… war hier wohl die Physik als sie diese Sternenkonfiguration …

… erschuf und dann am Morgen danach bemerkte, dass das Ganze (mindestens temporaer) stabil ist.

Alle drei Sterne sind sehr nahe beieinander. Stern A und B bewegen sich auf ihren eigenen Bahnen (die zwei Orbits in der Mitte) um ihr gemeinsames Baryzentrum. Dieses wiederum bewegt sich (der nach oben verschobene Orbit der die zwei Vorherigen schneidet) selbst um das (separate) Baryzentrum mit Stern C. … … …Himmelsmechanik ist schon interessant anzusehen, wenn sich alles auf engem Raum abspielt.

Ansonsten naehere ich mich dem Ziel der Distant World 2 Expedition. Dabei machte ich noch einen Abstecher zu einem Touristensignalfeuer (die Antenne in der Mitte am unteren Rand des Bildes; mein SRV steht davor):

Man sieht ja, warum das hier hingestellt wurde. Es ist sicherlich eine der am weitesten von der Bubble entfernten Installationen. Der arme Monteur, der hier heraus kommen musste um das aufzustellen. Andererseits kann er dafuer bestimmt ’ne ganze Menge Lichtjahrgeld abrechnen.

Sollte nichts unvorhergesehenes dazwischen kommen, dann ist mein naechster Stop (mal wieder :) ) Beagle Point.

Oh verdammt, das bringt die ganze Zaehlung durcheinander. Aber eben schaute ich mir mal an, zu welcher Tageszeit Pumpspeicherkraftwerke eigentlich Strom liefern. Das ist eine Sache bei der ich die zeitlich detaillierteste Information haben møchte. Bei der ueblichen Wochendarstellung buegel ich da naemlich drueber. Hier muss also mal eine Ausnahme von der Regel gemacht werden, wobei ich mir aber natuerlich nicht alle Wochen anschauen will, sondern nur mal eine. Naemlich diese hier:

Die Woche habe ich semi-zufaellig herausgegriffen. Das einzige Kriterium war, dass ich eine Fruehlingswoche wollte, denn von vorher wissen wir ja bereits, dass Pumpspeicherkraftwerke besonders im Fruehling aktiv sind.

Wie zu erwarten war … war es? … antikorelliert die Stromproduktion durch Pumpspeicherkraftwerke mit der durch Solarkraftwerke. Der viele Solarstrom gegen Mittag wird benutzt um die Reservoire vollzupumpen. Da sind die Støpsel dann natuerlich zu und die Pumpspeicherkraftwerke produzieren (fast) nichts.

Die Peaks zu den Morgen- bzw. Abendstunden sind auch logisch. Warum sollte Strom in der Nacht produziert werden, wenn den keiner braucht (und tagsueber sind ja die Støpsel zu).

Ich habe mir dann auch mal eine Fruehlings und eine Sommerwoche bei der Wasserkraft angeschaut. Da gibt es keine so deutlichen, tageszeitlichen Peaks. Warum auch? Der Staudamm ist voll oder nicht. Ein bisschen wird natuerlich geregelt aber das war laengst nicht so ausgepraegt.
Hingegen kann die Produktion ueber mehrere Tage kraeftig zunehmen. Das kommt sicherlich durch Regen zustande. Ansonsten sieht man nur, dass in der Sommerwoche in der Gesamtheit weniger Strom produziert wurde. Aber das war ja bereits bekannt.

Soviel zu diesem kleinen Nachtrag. Tut mir leid mit dem Huepfen der Nummerierung im Titel. Aber ich wusste mir nicht anders zu helfen.

Bemerkung: das hier ist NICHT der versprochene Artikel in dem es um den Stromimport geht ;). Der kommt naechstes Mal. … Und bitte beachtet die unterschiedlichen Skalierungen der zwei Ordinaten. Pumpspeicherkraftwerke produzieren deutlich weniger Strom als Solaranlagen! Und ich spare mir mal hier zu schreiben, dass die Farben eine Bedeutung haben … die rote Achse gehørt also zu den Solaranlagen und die blaue zu den Pumpspeicherkraftwerken … .oO(Ooopsie ;) )

Nachdem ich mir einen neuen SRV gekauft hatte, machte ich mich sofort wieder auf den Weg zu Beagle Point. Ich will doch die grosze Zusammenkunft der Flotte nicht verpassen.

Da ich viele Spruenge unternahm, habe ich auch viele zu dokumentierende Welten entdeckt. Ammoniakwelt #67 und ELW #56 noch auf dem Weg zu Explorer’s Anchorage; danach dann ELW #57, Ammoniakwelten #68, #69, #70, ELW’s #58, #59 und #60:

Und dann sprang ich in dieses System mit vier Sternen und nur einem einsamen Planeten:

Da es sich dabei um eine Wasserwelt handelt, wird da mglw. mal Leben entstehen. Und die tun mir jetzt schon leid, denn viel zu entdecken gibt’s bei denen nicht.

Manchmal sind’s die einfachen Dinge, welche einen hier drauszen zum Nachdenken anregen … ist ja sonst nicht viel da dass’s kønnte ;) .

Ach so, mein Name steht bei den Planeten und Sonnen noch nicht als Entdecker dran, weil ich die Daten ja noch nicht eingeliefert habe. Das mache ich das naechste Mal, wenn ich eine Station anfliege. Wann das sein wird, steht in den Sternen ;) .

Wie erwaehnt, ist mir beim Faxen machen im letzten Basislager mein SRV explodiert. Ich brauche aber ein Fahrzeug fuer Auszenborderkundung auf meiner Expedition nach DW2. Deswegen ging es auf dem direkten Weg zurueck zu Explorer’s Anchorage. Auf dem Weg dorthin entdeckte ich eine weiteren Hot Jovian und diesmal flog ich nahe ran und schaute mir den Sonnenaufgang an :)

Ansonsten waren da „nur“ ELW #52, Ammoniakwelten #62 (die „Streifen“ im Bild sind Ringe), #63, #64, #65 (im selben System wie #64 und hat ebenso einen Ring), #66, ELW’s #53, #54 (nur zwei Spruenge nach #53) und #55:

Dieser Umweg hatte also eine reichliche Ausbeute :). Ebenso finde ich’s toll, wie sich die Grøszenunterschiede der einzelnen Welten in dieser Darstellung bemerkbar machen :)

Ich finde schøn, dass die Daten an und fuer sich immer relativ einfach zu erklaeren und zu verstehen sind. Dass man aber immer noch ein bisschen mehr an Information rausziehen kann, wenn man sich mal Gedanken drueber macht. Heute geht es um den gesamten in Dtschl. produzierte Strom seit 2010:

Im Weiteren stehen die Daten fuer sich allein. Ich brauche aber eine Erkenntis daraus im naechsten Artikel, wenn ich naeher auf den importierten Strom eingehen werde.
Der importierte Strom ist hier nicht mit drin, denn importierter Strom wurde ja nicht in Dtschl. produziert. Das wird aber auch erst im naechsten Artikel wichtig.

Zunaechst faellt (wieder mal) auf, dass im Winter mehr Strom produziert wird als im Sommer. Vermutlich bedingt durch das Heizen der Bueroraeume. Wobei es mich allerdings ein bisschen wundert, dachte ich doch, dass in Dtschl. nicht so viel mittels Strom geheizt wird.

Interessant ist, dass das auch mit einem anderen Informationsbit zusammenfaellt, welches ich neulich las: Raeume kuehlen ist besser fuer die Umwelt als Raeume aufheizen.
Das wollte ich erst nicht glauben … denn in meinem Dogma machen die dicken Amerikaner die alle in die Wueste ziehen und sich dann fette Klimaanlagen hinstellen die Erde kaputt … aber wenn man drueber nachdenkt, dann ist das durchaus logisch.
Ein Argumtent waere, dass eine Klimaanlage mit Strom arbeitet. Wird der Strom bspw. durch Windturbinen und Solaranlagen erzeugt, dann ist das kein zusaetzliches Kohlenstoffdioxid. Dieses faellt hingegen an, falls man bspw. mit Øl heizt.
Ein weiteres (und vermutlich viel wichtigeres, aber technisches) Argument ist der Temperaturgradient zwischen Innen und Auszen. Wenn wir annehmen, dass die Temperatur im Buero immer ca. 20 Grad Celsius sein soll, dann betraegt dieser Gradient im Sommer ca. 10 Grad Celsius. Das ist der (gefuehlte) Durchschnitt fuer Dtschl. und ich gebe zu, dass es in Arizona eher 20 Grad Celsius sind.
Im Winter wird in Arizona nur sehr wenig geheizt (oder gekuehlt) wohingegen der Temperaturgradient in Dtschl. dann im Schnitt mit 20 Grad Celsius doppelt so hoch wie der Sommerwert ist. Ergo, kuehlen ist besser fuer die Umwelt als Heizen.
Die Stromdaten (als indirekter Indikator fuer den „Verbrauch“) scheinen dies zu bestaetigen.

Weiterhin faellt auf, dass die Stromproduktion immer zum Jahresende einen deutlichen Peak nach unten zeigt. Damit man das besser sieht, bin ich hier von der ueblichen „Punktdarstellung“ abgewichen und zeige die Daten als eine Linie … normalerweise vermeide ich das, weil es suggeriert, dass es Daten „zwischen“ den diskreten Messpunkten gibt.
Wieauchimmer, ich fand das kurios, als ich es das erste Mal bemerkte, und schaute es mir mal naeher an.
Es handelt handelt sich dabei um die 2 Wochen um die Weihnachtszeit und Silvester. Man sieht auch, wenn Weihnachten in eine halbe Woche faellt und die Leute da dann schon frei nehmen. Dann vermindert sich der Verbrauch schon ein Woche vorher. Letzteres ist bemerkbar, aber nicht so stark wie die eigentliche Verminderung ueber die tatsaechliche freie Woche nach dem Auspacken der Geschenke.

Um die Jahreswende 2010 zu 2011 geht dieser „umgedrehte Peak“ sogar auf Null. Das liegt aber daran, dass die letzten Tage von 2010 in der gleichen Woche liegen wie die ersten Tage von 2011. Kein Jahr beansprucht dort also eine volle Woche fuer sich und die Daten fuer diese Woche fehlen einfach. In spaeteren Jahren ist alles OK.
Und weil ich kurz einen Schreck bekam, schaute ich eben nochmal nach ob mein Analyseprogramm das richtig macht. Es macht :)

An dieser Stelle habe ich dann die Daten beaeugt und hatte das Gefuehl, dass sich in der letzten Dekade die Stromproduktion in Deutschland nicht aenderte. Liegt ja auch erstmal nahe das zu denken, denn die Høhe der „Winterbuckel“ bleibt ja ungefaehr gleich. Ich hatte diesen Beitrag schon zuende geschrieben mit dieser Aussage … um dann einen Tag spaeter (in einem anderen Zusammenhang) nochmal drauf zurueck zu kommen.

Es stellte sich heraus, dass in diesem Fall die wøchentlichen Daten immer noch zu viel Information (vulgo: Rauschen, aber es ist mehr als das) in sich tragen. Dadurch gehen kleine Veraenderungen unter und unser mein Gehirn wird zur Mustererkennung eingeladen und zieht Schlussfolgerungen die so nicht stimmen. Wenn man die Gesamtstromproduktion ueber die kompletten Jahre summiert, dann sieht sind diese Fallstricke nicht mehr vorhanden, weil Variationen sich „rausmitteln“ und kleine Effekte bemerkbar werden. Und das sieht dann so aus:

Die Stromproduktion nimmt in Dtschl. im Schnitt mit 4.2 TWh pro Jahr zu!

Und dies, meine lieben Leserinnen und Leser lasst euch mal auf der Zunge zergehen.

Denn wir wissen das Folgende: Strom aus Kerkraft nimmt ab, Strom aus regenerativen Energien nimmt zu und alles andere aenderte sich nicht.

Aber ich høre die ueblichen Verdaechtigen immer noch prophezeien … man denke sich hier einen dieser Propheten aus Monty Python’s Life of Brian … dass doch das Licht aus geht wenn wir die Kernkraftwerke abschalten. Und ueberhaupt ist die Welt dem Untergang geweiht ist, wenn  man auf erneuerbare Energien umstellt. … Mhmmmm … Ich finde es interessant, wie sich die „die luegen mir doch wider besseren Wissens ins Gesicht“-Erkenntis sich durch diese Artikel zieht. Das war nicht meine Absicht, als ich anfing darueber zu schreiben. Aber diese Schlussfolgerung schreit mir immer deutlich aus den Daten entgegen.

Und jetzt beachte man bitte die Ordinatenachse. In zehn Jahren ist das ein Anstieg von weniger als 10 Prozent. Da wunder ich mich nicht, dass das in den Wochendaten nicht zu sehen war. Wobei das natuerlich dennoch beachtlich ist, dass fast 10 Prozent mehr Strom produziert wird, verglichen mit 2010.
Ach ja … der Anstieg wurde ohne die zwei „Ausreiszer“ (2011 und 2014) ermittelt. Dies erschien mir ehrlicher, denn wenn ich die drin lasse, dann betraegt der Anstieg sogar 5.1 TWh pro Jahr.

Wieauchimmer, fuer Oben angekuendigten naechsten Artikel merkt euch bitte, dass die Menge des tatsaechlich in Dtschl. produzierten Stromes seit einer Dekade leicht zunimmt. Denn im naechsten Artikel geht es um den Stromimport. Wer will kann sich ja mal vorher Gedanken drueber machen, wie sich der Stromimport entwickelt hat. Unter der Voraussetzung, dass heutzutage elektrischer Strom fuer immer mehr Sachen gebraucht wird und dass mehr Strom aus Wind und Sonne kommen, die ja pløtzlich nicht mehr da sein kønnen und sowieso vøllig unverhersehbar sind [Mehrheits-, aber nicht meine Meinung]. … Aber nicht in den Daten luchsen … oder ach … macht ruhig … das hier soll ja keine Maerchenstunde sein, sondern ich hoffe, dass ich euch, meinen lieben Leserinnen und Lesern, vermitteln kann, dass sich jeder ohne viel Aufwand selbst informieren kann. Ich bereite das hier nur ein bisschen auf.

Noch mehr Piloten trafen am Basislager ein:

Als sich der Zeitpunkt fuer den geplanten Abflug naeherte, stiegen wir alle auf eine Høhe von 2 km ueber der Oberflaeche:

Da ich mittendrin war, sieht man nicht so viele Schiffe wie auf dem ersten Bild. Der Rest ist hinter mir.

Zwei Minuten vor Acht aktivierten alle ihren Frame Shift Drive (FSD, vulgo: Jumpdrive), aber OHNE zu beschleunigen. Dadurch ist der FSD zwar geladen, aber es kommt zu keinem Sprung, weil man sich relativ zum „Gravitationsanker“ an dem man sich gerade befindet, bewegen muss.

UIUIUI … war ich aufgeregt!

Punkt Acht beschleunigten alle gleichzeitig und das sah schon cool aus:

Und dann … MASS JUMP:

WOHOOO!

Ich flieg jetzt erstmal zurueck zu Explorer’s Anchorage. Mir ist naemlich beim Faxen machen mein SRV explodiert. Ich brauche aber Einen, bei dem was ich nach der Distant Worlds 2 Expedition vorhabe. Deswegen muss ich zurueck, um mir einen Neuen zu kaufen.

Das Universum ist riesig in deswegen bin ich selbst auf dieser Expedition mit mehreren tausend Teilnehmern bisher keinem anderen Piloten begegnet … also auszer ganz am Anfang wo wir ja alle gleichzeitig gestartet sind.

Nun aber ist der letzte Wegpunkt vor dem Ziel erreicht. Als ich bei den Koordinaten des Basislagers ankam war da schon wer:

UIUIUI … das ist mal was ganz Neues :). Wir machten dann was was man halt so macht, wenn einem langweilig ist: Faxen.
Unter anderem hatten wir Spasz mit der geringen Gravitation und huepften ueber unsere Schiffe. Dummerweise fiel ich dabei auf meine Nase … oder vielmehr meinen Ruecken:

Normalerweise ist das ueberhaupt kein Problem. Ich zuende dann einfach die Duesen das SRV so lange, bis ich wieder auf meinen Raedern stehe.
Aus Sicherheitsgruenden werden besagte Duesen aber automatisch abgeschaltet, wenn man dem Schiff zu nahe kommt. Deswegen ist ja auch des Huepfen ueber Letzteres so spaszig, weil man die Duesen rechtzeitig vorher zuenden und lange genug brennen lassen muss um die erforderliche Høhe zu bekommen. Wenn man sich da verkalkuliert … .oO(als ob da jemand Berechnung macht) … dann rammt man das Schiff … und landet, wenn man Pech hat, auf dem Ruecken.

Es half alles nichts. Ich musste mein Schiff wegschicken, damit ich hier nicht in alle Ewigkeit so liege. Und dabei sah ich etwas, was ich auch noch nicht gesehen hatte …

… mein Schiff von unten und von Nahem beim Abflug.

In den Daten gibt es eine Stromproduktionsmethode die nur mit „Andere“ bezeichnet ist. Die spielt keine grosze Rolle:

Ich konnte leider nicht herausfinden was dahinter steckt. Wobei ich zugebe, dass ich nicht wirklich nach mehr Informationen dazu suchte.

Passend zur Zukunft die gestern gerade erst anfing, proklamiere ich hier einfach mal, dass das Testaufbauten sind, die einen Maxwellschen Daemonen realisiert haben. Dort wird also ein kalter Raum noch kaelter gemacht um einen anderen Raum zu heizen. Und das Ganze OHNE die Entropie woanders auszugleichen. Cool wa. Was man alles so rausfinden kann, wenn mich sich mit einer Sache nur in seinem Kopf beschaeftigt. Als naechstes løse ich das Problem wie die Erde gleichzeitig hohl und flach sein kann … tihihi.

… an denen ich nicht einfach nur vorbeigeflitzt bin aber wo ich auch nicht so richtig viel zu sagen kann.

Zunaechst war da ein ein Planet mit einem sueszen kleinen Ring:

Tihihihi … sowas hatte ich auch noch nicht gesehen.

Dann war da ELW #51:

Und letztlich musste ich mir mal die Fuesze vertreten. Dass ich dieses Verlangen verspuerte, war sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass ich zufaellig gerade eine Doppelplanetenkonfiguration gefunden hatte, in der beide Partner sich sehr nahe aneinander befinden. Also landete ich dort um den riesigen „Mond“ zu bewundern:

Toll war auch, dass ich hier endlich mal ’ne andere Farbe zu sehen bekam als das uebliche Grau dieser Himmelskørper. Waehrend der Reise faellt mir die (relativ) eintønige Farbpalette, welche einem wochen- oder monatelang vor die Nase kommt, gar nicht so auf . Man gewøhnt sich halt dran. Bis dann sowas hier passiert :) … und deswegen ist das toll … aber das schrieb ich ja bereits.

Normalerweise liegen die Orbits himmlischer Kørper alle in einer Ebene. Seien es Planeten die sich um einen Stern bewegen oder Monde um einen Planeten. Beim Ursprungssytem und bzgl. der Planeten wird das auch die Ekliptikebene genannt.
Manchmal aber kann der Orbit eines himmlischen Kørpers in einem groszen Winkel zu besagter Ebene sein. Dies kønnte durch Gravitationsinstabilitaeten zustande kommen. Oder … und diese romantische Vorstellung habe ich dann meistens … wenn ein „Besucher“ von auszerhalb eines Systems in den Gravitationstopf des Sternes oder eines schweren Planeten faellt.

Das Problem ist nun, dass in den Gravitationstopf fallen nicht ausreicht. Die urspruengliche kinetische Energie durch die kosmische Geschwindigkeit des (neuen) Kørpers muss ja irgendwo hin. Eine Ueberfuehung dieser Energie auf einen anderen Himmelskørper (wiederum mittels gravitativer Wechselwirkung) ist da die Løsung. Dadurch nimmt dann aber die Geschwindigkeit des Letzteren zu und dieser verlaesst dann seinen urspruenglichen Orbit. Da kønnte man jetzt sagen, dass dieser Kørper rausgeschmissen wurde aus dem System … oder aber man sieht das romantischer und denkt sich, dass es ein neuer Wanderer zwischen den Sternen wird :) .

Warum erzaehle ich das alles … nun ja … Planeten mit Ringen sind an und fuer sich schon schick anzusehen. Oft haben die auch Monde, aber diese sind allermeistens weit weg. Ebenso sind die Monde in der Mehrzahl in der oben erwaehnten Ebene … und da befinden sich auch die Ringe. Wenn man also auf so einem Mond landet, dann sieht man den Ring nur als duennes Band. Kurzum allermeistens ist’s nicht so dolle anzuschauen.
Nicht so hier:

Cool wa! Ich bin auf einem Mond mit einem Orbit in einem groszen Winkel zu besagter Ebene. Somit habe ich also einen spektakulaeren Blick auf die Ringe. Ebenso ist der Mond relativ nahe dran, was immens zum fantastischen Anblick beitraegt. Hier sind also zwei Dinge zusammengetroffen: Naehe zu den Ringen und ein Orbit auszerhalb der Ringebene.

Weiterhin sieht man, dass der Planet eigentlich zwei Ringe hat. Das ist an und fuer sich nichts so super Seltenes. Aber hier ist der Abstand zwischen den Ringen so grosz, dass dies, und ich kann mich hier nur wiederholen: sehr spekatakulaer anzuschauen ist.

Schon schick, was das Universum so fuer einen bereit haelt. Und ich bin froh, dass andere Piloten mich darauf aufmerksam gemacht haben.

Ansonsten war nur das Uebliche; die von mir entdeckten ELW #50 und Ammoniakwelt #61: