So richtig schoene grosze Flocken sah ich, als ich aus dem Kuechenfenster blickte.

Leider herrschte diese herrliche Wetterlage nur in meinem Traum kurz vor dem Aufwachen gestern morgen.

Wie versprochen:

Gestern war ich mit dem ersten Zyklus fertig und las das Nachwort dazu und da meinte der Schoepfer der Serie sinngemaesz, dass die ersten Ausgaben ihn etwas beschaemen. Das verspricht Groszes fuer die Zukunft!

Wunderschoen schon von der Aufmachung, wie auch schon der erste und der zweite Band.

Gestern fing ich uebrigens mit dem Lesen Konsumieren Bewundern des Inhalts des ersten Bandes an. Bereits nach den ersten drei Kapiteln kann ich sagen, dass das definitiv zum Besten gehoert, was diese Kunst hervorgebracht hat. In Erwartung dessen was noch kommt (und den Mythos um diese Serie begruendete) bin ich natuerlich sehr aufgeregt.

Neulich zeigte ich euch ja ein Kunstwerk von Weltrang. Dies war ja aber nur der erste Band. Vor kurzem kam endlich der zweite Band und der sieht so aus:

Auch wieder sehr schick und sehr bedeutend.

Den dritten Band praesentiere ich dann ein andermal.

Kultiviert und freundlich wie die Norweger nunmal sind schreiben sie nicht „Sau“ auf die Heckscheibe von dreckigen (oder wie in diesem Fall verschneiten) Autos, sondern sie geben lieber Pi exakt an.  PI Mit diesem Beitrag habe ich dann auch (temporaer) mein Ziel erreicht durchschnittlich mehr als sieben Beitraege pro Monat veroeffentlicht zu haben. Schon toll dieser Blog, ikke sant!

… im Bus Platz machen:

Death

So ist er … der ganz spezielle norwegische Humor :). Das Schoene daran ist, dass man das in sehr vielen der Busse hier findet.

… hier im schoenen Norwegen.

Ein kleines Maedchen das ganz begeistert zum einkaufen faehrt. Voller Begeisterung das Fahrrad anstellt. Und dann voller Begeisterung in den Laden geht, ohne sich zu kuemmern, dass das Rad nicht angeschlossen ist.

So schoen kann es sein ist es, in einer Gesellschaft zu wohnen, wo sich die Buerger einander vertrauen.

… deswegen Selbsbeweihraeuchere ich mich mal ein bisschen.

Hintergrund: Ich gebe ja auch Kurse fuer Studenten, unter anderem auch Kurse in Elektronenmikroskopie (SEM). Gestern schrieb mir ein Student (der natuerlich an dieser Stelle anonym bleibt) Folgendes:

By the way, we have all had several courses and lectures regarding SEM, STEM, DF/BF-imaging etc. This lecture was by far the most understandable, clear and precise lecture on these issues I have ever had (and I speak for many of us). Just letting you know. (sic!)

Das ist noch besser gewesen als damals der Leiter des Projekts zu mir meinte:

Ich finde es gut, wie hoeflich du immer zu allen bist.

Aber wer mich kennt, fuer den ist das ja nichts Neues, dass ich hoeflich bin und besonders gut Dinge erklaeren und verstaendlich machen kann *grinst*.

… tun sich so auf, wenn man mal ein bisschen rumschnueffelt.

So beispielsweise das zum schoenen Norwegen gehoerende Inselchen mit der top-level domain .bv.

In ueberraschend gut aufgeloester Qualitaet mit einem speziellen Programm eines bekannten Suchmaschinenherstellers hier zu finden: 54°26′S 3°24′E

*Ich lach mich kaputt* … schon ein bisschen verrueckt dieses Norwegen … aber ansonsten ganz normal.

… wird hier im schoenen Norwegen ganz grosz geschrieben (siehe dazu auch der gesunde Menschenverstand nach Kant). So ganz anders als dieser Gebots- und Verbots“fetischismus “ und der damit zusammenhaengende vorauseilende Gehorsam … ihr wisst schon wo ich meine.

So auch auf Wegen … ganz viele gibt es hier davon. Ganz viele auch abseits der offiziellen. Dazu gibt es dann ber keine Verbotsscchilder wie „Betreten der Gruenflaeche verboten“  oder die werden auch nicht einfach „wegplaniert“ oder mit dicken Wackersteinen blockiert, der allgemeinen Intoleranz wegen.

Kleiner Einschub:

Ganz im Gegenteil; sobald diese sog. „Trampelpfade“ sich ersteinmal dauerhaft etabliert haben, werden sie auch offiziell anerkannt und der Zustand durch (mehr oder weniger) bauliche Masznahmen stark verbessert; so aehnlich  wie diese Abkuerzung hier:Abkuerzung

(Dieses Bild wartet seit September 2008 darauf gezeigt zu werden)

Kleiner Einschub zuende

Dazu zaehlen natuerlich auch „Gebots“schilder der Sorte „Kein Winterdients – Betreten auf eigene Gefahr“. Der letzte Teil ist ja an und fuer sich auch ein Apell an den gesunden Menschenverstand; mit dem ersten Teil aber kriegt das den Beigeschmack eines „Wenn du nicht auf „uns“ (wer immer das auch ist) hoerst, wird es dir schlecht ergehen“ (denn Eigenverantwortung ist trotz aller groszen Toene in Dtschl. nicht wirklich erwuenscht), denn scheinbar gibt es ja ein groszes „Etwas“ oder einen groszen „Jemand“, der den Winterdienst woanders macht und ja scheinbar seine Gruende hat das dort nicht zu machen und dieser grosze Jemand wird schon wissen was er tut, weswegen man seinen Anweisungen auch Folge leisten sollte. Viel haeufiger sieht der zweite Teil aber so aus: „Keine Haftung fuer Schaeden“, was den ersten Teil des zuvor Gesagten obsolet macht und auch falsch ist, aber natuerlich viel besser das „Gehorsame“ anspricht – selber denken? Wozu?.

Hier im schoenen Norwegen mit seinen tollen Buergern sieht das so aus:

Auf eigene Gefahr

„Geschlossen – Verkehr auf eigene Fefahr“. Auf einem schmalen, halb zugewachsenen Weg, einen recht steilen Anstieg hoch, dessen Reibung oft auch nicht so optimal ist, da er auch gleichzeitig sich in eine Regenwasserrinne ueber die Jahre verwandelt hat und der natuerlich auch im Winter nicht vom Schnee befreit wird.

Und wie das so ist, wenn man auf die Eigenverantwortung setzt: die Leute beobachten die Situation und entscheiden selbst ob sie da langgehen oder nicht … und kein Blockwart ruft die Polizei.

Hach schon toll diese Gesellschaft in Norwegen