Auf „halber Treppe“ bei <Name der Redaktion bekannt> befindet sich die beste, schønste, tollste, fantastischste etc. pp. Toilette, die mir jemals untergekommen ist. Es war ein derart herausragendes Toilettenerlebnis, dass ich sowohl im Titel dieses Beitrages, als auch bei den Bildern nicht anders konnte, als von meiner ueblichen Routine abzuweichen.
Wenn ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, die Fotos seht, werdet ihr verstehen warum.

Hier die Toilette selber:

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Die Rohrleitungen, der Hahn fuer das Ventil, die Tapete, der Toilettendeckel, der Boden, das Podest, der Fusz der Toilette … all diesen wunderbaren Dingen folgte dann noch mehr Bewahrenswertes in diesem Raum. Zum Ersten die Tuer …

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… in ihrer hervorstechenden und so passenden Farbe und mit all diesen liebevollen Verzierungen.

Zum Zweiten die Lampe ueber der Tuer:

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Da wird man von der gesamten Glorie der Vergangenheit angestrahlt.

Und zum Dritten das Fenster zum Hof:

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Es war sehr niedrig (was ganz maszgeblich zu diesem tollen Ambiente beitrug), deshalb die (eingemauerten) Gitterstaebe davor. Und natuerlich die hochgelegene Toilettenbuerste.

Dieses Prachtexemplar ist dann auch ein wuerdiger Abschluss der „Toiletten bei Leuten“-Serie.

Krasse Sachen gibt es! The Last of Us fuer Fliegen: BEWARE OF THE ZOMBIE-FLIES! (Gibt es uebrigens auch fuer Ameisen).

Ebenso bin ich froh, keine maennliche Krabbe zu sein. Denn die werden auch schon mal von Parasiten kastriert, die dann im Inneren der Krabbe ihre eigenen „Versorgungsleitungen“ verlegen.

… dieses Zitat:

We should have taught them to question authority.

Das ist aus diesem Artikel und ganz neu ist das ja nicht. Deswegen die Einordnung des Beitrages in diese drei Kategorien.

Ueberhaupt war das Einordnen dieses Zitats nicht ganz leicht fuer mich. Ist das Zitierte doch ein wesentlicher (gar bestimmender) Bestandteil meiner Weltanschauung.
Aber der erwaehnte Artikel passt im auch ganz fantastisch zu der beim letzten Mal erwaehnten Problematik. Deswegen erscheint er hier.

Groszzuegiges Girokonto

Ich finde es ganz erstaunlich, dass ich nicht den Drang habe, meine eigenen Toiletten zu fotografieren.

Aber der junge Mann der bei mir wohnt, tat dies mit der meiner vorherigen Toilette (das Bild ist also nicht von mir):

von wem anders

Alles nicht so im richtigen Format, aber auch ich habe mal klein angefangen :)

Und noch ein Beitrag innerhalb dieses speziellen Themas. Der spannende Artikel mit dem etwas provozierenden Titel „The Worst Mistake in the History of the Human Race“ zeigt (wiederum) einige der von mir angesprochenen Mechanismen auf.

Wie so oft ein paar „appettitanregende Haeppchen“:

Um

[…] another sacred [!] belief [!][…]

zu erhalten, ist uns allen ist ja immer gesagt worden (und wird gern auch von uns wiederholt),

[…] that human history over the past million years has been a long tale of progress.

Und insbesondere der Uebergang zum Ackerbau war

[…] supposedly our most decisive step toward a better life, […].

Hat doch dieser Schritt Kultur und Wohlstand auf diesen Høhen erst ermøglicht.

Auf den ersten (und zweiten) Blick und angesichts des groben (und etwas feineren) Ganzen, ist dies sicherlich richtig und erklaert bestimmt auch viele Phaenomene. Diese Erkenntnisse sind also NICHT falsch
Nun ist es aber so, dass die Wissenschaft mittlerweile so einige Dinge heraus fand, die dieser Verallgemeinerung entgegen stehen. Denn mglw. war gerade der Uebergang zum Ackerbau

[…] in many ways a catastrophe from which we have never recovered.

Denn die Ergebnisse der Forschung deuten darauf hin, dass mit dem Ackerbau

[…] the gross social and sexual inequality, the disease and despotism, that curse our existence

kamen.
Diesen Satz sollte man nochmal lesen um dessen Tragweite zu verstehen.
Details dazu sind im verlinkten Artikel zu finden. Wie gesagt: lesenswert, schon allein, weil mit einem weiteren, uns eingetrichtertem Mythos aufgeraeumt wird.

Und wieder haben wir das bereits mehrfach Angesprochene. Die Wissenschaft entdeckt etwas, was das Allermeiste erklaert. Das passt gut in unser Selbstbild, ist einfach zu verstehen, wird in der Schule gelehrt, und am Ende ist es eine Art Mantra.

Die Wissenschaft schreitet voran und entdeckt neue Dinge, die diesem Mantra entgegen stehen. Es stellt also eins von ihr (der Wissenschaft) selbst aufgestelltes Dogma in Frage. Das Neue ist aber komplizierter, schwerer zu verstehen und passt so gar nicht in unser Selbstbild. Somit greifen gesellschaftliche und persønliche „Abwehr-“ und „Verzøgerungsmechanismen“.

Einer dieser Mechanismen ist es einen Suendenbock zu suchen. Der (eigentliche) fruehe Erfolg (viele Dinge konnten dadurch schlieszlich erklaert) werden, wird dann als

[…] spotty track record […]

hingestellt, um gleich darauf zu fordern, dass

[…] science is what needs to improve, […]

denn auf gar keinen Fall sollten

[…] the citizens.

(als Individuuen und die Gesellschaft als Ganzes) ihre eigenen Mechanismen und Dogmen in Frage stellen.

… … …

Ich bitte meine Leserinnen und Leser uebrigens zu unterscheiden zwischen der wissenschaftlichen Methode (die ich in diesen Artikeln vehement verteidige) und dem heutigen „Wissenschafts“betrieb (und all das Brimborium drumherum). Letzteres ist es, den ich immer angreife und anders gestalten møchte. Ersteres ist ein sich selbst korrigierender Mechanismus. Und das ist noch nicht mal ein Dogma, hat doch nach meinem Wissen schon Descartes gezeigt, warum die wissenschaftliche Methode funktioniert.

Gleich 2 Klos gab es in dieser Wohnung.

Waehrend das Erste auf den ersten Blick wenig gemuetlich aussieht …

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… war das Zweite …

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… tatsaechlich wenig gemuetlich, weil das Bad riesig (und kalt) war. Da kam ich mir vor wie beim Fleischer. Also wegen steriler Fliesen uns so, nicht, weil da tote Tiere an der Wand hingen.

Toll ist aber der offene Spuelkasten. Sowas sieht man heutzutage ja viel zu selten. Ist ja mittlerweile alles verbaut. Schade drum, eigentlich.

Der Sockel auf dem die Toilette steht ist … witzig.

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„Erste Toilette“ deswegen, weil’s die erste Eigene war.

Nicht gerade jetzt, aber das kommt vor in Norwegen.

Und da muss man auch nicht die Polizie rufen.

.oO(Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht.)

Warum wir den Feminismus brauchen:

Versace

Aber irgendwie fokussiert sich meine Aufmerksamkeit in der letzten Zeit auf die Schattenseiten des Feminismus. Und ich bekomme das sogar nur am Rande mit.

Ein aktuelles Beispiel wird in diesem Artikel herausgehoben.

Dies sind alles ganz wichtige Problematiken. Aber die Art und Weise, in der dagegen von den „am lautesten schreienden“ „Feministinnen“ und „Feministen“ gekaempft wird, scheint mir nicht darauf abzuzielen, die bestehenden Verhaeltnisse zu aendern. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass diese Gruppierungen sich selbst am liebsten als Inhaber der Macht sehen wollen.

Die gleiche Scheisze wie immer also.

Der Artikel beschreibt schøn und treffend, was dabei fundamental vergessen wird:

[…]der Feminismus […] sollte jedoch nicht vergessen, dass er aus einem radikalen Humanismus geboren ist – einem Humanismus, der damals deswegen radikal war, weil er jedem Menschen unabhängig von Geschlecht, Geschlechtsidentität oder sexueller Orientierung fundamentale Rechte zusichert und Gleichberechtigung fordert.

So eine feine Toilette bedarf keiner vielen Worte:

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