… „Alte Mythen neu betrachtet“. Hier und hier sind die vorherigen Eintraege.

Heute geht es um die amerikanischen Ureinwohner, von denen ueberproportional viele am Bau der Wolkenkratzer in den USA beteiligt waren.

Wie ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, bestimmt gehørt habt, lag das unter anderem daran, weil die keine Høhenangst hatten.

Und auszer mglw. „Krass, wie sowas in den Genen kodiert sein kann“ denkt man sich nicht viel mehr dabei.

Die Geschichte wie die ueberhaupt dazu gekommen sind ist schon lesenswert. Sowas hat man naemlich nie so richtig auf dem Radar.

Aber hier geht es eigentlich um den sog. „Fakt“, dass die keine Høhenangst hatten. Denn das stimmt ueberhaupt nicht. Es stellt sich raus, dass die das machten …

[…] because it’s macho.

*lacht*

Oder etwas ausfuehrlicher:

[…] the Indians admitted they were scared fecal matter-less while iron hopping; they just didn’t admit it because of the […] Iroquois warrior tradition […] to going off with the boys to perform insane feats of bravery and generally raise hell, then coming home and boasting about your exploits.

Das ist einfach zu geil! Das konnte ich euch, meinen lieben Lesern und Leserinnenen nicht vorenthalten :) .

Im ersten Teil dieser Miniserie schrieb ich, dass ich die Hellboy Library Edition viele Jahre lang nicht kaufte, weil es den ersten Band nicht mehr gab. Dann fand ich den in Oslo und kaufte den und freute mich, dass ich ja nun endlich Hellboy komplett habe und dann stellte sich heraus, dass nach Jahren, die die Baende da in meinem lokalen Comicshop rumstanden, irgendwer den 5. Band gekauft hatte! … AAAAARAJGRJAGJAGRJGAJRGJAGRJAGRJG!!!! DER STAND DOCH LETZTENS NOCH DA! WARUM IST DER AUSGERECHNET JETZT WEG, WO ICH DIESE SERIE NACH ALL DEN JAHREN ENDLICH KOMPLETT HABEN KØNNTE!!! AARAHRJAHRJHAHHRJSHRJAHRHRLJjefowijvfopiweufpvjwef …

Nun ja, damit nicht auch noch die anderen Baende wegkommen, kaufte ich die erstmal alle und bestellte Band 5.

Der war aber nicht lieferbar.

Ich versuchte den dann in Oslo zu bekommen. Die hatten den aber auch nicht. Keiner der Comicshops in denen ich in Berlin war hatte den. Ich telefonierte nach Kopenhagen und Amsterdam und die hatten das auch nicht. Bzw. ein Comicshop hatte Band 5 schon, aber ich bekam den nicht nach Hause so auf die Schnelle :( .

Nun ja, also las ich bis Band IV alles fertig und schob die Beschaffung von Band V erstmal auf die Wartebank.

Und dann … eines schønen Tages … hatte ich vor der Arbeit was in der Stadt zu erledigen. Und eigentlich wollte ich direkt danach eben dort hinfahren. Aber dann dachte ich mir .oO(Ach, wenn ich schonmal in der Stadt bin, schau ich mal in den Comicshop … einfach so, vielleicht finde ich ja dort was Feines :) ) … und tatsaechlich! Pløtzlich stand da Band V der Hellboy Library Edition im Regal!!!!!! WHAAAAAAAATTTT!!!!!? GEIL!

Hab ich dann natuerlich gleich gekauft.

Bitteschøn:

So richtig gehørt es nicht in diese Kategorie, aber irgendwie dann doch … tihihihi:

\(f(x) = 2+\sqrt{1-(x-2)^2}\)
\(g(x) = 2-\sqrt{1-(x-2)^2}\)
\(h(x) = 3x-3\)
\(i(x) = -3x+9\)
\(h(x) = 0.2x+1.7\)

Und so sieht es dann aus:

Vermutlich nicht die Originalquelle aber ich hatte keine Lust weiter zu suchen. Den Titel dieses Beitrags hab ich auch von dort aus den Kommentaren geklaut.

Endlich wieder Zeit fuer Kunst :)

Zeit, die sich lohnt zu investieren. Denn ihr, meine lieben Leser und Leserinnen, erinnert euch sicher, dass ich damals bzgl. Sin City schrieb:

MUSS man das gelesen haben, weil es doch so SUPERKRASS ist? Nope! Da gibt es andere Werke aus dem Bereich der 9. Kunst die man eher lesen sollte, wenn man sich im Allgemeinen nicht fuers grafisch Erzaehlte interessiert, aber man diese Kunstform doch anerkennt und wenigstens mal „hereingeschnuppert“ haben møchte.

Und nun ja, Hellboy ist definitiv eines dieser damals erwaehnten „anderen Werke aus dem Bereich der 9. Kunst“ :)

Ich kann ja jetzt auch ein ganz winzig klein bisschen C. Ich versuche mir ja gerade ein bisschen C beizubringen.

Offensichtlich kann ich aber mittlerweile schon so viel, dass ich solche Sachen hier lustig finde:

Aber mal davon abgesehen, dass dieser „Style“ durchaus auch nuetzlich sein kønnte … unter bestimmten Bedingungen … und fuer individuelle Programmierer … so wuerde ich dann doch eher das Original empfehlen, wenn man geschweifte Klammern nicht, dafuer aber „Indentation“ mag ;) .

Meinen Leserinnen und Lesern sind vermutlich zahlreiche Memes bekannt, in denen man den Eindruck bekommt, dass man in Australien lieber nicht das Haus verlassen sollte … oder … ach … im Haus ist man eigentlich auch nicht sicher.

Heute nun lernte ich, dass nicht nur die Fauna dort einen staendig und immerzu umbringen will. Nein! Auch die Pflanzen sind so drauf.

Ich praesentiere: eine Brennessel genannt Gympie.

[…] an extremely painful stinging sensation that can last anywhere from days to years […].

Nope! Nope! Nope!

Neulich stolperte ich ueber den Artikel „Are Pakistan’s female medical students to be doctors or wives?„.

Darin steht was Tolles, naemlich in Pakistan ist es so, dass  …

more than 70% of medical students are women.

Cool wa!

Das Problem ist nun aber:

[o]nly 23% of registered doctors are female.

Shit!

Im Weiteren steht dann dies hier als eine wahrscheinliche Ursache dieser Diskrepanz:

[i]t’s much easier for girls to get married once they are doctors and many girls don’t really intend to work as professional doctors […].

Wenn man den Artikel weiter liest, dann klingt diese Erklaerung durchaus plausibel.
Hier wurden also anscheinend die Symptome erfolgreich „behandelt“ — 70% Frauenquote, bravo; leider aber nicht aber das zugrundeliegende Problem.

Im Artikel wird dies so beschrieben:

Family. In our culture, family always comes first.

Und „Familie“ … das ist doch eigentlich so ein schøner kuschliger Begriff … da muss selbst ich mich ziemlich anstrengen, um das in die „Institutionalisierter Kackscheiszdreck“-Schublade einzuordnen. Ganz so einfach ist das natuerlich nicht, aber ich versuche hier den Finger in die ungefaehre Richtung zu wedeln.

Aber wie jetzt das Problem løsen? Wie waere es mit einer Quote mal andersrum — eine Maennerquote, denn Frauen nehmen ja nur die teure Ausbildung mit und werden dann nicht Arzt. Dazu steht dann passend:

It’s not a quota. We want 50% of admissions to be for males and 50% for females […].

Zumindest ein paar Leute sehen also ein, dass eine Quote irgendwie nur ein weiteres Herumdoktorn an den Symptomen waere. Keine Diskussion an der Stelle, warum ich im Grunde nix gegen Quoten habe, wenn das zugrundeliegende Problem (noch) nicht erkannt ist, oder nicht angegangen werden kann.

Und obwohl „zu wenige Aerzte“ ein echtes Problem ist, wird im Artikel argumentiert, dass …

[t]he answer is that they have to make the working environment more women-friendly rather than saying, no, you can’t be a doctor because you end up leaving the profession.

Und ich habe den Eindruck, dass mit „working environment“ eigtl. die ganze Gesellschaft und das wahrlich zugrundeliegende Problem gemeint ist.

Nun kønnte man das Ganze scheinbar (!) „auseinandernehmen“ und solche Sachen sagen wie: „war ja klar, dass sich keiner an privilegierte Frauen rantraut! Maennerquote JETZT!“ … aber das (oder die) Basisproblem(e) wuerde(n) damit auch nicht geløst.

Genug fuer heute … ich habe keine Lust mehr. Ich fand das nur interessant zu sehen, dass auf den ersten Blick alles gut ist und dann verfolgt man das weiter und die stinkende Jauchegrube wurde letztlich nur abgedeckt :( .

Deswegen als Erinnerung an (mehr oder weniger) diffuse, zugrundeliegende, doofe Dinge auch immer noch in unserer eigenen Gesellschaft:

Neulich stolperte ich ueber einen Artikel mit dem Titel „Where Has All the Education Gone?“ im The world bank economic review, vol. 15, no. 3 pp. 367–391.

Dort wird darueber diskutiert, dass heutzutage zwar im Wesentlichen jedes Kind zur Schule geht, dass dies aber global gesehen keine (positiven) Auswirkungen zeigt. Daher der Titel des Artikels.

Beim Lesen hatte ich den Eindruck, dass die Schwere der dort angesprochenen Probleme bei „uns“ nicht so stark ist, wie in den vielen armen Laendern.

Dennoch habe ich schon laenger den Eindruck, dass zwei der vorgestellten Mechanismen auch bei „uns“ am Wirken sind.

Der erste waere, dass …

[t]he newly created educational capital has gone into piracy; that is, privately remunerative but socially unproductive activities.

Kapitalismus halt. Nur was monetaer erfolgreich ist wird gemacht (auf Ebene der Gesellschaft). Schlaue Menschen werden Ingenieure und wollen Bruecken bauen und die Welt retten. Aber letztlich arbeiten so Leute wie ich dann doch nur daran, dass Menschen die viel haben am Ende noch mehr Geld bekommen.
Oder ganz direkt, denn irgendjemand mit entsprechender Bildung muss ja auch deren Luxusjachten (und Autos, und Anziehsachen, und Kunstgegenstaende und so weiter und so fort) planen / bauen / begutachten / reparieren etc. pp.

Den zweiten Punkt erwaehnte ich bestimmt schon øfter, mindestens in Gespraechen vis-à-vis:

[t]here has been slow growth in the demand for educated labor, so the supply of educational capital has outstripped demand and returns to schooling have declined rapidly.

Oder anders: je mehr Leute studieren, desto mehr Konkurrenz gibt es auch um sog. „qualifizierte“ Arbeitsplaetze und ’ne Jobgarantie ist ja auch ein technisches Studium schon lange nicht mehr.

Fuer Leute mit Kind(ern) ist das ein ganz furchtbarer Gedanke, dass all die Bildung letztlich nicht den Startvorsprung geben wird, den wir hoffen, dass unser(e) Kind(er) hat/haben wird.

Im uebrigen ist dieser Punkt auch ein Dilemma, denn bin ich doch der Meinung, dass mehr Bildung nie wirklich schadet … Aber das erfordert auch hier wieder eine andere Gesellschaft. Eine Gesellschaft, in der Bildung einfach nur so fuer sich was wert ist … .oO(Hach! Waere das schøn.)

Und deswegen schreibe ich darueber, damit ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, euch nicht so alleine mit aehnlichen Gedanken fuehlt und euch traut, derart positive Dinge wann immer møglich in die Welt heraus zu posaunen :)

Mal GANZ alternative Medizin: Darmwuermer zum Einnehmen …  Und zuerst dachte ich so .oO(Wait! WHAT?). … Aber was die so schreiben, hørt sich nicht ganz unvernuenftig an.

Also schaute ich mal bei Tante Wikipedia und an der Sache kønnte tatsaechlich was dran sein.

Aber mir bewusst und willentlich Wuermer „zuzulegen“, bei deren Verschwinden ich als Kind immer froh war … mhm … das muesste ich mir viele Male gruendlich ueberlegen.

Und wo wir gerade bei alternativer Medizin sind: Faekalientransplantate. … Klingt genauso plausibel.

Und wo ich das so schreibe, faellt mir auf, dass wir schon wieder beim Thema „Science“ sind.
Erstmal musste das viel Leid verursachende Problem des „Parasitenbefalls“ geløst werden, bevor andere Effekte ueberhaupt wahrgenommen werden konnte.
Schon cool … diese Wissenschaft!

William Thomson (besser bekannt als Lord Kelvin, der bis heute anerkannte Wissenschaftler!), verøffentlichte einen Artikel mit dem Titel „On the Suns Heat“ im Macmillan’s Magazine, vol. 5, 1862, pp. 388-393 (bis Seite 388 kønnt ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, bestimmt selber vorspulen).

Die Leute machten sich naemlich auch damals schon Gedanken darueber, wie die Sonne so lange scheinen und vor allem Waerme abgeben kann.

Der plausibelste Mechanismus dafuer war (zur damaligen Zeit), dass die Sonne (riesige) Meteoriten als Brennstoff benutzt:

„meteoric action . . . . is . . . . not only proved to exist as a cause of solar heat, but it is the only one of all conceivable causes which we know to exist from independent evidence.“

Von der Kuriositaet mal abgesehen schreibe ich darueber, weil es ein weiterer Baustein in dem ganzen „Science“-Dingens ist.

So wie beim Thema Skorbut das Konzept der Vitamine noch nicht bekannt war, war hier das Konzept der Kernfusion nicht bekannt.

Das hielt die wissenschaftliche Grøszen nicht davon ab, sich ernsthaft mit dieser Problemstellung zu beschaeftigen:

The form of meteoric theory which now seems most probable, and which was first discussed on true thermodynamic principles by Helmholtz [Genau! DER Helmholtz!], consists in supposing the sun and his heat to have originated in a coalition of smaller bodies, falling together by mutual gravitation, and generating, as they must do according to the great law demonstrated by Joule, an exact equivalent of heat for the motion lost in collision.

Schøn hierbei ist die Wortgruppe „The […] theory […] most probable“. Denn ein groszes und wichtiges Merkmal einer wissenschaftlichen Theorie ist, dass sie (prinzipiell) getestet und dadurch møglicherweise falsifiziert werden kann.

So weit war die Wissenschaftstheorie zu dem Zeitpunkt aber noch nicht entwickelt, denn Thomson schreibt kurz darauf:

That some form of the meteoric theory is certainly the true and complete explanation of solar heat can scarcely be doubted […].

Und die Rechnungen schienen auch alle aufzugehen, denn:

[t]here is no difficulty in accounting for 20,000,000 years’ heat by the meteoric theory.

Von den ca. 13.7 Milliarden Jahren die das Universums høchstwahrscheinlich alt ist, wusste man damals noch nix, aber von den Zeitangaben in sog. heiligen Schriften hielt man auch nicht mehr viel.

Der Punkt ist mal wieder: Wissenschaft ist NICHT immer sofort mit einer Theorie richtig zu liegen, selbst wenn diese auch erstmal zu stimmen scheint.
Aber was ganz genau und 100-prozentig Wissenschaft denn nun ist, … mhm … … … wenn mich richtig duenkt, ist diese Frage irgendwie selbst noch nicht bis ins kleinste Detail geklaert.