Im selben System von meinem letzten Report begegnete ich dann auch noch diesen Tuetchen:

Es handelt sich dabei um Cobalteum Rhizome Pods. Und auszerdem gibt es hier auch noch (die beretis von frueher bekannten) Lindigoticum und Roseum Ice Kristalle:

Solche Sachen lockern die Monotonie auf und sind immer wieder schøn anzuschauen … insbesondere natuerlich mit der Galaxis als ganz fantastischem Hintergrund :)

Beim letzten Mal schaute ich mir die Wikipediaseiten mit den kuerzesten Titeln an.

Auf der anderen Seite gibt es Wikipediaseiten mit echt langen Titeln. Das Subcommittee on International Organizations of the Committee on International Relations hat 87 Buchstaben. Ein anderes Subcommittee, das United States Senate Foreign Relations Subcommittee on Multilateral International Development, Multilateral Institutions, and International Economic, Energy and Environmental Policy, hat fast 100 Buchstaben mehr (181 um genau zu sein). Aber den ersten Preis (oder vielmehr die Blume) nimmt, mit 250 Buchstaben, nach Hause die Wikipediaseite mit dem Titel: Cneoridium dumosum (Nuttall) Hooker F. Collected March 26, 1960, at an Elevation of about 1450 Meters on Cerro Quemazón, 15 Miles South of Bahía de Los Angeles, Baja California, México, Apparently for a Southeastward Range Extension of Some 140 Miles … das ist uebrigens der Titel einer wissenschaftlichen Arbeit *lol*.

Beim naechsten Mal schaue ich mir dann mal genauer an, wie sich die Verteilung der Laenge der Titel aussieht.

Nun hatte ich endlich die Rohdaten zur Analyse des Linknetzwerks fertig. Aber bevor ich dazu komme (und wieder erstmal ein paar technische Details besprechen werde), dachte ich mir, dass ich ja schonmal das was ich habe untersuchen kønnte.

Dabei musste ich mir auch keine Sorgen darum machen, ob das alles in den Arbeitsspeicher passt. Der Grund ist, dass ich immer nur ca. 100,000 Titel (mit den dazugehørigen Links) in eigenen, kleinen Dateien gespeichert habe. Die Daten darin passen garantiert in den Arbeitsspeicher und ich kann die der Reihe nach abarbeiten.
Das Linknetzwerk wird dadurch in keinster Weise analysiert, denn dafuer muss ich ALLES gleichzeitig bearbeiten … dazu aber mehr zu einem spaeteren Zeitpunkt.

Heute nun interessierte mich, was denn die kuerzesten Titel sind. Es stellte sich heraus, dass viele Buchstaben (im weitesten Sinne) und Zahlsymbole der Sprachen dieser Welt eigene Wikipediaseiten haben. Naja … wenn man alle Sprachen in Betracht zieht, dann haben nur ganz wenige Buchstaben eine eigene Seite … aber darauf will ich nicht hinaus.

Ein Beispiel ware die Nummer 5, der Buchstabe P, oder das umgedrehte S.
Die Laenge dieser Titel ist … eins … und davon gibt es 234 Seiten … das war einfach … tihihi.

Nachdem ich den østlichen Meridian besucht hatte, ging es weiter zum System mit der grøszten x-Koordinate. Dabei stolperte ich ueber ein System mit Kristallwesen … im Allgemeinen (und auch im Speziellen) waren mir diese zwar schon bekannt, aber nett anzuschauen waren sie natuerlich:

Wie gesagt, Lindigoticum Silicate Kristallen …

… begegnete ich bereits frueher. Interessant ist, dass dies auch eher am Rand der Galaxis war.

Seltsam war dann aber, dass mein Scanner diese Kristalle …

… nicht identifizieren konnte. Mysteriøs … Spaeter wurden diese dann doch noch als Flavum Ice Kristalle identifiziert. Da hatte mein Scanner wohl einen Aussetzer.

Ansonsten entdeckte ich auf dem Weg hierher noch Ammoniakwelt #173, ELW #105 und Ammoniakwelt #174:

„Tote Links“, also links die zu Seiten „fuehren“ die es gar nicht gibt, sind rot unterstrichen. Auf dieser Seite findet man einige Beispiel dafuer. Um die zu finden, oder vielmehr um nicht aus Versehen echte Links diesen zuzuordnen, musste ich (fast) alles von dem machen, was ich in vorherigen Artikeln dieser Reihe beschrieben habe.

Weil dies aber nun fertig war, wurde die Aufgabe relativ einfach, denn ich brauchte nur fuer die verbliebenen 181,064,753 Links schauen, ob es eine Wikipediaseite mit dem selben Titel gibt. Dadurch fielen fast 10 % dieser Links weg und zurueck blieben 165,913,569.

Eine zweite Art von „Leiche“ sind Artikel die keine Links (im Text) enthalten. Zunaechst kønnte man denken, dass es sich dabei nur um sehr kurze Artikel zu obskuren Themen wie Vehicle registration plates of Qatar handelt. Das gibt es aber auch bei laengeren Seiten mit durchaus relevantem Thema. Ein Beispiel waere Organizational change fatigue. Und ebenso gibt es Artikel die so lang sind, dass ich mich frage, wie die KEINE Links haben kønnen; bspw. Ahn Sanghak.

Wieauchimmer, wenn solche „leeren“ Seiten NICHT woanders verlinkt waren, habe ich die rausgeschmissen. Das waren nicht viele. Gerade mal 2802.
Viele von diesen gehen zum Wiktionary; als Beispiel soll Flitterjigs genuegen. Aber oft sind es auch richtige Seiten; beispielsweise Phalke oder Prestwich Camera. Sollte ich jemals einen eigenstaendigen Wikipediaartikel schreiben (anstatt nur mal hier und da ’n Fehler zu berichtigen), muss ich dafuer sorgen, dass der an anderer Stelle zitiert wird.

Das war’s dann nun endlich mit den Vorbetrachtungen zu den Rohdaten und dem „Aufraeumen“ in diesen. Und hier sind die endgueltigen Zahlen, bzgl. der Daten an denen ich in die Analyse vollzogen habe: 5,798,312 Wikipediaseiten auf denen insgesamt 165,913,569 Links erscheinen und die Grøsze der strukturierten Daten betraegt 4.1 GB.
Aber bevor ich mit der eigentlichen Analyse anfangen konnte, musste ich noch ein paar … mhmmm … ich sag mal technische Probleme løsen. Dazu mehr in den kommenden Beitraegen in dieser Serie.

Abschlieszend zu den Rohdaten sei an dieser Stelle erwaehnt, dass ich in all den bisher beschriebenen Aktionen definitiv echte Links faelschlicherweise geløscht habe. Dies kann mehrere Gruende haben. Einer ist natuerlich, dass ich nur einen Teil der von Nutzern eingefuehrten Fehler berichtigt habe. Wikipedias interne (Such)Funktionen habe damit dann aber keine Probleme. Ein anderer Grund waere bspw. wenn ein (aelterer?) Artikel einen Link zu einem anderen Artikel hat, dieser aber nun zu etwas anderem umgeleitet wird. Eigentlich habe ich solche Umleitungen in Betracht gezogen, aber manchmal scheint das nicht geklappt zu haben. Die Prestwich Camera die ich oben verlinke ist so ein Fall.
Wieauchimmer, ich setze ja sowieso bei Daten aus der echten (Menschen)Welt einen Fehler von 10 % an und ich denke nicht, dass solche Faelle diesen uebersteigen.

Wenn ich ehrlich bin, dann waren mir die Peanuts urspruenglich vor allem dadurch „bekannt“, dass sie auf total viel Zeug raufgepappt waren. T-Shirts, Brotbuechsen, Buchumschlaege etc. pp. Die Strips erschienen nicht so richtig in Dtschl. und die Filme hatte ich auch nicht gesehen (auszer vielleicht mal einen Schnipsel hier und da). Im Wesentlichen war das „damals“ so, wie Hello Kitty heute ist. Vor mich duenkt mehr als 15 Jahren las ich in diesem Zusammenhang mal einen Artikel der dies als „Infantilisierung der Gesellschaft“ beschrieb. Wobei dies nicht nur mit der negativen Konnotation zu lesen ist, sondern einfach nur als Zustandsbeschreibung, dass (anders als frueher) Elemente der Kindheit heutzutage auch als Teil des Erwachsenenleben bestehen bleiben.

Wieauchimmer, ich schrieb „Hello Kitty“ oben und bei den Peanuts ist ein vergleichbarer Charakter Woodstock … Verglichen mit seiner (ja, er ist maennlich) Praesenz in den Strips ist dieser uberproportional haeufig auf Merchandise gedruckt. Das liegt sicherlich daran, dass er von allen am niedlichsten ist.
Woodstock tauchte erstmals zum Ende der 60’er Jahre auf, aber wenn ich mich richtig erinnere, erschien er øfter erst ab den 70’er Jahren. Trotz seiner Beliebtheit ist er mglw. deswegen erst jetzt auf dem Schuber praesentiert:

Hier dann auch als das zentrale Element in der Portraitcollage, …

… aber interessanterweise nicht als Cover des Schutzumschlags des ersten Bands (das ist naemlich Sally), …

… sondern erst als Coverillustration des zweiten Schutzumschlags des zweiten Bandes:

Schøn gemacht finde ich in dem ganzen Zusammenhang mit ihm, wie er bei der Illustration klein bleibt, aber sein Schatten grøszer ist als er selbst … ganz dem entsprechend was ich oben schrieb :) .

Das Bild von gestern ist natuerlich manipuliert. Aber mitnichten so sehr wie man erstmal denkt. Dem Original …

Author: unbekannt, Lizenz: unbekannt … Dazu sagte ich ja beim letzten Mal schon was. Ich habe es hierher: Quelle.

… wurden nur ein paar Schatten hinzugefuegt, die Beine etwas retuschiert und auf“s Wasser ein paar Kringel gemalt. So wenige Sachen trickst unser Gehirn bereits dahin, die Perspektive (und damit die Grøszenverhaenltnisse) als ganz anders wahrzunehmen, selbst wenn am Hauptelement des Bildes gar nix veraendert wurde.

Hierbei handelt es sich uebrigens um einen (mehr oder weniger) frisch geschluepften Kanadareiher.
Interessant ist, dass die Manipulation dieses Bildes durchaus ausdrueckt, dass wir (als Gesellschaft und als Individuen) ca. 25 Jahre nachdem Jurassic Park im Kino kam, mehr und mehr akzeptieren, dass Dinosaurier Federn hatten und dass Vøgel die weiterentwickelten Dinos sind. Aber so ist das nunmal mit dem Fortschritt (wenn auch nur im Kleinen wie hier). Nur weil Wissenschaftler ’ne Sache schon lange wissen und akzeptieren, heiszt das noch lange nicht, dass das auch bei allen anderen Menschen angekommen ist.

Aus Interesse habe ich mal ein animiertes PNG erstellt, welches die (Geringfuegigkeit der) Manipulation (und deren Einfluss) sichtbarer macht als zwei statische Bilder:

Und zum Abschluss verdeutlicht dieser eher … mhm … auch wenn man kein Blut sieht, sag ich jetzt mal dieser eher blutige Videoschnipsel nochmals die Verwandtschaft zwischen dem wie wir denken, dass sich (kleinere) Raubsaurier verhalten haben und wie sich (manche) Vøgel verhalten.

Der Beweis:

Author: unbekannt, Lizenz: unbekannt … Trotz Suche habe ich das echt nicht rausfinden kønnen … hach wie ich den allgemeinen Umgang mit Daten/Material/Ideen/etc. im Internet nicht gutheisze. Wenigstens kann ich angeben wo ICH’s herhabe: Quelle (aber das wird bestimmt auch irgendwann geløscht … *seufz*)

Seit meiner Umschiffung der Galaxis wollte ich zum Saum des Perseus Arms zurueckkehren. Erwarteterweise passierte  nicht so richtig viel auf meinem (langen) Weg hierher. Diese Region der Galaxis ist nun nicht gerade unbekannt, man kennt schon die grøszeren Strukturen. Aber weil im Weltraum so viel Platz ist, kann man auch nicht gerade sagen, dass diese Region „erforscht“ ist. Und weil hier auch nix Interessantes ist, wo man hinfliegen kønnte, sind im Wesentlichen nur Reisende wie ich, die das Drama der Bubble hinter sich lassen und die Ruhe der Leere genieszen wollen, in dieser Region unterwegs. Entsprechend wenige Rekorde (naemlich gar keine) lagen auf dem Weg.

Hier nun stehe ich auf dem einzigen Himmelskørper im Plae Eur IC-D d12-0 System, auf dem man landen kann:

Dieses System ist auch bekannt als der „østliche Meridian“. Die Farbenpracht des Himmelskørpers hat mich etwas ueberrascht und die entfernte Galaxis im Hintergrund ist wie immer wunderschøn anzusehen.

Auf dem Weg hierher entdeckte ich uebrigens auch Ammoniakwelt #171, ELW #104 und Ammoniakwelt #172:

Auf dem Weg zum (mal wieder) Crab Pulsar machte ich einen kurzen Abstecher zu diesem Water giant, mit der Bezeichnung Eafots GG-F d11-33 10:

Von allen Himmelskørpern dieses Typs haelt er den Rekord fuer die laengste Halbachse (3,032,968,959.9999995 m oder ca. 24.35 au). Wie so oft (aber nicht immer) folgen damit auch die Rekorde fuer den grøszten orbitalen Umfang (22,891,372,040,685.133 m) und die laengste orbitale Periode (3,643,276,246,376.346 s oder fast 115 kilo-Jahre).

Interssant ist, dass ich trotz des schwachen Lichts, so weit weg vom Mutterstern, etwas sehen konnte … und der nahe … also „nah“ im galaktischen Sinne … Nebel gibt eine schøne Kulisse ab.

Mittlerweile befinde ich mich aber schon wieder weit weg davon. Erwaehnten Crab Pulsar habe ich (mal wieder) besucht und ich befinde mich auf dem Weg zum østlichen Meridian. Dabei stolperte ich auch ueber ELW #103: