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duerfen nicht mehr in Norwegen getestet werden!

Der Grund dafuer ist folgender:

Norwegian Foreign Minister Jonas Gahr Store said, „We have extremely rigorous restrictions on exporting security goods and services … we don’t export materials or services to states at war or in which there is a danger of war.“

Hach ist das ein tolles Land in dem ich wohne … hier wird das was gesagt wird auch gemacht … kann ja niemand auch nur ahnen, dass es sowas wirklich gibt … also dass Politiker Sachen machen die der Souveraen so will (von der Sache mit den Walen mal abgesehen). … Aber halt … das war noch nicht alles … es geht noch weiter … und wird noch besser:

A year ago the Norwegian State Pension Fund announced it was dropping Elbit Systems due to the manufacturer’s involvement in building the West Bank separation fence.
The Norwegian treasury said the fence was infringing on Palestinians‘ human rights.

Und jetzt stellen wir uns mal vor Daenemark wuerde das machen … oder Polen, die tschechische Republik, Oesterreich, die Schweiz, Luxemburg, Belgien oder die Niederlande … ach ihr versteht sicher worauf ich hinaus will.

Ich kann mich nur wiederholen: Hach ist das toll hier!

Wer kennt das nicht: man kommt aus einem fremden anderen Land per Flugzeug, die drei schweren Koffer kommen gerade an und am besten waere jetzt ein Wagen wo man die rauflegen kann. Um diese Wagen laengere Strecken bewegen zu koennen, braucht man ueblicherweise eine Muenze die besondere Bedingungen erfuellen muss o.ae. Wenn man nun keine derartige Muenze hat, dann hat man Pech gehabt und man muss die schweren Koffer selber tragen. Serviceorientierte Unternehmen (vulgo: Flughafenbetreibergesellschaft) wuerden nun fuer alle Kunden (vulgo: Passagiere; die ja (indirekt) Flughafengebuehren bezahlen muessen) entweder diese Wagen einfach so zur Verfuegung stellen, oder diese Loesung realisieren (gefunden am Flughafen Værnes nahe Trondheim):

Dies ist sogar noch eine gute (vor allen Dingen nicht nervende) Werbeflaeche fuer das Unternehmen.

Und doppelt schoen kann man hier auch gleich wieder erkennen, wie diese Gesellschaft funktioniert … durch Vertrauen :).

So richtig schoene grosze Flocken sah ich, als ich aus dem Kuechenfenster blickte.

Leider herrschte diese herrliche Wetterlage nur in meinem Traum kurz vor dem Aufwachen gestern morgen.

Kultiviert und freundlich wie die Norweger nunmal sind schreiben sie nicht „Sau“ auf die Heckscheibe von dreckigen (oder wie in diesem Fall verschneiten) Autos, sondern sie geben lieber Pi exakt an.  PI Mit diesem Beitrag habe ich dann auch (temporaer) mein Ziel erreicht durchschnittlich mehr als sieben Beitraege pro Monat veroeffentlicht zu haben. Schon toll dieser Blog, ikke sant!

… im Bus Platz machen:

Death

So ist er … der ganz spezielle norwegische Humor :). Das Schoene daran ist, dass man das in sehr vielen der Busse hier findet.

… hier im schoenen Norwegen.

Ein kleines Maedchen das ganz begeistert zum einkaufen faehrt. Voller Begeisterung das Fahrrad anstellt. Und dann voller Begeisterung in den Laden geht, ohne sich zu kuemmern, dass das Rad nicht angeschlossen ist.

So schoen kann es sein ist es, in einer Gesellschaft zu wohnen, wo sich die Buerger einander vertrauen.

… deswegen Selbsbeweihraeuchere ich mich mal ein bisschen.

Hintergrund: Ich gebe ja auch Kurse fuer Studenten, unter anderem auch Kurse in Elektronenmikroskopie (SEM). Gestern schrieb mir ein Student (der natuerlich an dieser Stelle anonym bleibt) Folgendes:

By the way, we have all had several courses and lectures regarding SEM, STEM, DF/BF-imaging etc. This lecture was by far the most understandable, clear and precise lecture on these issues I have ever had (and I speak for many of us). Just letting you know. (sic!)

Das ist noch besser gewesen als damals der Leiter des Projekts zu mir meinte:

Ich finde es gut, wie hoeflich du immer zu allen bist.

Aber wer mich kennt, fuer den ist das ja nichts Neues, dass ich hoeflich bin und besonders gut Dinge erklaeren und verstaendlich machen kann *grinst*.

… tun sich so auf, wenn man mal ein bisschen rumschnueffelt.

So beispielsweise das zum schoenen Norwegen gehoerende Inselchen mit der top-level domain .bv.

In ueberraschend gut aufgeloester Qualitaet mit einem speziellen Programm eines bekannten Suchmaschinenherstellers hier zu finden: 54°26′S 3°24′E

*Ich lach mich kaputt* … schon ein bisschen verrueckt dieses Norwegen … aber ansonsten ganz normal.

… als in Dtschl. werden hier auf Bauzaeunen hinterlassen:

Das Leben ist herrlich

„Das Leben ist herrlich“ … … … das ist doch toll, ikke sant! … So schoen sichtbar fuer alle positiv und und nicht so eine negative Grundstimmung verbreitend wie das woanders uebliche „Betreten der Baustelle verboten“.

Denn anstelle eines „Fahrraeder anstellen verboten!“ Schildes wird es nett formuliert:

Fahrraeder anstellen

(Sinngemaesze) Uebersetzung: „Sei nett, park dein Fahrrad nicht vor (eigtl. gegen) dem Fenster.“ … oder die noch nettere Uebersetzung: „Sei lieb, park dein Fahrrad nicht vor dem Fenster.“

Aber so ist sie eben die norwegische Gesellschaft … anstatt zu verbieten und zu bestrafen wie in Dtschl. appelliert sie lieber an den gesunden Menschenverstand und das nette Auskommen miteinander und arbeitet (indirekt) mit Belohnung. … Hach es ist sooooooo toll hier :) .