Archive for the ‘The final frontier’ Category

Ich habe endlich mein Chicken of Doom gekauft! Ich wollte schon so lange einen Type-9 Heavy haben.
Ich musste aber erstmal ein paar wichtige Module von Kassiopeia borgen, um die erbaermliche originale Sprungreichweite zu erhøhen. Mittelfristig ist geplant diese Module fuer mein Huehnchen anzuschaffen und zu verbessern. Im Moment hatte ich dafuer nur keine Zeit/Nerven/Ressourcen.

Wie auch immer, Type-9 Heavy — Chicken of Doom — Ich mag sie! Seit ca. einem Jahr fliege ich fast ausschlieszlich mit Kassiopeia. Deswegen størt mich die langsame Drehgeschwinddigkeit ueberhaupt nicht.

Wieauchimmer, mit meinem neuen Schiff macht ich mich erstmal auf zum Witchhead Nebel. Thargoids hatten die Kolonien dort vor kurzem angegriffen. Normalerweise interessiert mich das Drama in (und um) der Bubble nicht. Aber dieses Mal hatte ich das Gefuehl, dass ich versuchen sollte, so viele Zivilisten wie møglich aus den brennenden Raumstationen zu retten. Und was ist dafuer besser geeignet als das Schiff mit der (zweit) grøszten Ladekapazitaet.

Ich konnte aber keine Bilder machen. Dafuer war es viel zu hektisch. Rein in die brennende Station, Leute aufsammeln, wieder raus aus der brennenden Station waehrend im mich herum Zeug explodiert, die Sichtweite nur ein paar Meter betraegt wegen des Rauchs und der Autopilot nicht funktioniert, weil die Fuehrungssysteme der Station kaputt sind. Dann schnell zum Hilfsschiff fliegen, die Leute ausladen, die nøtigsten Reparaturen machen, kurz was trinken und zurueck um das Ganze von vorne zu beginnen.

Ca. 9000 Zivilisten rettete ich im Laufe mehrerer Tage … ’s fuehlt sich gut an zu helfen.

Auf NGC 6871 24 A 4 hatte ich meine erste „echte“ Landung bei hoher Gravitation. Ich war ein bisschen nervøs, da ich niemals zuvor versuchte auf einer Welt mit mehr als 6 g zu landen.
Aber das ist nicht der Grund, warum ich hier war. Ich war hier, weil dies der Rocky body mit dem grøszten Radius (20,207.234 km) ist, auf dem man landen kann.

Und Oooooh war dieses Erlebnis anders als alle Landungen die ich davor vollbrachte. Die Kruemmung des Planeten ist offensichtlich ziemlich flach. Normalerweise aendert sich die (visuelle) Kruemmung des Horizonts, je naeher ich dem Boden komme. Aber aufgrund der Grøsze dieses Planeten sah es so aus, als ob ich still stand. Nur meine Messgeraete zeigten mir, an, dass ich mich der Oberflaeche naeherte.

Auf diesem Bild …

… hatte ich die Landung bereits erfolgreich hinter mich gebracht und bewunderte das Band der Galaxis.

OK … ich gestehe … es hat ein bisschen „Plautz“ gemacht beim Aufsetzen. Aber dafuer habe ich ja mein Schild, um den Schaden gering zu halten. In diesem Fall war es nur ein Lackschaden.

Dieser Planet ist uebrigens das einzige „feste Dingens“ in dem gesamten System:

Ansonsten bin ich jetzt in der Naehe der Bubble und ich brauche mal eine Pause von dem ganzen Springen von Stern zu Stern.

Schon seit einer Weile wollte ich mir ein Type-9 Heavy kaufen. Zum Abbau von Materialen aus Asteroiden und zum Transport von Waren. Ich denke letzteres werde ich zuerst machen, und bei Operation Ida fuer eine Weile helfen. Eine ganze Menge Stationen wurden bei der letzten Offensive der Thargoids beschaedigt und brauchen Unmengen an Materialien zur Reparatur. Genau der richtige Auftrag fuer einen Frachttransporter mit riesigem Laderaum.

Natuerlich werde ich Rekordhalter rund um Sol besuchen und Operation Weiszer Zwerg ist auch noch am Laufen.

HD 155889 A 1 ist der heiszeste Rocky body in der Galaxis. Heisz, wie in Oberflaechentemperatur. Aber das ist nicht, weswegen ich hier. Ich flog hierher, weil es mit  51,171 K auch der heiszeste Planet (auf dem man NICHT landen kann) ALLER bisher entdeckten Planeten ist. Und so sieht er aus:

Und dieses Bild …

… entstand durch Zufall und ich wollte mal zeigen, weil’s schøn aussieht … obwohl man eigentlich nix sieht, denn der Stern wird ja verdeckt und die Nachtseite des Planeten ist dunkel.

Ansonsten entdeckte ich auch noch Ammoniakwelt #107:

Ich besuchte Flyeia Hypai NN-Q d6-47 6 weil dies der T (Brown dwarf) Star mit der schiefsten Rotationsachse ist. Im wesentlichen rollt dieser Stern auf dem Orbit entlang bei einer Neigung von 89.99958020556915 Grad.

Hier ist besagter Stern zu sehen:

Durch die Ringe ist dies schøn anzusehen, aber was ich wirklich toll fand, war der Aufbau dieses Systems:

Die Himmelskørper dieses Systems befinden sich mitnichten alle ordentlich in einer Planetenebene. Da muss es in der Entstehungsphase ganz schøn gerumpelt haben.

Und solche unerwarteten Gegebenheiten sind der Grund, warum ich diese Tour zu den Rekorden der Galaxis, trotz aller Eintønigkeit, so geniesze :) .

CD-23 13397 A ist der Wolf-Rayet Star (ohne Unterkategorie) mit der grøszten Exzentrizitaet des Orbits. Der Wert betraegt aber „nur“ 0.518243, was beim Draufschauen nicht so spektakulaer ist.

In diesem Bild …

… ist der Rekordhalter in der Ferne zu sehen. In der Ferne ist der Stern, weil ich den unglaublichen Himmel betrachten wollte. Oder vielmehr den Nebel um diesen Stern, der besagten Himmel ausfuellt.

Ansonsten geht Operation Weiszer Zwerg gut voran. Hier ein Ergebnis ohne weitere Kommentare:

Neulich hatte ich eine sehr seltene Entdeckung gemacht. Eine beringte ELW im direkten Orbit um einen Neutronenstern. Heute nun praesentiere ich die von mir entdeckte Ammoniakwelt #106:

An diesem, mit dem Full Spectrum Scanner gemachten, Bild sieht man zwei Sachen. 1. die Ammoniakwelt hat einen Ring und 2. der Blauton verraet, dass sich ein Neutronenstern nahe bei befindet.
Und tatsaechlich …

… so wie schon besagte ELW befindet sich auch diese beringte Ammoniakwelt im Orbit um einen Neutronenstern. Cool wa!

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit fuer einen solchen Fund?
Nun ja, insgesamt wurden bisher 323,862 Ammoniakwelten gefunden. Davon befinden sich aber nur 10,412 in Systemen mit Neutronensternen und nur 3,399 von ihnen haben ihren Orbit auch um den Neutronenstern und keinen Sekundaerstern. Das entspricht 3,2 % bzw. 1,0 % aller Ammoniakwelten. Zum Vergleich nochmal die Zahlen fuer ELW’s: 237,211 (total), 12,376 in einem Neutronensternsystem (5.2 %), 4,700 im Orbit um den Neutronenstern (2 %).

Die Wahrscheinlichkeit in ein System mit einer Ammoniakwelt zu springen ist mit ca. 0.64 % etwas grøszer als fuer ELW’s (ca. 0.4 %). Das ist ersichtlich, denn die Bedingungen, dass eine Ammoniakwelt entsteht sind nicht ganz so „eng“. Aber es scheint, dass Ammoniakwelten nur halb so oft um Neutronensterne zu finden sind. Mhmmm … die Gesamtwahrscheinlickeit auf diese Kombination zu treffen betraegt also ca. 0.0064 %. Immer noch ganz schøn klein.

Bezuglich der Ringe gibt es mit 44,502 beringten Ammoniakwelten (ca. 13.7 %) eine deutlich høhere Wahrscheinlichkeit als bei ELW’s (ca. 1.4 %). Das erschien mir erst zu hoch und ich vermutete Fehler in den Daten. Aber als ich etwas drueber nachdachte, entspricht es doch so Pi mal Daumen meinen eigenen Erfahrungen.
Insgesamt wurden 683 beringte Ammoniakwelten im Orbit direkt um einen Neutronenstern gefunden. Das entspricht 0.21 % aller Ammoniakwelten. Und hier ist es dann so, dass das einfache Aufrechnen der Wahrscheinlichkeiten nicht mehr ganz exakt ist, weil die Zahlen „zu klein werden“. Denn aus den vorher erwaehnten Prozentangaben haette ich ungefaher drei mal so viele beringte Ammoniakwelten erwartet.

Wieauchimmer, die Gesamtwahrscheinlichkeit ueber so ein System zu stolpern ist mit ca. 0.0013 % zwar vier mal so grosz wie bei dem ersten super seltenen Fund (dort waren es nur 0.00031 %), aber das ist immer noch sehr sehr sehr sehr klein.

Und hier ist die Schønheit in ihrer ganzen Pracht:

UIUIUI … ich bin ueber eine (mir) neue Sache gestolpert, ueber die ich bisher nur Reportagen von anderen Piloten gelesen habe. Kristallkøttel:

Naja, die eigentliche Bezeichnung ist „Solid Mineral Spheres“. Die waren im selben System wie diese Prasinum Metallic Crystals, …

… deswegen kønnte man spekulieren, ob Erstere vielleicht ein Stoffelwechselendprodukt der Letzteren sind.

Ansonsten war da nur noch ELW #80:

Operation WEISZER ZWERG geht gut voran und auf dem Weg zu mehreren dieser ehemaligen Sterne besuchte ich das Eodgorph HL-F c11-12 System, weil es zwei Himmelskørper mit insgesamt sieben Rekorden haelt. Der erste Himmelskørper ist nicht weiter von Interesse. Eodgorph HL-F c11-12 21 hingegen ist es. Dieser Icy body (auf dem man nicht landen kann) haelt die Rekorde fuer
– laengste orbitale Periode (36,290,275,835,904.0 s oder ca. 1,150,757 Jahre)
– laengste grosze Halbachse (1,370,793,432,719,468.2 m oder ca. 9,163.19 au)
– grøszter orbitaler Umfang (8,612,948,823,076,444.0 m)

Hinzu kommt, dass dies auch die Rekordwerte (in diesen Kategorie) fuer ALLE bisher bekannten Planeten (auf denen man nicht landen kann) sind. Cool wa!

Apropos „cool“. Weil sich der Planet ziemlich weit weg befindet vom Waerme spendenden Stern ist’s hier dunkel:

Aber in dem Ringsystem gibt es Void Opale und hier kann man die bestimmt ohne von Piraten gestørt zu werden gewinnen. Das Problem ist nur, dass der naechste Markt wo man die verkaufen kann verdammt weit weg ist.

Ansonsten entdeckte ich noch ELW’s #78 + # 79 (beide im selben System) und Ammoniakwelt #105:

Blaa Phoe HY-D c14-240 ABC 3 ist der erste Class I gas giant den ich auf dieser Reise besuche. Ich bin hier, weil dieser Gasriese den Rekord fuer die høchste Gravitation aller Planeten diesen Typs hat. Bei zerquetschenden 16.306123224452303 g frage ich mich, ob eventuelle Bewohner ueberhaupt ihre Køpfe (so diese denn welche haben) heben kønnten um dieses wunderschøne Ringsystem zu bewundern:

Ansonsten entdeckte ich noch Ammoniakwelt #103 (um einen Neutronenstern, wie der Blauton im Bild vermuten laeszt) und ELW #77:

… sieht man (mal wieder) an diesem Bild:

Was fuer ein Anblick!

Die duenne Scheibe der Ringe des Klasse IV Gasriesen sehe ich (gerade so) von der Seite, weil sie das Licht des dahinter liegenden Sterns brechen. Und damit bin ich auch schon beim Grund warum ich hier bin. Besagter Stern ist Dryuae Aoscs RJ-X d2-533 A, der S-type Star mit der laengsten groszen Halbachse (des Orbits). Ganze 99,988,029,365,350.9 m oder ca. 668.38 au. Damit folgt (wie so oft, aber nicht immer) auch der der grøszte Umfang des Orbits fuer diesen Sternentyp, mit 627,616,620,659,528.1 m.

Ich kam fuer den Rekord, aber der Anblick ist es, warum ich noch ein bisschen bleibe.