Innerhalb eines relativ kurzen Raumbereichs entdeckte ich drei Ammoniakwelten.
Auf NH4-welt #19 braut sich ein Sturm zusammen:

Bei #20 dann alles wie immer, wenn ich eine von diesen entdecke:

Ebenso bei #21:

Fuer mich sind diese Planeten von Interesse, weil sie die Einøde auflockern. Aber frueher … also ganz ganz frueher, vor mehr als 3300 Jahren …da wurde Hydrazin als Treibstoff in den allerersten Raumschiffen verwendet. Und zur Herstellung von Hydrazin braucht man Ammoniak!
Aufgrund eines Fehlers musste das Erste von Menschen erschaffene Objekt welches die Oberflaeche des Mars erreichte, den Vorgang des Lithobremsens ausnutzen … was den bekannten Effekt der pløtzlichen, nicht geplanten und ungeordneten Demontage zur Folge hatte. Das war natuerlich lange bevor der Planet so aussah wie heute.
Das Zweite von Menschen erschaffene Objekt welches die Oberflaeche des Mars erreichte schaffte dies mittels einer weichen Landung. Ich nehme an zur groszen Enttaeuschung der damaligen Wissenschaftler brach der Kontakt leider nach 20 Sekunden ab.
Viel erfolgreicher waren hingegen die Vikingsonden.
Eigentlich geht’s aber nicht um den Mars. Ich erzaehle das, weil die Vikingsonden Hydrazin als Treibstiff benutzten fuer das Triebwerk benutzten, welches (zusammen mit Fallschirmen) half sanft auf dem Mars zu landen. Und da ist der Zusammenhang mit den Ammoniakwelten :)
Nach der Entdeckung dieser drei Ammoniakwelten flog ich eine Weile vor mich hin, ohne bedeutende Vorkommnisse. Aber nun bin ich in einem System, in dem einer der Planeten ein Gesicht hat:

Ich flog naeher ran, kann aber keine ungewøhnlichen Vorkomnisse melden.

Das soll es gewesen sein fuer heute. Wie immer folgt nur noch die Karte, zur Dokumentation wo ich mich gerade befinde.

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.
Posted by Tentacel on 2019-08-17 at 13:37 under The final frontier.
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Beim Slatestarcodex erschien vor einiger Zeit eine ausfuehrliche Besprechung von Michel Foucault’s Buch „Madness and Civilization: A History of Insanity in the Age of Reason„. Ich hab das nicht gelesen und habe auch nicht vor das zu lesen. Aber Scott Alexander zitiert daraus und ich gebe hier eines der Zitate wieder.
Naemlich dieses:
For a long time, certain forms of melancholia were considered specifically English; this was a fact in medicine and a constant in literature…Spurzheim made a synthesis of all these analyses in one of the last texts devoted to them. Madness, “more frequent in England than anywhere else,” is merely the penalty of the liberty that reigns there, and of the wealth universally enjoyed. Freedom of conscience entails more dangers than authority and despotism. “Religious sentiments exist without restriction; every individual is entitled to preach to anyone who will listen to him”, and by listening to such different opinions, “minds are disturbed in the search for truth.”
Dadurch, dass ich mit mir selbst waehrend zwei diagnostizierten (und vermutlich einer (mglw. zwei) nicht diagnostizierten) Depressionen kaempfte wollte ich das hier mal aufgezeigt haben. Denn dies ist ein Zeichen dafuer, wie weit wir seitdem gekommen sind.
Das gilt ebenso fuer die Medikamente die es heutzutage gibt.
Ja, die erste Generation von Medikamenten hatten schwere Nebenwirkungen. Die werden aber nur noch in ganz seltenen (und schweren) Ausnahmefaellen verschrieben. Seit dem Ende der 80’er Jahre sind Medikamente der dritten Generation auf dem Markt und die wurden auch viel besser seitdem. Ja, die haben immer noch Nebenwirkungen, aber die sind in den meisten Faellen mild und wenn nicht hilft es oft ein anderes Praeparat zu nehmen.
Die massive (!) Linderung der Symptome der Krankheit des Geistes wiegen so viel schwerer als die Nebenwirkungen. Ein bisschen unregelmaesziger Stuhlgang und (milde) Erektionsstørungen und keine dolle Lust auf Sex? Pah! Sex stand nicht gerade weit oben auf der Prioritaetenliste als ich die letzte Depression hatte. Aber dass das Escitalopram mich innerhalb einer Woche von meinen Angstzustaende befreite war einer der bedeutenden Faktoren, dass ich genug Energie hatte mich mit Hilfe meiner Psychologin auf die Ursachen der Depression zu konzentrieren. Ca. 6 Wochen spaeter fing dann auch die Linderung der eigentlichen Depressionssymptome an. Ohne das Medikament haette der ganze Mist viel viel laenger gedauert und waere so viel schwerer gewesen. Und nach dem Absetzen ging’s auch wieder klar mit der ganzen Sexsache :) .
Und wo wir gerade beim Aufraeumen von Mythen waren. Elektroschocktherapie ist auch NICHT die Foltermethode zur Bestrafung von „unwilligen“ Patienten als die sie in Filmen und den Medien dargestellt wird. Sie wird (heutzutage) immer mit Einwilligung angewendet und Patienten sind bewusstlos und bekommen ein Muskelentspannunsgmittel um Kraempfe zu verhindern. Aufgrund der Nebenwirkungen wird sie aber nur in besonders schweren Faellen angewendet. Ich empfehle diesen kurzen Ueberblickartikel im Scientific American dazu.
So … nun hab ich mich verzettelt. Aber ich hatte vor vielen Jahrne mal geschrieben, dass ich darueber mal schreiben wollte.
Ach so … nun faellt’s mir wieder ein. Eigentlich wollte ich was schreiben ueber „die ganz wahre Wahrheit“ und bestimmt auch was ueber Postmodernismus und die wissenschaftliche Methode … aber das passt jetzt nicht mehr und das møgen sich die geneigten Leserinnen und Leser selber ueberlegen.
Posted by Tentacel on 2019-08-15 at 13:37 under Allgemein.
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Hier drauszen, am Rande der Galaxis ist wenig Spannendes. Keine Nebel oder Sternhaufen und auch von allem anderen gibt’s hier nichts oder nur wenig. Deswegen befuerchte ich, dass das Einzige was ich zu berichten habe erdaehnliche und Ammonikwelten sein werden.
Mir ist so langweilig, dass ich sogar mal wieder ’ne Wasserwelt besucht habe, weil die so schicke Ringe hatte.

Aber ansonsten nur das Uebliche. Ammoniakwelten #17 …

… und #18 …
… und ELW #23

Wert erwaehnt zu werden ist, dass das System in der sich ELW #23 befindet zwei zusaetzliche Wasserwelten beherbergt. Das gibt es nicht all zu haeufig.
All dies, auf meinem Weg zum Ende des Perseus Arms.

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.
Posted by Tentacel on 2019-08-13 at 13:37 under The final frontier.
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Fuer die Statistik: ELW #21 …

… und ELW #22

Zur Abwechslung habe ich die Galaxis mal mit auf’s Bild gelassen.
Hach! … Sieht immer noch toll aus :).
Soweit dazu
Wirklich mal was anderes war aber der titelgebende Høllenplanet. Das ist entweder ’ne neue Welt, deren Kruste noch im Entstehen ist. Oder ’ne schon etwas aeltere Welt deren Kruste durch ein weltumspannendes kataklysmisches Ereigniss wieder geschmolzen ist. Im Wesentlichen ist die Oberflaeche tief schwarz mit ausgedehnten Lavafeldern. Cool an denen ist, dass man die leuchten sieht, selbst auf der sich nicht im Sonnenlicht befindlichen Rueckseite des Planeten. So wie hier.

Cool wa!
Ach ja, diesen Planeten entdeckte ich auf dem Weg von ELW #21 zu ELW #22. Das sage ich, weil ich den auf der Karte nicht eingezeichnet habe.

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.
Posted by Tentacel on 2019-08-11 at 13:37 under The final frontier.
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Tardi hat zum 1. Weltkrieg ein weiteres Comic geschaffen:

Kaufen! Lesen! Der naechsten Generation geben!
Posted by Tentacel on 2019-08-09 at 13:37 under Kunst.
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… nachdem ich vom kurzen Abstecher zur Station beim Crab Pulsar zurueck auf meinem Weg rund um die Galaxis war.
Zunaechst entdeckte ich ELW #20 …

… und dann Ammoniakwelt #16.

Kurz darauf sorgte ein Gasriese mit einem Farbton den ich so bisher nicht gesehen hatte fuer etwas Abwechslung.

Also nichts wirklich Neues, auf diesem Abschnitt meiner Reise.

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.
Posted by Tentacel on 2019-08-07 at 13:37 under The final frontier.
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Auf meiner ersten Reise waren sie wirklich selten, aber hier stolper ich alle Nase lang ueber Ammoniakwelten.
Hier sind #12, …

… #13, …

… #14 und …

… #15

Auf #15 ist gerade Eiszeit. Und ’ne „Nasenlaenge“ sind hier hunderte von Lichtjahre ;) .
Am Ende meiner Reise muss ich mal versuchen Zugang zu den Daten von Universal Cartographics zu bekommen. Dann kann ich mal schauen ob hier drauszen tatsaechlich mehr Ammoniakwelten zu finden sind, oder ob ich einfach nur Glueck habe. Andererseits, schrieb ich ja bereits, dass die eigentlich doppelt so haeufig zu finden sein sollten wie erdaehnliche Planeten. Da ich aber auf meiner ersten Reise zu Beagle Point davon so wenige fand, versucht das Universum das jetzt vielleicht nur auszugleichen.
Wieauchimmer, all dies fand ich hier:

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.
Damit habe ich endlich Outer Arm Vacuus hinter mir gelassen und auch schon wieder die Kluft zum Perseus Arm ueberwunden. Da ich gerade weniger als 50 Spruenge vom Crab Pulsars entfernt bin, werde ich schnell mal zur dortigen (Asteroiden) Station fliegen. Schonmal die gesammelten Daten abliefern, ein paar kleinere Reparaturen vornehmen, Kassiopeias Farbe erneuern und dann aber auch gleich wieder losfliegen.
Posted by Tentacel on 2019-08-05 at 13:37 under The final frontier.
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Immerzu nur ELW’s und Ammoniakwelten kønnte langweilig werden nach einer Weile. Dabei sind das doch eigentlich die besonderen Ereignisse auf meinen Reisen, zwischen all den vielen hunderten von Jumps.
Nun ja, zur Auflockerung mal ein paar andere Sachen. Los geht es mit einer beringten Wasserwelt:

Dann ein bisschen Skilaufen auf einem Eisplaneten:

Und zum Ende dieses Abschnittes meiner Reise tauche ich mal in die Ringe um einen Gasplaneten. Einfach nur, weil ich kann und weil’s cool aussieht:

Sieht bestimmt noch cooler aus, wenn der Planet naeher am Stern ist.
Und … øhm … zwischen der beringten Wasserwelt und dem Eisplaneten fand ich dann doch auch noch Ammoniakwelt #11. Und sie reiht sich schøn in das Thema dieses Reports ein, sieht sie doch ein wenig anders aus als sonst:

So … all dies … und jede Menge gluehender Baelle in der Leere … erlebte ich auf dem letzten Abschnitt der hier eingezeichneten Route:

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.
Posted by Tentacel on 2019-08-03 at 13:37 under The final frontier.
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Wird eigentlich das Geld was ich spende auch fuer Sachen benutzt, von denen ich møchte, dass es dafuer benutzt wird? Ist die Organisation an die ich spende transparent? Geht sie verantwortungsvoll mit den Geldern um? Ist sie demokratisch organisiert? Wo kommt ueberhaupt das ganze Geld her (also nicht nur mein kleiner Beitrag)? Und wieviel verdient eigentlich der Chef dort?
Dies sind alles wichtige Fragen und deswegen gibt es charitynavigator.org .
Mein Gefuehl, dass ich mit der Free Software Foundation zufrieden bin, wird dort mit Daten bestaetigt.
Das erfordert natuerlich die Akzeptanz, dass gewisse administrative Kosten nicht zu vermeiden sind. Die liegen aber bei unter 10 Prozent. Und Richard Stallmans Reisen im Auftrag der FSF finanziere ich gerne. So werden wir naemlich mehr :) .
Und von der Gesamtpunktzahl gesehen scheint es da auch wenig Raum fuer Verbesserung zu geben.
Toll, wa!
Posted by Tentacel on 2019-08-02 at 13:37 under Allgemein.
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Dieses Werk der 9. Kunst wollte ich schon laenger vorzeigen, aber es kam immer was Anderes dazwischen:
Kaufen! Lesen! Der naechsten Generation geben!
Posted by Tentacel on 2019-07-31 at 13:37 under Kunst.
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