Diese alten „Neu“bauten hatten … aehm … interessante Baeder.

Name 3

Ist das eigentlich immer so, dass man was auf den Spuelkasten legt? Wenn ja, warum? Damit das nicht so langweilig aussieht? Oder weil der Platz sowieso fuer wenig anderes gut ist und dieses komische Geschenk ja irgendwo hin muss?

Lang und breit habe ich mich hier darueber ausgelassen, wie dumm doch der Computer ist und was ich mir ueberlegen musste, um den dazu zu bringen, das zu machen, von dem ich wollte, dass es gemacht wird.

Irgendwann hab ich dann mal mit einem erfahreneren Programmierer (ich mag nicht „richtiger Programmierer“ sagen, denn ich programmiere ja auch richtig) geredet. Und der hat mir mal die Nuetzlichkeit des Konzepts von sog. „Dictionaries“ naeher gebracht.
Das war mir vorher schon bekannt. Ich hatte darueber schon gelesen und formal hatte ich das auch begriffen. Aber die Fibonacciuebung war das „erste Programmierding nach einer laengeren Pause“ und da griff ich natuerlich auf Konzepte zurueck, die mir wohlbekannt waren.

Die Tabelle im obigen verlinkten Beitrag ist ja im Wesentlichen ein dreidimensionales Feld. Der Computer unterscheidet zuerst wie lang die zu untersuchende Zeichenkette sein soll, dann, welche Zeichenkette es ist und letztlich wie oft die vor kommt.
Schlieszlich muss dann zwischen Zahlen und Zeichen unterschieden werden Zeichenketten („0002“) wurden in Zahlen (2) umgewandelt usw. usf. Ich beschrieb das ja alles schon.

Bei einem Dictionary hab ich diesen ganzen Kram nicht. Ein Dictionary merkt sich halt einen Eintrag und was dann dazu steht. Sozusagen so:

„1“ : 15 mal, „2“ : 3 mal, … , „002“ : 5 mal, … , „0007“ : 35098 mal, …

Der Vorteil liegt also auf der Hand: Zeichenketten mit fuehrenden Nullen kønnen direkt so behandelt werden. Es muss also kein „Trick“ ausgedacht werden, der das „Abschneiden von fuehrenden Nullen“ bei der Umwandung von Zeichenkette zu Zahl beruecksichtigt.

Ein weiterer Vorteil eines Dictionary ist, dass ich auf ein bestimmtes Element ganz einfach und direkt zugreifen kann. Kommt in der Folge also bspw. die Zeichenkette „0345“ vor, so schlage ich im Dictionary nach, wie der Wert von „0345“ ist (und erhøhe den dann um eins). Ich muss also nicht erst herausfinden, in welchem Feld denn nun die Erhøhung stattfinden muss.

Dies alles macht den Code deutlich lesbarer und spart vor allem Rechenzeit.

Ich habe die Rechenzeiten fuer die verschiedenen Parameter nochmals analysiert und die hier angegebenen Zeiten wurden auf 1/3 reduziert.

Das ist zwar keine Grøszenordnung, aber doch betraechtlich.

Toll wa! Was man alles lernen kann, wenn man mal mit Leuten redet, die sich auskennen.

 

Als Abschluss dieser Miniserie møchte ich gern auf ein Artefakt der Datenaufbereitung aufmerksam machen.

Wie hier erwaehnt, erstellte ich ein Histogramm der Daten. Ansonsten waere das alles naemlich nicht vernuenftig darstellbar / zu interpretieren gewesen. Dabei werden die Daten in eine bestimmte Anzahl (ich waehlte 100) gleich weite „Balken“ auf der Abzisse eingeteilt. Alles soweit ok und erstmal kein Problem.

Manchmal jedoch kommt es so vor, dass die Weite der Balken derart ist, dass (ehr vereinfacht ausgedrueckt) jeder zweite Wert „links“ der Grenze gezaehlt wird und die restlichen Werte „rechts“ der Grenze. Das Ganze sieht dann so aus:

12_Artefakt

Eine Art „Doppelpeak“.
Da hab ich natuerlich erstmal nicht schlecht geguckt.

Aber das laeszt sich ganz leicht løsen, indem man entweder die Breite der Balken veraendert, oder die Startpunkte aller Balken um einen gewissen Wert verschiebt.

Ich fand das witzig und wollte es euch, meinen lieben Leserinnen und Lesern, nicht vorenthalten.

 

Das war es dann nun tatsaechlich mit der Analyse der Fibonaccifolge.

Das war eigentlich mehr so fuer mich die Dokumentation einer Sache, welche mir in allen Punkten (Idee entwicklen, programmieren, Fehler entdecken und ueberwinden und letztlich die erhaltenen Daten auswerten) grosze Freude bereitete. Und einen Teil der Freude wollte ich auch gern weitergeben.

TMV

Ich wusste gar nicht, dass die hier ein eigenes Uferbauwerk haben:

TMV-kaia

Das war ja ganz schøn konfus letztes Mal.

Das haengt stark mit dem hier zusammengefassten Thema zusammen.

Einige Personen sagten mir, dass ich ziemlich viel lese. Dass es sich dabei nicht nur um die Anzahl der Seiten handelt, thematisierte ich etwas hier.

Und das stimmt mglw. Ueber die letzten (mehr als) 10 Jahre, habe ich zu so vielen Dingen was gelesen.

Das ganze Dilemma ist allerdings, dass alles so kompliziert ist.
Auszerdem mangeln mir die Faehigkeiten, das Wesentliche zu einem Thema in kurzen Beitraegen zusammen zu fassen.
Was nicht zuletzt auch daran liegt, dass ich meine eigene Meinung nicht heraus halten møchte.

Es liegt aber auch daran, dass ich allermeistens „fallbasiert“ an die Sache heran gehe (Arztkittel, Schuhe ausziehen). So werde ich auf ein Thema aufmerksam und der „Einstieg“ ist damit auch leichter. Aber die Zusammenhaenge werden dadurch nicht erklaert. Das ergibt sich erst aus dem jahrelangen beschaeftigen mit einem Thema.

Nehmen wir das Beispiel „Gleichstellung“, welches hier ja øfter mal Thema ist. Da kam ich ueber „Frauen sollten gleich behandelt“ werden, erst nach langer Zeit zu ganz diffusen Vorstellungen davon, wie die Strukturen der Gesellschaft am Erhalt des Status Quo beitragen. Und wie dies mit anderen Sachen (Unrecht gegenueber LGBT-Menschen, Nerds und Geeks, Frauen in Techberufen etc. pp.) zusammenhaengt.

Aber das brauchte so viele Jahre.

Und so ist das bei fast allen Themen.

Ich versuche Beispiele zu bringen, die meine Meinung unterstuetzen. Und das ist total sinnvoll fuer mich. Da „verzettele“ ich mich dann (fuer mich ist das ja irgendwie klar, wie das eine mit dem anderen zusammenhaengt) und merke das erst viel spaeter.

Und deswegen konnte ich im letzten Beitrag hierzu nicht erklaeren, warum ich der Meinung bin, dass Scott Adams zu Unrecht rumheult!

Deswegen versuche ich es nochmal.

Wenn wir an Science glauben, so ist das mehr unsere eigene Wahl, als bei vielen anderen Religionen.
Anders als die Dogmen anderer Religionen hat die Wissenschaft aber einen automatischen Korrekturmechanismus. Naemlich die wissenschaftliche Methode. Und hier kommt die eigene Wahl ins Spiel: wir waehlen bewusst, uns nicht mit einem Thema zu beschaeftigen, sondern auf „andere Leute“ zu høren. Was fuer Gruende das auch immer sein møgen.
Meiner Meinung nach ist es jetzt aber ein „bockiges-Kind-Verhalten“, Science zu beschuldigen, dass sie unseren Glauben (!) in Frage stellt. Denn DAS ist genau das, was Wissenschaft macht! Sie schafft Wissen (!) und das geht nur indem man Dogmen ueberwindet.
Die Frage ist dann nur, inwiefern der einzelne diese Dogmen bereit ist zu ueberwinden.

Man kønnte unterstellen, dass Science nach dem Besten, zu einer gegebenen Zeit vorhandenen, Wissen handelt. (Da lassen wir die Interessen von Konzernen mal auszen vor.)

Oder wieder ein Beispiel:
Jahrzehntelang wurde ein Mittel verschrieben, das gut fuer’s Herz ist. Dies deswegen, weil es sich in einer Studie zu dem Medikament als Nebeneffekt herausstellte. Das war (mich duenkt) in den 50’er Jahren. Dann in den 70’er und 80’er Jahren stellte sich mehr und mehr heraus, dass ein leicht gegenteiliger Effekt eigentlich der Fall ist. Wissenschaft hat dann zum Glueck dafuer gesorgt, dass das bestehende Wissen revidiert und das Medikamen nicht weiter verschrieben wurde.
Warum war das so? Es stellte sich dann heraus, dass an der Studie vor allem gut situierte Hausfrauen teilnahmen. Diese hatten genug Zeit, Sport zu treiben. Und deswegen tauchte in der Studie auf, dass die teilnehmenden Personen im Durchschnitt gesuendere Herzen hatten.
Die Studie wurde aber zu einem Zeitpunkt durchgefuehrt, als all dies noch in den Anfaengen steckte. Man wusste schlicht und einfach nicht, dass zu einem Medikamententest mehr gehørt, als Personen nur das Medikament zu geben und zu schauen, was passiert.
Heutzutage weisz man das.

Es ist furchtbar tragisch, dass Menschen deswegen starben, weil sie dieses Medikament bekamen, obwohl sie es nicht haetten bekommen duerfen.

ABER (!!!) es ist kein Fehler der Wissenschaft, dass etwas nicht beruecksichtigt wurde, von dem keiner wusste, dass es das ueberhaupt gibt.
Insb. auch deswegen nicht, weil eben jene Selbstregulierungsmechanismen (vuglo: die wissenschafliche Methode) ja doch funktioniert haben!

Das aber macht Scott Adams. Er stellt Science in Frage und nicht sein eigenes (semi(?)-blindes) Folgen der Dinge, die andere Personen sagen.

 

Und das im Uebrigen hat auch ueberhaupt nichts mit „irgendwie ist der Skeptizismus der Klimaspinner ja zu verstehen“ zu tun! Ignorieren von Daten und der wissenschaftlichen Methode ist purer Aberglaube, so wie jeder andere Aberglaube auch!

 

Wieder zu viel, wieder Beispiele, wieder kein richtiger Zusammenhang *seufz*.

Gemeint ist damit mein Psychologe von Anfang 2012. Was mich daran erinnert, dass ich die Toilette bei meiner Psychlogin 2013-15 auch mal fotografieren sollte. Denn so wie es aussieht, sind wir dabei zu einem Abschluss zu kommen. Erinnerungen halt. Andere Leute fotografieren einen Sonnenuntergang nach dem anderen und ich Toiletten. Ist ja auch was Schønes.

Beim Psychologen

Solche kleinen Kabuffs erinnern mich immer ein bisschen an Brazil. Ein Film, der uebrigens bereits 1985 erschien. Was ich eben mit etwas Erstaunen zum ersten Mal feststellte. Der wirkt in seinen Mitteln und Methoden so modern. Ich dachte, dass der Mitte/Ende der Neunziger erst entstanden waere.

In „Science Biggest Fail“ macht Scott Adams meiner Meinung nach den Fehler, dass er wen anders (Science) beschuldigt bzgl. etwas, an dem er selber Schuld ist.

Warum ist es seine eigene Schuld, dass Sachen, die so-und-so gesagt wurden, pløtzlich ganz anders sind?

Der Gruende gibt es viele.

Der erste und wichtigste ist, dass Herr Adams erwartet, dass Science „die Wahrheit“ spricht.
Naaaaaaa? Erkennen meine lieben Leserinnen und Leser worauf ich hinaus will?
Genau: Zum Einen wurde der Prediger, welcher aus einem nicht in Frage zu stellendem Buche von der Kanzel vorliest, wurde durch den Universitaetsprofessor und Artikel in Nature, und anderen wissenschaftlichen Zeitungen, ersetzt.

Das ist Obrigkeitshørigkeit und funktioniert ganz wunderbar. Wir glauben nicht an Gott, aber an „die Wissenschaft“. Sieht manja nicht zuletzt auch an den vielen „Experten“ in den Medien.

Eine Professorin _muss_ (!) ja recht haben! (Vulgo: alles was sie spricht _muss_ ja die Wahrheit sein). Gehørt die doch schlieszlich zur „Speespitze der Intelligenz“. … Und wenn es dann auch noch in der Zeitung steht … !!!
Ein ganz hervorragendes Dogma.

Aber uh oh … Nun sagt der neue Priester Professor was ganz anderes … NEEEEEEEE! DAS geht nun wirklich nicht! Das ist nicht das woran ich geglaubt habe! Dann kann ich auch nicht mehr an Science glauben!
Und das ist auch ueberhaupt gar nicht meine eigene Schuld, dass ich vom Glauben abfalle. Ist doch gar nicht meine Verantwortung dass ich diesem Dogma folgte!

Maybe science is what needs to improve, not the citizens.

*kotz* … wobei ich ihm natuerlich recht gebe, wenn man die (im ersten Beitrag erwaehnte) „neue Definition“ von Science bedenkt.

Aber es ist natuerlich schwer (ehrlich gemeint, keine Ironie) zuzugeben, dass man bereitwillig an etwas glaubte, was wer anders gesagt hat. So musste man die vielen Artikel nicht selber lesen. So musste man nicht selber versuchen die Fehler in Studien zu erkennen. Das mache ich ja auch.

 

Zweitens macht er einen indirekten Fehler, den ich mal als „Das war doch schon immer so“ umschreibe.

Die Wissenschaft, so wie wir so romantisieren, gibt es im wesentlichen erst seit nach dem 2. Weltkrieg. Das ging zwar alles bereits um den 1. Weltkrieg los, aber wurde nicht vor dem 2. Weltkrieg so „grosz“ wie wir es heute kennen.
Und alles was es schon gab, bevor man selber bewusst in der Welt lebte, ist irgendwie „schon immer dagewesen“.

Was will ich damit sagen?

Die uns bekannten Kenntnisse, sind noch gar nicht so alt. Und wir sind im Wesentlichen immer noch dabei heraus zu finden, was funktioniert und was nicht.

Nehmen wir bspw. den Arztkittel. Weisze Reinheit. Ein Symbol fuer Sterilitaet.
Seit Jahrzehnten weisz man, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Aerzte werden seit Jahren angehalten, ihre ganz normale (frische) Kleidung bei Krankenbesuchen zu tragen, weil die weniger Keime transportiert, als Arztkittel. Aber diese Erkenntnis setzt sich erst langsam durch. Warum?
Bis ca. in die 50’er/60/er Jahre waren die allgemeinen hygienischen Verhaeltnisse derart schlecht, dass der Arztkittel tatsaechlich besser war als Alltagskleidung. Als Stichwort sei hier auf Ignaz Semmelweis verwiesen. Dann wurde dieses allgemeine Problem aber schrittweise geløst und der Arztkittel wurde ein Problem.

Wir haben also etwas, was bald ein Jahrhundert „wahr“ war. Alle haben das gelernt. Dann trifft es aber nicht mehr zu. Aber wir haben es doch so gelernt. Es ist schwer, vom Glauben abzukommen. Das war doch schon immer so.

Da muss die naechste Generation ran und das aendern. Die werden aber von uns „Altglaeubigen“ unterrichtet. Da schleift sich die alte Erkenntnis also noch ein bisschen mit, bevor es dann ausgemerzt ist.

Oder bis der Arztkittel dann in einen richtigen Kontext einsortiert ist.

Bzgl. Sterilitaet und Reinheit gibt es noch so ein Ding. Es wurde gelernt, dass das wichtig ist, um Krankheiten nicht zu verbreiten. Forschung zeigt aber, dass aber mglw. durch zu wenige „Keime“ die Entstehung von Allergien beguenstigt werden.

Aber ich kenne mich da nicht aus.

Oder nehmen wir doch das „Schuhe in der Wohnung ausziehen“. Dies macht man um keinen Dreck in die Whg. zu tragen. Aber an einem normalen Tag, sind unsere Schuhe dreckiger als die Pantoffeln, die wir jahrelang auch in der Kueche tragen, wo ja doch ab und zu mal was runterfaellt, ohne, dass man es bemerkt? Ist da Kuhmist dran? Oder Schlamm, weil die Strasze nicht betoniert ist?
Ich rede nicht von Regenwetterschuhen, aber der Partybesuch kønnte an einem Sommertag doch auch mal die Schuhe anlassen, nicht wahr? Die Chipskruemel nach dem Feste sind mehr Dreck, als das bisschen Sand.

Der Punkt des Ganzen soll sein: Wir arbeiten mit Erkenntnissen, die lange richtig waren. Wir haben die lieb gewonnen.
Neue Erkenntnisse brauchen aber eine Weile, bevor sie von der Allgemeinheit akzeptiert werden.
Das ist dann aber kein Fehler von Science, sondern das ist einfach so.

Und nochmal zurueck zu“erst nach dem 2. Weltkrieg“.

Vorher waren die Erkenntnisse und damit geløsten Probleme „grosz“ und allgegenwaertig (Hygiene bspw.) und konnten durch einfache Masznahmen angegangen werden. Das brauchte dann natuerlich nicht viel Forschung um die Zusammenhaenge zu erkennen und einen nachhaltigen Einfluss zu haben.

Vieles ist aber deutlich komplexer als es erstmal scheint. Das braucht dann aber viel Forschung und viel Geld und viel Zeit um es zu verstehen.
Das dauert eine Weile das alles zusammen zu bekommen.

Und wenn das dann noch gegen das ist, was vorher so erfolgreich war, dann muss man auch noch die „etablierten Helden“ vom „Throne“ holen.

Also: wir arbeiten mit alten Erkenntnissen und es ist ein Zeichen der Staerke der Wissenschaft, dass diese in Frage gestellt werden und auch etwas vøllig neues die Lehrmeinung wird!

Ist natuerlich scheisze, wenn das die eigenen alten Dogmen sind, die pløtzlich nicht mehr gelten.

Aber hey! Das ist dann nicht die Schuld der Religion, dass ich da bisher dran geglaubt hat, denn die Prediger erzaehlen ja auch nur das, woran sie selbst glauben und im Falle der Wissenschaft ist es eben das, was dem aktuellen Stand der Forschung entspricht.

 

Ach Scheiszdreck! Alles so kompliziert.

In kurz: Scott Adams (und nicht nur der) hat an das geglaubt, was andere Leute ihm erzaehlt haben. Nun erzaehlen diese anderen Leute was anderes. Das passt aber irgendwie nicht zu dem vorher Gesagten. Jetzt betrachtet er auch nicht, wie das (alte und neue) Gesagte eigentlich entstanden ist. Wie das alte Gesagte durchaus richtig war, aber jetzt durch etwas Besseres ersetzt wurde.
Nein! Das passt nicht und deswegen wird alles in Frage gestellt.
Anstatt seine eigene Herangehensweise an die Sache in Frage zu stellen.
Oder anders: selber lesen macht schlau!

Nicht ins Detail gehen (aber ich møchte es nicht unerwaehnt lassen) kann ich jetzt bezueglich der Rolle der Medien, oder die wissenschaftliche Methode. Denn Scott Adams regt sich auf ueber etwas, was charakteristisch fuer Letztere ist: Wir stellen Hypothesen auf und testen diese so lange, bis sie falsifizieren sind, denn beweisen kønnen wir die nicht. Wenn wir die aber nicht beweisen kønnen, kønnen sie auch nie als „die absolute, fuer immer und ewig geltende Wahrheit“ fungieren. Und das vergisst er.

Oder anders: Newton ist nicht falsch! Nur ist das Ganze deutlich komplizierter, wenn man mal drueber nachdenkt.

Oder noch anders: Wie jede Religion taugt auch Science nicht als Ersatz fuers selber nachdenken!

Das war auch sehr, sehr interessant. Ist es im Grunde genommen immer noch. Aber anders.

Aber das ist eine ganz andere Geschichte. Hier die Toilette:

Bei in Leipzig

Feine, feine Fliesen.

So ca. in 2012 (vermutlich aber schon frueher), stolperte ich durch einen gluecklichen Zufall ueber die Examensarbeit Albert Almerings mit dem Titel „SF im Allgemeinen und Lem im Besonderen„.
Jetzt schaffte ich es auch endlich mal, diese zu lesen und ich komme nicht umhin daraus zu zitieren. Ist doch gerade die SF ein Tummelplatz von Ideen.

Ohne weitere Worte, mit Bezug auf die eine der Kategorien dieses Beitrages, dann auch gleich das erste Zitat:

[…] Lem, der sich als Atheist weniger über den Glauben an die Existenz/Nichtexistenz Gottes definiert, als in der Ablehnung einer Einschränkung der Vernunft durch Dogmen.

Das finde ich ganz wichtig hier mal so deutlich und in so klaren Worten stehen zu haben. Denn das wurde ja bspw. bereits hier ein bisschen angesprochen.

Das erinnert mich daran, dass ich mich mal endlich an den Artikel setzen muss, warum ich Atheisten (die Allgemeinen, nicht die im Lemschen Sinne) fuer genauso unvernuenftig halte wie all diejenigen, die an antropomorphe, unser Leben/Universum beeinflussende Hirngespinste glauben.

… welches Bild ich verwenden soll. Deswegen beide:

PURE

Ansonsten wieder ohne weiteren Kommentar.

Jaja … so war das damals. Schon irgendwie … mhm … interessant. Aber das ist eine andere Geschichte. Hier die Toilette:

ToiletteBeiName

Waschmaschinen stehen ja nicht selten direkt neben der Toilette. Ist auch ganz praktisch als Ablage fuer Buecher oder Laetta … aber das ist auch eine andere Geschichte.