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„Irritation“ ist eine ziemliche genaue Beschreibung meines Zustandes, als ich „oller Linker“ entdeckte, dass ich einige, mich sehr charakterisierende, Wesenszuege, ausgerechnet mit der Menschenfresserin Thatcher gemein habe. Ich zitiere (Hervorhebungen von mir)

She could turn almost anything into an argument, because that was how she arrived at her views. It was something that did not appeal to public school-educated male cabinet […]. She irritated the hell out of them, but her style was an intrinsic part of her personality […]

Oder in kurz:

I argue therefore I am.

Was ja Descartes fundamentaler Erkenntnis:

„ich zweifle also bin ich […]“

viel naeher ist, als die unzulaessige (!), aber bekanntere, Verkuerzung eben dieser Erkenntnis auf den darauffolgenden Satzteil „cogito ergo sum„.

Was nun tun damit? Natuerlich fuehlte ich mich etwas geschmeichelt. Trotz allem war die Menschenfresserin ja eine durchaus erfolgreiche Politikerin. Leider auf Gebieten, die entgegengesetzt zu meinen ethischen Richtlinien laufen.

Und wenn ich Menschenfresserin sage, dann meine ich das auch so. Kriegstreiber und Personen die bewusst und vorhersehbar fuer Schaden an anderen Menschen sorgen, sind als genau dies anzusehen. Ich halte ebenso die gefaehrliche Merkel fuer eine Menschenfresserin. Oder den gefaehrlichen Schroeder.

Aber auch wir Linken sind nicht vor Schmeicheleien gefeit und fallen nur all zu gern drauf rein. Bspw., wenn behauptet wird, dass wir doch zur sog. „Elitegehøren.

Dies jedenfalls fuehrte zur Irritation.

„Unanstaendige Magazine“, wie es der Teufel sang, sind schon was Feines. Zur Verdeutlichung dieses schøn, schmutzigen Sachverhaltes hier ein Screenshot aus einer Episode einer weltbekannten Dokumentationsserie:

Futurama_Roboporn-foldout

(Anm.: Da die Rechte an dem Bild nicht bei mir liegen, unterliegt dieses im Zeifel NICHT den im Impressum dargelegten Bedingungen.)

Erstaunlicherweise traf ich hier in einer Kultstaette (a.k.a. Kirche) auf „Real Life“ Robotererotica:

Roboterporn

Da haben die Erwachsenen des christlichen Kinderindoktrinierungsvereins … aeh … ich glaube die nennen sich selber bestimmt „Betreuungsbla irgendwas“ … jedenfalls dachten die sich, dass das bestimmt eine gute Idee ist, die Kinder ein bisschen mit Elektroschrott kreativ werden zu lassen. Kann ja niemand ahnen, dass diese Kinder solch schmutzige, schmutzige Gedanken haben!

Full frontal nudity gar bei diesem Werk:

Roboterporn2

Da war der Zensor wohl pinkeln!

Das war ja auch vor ein paar Tagen schon Thema in diesem Weblog.

In dem dort verlinkten Artikel findet sich das folgende Zitat:

Was im Mittelalter noch Unwissenheit war, war später einfach nur der ignorante Sport einer calvinistisch abgerichteten und letztlich selbstgerechten Bourgeoisie.

Das ist dort natuerlich auf „selbstverschuldete“ Krankheiten bezogen.

Aber nehmen wir doch mal ein anderes Thema – Privatsphaere im Internet.

Wer sich nicht selbst kuemmert, ist selber Schuld, dass er ausgespaeht wird.
Klingt doch plausibel, nicht wahr?
Und da war er wieder, dieser gefaehrliche, und im Grunde ganz und gar nichts wirklich aendern wollende Eliteunsinn!

Das Zitat passt aus verschiedenen Gruenden so schøn

– „Sport“ => wir alle sehen uns ja gerne ueber anderen, stellen uns sozusagen gerne auf’s Podest und lassen uns den Bauch pinseln. Und in der heutigen Gesellschaft ist das schønste Bauchgepinsel, wenn man zur „Elite“ gehørt.
– „calvinistisch abgerichtet“ => Der (unhinterfragte und dogmatische) Glaube an Technik und Naturwissenschaft als Heilsbringer ist ein wesentliches Merkmal der (nicht nur programmierenden) „Elite“. Da wurde nur eine Religion durch eine andere ersetzt.
– „selbstgerechte Bourgeoisie“ => Wie steht es so schøn in der Wikipedia:

Bourgeoisie […] [die] gehobene soziale Klasse der Gesellschaft, die der Klasse des Proletariats gegenübersteht.

Und was ist diese „Elite“ denn anderes als die „moderne“ Bourgeoisie? Vor ihren schicken Computern sitzend und mit ihren fancy pancy „Faehigkeiten“ die sie scheinbar ueber alle anderen erheben?

Weil mich dieses Elitegesabbel, welches dann auch tatsaechlich geschluckt, geglaubt und unreflektiert, (scheinbar hoffe ich) gar angenommen wird von Buergern, denen die Computertechnik naeher liegt, als anderen, das schockierte mich nachhaltig. Deswegen komme ich darauf immer wieder zurueck.

Denn ueber all die Jahrtausende, nachhaltig schriftlich theoretisiert mindestens seit Plato, hat die  immer wieder gleiche Elitescheisze, die Menschheit als Ganzes noch nie auch nur einen Millimeter voran gebracht hat.

Aber zum Glueck haben wir ja heutzutage Computer und das Internet. Und Hackerspaces und -camps und -konferenzen etc. die sich darum bilden. Es besteht also Hoffnung, dass gegen diese „Elite“ dann genuegend normale Buerger, mit mehr Naechstenliebe und Mitgefuehl, stehen.

Ich muss etwas ausholen.

Vor einiger Zeit hinterliesz ich an dieser Stelle einen Kommentar.

Dort schrieb ich:

> wir haben unsere Privatssphäre […] an US-Firmen verkauft.
Ihr habt nichts “verkauft”, denn ihr habt ja nix dafuer zurueck erhalten […]
Ihr habt euch prostituiert fuer glitzernden Tand!

Nun las ich neulich in diesem NDS-Artikel:

Es gibt eine goldene Regel für Internetdienstleistungen, die leider nur wenigen Nutzern wirklich bekannt ist: Kostet ein Dienst nichts, dann bist Du die Ware.

Was nur etwas netter ausdrueckt, was ich oben schrieb.

Eine Ware die muss ja auch angepriesen und genau ausgeschildert werden. Genau dies machen all diese Internetdienste, die so beliebt sind.

Das heiszt dann „Profil“. Bei Onkel google, kann euer Profil via dieses Links abgerufen werden.

Der Autor des Artikels fand heraus, dass sich sein Profil

immerhin auf über 30.000 Datensätze stützt.

Schon interessant, wie unglaublich viele Spuren man im Netz hinterlaeszt und dass die dann fein saeuberlich archiviert und ausgewertet werden, nicht wahr.

Die Resultate der Auswertung, lassen noch etwas zu wuenschen uebrig.

Der Autor geht darauf etwas ein.
Wichtig ist, dass es sehr gefaehrlich und grundsaetzlich verkehrt ist, sich ueber derart falsche „Resultate“ lustig zu machen.
Zum Einen, weil die Technik ja nicht still steht und die Begehrlichkeiten nach immer intimeren Details aus unser (auch euer) Leben eindeutig sehr grosz sind.
Zum Anderen, weil durch falsche Verknuepfungen dieser Daten, jedem Einzelnen meiner Leser ganz persønliche, unangenehme Konsequenzen drohen kønnen.

Gut an diesem Artikel ist, dass er nicht wie ich immer, gleich mit der grøszten Keule kommt.
Vielmehr zeigt er am Ende auf, wie ihr, meine lieben Leser, eure geliebten Internetdienste in ihrem Schnueffeln ein wenig einschraenken kønnt.

 

So …  es ist hoffentlich offensichtlich genug gewesen, dass ihr den verlinkten (kurzen Artikel) mal lesen solltet.

Sprung im Duktus dieses Beitrages und zur „groszen Keule schiel“.

An anderer Stelle ging ich ja ein bisschen darauf ein, wie man seine Privatsphaere mit relativ wenig Aufwand deutlich schuetzen kann.

Zur Erinnerung:
– zwei Browser verwenden: einen der Cookies NICHT erlaubt und fuer die allermeisten Sachen benutzt wird und einen fuer alles, was Cookies erfordert
Tante Startpage anstatt Onkel google benutzen, weil die gute Tante die Suchergebnisse anonymisiert.

Nun war ich nach dem Lesen des oben verlinkten Artikels natuerlich neugierig, was es denn ueber mich zu wissen gibt. Ihr wisst schon: der uebliche Narzissmus eben.

Und als ich dem Link folgte so sahen meine Augen:

Cookies disabled

Das funktioniert also tatsaechlich. Erstaunlich.

Der schnelle Wechsel zum „Hier sind Cookies angeschaltet“-Browser fuehrte zu dieser Meldung:

Ghostery

Ghostery ist ein Browserzusatzprogramm, welches es unterbindet, dass Internetdienste Informationen zu meinem Online-Verhalten zugeschickt bekommen.
Dies geschieht ja ganz automatisch. Bspw. wenn man eine Seite betritt, so wird uebertragen, von welcher Seite man gekommen ist bzw. wo man danach dann wieder hingeht; wie lange man auf der Seite geblieben ist, aus welchem Land man kommt, ob man gerade bei sog. „sozialen Medien“ verbunden ist etc. pp.

Ihr, meine lieben Leser, solltet euch also favor hueten, nach dem Besuch eures Lieblingsonlinepornanbieters gleich zur Schulhomepage zu klicken. Die oben erwaehnten falschen Verknuepfungen dieser Daten, kønnten da unsagbar schwere Konsequenzen haben!

Ich wollte, nach einer angemessen langen Testphase, einen eigenen Beitrag zu diesem Browserzusatzprogramm machen. Da ich aber in letzter Zeit nachdenke, zu einer freien Alternative (frei wie in „Redefreiheit“, denn frei wie in „Freibier“ ist auch Ghostery schon) zu wechseln, muss dieser Beitrag noch ein wenig auf sich warten lassen.

Aber ich bin etwas abgeschwiffen.

Offensichtlich funktioniert auch dieser Teil meiner Abwehrmasznahmen gegen die Bespitzelung meines Privatlebens. Und das, obwohl dieses Prograemmchen mit nur gar winzigstem Aufwand installiert werden konnte.

Aber heute, erlaube ich dann doch mal die Weiterleitung. Und dann kam ich zu dieser Seite und fragte mich zunaechst: „Na wo ist denn jetzt die viele Information ueber mich?“

not available

 

Bis ich mich dann kurz darauf erinnerte, wofuer „N/A“ steht.

Ich freue mich gerade sehr, denn meine Illusion (?), dass ich meine Privatsphaere tatsaechlich schuetzen kann, wurde bestaetigt.

Und das Beste daran ist, dass ich dies alles durch winzig kleine „Masznahmen“ erreichen kann. So winzig kleine Masznahmen, dass diese mich in meinen Tagesablauf bzw. Onlineverhalten nur minimal bzw. ueberhaupt gar nicht beeinflussen.

 

Zum Abschluss ein nochmaliger Wechsel im Duktus dieses Beitrages. Um an die Ernsthaftigkeit dieses Themas, aus dem ersten Abschnitt, anzuschlieszen.

Jørg Wellenbrock geht in diesem relativ kurzem Spiegelfechterartikel darauf ein, warum uns dieses Thema alle angeht. Warum wir alle unser Verhalten aendern sollten. Warum wir alle nicht so freigiebig mit unseren persønlichen Informationen sein sollten.

Er zeigt den letztlich politisch/gesellschaftlichen Umfang all dessen in Form eines Gedankenspiels auf.
Eines erschreckend realistischen Gedankenspieles, wenn man sich die Entwicklungen der letzten 10 Jahre auf der Welt, in Europa und auch in Dtschl. anschaut.
Und wenn ihr, meine lieben Leser, bzgl. dieser letzten Aussage nicht meiner Meinung seid, dann fragt mal eure Eltern, ob sie am Tage eurer Einschulung dachten, dass es das Land in dem sie wohnten in 5 Jahren nicht mehr geben wird (Dies gilt natuerlich nur fuer diejenigen, die um 1980 geboren wurde).

Wir alle sollten durch unser Verhalten zum Erhalt unserer so sehr nøtigen Freiheit beitragen.

Alternativen zum Bestehenden gibt es genuegend. (via)
Das ist zwar auch politisch gemeint, aber in diesem Falle kann es mal gesehen werden als beschraenkt auf Programme und Services rund ums Internet.

Es lohnt sich ein bisschen an Zeit zu investieren. Der Gewinn ist so unendlich grøszer als das, was wir jetzt haben.

Daft Punk

Da ich an dieser Stelle ja bereits proklamierte, dass keine Kostueme mehr vorgestellt werden, muss es sich bei diesen beiden ja dann doch wohl um die Echten handeln (fuer den Fall dass ihr die hinter dem Link versteckte, mittels Bildern vermittelte, Musik nicht sehen duerft, hier noch ein Wikipedialink).

Nun ja, dann brauchst du wohl einen Manatrank.

Anders als bei der Diablo-Spieleserie muss man im schønen Norwegen dafuer aber keine Leichen schaenden, sondern kann das im Laden kaufen. So man denn die dafuer nøtigen Goldstuecke hat.

Es findet sich zwischen den „Milch mit Geschmack“ Getraenken:

Manatrank

… bezahle ich gerne.

Stellt euch das mal vor. Fernsehgebuehren! Die auch als genau solche bezahlt werden und nicht etwa als Kultursteuer oder sowas. Und das obwohl wir gar kein „Fernseh schauen“.

Aber ich bezahle das gern und dies merkte ich neulich mal wieder, als ich die wunderschøne Serie „Buzz Aldrin, hvor ble det av deg i alt mylderet?“ sah. Eine Umsetzung in 4 Episoden, des gleichnamigen Romans „Buzz Aldrin wo warst du in all dem Durcheinander“.
Links setze ich an dieser Stelle mal nicht, da norwegische Seiten fuer den grøszten Teil meiner lieben Leser nicht von Nutzen sind und das Buch habe ich nicht gelesen.

Diese Serie ist eine absolute Sehempfehlung.
Warum? Weil ich der Meinung bis, dass wirklich grosze Werke mit nur einem Attribut beschrieben werden kønnen. Empirisch hat sich dies bisher auch immer bestaetigt. Und hier ist es eben das Attribut „wunderschøn“, welches diese Serie ausreichend beschreibt. Obwohl man natuerlich immer noch ins Detail gehen kønnte, warum meine Meinung denn eben diese ist.
Wieauchimmer, bei Interesse wuerde ich die DVD auch verleihen, denn die hat englische Untertitel.

Aber es geht ja eigtl. um die Fernsehgebuehren und dass ich die gerne bezahle.

Mit Buzz Aldrin bin ich zum wiederholten Male auf eine norwegische Serie gestoszen, welche aus dem ueblichen Einheitsbrei deutlich heraus ragt. Aber nicht nur im Sinne von „ja, toll gemacht“ (denn „toll gemacht“ kann auch eine Castingshow sein), sondern im Sinne von „DAS hat sich wirklich gelohnt anzuschauen“.

Da die Liste der Narrative letztlich sehr kurz ist, im Wesentlichen kann alles auf Liebe, Leiden und Wissensvermittlung herunter gebrochen werden, kann es also nicht an den erzaehlten Geschichten selber liegen. Mit der relativ groszen Anzahl an Filmen, die ich bisher gesehen habe (davon bald 700 im Kino), wage ich zu behaupten, dass ich tatsaechlich mit allen grundlegenden Erzaehlungen bekannt bin.

Also kann es nur daran liegen, _wie_ die Filme erzaehlt werden.

Dies beinhaltet bspw. wie typische Gestaltungselemente genutzt werden. Und ich meine damit in den seltensten Faellen so wichtige (aber meistens indirekte) Dinge wie Beleuchtung, Kamerfahrten etc. Vielmehr meine ich bspw. Sache wie die Nutzung/Darstellung von Stereotypen oder humoristischer Situationen etc., also Dingen, die auch dem interessierten Laien (wie ich einer bin) auffallen. Bei diesem Beispiel bleibend; ist es wieder nur der „Neger mit der komichen Aussprache“ oder „der Mafiaboss der im kleinen Auto durch die Gegend faehrt“ damit die Leute etwas zum lachen (vulgo: drueber lustig machen) haben? Oder sind es genau die gleichen Elemente, aber in einer Weise dargestellt, dass es eben nicht nur fuer „den kurzen Lacher“ ausgenutzt wird.
Es faellt mir schwer dies genau zu beschreiben, da ich ja nie irgendwie Filmkritik oder -analyse genauer studiert habe.

Was ich gerade versuche zu preisen ist also die Art der Inszenierung. Man kønnte sagen, dass es weniger infantil ist. Und dies finde ich toll, denn es zeigt nicht, dass TV nur der kurzweiligen, und in einer Woche vergessenen, „Abendunterhaltung“ dienen soll, sondern, dass die Intelligenz der Zuschauer ernst genommen wird. Auch derjenigen, die nicht studiert haben!

Und dies gefaellt mir, weil die von mir so sehr verachtete, und von der sog. „Intelligenz“ so gern benutzte, These des „Unterschichtenfernsehens“ ad absurdum gefuehrt wird!

Hinzu kommt, dass diese Serien auch auf sehr hohem „handwerklichen Niveau“ sind, aber das sind heutzutage ja sehr viele Serien, selbst einige aus Dtschl.

Apropos „handwerkliches Niveau“; wenn ich denn mal ueber eine ausgesprochen positive Kritik zu einer dtsch. Serie, oder Fernsehfilm, stolpere, dann ist es fast immer nur dies, was gepriesen wird. Es ist also eine Reduktion auf die „Grøsze“ der Serie. Und verglichen wird mit amerikanischen Serien.
Dies ist nicht falsch zu verstehen. Game of Thrones bspw. ist eine ausgsprochen gut gemachte Serie, die sich wirklich lohnt zu schauen. Wenn man sich denn dafuer interessiert. Und darin liegt der Knackpunkt. Wenn einen sowas nicht interessiert, dann ist es auch kein Verlust, wenn man das nicht gesehen hat. Klar ist das sehr spannend, aber das sind auch die dazugehørenden Buecher. Das hauptsaechliche Merkmal von Game of Thrones ist dann eben „nur“, dass es eine handwerklich aeuszerst professionelle Umsetzung ist. Und ohne den Wert schmaelern zu wollen muss ich doch sagen, dass mittlerweile viele Serien dieses Merkmal haben.

Ganz im Gegensatz dazu, einige wundervoll inszenierte Aspekte bspw. innerhalb der Battlestar Galactica Serie. Natuerlich auch zu nennen an dieser Stelle ist die Serie Firefly. Oder so ziemlich alles an und innerhalb der herausragenden Serie Breaking Bad (und natuerlich diese Serie auch als Gesamtwerk); um auch ein Nicht-Science-Fiction Werk dabei zu haben.  Ich gehe hier nicht ins Detail, weil der Artikel schon lang genug ist.

Mglw. ist das was ich meine noch mit der Art der Inszenierung oder der (mangels eines bessere Begriffes) Wirkung von Monty Python’s Flying Circus (damals, aber auch noch heute) zu vergleichen. Wobei Letzteres natuerlich teilweise fast schon bis ins Extrem reicht.

Wie oben bereits erwaehnt, reichen meine Faehigkeiten nicht aus um das was ich meine besser zu „analysieren“.

Jedenfalls, sind diese Serien, welche mittels meiner Fernsehgebuehren produziert wurden, eine wirkliche Bereicherung unserer Kultur. Und anders als damals in Dtschl., aergert es mich deswegen auch nicht, diese zu bezahlen.

Eine letzte Sache noch um Buzz Aldrin etwas mehr anzupreisen: ich hatte sogar das Gefuehl, dass mein Leben durch diese Serie bereichert wurde. Was nicht zuletzt auch daran lag, dass dieses wunderschøne Lied (hier im Original) und The Cardigans musikalisch mehrfach darin vorkommen,

Ach und etwas Allerletztes kann ich mir dann doch nicht verkneifen. Eine echt toll anzuschauende Schauspielerin (vulgo: scharfe Tante) macht da mit. Und die hat sooooo einen tollen Akzent.

Update (Artikel geschrieben am 19.03.2013, Update am 23.03.2013): Robert DeLapuente findet wie so oft die besseren Worte und scheint auch die Methoden erlernt zu haben, mit denen solche Dinge analysiert werden kønnen. Hier geht er auf ein paar (wenige) Aspekte dessen ein, was ich oben mit dem allgemeinen Herziehen ueber das dtsch. Fernsehen meinte.

Update 2 (07.05.2013): Dieser Artikel wurde geschrieben, bevor ich auf die Verbindung zur Glaubwerdigkeit von Filmen stiesz. Ich wollte den Artikel jetzt aber nicht nochmal neu schreiben.

Reimt sich zwar nicht, ist dafuer aber auch gar nicht wahr.

Der Titel dieses Weblogs ist ja bekanntermaszen „Søren in Norwegen“. Da es hier ganz grundsaetzlich und immer ueber mich, meinen Kram und meine Gedanken geht, und weil ich ja in Norwegen weile, ist dies ja durchaus immer richtig.

Diesen weblog fing ich tatsaechlich an, um die in Dtschl. Hinterlassenen ueber meine Abenteuer und Entdeckungen hier im schønen Norwegen zu informieren.

Dies schlief dann etwas ein und ich versuchte wenigstens einen Beitrag pro Monat zu verøffentlichen. Was mir mitnichten immer gelang.

Dann entdeckte ich mein geheimes neues Hobby und pløtzlich explodierte die Anzahl der Beitraege førmlich.

Spaeter (vor allem in letzter Zeit) kamen Entdeckungen anderer Art hinzu; ich fing an meine sich formende Weltanschauung mit euch zu teilen. Ebenso meine und Be- und Verurteilung  des „Systems“. Verbal tat ich dies zwar schon immer, aber ich hoffe, dass die schriftliche Form eher zu Kritik, oder weiterfuehrenden Fragen der Leserschaft fuehrt.

Auszerdem machte ich den lange gehegten Gedanken war, euch meine Toilettenkunst (wieder) zu praesentieren.

*kurze Pause*

Im Laufe der Jahre stolperte ich immer mal wieder ueber weblogs mit „Untertiteln“.
Oft hatte (und habe) ich den Eindruck, dass diese eine abstruse (meist nicht vorhandene) „Intellektualitaet“ des Autors des jeweiligen weblogs darstellen sollen.
Oder irgend ein „natur-mystisch-romantischer-Seelenquark“ a la „hach was sind wir heute wieder verbunden miteinander“. Auch dabei natuerlich mit dem Unterton der (meist nicht vorhandenen) „Intellektualitaet“.

Das finde ich zutiefst laecherlich!

Darum mache ich das auch :).

Denn (meist nicht vorhandene) Intellektualitaet, die gibt es auch in diesem Weblog oft genug. Das kann man jetzt auf mindestens zwei Arten interpretieren, ich ueberlasse dies dem Leser selbst.

Der Untertitel dieses Weblogs ist ab heute: „Toiletten, Star Wars und scharfe Tanten; Dogmen und Gedanken; und ein bisschen Norwegen“

Wie man sieht, fange ich mit dem am meisten mit der Natur Verbundenem an, komme dann zu Quatsch, gehe weiter zu (meist nicht) intellektuellem Kram, nutze dann noch mehr Mystik fuer mich und verschwurble dies im gleichen Atemzuge mit pseudointellektuellem Geblubber um dann tatsaechlich noch ein Kørnchen Wahrheit reinzubringen.
Fantastisch, nicht wahr! Alles auf einmal. Und dies in so einem kurzen Satz. Ich bin schon ziemlich toll, stimmts!

Auszerdem habe ich die Leiste an der rechten Seite ein wenig angepasst. Dass das zur Zeit so komisch aussieht, aendert sich høffentlich wieder, sobald ich wordpress aktualisiert habe (bin dabei).

Zu dem Beitrag von neulich, in dem ich mich mal ueber die „programmierende Elite“ ausliesz, passt auch dieser kurzer Kommentar des Spiegelfechters.

Warum passt dies?

Ich bin der Meinung, dass in dem Ausdruck „wir sind Elite“ auch mitschwingt, dass andere Sachen weniger wichtig sind. Denn „Elite“ ist ja auch immer etwas erhaben ueber die alltaeglichen Nichtigkeiten, nicht wahr.

Dies gilt insbesondere, wenn sich diese „Elite“ auf ein ganz spezielles, der Allgemeinheit verschlossenes, Gebiet bezieht.

Woher ich das weisz? Nun ja, ich habe Physik studiert. Da bekommt man sowas am laufenden Bande eigetrichtert. Und wenn man mal ein bisschen die Selbsbeweihraeucherung reflektiert, dann erkennt man das auch.

Nun ist es ja aber so, dass bspw. gerade die Programmierkunst auf verschiedenste Weisen mit ganz anderen Gebieten und Interessen zusammenhaengt. Und von diesen Gebieten (wie bspw. die in dem Kommentar herangezogene Økonomie) hat die „Elite“ ja dann meist nicht den blassesten Schimmer (andernfalls waere sie naemlich tatsaechlich elitaer).

In dem Artikel ist eine Art „Umkehrung“ zu sehen. Die Elite macht sich lustig ueber die Nichtelite – dass fuer die gefaehrliche Merkel das Internet „Neuland“ ist. Das hat Elite nun mal so an sich … diese Arroganz. Anstatt vernuenftige Vorschlaege zu machen, wie man den Parlamentariern diese wichtige Welt mal naeher bringt, lacht die „Elite“ sich lieber drueber kaputt, wie man denn „SOWAS“ nicht wissen kann.

Dieses Verhalten ist zutiefst laecherlich. Auszerdem ist es gefaehrlich. Denn ueblicherweise fuehrt es dazu, dass die „andere Elite“ (in dem Fall die der Politik bzw. Økonomie) sich abschottet. Aus der gleichen Arroganz heraus, denn eine „Elite“ kann nunmal nicht zugeben, dass es wichtige Sachen gibt, von denen sie keine Ahnung hat. Denn dann waere es ja keine „Elite“ mehr.
Zirkelschluss, verdammter Mist. Und deswegen aendert sich nichts in dieser Welt, bevor die „alte Garde“ ausgestorben ist.

Deswegen gilt insbesondere fuer die Studierten in dieser Welt: ausbrechen aus diesem ganz speziellen Elitemist!
Oder wie ich es neulich schrieb:

wieder ein Buerger unter Buergern sein

Ueberschriften, welche mit so drastischem, religiøsem Aberglauben daherkommen, mag ich sehr.

Hier ist es sogar passend, denn es soll heute um die fantastisch interessante Substanz Disauerstoffdifluorid – O2F2 – gehen.

Dazu angeregt, mich mit diesem Stoff mal naeher zu beschaeftigen, wurde ich durch Randall Munroes exzellenten what-if Artikel zu Schnellkochtoepfen.

Dort gab es einen Link zu einem, von einem Chemiker geschriebenen, Artikel mit dem Titel: „Things I Won’t Work With: Dioxygen Difluoride

Dort wiederum standen so neugierig machende Dinge wie

[…] violently hideous […],

[…] deeply alarming […],

[…] chemicals that I never hope to encounter […]

Grund genug also, sich mal den Originalartikel von A. G. Streng mit dem Titel „The Chemical Properties of Dioxygen Difluoride“ zu Gemuete zu fuehren.

Dieser nach Wissen strebende Forscher hat nicht nur immer wieder und wieder dieses Teufelszeug hergestellt (was an sich schon ein Prozess ist, der sich nicht so ganz  ungefaehrlich anhørt), nein, er wollte auch noch wissen, was es so macht, wenn man es mit allem møglichem anderem (gefaehrlichem) Zeug in Beruehrung bringt.

Die Experimente musste er bei tiefen Temperaturen ausfuehren. So bspw. 90 K. Das sind -183 Grad Celsius! Weiter unten wir dem Leser sicherlich klar, warum er das so kalt machen musste.
Dabei sollten wir unsere eigenen chemischen Experimente (kochen, grillen, Chemiunterricht in der Schule) und technische Groszprozesse (die Herstellung von Duenger, oder der Katalysator im Auto) immer im Kopf behalten. Da passiert eigentlich NIE was, solange man das nicht ueber einen Bunsenbrenner haengt.
Die gar winzigliche Energie, welche noch bei -183 Grad Celsius vorhanden ist, reicht aber aus, um O2F2 noch gar fantastische Reaktionen zu entlocken. Von selbst, ganz ohne Starthilfe via „Feuer“.

Genug der Vorrede. Im folgenden zitiere ich aus dem oben verlinkten Artikel von A. G. Streng (Hervorhebungen sind von mir).

Und nicht vergessen: MINUS 183 Grad Celsius!

Ethanol  Feuer

It reacted instantaneously with solid ethyl alcohol, producing a blue flame and an explosion.

Methan  Feuer

When a drop of liquid O2F2 was added to liquid methane […] a white flame was produced […]
[unter anderen Bedingungen (aber immer noch 90 K!)] a violent explosion occurred.

– keine Reaktion mit CO2 (Trockeneis)

When added to Dry Ice, dioxygen difluoride did not react and was only absorbed by the solid.

– aber wehe, es wird Aceton  Feuer  Reizend dazu gegeben

Addition of acetone to this mixture resulted in sparking accompanied by an explosion.

– Und da das noch nicht reicht, muss natuerlich auch noch die Reaktion mit Flusssaeure (HF)  sehr giftig  Aetzend untersucht werden. Wie zu erwarten:

A 2% [!!!] solution  of O2F2 in HF reacted violently […]

Eine 2%-Løsung! Das ist wie wenn man ein Trinkpaeckchen verduennt mit zwei voll gefuellten Wassereimern.

Ammoniak  sehr giftig  Umweltgefaehrlich

Liquid dioxygen difluoride reacted vigorously when added to solid anhydrous ammonia […]

– Wasser (in Form von Eis natuerlich)

It caused explosions when added to ice […]

Was macht man, wenn man Flusssaeure schon ausprobiert hat und die Verbindung die man untersucht schon eine Fluorverbindung ist?
RICHTIG! Man schielt verstohlen zu den Chlorverbindungen.

Chlor  sehr giftig  Umweltgefaehrlich

A rapid addition of chlorine to dioxygen difluoride […] caused a violent explosion.

Nein, nein, warum denn langsam, wenn man es auch schnell machen kann? Die Kollegen warten sicher schon am Mittagstisch. Aber keine Sorge, denn beim zweiten Mal (!) hat er das Chlor langsamer einstrømen lassen um die Reaktionsprodukte besser untersuchen zu kønnen.

Chlorfluorid  (keine Einstufung verfuegbar!!! – Das Zeug ist von sich aus schon so reaktiv und unter widrigen Umstaenden herzustellen, dass das noch nicht mal in ausreichenden Mengen produziert wurde um es zu klassifizieren!)

The study of the reaction […] showed that if the reaction is carried out without special precautions […] the two substances react violently […]

Es waren sicherlich immer noch die wartenden Kollegen am Mittagstisch, die ihn zur besonderen Eile antrieben. Da kann man dann auch schon mal zwei Experimente gleichzeitig machen.

Mhm … Nix weiter beim Chlor. Na dann nehmen wir doch

Brom  sehr giftig  Aetzend  Umweltgefaehrlich. Der aufmerksame Leser ahnt es bereits

Liquid O2F2 […] reacted vigorously when added to solid bromine […]

Da die Reaktionen mit Bromtrifluorid (fuer das es auch noch keine Einstufung gibt) nur als

proceeded rapidly

beschrieben ist, sehe ich dies als eher uninteressant an und møchte meine Leser nicht weiter damit langweilen.

Mhm … was fuer andere, an sich schon reaktionsfreudige Substanzen enthaelt denn das Periodensystem sonst noch? Richtig!

Phosphor  Feuer  sehr giftig  Aetzend  Umweltgefaehrlich

With red phosphorus, O2F2 reacted vigorously when added rapidly […]

Manchmal kann es aber auch verdammt schwierig sein, den Zufluss einer Substanz klein zu halten.
Aber nach all den vorherigen Ergebnissen ist eine nur „lebhafte Reaktion“ ja ein bisschen langweilig. Let’s spice it up a little with:

Phosphor(III)-fluorid  sehr giftig  Aetzend

[…] the reaction proceeded with flame […]

Nun ja, Teufelszeug schrieb ich ja schon. Da liegt es nahe, es auch mit Schwefel und seinen Verbindungen zu testen.

Schwefel  Reizend

When added rapidly to sulfur […] liquid O2F2 reacted instantaneously with a flash.

Der Mann muss echt unter Zeitdruck gestanden haben, musste ja immer alles „schnell, schnell“ gehen.

Schwefeltetrafluorid  sehr giftig  Aetzend

Sulfur tetrafluoride, SF4, reacted violently with concentrated O2F2 […]

Mglw. um die Reaktion etwas zu verlangsamen, wurde das SF4 verduennt (nicht mit Wasser, denn das vertraegt sich nicht so gut, wie wir oben gelernt haben).
Wenn man bedenkt, mit welchem verve so Begriffe wie „instantaneously“, „with flame“, „reacted vigorously“ oder „added rapidly“ bisher benutzt wurden, so wirkt die Beschreibung der Reaktion des verduennten SF4 møglicherweise etwas alarmierend auf den Laien:

[…] the reaction went out of control with an explosively violent evolution of gas and heat.

Aber keine Sorge: es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr fuer die Bevølkerung.

Und dieses „out of control“ spornt einen Forschergeist ja manchmal noch so extra an. Das muss ja systematisch untersucht werden. Deswegen wurden die Experimente mit dem verduennten SF4 weiter gefuehrt, selbst wenn

This reaction […] even more difficult to control [is] […].

Als Resultat konnte bestaetigt werden:

In most cases it proceeds directly […] to an explosion.

Na man gut, dass wir das bestaetigt bekommen haben. Haette ja sein kønnen, dass die erste Explosion nur ein dummer Zufall war.

Aber es gibt auch gute Nachrichten. Denn wenn man ein anderes Verduennungsmittel nimmt, so gilt

[…] explosions could be avoided in some cases […]

Nochmal Glueck gehabt!

Zur Reaktion mit Schwefelwasserstoff  Feuer  sehr giftig  Umweltgefaehrlich steht zwar nicht, wie das ausgegangen ist, aber dabei entsteht eine Waerme von 433 kcal pro mol. Eine Kalorie ist die Menge an Waerme, die man braucht um 1 kg Wasser um ein Grad Celsius zu erwaermen. Hierbei wird beinahe eine halbe Million Kalorie an Energie frei! Zu recht wird dies in dem „Things I Won’t Work With„-Artikel beschrieben als

[…] which is the kind of every-man-for-himself exotherm that you want to avoid at all cost.

Wir alle haben ja sicherlich noch die Knallgasexplosion im Chemiunterricht im Kopf. Wo ein winzig kleines bisschen Waserstoff in eine Blechdose geleitet und da dann mal ein Streichholz heran gehalten wurde. Die Dose flog mit ziemlicher Wucht zur Decke. (Jup, ich hatte ’ne coole Chemielehrerin :) ). Dort wird weniger als ein Drittel dieser Energie frei!

Dem Forscherdrang war damit aber kein Ende gesetzt, denn er untersuchte auch noch die Reaktionen mit Stoffen, die er einfach nur als

some other substances

bezeichnet. Da muss noch was uebrig gewesen sein, von dem Teufelszeug und der A. G. Streng konnte wohl nicht der Neugierde widerstehen, dass dann auch an allem auszuprobieren, was seine Kollegen so im Lab haben rumliegen lassen.
Ich denke, dass der aufmerksame Leser sich selbst ausmalen kann, wie diese Reaktionen abgelaufen sind. Stichworte sind da bspw. „reacted vigorously“ oder „exploded“.

 

Genug dazu.

Ich hatte grosze Freude beim Lesen des Artikels von A. G. Streng und die Leute in der Straszenbahn werden sich sicherlich gefragt haben, worueber ich mich denn so amuesiere. Auch das Schreiben dieses Artikels machte mir Spasz.
Wer ebenso Freude am Lesen des meinigen Artikels hatte, dem empfehle ich wirklich die Lektuere des „Things I don’t want to work with“ Artikels. Ich kønnt mich wegschmeiszen vor lachen, wie der Chemiker sich dort dazu ausdrueckt.

Im Ernst møchte ich aber das folgende noch dazu sagen bzw. aus dem empfohlenen Artikel zitieren:

If the paper weren’t laid out in complete grammatical sentences and published in JACS, you’d swear it was the work of a violent lunatic.

Absolute Zustimmung! ABER an dem Paper sieht man, dass tatsaechlich ordentlich und auch vernuenftig gearbeitet wurde.
Auch wenn mir bei den beschriebenen Reaktionen Bilder von in Flammen aufgehenden und explodierenden Laboren vor Augen kamen, so war es letztlich doch „halb so schlimm“. Den Sicherheitsstandards (und vermutlich der Liebe zum eigenen Leben) wegen, wurden naemlich nur kleine Mengen dieses Teufelszeugs benutzt und sicherlich auch alle anderen, nøtigen Vorsichtsmasznahmen ergriffen.

Ich wollte das ganze etwas humoristisch praesentieren. Aber der Umgang mit gefaehrlichen Stoffen, ist mitnichten witzig. Auch wenn die Chemikalien nicht mal einen Bruchteil so gefaehrlich sind, wie O2F2, so gilt dennoch, dass man vorsichtig und ordentlich zu arbeiten und auch die erforderlichen Schutzmasznahmen zu ergreifen hat. Es ist naemlich ganz und gar nicht mehr komisch, wenn einem der Erlenmeyerkolben ins Gesicht explodiert und man die Schutzbrille nicht aufgesetzt hat, weil ja all die letzten Jahren auch nie was passiert ist. Alles schon erlebt, zum Glueck nicht persønlich.

Nachtrag: ich sehe gerade, dass der Originalartikel von A. G. Streng nicht frei zugaenglich ist. Bei Interesse kann ich den natuerlich dem interessierten Leser zukommen lassen.