Nun war ich am Ende des Perseus Arms und fand das nicht weiter berichtenswert. Aber dann bin ich ueber eine kleine Sensation gestolpert! Im gleichen System in dem sich Ammoniakwelt #25 …

… befindet, ist auch ELW #24!

Das wird bestimmt heiter, wenn sich (raumfahrendes) Leben auf diesen beiden Welten entwickelt.
Nur zwei Spruenge spaeter dann Ammoniakwelt #26:

Und gar nicht weit weg davon dann gleich noch ELW #25 …

Wobei die letzten beiden in verschiedenen System sind. Also wie gewohnt.
Und all dies so ganz weit drausze, wo ich gerade bin:

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.
Posted by Tentacel on 2019-08-23 at 13:37 under The final frontier.
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In dem dem slatestarcodex-Artikel aus dem ich neulich zitierte, ist noch ein anderes Zitat, welches ich hier (ausnahmsweise) ungeprueft gerne wiedergeben møchte.
In this first phase of the industrial world, labor did not seem linked to the problems it was to provoke; it was regarded, on the contrary, as a general solution, an infallible panacea, a remedy to all forms of poverty. Labor and poverty were located in a simple opposition, in inverse proportion to each other. As for that power, its special characteristic, of abolishing poverty, labor […] possessed it not so much by its productive capacity as by a certain force of moral enchantment.
WTF! „First (!) phase“? Wir haben ueberhaupt nichts gelernt seitdem. Arbeit wird immer noch als das „gøttlichste“ von Allem angesehen … leider!
Dies als Gegensatz zum „wir sind schon weit gekommen“ im besagten Artikel von neulich.
Aber es gibt noch mehr:
What, then, is the disorder of an idle life? It is, replies Saint Ambrose, in its true meaning a second rebellion of the creature against God.
Wie gesagt, das „gøttlichste“ von Allem. Wir muessen von diesem Mistdreckdenken endlich weg kommen! Arbeit ist scheisze! Ich habe nur dieses eine Leben und wuerde lieber was Cooleres machen als fuer wen anders zu Arbeiten. Und komm mir jetzt keiner mit „dann mach doch ’ne eigene Firma auf“! Das mein ich nicht. Ich meine, dass Lohnarbeit nur als ordentliche Arbeit anerkannt wird und alle Menschen die sowas nicht haben, werden gegaengelt, drangsaliert und als minderwertig angesehen. Selbst dann wenn die coole Sachen er_arbeiten_, nur eben nicht in Lohnarbeit sondern aus intrinsischer Motivation heraus.
Ach verdammt, genug aufgeregt … beim Marx-lesen seh ich das nur auch immer und immer wieder, dass die Argumente kein stueckweit entwickelt haben, in den letzten 200 Jahren :( .
Posted by Tentacel on 2019-08-21 at 13:37 under Allgemein.
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… fuer Raketentreibstoff gibt es auf den Ammoniakwelten #22 …

… #23 …

… und #24:

#22 and #23 wiederum in einem verhaeltnismaeszig kleinem Raumabschnitt.
Boah … das wird hier ganz schøn langweilig in der Dokumentation meiner Reise, aber ’s ist tatsaechlich das Einzige was passiert. Ich hoffe bald mal wieder auf eine ELW zu treffen … oder eine beringte Wasserwelt.
Wenigstens habe ich so weit drauszen eine fantastische Aussicht auf die Galaxy (siehe oberstes Bild) :) .
Und so weit drauszen ist hier:

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.
Posted by Tentacel on 2019-08-19 at 13:37 under The final frontier.
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Innerhalb eines relativ kurzen Raumbereichs entdeckte ich drei Ammoniakwelten.
Auf NH4-welt #19 braut sich ein Sturm zusammen:

Bei #20 dann alles wie immer, wenn ich eine von diesen entdecke:

Ebenso bei #21:

Fuer mich sind diese Planeten von Interesse, weil sie die Einøde auflockern. Aber frueher … also ganz ganz frueher, vor mehr als 3300 Jahren …da wurde Hydrazin als Treibstoff in den allerersten Raumschiffen verwendet. Und zur Herstellung von Hydrazin braucht man Ammoniak!
Aufgrund eines Fehlers musste das Erste von Menschen erschaffene Objekt welches die Oberflaeche des Mars erreichte, den Vorgang des Lithobremsens ausnutzen … was den bekannten Effekt der pløtzlichen, nicht geplanten und ungeordneten Demontage zur Folge hatte. Das war natuerlich lange bevor der Planet so aussah wie heute.
Das Zweite von Menschen erschaffene Objekt welches die Oberflaeche des Mars erreichte schaffte dies mittels einer weichen Landung. Ich nehme an zur groszen Enttaeuschung der damaligen Wissenschaftler brach der Kontakt leider nach 20 Sekunden ab.
Viel erfolgreicher waren hingegen die Vikingsonden.
Eigentlich geht’s aber nicht um den Mars. Ich erzaehle das, weil die Vikingsonden Hydrazin als Treibstiff benutzten fuer das Triebwerk benutzten, welches (zusammen mit Fallschirmen) half sanft auf dem Mars zu landen. Und da ist der Zusammenhang mit den Ammoniakwelten :)
Nach der Entdeckung dieser drei Ammoniakwelten flog ich eine Weile vor mich hin, ohne bedeutende Vorkommnisse. Aber nun bin ich in einem System, in dem einer der Planeten ein Gesicht hat:

Ich flog naeher ran, kann aber keine ungewøhnlichen Vorkomnisse melden.

Das soll es gewesen sein fuer heute. Wie immer folgt nur noch die Karte, zur Dokumentation wo ich mich gerade befinde.

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.
Posted by Tentacel on 2019-08-17 at 13:37 under The final frontier.
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Beim Slatestarcodex erschien vor einiger Zeit eine ausfuehrliche Besprechung von Michel Foucault’s Buch „Madness and Civilization: A History of Insanity in the Age of Reason„. Ich hab das nicht gelesen und habe auch nicht vor das zu lesen. Aber Scott Alexander zitiert daraus und ich gebe hier eines der Zitate wieder.
Naemlich dieses:
For a long time, certain forms of melancholia were considered specifically English; this was a fact in medicine and a constant in literature…Spurzheim made a synthesis of all these analyses in one of the last texts devoted to them. Madness, “more frequent in England than anywhere else,” is merely the penalty of the liberty that reigns there, and of the wealth universally enjoyed. Freedom of conscience entails more dangers than authority and despotism. “Religious sentiments exist without restriction; every individual is entitled to preach to anyone who will listen to him”, and by listening to such different opinions, “minds are disturbed in the search for truth.”
Dadurch, dass ich mit mir selbst waehrend zwei diagnostizierten (und vermutlich einer (mglw. zwei) nicht diagnostizierten) Depressionen kaempfte wollte ich das hier mal aufgezeigt haben. Denn dies ist ein Zeichen dafuer, wie weit wir seitdem gekommen sind.
Das gilt ebenso fuer die Medikamente die es heutzutage gibt.
Ja, die erste Generation von Medikamenten hatten schwere Nebenwirkungen. Die werden aber nur noch in ganz seltenen (und schweren) Ausnahmefaellen verschrieben. Seit dem Ende der 80’er Jahre sind Medikamente der dritten Generation auf dem Markt und die wurden auch viel besser seitdem. Ja, die haben immer noch Nebenwirkungen, aber die sind in den meisten Faellen mild und wenn nicht hilft es oft ein anderes Praeparat zu nehmen.
Die massive (!) Linderung der Symptome der Krankheit des Geistes wiegen so viel schwerer als die Nebenwirkungen. Ein bisschen unregelmaesziger Stuhlgang und (milde) Erektionsstørungen und keine dolle Lust auf Sex? Pah! Sex stand nicht gerade weit oben auf der Prioritaetenliste als ich die letzte Depression hatte. Aber dass das Escitalopram mich innerhalb einer Woche von meinen Angstzustaende befreite war einer der bedeutenden Faktoren, dass ich genug Energie hatte mich mit Hilfe meiner Psychologin auf die Ursachen der Depression zu konzentrieren. Ca. 6 Wochen spaeter fing dann auch die Linderung der eigentlichen Depressionssymptome an. Ohne das Medikament haette der ganze Mist viel viel laenger gedauert und waere so viel schwerer gewesen. Und nach dem Absetzen ging’s auch wieder klar mit der ganzen Sexsache :) .
Und wo wir gerade beim Aufraeumen von Mythen waren. Elektroschocktherapie ist auch NICHT die Foltermethode zur Bestrafung von „unwilligen“ Patienten als die sie in Filmen und den Medien dargestellt wird. Sie wird (heutzutage) immer mit Einwilligung angewendet und Patienten sind bewusstlos und bekommen ein Muskelentspannunsgmittel um Kraempfe zu verhindern. Aufgrund der Nebenwirkungen wird sie aber nur in besonders schweren Faellen angewendet. Ich empfehle diesen kurzen Ueberblickartikel im Scientific American dazu.
So … nun hab ich mich verzettelt. Aber ich hatte vor vielen Jahrne mal geschrieben, dass ich darueber mal schreiben wollte.
Ach so … nun faellt’s mir wieder ein. Eigentlich wollte ich was schreiben ueber „die ganz wahre Wahrheit“ und bestimmt auch was ueber Postmodernismus und die wissenschaftliche Methode … aber das passt jetzt nicht mehr und das møgen sich die geneigten Leserinnen und Leser selber ueberlegen.
Posted by Tentacel on 2019-08-15 at 13:37 under Allgemein.
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Hier drauszen, am Rande der Galaxis ist wenig Spannendes. Keine Nebel oder Sternhaufen und auch von allem anderen gibt’s hier nichts oder nur wenig. Deswegen befuerchte ich, dass das Einzige was ich zu berichten habe erdaehnliche und Ammonikwelten sein werden.
Mir ist so langweilig, dass ich sogar mal wieder ’ne Wasserwelt besucht habe, weil die so schicke Ringe hatte.

Aber ansonsten nur das Uebliche. Ammoniakwelten #17 …

… und #18 …
… und ELW #23

Wert erwaehnt zu werden ist, dass das System in der sich ELW #23 befindet zwei zusaetzliche Wasserwelten beherbergt. Das gibt es nicht all zu haeufig.
All dies, auf meinem Weg zum Ende des Perseus Arms.

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.
Posted by Tentacel on 2019-08-13 at 13:37 under The final frontier.
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Fuer die Statistik: ELW #21 …

… und ELW #22

Zur Abwechslung habe ich die Galaxis mal mit auf’s Bild gelassen.
Hach! … Sieht immer noch toll aus :).
Soweit dazu
Wirklich mal was anderes war aber der titelgebende Høllenplanet. Das ist entweder ’ne neue Welt, deren Kruste noch im Entstehen ist. Oder ’ne schon etwas aeltere Welt deren Kruste durch ein weltumspannendes kataklysmisches Ereigniss wieder geschmolzen ist. Im Wesentlichen ist die Oberflaeche tief schwarz mit ausgedehnten Lavafeldern. Cool an denen ist, dass man die leuchten sieht, selbst auf der sich nicht im Sonnenlicht befindlichen Rueckseite des Planeten. So wie hier.

Cool wa!
Ach ja, diesen Planeten entdeckte ich auf dem Weg von ELW #21 zu ELW #22. Das sage ich, weil ich den auf der Karte nicht eingezeichnet habe.

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.
Posted by Tentacel on 2019-08-11 at 13:37 under The final frontier.
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Tardi hat zum 1. Weltkrieg ein weiteres Comic geschaffen:

Kaufen! Lesen! Der naechsten Generation geben!
Posted by Tentacel on 2019-08-09 at 13:37 under Kunst.
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… nachdem ich vom kurzen Abstecher zur Station beim Crab Pulsar zurueck auf meinem Weg rund um die Galaxis war.
Zunaechst entdeckte ich ELW #20 …

… und dann Ammoniakwelt #16.

Kurz darauf sorgte ein Gasriese mit einem Farbton den ich so bisher nicht gesehen hatte fuer etwas Abwechslung.

Also nichts wirklich Neues, auf diesem Abschnitt meiner Reise.

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.
Posted by Tentacel on 2019-08-07 at 13:37 under The final frontier.
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Auf meiner ersten Reise waren sie wirklich selten, aber hier stolper ich alle Nase lang ueber Ammoniakwelten.
Hier sind #12, …

… #13, …

… #14 und …

… #15

Auf #15 ist gerade Eiszeit. Und ’ne „Nasenlaenge“ sind hier hunderte von Lichtjahre ;) .
Am Ende meiner Reise muss ich mal versuchen Zugang zu den Daten von Universal Cartographics zu bekommen. Dann kann ich mal schauen ob hier drauszen tatsaechlich mehr Ammoniakwelten zu finden sind, oder ob ich einfach nur Glueck habe. Andererseits, schrieb ich ja bereits, dass die eigentlich doppelt so haeufig zu finden sein sollten wie erdaehnliche Planeten. Da ich aber auf meiner ersten Reise zu Beagle Point davon so wenige fand, versucht das Universum das jetzt vielleicht nur auszugleichen.
Wieauchimmer, all dies fand ich hier:

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.
Damit habe ich endlich Outer Arm Vacuus hinter mir gelassen und auch schon wieder die Kluft zum Perseus Arm ueberwunden. Da ich gerade weniger als 50 Spruenge vom Crab Pulsars entfernt bin, werde ich schnell mal zur dortigen (Asteroiden) Station fliegen. Schonmal die gesammelten Daten abliefern, ein paar kleinere Reparaturen vornehmen, Kassiopeias Farbe erneuern und dann aber auch gleich wieder losfliegen.
Posted by Tentacel on 2019-08-05 at 13:37 under The final frontier.
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