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Dieses Bild …

… zeigt eine Konstante, die uns vom vom hohen Norden bis zum tiefen Sueden des Landes der aufgehenden Sonne begleitete: die Badezimmer waren in fast allen Hotels in denen wir waren die Gleichen.

Das Arrangement der notwendigen „Badmøbel“ … ist ’ne Badewann (oder Waschbecken, oder Toilette) eigtl. ein Møbel? … ist immer das Gleiche und befindet sich in einer kompakten Plastebox die nicht ganz 2 Meter breit, ca. 1 1/2 Meter lang und vllt. 2 1/2 Meter hoch ist.

Zunaechst ist mir das gar nicht aufgefallen, dass (fast) jedes Hotel die selben Badkisten hat. Das lag mglw. daran, dass das Hotel in dem wir uns am laengsten aufhielten (Tokyo) zwar ein kleines Badezimmer hatte, aber das war keine dieser Boxen.

Aber schon in Ishinomaki (dem ersten Stop nachdem wir Tokyo verlassen hatten) tauchte diese Badschachtel auf. Ich fand das zunaechst milde interessant, dass das Badezimmer eine „Fertigpackung“ ist, zumal das Hotel auch aelter schien (mit den guten Tagen schon lange hinter sich), die Badezimmerkiste aber neuer wirkte. Mir kam der Gedanke, dass das wohl bei einer Sanierung nachgeruestet wurde. In einem solchen Fall ist es sicherlich sinnvoll, sich so’n Fertigdingens reinzubauen, anstatt sich um alle Anschluesse und dergleichen separat kuemmern zu muessen (fuer viele Zimmer).

In Sapporo und den zwei Stationen danach (Hirosaki und Kyoto) habe ich mich nicht weiter drum gekuemmert. Erst im Nachhinein erinnerte ich mich, dass die dortigen Hotels auch auf diese Art und Weise vereinheitlichte Badestuben hatten.
Ich realisierte die Standardisierung erst, als ich in Hiroshima, im kranken Zustand, nicht umhin kam, ein schønes heiszes Bad, in der all zu kurzen Badewanne, zu nehmen. Lag womøglich daran, dass ich erst da gezwungen war laengere Zeit in dem Nasskabuff zu verbringen. Aus Hiroshima ist auch das Bild.

Wenn ich mich richtig erinnere, so war nur das Bad des luxuriøsen Zimmers (auch wenn es schon deutlich bessere Zeiten gesehen hat) auf der Haseninsel keine dieser Standardkisten. Und da wir bis hinunter nach Kagoshima kamen behaupte ich jetzt einfach mal, dass sich diese Spezies ueber die komplette Insel(gruppe) ausgebreitet hat.

Das ist schon ein bisschen kurios, nicht wahr.

AHA! Nun ist es endlich passiert … und ausgerechnet in einem dtsch. Restauraunt in Uppsala:

Tihihihihi

Es ist schon ein klein wenig laenger her, als ich den ersten Teil schrieb, in dem ich mich eher in einem „meta-Sinne“ ueber den Kommentar (in Artikellaenge) von Shizuyo Sutou in Genes and Environment, 40 (article number 26), 2018 mit dem Titel „Low-dose radiation from A-bombs elongated lifespan and reduced cancer mortality relative to un-irradiated individuals„ ausliesz.
Es waren dann erstmal andere Sachen zu tun und auch keine Lust vorhanden das hier zu schreiben. Nun sitze ich aber gerade (und noch eine Weile) im Zug und habe zwar immer noch keine Lust … aber auch nix anderes zu tun. Selbstueberredung sei dank folgt dem ersten Teil endlich mal der zweite Teil.

Zunaechst sollte ich sagen, was Hormesis ist:

Hormesis is a two-phased dose-response relationship to an environmental agent whereby low-dose amounts have a beneficial effect and high-dose amounts are either inhibitory to function or toxic.

Das ist uns (also euch, meinen lieben Leserinnen und Lesern und mir) hier im Weblog auch schon begegnet, wenn auch in „umgekehrter Form“: lange wurde angenommen, dass Alkohol „hormetisch“ ist; kein oder zu viel Alkohol sind schlecht, das „richtige“ Masz aber ist gut … der Widerlegung dieser dummen „Volksweisheit“ widmete ich eine eine eigene Miniserie und werde deswegen nicht (nochmal) naeher darauf eingehen.

Meine erste persønliche Erfahrung mit einem „hormetischen Stoff“ hatte ich in Form einer Frage die mich sehr beunruhigte. Als naemlich der junge Mann der bei mir wohnt noch nicht geboren war, sein ganz individueller Phaenotyp sich aber schon kraeftig aus dem (ebenso individuellen) Genotyp entwickelte, poppte in meinem Gehirn pløtzlich die Frage auf: .o(Ach du Schreck! Woher weisz der neue Mensch denn, dass er sofort nach der Geburt alleine atmen muss?).
Die Antwort liegt im Kohlenmonoxid. Das ist naemlich ein Neurotransmitter und wenn von dem zu viel im Blut ist (weil man bspw. nicht atmet), dann startet das „Froschgehirn“ den Atemreflex. Das heiszt also, dass dieses Molekuel in kleinen Dosen nuetzlich fuer den Kørper ist, waehrend es bekannterweise in groszen Dosen vergiftend wirkt.

Und nun endlich zu dem worueber das erwaehnte Kommentar eigtl. handelt: (sehr) (leichte) Radioaktivitaet fuehrt zu weniger Krebstoten.

Wie erwaehnt fuehrt Sutou eine Vielzahl (meiner Meinung nach durchaus plausibler) Forschungsergebnisse an, warum dem so sein sollte. Und relativ kurz nachdem ich den Artikel angefangen hatte zu lesen, definitiv noch bevor ich meine Meinung diesbezueglich modifizierte, poppte in meinem oben erwaehnten Gehirn die Idee eines Mechanismus auf, wie das sein kønnte … und der geht (ganz grob und vereinfachend) so:
– Krebszellen sind (im Wesentlichen) unsterblich, die (hier ebenso bereits thematisierte) Apoptose funktioniert nicht richtig, weil die dafuer nøtigen Gene „kaputt“ sind;
– es ist aber so, dass Apoptose auch von den Mitochondrien eingeleitet werden kann;
– wenn nun ein bisschen Strahlung die (Krebs)zelle noch ein bisschen mehr kaput macht, kønnte das gerade ausreichen, dass die Mitochondiren aktiv werden und den Zelltod einleiten, obwohl die (Zellkern)Gene dafuer ausgeschaltet sind;
– das fuehrt dann dazu, dass Krebszellen absterben, bevor sie sich massiv vermehren und zu einem Problem werden;
– gesunde Zellen werden natuerlich auch geschaedigt, aber weil die Apoptose dort richtig funktioniert sterben die einfach nur ab und es macht fuer den Gesamtorganismus keinen Unterschied ob das nun wegen wenig Strahlung oder wegen was anderem war;
– das Ganze ist natuerlich ein Prozess der selber auch zu Krebs fuehren kann, wenn die Strahlung ueberhaupt erste besagte „Apoptosegene“ kaputt macht;
– aber es gibt urst URST viel DNA-„Material“ was scheinbar (anscheinend?) ueberhaupt keine Funktion hat (also bspw. (und meistens) nicht in Eiweisze ausgedrueckt wird) und Strahlung „trifft“ auf die DNA rein statistisch und bei geringer Strahlung ist es wahrscheinlicher, dass ein Bereich der DNA getroffen wird, bei dem das nicht so schlimm ist und unwahrscheinlich, dass ein „Apoptosegen“ beschaedigt wird;
– nun ist die Zelle aber groeszer als der Zellkern und es kønnte sein, dass (geringe) Strahlung in ihr rein statistisch gesehen etwas haeufiger ’ne Sache kaputt macht, die dann die Mitochondiren alarmiert und manchmal ist das dann ’ne Krebszelle;
– das Ganze hørt bei Strahlungsdosen die nicht mehr als gering (!) bezeichnet werden kønnen auf zu funktionieren, einfach weil die Chance „gute DNA“ zu „treffen“ (und damit zu veraendern) sich vergrøszert, waehrend (mglw.?) die Chance „irgendwas in der Zelle kaputt machen“ nicht im gleichen Masze zu nimmt;
– so weit so gut  … nun ist es auch so, dass die Erde (viel) frueher etwas mehr radioaktiv war, als sie es heute ist … es wuerde mich also nicht wundern, wenn damals die ersten DNA enthaltenden Organismen sich so entwickelten, dass es insgesamt von Vorteil war mehr „unnuetze DNA“ mit sich „rumzuschleppen“ um etwas bestaendiger gegen besagte Strahlung zu sein;
– damals fuehrte das zwar zu weniger mutierten Zellen, aber weil das so frueh in der Evolution entstanden ist, ist es so sehr in den „Funktionsprinzipien der DNA“ (und damit des ganz allgemeinen Lebens) eingebaut und deswegen ist das immer und ueberall sowieso da und zaehlt somit nicht wirklich zum besagten Mechanismus sondern ist eher eine Art „evolutionaer verminderte Krebsbasisrate“;
– die Mitochondiren kamen spaeter dann dazu und uebernahmen eine wichtige Rolle bei der Apoptose … dazu gehørt Zeichen zu erkennen wann eine Zelle beschaedigt ist … Letzteres ist das was (geringe) Strahlung macht;
– und ich merke gerade, dass ich anfange immer nur ueber die gleichen Sachen zu reden, nur von anderen Blickwinkeln gesehen.

Lange Rede kurzer Sinn: ich konnte es mir das also durchaus vorstellen, dass geringe Strahlung die Krebsraten (leicht!) vermindert. Sutou bringt dann im Artikel auch selbst das Argument der erhøhten Strahlung auf der juengeren Erde und dass es sinnvoll ist anzunehmen, dass die Evolution dafuer sorgte, dass uns das nicht uebermaeszig kaputt macht.

Dass ich die Idee dann selber hatte, half vermutlich unterbewusst, dass es mir leichter viel auch den Rest der Ergebnisse (nach genauem Anschauen und etwas drueber Nachdenken) zu akzeptieren und letztlich meine Meinung wesentlich zu aendern.

Und nun ist der Beitrag schon wieder so lang. Eine Sache fehlt aber noch und die handelt darueber, warum das zwar (vermutlich) alles richtig ist, ich damit aber abseits der wissenschafltich (im Uebrigen hochinteressanten) Diskussion dennoch ein Problem habe. Oder anders: Fortsetzung folgt.

Nach den vielen leckeren Sachen in den letzten Beitraegen (und dem einen Gemuese, welches frueher nicht lecker war, es aber mittlerweile ist) … die eigentlich alle das Gleiche Gruenzeug sind … heute nun der letzte Beitrag in dieser Reihe.

Der Titel verraet es schon: es geht um den Gruenkohl und obwohl das letztlich auch nur ’n Blumenkohl ist, so fand ich den schon immer (und finde den immer noch) voll UNlecker. Egal ob pueriert, im Ofen gerøstet, in der Pfanne „gebraten“, oder in irgendeiner anderen Form. Gruenkohl bringt’s einfach nicht, selbst wenn er zur Familie der Brassica oleracea gehørt, wie all die vorherigen leckeren Sachen.

Es lohnt sich durchaus letzterem Link mal zu folgen, denn der hat ’ne Liste mit noch mehr Blumenkohlkultivaren von denen ich noch nie gehørt habe (sowas wie Kai-lan oder Jersey cabbage).

Nur eins kann man dem Gruenkohl zu gute halten: es ist wenigstens keine Zucchini (oder Aubergine) … dem Zeuch steh ich naemlich so widerstrebend gegenueber, dass ich da nicht mal drauf verlinken will.

Eine Sache hatte ich bisher mit Absicht auszen vor gelassen, es waere aber unehrlich da nicht drauf einzugehen: die (allgemeine) „Kurvenform“ der Temperaturkurve. Diese hat naemlich nicht nur die besprochenen „herausstechenden“ Merkmale wenn ich bspw. ein Fenster øffnete oder den Herd anmachte, sondern da ist ueber den gesamten Messzeitraum auch eine „mittelfristige“ Veraenderung zu erkennen. Die ersten ca. 3 1/2 Tage blieb die „mittlere“ (so Pi mal Daumen, aber doch gut mit dem Auge zu erkennen) Temperatur relativ stabil um ca. 21 °C … eine feine Innentemperatur. Dann stieg sie innerhalb eines Tages auf ca. 23 °C an. Auf diesem Niveau „verharrte“ die Temperatur fuer ca. 1 1/2 Tage um dann innerhalb ca. eines Tages wieder auf 22 °C abzufallen und dort zu verbleiben fuer den Rest des Messzeitraums.
Zur Erklaerung muss man die Auszentemperatur heranziehen und ich habe die beiden Temperaturen in diesem Diagramm zusammen aufgetragen:

Die linke Ordinate ist fuer die Auszen- und die rechte Ordinate fuer die Innentemperatur … man beachte die unterschiedlichen Skalen.

Zunaechst muss ich sagen, dass ich die Auszentemperaturdaten nicht selber aufgenommen, sondern vom norwegischen Klimaservicezentrum habe. Leider gibt es fuer den Messzeitraum keine Daten fuer die Wetterstation in unmittelbarer Naehe zu mir. Ich habe aber die Daten einer anderen Wetterstation genommen, welche nicht all zu weit weg liegt (aus der Vogelperspektive). Das ist nicht so schlimm, denn ich bin hier ohnehin nicht an den ganz genauen Werten interessiert sondern nur wie warm (bzw. kalt) es insgesamt war.

Ich gehe nun wieder ins Detail und zunaechst schauen wir auf die ersten drei Tage. Hier zeigt die Auszentemperatur charakteristische Tag- und Nachtschwankungen; es wird waermer wenn’s hell ist und kaelter nach Sonnenuntergang.
Wenn man die ersten drei Tage genau hinschaut, dann scheint die Innentemperatur diesem Trend zu folgen, denn dort gibt es eine Art „zick-zack-Muster“ mit einer Periode von ungefaehr einem Tag und einem maximalen Temperaturunterschied von ca. 1/4 °C … wobei das natuerlich sehr „verwaschen ist und „menschengemachte Sachen“ „darueber liegen“.
Weiter is zu den ersten drei Tagen zu bemerken, dass die Nacht(auszen)temperaturen um ca. 0 °C liegen und die Tages(auszen)temperaturen bei ca. 5 °C.

Ab ungefaehr der Mittagszeit am 220-10-31 høren diese Tag- und Nachtschwankungen auf und die Auszentemperatur steigt in der Nacht und bis zum Mittag des darauffolgenden Tages auf fast 13 °C an um dort einen weiteren Tag (auch ueber Nacht) zu bleiben. Am Abend des 2020-11-02 war mit dem warmen Wetter Schluss und die Temperatur faellt innerhalb eines Tages wieder auf ca. 0 °C ab. Die Temperatur macht dann aber auch sofort wieder eine Kehre und steigt (mehr oder weniger gleichmaeszig und auch ueber Nacht) innerhalb eines Tages wieder auf ca. 10 °C an und verbleibt dort bis zum Ende der Messperiode..
Wie oben schon besprochen, zeigt die Innentemperatur ein aehnliches Verhalten, es „fehlt“ nur die starke Abkuehlung um den 2020-11-03 herum.

Worauf ich hinaus will, ist dass hier etwas vor sich geht und meine Innentemperatur vermutlich von der Auszentemperatur beeinflusst wird. … … … Das ist jetzt natuerlich keine so richtig ueberwaeltigende Aussage, denn alle die ’ne Whg. haben wissen, dass es im Sommer auch ohne Heizung in der Stube warm wird.
Bei mir scheint aber ein weiterer Faktor dazu zu kommen und die Erklaerung scheint nicht nur die uebliche, rein thermodynamische Waermeuebetragung vom „Auszenreservior“ in den Innenraum durch eine isolierende Schicht hindurch, zu sein. Dieser Faktor ist das Haus an sich denn ich habe den Eindruck, dass es „atmet“. Oder anders: hier wird viel mit Holz gebaut und wenn es wirklich kalt ist ein paar Tage, dann verzieht sich alles so sehr, dass sogar der Zigarettenrauch meiner ueber mir wohnenden Vermieter zu mir runter zieht.

Mein Eindruck (relevant fuer den vorliegenden Fall) ist, dass bei ueber 5 °C alle Ritzen (vermutlich durch thermische Ausdehnung (?)) fest verschlossen sind und die Waerme (fast) komplett drinnen bleibt. Das Waermesystem meiner Whg. (also nicht nur die Fuszbodenheizung an sich (auch wenn die dominiert), sondern auch alle Møbel die im thermodynamischen Gleichgewicht sind und natuerlich auch der Fernseher, die PlayStation, der Laptop, der Ofen usw. usf.) ist urst traege und braucht immer ’n Tag (so Pi mal Daumen) um sich auf eine Situation neu einzustellen.

Was hier jetzt also passiert ist das Folgende: in den ersten drei Tagen „steckt etwas mehr Energie im System“ als bei rein thermodynamischer Waermeuebertragung (usw., siehe oben) benøtigt wird um die angenehmen 21 °C zu halten. Dies natuerlich, weilder Waermeverlust durch die Ritzen permanent auszugleichen ist (daher uebrigens die Metapher des „Atmens“, denn die meiste Waerme geht in Form „durch-die-Ritzen-ausgepuster“ warmer Luft verloren). Durch den pløtzlichen Wetterumschwung sind die Ritzen dann aber pløtzlich dicht und auch wenn die Heizung nicht mehr heizt, so ist doch das bisschen mehr an Energie noch da und die kommt nun nicht mehr (so schnell) „raus“ und die Innentemperatur steigt an und „verharrt“ dann zwar nicht bei ca. 23 °C (wie ich oben schrieb) nimmt aber nur langsam ab.
Als die Auszentemperatur dann in der Nacht des 2020-11-02 wieder abnimmt geht sie dennoch nur kurz in der darauffolgenden Nacht unter die „magische Schwelle“ von ca. 5 °C. Dieser kurze Zeitraum reicht aber nicht aus um die Ritzen lange genug zu øffnen um wieder auf 21 °C zurueck zu kommen … und dann ist’s drauszen auch schon wieder 5 °C und waermer und das Innensystem hat sich auf das neue „alle-Ritzen-sind-zu-wir-muessen-nicht-so-dolle-Energie-zufuehren-weil’s-sonst-zu-warm-wird“-Gleichgewicht eingepegelt.

So … nun ist das erklaert und ja das hat jetzt zwar alles nichts mit Feinstaubmessungen zu tun, aber es zeigt doch (eindrucksvoll … ? … zumindest sehr praktisch) wieviel bei Messungen unter Realbedingungen passiert, was dann die Ergebnisse beeinflusst.

Beim naechsten Mal gibt’s dann Drauszenmessungen und ich erklaere warum ich das hier so kleinteilig erklaert habe (mal davon abgesehen, dass das durchaus spannend an sich ist).

Aus Kyoto springen wir nochmals in den Norden nach Sapporo denn nicht nur sind dort einige Haeuser … nun ja, mindestens eins … mit Zahlen zum besseren Zaehlen versehen, sondern es gibt auch (mindestens eine) Treppe(n) die die verbrauchten Kalorien zaehlen:

Ich versuche ohnehin immer die Treppen zu nehmen  … mit der Einschraenkung, dass ich bei fuenf  Stockwerke die Grenze ziehe … oder wenn ich schwere Dinge bei mir habe … oder wenn es eine Rolltreppe gibt, denn die sind viel zu spassig um die nicht zu benutzen.
Im Wesentlichen mache ich das wg. des selben Hintergrunds warum hier die „verbrannten Kalorien“ angezeigt werden. Das hatte den schønen Nebeneffekt, dass ich mir das Treppensteigen waehrend der Coronapandemie nicht erst 0angewøhnen musste.

Worauf ich aber hinaus will ist, dass es selbst mich noch mehr motiviert die Treppe zu nehmen, wenn es einen Kalorienzaehler gibt und ich finde, dass es den bei allen Treppen geben sollte. Es ist naemlich voll fein sofort eine positive (wenn auch indirekte) „Bemerkung“ zu bekommen, wenn man was fuer die Gesundheit Gutes tut … und mglw. wuerde sich meine oben erwaehnte Grenze vllt. sogar ausdehnen auf sechs, sieben, oder vielleicht sogar noch mehr, Stockwerke, wenn as an allen Treppen angezeigt werden wuerde.

Und mehr gibt’s dazu auch gar nicht zu sagen :)

Ich hab ’n Kollegen der ist urspruenglich auch aus Dtschl. Dessen Vater hatte ’n Hotel und (wenn ich das richtig verstehe) war deswegen bekannt mit Artur Fischer … der mit den Duebeln. Deswegen traf mein Kollege den auch manchmal und bei einem dieser Begegnungen hat er diese Autogrammkarte mit den Originalunterschriften der Apollo 11 Astronauten geschenkt bekommen:

Klar, die sind sicherlich zu hunderten, wenn nicht sogar zu tausenden verteilt worden an alle die irgendwie mit dem Apolloprojekt zu tun hatten. … … … und es wuerde mich nicht im Geringsten wundern, wenn Artur Fischer irgendwie an einer kleinen Sache mit dem Apolloprojekt zu tun hatte. Auch ist die Widmung sicherlich von wem anders geschrieben worden und das „Gesamtkunstwerk“ wurde den Astronauten dann nur zur Unterschrift vorgelegt.

Aber dennoch, die Signaturen sind echt (also nicht nur fotokopiert oder so) und damit hatten die zwei ersten auf dem Mond wandelnden Menschen und ihr nicht minder wichtiger … vermutlich sogar wichtigerer … im Mondorbit verbliebender Mitraumfahrer das in der Hand … und da ich das Foto mit den Unterschriften in der Hand hatte, folgt aufgrund transitiver Relationen, dass ich auch auf dem Mond war dem Mond (im uebertragenen Sinne) nun ein gutes gigantisches Stueckchen naeher bin als die meisten Menschen … fetzt wa!

Beim letzten Mal wurde die letzte, mir bekannte Ursache fuer Feinstaub in der Kueche betrachtet. Zusammen mit den vorher behandelten Gruenden konnten damit im Uebersichtsdiagramm fast alle Spitzen erklaert werden. Aber eben nur fast, denn ein paar Ereignisse stehen weiterhin ohne Erklaerung da. Ich habe die hier mal mittels Zahlen gekennzeichnet und gehe die heute alle durch:

Die drei Spitzen bei der #1 muessen unerklaert bleiben. Ich habe keine Ahnung, was da zwischen nachts drei Uhr und morgens sechs Uhr passiert sein kønnte. Fluktuationen sind aber zu erwarten. Vielleicht ist ’ne Fliege vorbeigeflattert, oder der Kompressor des Kuehlschranks hat mal ungewøhnlich stark gerumpelt. Ich kann leider auch nicht sicher sagen, ob da auch immer was bei anderen Tagen (in dem selben Zeitraum) geschieht. Am Tag danach gibt’s eine kleine Spitze gegen 4 Uhr und am letzten vollstaendigen Messtag ist auch was gegen 3 Uhr (beide nicht gekennzeichnet). Aber bei allen anderen Tagen ist da entweder nix, oder wenn da was ist, dann geht das im „Reststaub“ von vorhererigen Kuechengeschehnissen unter. Ich muss also zugeben, dass ich das nicht aufklaeren kann.

Alle Spitzen von #2 bis #9 geschehen in Zeitraeumen zwischen 12 Uhr und dem Kochen des Abendmahls. Diese sind aber nicht regelmaeszig, bzw. mache ich da nix regelmaesziges in der Kueche, dem ich das zuordnen kønnte. Andererseits ist die Kueche auch ein hoch frequentierter Ort (vermutlich mehr als die Toilette); dort ist also immer was los. Und wenn ich da so mal drueber nachdenke, dann waere es eher verwunderlich, wenn in dem Zeitraum nix waere, denn wenn wer zu Hause ist, wir mal ’n Tee aufgebrueht, oder ’n Toast gemacht, oder man raeumt auf und wischt dabei den Tisch ab, oder der Einkauf wird in die Schraenke einsortiert etc. pp. Es sind aber alles so „kleine“ Sachen, dass die nicht mit einer groszen Staubentwicklung und auch mit keiner Waermeentwicklung einhergehen.
Im Gegensatz zu #1 sind das also keine mysteriøsen Geschehnisse, sondern einfach nur unterschiedliche aber gewøhnliche Kuechenaktivitaeten.

Die #10 ist ganz einfach, denn das sieht mir nach einer „Brotschmieraktivitaet“ aus und ich hatte das nur vergessen einzutragen, als ich solche Ereignisse besprach.

So … das war’s mit den Feinstaubmessungen in der Kueche, aber das war’s noch nicht insgesamt. Beim naechsten Mal gehe ich noch auf ein Merkmal der Temperturentwicklung ein, bevor ich mich kurz drauszen durchgefuehrten Feinstaubmessungen widme.

Neulich stolperte ich ueber ein Kommentar (in Artikellaenge … spaeter wird klar, warum es nur zu einem Kommentar reichte) von Shizuyo Sutou in Genes and Environment, 40 (article number 26), 2018 mit dem Titel „Low-dose radiation from A-bombs elongated lifespan and reduced cancer mortality relative to un-irradiated individuals„. … … … Bei so einem Titel konnte ich das natuerlich nicht einfach liegen lassen und musste das selber lesen, denn das hørte sich doch zu sehr nach „Fischen im Trueben kleiner Fallzahlen“ und „Propaganda fuer die ueblichen Verdaechtigen an“.

Bis hierhin war meine Meinung, dass jedwede erhøhte Strahlung schlecht fuer (die allermeisten) Lebewesen ist. In meinem einfach Weltmodell natuerlich deswegen, weil Strahlung die Erbinformation zerstørt und prinzipiell Krebs oder sowas ausløsen kann. Bei leicht erhøhter Strahlung passiert das nur manchmal, bei stark erhøhter Strahlung, passiert es oft. Meine „Voreingenommenheit“ fuer diese Meinung war SEHR stark bedingt durch alles was ich wusste und den Experten die viel mehr als ich wissen folgend.

Ich habe meine Meinung diesbezueglich nicht komplett geaendert, aber nach der Lektuere des Artikels (und ich muss sagen, dass ich mich auch ’n guten Teil abseits des Artikels informiert habe) aenderte ich die „Richtung und Staerke“ meiner vorherigen Meinung signifikant (aber NICHT komplett!).
Noch waehrend des Lesens geschah die Meinungsaenderung eher widerstrebend. Die Daten und Modelle (auch abseits des Artikels!) sehen aber alle vernuenftig aus (soweit ich das beurteilen kann). Nachdem die neue Information sich etwas „setzen“ konnte stimmte ich dieser fuer mich neuen Sicht auf die Dinge dann durchaus zu, mit einem groszen ABER (worauf ich weiter unten zu sprechen komme). Spaeter setzte dann Freude ueber die Meinungsaenderung ein … so ’nem  alten Menschen wie mir faellts nicht immer leicht (vor allem vor sich selbst … mhmmmm … wenn ich Hannah Arendt richtig interpretiere mglw. sogar ausschlieszlich vor sich selbst) zuzugeben, dass man jahrelang nicht richtig (Achtung: aber auch nicht falsch!) gelegen hat.

… … … Aber der Reihe nach … … …

Zunachst zum oben verlinkten Kommentar in Artikelform. Ich empfehle das durchaus zu lesen denn der Autor hat gut Daten gesammelt und macht auf ein sehr interessantes Thema aufmerksam. In ganz kurz: die Leute die in Hiroshima und Nagasaki nur (sehr) wenig Strahlung (was immer das auch heiszen mag!) abbekommen haben, hatten in spaeteren Jahren eine geringere Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken.
Aber ACHTUNG: die Aenderungen waren selbst auch nur gering. Wenn ich mich richtig erinnere war der grøszte Effekt um die 20 Prozent und eher im einstelligen Prozentbereich. Das bedeutet also, dass im Schnitt von 10 Leuten die Krebs bekommen haetten, 9 immer noch Krebs bekommen. In meiner Let’s talk about … Krebs Reihe gehe ich auf den (umgekehrten) Aspekt im Detail ein.
Leider entspricht der Artikel nicht dem (was meiner Meinung nach der) wissenschaftlichen Standard (sein sollte), weswegen es vermutlich auch nur zu einem Kommentar gereicht hat. Und darauf møchte ich etwas naeher eingehen, denn wenn der Artikel gelesen wird, dann sollte mindestens das Folgende im Hinterkopf behalten werden.

Gleich als Ersteres ist mir unangenehm aufgefallen, dass bei Zitierungen verschiedene Einheiten bunt durcheinander gewuerfelt werden. Das ist natuerlich OK wenn man zitiert, aber wenn man ueber mehrere Artikel etwas vergleichen will, dann muss man alles in eine Einheit umrechnen. Das geht natuerlich nicht immer, denn diese haben subtil (und manchmal auch nicht so subtil) andere Bedeutungen. Das ist aber ein schlechter Stil das einfach so zu lassen, denn es verwirrt den Leser und macht die (eigene) Evaluation des Geschriebenen schwerer. Oder anders: ich hatte etwas den Eindruck, dass hier ein „Newton gepulled“ wurde, anstatt eines Leibniz … Verschleierung und nur dem Eingeweihten Verstaendliches anstatt Erhellung fuer alle … Letzteres ist wissenschaftlich, Ersteres nicht.
Ich gebe aber auch zu, dass ich nach einer Weile zu dem eher wohlwollenden Schluss kam, dass der Autor das nicht mit Absicht gemacht hat, sondern die Umrechnung mglw. nicht auf sich nehmen konnte … vllt. weil ihm das entsprechende (Hintergrund)Wissen fehlt, weil das in dem von ihm gewaehlten Spezialgebiet nicht so wichtig ist, oder weil das prinzipiell nicht geht, wenn ungefaehre Distanz vom Hypozentrum als ein Indikator fuer die Strahlenbelastung genommen wird.

Zum anderen wird in dem Artikel mit statistischen Modellen hantiert die ich nicht nachpruefen kann, die aber zu unterschiedlichen Interpretationen fuehren. Das ist an und fuer sich nicht so schlimm und ist ganz normal in der Wissenschaft; neue und mglw. bessere Modelle muessen ja auch erstmal irgendwo herkommen. Hier aber sind die Fehlerbalken der Messdaten so grosz, dass man da sonstwas fuer Modelle „durchlegen“ kønnte. Und wenn das der Fall ist, dann sollte das einfachere Modell (siehe oben: linear und gleichmaeszig) gewaehlt werden.
Aber wie gesagt, in der Gesamtheit kam ich am Ende zu dem Schluss, dass da mglw. was dran ist und das bei kleinen Strahlendosen nicht linear ist.

Was mich auch gleich zum dritten Punkt bringt: wir sprechen hier von ziemlich kleinen Strahlendosen … die zwar im Labor leicht zu messen, „in der Natur“ aber schwer zuverlaessig zu ermitteln sind. Die Fehlerbalken sind nun aber nie an dieser Grøsze (der Strahlungsdosis) … was mglw. an dem eben Besprochenen liegt und deswegen erst gar nicht gemacht wird. Interessanterweise wird bei vielen statistischen Modelle ein Fehler fuer nur eine Grøsze (in einem Diagramm) angenommen.
Wenn man nun Fehlerbalken in beide Richtungen (Strahlungsdosis und Krebsraten) hat, dann wird das „durch die Daten kønnte man alles møgliche an Modellen durchlegen“-Dilemma nur verstaerkt.
Das wird nicht richtig besprochen … ich gebe aber zu, dass das Kommentar vermutlich nicht der richtige Platz dafuer ist.

Viertens (und das ist selbst mir als Laie sofort aufgefallen): hier werden verschiedene Strahlungsformen (Alpha, Beta, Gamma, Røntgen, Neutronen) einfach alle unter dem Begriff „Strahlung“ zusammengewuerfelt. Ich als Laie wuerde aber erstmal sagen, dass die Folgen der (vor allem) Neutronenstrahlung bei der unmittelbaren Explosion eine Atombombe anders „hantiert“ werden sollte als die (ich vermute) (vor allem) Alphastrahlung des Fallouts. Dieser Aspekt wird spaeter nochmal wichtig.

Fuenftens hatte ich den Eindruck, dass der Autor gegen die etablierte Theorie „zu Felde“ zieht und versucht alles was den wissenschaftlichen Konsensus hat zu Stande kommen lassen in ein schlechtes Licht zu ziehen. Das aeuszert sich in Sprache die sich gut fuer Schlagzeilen macht die aber nicht in einen wissenschaftlichen Artikel (oder Kommentar) gehøren. Ein Beispiel:

[t]remendous human, social, and economic losses caused by obstinate application of the linear no-threshold mode

Ich bin mir sicher, dass seine Kritikpunkte nicht unberechtigt sind und dass das Zustandekommen eines Konsensus mit echten „arbeitsfaehigen“ Folgen (wie bspw. Arbeitsplatzsicherheit) viel „politisches Hinterzimmerspiel“ und notwendiges „ueberbuegeln“ ueber akademisch wichtige Details mit sich fuehrt. Aber das ist nicht unbedingt grundsaetzlich und immer falsch und schlecht denn …

… sechstens, sprechen wir hier von SEHR geringen Dosen (siehe wieder der dritte Punkt). Die sind so klein, dass es (siehe oben) schwer ist das in den entsprechenden Umgebungen in denen Strahlung vorkommt zu kontrollieren. Hingegen ist es auch fuer weniger versierte Menschen leicht zu verstehen ist, dass Strahlung schlecht ist und da ’ne dicke Abschirmung hin muss … selbst wenn das fuer (sehr) kleine Strahlungsdosen nicht gilt.
Das ist um so wichtiger, weil der Vorteil (sehr) kleiner Strahlungsdosen sich eher in Grenzen haelt (siehe oben), waehrend aus kleinen Strahlungsdosen schnell mal moderate Strahlungsdosen werden kønnen und dann ist’s dumm, wenn da keine dicke Abschirmung ist.

Siebtens habe ich, im Gegensatz zum fuenften Punkt, den Eindruck, dass die „Lieblingstheorie“ des Verfassers als „geschnitten Brot“ dargestellt wird. Auch dies wieder leicht in der Sprache zu erkennen (mit der selben Kritik wie oben):

The sanctuary zone of a 30 km radius in Chernobyl is a paradise for animals and birds.

Das stimmt zwar, wuerde ich aber eher auf die Abwesenheit von Menschen zurueck verfolgen und erstmal vermuten, dass eventuell vorhandene positive Effekte durch (sehr) leicht erhøhte Strahlung im eben genannten viel grøszeren Effekt „untergehen“.

So, das soll jetzt reichen und ich gebe zu, dass das alles als „akademische Erbsenzaehlerei“ angesehen werden kønnte, insb. weil das Kommentar sich ja an Fachpersonen richten soll, die das alles (hoffentlich) einordnen kønnen.

Umso besser ist natuerlich, dass es sich dennoch lohnt den Artikel  (kritisch) zu lesen. Nicht des Artikels selber wegen, sondern weil er (wie schon erwaehnt) in seiner Gesamtheit auf eine Sache aufmerksam macht, die man so sonst gar nicht auf dem Schirm hat. Letzteres natuerlich deswegen, weil es dann doch ein relativ komplexes Thema ist und eigentlich auch nichts im normalen Leben zu suchen hat … das ist ’ne Sache die ehrlich gesagt den Experten ueberlassen werden sollte … aber ich als Laie kann mich ja drueber informieren, damit ich das zumindest ein klein bisschen besser selber einschaetzen kann.

Nun ist der Beitrag schon wieder so lang … ich verschiebe den Rest auf’s naechste Mal.

Auf den Rot- und Weiszkohl und dem Wirsing vom letzten Mal folgt heute (nur) der Rosenkohl.

Rosenkohl fand ich frueher immer urst _UN_lecker und konnte nicht verstehen, warum die Erwachsenen den so toll fanden. Heute weisz ich, dass meine Reaktion ganz normal und verstaendlich war, denn Kinder schmecken Bitterstoffe viel mehr als Erwachsene, deren Sinn fuer’s Bittere abgestumpft ist.
Dieses Phaenomen hat natuerlich einen evolutionaeren Hintergrund, denn viel giftiges Zeug ist bitter und ein kleiner Mensch muss fuer eine tødliche Dosis weniger von so einem Stoff zu sich nehmen als ein groszer Mensch. Gene die also die Empfaenglichkeit fuer Bitteres in jungen Jahren hoch halten ueberleben eher bis zum Fortpflanzungsalter. Andere (?) Gene welche die Empfindlichkeit fuer Bitteres in spaeteren Jahren runter setzen erøffnet zusaetzliche Nahrungsquelle (nicht nur) in schlechten Zeiten. Menschen mit solchen Genen ueberleben im Durchschnitt laenger und haben dann mitunter mehr Nachfahren. Beide Mechanismen fuehren dazu, dass sich die Gene durchsetzen.

Damit bin ich aber noch nicht fertig mit dem Rosenkohl, denn mittlerweile find ich den voll lecker. Das hat nun einen ganz anderen genetischen Hintergrund als der eben erwaehnte. Zuechter in den Niederlanden (so weit ich weisz) haben sich irgendwann im letzten Jahrhundert daran gesetzt, die Bitterkeit systematisch aus dem Rosenkohl raus zu zuechten. Das ist ihnen gelungen und ab ca. kurz nach der Jahrtausendwende hat sich die neue Rosenkohlsorte angefangen weltweit durchzusetzen. Da wurden also die Gene im Rosenkohl veraendert (und nicht meine).
Das fetzt voll, denn halbierte Rosenkohlkugeln, leicht angebraten in der Pfanne sind ja wohl mal URST lecker. Fuer mich war das die kulinarische Entdeckung der letzten paar Jahre und darueber freue ich mich sehr … ich esse doch so gerne (was man mir ja auch ansieht).

Auch heute halte ich mich wieder nur kurz und beim naechsten Mal schliesze ich diese Miniserie dann mit einem definitiv nicht leckeren Gemuese ab.