Nun ja, dann brauchst du wohl einen Manatrank.

Anders als bei der Diablo-Spieleserie muss man im schønen Norwegen dafuer aber keine Leichen schaenden, sondern kann das im Laden kaufen. So man denn die dafuer nøtigen Goldstuecke hat.

Es findet sich zwischen den „Milch mit Geschmack“ Getraenken:

Manatrank

So ein Kostuem fuer sich zu haben, ist viel einfacher, als es aussieht. Einfach einen sogenannten „Gimp Suit“ besorgen, Øhrchen an den Mopedhelm kleben und fertig:

Katzenhelmfrau

Ist doch einfach, nicht wahr.

Wenn man naehen kann, dann schneidert man sich etwas. Beispielsweise dieses fantastische Kostuem.

elegant barok-ish

Bei dieser Dame hatte ich den Eindruck, dass sie das Naehen, wenn nicht professionell, dann doch auf sehr hohem Niveau betreibt. Denn mit diesem Kostuem, kønnte sie auch ein Fest besuchen, bei dem guten Sitten und anstaendiges Benehmen gefordert sind. Wie so oft bei der diesjaehrigen Desucon war wieder schwer beeindruckt, darob solcher Fertigkeiten und Hingabe.

Hier kommt auch ein bisschen die Schwierigkeit zum Tragen, die ich bei der Titelgebung dieses Beitrages hatte. Urspruenglich enthielt der Titel die Wortkombination „einfache Mittel“, dann „wenig Details“, bevor ich auf das wunderschøne Wort „Schnørkeleien“ kam. Ein Wort, welches viel zu selten gebraucht wird heutzutage. Diese bedauernswerte Verarmung der Sprache attribuiere ich den Technikern, die unsere Welt praegen.
Wieauchimmer, mit „einfachen Mitteln“ ist dieses Kostuem sicherlich nicht zu gestalten. Und wenn man mal genau hinschaut, etwas, wofuer man sich bei diesem erstaunlichen Kostuem wirklich mal Zeit nehmen sollte, dann sieht man auch den Detailreichtum.
Aber Schnørkeleien, derer gibt es nicht so viele.

Gesondert hinweisen møchte ich auf das bezaubernde Halsband … *hach*. Allein dieses Halsbandes wegen, kønnte ich (wenigstens kurzfristig) dieser junge Dame verfallen. Ich steh total auf schøne Haelse und Halsbaender.

Ganz besonders angetan hat es mir aber dieses Dame in ihrem „Shadow Reaver“ Kostuem:

ShadowReaver

Eleganz aufgrund der Schlichtheit.

Auszerdem war die Dame darin gar betørend nett.

Was ein „Shadow Reaver“ ist, kann ich meinen Lesern aber nicht beantworten.

auf diesem Bild …

hm11

aber es lag in dem Ordner, in dem auch all die anderen Bilder liegen, die ich in dieser Kategorie zeige.

Da es um den Verkauf von Badekleidung fuer Frauen geht, kønnte prinzipiell ja alles knorke sein, mit diesem Bild. Das glaube ich zwar nicht, aber da ich auch keine Details erkennen kann, werde ich da jetzt nicht drueber „herfallen“.

Und da war es wieder. Das Unterbewusstsein, welches einem sabbernd zurief „Na aber hey! Ueber die Tante wuerde ich schon gern mal herfallen.“

Lustig?
Mitnichten! Schlieszlich impliziert eben dieser Begriff „ueber jemanden herfallen“ ja auch ueber jemanden zu herrschen. Und wir als Anarchisten wissen ja, dass Herrschaft und Gewalt prinzipiell zusammen haengen (was ja ein Grund ist, weswegen wir Anarchisten sind, da wir dies ganz generell ablehnen).

Meine ich das vielleicht auch ein bisschen so, wenn ich das schon denke? Selbstverstaendlich nicht!

Wuerde ich das trotzdem vielleicht gern so haben; einfach mal Sex mit der Frau auf dem Bild?
Wenn Unterdrueckung im Spiel ist … mhm … vielleicht (?) … ich trau mich da nicht so sehr in diese dunklen Abgruende meines Seins vorzudringen. Was ich positiv sehe, da das meiner Meinung nach bedeutet, dass ich da nicht ein unterbewusst lauerndes Beduerfnis habe, Frauen beherrschen zu wollen. Einfach, weil es nicht so „offen zu Tage tritt“, dass ich es leicht erkennen kann. Andererseits kønnte das ja auch nur wieder eine andere Art der Erziehung sein, die das ausdruecken derartiger Wuensche derart tabuisiert, dass man diese nur mit professioneller Hilfe auch erkennen kann. Ich weisz es nicht und wuerde aus meiner persønlichen Historie eher auf Ersteres tippen.
Wenn hingegen alles auf freiwilliger und miteinander abgesprochener Basis geschieht, der Freude an der kørperlichen Naehe und  Vereinigung wegen, so muss die Antwort ganz klar lauten: selbstverstaendlich.
Uebrigens noch so ein Grund, warum ich diese neulich so oft erwaehnten „derzeitigen Zustaende“ gern ueberkommen sehen wuerde. (Ohne weiteren Ausfuehrungen an dieser Stelle)

Sind die allermeisten Maenner so erzogen, dass sie das als „ganz normalen Gedanken“ ansehen?
Vermutlich schon, denn die Ketten der Sozialisierung, in dieser von Maennern beherrschten Gesellschaft, sind so schwer abzulegen.
Schon traurig, dass Gewalt gegen Frauen in uns Maennern immer noch so miteinander verknuepft ist, dass dies (unter Maennern) als „durchaus normaler“ erster Impuls angesehen wird, dass man ja gerne mal ueber eine schøne Frau „herfallen“ wuerde.
Gluecklicherweise ist die Gesellschaft schon ein gutes Stueck weit gekommen. Denn wenigstens ist den allermeisten Maennern anerzogen worden, es abscheulich zu finden, auch nur ernsthaft an die tatsaechliche Ausfuehrung dieses ersten Impluses  zu denken, geschweige denn diesen auch auszufuehren.
Das war ja mitnichten immer so und wie man immer wieder in den Medien sieht, fehlt auch nicht viel, diese positive Sozialisierung schnell zu brechen

Deswegen gilt: derartige Gedanken sind immer (!) zu reflektieren (so man sie denn selbst erkennt). Auch wenn (oder gerade weil) man da nicht bewusst was fuer kann!
Bin ich deswegen weniger ein „Mann“, oder „verleugne ich mein inneres Wesen“ dadurch? Sehe ich ueberhaupt nicht so.

Nachtrag: Oben stelle ich es so dar, dass derartige Gedanken durch (unterbewusste) Sozialisation zustande kommen. Prinzipiell waere es ebenso møglich, dass Maenner so „fest verdrahtet“ sind. Soll heiszen, dass wir genetisch so „programmiert“ wurden. Da wird jetzt sicherlich ein Aufschrei durch die Gender- und Sozialforscher gehen, aber viele Untersuchungen deuten durchaus darauf hin.

Dann kønnen da weder „wir Maenner“, noch die Gesellschaft was dafuer.

ABER selbst wenn dies so ist, so ist das keine Entschuldigung, dafuer dass „Mann“ (aber auch „Gesellschaft“) ja sein (ihr) Verhalten nicht aendern braucht. Mit einer toleranten, nicht an Gewalt gebundenen oder zur Gewalt erziehenden, Sozialisierung, kann das Urmenschverhalten in uns (Maennern) naemlich positiv beeinflusst werden. Sodass es der Gesellschaft an sich nuetzlich ist.

Wie neulich versprochen geht der Reigen der Kostueme weiter.

Heute mit dem Schwerpunkt auf Kreationen, die zumindest auf mich den Eindruck machen, als ob sie das (oft gewaltige) Bisschen mehr an Hingabe benøtigen, welches viele andere Personen in breiter akzeptierten Gebieten aufbrauchen (meist Sport), oder gar nicht erst aufbringen. Sei es um diese Kostueme selbst zu schneidern/bauen, oder das besondere Augenmerk auf den Detailreichtum.

Bei dem Kostuem der plueschigen Bogenschuetzin, bin ich mir unsicher und kønnte mir vorstellen, dass es dieses auch zu kaufen gibt.

Plueschbogenschuetzin

Aber sieht schon suesz aus die junge Dame, nicht wahr.

Ganz anders bei diesen drei Kostuemen.

drei liebliche Damen

Eigentlich wollte ich nur ein Bild mit der dunkelhaarigen Dame im Bild. Weil … oehm … weil mir trotz der schlechten Sicht in meinem Helm doch sehr ihre weiblichen Reize aufgefallen sind; vulgo: ich fand sie scharf! Zum Glueck hat sie auch ein sehr beeindruckendes Kostuem an, so dass ich einen legitimeren Grund vortaeuschen konnte.
Die zwei anderen Tanten standen da so mit rum und weil ich niemanden beleidigen wollte, durften sie mit rauf auf’s Bild. Und es ist ja nun nicht so, dass ich diese beiden Damen von der Bettkante schubsen wuerde. Und bei naeherer Betrachtung sind auch diese Kostueme wirklich fantastisch (und vermutlich auch selbst gemacht).
Eine Meta-Anmerkung: das oben Geschriebene passt ja ganz wunderbar in diese Kategorie.

Als Letztes fuer diesen Beitrag dann das vermutlich beeindruckendste Kostuem der gesamten Veranstaltung. Ganz ohne (meist zunaechst unterbewusster) sexueller Gedanken.

Crystal Lady 1

Dieses Kostuem ist komplett selbst gebaut. Die junge Dame sasz 5 Wochen daran. Zum Anlegen benøtigt sie eine Stunde und allein ist es nicht møglich. Leider war der Fotograf zu blød, sie vollstaendig auf’s Bild zu bannen. Im naechsten Bild sieht man aber, dass die Dame auf Zickenfueszen steht. Sicherlich nicht so richtig bequem. Auszerdem kommen die Lichteffekte (die Augen!) viel besser zur Geltung:

Crystal Lady 2

Da es mit einer recht billigen Kamera unter unguenstigen Lichtverhaeltnissen aufgenommen wurde, ist das Bild von so schlechter Qualitaet. Ich hoffe, dass meine Leser die Grandiositaet dieses Kostuems dennoch erahnen kønnen.

In der naechsten Folge, werde ich dann zeigen, wie man mit gleich viel Leidenschaft, aber weniger Aufwand trotzdem mit tollen Kostuemen teilhaben konnte an dieser wunderbaren Veranstaltung.

Damit ist die (jetzt nicht mehr ganz so neue) Universitaetsbibliothek meiner Alma Mater gemeint. Der Begriff „alma mater“ kann in meinem Fall ruhig mit der wørtlichen Bedeutung (wenn auch natuerlich im uebertragenen Sinne) gesehen werden.

Interessant ist an der Namensgebung, wie sehr wir doch (natuerlich) von den gerade herrschenden Umstaenden und Zustaenden beeinflusst werden. Einfach weil man sich nicht so richtig vorstellen kann, was denn 10 oder 15 Jahre spaeter ist. Denn der Dateiname „OvGU Bibo“ (mglw. mit Datumsangabe) ist ja eigentlich nicht nur aus heutiger Sicht sinnvoller. Aber damals, waren meine Eindruecke eben gepraegt von diesem Neubau.

BiboNeu1

Eine erfrischend andere Farbgebung.
Auch finde ich diese winzigleinen, schwarzen Mosaiksteinchen so toll. Ich versuche mir immer vorzustellen, wie da jemand sich daran machte, die einzeln anzukleben. Auch so dieser ganz fuer eine Person exklusive, aus Stein gebaute Urinalsraum. Dekadent!

Dito beim Sitzklo.

BiboNeu2

Nur leider passt die Standardform nicht so recht in diese Exklusivitaet. Chance vertan. Schade drum.

… bezahle ich gerne.

Stellt euch das mal vor. Fernsehgebuehren! Die auch als genau solche bezahlt werden und nicht etwa als Kultursteuer oder sowas. Und das obwohl wir gar kein „Fernseh schauen“.

Aber ich bezahle das gern und dies merkte ich neulich mal wieder, als ich die wunderschøne Serie „Buzz Aldrin, hvor ble det av deg i alt mylderet?“ sah. Eine Umsetzung in 4 Episoden, des gleichnamigen Romans „Buzz Aldrin wo warst du in all dem Durcheinander“.
Links setze ich an dieser Stelle mal nicht, da norwegische Seiten fuer den grøszten Teil meiner lieben Leser nicht von Nutzen sind und das Buch habe ich nicht gelesen.

Diese Serie ist eine absolute Sehempfehlung.
Warum? Weil ich der Meinung bis, dass wirklich grosze Werke mit nur einem Attribut beschrieben werden kønnen. Empirisch hat sich dies bisher auch immer bestaetigt. Und hier ist es eben das Attribut „wunderschøn“, welches diese Serie ausreichend beschreibt. Obwohl man natuerlich immer noch ins Detail gehen kønnte, warum meine Meinung denn eben diese ist.
Wieauchimmer, bei Interesse wuerde ich die DVD auch verleihen, denn die hat englische Untertitel.

Aber es geht ja eigtl. um die Fernsehgebuehren und dass ich die gerne bezahle.

Mit Buzz Aldrin bin ich zum wiederholten Male auf eine norwegische Serie gestoszen, welche aus dem ueblichen Einheitsbrei deutlich heraus ragt. Aber nicht nur im Sinne von „ja, toll gemacht“ (denn „toll gemacht“ kann auch eine Castingshow sein), sondern im Sinne von „DAS hat sich wirklich gelohnt anzuschauen“.

Da die Liste der Narrative letztlich sehr kurz ist, im Wesentlichen kann alles auf Liebe, Leiden und Wissensvermittlung herunter gebrochen werden, kann es also nicht an den erzaehlten Geschichten selber liegen. Mit der relativ groszen Anzahl an Filmen, die ich bisher gesehen habe (davon bald 700 im Kino), wage ich zu behaupten, dass ich tatsaechlich mit allen grundlegenden Erzaehlungen bekannt bin.

Also kann es nur daran liegen, _wie_ die Filme erzaehlt werden.

Dies beinhaltet bspw. wie typische Gestaltungselemente genutzt werden. Und ich meine damit in den seltensten Faellen so wichtige (aber meistens indirekte) Dinge wie Beleuchtung, Kamerfahrten etc. Vielmehr meine ich bspw. Sache wie die Nutzung/Darstellung von Stereotypen oder humoristischer Situationen etc., also Dingen, die auch dem interessierten Laien (wie ich einer bin) auffallen. Bei diesem Beispiel bleibend; ist es wieder nur der „Neger mit der komichen Aussprache“ oder „der Mafiaboss der im kleinen Auto durch die Gegend faehrt“ damit die Leute etwas zum lachen (vulgo: drueber lustig machen) haben? Oder sind es genau die gleichen Elemente, aber in einer Weise dargestellt, dass es eben nicht nur fuer „den kurzen Lacher“ ausgenutzt wird.
Es faellt mir schwer dies genau zu beschreiben, da ich ja nie irgendwie Filmkritik oder -analyse genauer studiert habe.

Was ich gerade versuche zu preisen ist also die Art der Inszenierung. Man kønnte sagen, dass es weniger infantil ist. Und dies finde ich toll, denn es zeigt nicht, dass TV nur der kurzweiligen, und in einer Woche vergessenen, „Abendunterhaltung“ dienen soll, sondern, dass die Intelligenz der Zuschauer ernst genommen wird. Auch derjenigen, die nicht studiert haben!

Und dies gefaellt mir, weil die von mir so sehr verachtete, und von der sog. „Intelligenz“ so gern benutzte, These des „Unterschichtenfernsehens“ ad absurdum gefuehrt wird!

Hinzu kommt, dass diese Serien auch auf sehr hohem „handwerklichen Niveau“ sind, aber das sind heutzutage ja sehr viele Serien, selbst einige aus Dtschl.

Apropos „handwerkliches Niveau“; wenn ich denn mal ueber eine ausgesprochen positive Kritik zu einer dtsch. Serie, oder Fernsehfilm, stolpere, dann ist es fast immer nur dies, was gepriesen wird. Es ist also eine Reduktion auf die „Grøsze“ der Serie. Und verglichen wird mit amerikanischen Serien.
Dies ist nicht falsch zu verstehen. Game of Thrones bspw. ist eine ausgsprochen gut gemachte Serie, die sich wirklich lohnt zu schauen. Wenn man sich denn dafuer interessiert. Und darin liegt der Knackpunkt. Wenn einen sowas nicht interessiert, dann ist es auch kein Verlust, wenn man das nicht gesehen hat. Klar ist das sehr spannend, aber das sind auch die dazugehørenden Buecher. Das hauptsaechliche Merkmal von Game of Thrones ist dann eben „nur“, dass es eine handwerklich aeuszerst professionelle Umsetzung ist. Und ohne den Wert schmaelern zu wollen muss ich doch sagen, dass mittlerweile viele Serien dieses Merkmal haben.

Ganz im Gegensatz dazu, einige wundervoll inszenierte Aspekte bspw. innerhalb der Battlestar Galactica Serie. Natuerlich auch zu nennen an dieser Stelle ist die Serie Firefly. Oder so ziemlich alles an und innerhalb der herausragenden Serie Breaking Bad (und natuerlich diese Serie auch als Gesamtwerk); um auch ein Nicht-Science-Fiction Werk dabei zu haben.  Ich gehe hier nicht ins Detail, weil der Artikel schon lang genug ist.

Mglw. ist das was ich meine noch mit der Art der Inszenierung oder der (mangels eines bessere Begriffes) Wirkung von Monty Python’s Flying Circus (damals, aber auch noch heute) zu vergleichen. Wobei Letzteres natuerlich teilweise fast schon bis ins Extrem reicht.

Wie oben bereits erwaehnt, reichen meine Faehigkeiten nicht aus um das was ich meine besser zu „analysieren“.

Jedenfalls, sind diese Serien, welche mittels meiner Fernsehgebuehren produziert wurden, eine wirkliche Bereicherung unserer Kultur. Und anders als damals in Dtschl., aergert es mich deswegen auch nicht, diese zu bezahlen.

Eine letzte Sache noch um Buzz Aldrin etwas mehr anzupreisen: ich hatte sogar das Gefuehl, dass mein Leben durch diese Serie bereichert wurde. Was nicht zuletzt auch daran lag, dass dieses wunderschøne Lied (hier im Original) und The Cardigans musikalisch mehrfach darin vorkommen,

Ach und etwas Allerletztes kann ich mir dann doch nicht verkneifen. Eine echt toll anzuschauende Schauspielerin (vulgo: scharfe Tante) macht da mit. Und die hat sooooo einen tollen Akzent.

Update (Artikel geschrieben am 19.03.2013, Update am 23.03.2013): Robert DeLapuente findet wie so oft die besseren Worte und scheint auch die Methoden erlernt zu haben, mit denen solche Dinge analysiert werden kønnen. Hier geht er auf ein paar (wenige) Aspekte dessen ein, was ich oben mit dem allgemeinen Herziehen ueber das dtsch. Fernsehen meinte.

Update 2 (07.05.2013): Dieser Artikel wurde geschrieben, bevor ich auf die Verbindung zur Glaubwerdigkeit von Filmen stiesz. Ich wollte den Artikel jetzt aber nicht nochmal neu schreiben.

Die Desucon ist die grøszte Cosplay-Veranstaltung in Norwegen; mglw. in ganz Skandinavien. Dabei geht es vor allem um japanische Kultur (also hauptsaechlich Manga und Anime, sicherlich nicht die japanische Arbeitskultur). Aber auch Science Fiction und Fantasy, und in diesem Zusammenhang sind auch Computerspiele thematisch erfasst.

Mehrere tausend Leute besuchen diese Veranstaltung und durch mein geheimes neues Hobby bin ich einer davon.

Da es hauptsaechlich um Kostueme geht, fange ich bei dieser neuen Mini-Serie, mit der Praesentation einiger dieser Kostueme an. Wie immer gilt, dass ich die abgebildeten Person um Erlaubnis fragte, ob ich die Fotos in diesem Weblog verøffentlichen darf.

Um meinen Lesern den Bezug zu diesem Thema zu erleichtern, starte ich mit bekannten Figuren aus Comics, Film und Computerspielen.

Captain America ist ja eine durchaus bekannte Persønlichkeit, auch auszerhalb der Comicszene. Nicht so bekannt, ist die weibliche Version:

Captain America

Sehr sehr nett anzuschauen. … … … Das Kostuem mein ich! … … … Also das Kostuem an der jungen Dame mein ich in Wirklichkeit.
Schade, dass der Fotograf zu blød war, sie vollstaendig zu fotografieren und dieses dumme Schild so prominent ist.

Claire Farro, besser bekannt als Lightning in Final Fantasy XIII, ist mein (weiblicher) Lieblingscharakter aus eben dieser Computerspielserie. Als ich das Spiel spielte, war ich sogar ein klein bisschen verschossen in diese Dame. Aber das ist ein anderes, weites Themenfeld, welches ich hier nicht erøffnen møchte – .oO(schon komplex diese Menschen).
Ligthning war auch anwesend auf der Desucon. Leider entdeckte ich sie erst, als ich selber schon nicht mehr im Kostuem war:

Ligthning

Ich war ganz hibbelig, als ich sie entdeckte und hoffe, dass sie sich nicht ueberfallen fuehlte, von meiner Anfrage, ob ich sie denn fotografieren darf.
Viele, viele Kostueme waren wirklich groszartig und wussten (mich) zu begeistern. Aufgrund meiner „Beziehung“ zu diesem ganz speziellen Charakter (der alleinig das Spiel aus der Mittelmaeszigkeit rettete), war dieses Kostuem (fuer mich) die gelungenste und tollste Ueberraschung der ganzen Veranstaltung.

Groszartig fand ich auch Chell:

Portal 2

Des Kostuemes wegen natuerlich, aber eigentlich nicht so sehr dieses Charakters an sich wegen.

Chell ist die Protagonistin aus der Portal Spieleserie. Portal 2 ist meiner Meinung nach, DAS gelungenste und beste Computerspiel, welches ich bisher spielte. Und ich habe so einige gespielt. Natuerlich ist dies ein sehr subjektiver Eindruck. Einige andere Spiele kommen nahe ran, aber schaffen es nicht, Portal 2 vom Throne zu stoszen. Vielleicht werde ich mich mal an anderer Stelle etwas mehr dazu auslassen.
Møglicherweise erkennt man ja ein bisschen bereits an dem Geschriebenen, was dieses Spiel fuer mich bedeutet. Bereits frueher, liesz ich meine Begeisterung ja ein bisschen durchscheinen.
Deswegen freute ich mich so sehr, dass einige Fans sich die Muehe machten, Aspekte dieses ganz besondere Spieles in die richtige Welt zu uebertragen.

In der naechsten Folge dieser Serie, werde ich dann deutlich kompliziertere Kostueme vorstellen.

Auch fuer diesen Beitrag, kann ich wieder nur ein einziges Toilettenbild praesentieren, obwohl eine (mehr oder wenige) øffentliche Toilette fotografiert wurde.

Bei dieser handelt es sich um das Sitzklo im Restaurant Havfruen („Meerjungfrau“, bzw. wørtlich uebersetzt eigtl. nur „Meerfrau“). Dieses soll wohl das beste Fischrestaurant der Stadt Trondheim sein. Ich kann das nicht beurteilen, da ich mich nicht so richtig auskenne mit Fisch.

Restaurant Havfruen

Aufgrund der massiven Standardisierung, gibt es, wie all zu oft, leider nichts Interessantes zur Toilette zu sagen.

Deswegen schreibe ich etwas vøllig anderes.

Wenn ich mich richtig erinnere, so gibt es in Dtschl. ein Gesetz, welches die Bereitstellung sanitaerer Einrichtung den Restaurants frei stellt, solange die Anzahl der Sitzplaetze kleiner als 20 ist.
Und da ja, anders als immer behautet, der Kapitalismus nicht dem Wohlergehen, und schon gar nicht dem Wohlbefinden, bzw. den Bedurfnissen aller Menschen dient, sondern nur der Vermehrung des Vermøgens paar ganz weniger, leicht abzaehlbarer, gar fantastisch superreicher Personen, ist dies der Grund, warum der Subway am Hasselbachplatz in Magdeburg keine Toilette hat. Dort gibt es naemlich nur 19 Sitzplaetze.

Es ist schon gut zu sehen, dass es tatsaechlich stimmt, wie dieser Kapitalismus die Kreativitaet und den Geschaeftssinn førdert, nicht wahr.

Reimt sich zwar nicht, ist dafuer aber auch gar nicht wahr.

Der Titel dieses Weblogs ist ja bekanntermaszen „Søren in Norwegen“. Da es hier ganz grundsaetzlich und immer ueber mich, meinen Kram und meine Gedanken geht, und weil ich ja in Norwegen weile, ist dies ja durchaus immer richtig.

Diesen weblog fing ich tatsaechlich an, um die in Dtschl. Hinterlassenen ueber meine Abenteuer und Entdeckungen hier im schønen Norwegen zu informieren.

Dies schlief dann etwas ein und ich versuchte wenigstens einen Beitrag pro Monat zu verøffentlichen. Was mir mitnichten immer gelang.

Dann entdeckte ich mein geheimes neues Hobby und pløtzlich explodierte die Anzahl der Beitraege førmlich.

Spaeter (vor allem in letzter Zeit) kamen Entdeckungen anderer Art hinzu; ich fing an meine sich formende Weltanschauung mit euch zu teilen. Ebenso meine und Be- und Verurteilung  des „Systems“. Verbal tat ich dies zwar schon immer, aber ich hoffe, dass die schriftliche Form eher zu Kritik, oder weiterfuehrenden Fragen der Leserschaft fuehrt.

Auszerdem machte ich den lange gehegten Gedanken war, euch meine Toilettenkunst (wieder) zu praesentieren.

*kurze Pause*

Im Laufe der Jahre stolperte ich immer mal wieder ueber weblogs mit „Untertiteln“.
Oft hatte (und habe) ich den Eindruck, dass diese eine abstruse (meist nicht vorhandene) „Intellektualitaet“ des Autors des jeweiligen weblogs darstellen sollen.
Oder irgend ein „natur-mystisch-romantischer-Seelenquark“ a la „hach was sind wir heute wieder verbunden miteinander“. Auch dabei natuerlich mit dem Unterton der (meist nicht vorhandenen) „Intellektualitaet“.

Das finde ich zutiefst laecherlich!

Darum mache ich das auch :).

Denn (meist nicht vorhandene) Intellektualitaet, die gibt es auch in diesem Weblog oft genug. Das kann man jetzt auf mindestens zwei Arten interpretieren, ich ueberlasse dies dem Leser selbst.

Der Untertitel dieses Weblogs ist ab heute: „Toiletten, Star Wars und scharfe Tanten; Dogmen und Gedanken; und ein bisschen Norwegen“

Wie man sieht, fange ich mit dem am meisten mit der Natur Verbundenem an, komme dann zu Quatsch, gehe weiter zu (meist nicht) intellektuellem Kram, nutze dann noch mehr Mystik fuer mich und verschwurble dies im gleichen Atemzuge mit pseudointellektuellem Geblubber um dann tatsaechlich noch ein Kørnchen Wahrheit reinzubringen.
Fantastisch, nicht wahr! Alles auf einmal. Und dies in so einem kurzen Satz. Ich bin schon ziemlich toll, stimmts!

Auszerdem habe ich die Leiste an der rechten Seite ein wenig angepasst. Dass das zur Zeit so komisch aussieht, aendert sich høffentlich wieder, sobald ich wordpress aktualisiert habe (bin dabei).

In den allermeisten Faellen haben Hotelzimmer oder private Haushalte kein Urinal, sondern nur eine Sitztoilette. In gar nicht so seltenen Faellen ist dies auch in Restaurants und anderen Orten zur Nahrungsaufnahme der Fall.

Wie zum Beispiel bei der Brasserie Askur in Reykjavik.

Brasserie Askur Reykjavik

Ich finde, dass diese braunen Fliesen, in Verbindung mit dem hellrosa Muelleimer, einen ganz besonderen Charme haben. Wie die sanitaeren Einrichtungen von frueher, in der 3. Klasse, als wir noch in dem Land lebten, dass es jetzt nicht mehr gibt, wenn man auf Klassenfahrt im Landschulheim war.

Da sich diese Zeitangabe „3. Klasse“, genau um den Wendezeitraum herum befindet, kønnte es sein, dass ein paar meiner Leser, entweder gerade so, derartige Klassenausfluege noch erlebt haben, oder eben gerade nicht mehr. Ist Letzteres der Fall, kønnen diese Assoziation natuerlich nicht mehr auftreten.