Eine weitere, unspektakulaere Hoteltoilette auf Island:

Park Inn Reykjavik

Bei denen konnte man keinen Ausflug mehr zum Vulkan buchen. Wurde es halt das. Deren Ticketbutze in Reykjavik hat eine Toilette:

Iceland excursions

Jacob Bronowski schrieb, auf Auschwitz Bezug nehmend:

Look for yourself. This is the concentration camp and crematorium at Auschwitz. This is where people were turned into numbers. Into this pond were flushed the ashes of some four million people. And that was not done by gas. It was done by arrogance, it was done by dogma, it was done by ignorance. When people believe that they have absolute knowledge, with no test in reality, this is how they behave. This is what men do when they aspire to the knowledge of gods.

 

Why are you so angry“ ist ein exzellenter Versuch einer Erklarung, wie es zu GamerGate kommen konnte. Ich selber hatte davon nicht viel mitbekommen. Da ich mich ja nicht in „sozialen Medien“ bewege.

Aber um Letzteres soll es nicht gehen und auf GamerGate komme ich indirekt spaeter zurueck.

Im dritten Teil der oben verlinkten Serie heiszt es:

Most of us […] grow up believing […] [in] a world that, for all it’s flaws, is generally fair and just. And it’s a beautiful world that most of us would rather live in.

Und mal ehrlich. Das stimmt schon.

But it’s an illusion. It’s a bubble.

Es ist eine Illusion, der viele Maenner nur all zu gern anhaengen, dass Sexismus „nur“ die sexuelle Belaestigung von Frauen waere.

Das Dumme ist nun:

[…] being a man in a world that favors men over women is that, with rare exception, nobody pops that bubble for you.

Ganz genau! …

You [!] have to choose to pop it.

Und dabei sollten Leute wie ich niemals vergessen, dass …

A world in which, however much things improve for women in his lifetime, [I] will profit off of institutional sexism until the day [I] die.

Und deswegen diese Kategorie. Ich denke … hoffe, dass ich es erfolgreich schaffte, die Blase zum Platzen zu bringen.

Aber gerade wenn es um das Thema Computerspiele geht, faellt mir die Wahrnehmung all des institutionalisierten Sexismus vie zu selten auf :( .

Das bedeutet natuerlich nicht, dass ich das gutheisze oder genau so haben will.

Genausowenig wie es bedeutet, dass mir Menschen die auf diesen Sexismus hinweisen, „meine“ Spiele wegnehmen wollen!

Aufgrund des letzten Zitats, und auch deswegen.

Raw

In 2008 wurde Hossein Derakhshan inhaftiert. Unter anderem fuer Dinge, die er auf seinem Weblog publiziert hatte.
Das war bevor es die ach so gepriesenen „sozialen Medien“ gab.

Er hatte Glueck und wurde lange vor Ablauf seiner Strafe begnadigt. Und er schaute sich natuerlich nach der Entlassung im Internet um. Seine Bilanz ist nicht erschuetternd, aber ich finde es gut, dass das im Folgenden zitierte mal auszer mir wer sagt.

Da waere zu allererst natuerlich, dass facebook und twitter es laut den Aussagen Anderer einfacher machen, „etwas auf die Beine zu stellen“. Damit mein ich natuerlich relevante Dinge. Nicht so Pippikackischeisz wie ’ne spontante Grillparty.
Wie bekannt ist, halte ich von dieser oft wiederholten Aussage nicht viel.

But the scariest outcome of the centralization of information in the age of social networks is something else: It is making us all much less powerful in relation to governments and corporations.

Oder in anderer Lesart: twitter negiert die Revolution.
Auch im sog. „arabischen Fruehling“ spielten twitter oder facebook keine nennenswerte Rolle. Alle Proteste und Aktionen wurden bereits seit Jahren, ganz klassisch von den Gewerkschaften und anderen Organisationen vorbereitet.

Und was wir seit Edward Snowden ganz sicher wissen kommt auch hier zur Sprache:

Ironically enough, states that cooperate with Facebook and Twitter know much more about their citizens than those, like Iran, where the state has a tight grip on the Internet but does not have legal access to social media companies.

Er geht noch etwas naeher darauf ein:

What is more frightening than being merely watched, though, is being controlled. When Facebook can know us better than our parents with only 150 likes, and better than our spouses with 300 likes, the world appears quite predictable, both for governments and for businesses.

Um es dann auf den Punkt zu bringen.

And predictability means control.

Noch Fragen, warum ich der Meinung bin, dass die Nachteile dieser „Services“ die scheinbaren (!) „Vorteile“ nicht aufwiegen.

Er schlieszt dann etwas duester ab:

In the past, the web was powerful and serious enough to land me in jail. Today it feels like little more than entertainment.

Und nun?

Ich weisz es nicht :(
Es muss sich halt jeder selber Fragen, ob 140 Zeichen und das Informiertsein ueber die naechste Grillparty, den Preis des kontrolliert werdens, wert sind.

Diese Raststaette ist unter allen Umstaenden zu vermeiden! Schmieriges Inventar und nicht so richtig dolles Essen. Selbst fuer Raststaettenstandardfrasz. Aber die Toilette, die ist toll:

Raststätte Vidigerdi 2

Hach so fein! Diese sichtbaren Rohre, die improvisierte Halterung fuer den Spuelknopf und die nicht zueinander passenden Fliesen.  Auch die Sitztoilette haelt den Standard hoch:

Raststätte Vidigerdi

Die Nr. 2 auf der Top-100-Superhelden-Liste ist sicherlich genauso beruehmt wie die Nr. 1. Deswegen auch hier ohne weitere Umschweife:

Batman

Mir gefaellt das veschmitzte Laecheln :) .

Das Italia ist ein italienisches (wer haette das gedacht) Restaurant in Reykjavik (wer konnte das denn ahnen), in dem ich eines der leckersten Pastagerichte in meinem bisherigen Leben asz … mehrfach asz mein ich.

Italia Reykjavik

Eine schicke Urinalform.

Italia Reykjavik 2

Ich habe mal die restlichen von mir auf Island fotografierten Toiletten rausgesucht. Hiermit startet also keine richtige, aber so eine Art neue Miniserie.

Los geht’s mit der Toilette in einem der besseren Hotels in Reykjavik:

Saga Hotel

Das gesamte Hotel hatte einen klassischen Charme. Fuehlte sich alles ein bisschen James-Bond-artig an :)

Nun ist auch endlich dieser Teil fertig:

4 - fertige Antriebssektion

Wenn dann alles zusammenmontiert ist, dann klappt es auch hiermit … also mit dem Ersteren, nicht dem Letzteren ;) .