… mal fuer zwischendurch:

Headless

Jaja … ein sehr seichter Witz. Ich fand’s aber lustig und bringe es hier mal als Pausenfueller.

Nichts Schønes ahnend spaziert man so durch die Stadt und auf einmal sieht man das hier:

Atomgullideckel_2

Toll wa.

Und dann, wieder nichts Schønes ahnend spaziert man einen anderen Tag durch die Stadt und findet ein noch viel feineres Exemplar:

Atomgullideckel

Da frage ich mich, ob das nicht Zugaenge zu Vaults sind … tihihi.

Heute wieder eine schøne Toilette:

Kieglekroa

Ein Prachtstueck, nicht wahr. Auch die Sitztoilette kann da mithalten:

Kieglekroa 2

Das Etablissement zu dem diese Toiletten gehørten, ist leider vor einiger Zeit abgebrannt.

Nach Wolfi Landstreicher kønnen Beziehungen (ganz allgemein zu anderen Menschen) nicht mehr gesehen werden als ein Aktivismus, dessen Ziel es ist …

to seek followers who accept one’s position

sondern vielmehr …

comrades and accomplices with which to carry on one’s explorations.

Ich habe den Eindruck, dass dies die Idee hinter Hackerspaces ist. Zumindest wird dies indirekt irgendwie schon gerne behauptet. Wenn auch nicht in diesem Wortlaut.

Andererseits sind wir auf diesem Weg noch nicht so weit gekommen. Und es wuerde mich nicht wundern, wenn nicht doch irgendwann wieder die alten Mechanismen greifen wuerden. Diejenigen, die sich nicht der Gruppe anpassen (unterwerfen?) werden zwar mglw. nicht rausgeschmissen, so lange sie es nicht zu doll treiben. Aber ich bezweifle, dass auch kein ehrliches und wohlgemeintes „danke fuer deine anderen Ansichten“ in der „Mehrheitsmeinung“ durchkommen wird. Das schlussfolgere ich von mir (und der Geschichte) ausgehend und in der Zeit extrapolierend.

Ebenso von mir ausgehend, wage ich zu behaupten, dass auch Hacker lieber ueber die Dinge reden, bei denen sie sich auskennen oder wohlfuehlen und dass auch sie Reizthemen oder Themen bei denen ihre eigene kognitive Dissonanz zu sehr strapaziert wird lieber vermeiden. Nicht wahr, sind eben auch nur Menschen. So wie ich :)

Salzwedel … da bin ich geboren worden. Die Poliklinik gibt es nicht mehr.

Vor einigen Jahren kehrte ich in dieser Stadt in ein Restaurant ein. Hier deren Urinale:

Da Gaetano in SAW 1

Und die Sitztoilette:

Da Gaetano in SAW 2

DerToilettenbuerstenhalter (?) versucht farblich etwas aus dem Einheitsbrei heraus zu kommen. Schafft es aber auch nicht so richtig.

Leute aus der Gegend in der ich meine Kindheit und Jugend verbrachte, kønnen durchaus ein warmes Verhaeltnis zum Worte „Mutti“ haben. Geht ja nicht immer um die Menschenfresserin!

Und hier wo ich mich zu Hause fuehle, da kann man auch weiterhin von Mutti versorgt werden:

Mutti

Toll wa.

Heute møchte ich gerne auf Hermann Rampachers „Gewissens- oder Verantwortungsethik? – Gemeinverständlicher Entwurf einer empirisch-normativen Risikoethik“ eingehen. Natuerlich wie so oft gespickt mit meinen eigenen Gedanken dazu.

Hier erstmal ein Link zur Gewissens- (oder auch Gesinnungs-) und ein anderer Link zur Verantwortungsethik.

Wenn nicht anders angegeben sind alle Zitate aus dem Rampacherschen Artikel;  Hervorhebungen sind von mir.

Ein kurzer Abriss (ohne weiterfuehrende Links):

Für Moralphilosophie oder religiöse Versionen der Ethik hat Max Weber 1919 den Begriff „Gesinnungsethik“ geprägt. Ihn konfrontiert er mit dem der „Verantwortungsethik“. In seinem Vortrag „Politik als Beruf“ sagt Weber: Es ist „ein abgrundtiefer Gegensatz, ob man unter der gesinnungsethischen Maxime handelt – religiös geredet: ‚Der Christ tut recht und stellt den Erfolg Gott anheim‚ – oder unter der verantwortungsethischen: dass man für die (voraussehbaren) Folgen seines Handelns aufzukommen hat.

Warum diese Hervorhebung ? Nun ja, deswegen:

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages […] sind […] nur ihrem Gewissen unterworfen.

Rampacher schreibt dann weiter:

Bei diesem Wortlaut wird offenbar der Gewissensethik dogmatisch ein Vorrang vor der Verantwortungsethik eingeräumt.

Nach den Vorstellungen der CDU/CSU, haben die also mit ihrer Politik alles richtig gemacht. Ihre Politik ist ihrem Gewissen unterworfen und ihr „Gewissen“ muessen sie nur vor ihrem gott verantworten und nicht vor ihren Waehlern oder gar der Nachwelt. … Schøne Scheisze!

Aber dazu nicht weiter.

Einen ganz anderen Zusammenhang hat das folgende Zitat:

Wir können nur jemand tadeln, er habe seine Pflicht nicht erfüllt, der körperlich, geistig, von seinen Kompetenzen und Erfahrungen her überhaupt in der Lage gewesen wäre, die gebotenen Taten auszuführen.

Seitdem ich dies realisierte (nicht erst nachdem ich diesen Artikel las; es war ein recht langer und langsamer Prozess) versuche ich weniger „giftig“ zu sein.
Wenn bswp. jemand einfach nichts ueber die Konsequenzen der „Teilens im Internet“ weisz, weil sie oder er nichts darueber gelesen hat, dann versuche ich da nicht mehr mit erhobenem Zeigefinger zu stehen und zu sagen, dass doch bitte das facebookkonto geløscht werden soll.

Das versuche ich wirklich.
Was ich aber machen kann, ist die nøtigen Informationen zu liefern, damit eben die „Kompetenz“ sich aufbauen kann, um gebotene Handlungen auszufuehren. Und dann sind Handlungsvorschlaege vøllig legitim.

Nun mal von der anderen Seite betrachtet. Was ist, wenn eben diese Kompetenzen und Erfahrungen vorhanden sind?

[…] Taten, die notwendig sind, Risiken zu reduzieren, die dem globalen Überleben drohen, sind denen pflichtmäßig geboten, die sie als Akteure aufgrund ihrer Kompetenzen, ihrer Erfahrung und der ihnen zur Verfügung stehenden Mittel ausführen könnten.“

Da stellt sich natuerlich die Frage, des Fleischkonsums und der Urlaubsreise. Andererseits steht dort ja nur „reduzieren“. Damit kann ich mich natuerlich rausreden.

Halte ich mich daueberhaupt selber dran? … mhmmmmm … gute Frage. Ich weisz es nicht. Deswegen bin ich immer dankbar fuer Kritik an meinen Aussagen und Handlungen.

Denn meine Handlungen hat kein anthropomorphes Ueberwesen so gewollt im „groszen Plan des Universums“. Ich bin i.A. selbst dafuer und somit auch fuer die Konsequenzen verantwortlich. Niemand anders. Natuerlich gibt es Aussnahmen, aber die sind von Fall zu Fall genau zu untersuchen.

… ach was, relativ oft, juckt es mir in den Fingern, mich selbst zu zensieren. Aber ich kann mich bei so einigen Bildern ja rausreden, dass ich die vor ueber einem Jahrzehnt, in meinem jugendlichen Ueberschwang, aufgenommen habe.

Stern

Ansonsten heute mal wieder nichts weiter.

Ich war mal in Kopenhagen. Aber an das Hotel kann ich mich nicht erinnern. Na zum Glueck habe ich ein Bild der Toilette gemacht:

Fortunen Hotel Kopengagen

Das ist nicht so ganz standard. Das mag ich :)

Hier im schønen Norwegen ist ja alles ein bisschen besser. Nur die Erdbeeren (norw.: Jordbær) auf dem Markt finde ich etwas seltsam:

Norske Jordbaer

Tihihi :)