Von Weltraumkristallen hatte ich bereits berichtet. Jetzt ist mir eine weitere, in der Leere des Weltraums existierende Lebensform untergekommen — (Space) Peduncle Trees:

COOOOL!

Hier ist ein Exemplar der Art Rubellum von Nahem zu sehen:

Und hier eins der Art Caeruleum:

Mir sind auch noch die Arten Vivide und Ostrinum begegnet. Und waehrend ich auf meinen bisherigen Reisen niemals sowas gesehen habe, so scheinen diese Kreaturen (?) in diesem Raumsektor beheimatet zu sein.

Die Kapseln am Ende der Stengel sind vermutlich Kinderkrippen. Denn diese kønnen aktiv geløst werden und die kønnen sich auch autonom bewegen. Hier ist eine soclhe Kapsel von Nahem:

Viel naeher kommt man nicht heran, denn dann fluechten die.

Ansonsten entdeckte ich nur noch Ammoniakwelt #95:

Neulich besuchte ich einen weiszen Zwerg aber verdeckte diesen weil es sonst so blendet. Nun besuchte ich Myiesai AA-A h47 2 welcher der White Dwarf (DAB) Star mit der grøszten Neigung der Drehachse ist (89.50231013517514 Grad). Das „B“ im Sternentyp bedeutet, dass (neutrales) Helium Absorptionslinien im Spektrum dieses weiszen Zwergs auftauchen. Es dominieren aber immer noch die Wasserstoffabsorptionslinen (DA).

Ich landete auf dem Mond des ersten Planeten um mir mal wieder die Fusze ein bisschen zu vertreten. Das Foto, welches ich auf dem Ausflug machte, verdeutlicht das Eingangs erwaehnte Problem:

Technisch gesehen, ist es Tag; aber die Sternenleiche spendet nicht so viel Licht.
Auszerdem frage ich mich, was fuer Geschichten sich eine Zivilisation erzaehlen wuerde, die mit Sowas am Himmel „aufwaechst“?!

Desweiteren besuchte ich Lyaiseae AA-A h0 A, den hellsten Wolf-Rayet O Star mit einer absoluten Helligkeit von -10.69021! !! !!! … … …  !!! !!! !!! Krassomat! Dieser Stern leuchtet nur zehntausend mal weniger als die gesamte Galaxis! Aber dann … es gibt andere Sterne, die noch heller leuchten.

Da ich so nahe bin …

… sollte ich vielleicht Vorhaenge installieren. Tihihi. Aber ich denke, dass da schon irgendwas in den Fenstern ist, was die Intensitaet (drastisch) abschwaecht. Denn waere dem nicht so, waere ich vermutlich laengst blind.

Und dann fand ich auch noch Amonniakwelt #92, ELW’s # 67 und #68, Ammoniakwelten # 93 und #94 und ELW # 69.

So wollte Alan Moore diese Comicserie …

… zunaechst bennen. Dies zeigt anschaulich sein sehr fortschrittliches Menschenbild. Und ich schreibe hier bewusst nicht „Frauenbild“, auch wenn dessen Fortschrittlichkeit vllt. am deutlichsten durch kommt auf den ersten Seiten (und auch auf den meisten danach).
Er entschied sich dann letztlich doch fuer Gentlemen, weil dies besser die Victorianische Aera reflektiert. Denn trotzdem es sich um ein fitkives Werk handelt, so hatte fuer ihn dessen Authentizitaet einen hohen Rang.

Ach ja, die anderen Charaktere sind auch ganz hervorragend … und das Ensemble ist weit weg von „simpel“ … Alan Moore eben :)

Ich besuchte Blaea Free YK-V d3-0 A, den White Dwarf (DAV) Star mit der grøszten orbitalen Exzentrizitaet von 0.730991:

Den Stern selbst kann man nicht anschauen, denn das wuerde zu sehr blenden. Deswegen verdecke ich den mit einem von Kassandras Stummelfluegeln.
„DAV“ ist uebrigens die Unterklasse. Das „DA“ steht fuer die spektrale Klasse und bedeutet, dass das Spektrum dieses weiszen Zwergs von Wasserstoffabsorptionslinien dominiert wird. Die allermeisten weiszen Zwerge sind in dieser Spektralklasse zu finden. Das „V“ bedeutet, dass die Leuchtkraft variabel ist, der (ehemalige) Stern pulsiert also (langsam).

Waehrend das oben kein Stern mehr war, so ist Dryiqeau NM-M d7-13 A gerade so noch einer:

An und fuer sich ist das nicht bemerkenswert. Aber dies ist der CJ Star mit der laengsten orbitalen Periode von 871,554,613,247.97 Sekunden (oder mehr als 27600 Jahre).

Das „C“ bedeutet, dass es sich hierbei um einen Kohlenstoffstern handelt. Die sind alle ziemlich grosz! Auf dem Bild bin ich ungefaehr so weit weg vom Stern wie Gaia von Sol.
Das „J“ bedeutet, dass die Komposition des Sterns abweicht von normalen C-Sternen. Die Details sind hier nicht von Interesse, aber spannend ist, dass dies nur dadurch erklaert werden kann, wenn man annimmt, dass dieser Sternentyp dadurch entsteht, dass ein weiszer Zwerg mit einem roten Riesen verschmilzt. Krass wa!

Ansonsten fand ich nur noch Ammoniakwelten #90 und #91. Letztere ist im selben System wie Erstere, aber der Mond eines anderen Planeten.

Heute mal keine Rekorde, sondern was anderes urst Cooles.

Ich durchsuchte die hundert Millionen Himmelskørper die im galaktischen Atlas gelistet sind mal nach Trojanern. Und siehe da! Ich fand Welche. Ein paar davon sogar bei mir in der Naehe und die schaute ich mir mal an; so sieht das dann aus:

Hierbei handelt es sich also NICHT um die „klassische Ausfuehrung“ von kleinen Asteroiden die dicken Planeten folgen. Nein, nein. Vielmehr sind auch die Trojaner Planten. Im Bilde oben die Planeten 2 und 3. Stabil ist das ganze natuerlich nur, wenn einer der beiden eine deutlich geringere Masse hat als der andere.

Es gibt auch exotischere Kombinationen, wo der Trojaner einem binaeren System folgt … oder voraus eilt … ich schreibe mir nie auf, ob ich mich ueber- oder unterhalb der Ekliptik befinde:

Im Bild ist Planet A4 der Trojaner zum Binaersystem A2/A3.

Das hat mich eine ganze Menge Zeit gekostet diese zu finden und dann auch zu besuchen. Dabei fand ich auch Ammoniakwelten #87, #88 und #89:

Auf den Lagrange-Punkten L3, L4 und L5 eines Planeten kønnen Asteroiden eine stabile Bahn einnehmen und besgten Planeten folgen (oder voraus eilen). Diese Asteroiden werden ueblicherweise „Trojaner“ genannt. Die Erde hat einen (bekannten) Trojaner.

Jupiter hat Tausende. Traditionell erhalten diese Namen von Figuren des trojanischen Krieges (daher der Name). Die vorauseilenden Asterioden (L4) sind das griechische Lager und die hinterhertrabenden (L3) das trojanische Lager. Nur Patroklos und Hektor befinden sich auf der falschen Seite. Tihihihi … da versucht wohl jemand seinem Schicksal zu entkommen ;).

Pakete effizient sortieren, 24/7, ohne Ferien- oder Krankentage. Ich finde leider nicht die Originalquelle zu dem Video.

Schaut ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, euch mal ruhig das ganze Video dort an. Es ist nur 1 1/2 Minuten lang.

Ich persønlich finde das alles ganz super. Ist das doch alles viel besser als die in diesem Artikel beschriebenen Sklavenverhaeltnisse, welche sonst in in der Branche herrschen. Ich erwaehnte es bereits vor 6 Jahren, und tue es nochmals: bitte lest den Artikel! Fuer mich war das der Grund, dass ich Amazon (oder Internetversand generell) nur dann benutze, wenn es gar nicht anders geht.

Scheisze ist natuerlich, dass der Leim der die Gesellschaft zusammen haelt immer noch die (Lohn)Arbeit ist und dass Menschen nur etwas „wert“ sind, wenn sie einer solchen nachgehen. Deswegen stimme ich dem ersten Kommentar unter dem verlinkten Originalbeitrag (im Allgemeinen) zu:

We need Universal Basic Income stat.

Der Titel meines Artikel(chen)s bezieht sich aber auf die „Qualitaet“ der aller-aller-meisten anderen Kommentare unter dem verlinkten Originalbeitrag. Sand-in-den-Kopf-stecken nenn ich das … und ja, ich schrieb das mit Absicht in dieser Reihenfolge.

Hier stellte ich einen Planeten vor, mit einem unmøglich kleinen Rekord. Dann traf ich auf zwei (!) Icy bodies (auf denen man landen kann) und BEIDE halten den Rekord fuer die kuerzeste orbitale Periode (dazu spaeter mehr). Der eine ist Pru Chruia CP-O b49-2 10 d

… und der andere Pru Chruia CP-O b49-2 10 e:

Am Namen erkennt man, dass es sich dabei um Monde zum zehnten Planeten handelt. Am Namen erkennt man aber nicht, dass diese sich in einem binaeren System befinden. Ebenso wie die Urpsrungswelt und deren Mond. Das sieht man aber im Orrery (der dicke Blob ist der Planet um den diese Monde ihre Bahn ziehen):

Das bedeutet also, dass die orbitalen Parameter in der Datenbank sich auf dieses binaere System beziehen und NICHT auf das Gesamtsystem. Mist! Aber wenigstens erklaert das die kleinen Werte. Oder?

Nun ja, der Wert der orbitalen Peridoe fuer diese zwei Himmelskørper betraegt 0.800000011920929 s! !!! !!!!!!!!!
Dabei kann es sich nur um einen Fehler handeln. Mglw. aufgrund fehlerhafter Datenuebertragung in den Anfangszeiten der Erforschung der Galaxis.

Wieauchimmer, weil ich nicht „Datengeistern“ hinterherjagen will, habe ich mich entschlossen die meisten Minimumrekorde (und alle daraus berechneten Grøszen) ab sofort zu ignorieren. Ebenso werde ich mich nicht mehr um die Bahnneigung kuemmern, da ich aus den Daten nicht eindeutig schlieszen kann, ob es sich bei dem Wert um die Neigung eines Kørpers bzgl. der Sonne oder bzgl. eines anderen Planeten handelt.

Dadurch vermindert sich die Zahl der zu besuchenden Himmelskørper betraechtlich. Aber das hat ja auch was Gutes. Dadurch bin ich mit diesem Projekt viel eher fertig … naja … viel eher … das wird immer noch ein paar Jahre dauern denke ich.

Weltraumkristalle hatte ich schon mal gesehen. Aber das war in einem besiedelten System und die Station wurde sicherlich auch dort gebaut um diese Wesen zu studieren.

Nun bin ich aber ganz weit drauszen und entdeckt einen ganzen Schwarm von denen:

Hierbei handelt es sich um eine andere Spezies (?), denn die blauen …

… sind Lindigoticum Ice Crystals und die rosafarbenen …

… Roseum Ice Crystals.

Diese Kristalle sind zwar riesig, aber an den Bruchstuecken erkennt man wie fragil diese Strukturen sind. Und nur um das klar zu stellen: Ich habe die NICHT kaputt gemacht!
Wenn man genau hin schaut, dann sieht man in den Bildern auch, dass diese Wesen eine Art gasførmige „Schutzhuelle“ umgibt. Diese entzieht den darin befindlichen Kørpern Waerme. Das schliesze ich daraus, dass meine Fenster zufrieren, wenn ich nahe ran fliege.

An einer anderen Stelle in dem Ring fand ich eine dritte Spezies — Purpureum Ice Crystals:

Ansonsten passierte nichts weiter Bemerkenswertes, auszer, dass ich auch noch Ammoniakwelt #86 entdeckte:

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Neulich las ich einen wichtigen wissenschaftlichen Artikel, den ich euch, meinen lieben Leserinnen und Lesern, waermstens ans Herz lege. Dabei handelt es sich um „Secure Communications Over Insecure Channels“ von Ralph C.  Merkle in Communications of the ACM, volume 21, number 4, p. 294–299.
Zum Einen ist der Artikel ganz vorzueglich geschrieben. Ich habe das auf die lange Bank geschoben, aber es war die reinste intellektuelle Freude den zu lesen. Zum Anderen ist das aus historischen Gruenden von Interesse, weil hier zum allerersten Mal øffentlich die Idee der Publc-Key Kryptographie diskutiert wird.

Nun dachte ich jahrelang, dass ich da nicht schlau genug fuer bin. Und fuer die ganz spezifischen Protokolle und Methoden, die heutzutage verwendet werden, ist diese Einschaetzung sicherlich auch weiterhin gueltig. Aber die Grundidee ist ganz einfach.

Ihr, meine lieben Leserinnen und Leser kennt sicher normale Kryptographie. Jeder Buchstabe eines Klartextes wird um eine gewisse Position im Alphabet verschoben. Um es schwerer zu machen kann man sagen, dass bspw. ein „E“ um 14 Stellen nach rechts verschoben wird, ein „M“ um 7 Stellen nach links, ein „V“ um 2 Stellen nach rechts usw. usf. Selbst normale Kryptographie ist deutlich komplizerter als dies, aber als Idee soll das reichen.
Diese Verschiebungsanweisung ist nun (mehr oder weniger) der sogenannte Schluessel. Es ist superwichtig, dass dieser Schluessel geheim gehalten wird. Und darin liegt das Problem. Denn um dem Gespraechsteilnehmer vertrauen zu kønnen, muss ich den Schluessel persønlich abgeliefert haben. Das ist ein bisschen komplizierter, wenn ich in Norwegen, und die zweite Person in Kanada ist.

Die revolutionaere (und wahrlich geniale) von Merkle war nun, dass man den Schluessel in der Zeitung verøffentlicht und dass trotzdem sichere Kommunikation møglich ist. Wie geht das?

Nun, das Prinzip ist ganz einfach. Anstatt eines Schluessels generiere ich 1 Million durchnummerierte Schluessel. Das geht schnell. Dann bringe ich diese Schluessel mittels eines einfachen Algorithmus „durcheinander“. Dabei ist zu beachten, dass die Nummerierung erhalten bleibt. Im Wesentlichen verschluessele ich also den Schluessel (und dessen Nummer); oder wie Merkle es schreibt: die Information (der Schluessel + Nummer) wird „verpuzzelt“. Ach ja, Schluesselnummer und Puzzlenummer haben NIX miteinander zu tun. Schluessel #23 kønnte bspw. in Puzzle #23017 verborgen sein.

Das Puzzle zu løsen dauert nun aber VIEL laenger als besagte Information zu verpuzzeln. Man stelle sich ein ganz normales tausend Teile Puzzle vor. Das dauert ewig um es fertig zu bekommen. Aber erst wenn es fertig ist, liegt das Bild (die Information) vor. Aber es dauert nur die kurze Zeitspanne vom Tisch runter auf den Fuszboden um die Information wieder durcheinander (und somit unleserlich) zu machen.

Soweit das Prinzip. In der Kryptographie sind das natuerlich mathematische Funktionen, die in eine Richtung (Verpuzzelung) leicht und in die andere Richtung (Entpuzzelung) unheimlich schwer sind. Ein Beispiel waeren Exponentialfunktionen. Die gehen schnell zu berechnen. Die Umkehroperation (den Logarithmus berechnen) dauert im Vergleich ewig. In Wahrheit werden nicht Exponentialfunktionen sondern urst krasse mathematische Badonkadonks benutzt.

Nun haben wir aber nicht nur einen verpuzzelten Schluessel + Nummer, sondern eine Million davon. Man nehme an, dass es ca. eine Stunde dauert diese zu erzeugen. Diese 1 Million Puzzle werden in der Zeitung verøffentlicht. Der richtige Gespraechspartner nimmt sich davon EIN EINZIGES Puzzle heraus und løst es. Man nehme an, dass die Løsung eines Puzzles auch eine Stunde dauert. Also 1 Million mal laenger, als es zu erstellen, aber der richtige Gespraechsteilnehmer muss es ja nur ein einziges Mal machen. Damit hat besagter Gespraechsteilnehmer einen Schluessel. Jetzt muss ich nur die Nummer dieses Schluessels wissen und dann kønnen wir verschluesselt kommunizeren. Denn ich habe ja alle Schluessel unverpuzzelt bei mir rumliegen und mein Gespraechsteilnehmer hat den gleichen Schluessel eben gerade entpuzzelt.

Falls ein bøswillig Teilnehmer die Nummer „abfaengt“ tut das nichts zur Sache, denn die Nummer ist ja nicht der Schluessel selber. Der bøswillige Teilnehmer hat zwar auch alle Puzzle aber im Schnitt muss die Haelfte davon geløst werden um die richtige Information zu erhalten. Das waeren dann fuenfhunderttausend Stunden oder ca. 57 Jahre.

Obercool wa! Aber wie gesagt, das ist nur das Grundprinzip an und fuer sich und in der Praxis ist das alles viel krasser.

Damit habe ich zwei Gruende gegeben, warum es sich lohnt diesen Artikel zu lesen. Der dritte Grund ist, dass ich in dem dort gegebenen (Pseudo)Code etwas sah, was heutzutage bestimmt nicht mehr durch den sog. „Review“-prozess gehen wuerde:

*lacht* … allein dafuer lohnt sich das zu lesen :)