Minas Abenteuer (und die der anderen Gentlemen) gehen weiter im vierten Band dieser Chronik:

Durch Zufall entdeckte ich, dass ich mit meiner Cobra MkIII Grimassen schneiden kann:

Im Hintergrund ist Gliese 620.1 B zu sehen, der A (Blue-White) Star mit der laengsten groszen Halbachse (248,824,919,374,831.7 m oder ca. 1,663.29 au). Mit diesem Rekord folgt (wie so oft) auch der fuer den grøszten orbitalen Umfang (1,537,327,477,737,527.8 m) und ebenso der fuer die laengste Umlaufperiode (5,782,805,938,176.0 s oder ca. 183,371.57 Jahre).

Ich sah dies als Erfolg und besuchte deswegen Epsilon Indi Ba:

Dieser T (Brown dwarf) Star haelt zwei Rekorde in den gleichen Charakteristiken (nur eben fuer diesen Sternentyp). Genauer gesagt die laengste grosze Halbachse (204,662,606,226,212.47 m oder ca. 1,368.09 au) und der grøszte orbitale Umfang (1,283,873,111,842,483.8 m).

Eine weitere Hintergrundfarbe lieferte mir Dyaus Pita:

Dieser Stern ist in einer binaeren Konfiguration mit Gliese 24 B. Da dies auch ein G (White-Yellow) Star ist, halten beide den Rekord fuer die laengste orbitale Periode fuer alle Sterne diesen Typs mit (40,181,902,082,048.0 s oder fast 1,274.16 Millenia).

Aber Letzter haelt drei weitere Rekorde fuer Sterne diesen Typs:
– laengste grosze Halbachse (1,095,533,610,518,439.0 m oder ca. 7,323.19 au),
– grøszter orbitaler Umfang (6,868,252,696,583,809.0 m),
– grøszte Entfernung vom Ankunftspunkt im System (6,645,438 ls).

Deswegen eben dieser auch ganz ungruselig:

So … kange genug in Sonnen gestarrt. Weiter geht’s.

Ich besuchte das 36 Ophiuchi System weil es vier Rekorde enthaelt. Einer der drei Sternenpartner ist so weit weg vom Zentralstern des Systems, dass dieser (und ein paar der ihn umkreisenden Himmelskørper) die „am weitesten entfernt vom Ankunftspunkt im System“-Rekorde halten. Ich stelle aber nur 36 Ophiuchi C 6 und 36 Ophiuchi C vor, denn diese passen Beide in ein Bild:

Ersterer hat eine Entfernung von 4,218,122 ls (Rekord fuer alle Water worlds); Letzterer von 4,217,936 ls (Rekord fuer alle K (Yellow-Orange) Stars).

Die høchste Geschwindigkeit im Supercruise/Hyperaum ist 2001-fache Lichtgeschwindigkeit. Alles darueber sind dann Spruenge. Dieser Wert gilt aber nur bei Abwesenheit størender Einfluesse (vulgo: grosze Gravitationsquellen) und man braucht ca. eine Stunde um 2001 c zu erreichen.

Das war aber nicht schlimm, liesz dies mir doch genuegend Zeit zu duschen, waehrend mein treues Schiff im Autopilot auf’s Ziel zuflog.

Neulich stolperte ich ueber drei Artikel deren weiteren Konsequenzen ich bemerkenswert fand:
How Jehovah’s Witnesses Are Changing Medicine
Should Anyone Be Given a Blood Transfusion?
The Ethics of Bloodless Medicine

Die Artikel an sich sind nix besonderes. Die sind leicht zu lesen und konzentrieren sich meiner Meinung nach zu sehr auf den leicht zu folgenden Geschichten von „Personen von Interesse“. Aber das ist ja meistens so. Nur weil ich mir mehr technische und wissenschaftliche Details wuensche heiszt das nicht, dass das auch fuer alle anderen interssant zu lesen ist. Dennoch lohnt die Lektuere dieser drei Artikel durchaus. Warum versuche ich nun darzulegen.

Es ist ja bekannt, dass die Zeugen Jehovas aus religiøs/dogmatischen Gruenden (fremde) Bluttransfusionen ablehnen.
Es ist auch bekannt, dass Blut irgendwie immer knapp ist, weil man das bei urst vielen Operationen braucht.

Teilweise kann man das mit Eigenblutspenden kompensieren aber eben nicht in dem Masze wie „aufschneidende Medizin“ heutzutage funktioniert.

In den USA haben sich ein paar Aerzte diesem Problem gewidmet und Løsungen gefunden. Darueber handeln die Artikel und das ist erstmal nix Neues. Die Menschheit findet immer irgendwie Løsungen zu Problemen.

Bemerkenswert hieran finde ich aber das Folgende: wieder einmal nehmen wir (ja, auch ihr, meine lieben Leserinnen und Leser) eine Sache (viele Bluttransfusionen bei Operationen) einfach so hin und vermuten, dass das wahr ist. Das ist ermal nicht schlimm, man kann nicht alles wissen und vertraut dann den Experten. Nun scheint es aber auch so zu sein, dass (mal wieder) die Experten auch einfach einem einmal gestarteten Dogma gefolgt sind und das ueberhaupt nicht hinterfragten.

Und hier ist nun die zweite Sache die ich bemerkenswert fand: es brauchte ausgerechnet die Zeugen Jehovas (!) um ein Umdenken ueberhaupt erstmal zu initialisieren! Das dauert sicherlich noch mehrere Jahrzehnte, bis die dort entwickelten Techniken ausgereift genug sind fuer die Massenanwendung, aber der Anfang ist gemacht.

Hier sind also religiøse Dogmen fuer (wissenschaftlichen) Fortschritt verantwortlich. … Und das ist postmodern!
Die Frage ist nun, ob das auch von alleine passiert waere … … … und normalerweise wuerde ich sagen: „bestimmt, auch wenn es mglw. etwas laenger gedauert haette“.

Aber ich bin mir diesmal nicht so sicher. Der moderne Ansatz ist naemlich kuenstliches Blut (weiter) zu entwickeln. Oder extra Blutspendekampanjen zu fahren wenn es nøtig ist. Technische Løsungen der Problemstellung die zwar funktionieren sich aber irgendwie weniger effizient anfuehlen. Kuenstliches Blut herzustellen ist schwierig (und somit keine Løsung fuer weniger weit entwickelte Laender) und Blutspendekampanjen brauchen extra Infrastruktur und die Leute machen das meist nur wenn ein Notfall eingetreten ist.

Durch die Zeugen Jehovas aber wurde die urspruengliche Frage modifiziert zu „Braucht man ueberhaupt so viel Blut bei Operationen“?

Und damit bin ich wieder bei den Selbstkorrekturmechanismen auch bekannt als „die wissenschaftliche Methode“ angekommen. Deswegen stoppe ich an dieser Stelle, denn daruerber habe ich mich schon øfter ausgelassen.

Da es mir so viel Spasz bereitete mit ITALKALOT zu fliegen, dachte ich mir: „Ich sollte mal wieder mit meiner Cobra MKIII fliegen. Es ist ’ne ganze Weile her, dass ich sie benutzte. Der Grund fuer Letzteres ist, dass ich sie urspruenglich nur als „Zwischenschritt“ auf meinem Weg zum Asp ExlorerKassandra — erwarb.

Also entstaubte ich mein Cobra MKIII und besuchte mit ihr Coltan den Metal-rich body mit der geringsten Gravitation von nur 0.02925701839073805 g.

Im gleichen System befindet sich auch Smithy’s Claim. Dieser Planet haelt die folgenden Rekorde fuer High metal content worlds:
– kleinster radius (210.242671875 km)
– kleinste Gravitation (0.028529160306170243 g)
– geringste Masse (0.000031 Ursprungsweltmassen).

Ich lernte, dass meine Cobra MKIII im Normalraum eine Geschwindigkeit von 400 m/s (! … !! … … … !!!111elf) erreichen kann!

Wieauchimmer, es gibt hier auch eine Bodenstation:

Dort wo ich mich meistens aufhalte (weit ab von der Bubble) habe ich sowas nicht. Deswegen tat ich endlich mal was, worauf ich schon laenger Lust hatte. Ich landete auszerhalb der Stadt und fuhr mit meinem SRV rein.
Und whoa! Die Straszen, die Gebaeude, die Landeplaetze des Raumhafens! Von Weitem oder bei automatischen Landungen hatte ich das nie bewusst wahrgenommen, dass das ja auch alles hier ist.
Nach all dem Fliegen, war das mal ’ne schøne Abwechslung :)

Ich war noch etwas laenger im Alpha Centauri System und machte mich mal auf den Weg zu basager Station, dem Hutton Orbital. Das dauerte eine Weile, den das ist 0.22 Lichtjahre vom Sprungpunkt entfernt und selbst mit Ueberlichtgeschwindigkeit dauert das fast zwei Stunden um dort anzukommen.

Wieauchimmer, wenn man dort ist, dann hat man einen guten Blick auf Proxima Centauri

… der von allen (!) bekannten Sternen die grøszte Halbachse (1,835,405,007,451,176.8 m oder ca. 12,268.92 au) hat. Damit folgt auch der grøszte orbitale Umfang aller Sterne mit 11,504,063,934,173,836 m. Und da es sich dabei um einen M (Red dwarf) Star handelt, haelt Proxima Centauri auch besagte Rekorde fuer diesen speziellen Sterntyp.

Und weil mir dieses suesze kleine Schiff so ans Herz gewachsen ist, habe ich ihr danach ein neues Kleid gekauft. Hier ist es zu sehen:

Das ist uebrigens LHS 1409 C 2 auf dem ich stehe. Die Rocky Ice world, die mit 5.338.846 ls am weitesten vom Ankunftspunkt im System entfernt ist.

Frueher dachte ich, dass die Møglichkeit von Maschinen die grøszer sind als Menschen zwar weit hergeholt und vøllig unpraktisch, aber nicht undenkbar ist.

Dann las ich den Artikel „On the Impossibility of Supersized Machines“ von B. Garfinkel et al. und musste einsehen, dass es sich bei der oberen Aussage um eine nomologische Unmøglichkeit handelt.
Schon schade … irgendwie … denn darauf basierte meine Annahme, dass Roboter irgendwann mal den ganze Mist machen werden, auf den ich keine Lust habe.

Ich habe mal mein allererstes Schiff — ITALKALOT — entstaubt, denn ich besuchte das Alpha Centauri System und mein Chicken of Doom ist zu grosz um auf der Station dort zu landen.

Als ich ankam wollte ich auf 2045 PC2 landen, denn dies ist von allen Rocky bodies der mit dem grøszten Umfang des Orbits von 8,354,054,444,294.2 m und der grøszten orbitalen Exzentrizitaet von 0.5179.
Aber es war urst schwer „unten“ anzukommen. Der Planet ist so schnell, dass er unter mir „wegrutschte“. Ich „krachte“ zweimal einfach rein, weil ich hoffte, dass es mich dem Boden nah genug bringt, sodass ich im Gravitationstopf „gefangen“ bin … in der Hoffnung, dass ich nach dem „Crash“ noch in einem Stueck bin. Aber das half nicht, da mich die Notfallmechanismen des Schiffs immer zu hoch ueber der Oberflaeche aus dem Hyperraum warfen. Das ist ja deren Aufgabe.
Letztlich musste ich den Gravitationsbrunnen unter einem bestimmten Winkel „streifen“ beim Anflug, sodass ich dem Boden nahe genug kam mit einer genuegend groszen Geschwindigkeit um die „Zone“ zu erreichen, in der mich der Planet „greift“ … hach, das ist ganz schøn schwer Raumflugmechanik kurz und knapp zu erklaeren. Wieauchimmer, beschriebener Prozess geschah mehr durch Zufall als gewollt … oder anders ausgedrueckt, ich habe mich auf meine Piloteninstinkte verlassen um runter zu kommen. Und hier ist der Beweis:

Jaja., dieses kleine Schiff ist immer noch ein Raumschiff! Und ooooooooh es fliegt sich so anders. Die meiste Zeit meiner bisherigen Karriere als Pilot flog (und fliege) ich wirklich grosze Schiffe. Als ich damals den (Normalraum-) Antrieb meine Combatconda Kleopatra modifiziert hatte war ich ganz verzueckt von der deutlich verbesserten Manoevrierbarkeit. Aber der Sidewinder im Bild! UIUIUIUIUI! Das ist nochmal ’ne ganz andere Geschichte. Dadurch, dass sie mein allererstes Schiff war, hatte sie immer einen besonderen Platz in meinem Herzen. Ich wuenschte ich kønnte sie fuer mehr benutzen als „nur“ fuer Ausfluege aus Spasz an der Freude.

Das Ursprungssystem ist voll mit Himmelskørperhøhepunkten. Einer davon ist Triton:

Nicht viel Licht so weit weg von Sol, aber dies ist eines der Ziele meiner Reise zu den Rekorden der Galaxis, auf das ich mich am meisten freute. Denn Triton ist auch nach mehreren tausend Jahren Astronomie und vielen Jahrhunderten interstellarer Reisen, immer noch der einzige bisher bekannte (grøszere) Himmelskørper, der sich ruecklaeufig um den Mutterkørper bewegt. Krass wa! Ist bestimmt ’ne Raumstation von Aliens :P

Ich wagte aber nicht auf Triton zu landen, denn der ist „rot“ … ich brauche da ’ne spezielle Erlaubnis fuer und die habe ich nicht.

Leider hatte ich vergessen den Oberflaechenscanner (DSS) in Chicken of Doom einzubauen. Das bedeutet, dass noch eine Sache in diesem System darauf wartet getan zu werden … „the probing“ des Nachbarplaneten … tihihi.

Neulich stellte ich die ersten Abenteuer der Liga der auszergewøhnlichen Gentlemen vor. Alan Moore war (oder vielmehjr ist) zutiefst abgestozen vom Geschaeftsgebaren der groszen Comickonzerne. Die haben naemlich seine Figuren gestohlen (und so ziemlich auch die aller anderen Comickuenstler).
Fuer die Liga aber konnte er die Rechte an zukuenftigem Material behalten. Und so zog er damit zu einem anderen Verlag.

Interessant und gut finde ich, dass trotz des Verlagswechsels die Nummerierung der Abenteuer beibehalten wird.