Mit diesem gelungenem Bild:

17_offizielles Bild vom ersten Tag_klein

tauche ich sogar in der offiziellen Berichterstattung zum ersten Congresstag auf … tihi.

Ich erwaehnte bereits, dass ein (semi)offiziell anmutender Fotograf anfragte, ob er mich denn mal fotografieren duerfte. Natuerlich wollte er nicht so irgend ein Bild machen, sondern im Baellchenbad. Dabei entstanden dann Bilder wie dieses:

19_Twitter09

SONY DSC

welche massiv via twitter weiterverbreitet wurden.

Dieser Fototermin war uebrigens auch der Grund fuer die bereits mehrfach erwaehnte Lautsprecherdurchsage:

Der Stormtrooper wird gebeten, sich am Infotresen zu melden,

denn nach meinem Vortrag konnte ich den Fotografen nicht finden (und umgekehrt) und ich nehme an, dass ihm am letzten Tag einfach wer sagte, dass ich wieder durch die Hallen wandle und er nahm so mit mir Kontakt auf.

Besonders schøn fand ich diese Meldung:

20_Twitter10

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Natuerlich, weil _ich_ da auf dem Bild bin, aber noch viel mehr, weil der kurze Kommentar dazu meiner Meinung nach genau das ausdrueckt, wie der Congress war/ist. Ein Haufen Geeks die friedlich beisammen hocken und fuer grøsztmøgliche Freude sorgen :) .

Dies soll es gewesen sein zur Congressnachlesepresseschau.

Alle haben verstanden, warum dies meine Chance war beruehmt zu werden.

Nun muss ich nur noch erklaeren, warum’s versaut wurde.

Nun ja, die Erklaerung ist ganz einfach: ICH HABE VERFLUCHT NOCHMAL KEIN STORMTROOPERKOSTUEM! Das ist ein Sandtrooperkostuem! Das sieht man doch eindeutig an den Details! Small spanish pouches anstatt Dropboxes, kein Thermaldetonator, Schultertasche, die linke Knieplatte ist ganz anders, keine Tasche fuer einen E-11 Blaster, die gemalten Details am Helm sind anders, das Pauldron und die BFG (nagut, dass kønnte auch ein Heavy Weapons Trooper sein; diese tauchen aber in den Filmen nicht auf) und am offensichtlichsten der Dreck! Ist es denn sooo schwer, dass richtig zu sagen?

Gutgemeinte Hinweise

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halfen leider auch nichts. Was vermutlich an der falschen Orthographie liegt. Banausen!

Lieben Dank an meine liebste Frau an dieser Stelle fuer die gute Titelidee.

Noch eine neue Kategorie. Mit noch mehr Bildern.

Wie einige wissen, beschraenkt sich meine kuenstlerische Taetigkeit nicht nur auf dies, sondern ich sammle auch von mir erstellte Fotos von Toiletten zu denen ich eine wie auch immer geartete Beziehung habe. Meistens bedeutet dies, dass ich meine Blase dort entleerte.
PFUI! PFUI! PFUI! Schon wieder so ein Thema ueber das man doch nicht spricht. Schlieszlich entbløszen wir unsere Geschlechtsteile bei diesen Orten!

Meistens sind die Toiletten ziemlich standardmaeszig. Aber manchmal ist auch etwas ungewøhnliches zu sehen.

Beim Erstellen der Fotos achte ich darauf, nichts zu arrangieren. Mit zwei (plus einer) Ausnahmen. Manchmal gehe ich einen Schritt zurueck, um bspw. einen Teil des Waschbeckens oder so noch mit rauf zu bekommen. Auszerdem versuche ich immer daran zu denken, den Klodeckel hoch und die Brille runter zu machen. Das „plus eins“ bezieht sich darauf, dass ich im Falle zu ekelhafter Exkrementrueckstaende eine andere Kloschuessel fotografiere. Es werden aber keine Gegenstaende extra ins Bild gestellt oder bspw. die Buerste schøn arrangiert, nur weil diese toll anzuschauen sind.
Ebenso ist der „Look“ der Fotos beabsichtigt. Ich benutzte die selbe Billigkamera, die bereits in einem vorherigen Beitrag erwaehnt wurde. Spaeter wechselte ich dann zu den in meinen zahlreichen Mobiltelefonen integrierten Kameras. Das war auch bequemer, als staendig eine Kamera mit mir rumschleppen zu muessen. Dadurch entstanden aber wunderschøne Effekte, welche die Atmosphaere dieser Orte noch besser „einzufangen“ vermøgen.

Weil ich den „Scharfe Tanten“-Beitrag und diesen hier direkt hintereinander schreibe, faellt mir auf, dass man ueber „scheiszen und pissen“ freier und leichter schreiben kann als uebers „ficken“. Vor allem kann man die Dinge einfach beim Namen nennen und medizinische und technische Begriffe sind eher Schmuck, als, der eigenen Verklemmtheit wegen, notwendiges Uebel. Warum ist das eigtl. so? Warum diese Blockaden im Zusammenhang mit etwas Wunderschønem und das (beinahe) Nichtvorhandesein dieser Blockaden im Zusammenhang mit einem eher notwendigerweise ekligem Thema? (Notwendig deshalb, weil es der Hygiene dient, dass die Menschen zu viel Scham haben um ueberall hinzukacken. Wer Maenner kennt weisz, dass dies fuer’s pissen nicht unbedingt gilt.)
Bildlich gesprochen zeige ich mal wieder mit dem Finger auf die religiøsen Nichtselbstdenker und sage: „IHR habt uns das eingebrockt und IHR seid dafuer verantwortlich, dass die Menschheit es nicht schafft, sich zu emanzipieren und deswegen staendig Krieg, Leid und Terror in dieser Welt herrscht!“

Ich schwoff ab. The Master of Abschwoffing I am.

Beginnen møchte ich diese interessante Serie mit den Toilettenbildern eines Restaurants in England. Genauer in Bristol. Mich duenkt es war im Jahre 2009, ich weisz es aber nicht mehr genau. Ebensowenig erinnere ich mich an den Namen des Restaurants.

Restaurant Bristol

Restaurant Bristol 2

Von der roten Farbe und dem ominoesem Tuergriff HINTER der Toilettenschuessel mal abgesehen, ist es ein stinknormales Klo.

Die grøszte Sichtbarkeit hatte ich natuerlich beim Hacker Jeopardy (ab ca. hier dann auch mit mir).
Eigentlich war ich zur ersten Runde nur mal so ein bisschen schauen. Als die vorbei war, dachte ich, dass nun das Ganze fertig ist und machte mich auf den Weg. Auf eben diesem wurde ich aufgehalten, weil noch ’ne Tante ’n Foto mit mir wollte. Da wurden pløtzlich Kandidaten fuer die zweite Runde gesucht. Und auf einmal høre ich den Saal (ca. 3000 Leute) „Trooper, Trooper, Trooper … “ rufen. Tihi. Um mein Aufmerksamkeitsdefizit ein bisschen zu mindern und da ich ja fuer’n guten Gag immer zu haben bin, machte ich mich dann auch auf den Weg auf die Buehne und nahm an der 2. Runde teil.
Nicht dass ich was wusste, bin ja kein Hacker (im ueblichen Sinne). Bei mindestens einer Kategorie wusste ich erst nach der Haelfte der Runde, was da ueberhaut gemeint ist, denn ich habe unter dem Helm die Hinweise des Showmasters so schlecht verstanden. Eine andere Kategorie waren Bilderraetsel; wo ich doch so gut sehen kann mit dem Eimer auf dem Kopf.
Nun ja, wenigstens etwas wusste ich, denn:

13_Twitter06

Einige machten Bilder von mir (das konnte ja niemand ahnen):

15_Twitter08

15_at Hacker Jeopardy_klein

Und wenigstens eine Person war so inspiriert, dass sie oder er seine oder ihre Begeisterung kuenstlerisch ausdrueckte:

16_Jeopardy Zeichnung_klein

Natuerlich blieben auch die dummen Kommentare nicht aus, weil ich den Buzzer zunaechst nicht gesehen habe (selbst wenn der direkt vor mir war):

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Trotzdem ich ab der 2. Haelfte meiner Runde mehr mit mir selbst beschaeftigt war um nicht vom Stuhl zu kippen (es kann ziemlich heisz werden unter der Ruestung und dies bekommt meinem Kreislauf nicht so gut) belegte ich souveraen den 2. Platz und ging am Ende mit was zum Løten davon. Dank dieses Gewinnes konnte ich dann zum ersten Mal in meinem Leben am Tage danach etwas Ordentliches løten. Mehr als drei Stunden lang. Weswegen ich Vortraege verpasste. Aber die Løtmeisterin war wenigstens nett anzuschauen :) .

Als Kommentar zu meinem letzten Beitrag erhielt ich einen Hinweis auf diesen Artikel.

Der geht auf einen von mir angesprochenen Aspekt, das Nichtsprechen ueber sexuelle Dinge, mal etwas genauer ein.

Da es so gut passt und weil der so gut analysiert und geschrieben møchte ich den verlinkten Artikel als absolut lesenswert empfehlen.

Schøn fuer mich zu sehen ist, dass meine Gedankengaenge also gar nicht so verrueckt sind.

In dem Artikel wird auch kurz ueber die sogenannte „sexuelle Revolution“ geschrieben. Ich hatte auch ueberlegt diese anzusprechen. Sozusagen als „gutes Beispiel“. Dabei bemerkte ich genau das, was in dem Artikel steht: dass versucht wird, all die positiven Auswirkungen der Emanzipation der 68’er, zurueck zu rollen. Deswegen habe ich dann doch nicht darueber geschrieben, weil ich mich dann nur noch mehr aufgeregt haette.

Im ersten Teil zu dem Artikel geht es auch um Sprache. Insbesondere um Sprache in Kinderbuechern und wie diese gereinigt werden soll. Denn ’s wissen schon: Kindern kann man das doch nicht zutrauen. Bzw. wollen wir Eltern doch nicht in die Verlegenheit kommen, dass wir unseren Kindern ernsthaft was erklaeren muessen!
Jedenfalls habe ich dem nicht mehr ganz so kleinem Mann der bei uns wohnt, neulich das wunderschøne Buch „Fennymores Reise oder wie man Dackel im Salzmantel macht“ vorgelesen. Darin wird eine arme Familie als Bagasche bezeichnet. Daraufhin fragte er, was das denn bedeutet und ich erklaerte ihm, dass dies ein abwertender Begriff fuer Menschen ist. Natuerlich etwas weniger „gestelzt“ und mit viel mehr Worten, als eben hier. Erfreulichweise wurde es dann auch noch ein paar Seiten spaeter im Buch erklaert.

Trotz all den schnell woranschreitenden derzeitigen politisch und gesellschaftlichen Entwikclungen, geht es eben DOCH, dass wir unseren Kindern humanistische und freiheitliche Richtlinien vermitteln.

Dunkle Zeiten kommen auf uns zu haben begonnen. Lasst uns unsere Kinder so erziehen, dass sie in der Lage sind, die Fackel der Freiheit, die wir (kurzzeitig) erleben durften, weiter zu tragen, durch die Nacht.

Meiner Meinung nach gibt es genuegend Hinweise im vorhergehenden Beitrag, wie das denn gemeint ist.

Nachdem ich aber nochmal drueber geschlafen hatte, befuerchtete ich, dass dies doch nicht so ankommt, wie es von mir gedacht ist.

Besagter Beitrag hatte einen Hauptgrund: ich sammle diese Bilder wirklich, auch aus dem genannten Grund. Da dies mein Weblog ist, spukte in mir schon seit Monaten der Gedanke rum, diese Bilder hier auch zu verøffentlichen.

Waehrend des Schreibens bin ich mir dann aber (mal wieder) bewusst geworden, wie sehr die angesprochene christlich, unreflektiert dogmatische Indoktrination auf mich wirkt. Auf alle wirkt.
Um das nachzuempfinden, solltet ihr mal selber einen Beitrag schreiben, in dem ueber sexualle Aktivitaeten explizit gesprochen wird und der auch tatsaechlich fuer die (Semi)Øffentlichkeit bestimmt ist. Diese Indoktrination (euphemistisch auch „Erziehung“ genannt) ist so effektiv, dass (mindestens) ich mich wirklich anstrengen muss, um ueber explizit sexuelle Dinge _øffentlich_ nachzudenken.
Das Sexuelle ist aber nur ein Teilbereich, in dem Denkverbote uns (die Menschheit und uns persønlich) behindern.
Ein anderes Beispiel ist die Diskussion, warum denn eine Diktatur nicht møglicherweise besser fuer Menschheit waere. Auszer, man packt es in Watte und sagt, dass „die Intelligenten“ regieren sollen. Ich nenn das „Diktatur der Intelligenz“!
Oder deutlich emotionaler: die Euthanasie Behinderter. Widerlich, nicht wahr. Vor einiger Zeit habe ich mich mal bewusst sehr angestrengt, auch die „Pro-Argumente“ nachzuvollziehen. Daraufhin merkte ich, dass ich mir vorher ueberhaupt nicht _bewusst_ war, warum es denn eigentlich so widerlich ist. Oder als provozierende Frage: Warum bringen wir schwer behinderte Kinder eigentlich nicht um? Und bitte keinen religiøs motivierten Quatsch hier jetzt schreiben. Und wenn diese Frage beantwortet ist, dann versucht auch gleich das Folgende zu beantworten. Warum ist es dann aber OK, dass kleine Kinder (bspw. in Indien) die sehr giftigen Daempfe eures Elektronkschrottes einatmen, wenn der dort auf offenen Muellhalden (auf denen die arbeiten) verbrannt wird? Womit wir dann eigentlich wieder da sind wo wir anfingen: warum bringen wir Behinderte nicht einfach um? Bei den Nazis war der Konsens diesbezueglich in breiten Bevølkerungsmassen uebrigens ein ganz anderer. Und wenn man mal so drauf achtet, ist er das auch heute noch, hinter vorgehaltener Hand.
Derartige Beispiele gibt es sehr sehr viele.
Der Punkt ist: anerzogene Denkverbote, oder vielmehr Denk“reflexe“, hindern uns daran, die zugrundeliegende Problemstellung all zu vieler Probleme wirklich zu durchdringen. Das mag sehr komfortabel sein und die, aus den Denkverboten resultierenden, moralischen „Normen“ møgen das gleiche (gute?) Resultat haben. Letztlich aber denke ich, dass dies die Emanzipation der Menschheit fundamental behindert!

Und als Letztes (und im Zusammenhang mit den beiden oberen Punkten) war der Artikel eine (zunaechst unbewusste) Reaktion auf die Creeper Move Cards. Oder vielmehr deren Missbrauch auf dem 29C3 und die damit verbundenen Reaktionen darauf.
Fassen wir dazu zusammen:
1.: Frauen (wie Maenner) møgen eigtentlich Naehe. Das muss ja nicht immer gleich in Sex ausarten. In meiner Art hab ich nur mal wieder versucht, das grøszte Exrem zu finden. Aufgrund dieses Beduerfnisses nach Naehe, haben Menschen Gedanken, die innerhalb der christlichen Dogmen vøllig zu Unrecht als „unrein“ beschimpft werden.
2.: Denkreflexe, ueber die nicht im richtigen Zusammenhang gesprochen wird, verursachen die Situation, wie wir sie heute haben. Diskriminierung Aller, die nicht weisz, maennlich und heterosexuell sind. In dem Zusammenhang insbesondere die Diskriminierung der Frau. Und als die am meisten „sichtbaren“ Antagonisten zu dieser Diskriminierung die „Trollfeministen“.

Was folgt daraus? Daraus folgt, dass wir die zugrundeliegenden diskriminierenden Strukturen aendern muessen. Deswegen muessen wir darueber sprechen! Deswegen denke ich, dass die Creeper Move Cards ein wichtiges und auch sehr maechtiges Werkzeug sind.
Menschen wie wir (die Leser dieses weblogs), geben sich wirklich grosze Muehe, ihre zugrundeliegenden, anerzogenen Dogmen zu finden und nøtigenfalls zu ueberwinden. Aber wir agieren nun mal in einer Welt, in der eben diese Dogmen herrschen. Deswegen sind wir uns laengst nicht immer bewusst, wie wir etwas ausdruecken. Bzw. wenn wir uns dem bewusst sind, und es „eigentlich gar nicht so meinen“, warum agieren wir dann viel zu oft im Sinne dieser Dogmen?
Deswegen braucht es die Creeper Move Cards. WIR, die wir uns der zugrundeliegenden Probleme etwas bewusster sind als andere, WIR sind die Einzigen, die etwas aendern kønnen im Ganzen. Dafuer muessen wir aber auch selber, unseres reflexhaften Verhaltens in bestimmten Situationen bewusst werden.
Deswegen møchte ich gern Creeper Move Cards bekommen. Wenn ich es selbst nicht merke, dass „die olle Emanze“ das Gespraech verlaeszt, weil das von mir Gesagte diese Dogmen unterstuetzt, dann møchte ich gern darauf hingewiesen werden. Um mein eigenes Verhalten schneller aendern zu kønnen. Und wenn dies eben bedeutet, dass ich am Anfang lang und breit erklaeren muss, was ich eigentlich meine, dann ist es eben so.

Und deswegen aergert mich der Missbrauch der Creeper Move Cards (nicht nur auf dem 29C3). Die wurden den Leuten vor die Fuesze geschmissen. Anstatt mal ueber das direkte Problem und mglw. in dem Zuge gar ueber die zugrundeliegenden Dogmen, zu reden. Wenn man nicht ordentlich kommuniziert, dann wird sich auch nichts aendern. Ich weisz wovon ich rede; denn „nicht ordentlich kommunizieren“, das kann ich gut.

Noch mehr aergert mich allerdings die (ueberwiegenden) Reaktionen auf diese Karten.
– Nicht nøtig,
– WIR sind doch lieb,
– Es gibt doch gar kein Problem (in unserem sozialen Habitat),
– und sprachlich schon gar nicht! etc. pp.

Das ist also auch so eine Sache wie diese beiden hier, oder wie das, gern auch wie diese Sache und natuerlich auch wie dieses Monster (und mich duenkt so einige andere Artikel die ich schrieb).

All dies jedenfalls „ergab sich so“ beim Schreiben des vorhergehenden Artikels. Und ich schrieb wie immer einfach vor mich hin.
Der Artikel kann (und soll) durchaus als frauenfeindlich angesehen werden. Aber zum Einen benutzte ich (mal wieder) das „schlimmste Extrem“ um ein bisschen unser aller Denken anzuprangern. Zum anderen hoffte ich, dass genuegend Hinweise dabei sind, die dies auch so erkennen lassen.
Nachdem ich dann nochmal zwei Tage drueber geschlafen hatte, zweifelte ich etwas an der letzten Annahme. Deshalb folgt dieser Beitrag direkt im Anschluss. Sozusagen als viel zu verwirrend geschriebene Erklaerung.

Btw.: In diesem Internet da, bin ich gerade auf dieses Video gestoszen. Es behandelt zwar nur einen mittlerweile relativ akzeptierten (wenn auch wichtigen) Aspekt des allgemeinen Themas „Sex“, aber anscheinend funktioniert das „Lasst uns drueber reden“ Prinzip ja, wie man an der Entwicklung der Akzeptanz von Porn in den letzten Jahren gesehen hat. Zumindest ist es mittlerweile deutlich breiter akzeptiert, dass das nichts moralisch Unakzeptierbares ist, als es noch vor ein paar Jahren der Fall war. Wenn auch diese Einstellung laengst noch nicht in „der Masse der Bevølkerung“ angekommen ist. Und wie immer, musste auch da mal jemand anfangen drueber zu reden ich vermute, dass diese Personen uns allen einen groszen Gefallen getan haben, trotz all der negativen Sachen, die Ihnen sicherlich daraus entstanden sind.

Auch im Chaos Radio Express Nr. 62 (ab ca. 1 Stunde) schafft es der Gast, im Zusammenhang mit einer von ihm mitorganisierten Veranstaltung, sehr erfreut und positiv ueber ein offensichtlich sexuelles Thema zu sprechen. Die Benutzung einer Fuck Machine. ACHTUNG: Der Link fuehrt zu Porn, Menschen die sich leicht aufregen sollten das nicht anklicken.
Dem Unterbewusstsein des Moderators ist das nicht so ganz geheuer. Er gibt sein Bestes, aber die Erziehung bewirkt, dass er doch dabei lachen muss.

Schøn anzuschauende, meist junge, oft ihre kørperlichen Reize nicht versteckende (vulgo: scharfe) Tanten, findet man ja weitverbreitet in unserer, mit Reklame ueberfluteten, Welt. Dies natuerlich weil es einen Zusammenhang gibt, zwischen mehr oder weniger verschleiertem sexuellen Inhalt in der Reklame und Verkaufserfolg des angeworbenen Produktes.

Dies gilt natuerlich nicht nur fuer scharfe Tanten, sondern auch fuer scharfe Onkel. Aber die interessieren mich in den seltensten Faellen. Auch wenn ich mittlerweile zugeben kann, wenn ein Mann scharf aussieht oder schøn anzusehen ist. Und auch im maennlichen Zusammenhang ist mit „scharf“ das mit der sexuellen Bedeutung gemeint. Nur dass meine kørperlich, sexuelle Einstellung bisher nicht stark genug in diese Richtung ausgeschlagen ist, als dass es zu mehr als diesem „Eingestehen der Schønheit/des scharf seins“ reicht.

Um hier wenigstens den Schein zu wahren („Schein“ mehr wie in Scheinheiligkeit, nicht wie in Heiligensschein), verweise ich jetzt darauf, dass mir sehr bewusst ist, dass diese Darstellungen unterstuetzend auf die (nicht nur sexuelle) Unterdrueckung der Frau wirken. Solange dies nicht reflektiert wird. Wie es ja leider bei den allermeisten Menschen nicht stattfindet.

Nun aber zum eigentlichen Anliegen dieser neuen Kategorie.

Oft genug sind die zu sehenden scharfen Tanten so scharf anzusehen, dass ich gerne mal Sex mit denen haette. Ich møchte keine Unterhaltung ueber Quantenphysik, oder Adornos Thesen mit denen fuehren.
Ich møchte diese Damen gern im gegenseitigen Einverstaendnis anfassen, ausziehen, kuessen, *piep*, *piep*, *piiiieeeep* und auch von ihnen angefasst werden, ausgezogen werden, gekuesst werden, *piep*, *piep*, *piiiieeeep*. (Man beachte bitte den Wandel der Sprache im vorhergehenden Satz.)
Anstatt *piep* duerfen je nach Vorliebe natuerlich so schøn sexuell aufgeladene Begriffe wie:
– Brueste liebkosen,
– von oben bis unten ablecken,
– Cunnilingus und Fellatio,
– einschnueren,
– Vagina penetrieren,
– in den Geburtskanal ejakulieren etc.
verwendet werden.

VERFLUCHTE SCHEISZE NOCHMAL! Warum blockiert mein Denken und Schreiben, wenn ich ueber sexuelle Aktivitaeten schreiben will? Obwohl wir alle denen gerne frønen und von denen wissen wir alle, dass alle andere denen auch gerne frønen. Und die wir auszerdem taeglich in Porn sehen? Warum musste ich mich so durchringen, das ueberhaupt zu schreiben? Warum fluechte ich dann immer noch in halbwegs „erlaubte“ und technisch/medizinische Begriffe?! Warum zieh ich dieses tolle und sehr interessante Thema ins Laecherliche, indem ich zuerst „*piep*“ schrieb? Wieso akzeptieren das alle und sind innerlich erleichtert, dass ich es erstmal NICHT so explizit anspreche. … Verfluchte christlich, unreflektiert, dogmatische Indoktrination! Wie soll sich die Menschheit jemals emanzipieren mit dem ganzen unnøtigen Ballast im Kopf? Ein Glueck, dass nicht alle so sind und ich wenigstens mit ein paar wenigen relativ offen darueber kommunizieren kann, OHNE dass es in einem laecherlichen Zusammenhang geschieht. Ansonsten wuerde ich ja bekloppt werden im Kopf, so wie (mir scheint) der Rest
der Menschheit.
Im Uebrigen ist diese Verklemmtheit maszgeblich waehrend der und durch die sog. geschichtlichen Periode der Aufklaerung geførdert worden. (Lest es selber nach.)

Ich schwoff ab.

Aus dem oben genannten Grund fotografiere ich deswegen seit Jahren, Reklame mit scharfen Tanten drauf. Muss aber gestehen, dass der sexuelle Inhalt dieser Reklame dann doch nicht ausreicht als Stimulanz waehrend der Autosexualitaet. Zumindest kann ich mich nicht dran erinnern. Andererseits sind die Erinnerungen an meine jungen Jahre aufgrund des Drogenkonsums und der vielen Sexparties ohnehin etwas verschwommen. .oO(Man wird ja wohl noch traeumen duerfen.) … HA! Da war es schon wieder. Dieses in laecherliche ziehen, nur weil das Thema Masturbation kurz mal angesprochen wurde. Was vermutlich sowieso jeder dachte, nachdem ich erwaehnte, dass ich die scharfen Tanten fotografierte.

Aber ich schwoff schon wieder ab. Das ganze Gebabbel dient vermutlich meiner eigenen Verklemmtheit; durch einen Schwall an Wørtern schnell von dem gefuehlt peinlichen Thema abzulenken.

Ach ja. Trotzdem dies alles ziemlich reflektiert geschrieben wurde, verleih mir mal selbst eine gelbe Creeper Move Karte um alle darauf aufmerksam zu machen, das solch Gerede wie innerhalb dieser Kategorie geafelligst nicht unreflektiert und unueberlegt stattzufinden hat!

Unter dieser neuen Kategorie werde ich jedenfalls in loser Reihenfolge in Zukunft eben diese Bilder praesentieren.
Ich denke, dass die Aenderung der Merkmale, die mich sexuell an einer Reklame ansprechen (bewusst und unterbewusst), ueber die Jahre zu erkennen ist.
Ich habe mir vorgenommen, keine Selbstzensur vorzunehmen, auch wenn mir bei einigen Bildern mittlerweile schleierhaft ist, warum ich diese denn ueberhaupt fotografierte.
Da es dann doch recht viele Bilder sind, duerft ihr, meine lieben Leser, ziemlich viele Beitraege unter dieser Kategorie in den naechsten Monate erwarten. Die allermeisten davon aber nicht so lang wie dieser. Bis mein Vorrat an Bildern alle ist.
Die relativ schlechte Bildqualitaet vieler Bilder ist auf deren Alter zurueck zu fuehren. Ganz am Anfang hatte ich naemlich noch eine Billigkamera mit einem Film drin. Kaum zu glauben aber wahr, dieser musste dann entwickelt werden, um die Fotos zu erhalten. Damals, im alten Rom. Die Bilder scannte ich dann ein, damit diese fuer die digitale Datenverarbeitung genutzt werden kønnen.

Sollte uebrigens jemand ein Bild mit einer besseren Aufløsung wuenschen, so muss wie immer nur Bescheid gesagt werden.
Ich denke aber nicht, dass dies geschehen wird. Denn PFUI! PFUI! PFUI! Dann muesste man ja irgendwie ueber ein Thema mit explizit sexuellem Inhalt kommunizieren. Und dies ohne die Anonymitaet des Internets. Oder ohne die gesellschaftlich akzeptierte Pseudoentschuldigung eines Alkohol induzierten Rauschzustandes. Neeeeeeee! SO weit sind wir (!) dann doch noch nicht.
Und warum bin ausgerechnet ICH eigentlich der Einzige der dies alles mal anspricht? Hat denn keiner Sex? Ich denke, dass eigentlich sehr viele moderne und gebildete Menschen des denken, was ich oben schrieb! Warum findet da aber keine breite Diskussion statt? Mit einer møglichen Aenderung des Verhaltens, bzw. allgemeiner gesprochen mit einer møglichen Abschaffung der Dogmen, nachdem das ordentlich diskutiert wurde? Dies ist ja nicht mal so richtig in unserem „intellektuellem“ Habitat so. Haben da etwa alle Angst vor dem Sex anderer Leute? Man muss (und soll) ja gar nicht intime Details ueber die eigenen sexuellen Aktivitaeten ausplaudern oder diskutieren. Man kann das doch aber auch allgemein halten.

Aber eigentlich wollte ich nun zu den Bildern von scharfen Tanten kommen.

Anfangen møchte ich mit einem Klassiker aus dem Jahre 2000 oder 2001. Es ist eins der fruehesten Bilder die ich machte, denn es war Reklame in der Naehe meiner ersten WG. Damals. Als ich vor ueber einer Dekade mit dem Studium anfing:

Arcor1

Rote Haare! Find ich bis heute scharf. Im leicht auszuziehendem Schlafanzug! Gespreizte Beine. Der Mann bereits ausgezogen und mit einem erwartungsfrohen und mindestens zweideutigem (wenn nicht gar eindeutigem) Gesichtsausdruck. Der in diesem Zusammenhang offensichtlich frauenfeindliche Spruch „Guenstig zu haben“.
Wenn man mal so darueber nachdenkt, fragt man sich, wieso zum Teufel dies Reklame fuer einen Telefonanschluss sein soll.

Um noch mehr im Mittelpunkt zu stehen, als ohnehin schon, fuehrte ich einen eigenen Workshop durch – Do good by being evil – How to begin with your own real Star Wars costume.

Ich bekam etwas Hilfe von meinem  Hotelzimmermitbewohner, danke dafuer.
Wie in der Workshopannonse geschrieben durfte mein Kostuem anprobiert werden. Ich hatte extra einen Unteranzug uebrig gelassen dafuer. Und dann dachte ich mir so eine 1/2 Stunde vor dem Start: .oO(MICH størt es ja nicht, mich (fast) ganz nackig zu machen vor Publikum, aber andere kønnte es støren). Also musste ich noch so eine Stellwand besorgen um einen „Umkleideraum“ zu improvisieren. Dadurch kam ich in Kontakt mit so einem (semi?)professionellen Fotografen, der irgendwie offiziell mit dem Kongress verbandelt war. Dieser fragte mich, ob er denn noch ein paar Fotos von mir machen duerfte. Kein Problem natuerlich, aber dazu spaeter mehr.
Ich hatte befuerchtet, dass niemanden das interessiert bzw. dass keiner das Highlight (anziehen der Ruestung) wahrnehmen will. Aber meine Sorgen waren unbegruendet. Ca. 10 Leute waren anwesend. Und eine recht nett anzuschauende junge Dame aus Schweden (!) wollte das Kostuem auch gern probieren. Auch in Ruestung sah sie gut aus.
Natuerlich (?) wurde auch dies im Netz dokumentiert:

11_Twitter05

12_Workshop_klein

Nachdem nun einige wussten wer ich bin, erhielt ich an diesem Tage auch persønlich positive Rueckmeldungen sowohl ueber meinen Workshop, als auch ueber die Tatsache, dass ich da im Kostuem bin, an sich.

Fertig es ist und von Darth Vader ueberreicht es wurde heute. Clone Commander Cody:

Cody finished

Ich hab gestrahlt wie ein Honigkuchenpferd, als ich den jetzt nicht mehr so kleinen Mann das erste Mal darin gesehen habe. Die Arbeit hat sich (wieder mal) wirklich gelohnt.

Er freut sich schon maechtig darauf, beim 17. Mai in der Parade mitzumachen. Ich denke, da werden wir ein paar Begehrlichkeiten bei anderen jungen Maennern die zuschauen, wecken.

Und ein kleiner Poser ist er. So wie der Papa mag er es im Mittelpunkt zu stehen.

Jetzt werd ich mich noch so einige Stunden daran setzen muessen das Kostuem in den letzten Feinheiten richtig ordentlich zu machen. Die Schultern muessen høher, die Oberarme muessen so angebracht werden, dass sie sich nicht verdrehen, die Schuhe werd ich weisz anmalen, das Visier muss weiter oben fixiert werden und ich muss dafuer sorgen, dass die Brustplatte nicht so nach hinten rutscht.

Natuerlich gab es auch jede Menge Twittermeldungen. So wie bspw. diese beiden hier:

10_Twitter00

03_Twitter01

Ich kenn mich mit den sozialen Dingsen nicht aus, deswegen find ich all das nicht mehr, was beim bzw. im Anschluss des Kongresses direkt bei twitter die Suche nach „29C3 Stormtrooper“ hervorbrachte. Und da ich den ganzen Mist auch fuer insgesamt schaedlich halte, kuemmert’s mich auch nicht und ich werde jetzt nicht so tun, als ob ich da was zu lernen møchte.
Auszerdem bin ich mir unsicher, ob es OK ist, diese Screenshots hier so zu praesentieren. Deswegen lasse ich mit Absicht alle Informationen in den Twittermeldungen drin, um klar zu machen, wo das herkommt. Diejenigen, die sich besser damit auskennen, duerfen mich da gern berichtigen, bzw. mir schreiben, wie ich sowas zu machen habe.

Einige der Twittermeldungen hatten auch Bilder. Bspw. diese hier:

04_Twitter02

05_Stormtrooper in Saal 1 via twitter_klein

Oder diese:

06_Twitter03

07_Stormtrooper at 29c3

Oder repraesentativ eine der mehreren Twittermeldungen, die meinten, dass ich „schmutzig“ waere:

08_Twitter04

09_Dirty Stormtrooper

Weiter geht es dann in der naechsten Installation in dieser spannenden Serie.

Die Initiative gegen die Privatisierung der Wasserversorgung, welche ich neulich erwaehnte, kann einen ersten Erfolg vermelden (via).

Mehr als eine Million Unterschriften aus mindestens sieben EU-Laendern wurden gesammelt.

Die muessen jetzt auf ihre Richtigkeit geprueft werden und wenn alles OK ist, muss die EU Kommission (im Wesentlichen die Exekutive der EU, also die Regierung) sich damit beschaeftigen.

Hoffen wir, dass diesmal die Buerger und nicht die Wirtschaft diesen voranscheitenden Prozess gestaltet.

Es ist uebrigens weiterhin møglich diese Initiative zu unterstuetzen.

Update: Doch nicht ganz so erfolgreich. Erst in drei EU Staaten ist die nøtige Anzahl an Stimmen erreicht.