Das haette ich ja gern mal waehrend des Selbstreinigungsprozesses gesehen.

selbstreinigendes_Klo_Berlin

Es kønnte sein, dass dies eines der ganz wenigen Toilettenbilder ist, welches in meine Sammlung aufgenommen wurde, ohne den Standards zu entsprechen.
In diesem Falle duenkt mich, dass ich keine persønliche Beziehung zum Klo habe und es nur fotografierte, weil ich solch Eines noch nie zuvor gesehen hatte. Allerdings ist’s ja auch nicht so schwer, zu urinieren, wenn man sich schon mal im Toilettenhaeuschen befindet. Aber ich habe das Gefuehl, dass ich zu dem Zeitpunkt nicht musste, weil ich es kurz vorher tat. .oO(Es ist nun wohl genug bzgl. meinen Gedanken zur Entstehungsgeschichte des Bildes).

… facebook, twitter usw.“

So wollte ich den Artikel urspruenglich nennen, nachdem ich den bereits hier verlinkten Artikel mit dem Titel „Computer-based personality judgments are more accurate than those made by humans“ las.

Aber irgendwie scheute ich mich schon wieder so einen Beitrag zu verfassen. Das ganze Thema ist zwar immer noch aktuell, aber mittlerweile langweilt es mich, was ihr macht (oder nicht macht). Und zu eurem Glueck zwingen kann ich euch ja nicht.

Deswegen lag das Thema eine Weile rum.

Bis ich ueber „Auto-Generating Clickbait With Recurrent Neural Networks“ stolperte.

Haeh? Wie haengt der Quatsch denn zusammen?

Nun ja, anstatt des (unsexy) „Privatsphaere! Tut was!“-Themas sah ich pløtzlich den ersten Artikel mehr unter dem „Keine Arbeit mehr da!“-Aspekt.

Der zweite Artikel legt dar (wenn auch nicht mit Absicht), wie wacklig das Dogma „Inhalt wird von Menschen gemacht, deswegen muss jeder sich weiterbilden“ ist. Das ist nichts Neues, aber hier ist’s das erste Mal, dass ich euch was ganz Konkretes vor die Nase halten kann.

Aber so weit denken Leute wie ich immer noch: „Ach was soll’s! Keine Gefahr fuer mich! Ich mache keine Katzenbilderartikel, ich bin besser als die, weil meine Ausbildung besser ist.“

Der erste Artikel aber handelt ueber typische, von ausgebildeten Psychologen vorgenommene Arbeiten. Arbeiten also, die ein Studium erfordern. Arbeiten, welche Eigenschaften erfordern, die man sich nicht mal „schnell“ aneignen kann. Mit anderen Worten: dafuer muss man ernsthaft studieren.

Und pløtzlich hatte ich eine Idee, wie ich diesen Artikel doch nochmal in meinem weblog haben kann. Denn …

 

… „Verdammt nochmal, wir haben keine Arbeit mehr! Auch nicht fuer Studierte! Wir muessen das akzeptieren, in aller Øffentlichkeit diskutieren, neue Dogmen finden und die gesamte Gesellschaft muss endlich auf die naechste Stufe der sozialen Evolution steigen!“, finde ich sehr, sehr spannend.

Meine Meinung ist, dass wir vor dieser Entwicklung KEINE ANGST haben muessen! Das ist etwas Gutes, die Menschheit als Gesamtes, und jedes Individuum fuer sich selbst, wird davon massiv profitieren. Es erfordert aber … nun ja, eben neue Dogmen die „Faulheit“ (oder leichter akzeptierbar: die „Arbeit“) betreffend.

 

Meine lieben Leserinnen und Leser møgen bitte beachten, dass ich nicht „ihr, meine lieben Leserinnen und Leser schreibe“ … der Artikel ist naemlich fuer alle gemeint, und nicht nur fuer euch, meine lieben Leserinnen und Leser … selbst wenn nur ihr das lest ;) .

Das war seeeeeeehr lange her … und in dem Zeitraum, in dem das Foto entstand …

endlich …

nach einer Dekade des drauf Wartens …

kam dieser eine, ganze besondere Zeitpunkt – …

der 22. September 2002, …

der Tag an dem ich 22 Jahre alt wurde, …

22 Uhr, …

22 Minuten …

und 22 Sekunden …

… … …

und zack … da war die Sekunde auch schon vorbei … geht ganz schøn schnell, nicht wahr.

Binz_Ferienwohnung

In „Jetzt ist er also doch Schauspieler geworden“ schreibt Dietmar:

Schauspielerei ist aus künstlichen Stilmerkmalen der kontrollierten Selbstentblößung ausgedachter Leidenschaften gemacht […]

Als ich den Satz das erste Mal las, fuehlte es sich an, als ob mir eine fundamentale Wahrheit offenbart wurde.
Aber ich habe nicht verstanden worum es eigentlich ging. Erst nach dem zweiten, dritten, vierten Mal lesen, begann ich dahinter zu kommen, was da eigentlich steht. Und nachdem ich den Satz dann noch ein paar Mal gelesen hatte wusste ich, warum ich …:

– … Mark Wahlberg in Filmen nicht anstrengend, ja ihn sogar ganz passend und amuesant finde – er stellt immer nur sich selbst dar, versucht auch gar nicht etwas anderes darzustellen und sucht seine Rollen auch so aus, dass er nicht in die Bredouille kommt etwas anderes als sich selbst darstellen zu muessen; da ist also nichts ausgedacht und deswegen funktionieren Filme mit ihm auch,

– …bspw. Steve Buscemi oder Christopher Walken (und gewisse andere Schauspieler, die mir auf die Schnelle nicht einfallen) so toll finde – erkennt man in den von ihnen dargestellten Figuren, dass sie sich der Ausgedachtheiten der von ihnen verkørperten Leidenschaften immer bewusst sind; das ist das Ding mit der Kontrolle; in ihrer Arbeit steckt also die Professionalitaet, die wir gern øfter haetten;

– … den meisten anderen Schauspielern wenig abgewinnen kann, versuchen sie doch die „ausgedachten Leidenschaften“ zu „verinnerlichen“, sich von „ihrer Figur steuern zu lassen“ – Prinzip nicht verstanden … schade, aber sei’s drum.

Wenn man das mit Mathe (bspw. in der Schule) vergleicht, so ist der erste Fall mit einer Art Idiot savant zu vergleichen; es kommt immer das Richtige bei raus, aber mehr als genau das geht nicht.
Der dritte Fall sind die Leute, die die Regeln auswendig lernen und es schaffen auf vergleichbare Aufgaben anzuwenden. Damit schafft man auch die Schule und ist ja auch nix verkehrt daran. Wir kønnen ja nicht alle Mathe als begeisterungswuerdig empfinden. Aber Schønheit, Wahrheit und neue Erkenntnis findet sich im Wiederholen nicht … … … jaja, ich weisz. Aber ich will hier jetzt keine Diskussion haben, die auch nur im entferntesten mit Wahrhol zu tun hat!
Und im zweiten Fall letztendlich haben wir dann die wirklich Begabten, die zum Fachfeld wahrhafttig etwas beizutragen haben.

Toll wa! Wie der Dietmar die Wahrheiten mal eben so schnell einfach in einem kurzen Satz versteckt.

War ich letztes Mal zu faul nach mehr Quellen zu schauen, so stiesz ich vor einer Weile auf eine Schatzkiste von wissenschaftlichen Untersuchungen diesbezueglich.

Es ging alles los mit dem Artikel von Kohut et. al. mit dem Titel „Is Pornography Really about „Making Hate to Women“? Pornography Users Hold More Gender Egalitarian Attitudes Than Nonusers in a Representative American Sample“ im Journal of Sex Research.

Gestoszen bin ich darauf via fefe.

Ich zitiere daraus die folgende These:

[…] pornography serves to further the subordination of women by training its users, males and females alike, to view women as little more than sex objects over whom men should have complete control.

Die Untersuchungen in dem Artikel kommen jedoch zu dem Schluss:

Pornography users held more egalitarian attitudes — toward women in positions of power, toward women working outside the home, and toward abortion –than nonusers of pornography.
Toll wa. Geht aber noch weiter:
Further, pornography users and pornography nonusers did not differ significantly in their attitudes toward the traditional family and in their self-identification as feminist.

Hier kønnte man dann ansetzen, ist doch die „traditionelle Famile“ patriarchalisch orientiert. Aber mich duenkt, es ist eher positiv gemeint im Sinne von „das sind ja gar keine perversen Frauenhasser“.

A. McKee kommt in „The relationship between attitudes towards women, consumption of pornography, and other demographic variables in a survey of 1023 consumers of pornography“ zu dem neutralen Schluss, dass …

[…] consuming pornography is not a significant factor in the generation of negative attitudes towards women.

Aber viel wichtiger ist, dass …

The survey suggests that in seeking to understand how negative attitudes towards women are generated in society we should start by asking what issues might be most important, rather than beginning from the assumption that pornography is the major cause of such attitudes.

*Hust*

Vernon et. al. haben in „Pornography, erotica, and attitudes toward women: The effects of repeated exposure“ Studenten pornographischem Material ausgesetzt und auszerdem Leute gefragt, die regelmaeszig in Pornkinos gehen. Die Studie zeigte, dass …

Patrons of the adult theater, who viewed more pornography, had more favorable attitudes toward women than male or female college students.

Zwischendurch mal etwas aus einem anderen Umfeld. Im Artikel „If Pornography Is the Theory, Is Inequality the Practice?“ schreibt T. McCormack:

„[…] the enemy of gender equality is the stereotype of the idealized traditional woman, not the one-dimensional lust-driven nymphomaniac of pornography.“

Auszerdem …

„Censorship, it is suggested, infantilizes women and contributes to their dependency.“

Auf zum naechsten Artikel.

P. J. Wright schreibt in „U.S. Males and Pornography, 1973–2010: Consumption, Predictors, Correlates“ die These der Schaedlichkeit von Pornographie unter einem anderen Gesichtspunkt nochmal nieder:

„Moralists“ […] have argued that pornography promotes a permissive approach to sexual relations. Public health researchers have hypothesized that pornography encourages epidemiologically risky sexual behavior.

Und benutzt dann …

[…] cross-sectional General Social Survey data gathered between 1973 and 2010 to assess these claims for empirical support

…  um zu dem Schluss zu kommen, dass die Moralisten recht haben:

[…] pornography consumption was associated with having more positive attitudes toward teenage sex, adult premarital sex, and extramarital sex.

Nun kann ich aber nichts Schlimmes daran sehen, dass Jugendlichen ihre Sexualitaet zugesprochen wird. Auch Sex ohne Heirat ist wichtig. Alice Schwarzer hatte dazu vor langer Zeit schonmal was zu geschrieben.
Sex auszerhalb der Ehe ist ein schweres Thema. Der Gesellschaft in der wir leben sei Dank. Aber zur „traditionellen Familie“ schrieb ich oben schon was und im Lichte dessen muss ich sagen, dass ich ganz froh bin, dass die Moralisten Recht haben. Zeigt es doch, dass Porn hilft, diese Gesellschaft in eine Richtung zu transformieren, von der ich denke, dass sie besser fuer alle (!) Menschen ist.

Und auch die „public health researchers“ haben Recht:

[…] pornography consumption was associated with having more sexual partners […]

Ich finde das gut, wenn Maenner und Frauen keine Angst vor ihrer Sexualitaet mehr haben und alles ausprobieren, was sie gern ausprobieren møchten :) . Allseitiges Einverstaendnis natuerlich vorausgesetzt.
Also auch hier ist es eher von Vorteil zu sehen, dass die Befuerchtungen dieser Personen zutreffen.

Und all diese positiven Dinge gelten nicht nur fuer Maenner, sondern explizit auch fuer Frauen, wie M. Funk in ihrer Studie mit dem Titel „United States Women and Pornography Through Four Decades: Exposure, Attitudes, Behaviors, Individual Differences“ zeigt.

Also alles gut? NEIN! Noch lange nicht.

Schuhe
Aber ich denke, dass wir auf dem richtigen Weg sind :) .

Und noch ein Gruppenmeeting.

Das Konzept dieses Hauses beruht darauf. Dass Leute ja auch bei einem Meeting „was erleben muessen“. Einen Flauscheraum kann man dort begehen (und sich auch hinlegen, wenn man møchte). Ansonsten hatte ich aber nicht den Eindruck, dass es dort Dinge gibt, die man sich nicht auch am normalen Arbeitsplatz organisieren kønnte.

Wieauchimmer, so ist das eben im Kapitalismus. Da wird man nur verrueckt, wenn man versucht das zu verstehen.

Otis Sanserom

J’onn J’onzz, ist einer der mir liebsten JLA-Mitglieder und er ist (etwas ueberraschend) auf Platz 43 der Top 100 Comic Book Heroes.

Ein Marsianer, der aus Versehen (und nicht durch eigenes Verschulden) auf die Erde gelangte und dem die Rueckkehr nicht gelang. Er ist der letzte Ueberlebende seiner Art und Gruendungsmitglied der Justice League.

Auf der Erde nimmt er die Identitaet des Detektives John Johnes an und seine grøszte Schwaeche ist Feuer.

Ich wuerde gerne viel mehr zu ihm schreiben, aber leider gab es in Dtschl. nie viel Material zu ihm. Die JLA war sein einziges Betaetigungsfeld, welches mir zugaenglich war.

Martian Manhunter

Seine Glatze find ich gut :) . Und den flauschigen Mantel. Insbesondere das Teil, was da hoch steht (wieauchimmer man das nennt .oO(Kragen vielleicht?) ).

Haeh? Mich duenkt der ist in Berlin. Aber was ich dort tat, das weisz ich beim besten Willen nicht mehr. Sicherlich schaute ich mir eine Ausstellung an.

MartinGropiusBau2

Bitte gehen sie weiter, hier gibt es (mal wieder) nichts zu sehen.

MartinGropiusBau1

Und hier auch nicht.

Kongsvoll … da hab ich die beste Mahlzeit meines bisherigen Lebens bekommen. Moschusfleisch.

Ohne Abstriche einen Tagesausflug wert, wenn man in der Naehe ist.

Ich war beruflich da. Arbeitsgruppenausflug. Strategiemeeting. Die Strategie war Mist, aber alle fanden die sooooooooooooo toll. Also alle auszer mir. Der Einzige, der wirklich Ahnung hatte (natuerlich ich, wer denn sonst!). Wie ich so in Gespraechen mit einem ehemaligen Kollegen erfahren habe, wurde diese Strategie ganz still … oehm … nicht mehr weiterverfolgt dann irgendwann. Aber wer bin ich denn, dass man mal zuhørt was ich zu sagen habe und nicht nur den „Nun sind wir hier alle so sozial und finden das alles zusammen supergut“-Mist faehrt.

Ach wie auch immer. Des Essens wegen hat es sich gelohnt.

Hier die Toilette in der Naehe des Raumes, in dem das Meeting stattfand:

Kongsvoll Møterom

Eigentlich ganz nett :) .

Und hier die Toilette auf dem Zimmer, in dem ich uebernachtete:

Kongsvoll rom 12

Dieser Fuszboden! Eine Pracht :)

Vor vielen Monden, als ich noch studierte, stolperte ich ueber ein Dokument mit dem Titel „Nuclear Weapons Effects“. Das landete dann erstmal im „Zum lesen“-Ordner.

Ueber die Jahre wurden Dateien verschoben, Betriebssysteme neu installiert, neue Computer gekauft usw. usf. Irgendwann hatte ich es vergessen.

Aber alle paar Jahre nervt mich die Unordnung und ich versuche aufzuraeumen. Meist eher erfolglos. Beim letzten Mal als ich dies versuchte, stiesz ich dann nach vielen Jahren auf dieses Dokument. Und es landete im „Zum Ausdrucken“-Ordner.

Der „Zum Ausdrucken“ Ordner ist ein Konzept, welches bei mir viel besser funktioniert als der „Zum lesen“-Ordner. Auch hier liegen die Dateien manchmal wochenlang drin rum, aber bisher (so ca. die letzten fuenf Jahre) hab ich noch alles da wieder weggelesen. Andererseits schiebe ich da nicht nur Dateien hin, sondern schaue regelmaeszig rein, um ein gewisses Archiv zu aktualisieren, oder weil da auch andere Druckvorlagen drin liegen. Es ist also zu bedenken, was hier eigentlich verglichen wird.

Wieauchimmer, ich wollte eigentlich gar nicht ueber Ordner auf meinem Computer reden.

Das Feine an genau diesem besagten Dokument: es ist relativ kurz und besteht zum grøszten Teil aus Tabellen, um einen groben Ueberblick zu verschaffen. Leider  finde ich es im Netz an nur einer Stelle. Bei irgendwelchen „Survival“-Spinnern im freiesten aller freien Laender. Da linke ich nicht drauf.
Es gibt zahlreiche andere Dokumente (bspw. das hier), die sind aber meist deutlich umfangreicher und eher keine so leichte „Unterwegslektuere“. Also leicht im Sinne von Masse.

Nach all dem kann ich nun endlich auf das eingehen, was der Titel dieses Beitrags bereits andeutet.

Dies hier ist Tabelle XII:

Blast_effects

Bei pløtzlichen Uberdruecken, welche bereits erbebensichere Gebaeude schwer schaedigen (das bedeutet, dass wesentliche Anteile der tragenden Strukturen dieser Gebaeude zerstørt werden), ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch stirbt relativ gering.

So aus dem Zusammenhang gerissen, mag das zynisch klingen, hat aber ganz konkrete Auswirkungen, insb. fuer den Katastrophenschutz.

Es bedeutet naemlich, dass nach einem Atomschlag massiv zerstørte Wohngebiete sehr sehr viele noch lebende Menschen beinhalten, die relativ ungeschaedigt sind, aber eben in den Kellern kollabierter Haeuser.

Mangels Wissens kann ich hier nicht weiter drauf eingehen, inwiefern sich besagter Katastrofenschutz vorbereiten kønnte auf drartige Szenarien. Aber dies zeigt deutlich, wie wichtig Information ist. Dachte ich doch bisher, dass man sich in gewissen Gebieten rund um Ground Zero um nichts kuemmern braucht.

Auszerdem stellt sich auch hier wieder die Frage, inwiefern man sich mit Gedanken/Szenarien auseinandersetzen sollte, auch wenn man da total dagegen ist. Es kønnte ja wichtig sein. Oder zumindest den eigenen Horizont erweitern.