… und ich haette es beinahe vergessen — meine Lego Anaconda:

Hier von der Seite:

Das ist ein sehr fragiles Modell. Das ganze „Volumen“ ist im wesentlichen nur eine leere Huelle und die Platten sind nicht besonders stabil an Ort und Stelle gehalten. Aber ’s ist ja kein offizielles Legomodell sondern von einem Elite Dangerous/Lego Enthusiasten.

Am tollsten sind die Triebwerke und deswegen zeige ich die nochmal.

Die „Querstreben“ sind mit einer „illegalen“ Methode gebaut worden … tihihihi … clever.

Nachdem die Feuer in den brennenden Stationen geløscht waren und sich Situation etwas normalisiert hatte, gab es fuer ich erstmal nichts weiter zu tun. Deswegen schaute ich mal, ob es hier ein paar Rekorde in der Naehe gibt, bevor ich zur (eigentlichen) Bubble zurueckkehre. Und tatsaechlich, ein relativ spezielles System war gleich um die Ecke: Sigma Orionis.

Dieses System beherbergt 10 Rekorde verteilt auf sechs unabhaengige Himmelskørper!
Ich fange an mit Sigma Orionis E, der B (Blue-White) Star mit der laengsten Halbachse (1,797,667,680,134,637.8 m oder ca. 12,016.67 au). Wie so oft folgt damit auch der Rekord fuer die laengste orbitale Periode (9,098,666,967,040.0 Sekunden oder fast 296 Millenia) und den grøzten orbitalen Umfang (ca. 1.1288658254957198e+16 m).

Hier kann der Stern von Sigma Orionis E 3 aus gesehen werden:

Auf Letzterem bin ich gelandet, weil es ein weiterer Rekordhalter in diesem System ist. Von allen bekannten High metal content worlds ist dieser am weitesten vom Ankunftspunkt im System entfernt. Ganze 7,492,509 ls musste ich fliegen. Und da ich auf diesem Planeten landen kann, ist es ein Doppelrekordhalter.
Der „Strich“ in der Mitte sind seine Ringe und ja! trotz meiner vielen Flugstunden verteilt ueber die gesamte Galaxis, finde ich immer noch, dass derartige Anblicke etwas Besonderes sind.
Ich brauchte 90 Minuten um hierher zu kommen und es ist das erste Bild von Chicken of Doom … sie ist gelb, denn sie ist frisch geschluepft.

Alle folgenden Rekorde fallen in die selbe Kategorie (Distanz vom Ankunftspunkt im System), aber fuer verschiedene Planetentypen.

Zunaechst ist da Sigma Orionis E 2, …

… ein Class IV gas giant und die Distanz betraegt 7,492,471 ls. Dann folgt Sigma Orionis E 1, …

… ein Metal-rich body (auf dem man nicht landen kann) und die Distanz betraegt 7,490,611 ls. Und am Ende dann Sigma Orionis E 6 b, auf dem ich landete und Sigma Orionis E 6 der ueber mir im Himmel haengt:

Ersterer ist ein Rocky body mit einer Distanz von 7,494,911 ls und Letzterer ein Class III gas giant mit einer Distanz von 7,494,945 ls.

Die Ruhe beim Fliegen im Supercruise und einfach nur hier sein, war eine willkommene Aenderung verglichen mit der Hektik der vergangenen Tage.

Ich habe endlich mein Chicken of Doom gekauft! Ich wollte schon so lange einen Type-9 Heavy haben.
Ich musste aber erstmal ein paar wichtige Module von Kassiopeia borgen, um die erbaermliche originale Sprungreichweite zu erhøhen. Mittelfristig ist geplant diese Module fuer mein Huehnchen anzuschaffen und zu verbessern. Im Moment hatte ich dafuer nur keine Zeit/Nerven/Ressourcen.

Wie auch immer, Type-9 Heavy — Chicken of Doom — Ich mag sie! Seit ca. einem Jahr fliege ich fast ausschlieszlich mit Kassiopeia. Deswegen størt mich die langsame Drehgeschwinddigkeit ueberhaupt nicht.

Wieauchimmer, mit meinem neuen Schiff macht ich mich erstmal auf zum Witchhead Nebel. Thargoids hatten die Kolonien dort vor kurzem angegriffen. Normalerweise interessiert mich das Drama in (und um) der Bubble nicht. Aber dieses Mal hatte ich das Gefuehl, dass ich versuchen sollte, so viele Zivilisten wie møglich aus den brennenden Raumstationen zu retten. Und was ist dafuer besser geeignet als das Schiff mit der (zweit) grøszten Ladekapazitaet.

Ich konnte aber keine Bilder machen. Dafuer war es viel zu hektisch. Rein in die brennende Station, Leute aufsammeln, wieder raus aus der brennenden Station waehrend im mich herum Zeug explodiert, die Sichtweite nur ein paar Meter betraegt wegen des Rauchs und der Autopilot nicht funktioniert, weil die Fuehrungssysteme der Station kaputt sind. Dann schnell zum Hilfsschiff fliegen, die Leute ausladen, die nøtigsten Reparaturen machen, kurz was trinken und zurueck um das Ganze von vorne zu beginnen.

Ca. 9000 Zivilisten rettete ich im Laufe mehrerer Tage … ’s fuehlt sich gut an zu helfen.

Neulich stolperte ich ueber einen Beitrag im groszen weiten Internet, wo die Kurzgeschichte „Rescue Party“ von Arthur C. Clarke empfohlen wurde. Ich las die dann mal und dachte zunaechst, dass es ja eigentlich nix Besonderes ist. Solide Science Fiction, aber sonst innerhalb der „Normalitaet“ dieses Genres.

Aber dann kam buchstaeblich der allerletzte Satz. Den kann ich hier natuerlich nicht zitieren, weil das die Ueberraschung verderben wuerde. Aber dieser Satz (im Zusammenhang mit dem Rest) hob die Geschichte aus der Normalitaet heraus und fuehrte zum Schreiben dieses Beitrags.

Die Quelle die ich angebe hat noch mehr Kurzgeschichten aus den (sehr) fruehen Tagen der Science Fiction …und die sind alle interessant.
Nicht hur aus historischen Gruenden, oder um zu erleben, wie sehr sich Literatur und „das (Be)Schreiben“ innerhalb eines Genres in so kurzer Zeit aendern kann. Sondern auch, weil die Geschichten wirklich gut sind … mhmmm … gut drueckt es nicht ganz richtig aus … es gibt so’n paar Sachen die zu bemaengeln sind und modernen Lesern vermutlich nicht so sehr gefaellt … ausgehend von meiner eigenen (Lese)Erfahrung mit den Texten.
Eine bessere Beschreibung warum es sich lohnt die Geschichten zu lesen ist das Wort „nachhaltig“. Genau! Die Geschichten sind nachhaltig! Die spuken einem nach dem Lesen noch im Kopf rum und man denkt weiter drueber nach. Und das schaffen nicht viele Texte.

Eine andere dort aufgelistete Geschichte die ich herausheben møchte ist „Black Destroyer“ von A. E. Van Vogt. Nicht so sehr wegen der Geschichten an sich. Dazu sagte ich oben bereits alles. Sondern weil dies der Ursprung eines Wesens ist, welches mir seit Jahrzehnten in Computerspielen ueber den Weg laeuft — der Coeurl. Beim Lesen dachte ich so: „Moment mal, das kommt mir bekannt vor. Das sind doch die Katzen aus Final Fantasy!“ Und tatsaechlich, das waren sie.
Also forschte ich mal ein bisschen nach … vulgo: ich schaute ob auf Wikipedia was dazu steht … und es stand und es stellte sich heraus, dass ich gerade ueber die Geschichte stolperte, in der dieses Wesen „erfunden“ wurde, welches dann weitere (bleibende) Einfluesse auf die (nicht nur Gaming) Kultur hatte.

Das fand ich natuerlich voll toll :)

So … zum Abschluss dann noch „The Last Question“ von Isaac Asimov, der sich hierin an der Frage abarbeitet was aus der Menschheit mal werden kønnte und ob das 2. Hauptgesetz der Thermodynamik (der mit der Entropie) jemals gebrochen werden kann … … …

Viel Spasz beim Lesen :)

Auf NGC 6871 24 A 4 hatte ich meine erste „echte“ Landung bei hoher Gravitation. Ich war ein bisschen nervøs, da ich niemals zuvor versuchte auf einer Welt mit mehr als 6 g zu landen.
Aber das ist nicht der Grund, warum ich hier war. Ich war hier, weil dies der Rocky body mit dem grøszten Radius (20,207.234 km) ist, auf dem man landen kann.

Und Oooooh war dieses Erlebnis anders als alle Landungen die ich davor vollbrachte. Die Kruemmung des Planeten ist offensichtlich ziemlich flach. Normalerweise aendert sich die (visuelle) Kruemmung des Horizonts, je naeher ich dem Boden komme. Aber aufgrund der Grøsze dieses Planeten sah es so aus, als ob ich still stand. Nur meine Messgeraete zeigten mir, an, dass ich mich der Oberflaeche naeherte.

Auf diesem Bild …

… hatte ich die Landung bereits erfolgreich hinter mich gebracht und bewunderte das Band der Galaxis.

OK … ich gestehe … es hat ein bisschen „Plautz“ gemacht beim Aufsetzen. Aber dafuer habe ich ja mein Schild, um den Schaden gering zu halten. In diesem Fall war es nur ein Lackschaden.

Dieser Planet ist uebrigens das einzige „feste Dingens“ in dem gesamten System:

Ansonsten bin ich jetzt in der Naehe der Bubble und ich brauche mal eine Pause von dem ganzen Springen von Stern zu Stern.

Schon seit einer Weile wollte ich mir ein Type-9 Heavy kaufen. Zum Abbau von Materialen aus Asteroiden und zum Transport von Waren. Ich denke letzteres werde ich zuerst machen, und bei Operation Ida fuer eine Weile helfen. Eine ganze Menge Stationen wurden bei der letzten Offensive der Thargoids beschaedigt und brauchen Unmengen an Materialien zur Reparatur. Genau der richtige Auftrag fuer einen Frachttransporter mit riesigem Laderaum.

Natuerlich werde ich Rekordhalter rund um Sol besuchen und Operation Weiszer Zwerg ist auch noch am Laufen.

HD 155889 A 1 ist der heiszeste Rocky body in der Galaxis. Heisz, wie in Oberflaechentemperatur. Aber das ist nicht, weswegen ich hier. Ich flog hierher, weil es mit  51,171 K auch der heiszeste Planet (auf dem man NICHT landen kann) ALLER bisher entdeckten Planeten ist. Und so sieht er aus:

Und dieses Bild …

… entstand durch Zufall und ich wollte mal zeigen, weil’s schøn aussieht … obwohl man eigentlich nix sieht, denn der Stern wird ja verdeckt und die Nachtseite des Planeten ist dunkel.

Ansonsten entdeckte ich auch noch Ammoniakwelt #107:

Naja … ich habe den Titel etwas dramatisiert. Vielmehr argumentieren Bui, E. et al. in ihrem Artikel mit dem Titel „Is Anakin Skywalker suffering from borderline personality disorder?“ … *hust* … in Psychiatry Research, 185 (1-2), 2011, p. 299, dass Anakin Skywalker daran leidet. Aber Anakin wird ja spaeter mal Darth Vader deswegen ist das auch nicht zu weit hergeholt :P .

Der Artikel ist nur eine Seite lang und lohnt sich wirklich zu lesen. Denn dies ist ein Beispiel, inwieweit Popkultur dazu genutzt werden kann …

[…] in educating […] about BPD symptoms.

Und dies wiederum kann helfen die Stigmatisierung um alles im Zusammenhang mit Krankheiten des Geistes zu mindern.

Ich besuchte Flyeia Hypai NN-Q d6-47 6 weil dies der T (Brown dwarf) Star mit der schiefsten Rotationsachse ist. Im wesentlichen rollt dieser Stern auf dem Orbit entlang bei einer Neigung von 89.99958020556915 Grad.

Hier ist besagter Stern zu sehen:

Durch die Ringe ist dies schøn anzusehen, aber was ich wirklich toll fand, war der Aufbau dieses Systems:

Die Himmelskørper dieses Systems befinden sich mitnichten alle ordentlich in einer Planetenebene. Da muss es in der Entstehungsphase ganz schøn gerumpelt haben.

Und solche unerwarteten Gegebenheiten sind der Grund, warum ich diese Tour zu den Rekorden der Galaxis, trotz aller Eintønigkeit, so geniesze :) .

Vor ca. einem Jahr schrieb ich ueber die Entwicklung der Entwicklung elektrischer Flugzeuge. Ich nahm dies als Indikator dafuer, dass das Zeitalter der massenhaften Benutzung von Verbrennungsmotoren sich im Sauseschritt dem Ende naehert. Dabei ist natuerlich zu beachten, dass es auch in Zukunft Anwendungen fuer Verbrennungsmotoren geben wird. Aber mehr so Sinne wie es immer noch Schallplatten gibt — es werden sehr spezielle Anwendungen.

Neulich las ich nun, dass die EASA vor kurzem das erste elektrische Flugzeug zertifiziert hat. Ja, das ist „nur“ ein Kleinfluzgzeug aber alles faengt immer klein an.
Dieser Fall zeigt deutlich, dass elektrische Antriebe fuer Flugzeugee nicht nur bei Protoypen von Interesse sind. Vielmehr kønnen elektrisch angetriebene Flugzeuge bereits heute auch den strengen Regeln der kommerziellen Flugzeugindustrie genuegen.

Ich nahm an, dass das vermutlich alles schneller geht, als ich dachte. Aber dass das SO schnell geht, haette selbst ich nicht vermutet. … Die Zukunft ist hier … cool wa!

CD-23 13397 A ist der Wolf-Rayet Star (ohne Unterkategorie) mit der grøszten Exzentrizitaet des Orbits. Der Wert betraegt aber „nur“ 0.518243, was beim Draufschauen nicht so spektakulaer ist.

In diesem Bild …

… ist der Rekordhalter in der Ferne zu sehen. In der Ferne ist der Stern, weil ich den unglaublichen Himmel betrachten wollte. Oder vielmehr den Nebel um diesen Stern, der besagten Himmel ausfuellt.

Ansonsten geht Operation Weiszer Zwerg gut voran. Hier ein Ergebnis ohne weitere Kommentare: