Éric Liberge begann mit seiner „Monsieur Mardi-Gras“-Reihe, von mir immer nur liebevoll als „Unter Knochen“ bezeichnet, bereits im Jahre 1998. Es sollte nicht vor 2005 sein, bevor diese ungewøhnliche Reflexion gewisser Aspekte der Zivilisation abgeschlossen waren.

Unter Knochen 1+2

Hier zu sehen sind die meiner Meinung nach besseren zwei der vier Baende. Ankommen und der Versuch sich zurecht finden. Ablehnen der vorhandenen Dogmen, denn diese sind so offensichtlich bescheuert. Und Kaffee … vor allem Kaffee … denn Kaffee bringt die Erinnerungen an die Freuden des Fleisches zurueck. Kaffee ist leider so selten, dann kann es gerne auch Quecksilber sein. Hat zwar nicht den selben Effekt, aber es bringt einen auch nicht um, wenn man’s trinkt …

Natuerlich schreibe ich mir auf jede Karte rauf, mit wem ich im Kino war.

Bis zu dieser detaillierten Auswertung dachte (und sagte) ich immer: „allermeistens gehe ich allein ins Kino“.

Aber schaut selbst:

08_Leute

Diese Grafik ist in ihrer Gesamtheit bereits aus dem ersten Beitrag dieser Reihe bekannt. Man sieht, dass ich doch ziemlich oft mit anderen Leuten ins Kino gegangen bin. Und das war eine grosze Ueberraschung fuer mich.

Insgesamt folgten mir 384 mal andere Leute ins Kino und 474 mal hatte ich meine Ruhe. Und ja, „folgten mir“ ist der richtige Ausdruck, denn ich ich kann mich nicht erinnern, dass mich mal jemand fragte, ob ich ins Kino mitkommen mag.

Manchmal folgten mir mehr als eine Person ins Kino. Diese sind in den Zahlen oben natuerlich nicht enthalten. Insgesamt waren wegen mir 483 Personen im Kino, die ohne mich in vielen Faellen NICHT ins Kino gegangen waeren.

Dies entspricht ueber 3.000 Euro, die Kinos wegen mir extra verdient haben. Da die Begleiter oft nicht in den Genuss der Rabatte kamen, kann ich die genaue Zahl nicht beziffern.

Das obere Bild sieht fein aus. Eine detaillierte Auswertung der „Mit Leuten / Ohne Leute“-Gegebenheiten muesst ihr, meinen lieben Leserinnen und Leser, nicht selber vornehmen. Im folgenden Bild seht ihr dieses Verhaeltnis fuer jedes Jahr.

09_Leute_Verhaeltnis

Bei Werten ueber eins war ich øfter mit als ohne andere Leuten im Kino. Das war in immerhin 6 Jahren der Fall. In 6 weiteren Jahren (darunter das legendaere „2005-war-ich-100-mal-im-Kino“) ist das Verhaeltnis nahe genug der eins, sodass dies als wesentliches Element meines sozialen Umgangs angesehen werden kann. Ganz erstaunlich, nicht wahr.

Da kønnten meine unbedarften Leser oder Leserinnen ja jetzt denken: „Oh wow, der kennt 483 Leute“. Dem mag zwar so sein, aber es gab und gibt natuerlich einige ganz wenige Leute, mit denen ich bevorzugt ins Kino gehe. Dies kann man an dieser schønen Grafik ablesen:

09_Leute_Wer

Mit der Person auf dem ersten Platz war ich nicht mehr im Kino seitdem ich im schønen Norwegen wohne. Die Majoritaet dieser gar nicht so kleinen Anzahl an gemeinsamen Kinobesuchen fand von 2002 bis 2005 statt. Jaja … das suesze Studentenleben.

Ein (durchaus etwas trauriges) Kuriosum ist, dass die 2. Ex genau (nur) doppelt so oft mit mir im Kino war, wie die 1. Ex. Hatte Letztere doch nur ein Drittel der Zeit wie Erstere.

Wieauchimmer, die Newcomer(in) – die Klammern deswegen, weil ich mir nicht sicher bin, ob es von diesem Wort wirklich eine weibliche Form gibt, holt schnell auf und wird mglw. in gar nicht all zu langer Zeit den ersten Platz erklimmen :)

Es freut mich besonders, dass ich mit dem jungen Mann der bei mir wohnt bereits 40 Mal im Kino war. Geh ich doch mit ihm dorthin, seitdem er zwei Jahre alt ist :)

Ueberraschend war fuer mich, dass ich mit dem kleinen Mann doch noch gar nicht so oft im Kino war wie ich dachte. Es ist natuerlich immer noch ziemlich oft, insbesondere wenn man bedenkt, wie selten wir uns sehen. Dies liegt sicherlich daran, dass gemeinsame Kinobesuche waehrend Besuchen eine schøne Tradition geworden sind (so denn ein Film kommt, den noch keiner von uns gesehen hat bzw. falls dies nicht der Fall ist, den ein zweites Mal schauen sich lohnt).

Ebenso ueberraschend war fuer mich, dass ich mit einem gewissen Filmbanausen dann doch 3 Filme im Kino sah.

M.B. und M.C. sind Bekannte hier in Trondheim, die diesen Weblog nicht lesen.

Die Berliner Liaison weisz sicher, dass sie gemeint ist und ich freue mich sehr, dass ich doch schon 11 mal mit ihm im Kino war, wo wir uns doch so selten sehen.

Unter „alte Bekannte“ sind all die Leute zusammengefasst, die keine Rolle mehr in meinem Leben spielen. In der Vergangenheit hatte ich aber regelmaeszigen Umgang mit diesen. Deswegen diese eigene Kategorie. Aufnahme hierin erfolgte, wenn ich mehr als 5 mal mit diesen alten Bekannten im Kino war,

Und der Hollaender. Mit dem sah ich alte sozialistische Science Fiction Filme in einem Schiffscontainer. Toll wa, was man doch alles erlebt, wenn man sich fuer Filme interessiert. Es freut mich ebenso sehr, dass diese Bekanntschaft ueber die Jahre nicht verloren ging :) .

Letztlich sind unter „Diverse“ die (nicht sehr viele) alten Bekannten zusammengefasst, mit denen ich seltener als 5 Mal im Kino war. Und eine lange Reihe an Bekanntschaften und Leuten, die andere Leute mitgebracht haben, mit denen ich meist nur ein, sehr selten zwei Mal im Kino war. Zwei Freunde, mit denen ich aber bisher nur ein Mal im Kino war, sind auch darin enthalten.

Soweit dazu. Wie man sieht, bedeutet „ich geh meist allein ins Kino“ keineswegs, dass man ein Einsiedler ist. Wie geschrieben, ueberraschte mich dies doch ein wenig.

Das war ja klar, dass ich frueher oder spaeter einen Artikel in diese beiden Kategorien einordnen muss. Das laeszt sich bei diesem Thema nunmal nicht vermeiden. Aber zunaechst das Bild:

PerfektePreise

Im bereits hier vorgestellten Artikel  „Mein erstes Weihnachten“ schreibt Dietmar so blitzgescheit wie immer:

Wer den Leuten das Jenseits abgewöhnen will, muß ihnen nämlich das Diesseits schmackhafter machen, als es von sich aus ist.

Das ist ja logisch, dann geht es aber noch weiter.

Statt daß das Gemeinwesen nach erfolgter Entzauberung der Welt mit dem erleichterten Seufzer „endlich sind wir den ganzen Aberglauben los“ zur Tagesordnung überging, tauchten da nun allerlei Beschwerden betreffs Geschlechterbeziehungen, Verwaltungsfragen, Eigentumsordnung und so fort auf.

Wir haben es also geschafft (der Aufklaerung sei Dank) den religiøsen Unsinn halbwegs aus der realen Welt zu verbannen (zumindest in unserem unmittelbaren sozialen Umfeld) und ab da konnte man sich auf andere Probleme stuerzen.

Deswegen gibt es diese Kategorie.

Oder anders herum gesehen: Frauenrechte in Afghanistan sind wirklich wichtig, aber solange die nicht genug zu Essen haben und ihnen die Kinder sterben (religiøse Bauernfaenger also leichtes Spiel haben), werden alle Masznahmen diesbezueglich nichts bringen!

KTH

Die KTH ist eine dieser „altehrwuerdigen“ und „weltbekannten“ Universitaeten. Mich duenkt das steht fuer „Køniglich Technische Hochschule“. Da halte ich nicht viel von. Bildungseinrichtungen sollten fuer alle Menschen zugaenglich sein und nicht nur Kønigen. Wir sollten keine Kønige haben, die und der Rest ihrer Familie sind unnuetz. Also deren Funktion meine ich. Als Menschen sind die natuerlich nicht unnuetz. Finde ich wichtig hier mal gesagt geschrieben zu haben. Beides.

Dort habe ich jedenfalls eine Toilette fotografiert und dieses Bild møchte ich euch, meinen lieben Leserinnen und Lesern, hier praesentieren:

KTH

Die ist schick, nicht wahr. Die Fliesen! Und der passende Boden dazu. Die an der Wand entlang laufnden Rohre und die drei Toilettenpapierrollen auf dem Muellbeutelhalter. Ein Augenschmaus.  Das verrauschte Bild tut sein Uebriges, um diesem tollen Arrangement die spezielle, notwendige Wuerde zu verleihen.

Heute møchte ich euch, meinen lieben Leserinnen und Lesern, gerne ein paar Statistiken meines Gebrauchs von Kinos naeher bringen.

Zunaechst war ich interessiert daran, wie oft ich in welchem Kino war. Diese wunderschøne Grafik verdeutlicht den Sachverhalt:

05_Kinoverteilung

Trotzdem ich nun schon eine Weile hier wohne, war ich bisher immer noch am meisten im Magdeburger Cinemaxx. Aber die Trondheimer Kinos holen auf. Dass ich mehr im „Nova“ als im „Prinsen“ war liegt vermutlich an Kosmorama. Die Festivalsfilme spielen naemlich ausschlieszlich dort.

Dass Berliner Kinos mit 56 Besuchen an dritter Stelle stehen, wundert mich nicht. War und bin ich doch relativ haeufig dort.

Unter „Diverse“ fasse ich alle andere besuchten Kinos zusammen. Bspw. wenn ich auf einer Tagung bin, mal ein Studiokino besuche, das Kino von gaaaaanz frueher in der Kreisstadt aus der Gegend aus der ich komme etc.

Interessant daran ist, dass ich 17 Kinos auszerhalb der „gewohnten Umgebung“ besuchte. Das Kreisstadtkino bspw. zaehlt da nicht mit dazu, aber das Kino in Tempe, Arizona sehr wohl. Bin ich naemlich irgendwo und habe etwas Zeit, so geschieht’s ziemlich haeufig, dass ich bewusst nach einem Kino Ausschau halte. Ist ja auch kulturell wertvoll. Man kommt meistens in die Innenstadt, hat Umgang mit der lokalen Bevølkerung (a.k.a. man mischt sich unter’s Volk), erlebt mitunter die øffentlichen Verkehrsmittel der besuchten Stadt usw.

Desweiteren interessierte mich, wie oft ich in welchem Kinosaal Filme sah. Das ist natuerlich nur sinnvoll fuer Kinos die ich haeufig besuche. Diese Daten sind hier zu sehen:

06_Saalstatistik

Zunaechst sieht man wieder, dass ich sehr oft in Magdeburg ins Kino ging. Von Saal 1 und Saal 7 abgesehen sind meine Besuche in den anderen Saelen ueberraschend gleichverteilt. Ich haette gedacht, dass ich in den kleinen Kinos da rechts an der Seite wesentlich seltener war als in den anderen Saelen. So kann man sich taeuschen. Saal 1 + 7 sind im uebrigen die groszen Saele im Cinemaxx MD und ich legte damals immer groszen Wert darauf, Filme dort zu sehen.

Auch im Nova ist Saal 1 der grosze Saal. Hier ist’s aber eher zufaellig, dass ich dort relativ gesehen am meisten war. Irgendwann wurde es mir ziemlich egal, ob ich einen Film im grøszten Saal sehe oder nicht, solange ich einen Film im Kino schauen konnte.
Bei den Nova-Daten sind keine Auffaelligkeiten, andererseits aber auch keine Gleichverteilung zu erkennen. Rauschen, sozusagen.

Die Prinsen-Daten sind kurios … es sieht aus, als ob die Saele von rechts und links auf Saal Nummer 5 zustrebend populaerer werden … tihihi.
Nur Saal 4 schlaegt aus. Dabei handelt es sich um den sogenannten „Kongesaal“ – den „Kønigssaal“. Jaja … die Sitze sind dort grøszer, man bekommt kostenlos Kaffee (oder Tee, oder Kakao etc.), man hat mehr Platz und ist ungestørter. Aber das kostet dafuer auch ca. 50% mehr Geld. Auszerdem sitzt man so fuerchterlich weit vorne, selbst wenn man in der letzten Reihe sitzt. In Kurz: ich vermeide dieses Kino wann immer møglich und gehe dort nur hin, wenn ich keine andere Alternative habe.

So weit, so gut. Was kønnte man denn jetzt noch Schønes sich anschauen?
Nach der Verteilung der Kinos und der Unterverteilung der Saele in den Kinos, interessierte mich, wie die Sitzplatzverteilung innerhalb der einzelnen Saele aussah. Insbesondere Saal 7 im Cinemaxx scheint dafuer praedestiniert zu sein. Daran kønntet ihr, meine lieben Leser und Leserinnen, euch orientieren, wenn es gilt, wo man am besten sitzen sollte, wenn man denn mal in dieses Kino geht.

Hier kommt dummerweise ins Spiel, dass ich im Cinemaxx zwar oft war, aber beinahe nur Parkett bezahlte (auch wenn ich dann trotzdem in der Loge sasz). Meine Sitzplatzdaten fuer Saal 7 des Cinemaxx sind also leider nicht aussagekraeftig genug.

Da ich die Idee aber so gut finde (die Daten aber noch (!) nicht dafuer ausreichen) zeige ich an dieser Stelle nur ein Beispiel, um zu illustrieren, was ich Tolles meine. Heir ist sie, die bisherige Sitzplatznutzung im Saal 5 des Prinsen-Kinos:

07_Platzstatistik

Schick, nicht wahr.

Damit soll es denn genug fuer dieses Mal sein. Mehr spannende Grafiken gibt es dann beim naechsten Mal.

Sprecht das mal aus „Kremfresh“. Das hørt sich doch so an, wie dieses Milchprodukt zum verfeinern der Speisen. Ist es aber nicht. Ist was zum ins Gesicht schmieren:

Kremfresh

Ist zwar irgendwie lustig, aber wenn man mal ueber die weiteren Implikationen derartiger Produkte drueber nachdenkt, dann nicht mehr. Deswegen lasse ich das an dieser Stelle. Ich wuerde mich ja ohnehin nur wiederholen.

Zu derartigen Zentren der Kinder- und Erwachsenenbelustigung mit „Bildungsanspruch“  schrieb ich ja bereits hier etwas.

Besagte Einrichtung ist nur ziemlich neu und in einem Protzbau untergebracht.So auch die Toiletten:

Nemo Amsterdam

Und ungefaehr so ist auch das Programm: standardisiert, leicht zu verstehen, auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht … gut zur Erleichterung, aber es bleibt nichts Dauerhaftes zurueck. … uiuiui … das war jetzt sehr doppeldeutig geschrieben.

Der Vollstaendigkeit halber wie (fast) immer das Sitzklo:

Nemo Amsterdam 2

Aehm ja … ich sagte ja: standardisiert … mit allen negativen Konnotationen, die dieses Wort haben kann.

Ich wollte bereits seit laengerer Zeit mal wieder meine Kinostatistik auf den neuesten Stand bringen. Einige meiner Leser (mich duenkt, keine der potentiellen Leserinnen) møgen sich noch an meinen Beitrag vor vielen Jahren auf der Webplattform (mich duenkt das nennt man so) webuni.de errinern. Wer das nachlesen mag, kann dies hier tun.

Aber nun geht es  los mit dem ersten Teil in dieser neuen Miniserie.

Die Rohdaten sehen bspw. so aus:

Rohdaten

Ok ok, ich gebe es zu. Dies ist ein ganz besonderes Exemplar. Zum ersten ist der Teil noch dran, der ueblicherweise abgerissen werden soll. Da freu ich mich dann immer besonders. Dann fehlt die Information ueber Reihe und Sitz. Dies liegt daran, weil es ein Kosmoramafilm war und dort freie Platzwahl ist. Extra besonders ist es dadurch, weil ich bei Kosmorama eigtl. immer einen Spezialpass habe und der auf der Karte angegebene Kaufpreis dann null ist. hier ist er ungleich null, weil ich mir diese Karte extra dazukaufte.
Wieauchimmer, Kleinigkeiten, an denen sich der Begeisterte erfreut.

In eine grosze digitale Tabelle pflegte ich dann folgende Informationen (so weit vorhanden) ein:
– Filmtitel,
– Preis,
– Datum und Startzeit,
– welches Kino, Saal und Sitz und
– mit wem ich diesen Film sah. Hier erlebte ich uebrigens eine grosze Ueberraschung, dazu aber spaeter mehr

Aus dieser Datenwuestenei extrahierte ich dann so schøne Grafike wie bspw. diese hier – die Anzahl der Kinobesuche pro Jahr:

01_kinobesuche pro Jahr

Der beruehmte „2005-war-ich-100-mal-im-Kino“-Peak, auf den ich oft und stolz verweise, ist klar zu erkennen. In den zwei Jahren darauf gab es dann einen starken Rueckgang der Kinobesuche. Der ursaechliche Hauptgrund wird sicherlich gewesen sein, dass pløtzlich ein junger Mann auf der Welt war und der Umzug ins schøne Norwegen. Spaeter kam dann hinzu, dass ich auch einfach nicht mehr jeden Film schauen wollte.
Dennoch war ich in dieser Zeit und in den darauffolgenden 5 Jahren im Schnitt drei mal pro Monat im Kino.
Ein wesentlicher Grund fuer den starken und pløtzlichen Anstieg im Jahre 2013 ist Kosmorama. Der Einfluss dieses Festivals wird aber in einem Beitrag gesondert evaluiert.

Fuer diese Grafik und alle weiteren gilt, dass die Daten fuer 2014 nur aktualisiert wurden bis zum 15. September (ungefaehr der Zeitpunkt an dem ich all dies schreibe).

Nun ist natuerlich die naechste Frage, wieviel Geld ich so fuer die Tickets ausgegeben habe. Dies kann an dieser schønen Visualisierung der entsprechenden Daten gesehen werden:

02_Summe kinotickets

Insgesamt habe ich fuer meine Tickets bis September 2014 ca. 5400 Euro ausgegeben. Diese Zahl enthaelt viele Rabatte und der Normalpreis waere sicherlich deutlich høher gewesen. Andererseits geht man mglw. nicht so oft ins Kino, wenn man immer nur den Normalpreis bezahlt. Bzw. umgekehrt funktioniert das Argument, wer so oft ins Kino geht, versucht alles, um nicht den Normalpreis bezahlen zu muessen.

Hat sich das gelohnt? Auf jeden Fall!
Das sind ca. 3,50 € pro Stunde Unterhaltung. Mich duenkt klettern oder bouldern gehen ist ungefaehr gleich teuer.
Ich bezweifle, dass „In Urlaub fahren“ so einen guten Durchschnittspreis hat.

Interessant ist, dass bei vergleichbarer Anzahl Kinobesuchen in den Jahren 2005 und 2013 die Gesamtsumme fuer alle Tickets sich mehr als verdoppelt hat.
Dies liegt natuerlich daran, dass ich in 2005 vor allem in Dtschl. und 2013 hauptsaechlich in Norwegen im Kino war.
Die prinzipielle Gestalt der Daten aehnelt aber natuerlich der vorherigen. Handelt es sich doch um korrelierte Summen in beiden Faellen.

Den durchschnittlichen Preis pro Kinokarte pro Jahr, kann man an dieser schønen Torte ablesen:

03_Torte

LMAO … gnihihi … SCNR … … … *feiert immer noch*

Ok Ok, bevor es wieder zu langen Diskussionen kommt hier nochmal in Ordentlich:

04_Ticket Durchschnittspreis

Die Jahre vor 2000 sind nur der Vollstaendigkeit halber aufgenommen, haben aber aufgrund der schlechten Statistik hier und im Weiteren keine Bedeutung. Man sieht, wie die Cinemaxx AG versuchte durch zahlreiche (und signifikante) Rabattaktionen ab ca. dem Jahre 2001 Kunden an sich zu binden. Fuer mich relevant waren die Rabattkarte, wodurch die Tickets immer einen Festbetrag billiger waren (glaube ich), und die „Stempelkarten“. Dadurch konnte man jeden 8. Film umsonst schauen. Oder war es jeder 7. Film? Oder jeder 10.? Jedenfalls Eindeutig NICHT geschaffen fuer „Vielgeher“ wie mich.
Dadurch blieb der durchschnittliche Ticketpreis fuer mich relativ stabil ueber einige Jahre.

Dann im Jahre 2008 der (hier noch nicht vollstaendige) Anstieg auf das neue, norwegische Preisniveau. Der lineare Anstieg desselben kann ab dem Jahre 2009 angenaehert werden mittels der Funktion:

Ø-Preis pro Karte = 0,188*Jahr – 368

Das bedeutet, dass man im Jahre 1957 in Trondheim umsonst ins Kino gehen konnte und in den Jahren davor dafuer bezahlt wurde, wenn man sich Filme im Kino ansah. Toll wa!

Im Jahre 2013 gibt es einen relativ abrupten Rueckgang des Kartenpreises. Dies ist wiederum Kosmorama geschuldet. Dadurch dass ich da eine Woche lang alle Filme vor 16 Uhr fuer insgesamt weniger als 40 Euro schauen kann, und ich statistisch signifikant viele Filme in dieser Woche vor 16 Uhr schaue, schlaegt sich dies so sichtbar nieder.

Aber genug fuer heute. Mehr dann beim naechsten Mal.

Das Immatrikulationsamt meiner Alma Mater. Als ich zum ersten Mal dort war, war ich noch lange kein Student. Ich dachte, dass die dort alles wissen. … Tihihi … Ungefaehr so wie ich spaeter im Studium dann dachte: „Boah! Der ist Doktor! Der muss es ja wohl mal voll drauf haben“ BWAHAHAHAHAHAHAHAHAHA.

Und dann musste ich da jedes Jahr hin, um meine Unterlagen abzuholen. Hach … da werden so warme Erinnerungen wach *traeum* … ich war soooooo gerne Student.

Die Besucher des Immatrikulationsamtes muessen auch auf Toilette gehen. Vor ca. 10 Jahren so es dort so aus:

Uni_G06_ImmaAmt2

Am coolsten finde ich die Tretdinger da unten zum Spuelen. Was fuer eine tolle Idee! Ist mir so bisher auch nie wieder begegnet. Der Aufkleber darueber zeigt uebrigens nur an, dass man da drauftreten soll, aber nicht warum man dies gewuenscht ist.
Auch der originale DDR-Heizkørper ist schøn anzuschauen.

Uni_G06_ImmaAmt1

Das Bild der Sitztoilette ist vor allem uberbelichtet. Aber das macht nix. Gab hier ohnehin nichts Besonderes zu sehen.

Verweisend auf einige in diesem Artikel geaeuszerten Meinungenen (bspw. dass wir mehr Zeit nicht arbeitend verbringen sollten), møchte ich euch, meinen lieben Leserinnen und Lesern diese Schlagzeile der Trondheimschen Lokalzeitung praesentieren:

Fredadg er fridag

Grobe Uebersetzung: Freitag ist frei-Tag. – Das Arbeitsleben veraendert sich und immer mehr machen „ovale“ Wochenenden. An Freitagen ist die Buerolandschaft halb leer und viel Platz in der Kantine. Und das ist vøllig ok sagen Arbeidslebensforscher.

Da kønnte ich jetzt viel zu schreiben. Bspw. bzgl. Solidaritaet. Oder politischem Willen zum Ausgleich zwischen Arm und Reich. Dtsch. Arbeits“moral“ und andere Propaganda. Aber das kennt ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, ja schon alles. Deswegen lasse ich diesmal die Schlagzeile fuer sich sprechen.