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… nur auch mit nackten Frauen, so wie es in dieser ZDF Reklame von 2004 suggeriert wurde.
DAS wuerde doch dem Zuschauerschwund in den Stadien entgegenwirken. Und wenn beide Geschlechter das so machen muessten, dann waere das ja auch gleichberechtigt.
Aber ach … was gaebe das wieder fuer ein Geschrei von den religiøsen Fanatikern, die uns unsere Freude am Kørper abspenstig machen wollen.
Nachdem ich die frisch aus der Fraese kommenden, neuen Laborgegenstende abholte, ritt ich durch’s Gebaeude …
… und keinem dieser jungen Huepfer (a.k.a. Studenten) fiel diese Hommage auf. Banausen!
Schade, schade, dass ich den dtsch. Titel nehmen musste, aber im Original haette es nicht funktioniert.
Das Pferd muss man ueberigens nicht aus Teflon machen. Teflon ist ziemlich teuer. Zwei Kokosnussschalenhaelften tun’s auch.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Wenigsten meiner lieben Leser, den groszen, Chicagoer Musiker Wesley Willis kennen.
Dies ist sehr schade, denn wenn man sich mal etwas abseits der ueblichen Quellen (vulgo: wikipedia) umschaut, dann sieht man, wie sehr er das Leben so vieler Menschen positiv beeinflusste.
Seine Lieder waren sich alle sehr sehr aehnlich, um nicht zu sagen „gleich“. Ein vom Keyboard vorgegebener Rythmus und Wesley sang dazu.
Auch seine Texte waren sich immer sehr aehnlich. Am Ende dann gefolgt von „Rock over London, Rock On Chicago“ und einem Reklamespruch wie bspw. „Taco Bell, make a run for the border“ oder „Kinkos, it’s the copy center“.
Mein schriftstllerisches Talent reicht leider nicht aus, um hier Wesley Willis adaequat zu wuerdigen ohne andere zu kopieren. Deswegen zitiere ich lieber gleich einen anderen groszen Musiker, Jello Biafra:
one of the most unique songwriters and entertainment personalities in history. His music, lyrics, drawings, insight and the way he put them together are like no one else. Ever. There will never be another.
(von hier)
Was Jello Biafra dort schreibt laeszt sich an einem (nicht ganz so) zufaellig gewaehltem Liedtext illustrieren:
Wesley Willis – Rock Saddam Hussien’s Ass
Play that rock lead guitar
Rock it like a magikist
Rock and roll is the joyride music
Whip that snow leopard’s assRock Saddam Hussein’s ass
Rock Saddam Hussein’s ass
Rock Saddam Hussein’s ass
Rock Saddam Hussein’s assPlay that Westone guitar
Rock it to the break of dawn
Rock in on the mic in front of 50,000 people
Rock the jam session on Saddam HusseinRock Saddam Hussein’s ass
Rock Saddam Hussein’s ass
Rock Saddam Hussein’s ass
Rock Saddam Hussein’s assPlay the rock solo as hard as you can
Make the crowd roar like a tidal wave
Rock the jam session on a good free will
Whip the hell out of that snow leopard’s assRock Saddam Hussein’s ass
Rock Saddam Hussein’s ass
Rock Saddam Hussein’s ass
Rock Saddam Hussein’s assRock over London, Rock On Chicago
TCBY, it’s the country’s best yogurt
Aufmerksam wurde ich auf Wesley Willis als ich halb so alt war wie heute. Als ich gerade mit meinem Abitur anfing.
Juergen Kuttner spielte mal ein paar seiner Lieder in seiner Sprechfunk-Sendung auf Radio Fritz. Und dieser Sound sprach mich irgendwie an. Erstmal (natuerlich?) aufgrund einer allgemeinen Faszination fuer das Andersartige, das Skurile und nicht zuletzt auch das Morbide.
Fuer mich nicht weiter verwunderlich, bei Liedern wie bspw. Jesus ist the Answer oder Alanis Morrisette.
Erstaunlicherweise gab es im lokalen Multiwarengeschaeft (vulgo: SB-Markt, … mhm es kønnte auch ein Edeka gewesen sein) der Kreisstadt Stendal eine CD von ihm. Die Fabian Road Warrior. Und wenn ich da jetzt mal so drueber nachdenke, war dieses Geschaeft sowieso ganz erstaunlich. Dort gab es naemlich auch die deutsche Ausgabe des Scientific American; was zur damaligen Zeit, aus verschiedenen Gruenden, fuer mich ja sowas wie die heilige Schrift war.
Wesley Willis hat eine unglaubliche Anzahl von Liedern produziert. Leider konnte ich derer nur ca. 700 habhaft werden. Der Grund liegt darin, dass die allermeisten seiner CD’s selbstproduziert waren und nur auf seinen Konzerten verkauft wurden.
Dass ich ueberhaupt so viele Lieder von ihm habe liegt daran, dass ich vor einiger Zeit auf diese Seite stiesz. Dort stellt der Kuenstler Derek Erdman viele Lieder von Wesley Willis zum Download zur Verfuegung.
Im Zuge meines „Katalogisierungswahns“ wollte ich die Lyrics in alle meine mp3-Dateien einpflegen. Das ist ein noch langwierigerer Vorgang als es sich anhørt, denn denen ist teilweise sehr schwer beizukommen. Dies gilt insbesondere fuer Wesley Willis‘ Lyrics.
Auf den ueblichen Seiten die Songtexte zur Verfuegung stellen, gab es nur eine sehr begrenzte Anzahl seiner Texte. Deswegen musste ich jedes einzelne Lied noch „manuell“ suchen. Startpage und insbesondere youtube halfen dabei sehr.
Nach sehr vielen Stunden, letztlich immer gleicher und doch recht langweiliger, Arbeit, hatte ich dann einen gar nicht so unbetraechtlichen Teil der Willisschen Liedtexte zusammen getragen.
Ich war Derek Erdman sehr dankbar, dass er die Sammlung seiner Wesley Willis Lieder der Allgemeinheit zur Verfuegung stellt. Deswegen dachte ich mir, dass diese seine Seite ein natuerlicher Ort ist, um dort auch die Lyricssammlung anderen interessierten Menschen zum Download anzubieten.
Und deswegen findet sich, ganz entgegen meines sonst ueblichen Anonymitaetswahns, mein Name auf der Seite.
… ist ein Sport, bei dem durchaus scharfe Tanten …
… … … Damit waere dann auch bereits alles Wichtige gesagt (auszer natuerlich, dass dieses Bild wie immer von meiner liebsten Frau gemacht wurde) und ich beende den heutigen Artikel an dieser Stelle. Es wird ja gesagt, dass man aufhøren soll, wenn es am schønsten ist.
Was fuer aberglaeubische Leute diese Christen doch sind.
Wenn ich das so schreibe (ist ja nicht das erste Mal), dann glaube ich immer, dass møgliche christliche Leser meines Blogs in einen ziemlichen Konflikt mit der Meinungs- und Religionsfreiheit geraten. Warum zum Teufel gilt die denn eigentlich auch fuer Meinungen, die uns nicht in den Kram passen? Was fuer ein mistiges System das doch ist, nicht wahr.
Auch wenn ich mir da einen heimliche Spasz draus mache, mag ich schreiben, dass es auch mir schwer faellt, aufgrund anerzogener (nicht unbedingt falscher!) Denkreflexe, es derart auszudruecken.
Aber zurueck zum Ausgangspunkt.
Dass viele sog. „christliche Braeuche“ (auch, aber nichr nur) rund um Ostern „heidnischen“ Ursprung haben ist ja bekannt. Damit faellt dieser wichtige Bestandteil des Festes bereits unter den Begriff „Aberglaube“, denn nach eigener christlicher Definition, gilt dies ja fuer jedweden nichtchristlichen Glauben. Somit sollte es den Gesetzen der Logik auch fuer alles gelten, was von eben diesen uebernommen wurde. Aber das ist ja bekannt, dass alle Religionen dieser Welt ziemlich flexibel sind, was die Dogmen anbelangt, welche der Machterlangung und -erhaltung dienen.
Ich møchte eigentlich auf einen ganz spezielles Detail hinaus.
Wie wir alle wissen, ist Ostern jedes Jahr an einem anderen Tag. Dies deswegen, weil der Ostersonntag der ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Fruehling ist.
Nichts Neues soweit.
Aber warum ist dem eigentlich so?
Der Grund ist ganz einfach: damit garantiert ist, dass Ostern niemals wieder eine Sonnenfinsternis stattfinden kann!
Und damit bin ich eigentlich auch schon fertig. Den Zusammenhang zwischen dem wichtigsten christlichen Fest und warum gewuenscht ist, dass dort niemals wieder eine Sonnenfinsternis stattfinden kann, den kønnen sich meine lieben Leser sicher selbst denken.
Quod erat demonstrandum, denn wie wir alle wissen, glauben nur aberglaeubische Wilde, dass eine Sonnenfinsternis die Strafe eines anthropomorphen, „allmaechtigen“ Wesens ist.
Dies schrieb ich neulich. Oder vielmehr drueckte ich es dort, via einer Durchstreichung, mit einem kleinen Funken Hoffnung aus.
Nun habe ich aber gerade eben diesen Artikel gelesen. Der Artikel handelt darueber, wie bestimmte Gruppierungen auf der Klaviatur der Vorurteile spielen und damit erfolgreich sind. Erfolgreich deswegen, weil KEIN Sturm der Entruestung durch das dtsch. Volk geht. Weil die Leute immer noch zu diesen Aerzten gehen. Und irgendwie ist dieses zum Himmel schreiende Phaenomen der Totenstarre nicht mit meiner Vorstellung von modernen (und freien) Zeiten in Einklang zu bringen.
Aber ich will das nicht nur als Fingerzeig auf die Kirche verstanden haben. Denn wie schreibt Uena es in einem Kommentar:
[…] wie selbstverständlich [ist] Homosexualität in unserer Gesellschaft tatsächlich verankert und akzeptiert [?] Für den fortschrittlichen Geist angeblich kein Thema mehr […]. Diese Akzeptanz ist aber nur oberflächlich und äußert sich in vielen kleinen Details, die eine homosexuelle Lebensweise eben nicht als normal interpretieren. Beispielhaft sei hier genannt, dass bei Homosexuellen dieses Attribut in Medien sehr häufig als Adjektiv mit erwähnt wird, obwohl es mit dem eigentlichen Kontext nichts zu tun hat. Das gibt es bei Heterosexuellen nicht. Oder wie schnell das Schimpfwort “Schwuchtel” ausgesprochen wird. Normalität wird nicht als Beleidigung herangezogen, weil sie nicht greift. Die ganze Debatte über rechtliche Gleichstellung homosexueller Paare zu heterosexuellen zeigt ebenso, wie unglaublich verquer die ganze Einstellung noch ist.
Ich selber brauchte ueber eine Dekade um genau dieses beschriebene Denken zu wandeln. Und das schaffte ich nur dank tatkraeftiger Unterstuetzung einer mir sehr wichtigen Person. Und selbst heute ertappe ich mich noch immer dabei, wie sich solche Vorurteilen in meinen Gedanken bilden. Wenn es mir denn dann aufaellt, versuche ich das natuerlich aktiv zu reflektieren. Ein zeitaufwendiger Prozess, da es auch so viele andere Bereiche gibt, wo das passiert (bspw. Frauen, Auslaender etc.)
Das Zitat spricht also den eigentliche Knackpunkt an. Denn wer kennt es nicht, wenn das Thema auf gleichgeschlechtliche Liebe (!!!!) kommt, sind wir zwar alle fuerchterlich aufgeklaert, aber mehr so in der Art und Weise „Na heutzutage sind wir ja so modern, da soll doch jeder machen was sie (oder er) will; solange die (!) mich damit in Ruhe lassen“.
Dies ist tatsaechlich (!) eine moderne und aufgeklaerte Haltung. Bewusst gegen die eigenen anerzogenen Reflexe und Instinkte anzutreten kann nicht anders als modern bezeichnet werden. Aber die Art und Weise wie wir das denken, ist doch arg bemueht. Eben durch aeuszere Umstaende auferzwungen. Auch daran ist nichts Schlimmes, denn so beginnen moderne Zeiten immer. Verantwortungsbewusste Fuehrungspersønlichkeiten sorgen dafuer, dass wir das Unnøtige, aber tief in der Gesellschaft verwurzelte, unserer Vergangenheit ablegen. Dies bspw. durch Gesetze oder durch deutliches Sichtbarmachen bestimmter Probleme. Deswegen schaffen wir, die Leser dieses weblogs, es eben auch sich tatsaechlich modern zu verhalten.
Dummerweise haben wir (diesmal ist damit ein etwas grøszerer Kreis moderner Menschen gemeint) es nicht geschafft, dass diese, dem 21.sten Jahrhundert wuerdigen, notwendigen Verhaltensaenderungen auch im Rest der Gesellschaft tatsaechlich ankommt. Und deswegen sind bspw. die oben erwaehnten Gruppierungen (aber nicht nur die) eben kraeftig dabei, all das Erreichte wieder zu annullieren. Weil sie wissen, dass sie damit auf laengere Sicht Erfolg haben werden. Und deswegen bin ich der Meinung, dass die dunklen Zeiten bereits begonnen haben. Denn in wahrhaft modernen Zeiten waere dies nicht møglich.
Und wie so oft ist der konkrete Aufhaenger dieses Artikels nur als Beispiel zu sehen. Neben der nicht-heterosexuellen Liebe gibt es viele andere Beispiele in diesem Themengebiet.
– Die bereits mehrfach erwaehnte Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau; warum werd ich komisch angeschaut, wenn ich sage, dass ich gern zu Hause bleiben und mich um’s Kind kuemmern will?
– Die ebenso bereits mehrfach in diesem weblog erwaehnte Einstellung zur Sexualitaet und zum ficken.
– Die Einstellung der Bevølkerung zu fundamentalen Buergerrechten, die nunmal auch fuer Nazis und schlimmere Verbrecher zu gelten haben (auch dies war bereits mehrfach ein Thema in diesem weblog).
– Die fundamentale Angst vor dem Fremden (die leider auch all zu oft das zugrundeliegende meiner eigenen Gedanken ist).
– Und nicht vergessen werden duerfen die Einstellungen gegenueber armen (oder ungebildeten) Menschen.
Dies sind natuerlich nur die wenigen Themen, die mir am Herzen liegen und mit denen ich mich ein wenig beschaeftigt habe.
Es ist natuerlich nicht zu vergessen, dass nach den Schwulen und Auslaendern immer straks die Intellektuellen (und deren Kinder) auf dem Scheiterhaufen (oder in neuerer Zeit im KZ) landeten. Dies ist natuerlich der aeuszerst egoistische Grund, warum ich immer und immer und immer wieder darueber schreibe (und spreche).
Auf lange Sicht, gibt es gluecklicherweise Hoffnung. Die Geschichte hat es naemlich immer wieder gezeigt, dass ueber kurz oder lang, die Menschen wirklich unmenschliche Systeme zu Fall bringen und fuer einen gewissen Zeitraum durch etwas Besseres ersetzen. Nur dummerweise leiden und sterben bis dahin und in diesem Prozess so viele Menschen. Und die dunklen Zeiten muessen ja auch erstmal durschritten werden.
Nur dummerweise hilft dies nicht uns (oder unseren Kindern), denn wir kommen ja gerade aus einem goldenen Zeitalter.
Und deswegen møchte ich mich an dieser Stelle nochmals wiederholen:
Lasst uns unsere Kinder so erziehen, dass sie in der Lage sind, die Fackel der Freiheit, die wir (kurzzeitig) erleben durften, weiter zu tragen, durch die Nacht.
Freiheit! Liebe Leute, sprecht darueber. Und in dunkler Vorahnung, darob der Zustaende in einigen Jahrzehnten (Jahren?) møchte ich dazu schreiben: solange ihr euch damit nicht in unnøtige Gefahr bringt.
Fuer die Menschen in vierhundert Jahren. Und damit dass Leiden all der Millionen bis dahin nicht umsonst ist.
Eine letzte Sache noch, welche mehr in die philosophische Richtung geht.
Es gibt aeuszersts wichtige Unterschiede zwischen Pessimismus und und Fatalismus.
All das was ich so schreibe ist mitnichten fatalistisch! Ich halte uns (ganz konkret uns, aber auch die Menschen als Ganzes) fuer allzeit und fundamental handlungsfaehig. Daraus resultieren eben auch die staendigen, impliziten Aufrufe: denkt mal drueber nach; versucht zu erkennen, wie diese erschreckenden Entwicklungen auch ganz konkret euch betreffen; und vor allem, versucht diesen Entwicklungen etwas entgegen zu setzen. Ich selber versuche ja auch mit (und nach) den mir gegeben Møglichkeiten zu handeln.
Man kønnte also sagen, dass zwar all das was ich schreibe recht pessimistisch ist, dass ich aber eine grundsaetzlich optimistische Lebens- und Handlungseinstellung habe.
… zeigte ich ja schonmal an anderer Stelle. Hier nun sehen wir, wie die Norweger auch ihren unbelebten Gegenstaenden Mitgefuehl gegenueber aufbringen … „Waerm mich“:
Und eine unglaublich viel Energie verbrauchende Erfindung sieht man hier:
Das Rote ist eine Waermedecke die den Boden auftaut, wenn im Winter unbedingt Straszenarbeiten gemacht werden muessen (bspw. wg. einer gebrochenen Wasserleitung).
Als ich sowas das erste Mal sah, kam ich ueberhaupt nicht drauf was das sein koennte. Beim zweiten Mal wollte ich das nicht so richtig glauben, des unglaublichen Energieverbrauchs wegen. Und dann hab ich mir das beim dritten Mal genauer angeschaut und meine Theorie bestaetigt gesehen, dass damit die Regenwuermer gewaermt werden.
Als Kommentar zu meinem letzten Beitrag erhielt ich einen Hinweis auf diesen Artikel.
Der geht auf einen von mir angesprochenen Aspekt, das Nichtsprechen ueber sexuelle Dinge, mal etwas genauer ein.
Da es so gut passt und weil der so gut analysiert und geschrieben møchte ich den verlinkten Artikel als absolut lesenswert empfehlen.
Schøn fuer mich zu sehen ist, dass meine Gedankengaenge also gar nicht so verrueckt sind.
In dem Artikel wird auch kurz ueber die sogenannte „sexuelle Revolution“ geschrieben. Ich hatte auch ueberlegt diese anzusprechen. Sozusagen als „gutes Beispiel“. Dabei bemerkte ich genau das, was in dem Artikel steht: dass versucht wird, all die positiven Auswirkungen der Emanzipation der 68’er, zurueck zu rollen. Deswegen habe ich dann doch nicht darueber geschrieben, weil ich mich dann nur noch mehr aufgeregt haette.
Im ersten Teil zu dem Artikel geht es auch um Sprache. Insbesondere um Sprache in Kinderbuechern und wie diese gereinigt werden soll. Denn ’s wissen schon: Kindern kann man das doch nicht zutrauen. Bzw. wollen wir Eltern doch nicht in die Verlegenheit kommen, dass wir unseren Kindern ernsthaft was erklaeren muessen!
Jedenfalls habe ich dem nicht mehr ganz so kleinem Mann der bei uns wohnt, neulich das wunderschøne Buch „Fennymores Reise oder wie man Dackel im Salzmantel macht“ vorgelesen. Darin wird eine arme Familie als Bagasche bezeichnet. Daraufhin fragte er, was das denn bedeutet und ich erklaerte ihm, dass dies ein abwertender Begriff fuer Menschen ist. Natuerlich etwas weniger „gestelzt“ und mit viel mehr Worten, als eben hier. Erfreulichweise wurde es dann auch noch ein paar Seiten spaeter im Buch erklaert.
Trotz all den schnell woranschreitenden derzeitigen politisch und gesellschaftlichen Entwikclungen, geht es eben DOCH, dass wir unseren Kindern humanistische und freiheitliche Richtlinien vermitteln.
Dunkle Zeiten kommen auf uns zu haben begonnen. Lasst uns unsere Kinder so erziehen, dass sie in der Lage sind, die Fackel der Freiheit, die wir (kurzzeitig) erleben durften, weiter zu tragen, durch die Nacht.







