Das Ølabenteuer meine ich natuerlich. Zumindest, wenn man Norwegens meistgelesener Zeitung glaubt.

noch 50 Jahre laenger Oel

Uebersetzung: Noch 50 Jahre Ølfest – Neue Funde verlaengern das (Øl)Abenteuer bis 2060

Jippie! Wer hat, dem wird gegeben, nicht wahr. Und noch 50 Jahre, das passt mir ganz gut in meine Planung. Naja, noch 49 Jahre, diese Schlagzeile ist ja schon ueber ein Jahr alt.

…, das bedeutet so viel wie Studentengesellschaft. Das kann (und soll vermutlich auch) auf zwei Arten gesehen werden.

Zum Einen, als Anlaufpunkt und Repraesentation fuer Studenten.
Zum Anderen auch unter der eher klassischen Bedeutung des Wortes „Gesellschaft“, als Zusammenkunft von Studenten. Studenten die zusammen kommen und diskutieren, Filme schauen, lesen, Theater auffuehren, Konzert veranstalten und natuerlich Party machen.

Diese Studentengesellschaft hier in Trondheim, hat ein eigenes, sehr markantes Gebaeude. Einem Zirkus nachempfunden ist es. Dafuer gibt es Gruende, die in dem verlinkten Artikel nachgelesen werden kønnen. Den Abschnitt ueber die Architektur des Gebaeudes empfehle ich ohnehin mal zu lesen. Ist sehr interessant und recht witzig, dass es solche Gebaeude gibt :) .

Dieses Gebauede jedenfalls traegt den selben Namen und dort finden unter anderem auch die oben erwaehnten Studentenfeste statt.

Deswegen finde ich die Toiletten in diesem Gebaeue gut durchdacht.

Studentersamfundet

Stahl auf Stein, das laeszt sich gut und schnell reinigen, nachdem die besoffenen Studenten dort ihren Beduerfnissen freien, unkontrollierten Lauf lieszen.

Studentersamfundet 2

Auch sieht man, wie Aufkleber dem ganzen Ambiente einen besonderen „Touch“ verleihen kønnen. Mehr davon bitte.

Zum Beitrag von neulich, passt dieser ganz gut. Da muss ich nicht so viel schreiben.

Cinemaxx Dresden 2

Wenn man die Toiletten vergleicht, so scheint es so zu sein, dass die Cinemaxxgruppe keinen Vertrag mit einem Toilettenausruester fuer Gesamtdtschl. hat. Die verschiedenen Kinohaeuser kønnen ihrer Individualitaet also freien Lauf lassen. Schade nur, dass sie dies nicht tun.

Cinemaxx Dresden

Aber, aufmerksame Leser dieses Blogs møgen es bereits ahnen, wenigstens ist es … RICHTIG! … sauber.

Kurios ist uebrigens diese kleine Klappe dort an der rechten Seite. Ist bestimmt der Eingang fuer die „Sewer Mutants„, die wollen naemlich auch ab und zu mal ins Kino, duerfen sich ja aber nicht auf der Oberflaeche blicken lassen. Jedenfalls nicht bevor sie sich ihre Oberflaechenaufenthaltsrechte erkaempfen. Aber dies geschieht ja bekanntermaszen erst in 3010.

Die „Mandalorian Mercenaries„, oder kurz: „Mandalorian Mercs“, oder noch kuerzer: „Mandos“, sind ein weiterer, im Star Wars Universum angesiedelter, offiziell von Lucasfilm anerkannter, Kostuemierungsverein mit zusaetzlichem wohltaetigem Hintergrund.

Im Star Wars Universum sind die Mandalorianer kein Volk aus einer homogenen Spezies, aber eine Gruppe aus verschiedenen Spezies, die sich rund um eine gewisse Kultur gebildet hat.
Der bekannteste Mando ist wohl Boba Fett.
Ich selber kenne mich damit (wieder mal) nicht so aus und fuer mich sind das im Star Wars Universum eben Søldner oder Kopfgeldjaeger mit einem aehnlichen, kulturellen Hintergrund.

Waehrend bei der 501st Legion das „gleich Aussehen“ durchaus wichtig ist, letzten Endes soll das ja auch so sein, bspw. bei den Stormtroopern, sind bei den Mandos alle Ruestungen sehr individuell.
Dies ist natuerlich dem geschuldet, dass die Mandalorianer sozusagen als ein „Kriegerclan“ angesehen werden kønnten und somit alle spezielle Aufgaben in ihrer „Profession“ haben.
Dies hier sind drei typische Charaktere:

Group of three

Ich habe aber auch einen mehr im Fantasystil, mit dickem Fell auf den Schultern/Ruecken, rumlaufen sehen. Auch einen „typischen Sci-Fi“-Sanitaeter mit zwei groszen Kolben auf dem Ruecken. Dieser musste sich wenigstens keine Gedanken machen, wo er denn sein Getraenk herbekommt.

Das gemeinsame Erkennungszeichen aller Mandos ist der typische Helm mit T-Visier. Aber auch dieser unterliegt individuellen Anpassungen.

Scratches in face
So eine Ruestung erzaehlt ja auch eine Geschichte :) .

Ich denke diese Individualitaet ist ein Grund, dass die Qualitaet der Kostueme SEHR variiert. Waehrend die Kostueme in den zwei oberen Bildern (welche wieder mal meiner liebsten Frau zu verdanken sind; also die Bilder, nicht die darauf zu sehenden Kostuem) sehr professionell aussehen, so ist dem Unteren bei genauerem Hinschauen doch anzuerkennen, dass dieses nicht „in der gleichen Liga spielt“.

Tante

Durchaus schøn anzuschauen und zu bewundern sind diese Kostueme natuerlich dennoch. Denn besser, als alles was es zu kaufen gibt, kann man es immer machen.
Und das sage ich nicht nur, weil sich in diesem Kostuem, so weit ich weisz, eine Franzøsin befindet.

Die gibt es auch hier.

Ganz offensichtlich wird es, wenn man sich mal diese Werbung anschaut, die eine zeitlang auf den Linienbussen prangend, durch das schøne Trondheim gefahren wurden:

Selg dine fakturear

Uebersetzung: Verkauf deine Rechnungen! Erhøhte Liquiditaet und reduziertes Risiko.

Gute Idee, nicht wahr! Das hat ja auch im globalen Masztstab so erstaunlich gut funktioniert in der Vergangenheit! Weniger Risiko und Reichtum fuer alle! Sieht man ja, wie wir alle im Geld schwimmen!

Idioten! Und damit meine ich nicht die Opfer solcher unethischen (wenn auch legalen!) Machenschaften. Da diese nicht ordentlich aufgeklaert werden, was sie da eigentlich fuer einen Unsinn tun. Ist ja wie mit den Versprechungen der sog. „privaten Altersvorsorge“ in Dtschl. Da bin ich ja auch drauf reingefallen und habe mich von den „guten Argumenten“ einlullen lassen.
Im groszen und ganzen kann man die „Kaeufer“ derartiger Angebote als „Opfer der Umstaende“ sehen. Dieses (kapitalistische) System ist halt so besonders menschenfreundlich, dass die Leute den Versprechungen eben dieses Systems so gerne Glauben schenken.

Mit „Idioten!“ meine ich die skrupellosen und gefaehrlichen Bankbesitzer, die solche Angebote erlauben, gar selbst aufsetzen (lassen). Um noch mehr Geld von den Armen (und auch uns!) zu stehlen.

„Idioten!“ ist sich also zornig (!) ausgesprochen zu denken. Sodass erkennbar ist, dass ich diesen Leuten am liebsten ins Gesicht boxen wuerde. Den Verursachern von sozialer Gewalt und gesamtgesellschaftlichem Terror, aus Ohmacht und Handlungsunfaehigkeit heraus, also mit realer Gewalt begegnen. (Spaetestens jetzt habe ich die Geheimdienste am Hacken.)

Nur dem stehen zwei Sachen im Weg.
Zum einen, dass ich grobe Gewalt ganz im Allgemeinen verabscheue. Ich wuerde also nicht boxen, selbst wenn ich kønnte. Die 0,1% Elite weisz das natuerlich und lacht sich deswegen ordentlich eins ins Faeustchen.
Zum Zweiten, wuerde dies die bestehenden Probleme auch nicht løsen. Auch wenn es vermutlich kurzfristig sehr befriedigend waere.

Also bleibt es (und belasse ich es lieber) bei dem, an eine unbekannte Adresse gerichteten, „Idioten!“

 

Mhm … da hab ich mich etwas gehen lassen.
All diese Behauptungen, kann ich natuerlich nicht beweisen.
Wer sind denn bspw. die 0,1%? Kann ich nicht sagen. Ich kann da nur weitere Behauptungen aufstellen. Es gibt aber (mindestens) einen Journalisten, der das mal untersucht hat. Blosz dessen Buch habe ich nicht gelesen und die Details dazu sind mir auch gerade entgangen.
Die Familie Mohn gehørt aber dazu.
Oder das „Opfer der Umstaende“. Was fuer Umstaende denn? Kann ich (hier) nicht in kurz sagen, weil es einfach zu kompliziert und langreichweitig ist. Aber einige wenige Aspekte dieser Umstaende habe ich ja auch in diesem weblog schon ein paar Mal angesprochen.
Und der Quatsch mit den „Geheimdiensten am Hacken“. Mhm … offensichtlich kann man das was ich schrieb, auch als Aufruf zur Gewalt lesen. Auch wenn man dafuer bøswillig (oder dumm) den Gesamtzusammenhang dieses Artikels uebersehen muss. Aber es waere nicht das erste Mal, dass dies passiert.

Abschlieszen møchte ich diesen Beitrag deswegen mit einem Zitat von Timothy Leary:

Think for Yourself – Question Authority
(via TOOL, Salival, Third Eye)

Wobei natuerlich nicht zu vergessen ist, dass dies selbstverstaendlich auch die (scheinbare?) „Authority“, die man ueber sich selbst und seine eigenen Gedanken, Meinungen und Handlungen hat, betrifft!

Welches Produkt soll denn hier eigentlich angepreisen werden?

WerAuchImmer1

Warum ich dieses Bild fotografierte ist ja wohl ziemlich eindeutig.
Ich mag es auch nicht weiter „besprechen“. Ich denke, es ist es klar genug, in welchem „Lichte“ die Frau auf dem Bilde repraesentiert wird und welche Wirkung es auf den Betrachter haben soll. Ebenso sollte es fuer die Leser dieses weblogs mittlerweile recht einfach sein, vorherzusehen, was ich dann noch darueber schreiben wuerde, warum ich das scheisze finde.

Darum zitiere ich lieber gleich aus dem teilweise sehr ergreifend geschriebenen Artikel „To my daughter on Father’s Day: Sorry I used to be a sexist„.

I hope that someday, when both you and your younger brother get older, you’ll read this and neither of you will have any idea what I’m talking about.

Es lohnt sich den ganzen, relativ kurzen Artikel zu lesen. Auch wenn dies bezogen ist auf die vereinigten Staaten von Amerika, so sind die dort genannten Beispiele  doch nahezu eins zu eins auch in unsere europaeische Gesellschaft zu uebertragen. Ebenso die Implikationen, die dies fuer Frauen hat.

Ich hoffe ebenso, dass wenn die naechste Generation dies liest, diese keine Ahnung hat, worauf ich eigtl. hinaus will. Aber nicht der Ignoranz wegen (die die jetzige Generation dazu bringt, nicht zu verstehen, worauf ich hinaus will), sondern weil es so normal ist wie heutzutage das Wahlrecht fuer Frauen (bei uns) oder dass diese auch Hosen tragen.

Die (in Echtzeit) neueren Filme praesentieren uns viele neue Charaktere in neuen Kostuemen.
Ebenso die Zeichenserie „Clone Wars„, welche zudem auf zahlreiche dieser Charaktere detaillierter eingeht und uns eine Fuelle an weitere neuen Charakteren bescherte.

Da ich mich damit aber nicht so gut auskenne, ist die geschriebenen Zugehørigkeit der Figuren auf dem naechsten Bild, reine Spekulation.

Ich denke hierbei:

ARF Trooper

handelt es sich um Advanced Recon Force (ARF) trooper. Schaut man sich aber mal die Bilder auf der Seite hinter dem Link genauer an, dann sind da doch so einige Unterschiede, die mich etwas daran zweifeln lassen.
Nun ja, nicht so wichtig. Dennoch ein cooles Kostuem, vor allem des Helmes wegen.

Bei diesem hier handelt es sich um einen Clone Commando:

Commando

An einigen Stellen (bspw. den dicken Schultern oder Knieschuetzern) sieht man, dass das Kostuem direkt der Zeichentrickserie nachempfunden wurde. Solche proportionalen „Ungereimtheiten“ sehen dann animiert gut aus, wirken aber etwas unpassend in der „richtigen Welt“. Es fand also keine Transformation in eben diese „richtige Welt“ statt, durch bspw. verkleinern der Schultern.
Dies liegt vermutlich unter anderem daran, dass die 501st Legion letztes Jahr beschlossen hat, derart transformierte Kostueme nicht mehr zu akzeptieren. Vermutlich, weil dann der Gesamteindruck einfach nicht mehr stimmig ist. Oder vllt. auch, weil dann unnøtigen Streitereien Tuer und Tor geøffnet ist.

Ganz eindeutig zu erkennen ist Commander Cody:

Cody

Der kleine Mann hat ja ein, diesem Charakter nachempfundenes, Kostuem.
Es ist eigtl. auch eine tolle Ruestung, fuer Leute, die sich dafuer interessieren. Dies liegt an den zahlreichen Details, insb. was den Helm betrifft.
Deswegen bin ich auch am ueberlegen, mir so ein Kostuem zuzulegen.

Dummerweise lassen sich Clone-Ruestungen nicht so richtig via Flugzeug transportieren. Auszerdem sind die nicht dafuer gemacht, dass richtige Menschen die tragen. Man kann sich wohl nicht mal alleine den Helm aufsetzen. Und gerade bei dem hier auf dem Bild, sieht die Ruestung so aus, als ob sie zu klein waere (was durchaus sein kann) und deswegen sieht es meiner Meinung nach nicht so gut aus.
Naja, mal schauen.

Diese junge Dame hier ist Barriss Offee.

Barriss Offee

Eine Jedi, somit zu den „Guten“ gehørend und deswegen kann ich zu ihr nicht so richtig viel sagen. Aber gefreut habe ich mich, dass sie da war.

Das beeindruckentste aller Kostueme dieser Veranstaltung war dieser alte Wookie:

alter Wookie

Bei mir weht ja ab und zu mal ein kaltes Lueftchen noch durch (auch wenn es nicht viel hilft), aber der Mensch in diesem Kostuem muss wohl sehr aufpassen, dass er nicht dehydriert.

(Wie auch beim letzten Beitrag in dieser Serie, sind auch diesmal wieder alle Bilder meiner liebsten Frau zu verdanken.)

Das uebliche Problem: wie schreibe ich es auf?
„Aus den ersten Filmen“? … mhm, in Echtzeit oder in fiktiver Zeit?
„Aus den alten Filmen“? … na sooooo neu, sind die „neuen“ Filme auch nicht mehr. Auszerdem wird es dann doppelt verwirrend, wenn bald  die naechste Trilogie anfaengt.
Also doch wieder das fuer Nichtauskenner vermutlich verwirrende, aber definitv korrekte „Episode IV-VI“

Wieauchimmer, hier auf diesem Weblog noch nicht zu sehen war Prinzessin Leia. Hier ist sie nun endlich:

Leia

Selbstverstaendlich fragte ich, ob ich dieses Bild hier verøffentlichen darf.
Die junge Dame hat uebrigens noch mehr nette Kostueme. Falls es wen interessiert, der møge bei facebook mal nach „CosplayAigueMarine“ schauen.

Einen schønen Imperator gab es auch zu sehen:

Imperator

Der alte Mann kann kaum krauchen, aber muss dort mitten ins Getuemmel rein. Versteh einer die Leute.

Ich hatte keine Lust heraus zu finden, wer dies ist:

keine Ahnung, wer das ist

Es kønnte einer der Gaeste in Jabbas Palast sein. Prinzipiell kønnte es aber auch ein Besucher des Podrennes aus Episode I sein. Das Kostuem sieht aber sehr nach der alten Trilogie aus und ich bin zu faul, fuer dieses kleine Stueckchen Information mal laenger zu recherchieren.
Denn die Hauptsache ist, dass dies ein ziemlich tolles, und seltenes, Kostuem ist :)

… … …

Ein paar Stunden spaeter.

… … …

Das hat mir keine Ruhe gelassen und nun habe ich doch mal geschaut, wer das ist.

Meine Vermutung war richtig. Es ist tatsaechlich jemand aus Jabbas Palast. Es handelt sich bei dem Charakter um Saelt-Marae auch bekannt als Yak-Face.

(Alle Bilder dieses Artikels wurden, wie so oft, von meiner liebsten Frau erstellt.)

Im Gegensatz zu den vorherigen Eintraegen in dieser Miniserie, faellt mir hierzu nichts „Geschichtenerzaehlendes“ ein. Deswegen folgt einfach nur eine Beschreibung der gesehenen Sachen.

Da Lego die Lizenz fuer Star Wars Steckkløtzchenmodelle hat, waren diese Firma und einige Kløtzchenenthusiasten natuerlich auch auf der CEII vertreten.

Zum Verkaufsstand bzw. dem offiziellen Ausstellungs“raum“ schreibe ich nichts.

Die Enthusiasten hingegen haben ein paar berichtenswerte Sachen auf die Beine gestellt.

Ein paar Nachempfindungen von Filmszenen mit Legomodellen und Figuren, habt ihr ja schon in einigen vorherigen Beitraegen  bewundern kønnen. Darum will ich euch, meine lieben Leser, damit nicht unnøtig langweilen.

Bei den Modellen in Originalgrøsze, kann man das mit dem „auf die Beine gestellt“ sogar wørtlich nehmen. Wie zum Beispiel bei diesem Jango Fett bzw. Captain Rex:

Lego Jango Fett und Captain Rex

Kurios wird es, wenn Lego(mini)figuren grøszer gebaut werden, wie bespw. dieser Yoda bzw. Rebellenpilot:

Lego Figuren nachgebaut

Durch die (beinahe) Omnipraesenz eben solcher Minifiguren in unserem Haushalt, bin ich es gewohnt, diese zu sehen. Deswegen dauerte es eine ganze Weile, bevor ich ueberhaupt realisierte, was da eigtl. steht und wie kurios dies ist.

Ganz besonders beeindruckend war aber dieser Sternenzerstører:

Lego Star Destroyer

Das Modell war mindestens zwei Meter lang.
Wer die Details mal anschauen will, sollte dieses Bild anklicken. Anders als meistens erfolgt dann eine Weiterleitung zu einem Bild mit einer høheren Aufløsung.

Haben møchte ich das aber nicht. Ist mir zu grosz. Das kann nicht mal einfach so auf’m Buecherregal stehen.

Im naechsten Beitrag dieser Serie geht es dann endlich los mit dem, worauf ihr, meine verehrten Leser, sicherlich schon mit Spannung wartet: Kostueme :) .

 

Bisher dachte ich immer, dass wir hier „unter uns“ sind.

In den Ferien wurde ich dann aber darauf aufmerksam gemacht, dass hier mindestens eine Person mitliest, die mich eigtl. nicht so „radikal“ kennt.
Ich denke, dass diese Person mich schon als kritisch bis marktschreierisch wahrgenommen hat in der Vergangenheit. Und sicherlich zwar als ganz normal, aber schon ein bisschen anders, als die Anderen.

Aber insb. die oft doch sehr persønlichen (und noch øfter unausgegorenen) Gedanken, welche ich in der Katergorie „Scharfe Tanten“ darlege , haette ich nicht so mit dieser Person geteilt. Manchmal wirken diese ja mglw. doch etwas „kinky“ (die dtsch. Uebersetzung dieses Begriffes ist nicht passend, deswegen lasse ich den englischen Ausdruck so stehen).
Mindestens haette ich nicht explizit auf Porn verwiesen in der Kommuniktion mit dieser Person.
Und auch wenn dem oft nicht unbedingt so sein muss, so wird ja doch durchaus das Geschriebene mit dem Schreiber assoziiert. Da stellt sich natuerlich die Frage, ob ich møchte, dass jemand den Eindruck hat, dass ich bspw. BDSM praktiziere. So ganz ohne weiteres Hintergrundwissen, nur durch das Lesen meiner Artikel mit all den weiterfuehrenden Links.
Die Frage kann ich nicht mal beantworten, ob ich das „møchte“. Vermutlich nicht, denn mit Sex und so, da spricht man nicht drueber und schon gar nicht, wenn es von der christlich gepraegten Norm abweicht. Aber zumindest ist es mir mittlerweile relativ schnuppe, wenn die Leute das assoziieren, nur weil ich mal was drueber geschrieben habe.

Auch die „Offenbarung“ als Anarchist (im kropotkinschen Sinne) und all die Aeuszerungen/Gedanken dazu, ist etwas, mit dem ich mich dieser Person gegenueber zurueck gehalten haette. Denn hierbei ist es wie mit dem Begriff „Hacker“. Dieser wird von der Øffentlichkeit und den Medien, vøllig falsch und tatsachenverdrehend mit „Verbrechern“ gleichgesetzt. Der Begriff „Anarchist“ nur eben mit „Terroristen“ und einer „Jeder fuer sich und ich zuerst“ Mentalitet.
In meinem gewøhnlichen sozialen Habitat ist dies nicht so schlimm, weil ich da auch auszerhalb der Bruchstuecke dieses weblogs ueber dies und andere (aber durchaus zusammenhaengende) Dinge rede. Derartige (falsche) Assoziationen mindestens also nicht mehr so stark ausgepraegt sind.

Es gibt natuerlich einen Grund, dass ich auszerhalb meines gewøhnlichen sozialen Habitates derartige Sachen nicht so explizit kund tue. Dieser ist, dass ich mein Bild, welches andere Leute von mir haben, manchmal (aber meistens nicht) ganz direkt beeinflusse(n møchte).
Dieser Wunsch nach Beeinflussung geschieht wiederum aus verschiedenen Gruenden und jeder mag sich selbst ueberlegen, welche dies sein kønnte.
Und auch wenn ich mit dieser Person ein durchaus freundschaftliches Verhaeltniss pflege, so hat es doch die halbwegs „professionelle Ebene“ nie verlassen.
Gluecklicherweise handelt es sich dabei um eine intelligente Person. Der aus Ignoranz und Dummheit folgende „worst case“ all des oben Geschilderten wird deswegen sicherlich nicht eintreten.

Auszerdem ist nun das Kind in den Brunnen gefallen, bzw. ist die Katze aus dem Sack.

Deswegen: ich werde auch weiterhin dabei bleiben politisch, gesellschaftlich und sozial provozierende (?) Aeuszerungen hier nieder zu schreiben.

 

Und dann war da noch so ein Gespraech in meinen Ferien, welches mich tagelang mit so einem „Borg“-Gefuehl zurueck liesz.

Spaeter dann konnte ich nicht anders, als diesbezueglich wieder auf den „So ist das nun mal mit dem Glauben“-Standpunkt zurueck zu fallen.
Glauben kann man nur akzeptieren. Aber im eigenen „System“, mit dem (durch Tatsachen gestuetzten) besseren Set an „Eigenvektoren“ kann man das nicht begreifen. Und auch wenn es fuer die gesamte religiøse Idiotie auf der Welt gilt, so ist diese Aussage nicht darauf beschraenkt und in diesem Falle auch nicht als Kommentar zur Religion gemeint.

Zumal man gegen die Erklaerungs- und Rechtfertigungsversuche des gegebenen Weltbildes sowieso nicht ankommt. Denn fuer die betroffene Person sind diese vøllig logisch und plausibel. Dies gilt natuerlich fuer alle Menschen und zahlreiche Situationen und ist nicht nur bzgl. des oben erwaehnte Gespraeches gemeint.
Ich nehme mich davon auch nicht aus; auch ich versuche meine kognitiven Dissonanzen aufzuløsen.

Deswegen: ich schreibe TROTZDEM weiter wie bisher. In der Hoffnung, dass das Eine oder Andere, wenigstens ab und zu mal zum drueber Nachdenken anregt. Und mglw. wird  dadurch im Kleinen, und auf ganz lange Sicht, die Welt ein Stueckchen besser. Zumindest bei mir hat das so funktioniert.

Auszerdem schrieb ich ja bereits hier, dass all dieses Argumentieren ein Teil meines Selbst ist und ein wesentliches Werkzeug, wie ich zu meinen Ein- und Ansichten bzw. Standpunkten gelange.

Und wie sagte Dietmar Dath (wer sonst?) in einem Interview so passend:

[…] Kritik […] [ist die] Entfaltung des Gegenstandes aus seinen Widersprüchen.

Oder um auf das „System mit den besseren Eigenvektoren“ von oben zurueck zu kommen. Was ich schreibe und wie ich schreibe ist ein Versuch, eine Transformation aus „meinem System“ in ein „anderes System“ zu finden. Um es irgendwann vielleicht dann doch etwas besser zu begreifen.
Mglw. gibt es so eine Transformation aber nicht.