Ich suchte ja schon laenger nach einer Ruestung fuer den kleinen Mann, der bei uns wohnt.

Eine Stormtrooperruestung war nicht in Aussicht.

Im August des letzten Jahres fand ich dann zuefaelligerweise jemanden, der Clone Trooper Ruestungsteile herstellt.
Irgendwie hatte er mich vergessen, denn trotz mehrfacher Anfrage, kam dann keine Rueckmeldung, dass diese fuer mich gebaut wurden.
„Sehr, sehr schade“ dachte ich da, denn ich weisz ja, wie begeistert der kleine Mann von den Kostuemen ist.

Im Oktober stellte sich dann gluecklicherweise heraus, dass alles ein Missverstaendnis war. Die Ruestungsteile wurden hergestellt und ich bangte, ob die auch vor dem Endjahresurlaub auch ankommen. Ich befuerchtete naemlich, dass die zurueck nach Amerika gehen, weil die ja nur 2 Wochen beim Zoll/der Post aufbewahrt werden, wenn der Empfaenger nicht antwortet.

Die Ruestung holte ich ca. 12 Stunden bevor unser Flug in die Ferien abflog ab. Snakk om flaks!

Natuerlich konnte ich dann noch nicht anfangen zu bauen. Ich hoffte aber, rechtzeitig zu seinem Geburtstag fertig zu sein und ihm dies als Ueberraschung machen zu kønnen.
Dummerweise muessen die Teile aber angepasst werden. Heimlich bauen war also nicht møglich. Ausnahmsweise musste eine Notluege her.
Ich erzaehlte dem jungen Mann, dass ich fuer jemand anderen eine Ruestung baue, der seinem Sohn diese als Ueberraschung zum Geburtstag schenken will (weswegen dieser jemand die natuerlich nicht bei sich bauen kann, denn dann waere es ja keine Ueberraschung mehr). Und da der kleine Mann genauso grosz und alt ist wie der Sohn des „jemand anders“, wollte ich gerne,  dass er mir beim Bau hilgt und die Teile immer anprobiert.

Der Bau der Ruestung musste dann immer noch schnell geschehen. In meiner eigenen Ruestung stecken ca. 300 Arbeitsstunden (inklusive Recherche) und da hab ich von Mitte Mai bis Ende November dran gesessen. Das war in Ordnung, da konnte ich ziemlich entspannt entscheiden, wann ich was machen wollte und musste nicht meine anderen Interessen vernachlaessigen. Mit Ausnahme des Weathering, da hab ich mir selbst ein bisschen Stress gemacht, weil ich gern vor der SSGFC 2012 fertig werden wollte.
Bei der Ruestung des kleinen Mannes nun, war es anders. Immer wenn ich keine richtige Lust mehr hatte, hab ich mich gezwungen, doch noch mehr Teile fertig zu machen. Alles nicht so schlimm, weil ich ja immer noch gern an Ruestungen bastle, aber doch etwas stressiger.

Hier ein paar Bilder vom „Bau“:

Brust- und Rueckenplatte:

YY_Chest + Back

Der Helm waehrend des Zusammenbauens:

WW_Helmet

Und der Arbeitsplatz sah natuerlich aus wie immer:

XX_working place as always

Das Resultat kann sich sehen lassen, denke ich:

ZZ_Pose

Er ist soooooo toll, der kleine Mann, der jetzt schon bald sechs Jahre bei uns wohnt!

Die Ruestung ist nur teilweise angemalt. Da muessen noch viele Teile orange werden und ein paar Teile fehlen auch noch. Da die aber spezifisch fuer Commander Cody sind, ist das jetzt noch nicht so. Der kleine Mann wuerde ja ansonsten noch schneller die Finte durchschauen.

Dies wird der letzte Beitrag zur SSGFC 2012 in Stockholm sein.
Es wurden dann doch insgesamt elf Beitraege. Dies, weil ich euch, meinen lieben Lesern, mal einen wesentlichen Aspekt meines neuen, (nicht mehr ganz so) geheimen Hobbies etwas genauer vorstellen wollte – das „Trooping“ an sich.

Ueblicherweise sind „Trooping-Events“ deutlich kleiner. In Zukunft werde ich euch natuerlich auch weiterhin die tollen Kostueme praesentieren, welche ich auf diesen Veranstaltungen entdecke (sofern diese hier noch nicht zu sehen waren). Ebenso erwaehnenswerte Celebreties.
Erparen werde ich euch Bilder von den Ausstellern, sofern diese im Wesentlichen unter das passen, was ich in dieser Reihe bereits zeigte.

Bei der SSGFC haben wir uebrigens ueber 28.000 SEK gesammelt. Ein schønes Resultat.
Bei kleineren Veranstaltung freuen wir uns schon, wenn wir 10 Prozent dieser Summe sammeln.

Und um diese Serie abzurunden, zum Schluss ein paar Kuriositaeten, ueber die ich bei der SSGFC stolperte.

In 2012 zogen ein paar Enthusiasten aus, um die originale Heimstaette der Familie Lars im Sande der tunesischen Wueste zu retten und zu restaurieren. Hier ein Diorama, damit ihr euch alle erinnert, worum es eigentlich geht (folgt doch eh keiner den Links, nehm ich an):

Lars Homestead 1

Das eigentlich Kuriose daran ist aber, dass die Sand mitgebracht haben. Ja, stinknormaler Wuestensand. Aber eben von dort, wo ein paar Verrueckte vor ueber drei Jahrzehnten einen (relativ) billigen Film drehten, der sich nicht nur als Kassenschlager, sondern als weltweites und andauerndes Phaenomen herausstellen sollte.
Und diesen Sand kann man kaufen. Fuer nur 100 SEK geradezu ein Schnaeppchen:

Lars Homestead 2

Erstaunlich fand ich, dass die Portaltechnologie dann doch schon so weit fortgeschritten ist, dass man die dazugehørigen Erzeugungsgeraete, wenn auch in kleiner Stueckzahl, so dann aber doch frei verkaeuflich erhaelt. Hier ein Suchbild dazu:

Portal Gun

Figuren stellte ich euch ja bereits in Teil 1 und Teil 2 dieser Serie vor. Und ich versteh das auch, dass Leute sich gern schøn gemachte Figuren hinstellen. Oder, wenn diese ultrascharfe und meistens sehr leicht bekleidete (Comic)Tanten darstellen.
Und dann sah ich diese Bueste:

Rambo

Aber dann wiederum, wer wollte sich denn eigentlich nicht schon immer mal eine Rambobueste auf dem Kamin stellen?

Und das Beste habe ich mir natuerlich fuer den Schluss aufgebhoben.

Videokasetten? Gibt es die ueberhaupt noch? (Bitte keine ernsthafte Diskussion an dieser Stelle.) Wenn man so eine dann doch mal auf dem Speicher findet, dann landet die doch ueblicherweise gleich im Muell. Aber flinke Geschaeftsmaenner (oder -frauen) haben natuerlich eine gute Idee, um auch diese noch an den Mann (oder die Frau) zu bringen:

Retro

LMAO … und seien wir doch mal ehrlich; mit all diesen Spinnern da drauszen, da ist das sicherlich ein Kassenschlager.

Vor ca. zwei Jahren stellte ich, im Wortsinne, von einer Woche zur naechsten, in rechentechnischen Belangen komplett auf ubuntu-Linux um.

Das war dann mein dritter Versuch, der endlich glueckte.

Der erste war getrieben durch Laptops, welche wir von der Uni bekamen und auf denen war Suse-Linux drauf. Privat hab ich aber weiterhin irgendwie doch windows weiter benutzt, auch wenn ich viel Unikram auf dem Laptop machte. Das war so von ca. 2002 bis ca. 2004.

Der zweite Versuch war dann 2005/2006. Ich wollte fuer meine Dissertation alles unter Linux machen. Mich duenkt, ich probierte es da schon mit ubuntu.
Waehrend die Installation recht fix und problemlos von Statten ging, tauchten natuerlich immer wieder kleinere Problemchen auf. Fuer den versierten Informationstechnikbegeisterten waren die sicherlich alle schnell zu løsen, mit den im Netz vorhandenen Dokumentationen. Aber fuer mich „Computerdummie“ setzten viele dieser „Anleitungen“ so viel Wissen voraus, dass die Erarbeitung der Løsung immer recht viel Zeit in Anspruch nahm.
Ich gebe zu, dass ich dabei relativ viel lernte und diesen Preis fuer meine Freiheit gern zahlte. Aber Leute mit weniger Motivation als ich, schreckt dies dann natuerlich ab.
Letztlich fuehrte dann aber das fuer mich nicht løsbare Problem, wie ich denn eine vernuenftige WLAN-Verschluesselung anstelle, dazu, dass ich doch wieder fuer viele Jahre im windows verharrte.

Im Laufe der naechsten Jahre, gab es jede Menge Fortschritt im Bereich der „Standardprobleme“. (Selbst Netzwerkdrucker werden mittlerweile ohne grøszere Probleme gefunden!)
Ich merkte dann spaet in 2010, dass ich nur noch eines einzigen Programmes wegen eine „gute“ Ausrede hatte, um im windows zu verbleiben. Und dass es dafuer auch eine mittlerweile sehr gut funktionierende freie (!) Alternative gibt. Deswegen entschied ich, dass der Wechsel nur an meiner eigenen Faulheit und Bequemlichkeit, nicht aber an objektiven Gruenden scheitert. Frueh in 2011 wechselte ich dann zu ubuntu-Linux mit der KDE Desktop Umgebung. Und wie oben geschrieben, war es so gut, dass ich sofort aufhøren konnte mit windows. Die Einarbeitung in das neue Programm dauerte natuerlich einige Zeit, ca. 2-3 Wochen, aber es stellte sich tatsaechlich heraus, dass es ein vollwertiger Ersatz ist.

Kleine Probleme gibt es natuerlich immer noch. Meine Faehigkeiten sind etwas grøszer geworden, aber nicht viel. Meine Motivation freie Alternativen zu benutzen ist deutlich grøszer geworden.
Aber das was sich fundamental verbessert hat, ist die Dokumentation im Netz.
Waehrend in 2006 noch „verlangt“ wurde, in Systemdateien rumzuwurschteln und Shellkommandos beinahe kommentarlos einfach angegeben wurden, sind die Problemløsungsstrategien im Jahre 2013 beinahe durchweg fuer Leute wie mich geschrieben. Das ist mittlerweile so weit, dass ich sogar meine „Angst“ vor „der Kommdozeile“ ueberwunden habe. Der Stil ist ungefaehr zu beschreiben als „Du hast ein Problem und bist motiviert ein kleines bisschen deiner Zeit zu investieren (ca. 2 bis 10 Minuten) um die Løsung des Problems etwas besser zu verstehen? Nun hier ist die Løsung und ich schreib dir dazu, warum das so gemacht werden kann.“

Dies ist ein tyisches Beispiel. Das sieht erstmal alles nach Technobabel aus, aber man muss sich wirklich nur kurz die Zeit nehmen, sich das mal durchzulesen und auf das Problem anzuwenden.
Los ging es, dass ich endlich mal meinen Drucker/Scanner installieren wollte. Der Drucker wurde automatisch erkannt, aber vom Scanner zunaechste keine Spur. Also suchte ich erstmal danach, wie ich denn meinen Scanner/Drucker installieren kønnte. Dort wurde ich auf die Treiber verwiesen. Die hab ich runtergeladen, aber als RPM-Paket. Daraufhin kam ich zu der verlinkten Seite, welche dieses Problem geløst haette. Soweit zum Thema dieses Beitrages.
Pløtzlich aber dachte ich mir „Moment mal, vielleicht wird der Scanner ja automatisch unterstuetzt und ich habe es nur nicht bemerkt“. Eine ganz andere Frgestellung also. Und so war es auch. Es stellte sich heraus, dass das Problem an ganz anderer Stelle lag: mir fehlte ein Scanprogramm. Das hab ich dann (semi)automatisch installieren lassen und alles hat sofort mit dem bereits vorhandenen Bildmanipulationsprogramm funktioniert.

Was ich eigentlich sagen will (auch wenn es diesen Blog vermutlich nicht verlassen wird): Danke an die Linuxcommunity, dass ihr es geschafft habt, die vorhandenen Problemløsungsstrategien so zu dokumentieren, dass auch weniger begabte Menschen, wie ich, das nachvollziehen kønnen. Dies ist vermutlich einer der wichtigeren Schritte auf dem Weg in eine freiere Gesellschaft.

Neulich versuchte ich ja mal mein Verhalten zu erklaeren.

Dieser Beitrag hier, kann im gleichen Kontext gesehen werden. Heute aber geht es nicht um solche komplizierten Sachen, sondern ich møchte nur mal darlegen, warum ich denke, dass die Benutzung der Produkte gewisser Firmen fuer mein soziales Habitat unangebracht ist, da es nicht „unserer Sache“ dient. Auch hier kønnte man wieder anfangen ueber positive Feiheit zu reden. Werde ich aber nicht tun.

In dem oben verlinkten Beitrag wurde ja bereits beklagt, dass Opportunismus so gern „wegerklaert“ wird mit „aber das ist doch so nuetzlich und ich kann mich drauf verlassen“. Und da gebe ich zu: JA! gewisse fragwuerdige Dienste, proprietaere Software oder Hardware bøser Hersteller sind sicherlich nuetzlich und man kann sich drauf verlassen. Aber auch dazu steht etwas in dem bereits vorher verlinkten Artikel von Richard Stallman.

The idea that we want software to be powerful and reliable comes from the supposition that the software is designed to serve its users. If it is powerful and reliable, that means it serves them better.

But software can be said to serve its users only if it respects their freedom. What if the software is designed to put chains on its users? Then powerfulness means the chains are more constricting, and reliability that they are harder to remove. Malicious features, such as spying on the users, restricting the users, back doors, and imposed upgrades are common in proprietary software […]“

Dieses Zitat handelt jetzt nur ueber Software. Es kann aber ohne Einschraenkungen auf andere Dienste, und im zunehmenden Masze auch Hardware, angewendet werden.
Ein Artikel dazu mit dem Titel „You can’t say that on the Internet“ ist leider nicht mehr kostenfrei zu haben, bei Bedarf kann ich aber eine ordinaere Textdatei zuschicken. Dieser Artikel zeigt auf, wie uns eine dieser Ketten (beinahe) unbemerkt angelegt wird von den vier groszen bøsen Wølfen (im Schafspelz) unserer Zeit. Dabei geht es „nur“ um Zensur, bzw. das Aufzwingen „moralischer Werte“, die ja immer als „Grund“ fuer Zensur herhalten muessen.
Wenn ich „die vier groszen bøsen Wølfe unserer Zeit“ sage, meine ich natuerlich die Firma mit der beruehmtesten Suchmaschine, das bekannteste sogenannte „soziale Netzwerk“, den grøszten Internetversandhandel und die Apfelfirma. Deswegen bleiben die Ungheuerlichkeiten aller kleinere Firmen natuerlich trotzdem schlimm, verachtenswert und wir muessen gegen alles angehen. Fuer unsere eigene Freiheit! Denn wie schreibt es Richard Stallman so treffend:

„A certain amount of the “keep quiet” approach […] can be useful […], but it is dangerous if it becomes so common that the love of freedom comes to seem like an eccentricity.“

Und genau deswegen ist es meiner Meinung nach grundsaetzlich falsch, Produkte oder Dienste der oben genannten Firmen zu kaufen oder zu benutzen, solange es nicht absolut nøtig oder praktisch unumgaenglich ist.
Nur gemeinsam kønnen wir etwas dagegen tun. Und tun wir das nicht jetzt, werdet ihr entweder eure moralischen (oder ethischen, wie immer ihr es auffasst) Grundlagen aendern (muessen), oder damit leben lernen, als eigenbrøtlerisch zu gelten. Ich befuerchte Ersteres wird passieren, denn das ist fuer (fast) alle am Leichtesten, schlieszlich will ja niemand so „enden wie ich“.

Ich denke, dass ein so pessimistischer Abschluss durchaus angebracht ist fuer diesen Beitrag.

In den letzten zwei Installation dieser Serie lag der Fokus nicht auf Kostuemen.
Aber wie bemerkt, gab es auch andere, als Star Wars Kostueme. In diesem Beitrag zeigte ich euch bereits das erste davon und versprach, dass mehrere andere Kostueme einen eigenen Beitrag erhalten. Hier folgen nun zwei weitere tolle Kostueme.

Das erste soll Spiderman sein:

Spiderman

Eigentlich sehen Maenner in Strumpfhosen ja albern aus, aber dieses Kostuem ist echt gelungen. Und „Spiderman“ verlinke ich mal nicht, da ich annehme, dass, Dank starker Medienpraesenz in den letzten Jahren, alle meine Leser eine verschwommene Vorstellung davon haben, wer das ist. .oO(Einen Link zu setzen haette wesentlich weniger Zeit benøtigt, als dies alles zu schreiben.)

Am tollsten fand ich aber diesen Space Marine aus dem Warhammer 40k Universum:

Warhammer 40K_Shoot Out

Es war erstaunlich, wie viele zufaellig Anwesende diese spontane Szene so toll fanden, dass sie ihre Kameras zueckten und Fotos machten. Das war ’n ordentlicher Auflauf und wir verharrten eine ganze Weile so. Aber eigentlich sind wir ganz dolle Kumpels, wie dieses Foto beweist:

Warhammer 40K

Das Kostuem ist komplett selbst gemacht sowei ich weisz. Alle Teile wurden von der Person im Kostuem selber aus Schaumstoff zurecht geschnitten und natuerlich auch angemalt . Das bedeutet aber nicht, dass das Kostuem leicht ist.

Es waren noch mehrere andere, echt tolle Kostueme auf der SSGFC zu finden.
Am beeindruckendsten fand ich einen „echten“ Predator. Immer wenn ich an ihm vorbei gelaufen bin, war ich entweder nicht im Kostuem, oder anderweitig beschaeftigt. Wenn ich dann im Kostuem und nicht anderweitig beschaeftigt war, konnte ich ihn aber trotz mehrfacher Suche nicht ausfindig und somit auch kein Foto machen :( . Aber was wundert’s. Hat ja schlieszlich eine echte Tarnkappe der Gute.

Muss ich hier eigentlich schreiben, warum Privatisierung so wie sie durchgefuehrt wird schlecht ist? Ich hatte das auch mit in dem schrecklich langen Beitrag von neulich auch mit angesprochen.
Wenn nahere Erlaeuterungen und viele viele weitere Beispiele darob der negativen Folgen der Privatisierung erwuenscht sind, dann bitte Bescheid sagen. Ich schreib dann was.

In diesem Beitrag geht es um euer Wasser. Oder vielmehr um die (Nutzung der) Infrastruktur, die das Wasser aus der Erde zum Hahn in eurer Wand fuehrt. Und dadurch natuerlich auch um euren Geldbeutel.

Griechenland und Portugal wurden bereits gezwungen, diese, fuer eine gesunde und funktionierende Gesellschaft immens wichtige, øffentliche Infrastruktur zu verscherbeln.

Im Zuge der aktuellen politischen Gesetzgebungen und Entwicklungen ist zu erwarten, dass auch die anderen europaeischen Laender damit rechnen muessen, zum Verkauf der Wasserinfrastruktur gezwungen zu werden. Auch eure (!) dtsch. Kommunen in denen ihr wohnt!

Naeheres zur Problematik der Privatisierung der Wasserversorgung und warum das auch fuer euch, meine lieben Leser, zutrifft, ist auf den NDS zu finden. Der Artikel ist ein klein wenig laenger als gewøhnlich (aber nicht viel). Ich nehme auch an, dass die dort genannten Beispiele bekannt sind. Inwiefern die erwaehnten politischen Entwicklungen dies gerade wieder mal politisch aktuell machen (auch fuer dtsch. Buerger!), ist die eigentliche neue Information in dem Artikel.

Der Artikel verweit auf die right2water-Aktion.
Normalerweise halte ich wenig von solchen Petitionen und Online-Unterschriftenaktionen.
Aber diesmal ist es wirklich wichtig und ich war schon dabei das auszufuellen. Da kam ich an die Huerde, dass die dtsch. Behørden meinen staendigen Wohnsitz wissen muessen. Da ich denen das nicht mitteilte, darf ich dies leider nicht weiter ausfuellen.

Deswegen møchte ich euch, meine lieben Leser, bitten, euch ueber die Wichtigkeit der (Trink)wasserinfrastruktur kurz zu informieren. Sofern dies nicht ohnehin schon laengst bekannt ist. Und wenn ihr eben diese so wichtig haltet wie ich, dann hoffe ich, dass ihr euch durchringen kønnt, die Buergerinitiative zu unterstuetzen.

In diesem Teil der Serie zeige ich euch Fotos der anwesenden Celebreties. Wie zu erwarten sind auch in diesem Beitrag alle Bilder von meiner Frau gemacht worden (bis auf das Letzte).

Cool (im Sinne von „toll und witzig“) fand ich ihn hier:

David Faustino

Habt ihr den kleinen Mann hinter dem rechten R2-D2 erkannt? Genau! The one and only Bud Bundy.

Da mir Lorenzo Lamas nichts sagt, zeige ich das Foto nur, wenn meine Leser das wuenschen.

Ganz im Gegensatz zu Jane Badler die ja aus der Serie „V – Die auszerirdischen Besucher kommen“ bekannt ist (ja, den dtsch. Titel und den Link zur Dtsch. Wikipedia hab ich aufgrund dieses schrecklich albern dtsch. Titels gewaehlt):

Jane Badler

Auch bekannt ist Temuera Morrison, denn schlieszlich spielt er Jango Fett:

Temuera Morrison2

Ich finde dieses Foto zweifach groszartig. Erwischt bei einer alltaeglichen Handlung (wer will schon beim Taschentuch weg packen fotografiert werden) aber dennoch ein souveraener Gesichtsausdruck … tihi.

Starship Troopers ist nicht nur ein herausragendes Buch der Science Fiction von Robert A. Heinlein, sondern auch ein Film, der Spasz macht zu gucken und dessen Effekte sich bis heute sehen lassen kønnen.
Jake Busey spielt darin Ace Levy. In Natura ist er ’n ganz umgaenglicher Kerl der sich sehr ueber uns freute und auch seinen „Bucket“ aufsetzte, fuer das Gruppenbild:

Jake Busey_blurred

Als letztes die Person, auf die ich mich am meisten freute. Ich stellte mich extra in die Schlange um ein Originalfoto mit ihm zu bekommen und ein Autogramm drauf (fragt lieber nicht, wie teuer so ein Stueck Papier mit Unterschrift ist). Der beste James Bond – George Lazenby:

George Lazenby

Ich mag dieses Bild. Zum Einen natuerlich, weil da George Lazenby drauf ist und sich sichtlich ueber meine Idee freut, dass er mal kein Standardbild machen muss. Zum Anderen, weil dieses Bild so herrlich anachronistisch ist. Digital erstellt, analog zur Verfuegung gestellt (eben als normal ausgedrucktes Foto), um es dann nochmal digital abzufotografieren und diese digitale Datei dann hier herein zu stellen. Schøn umstaendlich. Kann man ja auch mal machen.

Auch wenn „On Her Majesty’s Secret Service“ im Allgemeinen nicht so hoch anerkannt ist, so scheint unter Bond- und Filmfreunden doch der Konsens zu herrschen, dass dieser mit zu den Besten Bondfilmen gehørt. Eine kurze (nicht repraesentative) Suche in den, im Internet so beliebten, Listen zeigt, dass dieser Film bei ernstzunehmenden Rezensionen immer unter den Top 3 landet. Zurecht! Es ist zumindest mit Abstand mein liebster Bond und diese kurze Rezension auf einer James Bond gewidmeten Seite, drueckt auch meine gute Meinung ganz gut aus.

Genuegend Zeit und Hingabe vorausgesetzt, kann man viel erreichen. So kann man sich beispielsweise seinen eigenen Astromechdroiden bauen.

But this is NOT the droid I’m looking for:

Droids_Wall E

Voll funktionstuechtig ist der aber trotzdem. Kann also die Arme, Finger und Kopf bewegen. Auch fahren kann er. Sowei ich weisz, ist an dem ALLES komplett selbst gebaut. Es wurden bspw. irgendwelche Gummiteile gekauft, um daraus die Ketten zu machen. Auch die kleinen Pøppel oben drauf wurden alle einzeln angeklebt, wie man am ueberstehenden Kleber noch sehen kann. Oder eben Elektronikkram kaufen und sich zurecht zu basteln, damit Wall-E dann auch ferngesteuert faehrt.
Wie geschrieben: grosze Hingabe zu diesem Hobby eben.

This is also not the droid I’m looking for – R5-D4:

Droids_R5-D4

Aber endlich hab ich ihn gefunden – R2-D2, live, in Farbe und auch in action :

Droids_R2-D2

Wie man an den Details erkennt, ist dies tatsaechlich die Tatooine Version von R2-D2.

Da ich mich schlecht selbst fotografieren kann, wurden die oben stehenden Bilder dieses Beitrages auch dieses Mal wieder von meiner liebsten Frau gemacht. Aber diesen kleinen, wichtigen, Multifunktions-Mausdroiden hat sie tatseachlich uebersehen:Droids_Mausdroide

Ueber Weihnachten hatte ich so ein paar Erlebnisse und Gespraeche. Zum Einen gaben die mir sehr viel Mut und Kraft, vor allem auf dem 29C3. Zum Anderen aber fuehrten diese auch mehrfach zu Gedanken die sich wie folgt zusammenfassen lassen: „Wofuer nehme ich eigentlich die ganze Arbeit und Muehe auf mich, wenn es letztlich doch sowieso keinen interessiert und nur das gemacht wird, was momentan opportun ist?“
Innerhalb meines sozialen Habitats ist dieser Opportunismus halbwegs reflektiert. Im besten Falle kann es mit „Angst vor dem Unbekannten“, im unguenstigsten Fall mit „faulen Ausreden“ erklaert werden.
Man betrachte aber „normale Menschen“, oder gern auch „die Anderen“, denn wir (!) gehøren ja nicht wirklich dazu. Da ist das Vorhandensein eines konstruktiven Weltbilds erschreckend selten. Die Leute muessen (und sollen) nicht meiner Meinung sein, aber genau deswegen schrieb ich ja „konstruktives Weltbild“.
Man kønnte da jetzt anfangen ueber positive Freiheit (Achtung – im englischen „liberty“!) und negative Freiheit zu argumentieren. Das wuerde an dieser Stelle halbwegs passen, ist aber nicht die Intention dieses Beitrags. Zum Einen soll es nicht um das Nichteinhalten reflektierter ethischer Normen „der Anderen“ gehen und zum anderen will ich auch auf etwas ganz anderes hinaus

Deswegen zurueck zu der obigen Frage.
Fuer mich selber habe ich da eine Antwort: damit mein Weltbild und mein Handeln (und meine Ideale was das betrifft), wann immer møglich konsistent sind. Ich sag so gern, dass ich Scheinheiligkeit nicht ausstehen kann und Abweichungen von meinen Idealen gut begruendet sein muessen.

Einige Arbeiten groszer Denker (nicht nur) der Vergangeheit helfen mir sehr dabei. „Einige“ deshalb, weil ich nur so wenig lese.

Vor einiger Zeit erkannte ich, dass ich mich hinter dieser Theorie etwas vor der realen Welt zu verstecken versuche. Aber bisher klappt das fuer mich persønlich ganz gut.
Ueber die grøszten damit einhergehenden Einschraenkungen geht dieser Artikel am Ende etwas ein (falls die PDF Datei nicht einfach runtergeladen werden kann, so hab ich die und kann die verschicken bei Interesse).

„[…] people who […] correct for their „moral bias“ […] might be socially excluded by others, have a smaller social support, and the like.

Gluecklicherweise hatte ich nie so viele Freunde … sag ich da mal … aber unbekannt ist mir das nicht.
(Das Zitat wurde dem Inhalt dieses Beitrages angepasst, ohne es im Sinne zu veraendern.)

Aber auch dies ist nicht der direkte Grund fuer diesen Beitrag.

Der Grund ist vielmehr, warum ich versuche Freiheit zu førdern.

Neulich las ich einen Artikel von Richard Stallman darueber, warum „Open Source“ das Wesentliche freier Software nicht begreift.
Ich gebe zu, dass Herr Stallman durchaus kontrovers seine Ideale vertritt. Da dieser Artikel aber so schøn geschrieben ist, møchte ich diesen wesentlichen Punkt freier Software stellvertretend als Erklaerungsversuch heranziehen, warum ich mich eigentlich „immer so habe“, wenn es um das Thema Freiheit (und verwandte Themen) geht.
Zum Einen sollen die folgenden Zitaten so verstanden werden, wie sie da stehen. Zum Anderen kann aber „free Software“ ohne grosze Sinnentstellung durch andere Freiheitsbegriffe ausgetauscht werden – probiert es mal.

„[…] free software is a social movement. For the free software movement, free software is an ethical imperative, essential respect for the users‘ freedom. By contrast, the philosophy of open source considers issues in terms of how to make software “better”—in a practical sense only. It says that nonfree software is an inferior solution to the practical problem at hand. For the free software movement, however, nonfree software is a social problem, and the solution is to stop using it and move to free software.“

Das ist schonmal gut, nicht wahr. Das soziale/politische/gesellschaftliche Problem, hinter dem sonst immer stark hervorgehobenen technischen Problem, auf den Punkt gebracht.

„[…] establishing freedom in a lasting way depends above all on teaching people to value freedom.“

Und da steht es schon, der Grund, warum ich mich „immer so habe“.
Warum ich ein „verkuemmertes“ soziales Habitat in Kauf nehme. „Verkuemmert“ deswegen, weil „die Leute“ mit ’nem religionsverachtenden Anarchisten lieber nichts zu tun haben wollen, wenn der denn auch „Farbe bekennt“ und dies sogar zu begruenden weisz und Argumente gegen die ueblichen reflexhaften „Einwaende“ hat. Wobei dies natuerlich auch mit „meiner Art und Weise“ zu tun hat. Das gebe ich zu und da arbeite ich dran.

Es geht aber noch weiter.
Der oben erwaehnte Opportunismus wird ja oft als solcher nicht erkannt. Oder aber der Gedanke, dass dies opportunistisches Verhalten ist, wird abgelehnt aus oft scheinbar ganz praktischen Gruenden. Unter anderem deswegen ist ja mein Verhalten nicht so akzeptiert.
Auch darueber findet sich in dem Artikel ein schønes Analogon.

„[…] proprietary software [can be] a program that is powerful and reliable […].

[An] open source enthusiast […] will say, “I am surprised you were able to make the program work so well without using [the open source] development model, but you did. How can I get a copy?” [Anm.: Es ist opportun das zu benutzen, denn das Programm ist doch so toll.]

The free software activist will say, “Your program is very attractive, but I value my freedom more. So I reject your program. Instead I will support a project to develop a free replacement.” If we value our freedom, we can act to maintain and defend it.

Das Fettgedruckte ist ein schøner Abschluss fuer diesen Beitrag und deswegen lass ich dies jetzt (beinahe) ohne weitere Kommentare einfach so stehen.
Nur eins noch; dieser Beitrag ist vermutlich (wie so oft) etwas verwirrend. Was ich eigentlich sagen wollte, steht in den Zitaten. Deswegen ist es møglicherweise sinnvoll, diese nochmal ohne all das Geschriebene drum herum zu lesen.

Das Star Wars Universum ist voll bunter Charaktere. Einige davon sind weder den „Guten“, noch im eigentlichen Sinne den „Bøsen“ zuzuordnen.

Die beliebten (und arschcoolen) Kopfgeldjaeger sind solche Charaktere.

Allen voran natuerlich Boba Fett, der gemessen an Screen-Time zu Beliebtheit bzw. Merchandise verkauft der erfolgreichste aller Star Wars Charaktere ist.
Wie steht es so schøn in dem verlinkten Wikipediaartikel:

Fett „is cool because he was designed to be cool“

Und hier nun „in Echt“:

Boba Fett

Seinen Papa hab ich auch getroffen. Meine werten Leser, ich praesentiere Ihnen Jango Fett:

Jango

Nun ja, Papa ist da nicht so richtig duenkt mich. Schlieszlich ist Boba, Jangos Klon. Aber wir wollen hier mal nicht Haare spalten.

Zu guter letzt dann ein Kostuem, welches ich einfach groszartig fand. Maris Brood:

Maris Brood

Kein Charakter aus den Filmen, aber aus dem gar nich so schlechten Spiel „Star Wars: The Force Unleashed“ (auch wenn einen die Steuerung und von Gehirntoten gesetzte automatische Speicherpunkte in den Wahnsinn treiben kønnen).
Ein Aspekt, warum ich sie so toll fand war … „because I kicked her ass just some weeks ago“.

Naechstes Mal dann die neulich versprochenen Droiden.