Es ist aber ein Ixquick „Ableger“, der ausschlieszlich google benutzt (wenn ich das richtig verstanden habe).
Durch die Benutzung von Startpage, sucht man also anonym bei google.

Waehrend Ixquick schwer gewoehungsbeduerftig ist, was die Suchergebnisse angeht (wie oben geschrieben), gilt dies nicht fuer Startpage.
Ich habe Startpage jetzt ueber ein Jahr getestet und das kann google selbst tatsaechlich ersetzen. Mindestens sind die Ergebnisse aehnlich genug (inkl. der Werbung), sodass ich da keinen
Nachteile durch die Anonymisierung erkennen kann.
Ganz im Gegenteil. Die (fuer mich) nervige Standortermittlung faellt weg und entsprechend allgemeiner sind die Ergebnisse. Zugegebendermaszen ist das in meiner Situation, hier im schønen Norwegen, vermutlich etwas wichtiger, als fuer die Mehrzahl meiner Leser. Brauche ich doch mal ein paar ortsspezifische Suchergebnisse, so hat mir eine etwas spezifischere Suche eigentlich bisher immer weitergeholfen. Und mit „spezfisch“ mein ich nix Kompliziertes, sondern nur so einfache Sachen wie bspw. die Anfuehrung eines Ortsnamens, oder schreiben auf englisch/deutsch/norwegisch.

Da meine Ixquickempfehlungen vor einigen Jahren alle nicht gefruchtet haben, wollte ich Startpage erstmal ausfuehrlich testen.
Dies ist hiermit getan und die Testergebnisse fuehren zur Aussage:

Meine lieben Mitanarchisten, benutzt Startpage, wenn euch eure Freiheit am Herzen liegt!

Es ist, einfach, schnell und sicher und hat genauso gute Suchergebnisse wie Onkel google (natuerlich, denn der wird ja schlieszlich auch gefragt).

Nachtrag (Artikel geschrieben am 23.11.2012, Nachtrag am 27.11.2012): soeben las ich diesen Artikel, der, unter einer anderen Zielstellung, im Wesentlichen das gleiche Thema hat, welches ich versuche plump und „lustig“ am Anfang darzustellen. Eine unbedingte Leseempfehlung.

Toll, nicht wahr.

Inspiriert dazu hat mich dieses Impressum.

In groszen Teilen aehnelt sich der Text, ich habe den aber soweit abgewandelt, dass der Text als auf „meinem eigenen Mist gewachsen“ gilt. Haben wir ja gelernt im Studium, ab wann etwas nich mehr ein dumpfes Plagiat ist.

Im wesentlichsten (und meiner Meinung nach einzig relevanten) Punkt habe ich aber eine schwerwiegende Veraenderung vorgenommen. Dass ich dies so (oder so aehnlich) NICHT im mich inspirierenden Text gelesen habe, verwunderte mich etwas und war der Anlass mir auch mal ein Impressum zuzulegen. Also schon wieder so eine Art ausgelagertes Kommentar – von hinten, durchs Herz, ins Auge … sozusagen. … .oO(Hmmmmm … so indirekte Psychologie funktioniert sicherlich nicht, wenn ich immer drauf hinweise. Andererseits verschleiert das dann meine eigentlichen, leisen und schleichenden Manipulationen um so besser … MUHAHAHAHA.)

Gefunden werden kann mein Impressum in der rechten Spalte unter „Pages“.

… und ziemlich genau 2 Monaten (also gestern), kam ich zum allerersten Mal in eine Fahrkartenkontrolle.

Ein einzige Fahrkartenkontrolleur machte die. Dieser war ausgesprochen høflich und wirkte nicht bedrohlich.

Schon toll dieses Norwegen.

Eben las ich einen Artikel, dem ein gewisser, missionarischer Eifer unterstellt werden kann.
„Gewisser missionarischer Eifer“ deswegen, weil auf Essverhalten, zurecht, mit der Klimakeule hingewiesen wird. Ist ja auch einfach, jetzt, wo es selbst in den USA der „major consensus narrative“ ist. Und diese kuscheligen Eisbaeren! Die wollen wir doch bewahren, nicht wahr. Also zumindest ich wuerde die gern bewahrt sehen.
Und ich fass mir auch mal an meine eigene Nase. Meine „Keule“, mit der ich meinen persønlichen Verzicht auf (die meisten) Fleischgerichte begruende, ist ja auch nicht viel besser. Hat zwar nicht so ein hehres, von allen anerkannte und bewunderte Ziel wie die Rettung des Planeten, sondern nur die Anerkennung des sozialen Vertrages auch fuer Tiere. .oO(Pfff, von was fuer einem Quatsch redet er da eigentlich gerade.)
Der in dem Artikel verlinkte (andere) Artikel, kommt auf die aktuellste Untersuchung dazu zu sprechen und ist vermutlich gerade zur Hand gewesen. Aber bekannt ist der Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Klimawandel schon deutlich laenger.

Aber ich schweife ab, denn darum soll es gar nicht gehen.

Es geht mir eigentlich um die in dem Artikel øffentlich gemachte Tabelle zum Essverhalten des Autors.

Eine sehr nette Statistik. Und sie unterstreicht auch die Aussage des Beitrages so schøn. Ehrlich. Wir alle kønnen dazu beitragen, dass weniger Treibhausgase ausgestoszen werden.

Mein erster Gedanke war: „hihi … witzig“

Und dann dachte ich aber mal drueber nach und wollte den folgenden Kommentar schreiben:

Nette Statistik uebrigens, und so schøn øffentlich.
Mal sehen, wann die Chips unter unserer Haut das per Gesetz mitloggen duerfen, was wir essen, damit es dann den Krankenkassen gemeldet werden kann um unseren Beitrag anpassen zu kønnen.
Offensichtlich ist die Bereitschaft jedes kleine Fitzelchen des Privaten zu verøffentlichen ja vorhanden.
Und wo kaemen wir denn da auch hin! Gesunde (!) Menschen haben ja nix zu verheimlichen! Und die fetten Menschen kosten die Gesellschaft ohnehin viel zu viel Geld. Da wir „fette Menschen“ aber nicht verbieten kønnen, muessen wir sie halt an den Pranger stellen, damit sie sich nach unseren (!!!) Vorstellungen verhalten, oder eben deren Krankenkassenbeitraege erhøhen.

Digitale Selbstverteidigung, my ass!

Intention: løblich
Umsetzung: wieso regt der Kerl sich eigentlich schon wieder, auf so eine unmøgliche Art und Weise, ueber solche Lulligkeiten auf? Ist doch _NUR_ eine Tabelle. Kann doch jeder mit machen, was er will.

Aber so ein Pranger. Oh, nee! DAS geht nun wirklich noch nicht! Das wird (noch nicht) akzeptiert von den Leuten. Das muessen wir vorbereiten. Vorratsdatenspeicherung begruenden wir ja auch mit den Nazis. Und dass ungesunde Lebensweise schlecht ist, das ist ja auch weitgehend akzeptiert. Warum also nicht dies nutzen.

Meine Leser merken sicherlich, worauf das hinaus laufen soll. Und sagt mir jetzt keiner, so ein Unsinn. Oder dass sowas ja „niemals“ passieren kann.
Einsatz der Bundeswehr im Inneren war bis vor Kurzem auch absolut nicht møglich. Erwartet wurde es schon laenger.
Und anstatt Chips unter der Haut sind es heute die Smartphones, die alles mitloggen und wo es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis man damit auch bezahlen kann. Geht ja jetzt bereits teilweise. Und dann liegt alles schøn digital und leicht auswertbar (damit „uns“ ein NOCH besserer Service geboten werden kann) vor: „Aha, im Theater war der gute Mann. Løblich! Also keiner von den ungebildeten Untermenschen. … Aber halt! Was hat er denn DORT gekauft! Eine Cola! Na und das zusammen zu der Pizza von gestern. Da muss ich Computer doch gleich mal eine Nachricht an seinen Arzt schicken, dass er naechstes Mal den Cholesterinwert testet.“

Ich rege mich nicht ueber die Tabelle an sich auf. Ich fuehre bspw. eine Kinostatistik. Ist ja auch fuer einen Selber ganz gut, um einen Ueberblick zu behalten.

Ich rege mich ueber die detaillierte, d.h. nicht zusammengefasste (Anonymisierung ist in dem Fall ja nicht møglich), wenn auch mit guter Intention, aber im weiteren Zusammenhang wenig durchdachte, Øffentlichmachung auf.

Bitte, liebe Leser, achtet auf eure Daten! Gebt den Gesetzgebern und ausfuehrenden Organen nicht noch zusaetzlich den Eindruck, dass sie mit ihrer Schnueffelei auch noch leicht durchkommen werden, weil ja ohnehin alles øffentlich ist.

Dies sollte doppelt gelten im Zusammenhang mit privaten Firmen. Denn diese unterliegen ja nicht mal auf dem Papier unserer Kontrolle.

Und ja, ich schimpfe auch aus ganz egoistischen Gruenden.
Ich will nicht verdaechtig sein, nur weil ich mein Buergerrecht auf Privatsphaere wahr nehme. Weil ich NICHT møchte, dass alle wissen (kønnen), welchen, møglicherweise gesundheitsschaedlichen, sexuellen Praktiken ich frøne.
Aber auch weil ich nicht møchte, dass der Buch- oder Kinomarkt noch weiter kaputt gemacht wird. Denn aufgrund derartiger Statistiken kommen besagte private Firmen zu dem Schluss, dass ohnehin nur „Bestseller“ gekauft werden. „Komplizierte“ Buecher in kleiner Auflage werden deswegen deutlich seltener publiziert. Dies ist uebrigens in England seit einigen Jahren der Fall.

Und zum Abschluss, um die Wogen ein wenig zu glaetten, eine „lustige“ Feststellung: heute hab ich mich nicht verzettelt ;)

Eben las ich zwei sehr plausible und gut nachzuvollziehende Beitraege ueber auszerberufliche Aktivitaeten mit Arbeitskollegen.

Interessant, wie viel mehr Zeit als ich so viele Leute brauchen, um sich zu trauen das auch mal vor sich selbst einzugestehen UND auch mitzuteilen. Wie so oft hat scheinbare soziale Inkompetenz (a.k.a. I just don’t give a fuck what the people think about me – musste auf englisch sein, denn im dtsch. kann ich das nicht mit dem schønen Wort „fuck“ schreiben; ich mag die explizite sexuelle Konnotation von „fuck“)  mir mein Leben schon viel frueher erleichterte.

Der eine Artikel schreibt so gut erkannt, wie denn ein fundamentales klassiche Dogma zur Lebensgestaltung guter Buerger auszusehen hat:

„8 Stunden arbeiten, 8 Stunden schlafen und 8 Stunden scheiszen, fressen und ficken.“

Natuerlich schøner ausgedrueckt.

Das Folgende wollte ich eigtl. als Kommentar zu besagtem Artikel schreiben, habe es dann aber wieder geløscht nach nochmaligen durchlesen.
Denn Erstens will ich ja ein ein besserer Mensch werden. In der Bedeutung, dass ich fuer „die Anderen“ ertraeglicher werde.
Und Zweitens habe nur ich das in dem Artikel „gelesen“.
Oder anders ausgedrueckt: ich wollte den guten Beitrag nicht _unnøtig_ kaputt machen. Das macht man unter Freunden so … … … hab ich gehørt.

Deswegen an dieser Stelle:

Dieses Dogma ist mitnichten „gottgegeben“, sondern wurde uns vor gar nicht all zu vielen Jahren von den Kapitalisten aufgezwungen. Im Zuge der industriellen Revolution. Wenn damals auch mit anderer Stundenverteilung.

Aber wenn „die Arbeit doch (so viel) Spasz macht“ und „man sich doch in der Arbeit auch selbst verwirkichen kann“, dann ist dieses Dogma natuerlich sehr bequem.

Ich versuche ein haeufiges Missverstaendnis an dieser Stelle auszuraeumen: natuerlich kann die Arbeit auch Spasz machen. Da hab ich gar nix dagegen. Ich kenne sogar einige Personen, bei denen das wirklich so ist. Und ich kenne auch einige Personen, die sich tatsaechlich selbst verwirklichen in ihrer Arbeit.
Arbeit soll natuerlich nicht scheisse sein, denn schlieszlich sind wir ja eben tatsaechlich gezwungen einen betrachtlichen Teil unseres Tages dort zu verbringen.
Aber wenn ich mal sage: „Ich wuerde auch zu Hause bleiben, wenn ich es mir leisten kønnte“ oder „ich geh nur arbeiten damit ich meine Rechnungen bezahlen kann“, dann sind die allermeisten Menschen dann doch ziemlich schockiert. Oder anders ausgedrueckt „Nein! DAS kønnte ich nicht! Da wuerde mir die Decke auf den Kopf fallen“.
Daraus schliesze ich, dass es mit dem „Spasz“ und der „Selbstverwirklichung“ auf Arbeit nicht weit her sein kann bei den Allermeisten, wenn sie sich denn nicht vorstellen kønnen, wie man das auch anders machen kønnte.

Jedenfalls laeuft all dies wieder auf das gefaehrliche Dogma der Leistungsgesellschaft hinaus.

Eben dieses wird durch unbedachten, verharmlosenden (weil nicht reflektierten – aber mich duenkt, dies kommt im Wort „unbedacht“ bereits zum Ausdruck) Gebrauch von Sprache unterstuetzt.

Und auch das hab ich gehørt, dass man das so macht unter Freunden: gegenseitig Kritik ueben. Auch wenn es nervt. Auch wenn es natuerlich schwer faellt Kritik „zu schlucken“.
Noch so ein Dogma. Im Allgemeinen wird dies leider von viel zu Wenigen beachtet.. .oO(Was aber natuerlich auch daran liegen kønnte, dass ich (gluecklicherweise) nur so wenige Freunde habe)

Darob positiver Emotionen hab ich mich irgendwie mit der eigentlichen Intention dieses Beitrags verzettelt.
Deswegen als Abschluss: Danke fuer’s Kritik ueben. Gern mehr davon. Ich selbst hab die Weisheit auch nicht mit Løffeln gefressen und gerade Kritik, die auf lange Sicht gesehen meine soziale Kompetenz steigert, ist mir sehr wichtig.
Oder anders: Danke fuer’s Freund sein.

 

Aufgrund starker Nachfrage, hier ein Foto des Rueckens meines Laptops. .oO(Hach, der Genitiv ist doch was Feines!)

Nur eine andere Form der politischen Aussage, dass wir doch eigtl. alle Anarchisten sein wollen.

Tux: Das Abhandensein von Beherrschten.

Nordic Garrison: Wahrnehmung sozialer Verantwortung. Trotz aller Freiheiten des Individuums ist dies nøtig, sodass menschliche Gesellschaften funktionieren kønnen. Und das kann gerne auch mit Freude und Spasz verbunden sein.

FSF: Die Notwendigkeit demokratische Prinzipien verteidigen zu muessen, weil es ansonsten auch mit dem Anarchist sein vorbei ist.

Und JA, die Anordnung ist nicht symmetrisch. Ganz bewusst ist dem nicht so.

Das beten! Gestern fing es an zu schneien, aber da war es noch zu warm, als dass der Schnee liegen bleiben konnte. Aber heute ist’s hier fein weisz. Dank der Hilfe antropomorpher Wesen.
Bitte was? Høre ich da etwa den typischen, logischen und einfach nachzuvollziehenden Einspruch: „Koinzidenz heiszt nicht Kausalitaet (!)“?
Ach so ein Quatsch! Dann bitte ich aber um eine in mein Weltbild passende Erklaerung, wieso denn dann direkt nach der Hilfe um gøttlichen Beistand das erwuenschte Resultat kam!

Ups … I’ve got carried away. Ich hoffe doch, man merkt es mir nicht an, dass ich gerade eng mit einer Person zusammenarbeiten muss, die meint, dass der Klimawandel nicht vom Menschen gemacht ist und der die KrF waehlt, weil er meint, dass die anderen Parteien keine moralische Fuehrung geben. So what??!! Du brauchst also einen blutruenstigen „gott“, der Kindern Krebs gibt, um zu „erkennen“, dass es scheisse ist Menschen umzubringen oder anderweitig schlecht zu behandlen?
So viel Ignoranz auf einmal, da kann ich mich nur wiederholen: der Kampf gegen die Dummheit hat gerade erst begonnen. … Auch wenn ich das bereit seit 10 Jahren sage.
Und ja, ich denke nicht, dass jemand nur seiner Religion wegen eine besondere „Behandlung“ verdient. Ich waere genauso zu ihm, wenn er nicht (mMn) aberglaeubisch waere.
Was nicht heiszt, dass ich nicht anerkenne, dass sein Glaube persønlich wichtig fuer ihn ist. Mein Glaube in die Menschheit ist mir auch wichtig.
Aber all dies ist natuerlich offen zu diskutieren.

Und nu hab ich aus dem schønen, alljaehrlichen, mittlerweile traditionellen, Beitrag zum ersten Schnee doch noch ’n Statement gemacht.

Und um diesen Beitrag friedlich ausklingen zu lassen ein Blick aus meinem Buerofenster:

Noch nicht viel, aber es wird wohl mit 30 cm Schnee gerechnet. Quelle: Hørensagen, ich lese ja schlieszlich keine Nachrichten.

… wenn das Ziel denn frueher und viel Schnee ist … Auch wenn das Datum auf dem Poster nicht mehr stimmt … es ist wieder an der Zeit:

Am Donnerstag war ich auf der ONS 2012. Das ist die groeszte Offshore Ølkonferenz und -messe der Welt. Ich dachte, ich waere auf groszen Konferenzen gewesen. Aber hier blieb mir im wahrsten Sinne des Wortes der Mund offen stehen. Sechs grosze Hallen vollgepfropft mit Ausstellern und Leuten. Ich habe es geschafft mir zwei und eine halbe Halle mal anzuschauen in den sechs Stunden in denen ich da war.

Wieauchimmer, an dieser Stelle ein paar ungeordnete Gedanken dazu.

Zunaechst einmal ist es klar, fuer wen wir ALLE arbeiten! Mit wir meine ich tatsaechlich alle; aber  im besonderen Ingenieure. Im kuscheligen Habitat Universitaet will man das nur nicht so wahr haben aber mit der ganzen (im weitesten Sinne) Zuliefererindustrie reicht der Einfluss der Ølindustrie ja doch sehr weit. Das geht los bei Roboter- und Filtertechnik und den benutzten Chemiekalien uber Materialien fuer flexible Rohrleitungen, Isolations- und Unterwasserbojenmaterial (wo ich arbeite) und endet laengst nicht bei den Professoren und Lehrern die die naechste Generation der Mitarbeiter ausbildet oder den „Headhunters“ und „Recruiters“ die eben diese jungen Menschen dann eben auch zu den Firmen leiten.

Ich war noch nie auf einer Tagung, bei der alle Teilnehmer (auch die Besucher) ein derartiges angebrachtes Selbstvertrauen in sich und ihre Leistungen hatten. Sicherlich, als Selbstvertrauen missverstandene Selbstbeweihraeucherung kenn ich zur Genuege. Meine Meinung bzgl. „Science as Religion“ ist ja hinlaenglich bekannt. Aber in diesem Falle ist dieses bewusste Selbstvertrauen tatsaechlich angebracht.
Sicherlich, „Øl“ wird immer als „Das Grosze Uebel“ ang esehen. Diese Meinung ist auch angebracht. Man denke nur an die Ausbeutung der Menschen die da arbeiten (nicht so auf dem norwegischem Sockel; die beteiligten Firmen kønnen da „ein Lied von singen“ und wuerden das natuerlich gern aendern – aber auch hier ist nicht alles Gold was glaenzt), Unterdrueckung (bis hin zur Ermordung) von „Gegnern“, Vertreibung der lokal ansaessigen Menschen, wertvolle Ressourcen die unwiderbringlich verbrannt werden, fuerchterliche Umweltverschutzung im Allgemeinen und Klimaerwaermung im Besonderen. Hier ist ein interessanter Artikel der auch auf einige der erwaehnten Aspekte von einem unueblichen Standpunkt aus eingeht. „Øl“ ist tatsaechlich das grosze Uebel und das gebe ich gerne zu. Ich habe nicht umsonst so lange gebraucht und musste erst eben dieses Dilemma auf der persønlichen Ebene løsen, bevor ich bei diesem Jobb zusagte.
Andererseits wird Øl auch fuer so viele andere Dinge dringend benøtigt und nicht nur zum Verbrennen um den fetten Arsch mal zum Einkaufen zu fahren (weil es da doch ein paar Cent billiger ist als beim Laden um die Ecke und diese ganzen Getraenkekisten nicht mit dem Bus transportiert werden kønnen, nicht wahr). Aber Ausreden lassen sich immer finden, selbst um Babies umzubringen.
Der Artikel nimmt schon wieder den ueblichen, anklagenden Ton an. Dabei wollte ich das gar nicht, also weiter zu dem was ich eigtl. schreiben wollte.

Das Selbstvertrauen in dieser Industrie ist berechtigt so grosz, weil hier total krasse (!) Leistungen vollbracht werden.
Es wird ja oft gefragt: „Wo ist denn die Zukunft? Wo sind denn die fliegenden Autos und die Staedte am Meeresboden?“ Ich weisz nicht, wie weit die Entwicklung bei den Autos ist, aber Staedte auf dem Meeresboden, die haben wir laengst! Das weisz nur kein „normaler Mensch“. Und da wohnt natuerlich auch keiner. Aber wenn das Øl so weit unten liegt, dass man keinen Turm mehr errichten kann, dann muessen die Ølfabriken natuerlich auf den Boden gebracht werden. Und da ist dann natuerlich nicht nur ein Modul, sondern die bereits erwaehnten (Fabrik)Staedte.
Hørt sich erstmal ganz „normal“ an, nicht wahr? Aber es gibt zu bedenken: Øl, Chemikalien, Gas, Schlamm und Wasser muss alles in einer sehr aggressiven Umgebung (wahrhaft knochenbrechende Druecke – 3000 Meter unter der Meer! und eine korrosive Umgebung) unter (meist) starken Umweltauflagen gehandhabt werden. Ein Ingenieur meinte, dass das „Innenleben“ so eines ølverarbeitenden Moduls komplizierter ist als die Motoren moderner Autos.
Zu diesen Fabriken kann ja auch keiner mal schnell hin um die zu reparieren und wenn, dann muss per Fernsteuerung mit Robotern gemacht werden. Die Ausruestung muss also auch sehr robust sein und lange halten.
All dies wurde erreicht und funktioniert. Nachdem ich das gesehen habe, denke ich, dass man getrost von einem 8. Weltwunder sprechen kann in diesem Zusammenhang. Den Erbauern der Pyramiden hat man schlieszlich auch nicht ihre Leistung aberkannt.
In dieser ganzen Technologie steckt so viel „Gehirnschmalz“, so viel Kreativitaet, so viel Leistung, so viel Enthusiasmus und so weiter und so fort. Und deswegen ist das Selbstvertrauen der Leute angebracht.
Nun ist es aber so, dass die Ausstellung die ich sah natuerlich dominiert war von Ingenieuren und nicht von Managern. Es ist auch so, dass die Ausstellung zur Offshore Industrie war. Und da herrscht ein geringfuegig anderes „Klima“, da zwar alle dran verdienen wollen, aber es arbeiten auch alle (mehroder weniger gemeinsam) gegen die zu groszen Teilen sehr widrigen Elemente der Natur. Deswegen wuerde ich das nicht unbedingt als repraesentativ fuer „die gesamte Ølindustrie“ ansehen.

Wieauchimmer, diese Leistungen sieht man nicht von auszen. Von auszen sieht man nur, dass die ach so armen Eisbaeren alle sterben muessen und dass die Manager und Aktieninhaber so ultra gierig sind.

Und an der Stelle liegt das Dilemma: all diese schlimmen Sachen stimmen und diese sind verdammenswert und muessen gestoppt werden. „Die von auszen“ haben also absolut Recht. „Die von Innen“ aber sehen das nicht aus dem selben Blickwinkel wie „die von Auszen“. Die Probleme sind erkannt und mittlerweile i.A. auch anerkannt (von der Gier mal abgesehen; im Zuge der Bankenkrise haben wir ja wieder gesehen, dass das in der westlichen Welt eher eine Tugend ist). Die Ingenieure arbeiten tatsaechlich an Løsungen und die Manager diskutieren, wie sie denn andere Energieressourcen gewinnen und nutzen kønnen. „Die von Innen“ erkennen die Leistung der Ingenieure absolut an. Deswegen arbeiten die Leute ja auch so gern und mit Begeisterung in der Ølindustrie. „Die von auszen“ aber sagen: „das was du machst ist scheisze“. Das mag natuerlich kein Mensch. Das ist ungefaehr genau so, wie wenn ich frueher sagte, dass ihr die dtsch. Politik, die Europa zerstørt, mittragt, weil das ja mit den von euch bezahlten Steuergeldern bezahlt wird. Dabei habt ihr doch gar nicht CDU oder SPD gewaehlt. Dilemma, nicht wahr.

Auf der der einen Seite, ein phantastischer und herausfordernder Arbeitsplatz, an dem man wirklich einen Unterschied machen kann mit seinen Faehigkeiten. Auf der anderen Seite die guten Intentionen aber kein massiver politischer Wille diese auch durchzusetzen.
Dass das nicht i.A. gilt, sieht man in Norwegen. Wie oben bereits erwaehnt, gibt es (mindestens) fuer die norwegischen Gewaesser deutlich bessere Arbeits- und Sicherheitsbedingungen. Politisch gewollt und durchgesetzt, vom Souveraen (bspw. via Gerkschaften, aber auch durch eine „andere“ (ich sage: bessere) Einstellung, der gesamten norwegischen Bevølkerung solche Dinge betreffend) und von den Politikern.

Politischer Wille und Durchsetzungskraft sind absolut notwendig. Aber die Buerger muessen sich dafuer endlich wieder als politische Kraft sehen. Die Medien muessen aufhøren, weiter nur Hofberichterstattung zu treiben. Die Ølfirmen muessen auf der høchsten Ebene (ueblicherweise ist das die der Manager und Aktieninhaber) dazu gezwunden werden, „die von Innen“ und „die von Auszen“ miteinander in Einklang zu bringen.

Ich sehe aber nicht, wie dieses Dilemma geløst werden kønnte, auszer durch massive politische Intervention.

Zum Abschluss etwas ganz anderes (auch wenn es die schøne, ernsthafte Stimmung des Artikels kaputt macht). Der Gazprom Stand. Bei einem Quadratmeterpreis von ueber 3000 NOK hatten die einen ca. 20 x 20 Quadratmeter Stand. Andere hatten das auch, sogar zweistrøckig, aber bei Gazprom stand auf der allermeisten Flaeche blosz ein weiszer Wuerfel. Blosz am Rand war da ein bisschen Platz frei. Der Stand war so richtig schøn pompøs … bezahlt von euch (mehr oder weniger jedenfalls). Aber der Grund, weswegen ich extra fuer diesen Stand Umwege machte, war nicht der Stand selber, sondern die zwei scharfen Tanten in ihren hautengen, silbernen … mhm … Kleidchen, die da rumsaszen und die Besucher anlaechelten.

.oO(Puuh … ich habe jetzt keine Lust, das Alles nochmal Korrektur zu lesen)