In letzter Zeit duenkt mich, dass das Thema „Roboter / kuenstliche „Intelligenzen“ nehmen uns die Arbeit das Malochen ab“ praesenter ist in der gesellschaftlichen Diskussion. Am Bezeichnendsten fuer mich war mglw. eine Zufallsbegegnung im Zug mit einem Amerikaner. Als wir durch Zufall auf dieses Thema zu sprechen kamen, meinte er, dass dies sehr viel diskutiert wird in den USA.

Dass ein groszer Teil der arbeitenden Bevølkerung „Bullshit Jobs“ hat,  dass es einfach keine „traditionelle Arbeit“ mehr fuer Menschen gibt (und wir kønnen nicht alle Programmierer werden!), dass das auch (und insbesondere) studierte Leute wie mich betrifft, und dass das alles ueberhaupt nicht schlimm ist und wir alle diese Entwicklungen mit offenen Armen empfangen sollten, wurde (und wird) gerne von mir hier besprochen. Gern auch eingebettet in allgemeinere Theorien.

Ich denke, dass ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, die Wichtigkeit des Themas erkannt habt und in der Zukunft auch ohne meine immer wiederkehrenden Tiraden diesbezueglich auskommt. Daraus folgt natuerlich, dass ihr auch ohne meine Hilfe fuer diese tolle Zukunft „werben“ werdet und versucht, den Menschen ihre Aengste zu nehmen :) .

Nicht vergessen: Fuer andere zu arbeiten ist ganz grundsaetzlich Scheisze! Cooler ist’s, tolle Sachen fuer sich selbst (und andere) zu machen, fuer die man sonst keine Zeit hat, weil man ja fuer andere arbeitet. Und weil das „Endziel“ zugegebenermaszen etwas erschreckend auf die meisten Menschen wirken wird, kann man ja erstmal fuer eine deutlich reduzierte Arbeitszeit argumentieren. Dass das besser fuer alle ist (nicht nur fuer die Arbeiter), wurde erst neulich wieder gezeigt.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich sehe dieses Thema als hier in diesem, meinem, Weblog als mehr oder weniger fertig besprochen an.

Nur derer ganz konkrete Beispiele, wie Roboter oder kuenstliche „Intelligenzen“ nun das machen, was bisher Menschen taten, hatte ich bisher erst eines. Deswegen werde ich in der Zukunft meine Augen offen halten und euch hier mit weiteren Robotern/kuenstlichen „Intelligenzen“ konfrontieren. Insbesondere, weil wir diese auch selten als das wahrnehmen, was sie sind: Befreier der Menschheit aus den Klauen des Malochens. Es wird noch etwas dauern, bis wir auch aus den Klauen des Kapitalismus befreit sind. Oder etwas provozierender und in alten Dogmen gesprochen „Arbeitsplatzvernichter“ .oO(Iiiiiih … da ekelts mich, wenn ich solche alten und mittlerweile offensichtlich falschen „Weltanschauungsrahmen“ mit derartigen Wørtern heraufbeschwøre).

Heute zeige ich euch gleich vier Roboter/kuenstliche „Intelligenzen“.

Die ersten zwei sind vom Flughafen in Oslo (aber die stehen nicht nur dort):

Die Menschen, welche einem den Platz im Flugzeug zuweisen, das Flugticket aushaendigen und das Gepaeck klar machen sehen nun so aus:

Und ich finde das gut! Steh ich deswegen doch nicht mehr in langen Schlangen und habe mehr Zeit zu lesen.

Und die Menschen welche einem im Hotel willkommen heiszen und den Zimmerschluessel geben, haben nun eine aehnliche Form:

Man beachte die Fliege. Tihihi … Anthropomorphismus finde ich immer witzig.

Und als letztes dann die Transformation der Personen, welche in Restaurants die Bestellung und Bezahlung entgegen nehmen:

Die haben zumindest niemals schlechte Laune.

Ist das alles toll? Meine persønliche Meinung auszer Acht lassend, denke ich, dass dies die falsche Frage ist. Richtige fuehlt sich die Frage an: kann man im Kapitalismus verbieten, dass die Kapitalisten Roboter kaufen, anstatt Menschen einzustellen? Der oben verlinkte Artikel zu Schumpeters Kapitalismustheorie beantwortet dies teilweise. Und Beides spielt in meine eher positive Interpretation der um uns vorgehenden Ereignisse.

Da war ich mal zum klettern … lange ist’s her :( .

Das rosa Toilettenpapier ist ’ne Wucht ;) .

Mein erstes Mal in Paris. Ich war und bin von der Stadt sehr angetan. Frankreich finde ich sowieso toll. Liberté, égalité, fraternité! Das ist gar nicht so weit vom Anarchismus entfernt.

Aber wieauchimmer. Das Hotel in dem wir wohnten war … mhm … das Gegenteil von den Standardhotels die heutezutage leider so weit verbreitet sind.

Die Toilette dort war diese hier:

hotel_des_mines1

Hach! Das gesamte Setting ist ein Traum! Die Farben! Die Anordnung! Der Buckel im Toilettensitz.

Man sieht, dass dieses Bild gemacht wurde, noch bevor ich meine Kunst als Kunst wahrgenommen und Standards ausgearbeitet hatte. Deshalb die komische Ansicht. Offenbar war ich selber auch nicht so sehr zufrieden und stellte mich deswegen auf die Dusche fuer ein Bild aus einer anderen Perspektive:

hotel_des_mines2

Mhmmmmm … der Standard wurde dann ein Mix aus beiden Ansichten.

Ich erinnere mich, dass es mir der Spuelungsaktiviermechanismus ganz besonders angetan hatte. Ich fand den total kurios.

Deswegen gibt’s den nochmal in grosz:

hotel_des_mines3

Das ist an und fuer sich eine ganz normale Sache, aber dadurch, dass ich davon ein Foto habe, erinnere ich mich auch an meine Ueberraschung, als ich das erste Mal damit konfrontiert wurde.

Das ist also einer der vielen unbewussten „Meilensteine“ in meiner Entwicklung. In diesem Falle fuer eine ziemlich unbedeutende Sache. Aber das Leben ist voll mit solchen Sachen. Eben noch hat man nicht mal an sowas gedacht, pløtzlich wird man damit konfrontiert, und dann ist es ganz normal und man erinnert sich nicht mal mehr dran, dass es mal anders war. Es sei denn, es gibt ein Zeugnis davon :) .

Die Welt ist voll mit solchen „neuen“ Dingen. Permanent wird man damit konfrontiert. Und dann wundert man sich und das Leben wurde wieder bereichert aufgrund der Verschiedenheiten in dieser Welt. Fantastisch! Mehr davon!

Da faellt mir noch eine andere Sache ein.

Im Moment bin ich dabei meine Buecher zu katalogisieren. Und da stolperte ich ueber die Quelle der Ideen und Vorstellungen die ich von einer ganz bestimmten (wenn auch hier irrelevanten) Sache habe. Und da dachte ich: .oO(Ach hier ist das her. Ja stimmt. Ich erinnere mich, dachte aber, dass das von woanders ist). Und dann versuchte ich mich dran zu erinnern, was ich von dieser Sache hielt, bevor ich dieses Buch las. Und ich konnte mich nicht so richtig dran erinnern. Nur so ganz diffus. Als ob das schon immer so war. War es aber nicht. Denn meinen Weg ging ich Schritt fuer Schritt und es war gerade NICHT alles schon immer so.

Aber genug! Dies ist eine schøne Toilette. Und noch feiner ist es, dass so ein Alltagsgegenstand mehr bedeuten kann als nur „Alltagsgegenstand sein“ :) .

Nun begleitet euch, meine lieben Leserinnen und Leser, mein Weblog schon so lange.

Erst war’s interessant und teilweise amuesant. Damit kann man aber keinen Weblog auf die Dauer fuellen. Entsprechend hatte ich Muehe wenigstens einen Artikel pro Monat zu schreiben. Und des Øfteren gelang es mir nicht.

Dann aber fing ich an hier ganz bewusst meinetwegen und mir zu Liebe zu schreiben. Der Ausgangspunkt dafuer war, dass ich euch meine Kunst zugaenglich machte.

Zu diesem Zeitpunkt geschah aber ganz viel. Ich kam mit wunderbaren, (mir) neuen Ideen in Kontakt und wollte es gern mitteilen. Und so entwickelte sich dies hier ueber die Zeit immer mehr zu einem Logbuch meiner Entdeckungsreise, bezueglich des  Versuchs, des Verstehens der menschlichen Verfassung (auf so herrlich vielen Ebenen).

Trotzdem das hier fuer mich war, aenderte ich ganz bewusst (aber nicht immer) meinen Schreibstil. Dies, damit ihr, meine lieben Leser und Leserinnen, an meiner Begeisterung fuer diese Themen besser und leichter teilhaben kønnt :) .

Im Laufe der Jahre bekam ich dann auch mehr und mehr mit, dass all mein Schreiben (und oft genug Schimpfen) ein paar Tropfen dazu beigetragen haben, dass Menschen ihre Meinungen und Einstellungen bezueglich bestimmter Dinge aenderten. Dies hoffte ich zwar irgendwie, rechnete aber nicht damit.

Und nun denke ich seit geraumer Zeit mehr und mehr daran aufzuhøren.

Ist alles gesagt? Mitnichten! Und selbst wenn, dann gibt es genuegend Dinge, die immer und immer wieder gesagt werden muessen.

Ist meine Reise am Ende? Antropomorphe Gestalt behuete mich davor!

Langweile ich mich? Ja etwas, denn zur Zeit habe ich das Gefuehl, als ob ich nur verschiedene Varianten des bereits Gesagten wiederhole.

Gehen mir die Themen aus? Auf jeden Fall gehen mir die Bilder aus. Beliebte Kategorien kommen bald zu einer Art von Abschluss. Bezueglich der Themen gilt aber vielmehr die Antwort zur vorhergehenden Frage.

Ist es Zeit fuer neue Projekte? Na klar! Ich wuerde sooooo gerne eine Ausstellung meiner Kunst auf die Beine stellen. Auch habe ich ein paar Ideen fuer ganz andere Kunstprojekte. Dank an die „Berliner Gruppe“ fuer die vielen Inspirationen :).

Ist mein Leben anders? Absolut! Dank an euch, die mich auf meinem Weg begleiteten und unterstuetzten wann immer es nøtig war. Ihr wisst wer ihr seid :) .

Werde ich wirklich und wahrhaftig aufhøren? Vermutlich nicht. Es fuehlt sich eher so wie beim Zocken an. Aber ich habe auch mit Freude in den letzten Jahren gemerkt, dass ich mehr Ideen zum und mehr Lust auf’s Schreiben habe, je mehr ich eben dies tue. Ich nehme an, die Umkehrung ist ebenso wahr. Deswegen mag ich nicht sagen, was passieren wird.

Aber mindestens bis hierher war’s meistens echt super schøn :) .

Und wer haette das schon gedacht, damals, vor bald einer Dekade, dass ich so weit komme?

 

1.000.999, 1.000.999.998.997 und 1.000.999.998.997.996.995.994.993 sind uebrigens Primzahlen … tihihi.

Denn mir faellt im Moment nichts ein zu schreiben. Aber irgendwie ist das ja auch Ausdruck des ganzen Dingens hier. Immer noch die selben und gleichen Probleme. Ich kønnte mich nur wiederholen. Aber gerade fehlt mir der Aufhaenger. Deswegen nur eine Erinnerung.

glitter

Mich duenkt an diesem Orte war ich waehrend meiner ersten Tagung. Das wuerde dann bedeuten, dass ich dort eines der leckersten Gulaschgerichte die ich jemals asz, verspeiste.

regensburghofbraeuhaus2

Das Ambiente dieses Gasthauses war eher rustikal. Leider galt das nicht fuer die Toiletten.

regensburghofbraeuhaus1

Nun ist es schon mehr als ein Jahr her, dass ich euch in dieser Kategorie ein Bild praesentierte. Aber nun hat das Warten ein Ende :)

fucking-right

Weil es beim letzten Mal so schøn war, in den Erinnerungen zu schwelgen, praesentiere ich euch nun, meine lieben Leserinnen und Leser, endlich die Toilette, mit der alles anfing:

pibtl1_1

Wie zu erwarten, dachte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Geringsten daran, einen Standard meiner Toilettenkunst einzuhalten.

Eigentlich fotografierte ich diese Toiletten vor allem aus zwei Gruenden.

Der Zweite war, dass ich die ungefaehr ein Jahr lang jeden Tag „geputzt“ habe. Und mit „putzen“ meine ich, dass ich ’n Eimer Wasser in den Raum gekippt und das etwas verteilt habe, sodass es so aussah wie „frisch geputzt“, wenn die Aufsichtspersonen durchgegangen sind. Ich hab mich sogar freiwillig zum Kloputzen gemeldet. Kein anderer wollte das machen. Mich duenkt, die dachten, dass da wirklich kontrolliert wird. Aber auf die Idee, dass Staubmaeuse im Flur viel leichter zu erkennen sind, als ein nicht geputzter Kloraum, weil der doch so schon oberflaechlich „gemacht“ aussieht, wenn da ueberall noch der Boden feucht ist, da sind die nie drauf gekommen … Tihihihi.

Der erste und viel bessere Grund ist aber hier zu sehen:

pibtl1_2

Ich denke doch, dass jeder sie kennt. Die von mir gern erzaehlte Geschichte, warum ich wasserdichte Mobiltelefone bevorzuge. Hier nun endlich seht ihr das dazugehørige Sitzklo.

Schon interessant, wenn man mal drueber nachdenkt, dass es diese meine Kunst gar nicht gaebe, waere mir mein 3210 damals nicht beim Papierburg-auf-dem-Toilettensitz-bauen ins Wasser geplumpst.

Heute nun, meine lieben Leserinnen und Leser, praesentiere ich euch eine besondere Toilette. Naemlich jene, die dazu fuehrte, dass aus einem „komischen Hobby“ letztlich Kunst wurde. Ganz konkret sind es diese Urinale:

binz_strandpromenade2

Ich war im ersten Paarurlaub den ich jemals hatte. Der wo auch diese Geschichte dazu gehørt. Und wir schlenderten so an eben dieser Strandpromenade entlang. Da entdeckte ich das Toilettenhaeuschen und ich fand das Nebeneinander von Alt und Neu so schøn. Von Ost und West. Von Progressiv und Banal. Wobei mir aber diese Assoziation eben erst in den Sinn kamen. Und natuerlich ist die Reihenfolge der Woerter umgekehrt zur Reihenfolge der Urinale (von links gesehen).
Eigentlich machte ich das Bild, weil ich mir (mich duenkt zu Recht) dachte, dass es eine der letzten Gelegenheiten ist, ein Ost-Urinal in der freien Wildbahn zu fotografieren.

Ein paar Jahre spaeter … mhm … mglw. gar nicht so viele Jahre spaeter … um diesen Zeitraum herum passierte so krass viel … jedenfalls spaeter zeigte ich diese Bilder Arbeitskollegen. Natuerlich fanden die das voll lustig, dass ich Toiletten fotografiere. Aber einer von Ihnen (ein sehr netter Kerl) fing dann an im Spasz ueber dieses Bild zu philosphieren und er sprach auch darueber inwiefern dies Ausdruck von Kunst ist.

Das nahm ich erstmal alles nicht so ernst. Erstmal! … Denn seine Argumente waren durchaus valide. Und diese wirkten unbewusst irgendwie auf mich.

Mehrere Jahren spaeter wurde aus dem Spasz dann Ernst. Und diesem Ernst folgt ihr nun schon seit ueber vier Jahren. Auch irgendwie krass, wenn man mal so drueber nachdenkt.

Ach ja … das dazugehørige Sitzklo:

binz_strandpromenade1

diablo-ii-multiplayer

Diablo II zu installieren geht viel einfacher unter Linux. Man brauch da (fast) nur immer „OK“- und „Weiter“-Knøpfe druecken.

Ich hatte aber zwei Probleme. Das Erste war, dass ich nur eine Kopie des Spiels hatte. Das war leicht zu løsen mittels eines ISO-Abbildes der Spiel-CDs. Aber daraus resultierte dann das zweite Problem: Wine (das Programm um windows-Kram unter Linux zu machen) erkennt virtuelle Laufwerke nicht einfach mal so. Eine kurze Suche førderte die Løsung zu Tage und wie man sieht ging danach alles reibungslos vonstatten.

Ach ja, im Vergleich hierzu fehlt das schøne gruene Netzwerkkabel. Nach ein paar Kabel-quer-durch-die-Wohnung Monaten hat es mich zu sehr genervt und ich kam dahinter, dass Knøpfe nicht nur physisch ausgeschaltet sein kønnen, sondern auch softwareseitig. So wird ditt leider nuescht mit Linux ueberall :( .

Jedenfalls kann nun die gemeinsame Reise von Sohn und Vater in Richtung Osten beginnen :) .