Mhmmmmm

The Norwegian Army has started making women soldiers share unisex bedrooms with their male colleagues […]. […] the women so far report a cut in sexual harassment.

Es wird angenommen, dass …

They had entered a common mode where gender stereotypes had disappeared, or at least they were less obvious.

Denk dir das mal! Dass sowas passiert, wenn man keine kuenstliche Ausgrenzung vornimmt. Das konnte ja niemand ahnen!

Oder anders ausgedrueckt, wenn man es mit der Kontrollgruppe mit den getrennten Schlafraeumen vergleicht:

It becomes us and them, boys against the girls […].

Tja … und wie schon øfter in dieser Kategorie, so scheint auch dies in die Richtung zu zeigen, dass alles viel schøner wird, wenn wir uns einfach alle als Menschen ansehen und (innerhalb offensichtlicher Grenzen (uffda … was fuer ein dehnbarer Begriff :( )) keine kuenstlichen Gruppierungen vornehmen.

Wir haben noch einen weiten Weg zu gehen.

hm14

Mhm … na … wie „kleinbuergerlich“ doch solche Leute sind, nicht wahr.

Nun musste ich aber lernen, dass die gesetzlich (!) bestimmte Einhaltung der Laenge des Arbeitstages eine der ganz groszen Errungenschaften der Arbeiterbewegung im 19 Jahrhundert war.

Inklusive der gesetzlich (!) bestimmten Anfangs- und Endzeiten des Arbeitstages.

Vorher wurden hunderttausende Kinder, Frauen und Maenner buchstaeblich (!) zu Tode gerackert. (Und die Zahl gilt nur fuer England).

Und was haben sich die Kapitalisten gewehrt! Was haben sie argumentiert, dass eine Verbesserung der Arbeitsumstaende zum Konkurs fuehren wird. Ja, dass mit einem gesetzlich festgelegten Normalarbeitstag den Arbeitern (!) das Recht auf freie Arbeit genommen wird. Und wie haben sie sich erfolgreich jahrzehntelang dem Sinn des Gesetzes widersetzt.

Und gelesen habe ich das in einem der ganz wichtigen Werke der Menschheitsgeschichte: Karl Marx, Das Kapital, Erster Band, Dritter Abschnitt – Die Produktion des absoluten Mehrwerts, Achtes Kapitel – Der Arbeitstag, 6. Der Kampf um den Normalarbeitstag. Zwangsgesetzliche Beschraenkungen der Arbeitszeit. Die englische Fabrikgesetzgebung von 1833-1864.

Dieses Buch ist eine wahre Schatztruhe an Erkenntnissen. Nur konnte ich diese vorher nie in kurze Beitraege packen.

Da liest (und hørt) man die Nachrichten mit ganz anderen Augen. Wenn man 200 Jahre spaeter von der selben Klasse immer noch die selben Argumente hørt, um die Armen gegeneinander aufzuhetzen und erkennen muss, dass es schon ganz gut wieder funktioniert. Denn oben erwaehnter Kampf und das vorher bestehende entsetzliche Leid, sind schon laengst vergessen.

Deswegen: LESEN! Und drueber reden. Das hilft mglw. ein bisschen gegen die Ignoranz und das Vergessen.

Das Kapital ist uebrigens was fuer Leser, die eine intellektuelle Herausforderung nicht scheuen.

Hier mal eine schøne Toilette:

unbekannte-toilette_04

Ich frage mich, ob der Spuelkasten (so wie frueher nicht unueblich) erhøht angebracht, das Fallrohr dann aber hinter den Fliesen versteckt wurde … mhm … ein weiteres Toilettenmysterium.

Vom kuenstlerischen Aspekt abgesehen, haben Computerspiele im Wesentlichen zwei, fuer den Spieler interessante Ebenen: die (erlebte) Geschichte und der Umgang mit den programmierten Regeln.

Im hier erwaehnten „The Last of Us“ (oder auch in „Deus Ex: Human Revolution„) ist vor allem der erste Aspekt bemerkbar. In „Minecraft“ oder den Super Mario Spielen hauptsaechlich der zweite Aspekt.

Deus Ex bspw. kann man aber auch vøllig anders spielen, indem man sich ueberhaupt nicht um die Intention des Spieles kuemmert und einfach alle umbringt.

Spielt man auf diese Weise, offenbaren sich die absoluten Schwaechen von Spielen. Man hat zwar alle (programmierbaren) Freiheiten innerhalb eines Spieles, aber wenn man die nutzt, geht der wesentliche Aspekt des Spieles verloren und es ist nicht mehr sinnvoll.

Dies ist einer der Gruende, warum ich seit einigen Jahren dieses Hobby so einer Art „Abschluss“ zufuehren møchte.

Ich denke, dass ich so ziemlich alle Geschichten im Wesentlichen kenne, und der „Umgang mit Regeln“ (das Spielen an sich also) ist im Wesentlichen auch … mhm … irgendwie immer das Gleiche. Das geht ja auch nicht anders.

Manchmal will ich das auch nicht anders. Das ist so wie mit Essen. Alle paar Wochen hat man einfach Lust auf Spaghetti.

Und wenn ein neues Spiel bspw. in der „Fallout„-Serie raus kommt, dann hab ich auch Lust auf mehr von dem Bekannten – Geschichte und Umgang mit Regeln.

Aber eigentlich … mhm … ach … ich werde immer irgendwie zocken. Gerade auch wg. des jungen Mannes der bei mir wohnt. Das sind naemlich so schøne gemeinsame Erlebnisse. Blosz habe ich irgendwie den Eindruck, dass ich, nach weit ueber 100 durchgespielten Spielen, keine so richtige Lust mehr habe, mich diesem Hobby so super ausfuehrlich zu widmen wie frueher.

Zocken ja … gerne … und gern auch mal etwas mehr. Aber … … … ja … was eigentlich?

Weiter geht der Reigen:

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Und hier ist auch schon die Naechste, mir nicht mehr bekannte Toilette:

unbekannte-toilette_02

Schicke Fliesen :) . Und auch die zum Spuelkasten fuehrende Wasserleitung gefaellt mir :) .

Es ist meinen Leserinnen und Lesern sicher bekannt, dass der grosze rote Fleck des Jupiters ein seit (mindestens) 300 Jahren bestehendes Wetterphaenomen ist. Und die Untergrenze der 300 Jahre gilt, weil wir (also wir, als Menschheit) den vorher nicht sehen konnten.

Da denkt man sich denke ich mir: .o(Hach cool … Jupiter! Wie gern wuerde ich da mal hinreisen … Hach!).

Naja … geht leider nicht :(

Aber wenn es um persistente Wetterphaenomene mit Wolken und so geht, da muss man gar nicht so weit reisen. Seit mindestens 60 Jahren gibt es naemlich Hector in Australien. … Auch cool!

Und wegen Sachen wie Hector lese ich Quellen selbst … das ist nicht halb so befriedigend, wenn man was nur erzaehlt bekommt.

Neulich stand hier in der Zeitung:

quoten-funktionieren

„Quoten fuer Vorstandsraeten ergab mehr weibliche Top-Chefs.“

Und im Text darunter dann:

„Mehr Frauen unter den Bestbezahlten. Doppelt so viele weibliche Top-Chefs. Das ist das Resultat nach acht Jahren mit mindestens 40 Prozent Frauen in den Vorstandsraeten.“

Nun kann ich hier leider nicht vergleichen, wie sehr vor acht Jahren (øffentlich) herumgejammert wurde, dass:

– Frauenquoten nicht funktionieren, wegen … aehm … na sie wissen schon, deswegen … und sowieso regelt das der „Markt“,

– dadurch weniger gut qualifiziertes Personal angeheuert werden muss und unser Wohlstand deswegen in Gefahr ist (wobei das „unser“ sprachlich auf meinen Wohlstand gerichtet scheint, aber gemeint ist natuerlich der der Kapitalisten),

– und selbstverstaendlich nicht zu vergessen, dass die Wirtschaft das viel besser allein regeln kønnte … so wie die ganzen vielen Jahrhunderte vorher auch schon.

Nun ja … soweit dazu.

Nun muessen wir nur noch 50 Prozent Kindergaertner und Grundschullehrer und Krankenbrueder … … … (uffda … schon sprachlich eine (scheinbar!) festgesetzte Ungerechtigkeit) … … … und alleinerziehende Vaeter und so weiter und so fort … haben.

Wenn meine Generation (Maenner als auch Frauen!) sich anstrengt, dann schaffen wir mglw., dass Vaeter und Muetter sich gleich viel um eventuelle Kinder (und den Haushalt) kuemmern.

Wir haben noch einen weiten Weg zu gehen. Aber weil das hier eigtl. eine recht positive Meldung ist, heute mal (wieder) ein Bild, an dem ich nur ganz im Allgemeinen was auszusetzen haette, im Speziellen aber schon suchen muesste um was frauenfeindliches zu finden.

telefonbuch

… Let them listen to Heavy Metal!

Dies jedenfalls ist das Resultat der Studie mit dem Titel „Three Decades Later: The Life Experiences and Mid-Life Functioning of 1980s Heavy Metal Groupies, Musicians, and Fans“ :) . (Wie so oft muessen die Steuerzahler fuer das Lesen der bereits bezahlten Forschung nochmals zahlen; deswegen gilt wieder: wer den Volltext haben will, muss mich nur fragen.)

Aber Heavy Metal … waren sind das nicht die Teufelsanbeter! Was soll aus solchen Leuten schon werden? Und tatsaechlich:

Research in the 1980s suggested that young “metalheads” were at risk for poor developmental outcomes.

Und der Oberchirurg des Land „Gottes“ …

[…] C. Everett Koop said that heavy metal’s destructive influence was similar to that of pornography.

Ob wir da Parallelen ziehen kønnen (Tihihi). Aber erstmal langsam, denn …

[…] heavy metal music […] is often stereotyped as a maladjusted fringe group […].

Und die Kinder? Denkt an die ueberhaupt niemand? Ah doch:

Parents and others feared that children were being drawn into Satan worship, druguse, wild sex, despair, and worse of all, suicide.

Gut, dass das mal gesagt wurde. Und besagte Eltern hatten immerhin einen bleibenden Einfluss! Denn …

[…] the work of the [Parents’ Music Resource Council] is the “Explicit Content: Parental Advisory” stickers […]

Und so ein Qualitaetsstempel ist schon wichtig! Wir wollen doch nicht, dass Kinder und Jugendliche sich aus Versehen die falsche Musik kaufen.

Soweit zu den auch heute noch weitverbreiteten Meinungen.

Aber wie sehen denn die Fakten aus. Nun ja, so:

Early psychological research in this area provided some evidence that teens who preferred heavy metal were more disturbed and aggressive—they took more risks (e.g., drinking and driving, sex with many partners), had more psychiatric problems, were higher in sensation-seeking, suicidality, drug use, and family dysfunction, were less optimistic, more impulsive, less conforming, and did more poorly in school […].

“Metalheads” were found to be more manipulative, cynical, and Machiavellian than non-metal fans […].

King […] examined a group of hospitalized youth who had substance abuse problems and found that the children with the most psychological symptoms preferred heavy metal music.

Uh Oh! Aber …

Even in this early work, psychologists were starting to ponder the chicken-and-egg nature of the research question.

Und dies nicht zu Unrecht, denn weitere fruehe Forschung …

[…] found that while those who were mentally ill or substance abusers preferred metal music more often than other genres, this music calmed them down and made them more attentive.

In another study, listening to heavy metal positively affected metalheads’ moods […].

Heavy Metal hilft also bei ernsten Problemen. Mhm … das konnte ja niemand ahnen! Aber es geht noch weiter …

Moreover, several studies noted that metalheads got better grades than other teens, and were even in programs for the academically gifted. Such students discussed the complexity of the music, the intensity of the lyrics, and the high levels of talent and skill of the musicians as variables that attracted them to the genre […].

Das kommt mir nicht ganz unbekannt vor. Und in Retrospektive wirkt auch dies vertraut:

Cadwallader […] found that gifted metalheads used the music to cope with being intellectually superior to, and thus separate from, their peers, in addition to coping with troubled family relationships and low self-esteem.

Neuere Studien fanden heraus, dass …

Listening to heavy metal was related to greater openness to experience.

Und …

Leung and Kier […] found that metal enthusiasts had “thrill seeking” personalities.

*hust* … Jup.
Und fuer das naechste muss ich etwas weiter ausholen.

Rentfrow and colleagues […] have developed a “structure of musical preferences,” resulting in five factors that cut across genres and relate to the emotional timbre of the music. One of these factors is the intensity of the music. The “intense” feeling structure includes heavy metal music as well as hip-hop. Those who prefer “intense” music have an array of positive characteristics across cultures—they are high on extraversion, openness to experience, dominance, intelligent self-view, and they are highly skilled in verbal tasks […].

*gg*
Als Letztes zum Ueberblick dann noch dies:

Zweigenhaft […] found that […] those who preferred heavy metal had the lowest scores on neuroticism. They were low on extraversion, high on openness to experience, low in hostility, and low in achievement striving, […].

Der letzte Punkt bedeutet, dass Metalfans keine konkurrierenden Arschløcher sind, die den Hals nicht voll genug bekommen kønnen. Mehr von denen sollten in Banken arbeiten kommt mir da in den Sinn.

Aber wie auch immer, wir haben …

[…] little knowledge of long-term outcomes of these youth

… und die oben erwaehnten schaedigenden Effekte kønnten sich ja auf laengere Zeiten bemerkbar machen.

Mit der verlinkten Studie aenderte sich das aber.

Und wie sieht’s nun aus?

Nun ja, Metalfans sind spaeter im Leben ganz normale Menschen.

There were no significant differences in how happy the groups rated themselves on current happiness in life, […].

Nur verdienen sie mehr als Nicht-Metalfans.

Und sie sind gesuender (insb. auch psychisch, trotz negativer Erfahrungen als Kind oder waehrend der Jugend).

Und da mir als Vater vor allem auch an der nicht all zu fernen Zukunft gelegen ist, freute mich insbesondere:

When reflecting back on their youth, the metal groups recalled being significantly happier […] compared to non-metal groups.

… und:

[…] all metal groups were less likely to report having regrets about their youthful experiences, […].

… und auch dass jugendliche Metalfans signifikant weniger oft von sexuell uebertragbare Krankheiten geplagt werden, macht mich frøhlich :) .

Oder dies alles in kurz und leicht zu merken:

[Metalheads] were significantly happier in their youth and better adjusted currently than [the control groups].

Als Abschluss dann ein interessanter Fakt, versteckt zwischen den vielen Zahlen: Metalmusiker haben als Jugendliche zwar einen deutlich høheren Sexualtrieb, aber auch spaeter das erste Mal Sex als Metalfans oder die Kontrollgruppen.

Ein Widerspruch?

Nicht unbedingt, denn Metalmusiker haben mit deutlich (!) mehr verschiedenen Menschen Sex, als alle anderen. … Tihihi.

Dies ist der Auftakt einer neuen Miniserie. Nicht so mini diesmal, denn ich entdeckte alte Fotos mit Toiletten drauf. Die konnte ich aber nicht mehr zuordnen. Und so wurden es eben die „unbekannten Toiletten“.

Lost geht’s:

unbekannte-toilette_01_2

Wer diese Toilette kennt, møge es mir bitte mitteilen.

unbekannte-toilette_01_1