… als in Dtschl. werden hier auf Bauzaeunen hinterlassen:

Das Leben ist herrlich

„Das Leben ist herrlich“ … … … das ist doch toll, ikke sant! … So schoen sichtbar fuer alle positiv und und nicht so eine negative Grundstimmung verbreitend wie das woanders uebliche „Betreten der Baustelle verboten“.

Denn anstelle eines „Fahrraeder anstellen verboten!“ Schildes wird es nett formuliert:

Fahrraeder anstellen

(Sinngemaesze) Uebersetzung: „Sei nett, park dein Fahrrad nicht vor (eigtl. gegen) dem Fenster.“ … oder die noch nettere Uebersetzung: „Sei lieb, park dein Fahrrad nicht vor dem Fenster.“

Aber so ist sie eben die norwegische Gesellschaft … anstatt zu verbieten und zu bestrafen wie in Dtschl. appelliert sie lieber an den gesunden Menschenverstand und das nette Auskommen miteinander und arbeitet (indirekt) mit Belohnung. … Hach es ist sooooooo toll hier :) .

… gibt es hier nicht. Hier gibt es nur braunes Zeug das ich im Allgemeinen als „gepressten Zucker“ bezeichne. Schmeckt auch alles gleich. Dies ist sehr schade. (Wobei ich jetzt aber auch noch nicht in den Gourmetgeschaeften war).

(Aber ich moechte hier ja nicht aus dem Rahmen fallen und schreibe nun, warum das trotzdem gut ist.)

Durch diesen Umstand habe ich Schokolade sehr zu schaetzen gelernt. Und damit mein ich nicht den ueblichen sueszen Kram den es ueberall (in Dtschl.) zu kaufen gibt gibt sondern die gute dunkle Schokolade, gern auch mit 70% oder mehr Kakaoanteil. Frueher mundete mir die ueberhaupt nicht (welchem Kind schmeckt schon schwarze Schokolade), aber mein Opa schickte vor einiger Zeit ein Paket wo solche Schokolade drin war und eben selbige mundete mir so sehr, dass ich ein richtiger Liebhaber dieser Schokoladensorte geworden bin. Dies hat auch den Vorteil, dass ich Schokolade nun auch nicht mehr einfach nur reinstopfe tafelweise, denn von dunkler Schokolade kann man nicht viel mehr als 5 Stueckchen auf einmal essen, sondern sie so richtig geniesze.

Schon toll dieses Norwegen, ohne eigene (echte) Schokoladenkultur ;).

… zeige ich euch heute. Damit kann eine gute und wichtige Tradition als etabliert gelten: dDas Aufmerksam machen auf wichtige Werke.

Heute flatterte dieses wichtige literarische Kunstwerk von Weltrang in mein Buero:

The absolute Sandman I

Da sag ich doch mal voller Freude: JIPPPPIIIIIEEEEE!!!

Die weiteren drei Baende sollten bald folgen, ich werde meine interessierten Leser dann natuerlich darueber informieren.

… schreibe ich. Ich denke dies ist ein ziemlich guter Wert. Genauer gesagt sind es 6,583 Beitraege pro Monat. Um diesen Wert wenigstens temporaer auf sieben zu steigern, werden in naechster Zeit hier ein paar weniger spektakulaere Artikel mit viel Schnullibulli erscheinen. Dazu traegt auch bei, dass ich es endlich mal schaffte alle Bilder aus Norwegen, die ich im Laufe der letzten Monate fuer euch machte, von meinem Mobiltelefon runter zu laden.

Los geht es damit, dass es hier in Norwegen den weiszen Herren mit Rauschebart (nein, nicht den Weihnachtsman, auch wenn dieser genauso imaginaer ist) zu kaufen gibt. Naja … nicht am Stueck, sondern nur als handliche Mischung:

Gottmix

Da macht der barbarische, kannibalische und weithin im christlichen Glauben (und auch in vielen anderen Aberglaubensrichtungen) praktizierte Brauch seinen Heilsbringer am Ende der Messe zu fressen doch gleich doppelt Spasz, ikke sant.

… auch bekannt als „Der Spiegel“.

Die Tochter des Gruenders dieses ehemaligen „Sturmgeschütz der Demokratie“ meinte bereits 2005

[Der Spiegel] sei ein geschwätziges Blatt unter vielen.

Ich kann dazu nichts Besseres schreiben als  es bereits im verlinkten Artikel der nachdenkseiten steht, deshalb noch drei Zitate.

Das Blatt habe seine Stellung als Leitmedium des deutschen Journalismus verloren [und] wichtige journalistische Standards aufgegeben […]

[Der] „Spiegel“ [wird] von vielen Zeitgenossen immer noch als linksliberales, kritisches Medium betrachtet […] und damit seine Hinwendung zum neoliberalen Zentralorgan von vielen nicht wahrgenommen […]. [Deswegen hat] dieses Magazins, […] nach wie vor eine Leitfunktion für die anderen Medien […].

[…] offenbar auch intelligente Menschen [haben] die große Veränderung beim „Spiegel“ noch gar nicht wahrgenommen […] und dieses Magazin [lebt] wirklich noch von seinem links-liberalen Image […].

Gut, nun ist die Hofberichterstattung des Spiegel seit vielen Jahren (eigentlich) sehr offensichtlich, aber wenn ich das immer sage, ist das natuerlich nicht halb so glaubwuerdig, wie wenn das die Tochter von Rudolf Augstein sagt. Denn dass sie auch die Kompetenz hat dies zu sagen, offenbart bereits eine kurze Recherche ueber die bekannten Suchmaschinen.

Und ich kann wieder nur sagen: Weit her ist es mit eurer Demokratie nicht mehr, wenn die vierte Gewalt sich selbst an die Leine legt.

Edit:

Dies verbietet natuerlich nicht auf den Spiegel zu verlinken. Information an sich ist nicht korrumpierbar, man muss halt nur besser aufpassen, was sonst noch versucht wird einem zu vermitteln. Das kann man auch „zwischen den Zeilen lesen“ nennen. Aber da sollte man nicht zu viel lesen, denn naturgemaesz gibt es da nicht viel zu zitieren.

Auszerdem gilt das natuerlich nicht nur fuer den Spiegel sondern ganz im Allgemeinen und im Speziellen gilt das Gesagte natuerlich fuer alle eure sog. dtsch. „Leitmedien“.

.oO(eine brilliante Ueberschrift)

Jean-Jacques Rousseau jedenfalls schrieb mal:

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.

jetzt denkt ihr sicherlich: wie haengt das denn zusammen (mit was auch immer).

Ich hab es schon so oft gesagt und deswegen sag ich’s mal nochmal genauso:  In Dtschl. bin ich gezwungen meine Kinder auf eine sog. „gute Schule“ zu schicken (was im Wesentlichen immer auf eine Privatschule hinaus laeuft) und sie dem „Leistungs“zwang auszusetzen damit sie fruehstmoeglich lernen „sich in der Arbeitswelt zu behaupten“. Dies(e Entwicklung) wird massiv unterstuetzt durch die dtsch. Politik aber auch durch die dtsch. Gesellschaft an sich, was ja allein schon der (Nimbus des) Terminus „gute Schule“ ausdrueckt … alle Kinder die eine normale Hauptschule besuchen koennen ja gar nicht gut sein … oder sind eben schlecht … so wie Milch die schlecht geworden ist … daraus kann man keinen leckeren Kakao mehr machen und die kann man schon gar nicht mehr den (guten) Gaesten anbieten … Abfall eben!

Ich schimpfe im Uebrigen nicht gegen die „guten Schulen“ an sich. Allein schon weil die oft mehr Geld zur Verfuegung haben und sich ihre Schueler (mehr oder weniger) aussuchen koennen, sind die ja besser. Und es ist sehr sehr lobenswert, dass es so viele Idealisten gibt, die etwas Besseres fuer die (wenigen) Schueler schaffen wollen. Das ist gut fuer die Schueler, das ist gut fuer die Lehrer, das ist beruhigend fuer die Nerven der Eltern … aber das ist schlecht fuer eure dtsch. Gesellschaft. Und natuerlich wuerde ich alles daran setzen meine Kinder auf so eine Schule zu schicken. Die eigenen Sproesslinge sind einem eben doch naeher als die verkommene Brut der Anderen (siehe auch mal wieder dieser Link).

Wieauchimmer, auch in Norwegen gibt es Privatschulen und natuerlich gibt es auch hier von den „ueblichen Verdaechtigen“ die Bestrebungen dies weiter auszubauen. Aber von der derzeitigen Regierung ist dies politisch nicht in dem Umfang wie in Dtschl. gewollt (es wird nur toleriert) und auch in der Gesellschaft (von den Zugezogenen mal abgesehen) ist dieses „gute Schule“ Gesabbel nicht praesent.

Womit wir wieder bei Rousseaus Freiheitsbegriff waeren: Ich habe hier die Freiheit meine Kinder einfach nur zur Schule schicken zu koennen. So wie ich einfach nur zur Schule geschickt wurde. Um dort etwas zu lernen … fuer’s Leben … und nicht fuer den zukuenftigen Arbeitgeber … um blosz nicht den sozialen Status zu verlieren, egal was es kostet.

Ich geniesze diese Freiheit … sehr :) .

Rousseau schrieb uebrigens auch mal:

[…] der Mensch ist von Natur aus gut […]

Vor einiger Zeit schrieb ich, was mir so im Kopf rumgeistert. Dies muss natuerlich besser geplant werden als nur „Ich bin den Weg ja im letzten Winter schon drei Mal runter gefahren“.

Teil 1 des Plans ist eine Løypenkarte zu besorgen:

Löypenkarte

Das war einfach, denn die hatte ich noch vom letzten Winter. Die gepunktete Strecke in der Mitte ist es.

Teil 2 des Plans war es sich einen Gesamtueberblick ueber die geographischen Gegebenheiten der gesamten Strecke zu verschaffen. Oder sind es die geologischen Gegebenheiten? Oder gar Beides? Ein bekanntes Werkzeug einer noch bekannteren Softwareschmiede half da weiter:

Erdkarte

Lustig wa! Da liegt ja Schnee in rechten Teil des Bildes … hihi.

Und nun musste ich natuerlich mal schauen wo ich da eigentlich durch die Pampa Bymarka fahren muss:

Beides

AHA! Nett … denn man kann auch die (laterale) Entfernung vom Start zum Ziel messen. Es sind ziemlich genau 5 Kilometer. (Ohne hier spaeter gezeigte Daten vorweg zu nehmen: bezieht man die Hoehe mit ein um den realen zurueckgelegten Weg zu bestimmen, ist der Weg nur unwesentlich laenger.) Aber wieviele Hoehenmeter man zuruecklegen muss laeszt sich damit nicht so richtig bestimmen, denn auch Satelliten machen ja letztlich nur zweidimensionale Bilder (jaja … ich weisz, ich weisz … die Kamera die den Mars fotografiert kann auch 3D).

Deswegen hiesz Teil 3 des Plans: raus in die Natur, den Weg abfahren und dabei mittels des GPS-Signalempfaengers den Weg aufzeichnen. Dies scheiterte mehrfach in den letzten Wochen an den folgenden Ursachen:

– mit Familie unterwegs (die Løypen sind im Sommer auf nicht unwesentlichen Teilen im wesentlichen Moor wo man mit Anhang nicht so richtig gut weiterkommt),

–  (elektronisches) Busticket am Tag vor der geplanten Tour im Bus vergessen womit ich nicht so einfach zum Start der Tour fahren konnte (wie es im schoenen Norwegen mit seinen tollen Buergern so ist, hat das Ticket natuerlich einer abgegeben und wir hatten es dann am Montag schon zurueck) und hauptsaechlich

– Regenwetter; ueblicherweise kein Grund nicht auf Tour zu gehen, aber die bereits erwaehnten Moore sind schon bei strahlendem Sonnenschein und mehrere Tage trockenem Wetter schwer zu passieren.

Heute nun aber war es endlich soweit und ich machte mich auf den Weg um Teil 3 des Plans zu verwirklichen. Diesen Weg bin ich gefahren:

Unfall

An der Stelle wo der gelbe Pfeil hinzeigt unter dem das Wort „Unfall“ steht hab ich mir uebrigens mein Schluesselbein damals gebrochen.

Wenn man das mal mit der uebergelegten Løypenkarte sich anschaut,

Beides mit Track

dann sieht man,  dass die Wir-legen-ein-Bitmap-ueber-unsere-Satellitenkarte-Funktion nicht so richtig hinhaut (aber gut genug) oder, dass die Løypenkarte am unteren Ende der Strecke nicht ganz aktuell ist, sondern noch einen alten Weg auffuehrt. Letzteres kann man natuerlich nur vermuten, wenn man hier wohnt, den Weg bereits ein paar Mal langfuhr und auch mal seine Umgebung aufmerksam dabei beobachtete.

Wieauchimmer, ich hatte nun also meine aufgezeichneten (ca. 600) Punkte in dieser Form:

[…] N63 24,7028 E010 18,3479 […] 1432,3357 […]

Die ersten beiden Dinge sind die Koordinaten in Grad und Dezimalminuten das Letzte die Hoehe in Fusz. Ein wenig Umrechnung und Entfernungsbestimmung zweier Punkte (Stickworte: 1 Bogenminute = 1 Seemeile, bei den Laengengrade bitte nicht den Kosinus des Breitengrads vergessen und Vektorrechnung … oder gern auch Satz des Pythagoras) lieferte mir dann endlich das lang ersehnte Hoehenprofil der Strecke:

Hoehenprofil

Auch hier habe ich wieder fuer alle Interessierten die Stelle kenntlich gemacht an welcher ich mein Schluesselbein brach .oO(soo steil ist das da eigentlich gar nicht).

Natuerlich moechte ich auch nicht meine Fehler bei der Bestimmung dieses Hoehenprofils unter den Tisch fallen lassen. Diese Fehler finden ihren Ausdruck in den zwei geraden gestrichelten Abschnitten und sind Ausdruck fehlender Messwerte. „Moment!“ werden meine aufmerksamen Leser sagen. „Fehlende Messwerte? Wie kommen diese denn (nicht) zustande?“ werden sie sich fragen. Und die Antwort ist ganz einfach: Im Sommer sieht alles so anders aus, oder anders: ich habe mich vertan (sic!). Der tatsaechlich heute zurueckgelegte Weg sieht naemlich so aus.

wirklich gefahrener Weg

Aber der Reihe nach.

Eigentlich muss man nur der beleuchteten Spur folgen und darf nicht vom rechten Weg (sprich auf den linken) abkommen. Im Winter sehr einfach. Im Sommer ist man sehr mit dem Moor beschaeftigt und damit, dass alles so anders aussieht. Kurz nach dem Start dachte ich naemlich .oO(Haeh? Die Strasze so nah an der Løype? Kenn ich gar nicht so. Vielleicht haette ich doch am Anfang halb schraeg rechts und nicht links fahren sollen.) Also stapfte ich bei Punkt „A“ ca. hundert Meter senkrecht zu meinem bisherigen Weg, fand eine neue beleuchtete Løype und folgte dieser, weil ich mich nun auf der richtigen Spur waehnte. Wie man leicht am Verlauf sieht, war ich aber JETZT auf der falschen Spur. Dieser folgte ich mehrere Kilometer, kreuzte dabei auch mal den richtigen Weg (daher der eine Messpunkt im Hoehenprofil) und stoppte bei Punkt B. Dort war ich mittlerweile wieder auf der richtigen Løype, aber auf dem Weg zurueck zum Start, ohne auch nur eins davon zu bemerken. Da kam mir Turfolk entgegen. Die wussten zwar auch nicht welchem Weg ich folgen muss, aber zumindest versicherten sie mir, dass ich auf dem Weg zurueck zum Anfang war. Also drehte ich um und spaetestens als ich meine Pullerpausenbaumgruppe sah wusste ich, dass ich richtig bin.

Erkenntnis des Tages (mal wieder): Hach … ist schon toll einfach mal so ’ne Tour durch die Wildnis machen zu koennen :).

Die Norweger sind SOOOOOOOO toll!

Seit zwei Wochen fahre jeden Morgen mit dem kleinen Mann der bei uns wohnt mit dem Fahrrad zum Kindergarten. Also er selbstverstaendlich auf seinem eigenen Rad. Das braucht natuerlich seine Zeit, denn an jeder Strasze wird angehalten und geguckt ob kein Auto kommt und kleine Huegel hoch und gerade Strecken kann er mit seinen kleinen Beinen und der unguenstigen Fahrradkonstruktion ja dann doch nicht so fix fahren. Das wichtigste ist ja aber, dass er Freude dabei hat und deswegen nehme ich mir die Zeit gern.

Heute fuhren wir nun (wie jeden Tag) ueber die Nid und ploetzlich sprach mich eine wildfremde Frau auf einem Fahrrad an und sagte das was in der Ueberschrift steht zu mir. Weil das so toll ist wiederhole ich es an der Stelle nochmal:

Det er en flott prioritering av tid.

Es stellte sich heraus, dass sie uns jeden Tag sieht und das toll findet, dass ich so langsam mit meinem kleinen Sohn da langfahre um ihn zum Kindergarten zu bringen trotzdem meine eigene Arbeitszeit doch gleich beginnt :) .

So sind sie eben die Norweger. Sie haben es zwar auch eilig um zur Arbeit zu kommen, sind dabei aber nicht hektisch …
Ganz im Gegensatz zu Dtschl. wo ich mir

Ich dachte du machst erst deine Arbeit zu Ende bevor du Vater wirst

anhoeren durfte nachdem ich sagte, dass ich Papa werde; und mir

Na ihre Stunden kriegen sie ja sicherlich zusammen

gesagt wurde nachdem ich dann Papa geworden bin.

Hach … ich kann das gar nicht so richtig in Worte fassen wie toll es hier wirklich ist :).

Damals freute ich mich so, weil an dem Tag die Steuerrueckzahlung auf meinem Konto ankam. Zwar nur halb so viel wie ich dachte, aber immer noch ausreichend, sodass ich mit den nichtzuzahlenden Steuern fuer Juni meine Schulden am dtsch. Staat (vulgo Bafoeg) auf einen Schlag zurueck zahlen und somit ca. 3.000 Euro sparen kann. Dieser Beitrag nun ist der Freude gewidmet als ich den Brief des Bundesverwaltungsamtes aufmachte und dort geschrieben sah, dass meinem Antrag auf Teilerlass wegen guter Leistungen und so stattgegeben wurde. Moneyquote:

„[…] da Sie nach dem Ergebnis ihrer Abschlusspruefung zu den ersten 30% der Pruefungsabsolventen gehoeren […]“

Wer den Hintergrund meines Physikjahrgangs kennt wird das sicherlich auch lustig finden.

Nun ja, damit verringert sich bei Rueckzahlung des Gesamtbetrages mit einem Mal, die zu tilgende Schuld von urspruenglich 11.235,06 Euro auf 6.277,59 Euro.

Toll wa! Nicht nur dass ich, der ich ja quasi DAS Vorzeigeobjekt des perfekten Buergers, der sog. „intellektuellen Elite“ (exzellente Ausbildung trotz nichtakademischen Hintergrund, frueh eine Familie gegruendet, politisch und an der Demokratie an sich interessiert etc.), in eurer sog. dtsch. Leistungsgesellschaft bin, mich von der neuen dtsch. Diktatur  exzellent habe ausbilden lassen um dann Blut, Boden und Vaterland zu verraten, indem ich mich verpisse und die Wahrheit sage Dtschl. schlecht mache. NEIN … ich schlag eben jenem (Wirtschafts)Feudalstaat noch ein Schnippchen und nutze dessen eigenen Gesetze um bei ihm sozusagen „die Miete zu prellen“. (Waehrend alle die nicht in so tolle Positionen kommen wo sie so viel Geld verdienen wie ich, ihre _gesamten_ Bafoegschulden „ehrlich“ abzahlen muessen.) Groszartig wie eure Gesellschaft funktioniert. Wer hat dem wird gegeben. So gerecht, dass ich gar nicht so viel essen kann wie ich kotzen moechte.

Aber ich schwoff etwas ab, denn auf meiner ganz kleinen subjektiven Ebene freu ich mich natuerlich, womit wir wieder beim Thema dieses Beitrags sind, dass ich jetzt unheimlich viel Geld spare und blende den ganzen Sozialdarwinismus mal aus.

dtsch.