… und auf einige der Dinge die in den Kommentaren eines der letzten Beitraege angesprochen oder angedeutet (moeglicherweise nur in meiner aufgeblaehten Einbildung) wurden einzugehen, dieser Beitrag hier … .oO(puuuh … das war schwer diesen Satzanfang zu beenden mit der Musik im Kopf und der Kommunikation ueber jabber mit einem geschaetzten Leser meines Blogs, ohne mich zu „verlaufen“)

1.: Nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht … die Arbeit an sich („Arbeit“ als gesamter Aspekt und nicht nur das Schriftstueck, welches am Ende der Pruefungskommission vorgelegt wurde!) ist kein Schnullibulli … die Ergebnisse moeglicherweise schon, aber den Titel krieg man ja nicht wegen den „Ergebnissen“ verliehen, sondern weil man seine wissenschaftliche Befaehigung „bewiesen“ hat … … … an dieser Stelle koennte ich jetzt anfangen zu erzaehlen, dass eine Verknuepfung zwischen dem Titel und der (angeblichen) Befaehigung nur scheinbar ist bei viel zu vielen Doktoren, aber das lasse ich mal (obwohl es ein wichtiger Aspekt ist, warum ich das sofort Anschliessende schreibe  (und auch immer sage)) … … … Schnullibulli ist der Titel an sich … oder vielmehr, was damit im Allgemeinen in der Gesellschaft in der ich sozialisiert wurde, assoziert wird … oder anders gesagt: ich hab die Doktorarbeit nicht geschrieben, damit ich ’n „Dr. Heinze“ auf unser (z.Z. nicht vorhandenes) Klingelschild schreiben kann! … … … aber gluecklichweise bin ich ja jetzt in einer anderen Gesellschaft … oder anders: als ich meinte, dass ich meinen Titel in meinen Ausweis eintragen lassen kann, meinte eine norwegische Kollegin: „at least something I could do with it“ … .oO( … … … Ja, [jeg] elsker dette landet … und am meisten die tollen Buerger die in ihm Leben).

2.: Danke fuer die Glueckwuensche :) und ich freu mich auch sehr, dass dieser Abschnitt endlich erfolgreich hinter mir liegt!

3.: Das ist die Originalurkunde … ich war auch etwas enttaeuscht, denn der Umschlag in dem dieses lieblose Blatt Papier steckte war schoener als die Urkunde an sich; naemlich aus Marmorpapier

4.: Dies ist tatsaechlich abfotografiert … ihr wisst doch: um den Schein des „live dabei“ zu wahren.

eine kurze Anmerkung zur fortschreitenden Berlusconisierung Europas, bzw. zu den Medien ganz im Allgemeinen, was ich ja auf diesem Blog auch schon das eine oder andere Mal angesprochen habe (direkt und indirekt; die drei Links sind bestimmt nicht alle Beitraege dazu). Einige Zitate aus dem kurzen Beitrag:

Die privaten Medienmacher haben politische Kontrolle schon lange nicht mehr zu fürchten. Im Gegenteil, sie kontrollieren über weite Strecken die Politik.

oder das worauf ich so gern drauf hinweise:

Die Demokratie in Italien ist an ihrem Ende angekommen. In […] Deutschland […] sieht es nicht sehr viel besser aus. Medienmacht und finanzielle Macht hebeln die demokratische Kontrolle aus.

Da ich euch ja eigentlich nicht allzusehr verschrecken will, wollte ich das eigentlich nicht nach so kurzer Zeit wieder thematisieren; (<= ein Semikolon! Mein mir allerliebstes Satzzeichen :) ) allerdings fand ich dann ein Foto von einem Bild, welches ich in Dresden fotografierte und was so schoen passt:

dein-fernseher-luegt

Oder  um die Red Hot Chili Peppers zu zitieren:

Throw away your television
Time to make this clean decision
Master waits for it’s collision now

[…]

Make a break big intermission
Recreate your super vision now

[…]

Take the noose off your ambition
Reinvent your intuition now

[…]

Salivate to repetition
Levitate this ill condition now
It’s a repeat

… gibt es hier endlich mal neue Bilder von meinem Buero:

buero_140409_1

buero_140409_2

Diese Bilder entstanden kurz nach dem Einziegen … … … .oO(hehe … der Vertipper ist so gut, dass ich den drin lasse … hehe) … eingezogen bin ich direkt nach Ostern.

Bevor ihr euch Sorgen macht: Dig, Dag und Digedag wurden mittlerweile auch schon ein mal von mir gegossen und Dig hat sogar schon geblueht.

… den zeig ich euch jetzt:

schnullibulli

Passend (?) dazu gab es von meinen Kollegen ein wirklich typisch norwegisches Geschenk:

diss-gave

Es liegt mir zwar wenig ferner als in’n Wald zu gehen und Tiere zu ermorden einfach weils geht, aber vielleicht findet sich ja ’ne andere Anwendung dafuer … beim cachen oder so … ausserdem sieht es wirklich toll aus.

Ach ja … bei Mails nach Dtschl. steht der Schnullibulli dann auch in meiner Signatur … oder bei Mails an bestimmte Firmen (z.Z. gibt es nur eine „bestimmte“ Firma)

… in den letzten Tagen, es ist mal wieder Zeit fuer ein paar Informationen ueber die Geschehnisse in eurem Lande.

Bitte lest euch die folgenden zwei Artikel von Netzpolitik.org durch (und wenn ihr Zeit habt auch einige der Links darin):

Der Kampf der Kulturen und Warum es um Zensur geht (danke Alex) … die sind auch nicht unendlich lang und es lohnt sich wirklich!

Eine schoene Zusammenfassung einiger Dinge, die ich ja schon immer genau so gesagt habe! Denn dass ich in Norwegen bin, hat mitnichten damit zu tun, dass ich so’n unbestimmtes „In Dtschl. ist alles scheisse“-Gefuehl habe … ich habe wie sicher schon oft erwaehnt, sehr gute Gruende gehabt die sich gerade herausbildende neue dtsch. Diktatur zu verlassen. Sich zu sagen: „Ach das betrifft mich schon nicht“ oder den Kopf in Sand stecken à la: „Was ich nicht weiss macht mich nicht heiss“ hilft euch auch nicht, wenn sie euch abholen, weil ihr meinen Blog gelesen habt! …

Nun ja … wenigstens hab ich die Vermutung, dass ich zumindest eine Person ’n bisschen dazu gebracht habe ein wenig mehr auf diese und aehnliche Dinge zu achten … und diese Person ist sogar noch in einer wichtigen Position, sodass mein ganzes Reden vielleicht doch irgendwann fuer den einen kleinen aber wichtigen Unterschied (mindestens indirekt) „verantwortlich“ ist.

test1

… auf der Mikrometerskala … eigentlich gar auf der Nanometerskala … man beachte bitte den Groeszenmarker unten rechts.

Oder anders … unsere FIB ist endlich fuer mich freigegeben und um zu gucken wieviel man nacheinander machen kann, hatte ich nur diese doch recht simple Idee.

Alle geraden Striche sind ins Material (hoechstwahrscheinlich Silizium) geaetzt und die Kreise bestehen aus Platin, dass (sehr) lokal abgeschieden wurde. Es ginge auch umgekehrt. Dass ihr mir das mit der „Abscheidung“ und dem „geaetzt“ auch glaubt hier noch ein Sekundaerelektronenbild, welches unter einem Winkel von 40 Grad aufgenommen wurde:

test2

… einer Ueberraschung fuer meine Liebste schlenderte ich so durch unseren lokalen Fantasy- / (Brett)Spiele- / Comicladen … also nicht dass das jemand falsch versteht und jetzt so einen Siffladen wie den gegenueber des ehemaligen Haus des Lehrers in Magdeburg vor ihrem (oder seinem) geistigen Auge hat; nein nein … ich mein das Outland in Trondheim (Link fuehrt zur Internetseite) … die Ueberraschung wurde dann dies hier:

talisman

Noch bevor ich also dieses Spiel in Haenden halte, faellt mein Blick voellig ueberraschend und unerwartet auf etwas anderes … etwas ungemein Wertvolles … etwas, dass unter dem Begriff Kunst einzuordnen ist. Der Preis lag mit ca. 1200 NOK dann allerdings doch recht hoch … also liesz ich es erstmal liegen (denn anscheinend ahnte ich zu dem Zeitpunkt bereits, dass zwei Tage spaeter unsere Waschmaschine kaputt gehen wird) … hole das Spiel … und schweife zurueck zur Kunst … gehe wieder … gehe zurueck … nehme es in die Hand … gehe zur Kasse … und moechte es kaufen … ABER DA PASSIERT ES (!) (Trommelwirbel) … ein (wiedermal) typisch norwegisches Verhalten (des Comic-Shop-Guy’s) … er sagte mir:

Ich moechte dich darauf hinweisen, dass es dieses Werk zur Zeit in unserem Online-Shop zum halben Preis gibt

… … … … … … … … … … … …

… … … … … … … … … … … …

… … … … … … … … … … … …

(Stille in meinem Kopf … allerhoechstens Gedanken wie beispielsweise: .oO( … … … Ja, [jeg] elsker dette landet … und am meisten die tollen Buerger die in ihm Leben) )

… … … … … … … … … … … …

… … … … … … … … … … … …

… … … … … … … … … … … …

wieauchimmer … heute kam ein Paket an … es war grosz … es war ca. achteinhalb Kilogramm schwer … und es enhielt das Folgende (Gesamt)Kunstwerk:

complete

*schmacht* … wenn jemand von euch erraet um was es sich handelt, so schreibe sie (oder er) doch bitte ein Kommentar … gibt dann auch ein Bienchen meinerseits … und eurerseits dann sicherlich Begehren (aber ihr duerft dann gerne mal zum Lesen zu Besuch kommen *grins*) … ach und wer den Hinweis mit dem „(Gesamt)Kunstwerk“ nicht versteht: an der Seite dieser zwei Buecher steht unter anderem das Wort

COMPLETE

und die Zahlen

1980

und

1994

*ganz breit grins und jetzt ins Bett geh zur Lektuere … grins*

… ist’s bei euch schon dunkel? *grins*

der-letzte-schnee_250409… … …

nun ja … nicht ganz … wenn wir die hoeheren Huegel hier rauf fahren, dann liegt da durchaus noch ca. 1 Meter  Schnee in den Vorgaerten der dortigen Anwohner … aber weiter „unten“ … ist’s das weisze Zeug nun also bald komplett weg … Direkt in der Innenstadt (die ja quasi auf Meeresniveau liegt) ist’s ohnehin schon seit mehreren Tagen (wenn nicht gar Wochen!) alles weggetaut.

… kann man jetzt wieder. Deswegen kaufte ich mir gestern auch den Kletterfuehrer fuer Trondheim und Umgebung: kletterfuehrer Um dann danach schurstracks nach Korsvika zu fahren (waren ja nur knappe 7 Kilometer von zu Hause aus). Dort kletterte ich dann auch direkt am Meer. Die untergehende Sonne machte es moeglich im kurzen Pullover zu klettern. Die zwei durchaus nett anzuschauenden Tanten, die da im Bikini auf den Steinen rumhuepften, kletterten dann doch nicht sondern entschieden sich dann doch irgendwann spaeter mal rasch ins (bestimmte sehr kalte) Wasser zu huepfen. Wieauchimmer so sieht es da aus wo ich gestern kletterte: korsvika Damit sich das jeder auch noch in grosz und interaktiv anschauen kann hier der Link zur Karte: Korsvikakletterwand in grosz.

Dort kletterte ich einige dieser Wege : routen1 Zwar nicht im Vorstieg, aber mit Selbstsicherung, denn den Standplatz zum Einhaengen des Seils konnte man leicht erreichen. Und damit auch fuer euch dieses Drauszen-Sein-Gefuehl entsteht, habe ich dieses Bild extra etwas verwackelt.

Es war soooooo toll … die (gaaaaanz langsam) untergehende Sonne (um ehrlich zu sein, kam es mir so vor als ob die am Himmel angenagelt ist) … das Meer … die gute frische Luft … die (relative) Stille … und natuerlich der echte Fels unter den Fingern … nebenbei lernte ich auch gleich noch eine neue Skala zur Beschreibung der Schwierigkeit einer Kletterroute kennen, naemlich die norwegische Skala: routen2 die im Wesentlichen der franzoesichen gleicht (erst bei den ganz schweren, fuer mich unnerreichbaren Schwierigkeitsgraden gibt es Unterschiede). An die 6- hab ich mich dann aber doch noch nicht getraut.

Danach hatte ich dann einen uebelsten Jiepper auf Fleisch … oder anders: auf einen Cheeseburger. Ich wusste aber, dass es zum Abendbrot  leckere Kartoffelsuppe gibt … mit nur ein paar Wuerstchenstueckchen drin … aber ich wollte auch nicht meinem kleinen Sohn das letzte Wuerstchen wegessen, da das fuer heute fuer den Kindergarten sein sollte. Da der Kletterfuehrer ja schon 349 NOK gekostet hat, viel es mir relativ leicht am Cheeseburgerdealer meiner (ersten) Wahl (Egon’s [wehe da kommt jetzt ein Kommentar bzgl. des Apostrophs! … das MUSS so!]) vorbei zu fahren … Dann kurz vor der (zweiten) Bruecke ueber Nidelva dachte ich mir: .oO(Jetzt kommt doch gleich Studentersamfundet … der Cheeseburger dort war ja auch gar nicht so uebel … hm … hmmm … mhmmmmm Cheeseburger … … … wenn der jetzt nicht mehr als 50 NOK kostet, kroene ich diesen wunderschoenen Abend mit einem leckeren Cheeseburger) … nun ja … der Cheeseburger kostete 53 NOK … da das weniger als 10% mehr war als das Limit, asz ich also auch noch einen leckeren Cheeseburger um den gestrigen wunderschoenen Abend quasi damit zu kroenen.

Dann hatte ich natuerlich voll Jieper auf Cola (Pavlov sei Dank) … das entsprechende Getraenk kaufte ich dann noch schnell auf dem Nachhauseweg … zu Hause angekommen, vor meiner Suppe sitzend machte ich die Flasche auf und die GESAMTEN Kohlensaeuremolekuele dachte sich anscheinend: .oO(ACH … heute wollen wir mal alle gleichzeitig raus) … das Resultat: ein pitschepatsche nasser (und klebender) Søren … eine zu einem 1/4 geleerte Colaflasche (wobei ich nur einen Schluck auch getrunken habe) … und eine ekelhafte uebriggebliebene Colaploerre.