Archive for the ‘Allgemein’ Category

Das hoehere Preisniveau macht sich auch bei den Anspruechen der Schnorrer bemerkbar … nach meinem Verneinen, ob ich denn eine Zigarette habe, folgte nicht die Frage nach ’ner Krone … neeeeiiiiinnnnnnn … es kam die Frage ob ich nicht ZWANZIG Kronen fuer ihn haette.

Das ehemalige Nachrichtenmagazin und jetzige Fachblatt für Transatlantik-Darmspiegelung (geklaut bei Fefe zumindest den zweiten Teil … der erste Teil ging mir selber schon oefter ueber die Lippen) „berichtet“ ueber Horace Engdahl (welcher in besagtem Kommitee irgendwas zu tun hat), dass dieser meint, dass amerikanische Schriftsteller keine grosze Literatur schreiben koennten.

Der gute Mann hat wohl noch nie John Updike gelesen!

Aber sowas aehnliches wird ja auch am Ende gesagt … und mal ganz ehrlich: was erwartet man denn auch anderes von einem Schweden?

Ging mir gerade spontan durch den Kopf:

Was fuer Gruende gibt es denn eigentlich in Dtschl. zu bleiben?

Ich waere sehr erfreut in den Kommentaren eure Meinungen zu hoeren :-).

Und um mal meinem polemischen Stil treu zu bleiben:  Der uebliche „Blut-und-Boden“-Unsinn den ich so gerne vorgehalten bekommen habe, ist in einer globalisierten, zumindest fuer die typischen Leser dieses Blogs nur noch sehr begrenzt lokalen, (Wirtschafts)Welt seit etlichen Jahren obsolet. Aber auch das duerft (und sollt) ihr mir schreiben … ’s dient ja auch dazu meine Beweggruende mal wieder auf den Pruefstand zu stellen.

Fuer alle freudig erregten Nutzer von z. B. der Amazon Wunschliste, lastfm, Stasivz etc. pp. fand ich heute einen schoenen Cartoon auf Flier’s Welt:

Und weil ich grad dabei bin, hier auch gleich noch etwas fuer alle begeisterten Nutzer der Suchmaschine mit dem Credo „Be Evil“ (auch von besagter Seite):

  1. Heute morgen war es schon ganz schoen kalt …ich brauch ’ne Muetze, ’n Schal und Unterhosen.
  2. Der Professor der sein Buero neben meinen hat, kommt im Trilobalanzug (ixquickt selber danach, was fuer eine spezielle Art von Sportanzug das ist) zur Arbeit
  3. Ich bin nicht der Einzige, der die Pictogramme an den Toiletten mehr so als eine Art Vorschlag denn als Regulation der Toilettenbenutzung betrachtet. Der „Fuer menschliche Maennchen“ deklarierte Abort (nur ein kleiner Raum mit einer Schuessel) war von mir besetzt … jemand wollte rauf … das ging natuerlich nicht … zwei Sekunden spaeter hoerte ich die Tuer des als „Fuer menschliche Weibchen“ deklarierten Aborts.

Damit es schoen hyggelig bei uns ist, bin ich am Sonnabend extra nochmal raus um in Erfahrung zu bringen, wo man Holz fuer den Ofen herbekommt. Die nette Verkaeuferin bei Coop Prix erzaehlte mir, dass man Holz an der Tankstelle kaufen kann. Zum Glueck war gleich eine in der Naehe und ich kaufte dort auch gleich einen Sack Holz … einen ca. 20 kg schweren Holzsack (also der Inhalt, nicht der Sack selber) mit dem Fahrrad zu transportieren fuehrte dazu, dass ich zum allerersten Mal ueberhaupt Hubert (mein Fahrrad) im ersten Gang fahren musste … natuerlich berghoch … aber da es hier quasi immer den Berg hoch geht, erwaehne ich das im Weiteren nicht mehr.

Zu Hause angekommen, freute sich meine Liebste sehr :-).

Ohne kienspanaehnliche kleine Holzstueckchen stellte es sich dann aber doch als schwierig heraus Feuer im Kamin zu machen. Zum Glueck haben wir jede Menge Bananenkisten und das verbrennen einer halben Kiste erzeugt genug Waerme um auch die dicken Holzscheite in Brand zu setzen. Nur dann stieg ploetzlich so ganz un-hyggelig Rauch vom Ofen auf und es roch sehr unangenehm … also schnell die Fenster auf und das Feuer wieder ausgehen lassen. Die Bedienungsanleitung half auch nicht weiter … bzw. hab ich die vermutlich nur in den wesentlichen Punkten nicht verstanden (aber wenigstens weisz ich jetzt, dass SINTEF meinen Ofen getestet hat). Zum Glueck ist unser Kamin das Modell Thor eines Kaminofenherstellers aus Dtschl., sodass ich auf deren Homepage unter Tips und Tricks den Hinweis fand, dass der Geruch und Rauch beim ersten Mal ganz normal ist, da sich der Lack erstmal einbrennen muss.

Neuer Tag, neue halbe Kiste … das Resultat:

In Kopenhagen auf der Tagung Deutsche getroffen, die dort an der Uni arbeiten. Diese meinen, wenn sie versuchen daenisch zu sprechen, so meinen die Daenen, dies waere norwegisch. Als ich aber am Wurstbudenstand auf norwegisch eine Wurst bestellte, eine Nachfrage nicht richtig verstand (jeder der versucht das gesprochene Daenisch zu verstehen, wird wissen was ich meine) und auf norwegisch meinte, dass ich kein daenisch spreche und sie (die Verkaeuferin) dies doch bitte nochmal auf englisch wiederholen moege, meine die Wurstbudenfrau, dass ich doch aber schwedisch sprechen kann … ICH? … Schwedisch? … Frechheit!

Wenn man sich im April/Mai irgendwo in Norwegen bewirbt, dann trudeln die Absagen sogar schon im September ein. Und ich dachte, dass es bei der Stelle am NanoLab so „lange“ gedauert hat, weil es ’ne Stelle im oeffentlichen Dienst ist. … Aber jetzt weisz ich, dass das die ja bei der Bearbeitung richtig fix waren. … Aber schoen ist ja, wenn ueberhaupt eine Antwort kommt. Denn bei einigen Bewerbungen die ich schrieb, kam gar nix zurueck.

Unser Stromlieferant (Trondheim Energi) schrieb mir heute, dass 100 % unseres Stroms aus erneuerbaren Energietraegern stammen … naemlich der Wasserkraft. Und da wir mit Strom heizen und mit dem Fahrrad fahren duerfte unsere Kohlenstoffdioxidbilanz ab jetzt verdammt gut aussehen. Hach ist das toll ganz ohne Anstrengung etwas fuer unsere Umwelt zu tun.

Neulich erfuhr ich durch Zufall, dass das NanoLab quasi ein Leuchtturm der Wissenschaft ist. Haett ich ja nicht gedacht, dass ich mit meiner eher durchschnittlichen Intelligenz (bzgl. meines sozialen Habitats) mal bei sowas mitmachen darf :-) . Gleichwohl zeigt sich dadurch, dass Intelligenz nicht alles ist und Durchhaltevermoegen, Hartnaeckigkeit und eine gewisse Frechheit sich durchaus bezahlt machen.