Nach dem Sieg in der neulich erwaehnten Schlacht auf diesem verdammten Eisplaneten im Nirgendwo, durfte ich mir so einen AT-AT auch mal von Innen anschauen.

Vollgepackt mit Technologie ist das Cockpit. Und so viel Platz dennoch darin:

AT-AT front

Die Kabine fuer die „Pasagiere“ erstreckt sich ueber zwei Etagen:

AT-AT cabin

Und in den ebenfalls zwei Etagen des rueckwaertigen Teils, befindet sich natuerlich der Maschinenraum, bzw. wird zusaetzliche Ausruestung transportiert:

AT-AT back

Schon beeindruckend, diese ueberlegene Technik des Imperiums.

Die Cinemaxx Kinos. Unzaehlige Stunden, die ich dort verbracht habe. So manches Abenteuer erlebte ich innerhalb dieser Lokalitaeten. Und mit Kinos verknuepfe ich eigentlich ganz im Allgemeine nur positive Gefuehle.

Gerade im Zusammenhang mit dem Cinemaxx am Potsdamer Platz in Berlin kønnte ich so einige von diesen Abenteuern erzaehlen. Zum Beispiel, dass es das erste (und lange Zeit auch das einzige) Kino war, in dem ich drei Filme direkt hintereinaner schaute. Mich duenkt es ist auch das erste Kino gewesen, in dem ich 5 Filme in einer Woche sah. Da bin ich mir aber nicht so ganz sicher. Und so einige andere Geschichten, die ich aber an dieser Stelle fuer mich behalte.
Diese „Rekorde“ standen bald eine Dekade und wurden erst in 2013, im Rahmen des gar groszartigen Filmfestivals Kosmorama, ueberboten.

Fuer Leute wie mich, die das gerne so darstellen, als ob sie im Kino wohnen wuerden, ist es deswegen ganz gut, dass es da Toiletten gibt.

Cinemaxx Potsdamer Platz

Ach je, wie haesslich! Das Deckenlicht bemueht sich zwar redlich mittels Reflexionen etwas Charme zu schaffen, aber der schlechten Ausgangsbedingungen wegen, kann dieser wohlmeinende Versuch leider nur als aussichtslos angesehen werden.

Cinemaxx Potsdamer Platz 2

Aber wenigstens sind die Toiletten sauber. Was ja an sich eigentlich auch ein interessantes Phaenomen ist. Warum werden naemlich Klosprueche, Aufkleber und Tagging nicht toleriert?

Wie ich neulich schon erwaehnte, wurde ich gluechlicherweise tatsaechlich versetzt. Dieser verdammte Todesstern ist naemlich explodiert. Menschliches Versagen soll wohl der Grund gewesen sein.

Nun fand ich mich dann aber bald selber in einer Schlacht wieder:

02 Battle of Hoth

Gluecklicherweise fand diese in Terrain statt, fuer welches ich keine Ausbildung hatte. Deswegen musste ich nicht dran teilnehmen.

Aber beeindruckend sind sie schon, diese All Terrain Armored Transports (AT-AT). Insbesondere von Nahem:

AT-AT

Und natuerlich haben wir den Rebellen ordentlich gezeigt, was ’ne Harke ist.

Hier einer ihrer zahlreichen, von uns flugunfaehig gemachten Snowspeeder:

Snow speeder

(Das Bild des AT-AT wurde von meiner liebsten Frau erstellt.)

„Irritation“ ist eine ziemliche genaue Beschreibung meines Zustandes, als ich „oller Linker“ entdeckte, dass ich einige, mich sehr charakterisierende, Wesenszuege, ausgerechnet mit der Menschenfresserin Thatcher gemein habe. Ich zitiere (Hervorhebungen von mir)

She could turn almost anything into an argument, because that was how she arrived at her views. It was something that did not appeal to public school-educated male cabinet […]. She irritated the hell out of them, but her style was an intrinsic part of her personality […]

Oder in kurz:

I argue therefore I am.

Was ja Descartes fundamentaler Erkenntnis:

„ich zweifle also bin ich […]“

viel naeher ist, als die unzulaessige (!), aber bekanntere, Verkuerzung eben dieser Erkenntnis auf den darauffolgenden Satzteil „cogito ergo sum„.

Was nun tun damit? Natuerlich fuehlte ich mich etwas geschmeichelt. Trotz allem war die Menschenfresserin ja eine durchaus erfolgreiche Politikerin. Leider auf Gebieten, die entgegengesetzt zu meinen ethischen Richtlinien laufen.

Und wenn ich Menschenfresserin sage, dann meine ich das auch so. Kriegstreiber und Personen die bewusst und vorhersehbar fuer Schaden an anderen Menschen sorgen, sind als genau dies anzusehen. Ich halte ebenso die gefaehrliche Merkel fuer eine Menschenfresserin. Oder den gefaehrlichen Schroeder.

Aber auch wir Linken sind nicht vor Schmeicheleien gefeit und fallen nur all zu gern drauf rein. Bspw., wenn behauptet wird, dass wir doch zur sog. „Elitegehøren.

Dies jedenfalls fuehrte zur Irritation.

Wie ich neulich schrieb, wurde ich versetzt.

Auf meiner Inspektionstour durch den Todesstern, bin ich auf diesen TIE Advanced x1 gestoszen:

Project X1 Front

Unerlaubterweise schnueffelte ich auch dahinter rum und bewunderte den Detailreichtum und die Hingabe der Erbauer:

Project X1 Back

Es kommt sogar Rauch raus, aber im Hangar, war das nicht erlaubt.

Lange werde ich hier aber nicht mehr bleiben. Ich soll schon bald wieder woanders hin geschickt werden. Und irgendwie habe ich das Gefuehl, dass dies auch besser so ist.

(Das zweite Bild dieses Beitrages wurde von meiner liebsten Frau erstellt.)

Sogenannte „WC Center“ sind vermutlich eine nicht zu vermeidende Folge der rasant fortschreitenden Urbanisierung.
Wenigstens machen sie den Eindruck, als ob sie sauber sind.

WC Center Berlin Hbf.

Man beachte, dass das Jungsklo hier nicht tiefer gelegt wurde, sondern dass der Boden erhøht wurde. Ist ja auch cool, wie auf einem Siegerpodest zu stehen.
Auch die Form der Urinale ist erfrischend anders, als man es sonst von (semi)øffentlichen Eindrichtungen dieser Art gewohnt ist.
Ueberhaupt ist der Gesamteindruck, den die Gestaltung dieses WC-Centers hinterlaeszt, ein erfrischender (wenn auch steriler). Es wuerde mich nicht wundern, wenn das psychologisch so gewollt ist. Dies zeigt sich auch beim Sitzklo:

WC Center Berlin Hbf. 2

Der aufmerksame Leser mag beachten, wie viel Platz man hier hat.

Somit wird also auch der Gang zur Toilette zu einem „Event“. Da verlaeszt man den Ort der Notdurft mit einem guten Gefuehl und kommt das naechste Mal gern wieder. Das passt ja ganz wunderbar  in diese Erlebnissgesellschaft.
Fehlt nur noch der Einsatz unterschwelliger Botschaften, oder von in den Raum gespruehten Hormonen, um dies zu forcieren.

Als letztes møchte ich noch einen Literaturverweis anbringen.
Dieses spezielle WC-Center – die „frische aber sterile“-Art, der Aufbau, die psychologische Wirkung etc., das erinnert mich alles sehr an Isaac AsimovsDie Stahlhøhlen„.
Somit ist dann auch die Verbindung zum Anfang dieses Artikels hergestellt. (Was vermutlich niemand erkennt, der das Buch nicht gelesen hat.)
Wobei schon interessant ist, dass ich mich zwar an fast nichts mehr aus dem Buch erinnere, mir aber vorkommt, als haette ich die Beschreibung der „Toilettenkultur“ in diesem Buche erst vor einer Woche gelesen.

Neulich erzaehlte ich eine Episode aus meinem Alltag beim Mos Eisley Police Department.

In diesem verflixten Schmugglerschiff fand ich zwar nicht wonach ich suchte, aber wie erwaehnt, spielte ich mit dem dort anwesenden Droiden eine Runde ein Holobrettspiel.

Dabei wurde ich von einer der zahlreichen Videokameras aufgenommen, die ja doch eigentlich so gut sind fuer … aehm … øhm … sie wissen schon … scharfen Tanten auf den Arsch zu schauen … øhm … hust … hab ich das laut gesagt? … ich meine natuerlich um Verbrechen zu verhindern .oO(*gg* … die Idioten, glauben eh alles!):

Playing Chess

Nun habe ich laeuten høren, dass mir ein Verfahren angehaengt werden soll, wegen widerrechtlichem Betreten.

Um der grøszten Empørung zunaechst zu entkommen, hat der Chef mich erstmal versetzt.

Nicht, dass ich ernsthafte Konsequenzen zu fuerchten haette, in diesem wunderbaren _Rechts_staat.

Die Odeon Kinos sind eine Kette von Kinos, vor allem in England.

In England war ich nur, als ich zu Besuch in Bristol war. Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, dass ich damals ein Kino besuchte. Ich erinnere mich, dass ich aber ans „ins Kino gehen“ dachte. Denn zu der Zeit war ich ja noch ein besessener Geocacher. In Bristol auf einer Cachetour war es dann auch eines der ersten Male, dass ich traurig darueber war, dass eben dieses Hobby meiner Leidenschaft ins Kino zu gehen, ein bisschen im Wege stand.

Wieauchimmer, es kønnte auch sein, dass das Odeon ein Restaurant in Bristol, oder woanders, war, oder ist.

Odeon 2

Witzig ist, wie beim tiefergelegten Jungsklo ein extra Stueck in die Wandverkleidung eingefuegt werden musste.
Interessant ist der Abfluss. Dieses Konstrukt hilft møglicherweise wieder dem Reinigungspersonal die fuer uns so wichtige Sauberkeit herzustellen.

Odeon

Von der Erscheinung der Bilder her, wuerde es schon in die Zeit meines Besuches in Bristol passen. Denn die sehen aus, wie mit der Kamera meines damaligen Mobiltelefones erstellt.

„Unanstaendige Magazine“, wie es der Teufel sang, sind schon was Feines. Zur Verdeutlichung dieses schøn, schmutzigen Sachverhaltes hier ein Screenshot aus einer Episode einer weltbekannten Dokumentationsserie:

Futurama_Roboporn-foldout

(Anm.: Da die Rechte an dem Bild nicht bei mir liegen, unterliegt dieses im Zeifel NICHT den im Impressum dargelegten Bedingungen.)

Erstaunlicherweise traf ich hier in einer Kultstaette (a.k.a. Kirche) auf „Real Life“ Robotererotica:

Roboterporn

Da haben die Erwachsenen des christlichen Kinderindoktrinierungsvereins … aeh … ich glaube die nennen sich selber bestimmt „Betreuungsbla irgendwas“ … jedenfalls dachten die sich, dass das bestimmt eine gute Idee ist, die Kinder ein bisschen mit Elektroschrott kreativ werden zu lassen. Kann ja niemand ahnen, dass diese Kinder solch schmutzige, schmutzige Gedanken haben!

Full frontal nudity gar bei diesem Werk:

Roboterporn2

Da war der Zensor wohl pinkeln!

… kann man auf dem folgenden Bild sehen …

Magnum

Dies ist auch eins der aelteren Bilder (so aus der Zeit, als ich anfing zu studieren). Ich kann mich bis heute erinnern, wie ich wochenlang an diesem Bild vorbei ging, die Tante darauf scharf fand und nach einer Weile wirklich diese Sorte Eis essen wollte. Das hat sich aus dem Unterbewusstsein angeschlichen. Und anscheinend war es sehr effizient, wenn ich mich mehr als eine Dekade spaeter noch dran erinnere.

Zur Bildsprache und warum diese Frauen diskriminiert, muss ich ja sicherlich nichts sagen. Zum einen, weil es eine Wiederholung bisher gesagter Dinge waere und zum anderen, weil es mindestens teilweise ja doch einfach viel zu offensichtlich ist.

Zum Abschluss møchte mein Unterbewusstsein wieder einen kurzer Kommentar hinterlassen: Alter, ist die Tante scharf!