Archive for the ‘Allgemein’ Category

Den Heisenberg hatten wir ja neulich schon. Da bietet es sich natuerlich an zu zeigen, dass seine Wirkstaette auch auf meinem Arbeitsweg liegt:

Methlab

Tihihi

Und nein! Keine Links fuer die Banausen an dieser Stelle. Immer nur Løten … da wird man doch bekloppt!

… tihihi:

Stasi Kameraladen

Da ging ich so vorbei an diesem Schild …

Norwegian Winter QCD

… und dachte mir nichts dabei. Kaufte mir etwas Essen. Ging wieder vorbei an diesem Schild. Gehe ein paar Schritte mehr. Bleibe stehen. Fange zunaechst an zu kichern. Beginne laut zu lachen. Dokumentiere dieses tolle Schild. Und gehe lachend weiter.

Mhmmm … diese fantastische Situationskomik braucht womøglich etwas Erlaeuterung.

„Norwegian Winter“ … die meisten Menschen stellen sich da ja „extreme conditions“ vor.

Dieser Workshop fand zu einer Zeit statt, als es klirrend kalt war. Sozusagen der „… in extreme conditions“-Teil in Echt.

„QCD“ steht fuer Quantenchromodynamik. Die QCD-Energieskala entspricht einer Temperatur von 1012 Kelvin. Das ist so viel: 1.000.000.000.000 – 1 Terakelvin.
Das sieht ja nun erstmal nicht besonders beeindruckend aus. Deswegen schaue sich der interessierte Leser/die interessierte Leserin diese Tabelle an.

Da kommt also der „… in extreme conditions“-Teil eigentlich her.

Toll wa! Wie so ein kleines, unschuldiges Schild, so viel Freude verursachen kann :) .

 

So langsam entwickelt sich das hier zu einem wiederkehrenden Thema. Ich weisz selber nicht so richtig, warum mich das so aufregt.

Dietmar (wer sonst) dazu (Hervorhebungen von mir):

Daß im Anfang die Tat war statt das Geschwätz und daß die Macht aus den Gewehrläufen kommt statt aus der Bibliothek, war der Kinderglaube der Altvorderen. Wir wissen es besser: Diskurse, nicht Nötigungen oder Staatsakte, formatieren Unterdrückung, Ausschließung und Abhängigkeit; epistemische Formationen, binäre Unterscheidungen, phallogozentrische Paradigmen und sonstige Lehr- und Lallgifte erzeugen die Normalität, leisten der Hoffnungslosigkeit Vorschub und sind überhaupt an allem schuld, was Stoiber lieber der SPD anhängen möchte.

aus „Macht? Macht doch, was ihr wollt!“ (schon etwas aelter).

… sind eine ganz schøn lange Zeit. Vor allen Dingen, wenn man diese ganz allein damit verbringt, durch den Weltraum zu schwirren. Da wird man sicherlich bekloppt. Und dann stelle man sich den Schock vor, den diese langjaehrige Meteoridin …

4,16 Milliarden Jahre alter Meteor

… erlebte, als sie dann als Meteoritin (man beachte die andere Schreibweise) auf der Erde in Kontakt mit anderen sich selbst bewussten Lebensformen kam.

Was das wohl ausløst? Ob sie diese nach all der langen Zeit ganz allein einfach nur als Hirngespinste annimmt? Zumal es so extrem kurzlebige Hirngespinste sind.

Ueberhaupt … erstmal abwarten. Bisher ist sie durch Abwarten immer auf der sicheren Seite gewesen. Und was macht schon so eine Aenderung in der Geschwindigkeit (<= Vektor!!!) aus? Ueber all die Zeit hat sie sicherlich des oefteren Umlaufbahnsaenderungen erfahren.

 

.o( Aber was macht denn dieses komische Hirngespinst da? Wieso kommt es so nahe mit seiner oberen Kørperøffnung an mich ran. Und nun benutzt es diese mineralartigen Ausstuelpungen in dieser Kørperøffnung um mich zu beruehren. Und jetzt ueben diese auch noch Druck auf mich aus und schaben an der Oberflaeche entlang. … … … seltsam sind sie schon, diese Hirngespinste. )

Heutzutage werden ja viele, immer gleiche Buecher verkauft. Sei es ueber Zombies, Zauberer, Werwoelfe, Vampire, Orks oder Jugendliche, die anscheinend nicht den Gesetzen des Universums gehorchen muessen und somit erfolgreich ihre unterdrueckten Vaeter, Tanten, Schwestern, Onkel, Muetter, Brueder undwasweiszichwensonstnochalles dem Lichte zufuehren kønnen (insb. dies ist eine widerliche, religiøse „ist doch alles gar nicht so schlimm und ein Messias wird uns schon retten“-Gehirnwaesche der Jugend).

Da bin ich zu alt fuer. Deswegen werfe ich auf die  Fantasy/SF-Regale in normalen Buchhandlungen immer nur noch aus alter Gewohnheit einen kurzen Blick.

Aber das hier hat mir dann doch sehr gefallen.

Fantasy

Der Kunde neben mir wunderte sich, warum ich ein Photo machte. Und war dann auch sehr erfreut.

Ich mag sie, diese Norweger :)

… auch wenn es mich nicht direkt betrifft:

Kennen Sie diese standhaften Anarchisten, die noch Häuser besetzt haben, in denen kein einziger Computer stand, und deren bloße Anwesenheit in den verdreckteren unter unseren deutschen Großstädten den Herrgott bislang davon abgehalten hat, der Erde zu befehlen, sich unter diesen Städten aufzutun und sie zu verschlingen?

Aus „Stamokap? Sozipop! – Urheberrechte und -linke„.

Trotz der direkten Verweise auf religiøse Idiotie wie immer ein schøner Text des von mir mir so hoch geschaetzten Dietmar.

Ist auch nur klitzekurz.

… der das Folgende bei den Machwerken der „jungen, dtsch. Pseudoliteraten“ (wie bspw. diesem hier) um und kurz nach der Jahrtausendwende dachte.

„Popliteratur“ hieß in der jungen Berliner Republik nämlich nicht, dass nun plötzlich irgendetwas Waches, Schnelles und Unberechenbares in die Literaturhäuser einfiel, sondern nur, dass der sich seit Werther treu gebliebene, leidlich gebildete, heterosexuelle, nicht allzu arme weiße Bub neuerdings Bandnamen und Plattentitel in seine Monologe einbauen konnte.

Diese nicht nur grosze Beobachtungs-, sondern auch Beschreibungsgabe hat wie wie so oft Dietmar. Wie immer lohnt es sich seinen Artikel mit dem Titel „Wenn Weißbrote wie wir erzählen“ zu lesen.

Tihihi:

Android

Manchmal ist es so einfach, mir gute Laune zu verschaffen.

Manchmal, da sieht man so ein Schild und denkt sich erstmal nichts dabei. So wie dieses Schild in einem Baumarkt:

Truckkjøring

Man geht ein paar Schritte, wird langsamer, und auf einmal macht das Gehirn: „HAEH!??!“ und fragt sich kurz darauf: „Was fuer Leute nehmen sich einfach die Fahrzeuge des Baumarktes (wie bspw. Gabelstapler) und fahren damit rum?“

Anscheinend genuegend viele Leute, dass sich das Aufstellen eines solchen Schildes lohnt. Dort steht naemlich: Achtung! Gabestaplerfahren nur fuer Angestellte.

Das erinnert etwas an Klaus.