William Golding’s Roman „Herr der Fliegen“ ist ja sehr bekannt.
Zur Auffrischung: eine Gruppe von Jungen erleidet Schiffbruch auf einer Insel. In Abwesenheit von Autoritaetspersonen tendieren die Jungs zu ihrem „angeborenen“ Charakter. Dies hat Gewalt und Verwilderung zur Folge, bis sie gerettet werden.

Dies machte natuerlich einen starken Eindruck auf die westliche Gesellschaft, so (relativ) kurz nach dem 2. Weltkrieg und allen dort erlebten Grausamkeiten.
Entsprechend nimmt dieses Buch — oder vielmehr dessen „Botschaft“ — eine wichtige Stellung im „kollektiven Gedaechtnis“ ein und inspirierte andere Werke die auf dieser (eher negativen) Idee aufbauen.
Die Resultate des Robbers Cave Experiments taten ihr uebriges, besagte negative Vorstellung der „angeborenen“ Eigenschaften der Menschen zu verstaerken.

Soweit zum Hintergrund. Neulich las ich nun einen Artikel (durchaus lesenswert, ist auch nicht lang), welcher mich darauf aufmerksam machte, dass die Bedingungen des Buches einmal tatsaechlich vorlagen.

Auf einer Insel Pazifik — ʻAta — strandeten 1965 sechs Jungs und saszen dort fest fuer 15 Monate. Trotz des nicht Vorhandensein jeglicher Autoritaet geschah das komplette Gegenteil von dem was in „Herr der Fliegen“ beschrieben ist. Die Jungs hielten zivilisatorische Handlungen (insb. Zusammenarbeit ohne Gewalt) aufrecht.
Dies entspricht eher den „romantischen“ Beschreibungen aus „The Coral Island“ und die Ironie dabei ist, dass „Herr der Fliegen“ Letzteres zum Teil ziemlich direkt als naiv „verspottet“.

Aber ehrlich gesagt … ich finde die Resultate des „Kontrollexperiments“ in der echten Welt viel toller. Die geben mir Hoffnung fuer den weiteren Weg der Menschheit als Ganzes :) .

Bevor der Sprungantrieb erfunden wurde machten sich ein paar Menschen in sogenannten Generationenschiffen mit Unterlichtgeschwindigkeit auf den Weg zu den Sternen. „Ein paar“ gibt einen falschen Eindruck. Insgesamt starteten ueber 70-tausend Generationenschiffe! Die meisten erreichten ihr Ziel und die Menschen gruendeten Kolonien auf den Planeten die sie dort fanden. Aber etliche Generationenschiffe verschwanden ohne eine Spur zu hinterlassen.
Selbst im Jahre 3306 haben wir nicht die Mittel diese aufzuspueren, denn das Universum ist riesig und besagte Schiffe passiv. Die Strahlen also nix aus, woran man sie erkennen kønnte im Hintergrundrauschen.

Ueber die Jahre haben wir aber ein paar durch puren Zufall gefunden. Alle waren tote Huelsen frei von jeglichem menschlichem Leben. Nur die Logbuecher berichten von den Katastrophen die sich dort abgespielt haben.

Und dann tauchte pløztlich die Golconda auf! Oder vielmehr empfingen automatische Stationen einen Notruf welcher sich als ein Generationenschiff mit lebender Besatzung entpuppte! Urst krass wa!

Das war natuerlich so spannend, dass ich mir das mal aus der Naehe anschauen musste. Und hier ist sie, die Golconda:

Da wo sie sich befindet kommt nicht viel Licht hin. Damit man ueberhaupt was sieht, habe ich die Nachtsichtsensoren angeschaltet.

Die Triebwerke, …

… welche sie den langen Weg Sol hierher brachten, waren natuerlich seit langer Zeit ausgeschaltet. Die sind schon gewaltig grøszer als meine.

Dem Schutzschirm am vorderen Ende …

… sieht man die lange Reise im Normalraum zwischen den Sternen an:

Da ist zwar nicht fast nix in den gewaltigen Abgruenden zwischen den Sternen, aber in den vielen Jahren die die Golconda unterwegs war, war da eben doch ab und zu mal was. Zum Glueck haben die Ingenieure vor ueber tausend Jahren Materialien fuer einen effektiven Schutz vor (vermutlich nicht nur) Mikrometeoriten gefunden.

Auch sehr interessant ist die Tatsache, dass die Nahrungsproduktion noch intakt war:

Das trug natuerlich maszgeblich zum Ueberleben der Crew der Golconda bis zum heutigen Tage bei. Dennoch ein ingenieurstechnisches Meisterwerk unter den gegebenen Umstaenden.

Nach ueber tausend Jahren gehen nun aber, trotz Rationierung, die Materialien zur Aufrechterhaltung des Betriebs zu Ende und dies war einer der Gruende fuer den Notruf.
Der andere Grund war, dass sich ein Virus an Bord entwickelt hat und die Mediziner bekommen den nicht mit den eigenen Mitteln unter Kontrolle. Das sollte aber ueberhaupt kein Problem sein mit moderner Medizin.

Es gab an Bord natuerlich lange Diskussionen ob man Kontakt aufnehmen soll, aber die vorliegenden Tatsachen zeigen deutlich, welche Seite gewonnen hat.

Nun macht sich die galaktische Gemeinschaft daran ein neues Heim fuer die Besatzung der Golconda zu bauen. Zwei Vorschlaege liegen vor. Eine Planetenbasis oder eine eigene (kleine) Raumstation. Ich werde mich natuerlich mit Chicken of Doom an den Anstrengungen beteiligen und massenhaft Materialien liefern :) .

Auf dem Weg zurueck zur Bubble, zum bereits erwaehnten Generationenschiff, stoppte ich nochmal kurz. Nichts Ungewøhnliches ahnend begrueszte mich pløtzlich dieser unfertige Orbis Starport:

Die Station ist voll funktionostuechtig, und sieht mitnichten aus, als ob sie noch unter Konstruktion ist. Aber ich frage mich wo die benøtigte Energie herkommt, denn der Reaktor befindet sich im (hier nicht vorhandenen) „Schwanz“.

Trotzdem ich nun mehrfach ueber die gesamte Galaxis geflitzt bin, gibt es immer noch Dinge, die ich noch nicht gesehen habe :).

Ansonsten entdeckte ich seit dem letzten Mal noch die Ammoniakwelten #128 (mit Ringen) und #129:

War ja klar, dass hier Das Kapital von Karl Marx auftaucht.

Meine (zweite) Doktorarbeit fange ich mit einem Zitat von Seite 120 aus „Buch I: Der Produktionsprozeß des Kapitals“, „Abschnitt II: Verwandlung von Geld in Kapital“, „3. Kauf und Verkauf der Arbeitskraft“ an:

Der Wert der Arbeitskraft, gleich dem jeder andren Ware, ist bestimmt durch die zur Produktion, also auch Reproduktion, dieses spezifischen Artikels notwendige Arbeitszeit.

Und so sieht meine Ausgabe des ersten Bands aus — gelesen:

Es ist ein Teil der so schøn aufgemachten Ausgabe der Marx-Engels-Werke (den „Blauen Baenden“) von 1988. Besagte blaue Baende werden, zu meiner positiven Ueberraschung, bis heute herausgegeben. In Neubearbeitungen werden natuerlich die Vorworte dem heutigen Stand der Dinge angepasst, aber am eigentlichen Inhalt aendert das nichts, denn der beruht auf den deutschen Originalmanuskripten. Was auch ein Grund ist, warum diese Baende einer Sonderrolle in der (internationalen) Forschung einnehmen … vulgo: das sind die Quellen, die zitiert werden.

Oopsie … ich schwoff ab.
Insgesamt gibt es drei Baende, aber nur der erste wurde von Marx komplett geschrieben. Die anderen beiden Baende wurden von Friedrich Engels nach (teils sehr umfangreichen, teils eher rudimentaeren) Manuskripten von Marx fertig gestellt.

Ich habe bisher nur den ersten Band gelesen und ich brauchte dafuer 4 (oder waren’s 5?) Jahre. Dies tut dem Buch nicht unbedingt Unrecht. Es ist ganz hervorragend Geschrieben und oft will man einfach weiter lesen. Aber das darin Dargestellte beschaeftigt das Gehirn ganz massiv. Ich verglich staendig die beschriebenen Zustaende und Vorgaenge und Prozesse mit unserer heutigen Zeit. Und das ist ja ganz wunderbar! Ein Buch, das zum denken anregt! Aber dadurch schafft man nicht so viele Seiten mit einem Mal. Und dann ist man bei der naechsten Gelegenheit wenn mann Zeit zum Lesen hat, nicht unbedingt in der Stimmung fuer so „harten Tobakk“ und widmet sich was anderem.
Aber das ist nicht schlimm, ’ne Seite hier, ’ne Seite da … und 2000 Tage spaeter ist man fertig :) … ich denke ich schaffte im Schnitt ca. eine halbe Seite pro Tag … eine halbe Seite eines intellektuellen Festmahls saettigt die graue Masse im Kopfe durchaus :)

Die anderen zwei Baende stehen auf meiner „zu lesen“ Liste und ich schaue mal, wann ich damit anfange. Ich gebe zu, dass ich erstmal eine Pause brauche. … Und auszerdem wollte ich mich auch mal der Bibel widmen.

Zwei Sachen zum Abschluss. Die Erste Sache wollte ich erst gar nicht schreiben, aber es passt irgendwie sehr gut hier her. Ich habe ja auch das unsaegliche Pamphlet (im eigentlichen Sinne, aber hier auch gebraucht mit der dazugehørenden vollen negativen Konnotation des Wortes) Hitlers gelesen. Erst jetzt lerne ich (im Zuge des Lesens des Werkes welches im dritten Eintrag in dieser Reihe vorgestellt wird), wie wichtig es ist das dort Geschriebene wortwørtlich zu nehmen. Aber das tut hier eigentlich nix zur Sache.
Worauf ich hinaus will ist, dass die Art und Weise wie „Mein Kampf“ geschrieben ist, das komplette Gegenteil von dem ist wie ich Das Kapital oben beschreibe. Keine intellektuelle Grøsze weit und breit zu sehen. Vielmehr hatte ich den Eindruck, dass Hitler sexuell vøllig frustriert gewesen sein muss beim Schreiben. Dieser Zusammenhang draengte sich mir ganz unbewusst, aber dann immer und immer wieder auf.
Die intellektuelle Freude hingegen, die sich durch Das Kapital zieht, macht den Eindruck, dass Marx mitnichten auf diese Art und Weise frustriert war. Ganz im Gegenteil.
Spaeter erfuhr ich, dass Marx und seine Frau wohl zeitlebens ein ungewøhnlich herzliches Verhaeltnis zueinander hatten (insb. fuer die damalige Zeit). Die weiteren Assoziationen mit diesem Faktoid ueberlasse ich euch, meine lieben Leserinnen und Leser, selber.

Die zweite Sache ist kurz abgehandelt: Karl Marx mochte Fusznoten genauso gerne wie ich :)

Das Dumboe AA-A h207 System ist eines der wenigen System, welches zwei nicht voneinander abhaengige Rekordhalter beherbergt. Dies hier ist Dumboe AA-A h207 ABC 3, …

… der Rocky body (auf dem man NICHT landen kann), mit der høchsten Gravitation — knochenbrechende 50.03983086264441 g!

Es ist auch der einzige Planet in diesem System mit einer ungewøhnlich (aber nicht soooo ungewøhnlich) hohen Zahl an Sternen:

Ich find immer, dass es ’n bisschen traurig ist, wenn Planeten so ganz allein sind. Ich frage mich, was solche Umstaende mit der gesellschaftlich, psychologischen Entwicklung eventueller lebender Kreaturen auf solchen Planeten anstellen.
Das erinnert mich an diese richtig alte Geschichte ueber so’n Typen der per Anhalter durch die Galaxis reist. Dort wird von einer Rasse berichtet, die sich in einem Nebel entwickelt und deswegen denkt, dass sie komplett allein im Universum ist. Als sie dann rausfinden dass das nicht stimmt, werden sie zu Murderhobos.

Wieauchimmer, falls sich hier wirklich Leben entwickeln sollte, dann frage ich mich auch noch was ganz anderes, naemlich ob die auch erstmal ein geozentrisches Weltbild entwickeln werden. Die Himmelsmechanik dieses Systems ist naemlich voll verrueckt!

Der zweite Rekord ist kurz abgehandelt, denn es ist Dumboe AA-A h207 ABC 4, der Herbig Ae/Be Star mit der schiefsten Rotationsachse von 87.1894514035707 Grad:

Ich mach mich jetzt erstmal auf den Weg zurueck zur Bubble. Denn dort wurde ein Generationenschiff entdeckt … und die Leute da drauf sind … NOCH AM LEBEN!!!! Das muss ich mir mal von Nahem anschauen.

Agnairt YF-O e6-1038 A 1 ist die High metal content world auf der man landen kann, welche in Periapsis am schnellsten ist, mit einer Geschwindigkeit von 2,408,265.2045322503 m/s oder fast 8,67 Gm/h.

Ich hoffte auf eine zweite World of Death und dieser Planet kommt dem Mutterneutronenstern auch ziemlich nahe …

… aber die orbitale Periode betraegt ungefaehr zwei Wochen. Wie man im Orrerey sieht war der Planet noch relativ weit weg vom Stern und so lange wollte ich nicht warten.
Deswegen schaute ich mir nur ein paar geologische Merkmale an:

Apropos geologische Merkmale, der Planet ist zweifarbig. Ein Meteorid hat die Mitte zweier solcher „Felder“ unterschiedlicher Farbe getroffen (und ist dabei (mglw.) zu einem Meteoriten geworden). Das macht den dazugehørigen Krater ungewøhnlich interessant … lila Waende auf der linken und blaue Waende auf der rechten Seite:

Es ist zwar keine World of Death, aber trotzdem schøn :)

Neulich hinterliesz ich dieses Kommentar in einem meiner Programme:

# I apologize to my future self for the mess this function is. But during
# testing it turned out that this is one of the bottlenecks and I tried
# to cut as many corners as possible. This lead unfortunately to
# „Tour-de-France-code

Es ist nicht ganz so schlimm wie in dem verlinkten Beispiel … aber schlimm genug, dass ich bereits beim schreiben ein schlechtes Gewissen hatte, darob des Gedankens, dass ich besagten Code in der Zukunft mal wieder „entschluesseln“ muss … trotzdem irgendwie lustig.

Zum Lasuae AA-A h113 System flog ich, weil es eines der zwei System ist, welches 25 Sterne enthaelt. Das andere ist Ellaid AA-A h5 und viel naeher an der Bubble … also weiter von mir weg. Fuer alle anderen, bisher entdeckten Systeme betraegt die Anzahl der gemeldeten Sterne 24 oder weniger.

Hier …

… kann man sehen wie das aussieht … die Himmelsmechanik muss hier ein komplizierter Tanz sein.

Als Rocky Ice world auf der man landen kann mit der grøszten Masse (74.44487 Erdmassen) und der høchsten Gravitation (5.54888662550201 g) ist Hyuqau FB-N d7-398 2 was ganz anderes.
Und so sehen mehr als 5 g aus:

Irgendwie habe ich die Fruehphase des Landeanflugs verpatzt. Meine Geschwindigkeit war eigentlich nicht zu hoch und der Anflugswinkel war auch gut. Dennoch trat ich nicht in die Gleitphase ein sondern wurde einfach aus dem Hyperraum geschmissen.
Da ich mich ein paar tausend Kilometer ueber der Oberflaeche befand, dachte ich mir, dass ich einfach schnell wieder in besagten Hyperraum springe. Darin wollte ich mich dann ganz normal mit relativ kleiner Geschwindigkeit (30 km/s) dem Boden naehern um dann ordentlich in einen Gleitflug im Normalraum ueberzugehen (fuer die letzten paar Kilometer zum Boden).
Aber ach! Der Schiffscomputer teilte mir mit, dass ich schneller werden muss um die Barriere zum Hyperraum zu durchbrechen. Wie bitte? Ich hatte eine Geschwindigkeit von 400 m/s! … Und dann erkannte ich, dass das 400 m/s nach UNTEN war! Verdammt!
Gluecklicherweise sind ein paar tausend Kilometer ueber dem Boden ’ne ganze Menge und ich verlor nicht den Kopf. Ich wackelte Kassiopeia ein bisschen. Nix passierte. Dann richtete ich ihre Nasen direkt auf den Boden … und da entschied sich mein Bordcomputer, dass es eine knorke Idee ist, in den Hyperraum zu springen! … Bitte WAS?! … Nun ja, alles lief gut von da ab … aber es war schon ein eigenartiges Erlebnis.

Und noch was ganz anderes ist Brairee GX-T e3-1917 4. Von allen Metal-rich bodies ist dies derjenige mit dem laengsten Tag. Ein komplette Rotation um die Achse benøtigt ganze 5,578.241851851852 (Erd) Tage. Das entspricht mehr als 34 seiner eigenen Jahre!

Da man auf diesem Himmelskørper landen kann, sind das natuerlich zwei Rekorde. Hier bewundere ich ein paar der dort zu findenden „Vulkane“:

Es dauert noch ’ne Weile, bis die wieder das Tageslicht erblicken werden.

And dann entdeckte ich auch noch ELW #87, Ammoniakwelt #126, ELW #88, #89, #90, Ammoniakwelt #127:

Bald habe ich 100 ELW’s!

Ich wollte hier schon seit Laengerem die drei literarischen Werke vorstellen, die mich bewusst am meisten beeinflusst haben in den letzten zehn Jahren. Werke, deren Konsequenzen mich zu dem machten der ich heute bin.

Ich schreibe „bewusst“ und „in den letzten zehn Jahren“. Unterbewusste Beeinflussung ist relativ schwer zu erkennen und fuehlt sich im Nachhinein immer so an wie „das hab ich schon immer so gedacht“. Bzw. erinnere ich (fast) nie was die Urspruenge gewisser Meinungen, Einstellungen und Gedanken waren. Eine Ausnahme waere Star Trek – The Next Generation, aber das habe ich bereits mehrfach erwaehnt. Ebenso beschraenke ich mich auf die letzten zehn Jahre, denn viele der Buecher die ich in meiner Jugend las haben mich stark beeinflusst (und tun das vermutlich bis heute). Einige der wichtigsten historischen Sachen sind diejenigen, welche mich dazu brachten Physiker zu werden. Aber auch das soll nicht das Thema dieser Miniserie sein.

Ebenso schreibe ich „literarische Werke“ — vulgo: Buecher, denn ich lese relativ viel im Internet. Bspw. Scott Alexander, sam[]zdat oder Gwern (und viele andere) haben mich stark gepraegt in den letzten Jahren, aber durch die Publikationsform (Weblogs) ist das mehr ein „gemeinsames Wachsen“ und schwer nachzuvollziehen fuer Andere. Buecher hingegen sind schøn kondensiert.

Bringt es was, wenn ich sage, dass ich nicht denke, dass man die Buecher gelesen haben _sollte_, sondern der Meinung bin, dass man die gelesen haben _muss_ wenn man den Zustand der heutigen Welt verstehen und sein eigenes Verhalten darin evaluieren will? Das sind ziemliche Brocken, sowohl vom Umfang als auch vom Inhalt … ich verstehe also, dass trotz aller Leseempfehlungen das nur die wenigsten Menschen dann auch tun. Deshalb keine Leseempfehlung an dieser Stelle. Aber solltet ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, euch mit 50 einem (oder mehreren) dieser Buecher widmen, so stehe ich gerne fuer Diskussionen bereit :)

Zwei letzte Sachen noch. Die erste Sache ist, dass die deutschen Fassungen der vorgestellten Buecher keine reinen Uebersetzungen sind. Die zwei Verfasserinnen und die eine Autorin sprachen alle drei deutsch. Die haben die deutschen Fassungen also selber geschrieben bzw. im Falle des Archipel Gulag, bestimmend im Uebersetzungsprozess Uebetragungsprozess mitgewirkt. Das ist wichtig im Vergleich mit anderen Buechern … ich kann nur nicht konkret sagen warum … vielleicht, weil sich das Geschriebene „naeher“ an dem „fuehlt“ was die Verfasser damit ausdruecken wollten als Uebersetzungen.
Die zweite Sache ist, dass man, wenn man will relativ leicht, bei allen Dreien „Dreck am Stecken“ ausmachen kann. Das aendert nichts am Inhalt der Buecher und der Wichtigkeit der darin vorgestellten Dinge und Ideen.

In den ersten drei Teilen zeige ich (mehr oder weniger) nur die Buecher und sage nicht viel weiter dazu. Ich plane einen Beitrag zu schreiben, in dem all dies dann zusammengefuehrt wird.

Der erste Teil des literarischen Triptychon ist Der Archipel Gulag von Alexander Solschenizyn. Selbst ist dieses Werk in drei Baenden erschienen, von denen mich der erste Band …

… vermutlich am meisten beeinflusst hat. Ich selber bin ueber das Buch nur in einem Antikvariat (oder so) gestolpert, hatte aber davor bald 2 Jahrzehnte immer wieder davon gehørt. Band 2 …

… und Band drei …

… kaufte ich mir in einer neueren Version.

Die sehen gelesen aus (insb. der erste Band) und das sollte auch so sein. Darob der der dort festgehaltenen Ereignisse, Begebenheiten und schwer zu verdauenden Ungeheuerlichkeiten sind die Buecher schwer aus der Hand zu legen und man nimmt die ueberall hin mit … zehn Minuten auf den Bus warten sind zehn Minuten die man lesen kann.

Wie bei Operation WHITE DWARF, zeige ich ein mal das Resultat eines Teilabschnitts von Operation YELLOW ORB. Nix wirklich spannendes dabei, aber so ist’s nun mal (fast) immer als Reisender zwischen den Sternen.

Name: Mynoarr SJ-R d4-319 A
Typ: MS-type Star
Rekord: orbitale Exzentrizitaet (am gestrecktesten)
Wert: 0.786496
Bild: Reihe 1, Spalte 1

Name: Dryoi Flyao BP-R d4-323 A
Typ: CJ Star
Rekord: absolute Helligkeit (am hellsten)
Wert: 0.500702
Bild: row 1, Spalte 2

Name: Myumbao AA-A h433 1
Typ: M (Red dwarf) Star
Rekord: Achsenneigung (am schiefsten)
Wert: 89.99463292070004 Grad
Bild: Reihe 1, Spalte 3

Name: Athairk AA-A h190 1
Typ: K (Yellow-Orange) Star
Rekord: Achsenneigung (am schiefsten)
Wert: 89.99463292070004 Grad
Bild: Reihe 2, Spalte 1

Name: Egnaiw GH-V f2-62 A
Typ: Herbig Ae/Be Star
Rekord: orbitale Exzentrizitaet (am gestrecktesten)
Wert: 0.768882
Bild: Reihe 2, Spalte 2

Name: Hypuae Aoscs SK-C d14-3480 A
Typ: CJ Star
Rekord: Geschwindigkeit in Periapsis (am schnellsten)
Wert: 48,036.17995135147 m/s oder ca. 172.93 Mm/h
Bild: Reihe 2, Spalte 3
Notes: Man beachte die zwei „kleinen“ Gefaehrten in der oberen, rechten Ecke. Sind sie nicht suesz :) .

Name: Hypoe Flyi DD-A d14-861 A
Typ: S-type Star
Rekord: orbitale Period (am laengsten)
Wert: 859,919,286,272.0001 s oder fast 27.27 Millenia
Bild: Reihe 3, Spalte 1

Name: Phroi Flya VO-A f1596 B
Typ: M (Red giant) Star
Rekord: Distanz zum Ankunftspunkt im System (am kuerzesten)
Wert: 95 ls
Bild: Reihe 3, Spalte 2

Name: Phraa Flyoo EA-A e76 B
Typ: MS-type Star
Rekord: Distanz zum Ankunftspunkt im System (am laengsten)
Wert: 375,617 ls
Bild: Reihe 3, Spalte 3