Archive for the ‘The final frontier’ Category

Der Lauf der Zeit ist schon verrueckt, wenn man so zwischen den Sternen springt und pløtzlich 30,000 Lichtjahre woanders ist. Oder anders gesagt, ich bin zurueck in Colonia … bzw. vielmehr bin ich da auch schon wieder weg. Aber der Reihe nach.

Noch auf dem Weg zu Colonia besuchte ich das Scaule YA-D d13-108-System. Noch einer der (sehr wenigen) Stops auf meiner Reise, auf den ich mich SEHR freute schon seitdem meine Reise vor ueber einem Jahr losging. Der Grund ist, dass dieses System von allen bisher bekannten Systemen die grøszte Anzahl an Planeten (138) und die grøszte Anzahl an Himmelskørpern (141) enthaelt. Und hier ist eine Karte, die dieses System in seiner gesamten Pracht zeigt:

Um meine „Visitenkarte“ zu hinterlassen habe ich den am laengsten vom Ankunftspunkt im System entfernten Himmelskørper kartografiert. Die restlichen Planeten habe ich unkartografiert gelassen … fuer andere Sternenreisende :)

Dann landete ich in Colonia und meine Kassiopeia bekam ein neues Kleid.

Ich machte mich aber zeitnah wieder auf den Weg um (u.a.) Umbains AA-A h9 ABC 4 zu besuchen. Hierbei handelt es sich um die High metal content world (auf der man landen kann) mit der grøszten Masse — ganze 116.212013 Ursprungsweltmassen. Dort fand ich diese gigantischen leuchtenden „Fruechte“:

Ich nahm keinen Happs von denen sondern es ging gleich weiter zu Phleedgoea MX-U f2-18 2. Dies ist ein Rocky body (auf dem man landen kann), der gleich drei Rekorde haelt.
Hier bin ich beim Landeanflug …

…und man sieht diesem Bild nicht an, dass dieser Planet von allen Planeten dieses Typs die grøszte Masse hat (84.463112 Ursprungsweltmassen). Damit einher geht (nicht weiter ueberraschend) der Rekord fuer die høchste Gravitation (8.7472985203047 g).

Der dritte Rekord ist von den ersten beiden (diesmal ueberraschenderweise) unabhaengig: die høchste Oberflaechentemperatur. Ganze 2,158 K!
Ich bin froh, dass die Kuehlsysteme meiner Fortbewegungsmittel ordentlich funktionieren. Andernfalls kønnte ich naemlich nicht diese Farbpalette …

… genieszen :) .
Ich frage mich aber auch, woraus die Reifen meines SRV (der kleine „Fleck“, rechts von Kassiopeia … nein, nicht der … das ist ein groszer Stein … noch mal genau so viel weiter nach rechts … genau … das ist es, mein treues SRV) bestehen . Gummi kann das nicht sein, das wuerde bei diesen Temperaturen naemlich schmelzen.

Ansonsten entdeckte ich noch Ammoniakwelten #157, #158, #159 (mit Ringen), #160 (auch mit Ringen … cool wa!), ELW #99 (bald hab ich 100!) und Ammoniakwelt #161:

Mein letzter Stop, bevor ich mich direkt „nach links“ zum Rand der Galaxis (den westlichen Meridian) bewegte,war Pleia Eun BL-E d12-2 4 f. Von allen Rocky bodies auf denen man landen kann dreht sich dieser am langsamsten um seine Achse. Ganze 102,916.37333333334 Tage (oder fast 282 Ursprungsweltjahre) benøtigt eine Umdrehung. Das war dann auch der Grund, warum ich nicht auf den Sonnenaufgang ueber diese Schlucht …

… wartete.

Es dauerte dann noch eine ganze Weile, aber irgendwann war ich am Ziel dieser Expedition, das Cyuefoo LC-D d12-0-System, angekommen. Dort fand ich zu meiner Ueberraschung Lindigoticum Silicate Crystals …

… und LO9-Type Anomalien:

Wenn ich mich richtig erinnere, gab es solch interessante Lebens(?)formen doch auch am aeuszersten suedlichen Zipfel. Ich kann mich aber nicht erinnern sie am nørdlichen Ende gesehen zu haben.

Wieauchimmer, das war’s nicht, warum ich hierher kam, sondern dies:

Nach auszen, in die wahre Leere starren, mich fragend, ob dieser Abgrund jemals ueberwunden werden wird.

Ich befinde mich mittlerweile wieder auf dem Weg zurueck nach Colonia. Wie immer werde ich andere Rekordhalter besuchen, so diese denn auf dem (mehr oder weniger) direkten Weg liegen.

Ansonsten fand ich noch Ammoniakwelten #150 & #151 (beide im selben System), ELW #97, Ammoniakwelten #152, #153, #154, #155, #156 und ELW #98:

Der Besuch des Ellaid AA-A h5-Systems war ein weiterer Punkt auf meiner Reise zu den galaktischen Rekorden, auf den ich mich seit dem Anfang der Reise freute.

Der Grund ist, dass dies hier das System mit den meisten T Tauri und Herbig Ae/Be Sternen ist. 23 (von 24 insgesamt) gehøren zu dieser jungen Sternensorte. Das schwarze Loch des Systems wird dann wohl die Omi sein, die auf die „jungen Leute“ aufpasst :)

Wieauchimmer, hier ist ein Bild der kompletten jungen Bande:

Ein paar sind wohl in so ’ner Art Goth-Phase … tihihihi.

Ansonsten entdeckte ich auch noch ELW #96:

Flyiedgiae LO-H b42-2 4 a habe ich besucht, weil es einen interessanten Rekord haelt: von allen Metal-rich bodies auf denen man landen kann ist dieser an der Oberflaeche am kaeltesten — nur frostige 48 K.

Ich finde das aus zwei Gruenden interessant.
Zum Einen sind Tieftemperaturrekorde sehr oft unter diesem Wert. Somit ist es ein eher „hoher“ Tieftemperaturrekord.
Zum Anderen sind Tieftemperaturrekorde allermeistens nicht einzigartig. Genau gesagt ist dies der Erste von nur zwei Oberflaechentieftemperaturrekorden (fuer Planeten auf denen man landen kann). Hochtemperaturrekorde gibt es viel mehr.
Der Grund ist natuerlich, dass es auf der Temperautrskala einen kleinsten, aber keinen grøszten Wert gibt. Deswegen „scharen“ sich kalte Himmelskørper um diese untere Grenze.

Dort ist’s so kalt, weil der Mond sich so weit weg befindet vom waermespendenden Stern. Deswegen ist’s da auch dunkel und meistens sehe ich dann nur wenig. Aber dieses Mal beleuchtete meine Kassiopeia die Szene des Planetenaufgangs:

Ansonsten entdeckte ich nur noch Ammoniakwelt #149:

… hier …

… meine Kassiopeia und Welch’s Red Variable A. Letzterer war urspruenglich nur als eine Station in Operation YELLOW ORB gedacht. Es ist naemlich mit einer absoluten Helligkeit von -3.85849 der leuchtendste aller  S-type Stars.

Als ich ankam war der Stern nicht gelb … Frechheit. Dieses Phaenomen habe ich frueher schon erlebt und ’s kuemmert mich nicht mehr. Aber dieses mal kam Kassiopeia in einem anderen Kleid. Eines, in dem sie versucht den Stern in den Schatten zu stellen (tihihi … Wortspiel), wie man auf dem Bild deutlich sieht.

Ansonsten entdeckte ich noch Ammoniakwelt #147, ELW #95 und Ammoniakwelt #148:

Ich konnte nicht widerstehen Uranus mit meinen Proben zu „kartographieren“:

*lacht* … war dann auch das Letzte was ich in der Bubble tat, bevor ich auf meine jetzige Reise aufbrach … *lacht immer noch*

… rostet nicht. Geht ja auch gar nicht, denn im Vakuum des Weltraums gibt es ja gar keinen Sauerstoff.

Aber der Reihe nach. Nachdem ich dabei half einige Stationen im Zuge der Operation Ida zu reparieren habe ich erstmal Material fuer die Ingenieure und Chemikalien zur Synthese gesammelt. Im Moment habe ich zwar nix was verbessert werden muss, aber es ist immer gut einen Vorrat dieser Stoffe zu haben.

Nun ist’s an der Zeit wieder raus zu fliegen. Der Ruf der Leere ist unueberhørbar. Fuer ’ne ganze Weile konnte ich mich nicht entscheiden in welche Richtung ich fliegen soll. Nicht nach Sueden, so viel war klar. Gestern dann entschied ich mich den østlichen Meridian zu besuchen. Auf dem Weg dorthin werde ich (wie immer) die Rekorde „einsammeln“, die (mehr oder weniger) auf dem Weg liegen. Bevor es nach Osten geht, werde ich aber einen kurzen nordwestlichen Abstecher machen um ein paar gelbe Orbs zu besuchen. Wenn ich am Meridian war, geht’s weiter nach Colonia und da ueberlege ich mir was danach geschieht. Soweit ist’s erstmal ’n Plan.

Aber bevor’s los geht habe ich mich entschieden mir ein paar Rekorde in der Bubble anzusehen. Denn da konnte ich meine erste Liebe — Kassandra — mal wieder ausfuehren :) .

Ich besuchte mit ihr bspw. HR 6680 A, …

… den A (Blue-White) Star welcher mit 1 Lichtsekunde laut den Daten des galaktischen Atlas die kuerzeste Entfernung zum Ankunftspunkt um System hat. Das muss aber ein Fehler in den Daten sein, denn besagter Stern ist auch der Ankerpunkt fuer den Jumpdrive was normalerweise eine Distanz von 0 Lichtsekunden bedeutet. Nun ja, was soll’s.

Im Dabih Major System gab es drei unabhaengige Rekordhalter. Hier zeige ich nur Dabih Major D 7 a, den Icy body auf dem man landen kann (und ebenso von ALLEN Himmelskørpern auf denen man landen kann) der am weitesten weg ist vom Ankunftspunkt im System. Ganze 15,653,170 ls.
Es dauerte entsprechend lange, bevor ich den erreichte. Viel zu sehen gab’s dann nicht (es war schlieszlich „nur“ ’n oller alter Eisklumpen), aber ich finde dieses Bild …

… recht nett, macht es doch den Grøszenunterschied zwischen Kassandra und Kassiopeia deutlich :)

Und dann war ich auch noch hier:

WOW! Was fuer ein Anblick! Ich befinde mich hier auf einem Mond zu einem beringten Gasriesen (die hintere der beiden Kugeln). Besagter Mond ist in einer Binaerkonfiguration mit einem zweiten Mond (die vordere Kugel im Bild). Das gibt es nicht am laufenden Bande, aber wirklich selten ist es auch nicht. WAS hingegen selten ist, ist der Umstand, dass diese beiden Monde sehr nahe beieinander sind. Auf Dauer ist die Gesamtkonfiguration nicht stabil, aber ’n paar Milliønchen Jahre haelt sich das schon. Das gibt mir genug Zeit mir den Mondaufgang bei simultanem Planetenaufgang anzuschauen und darob der Schønheit, die dieses Universum ganz zufaellig zum drueber stolpern bereit haelt, beeindruckt zu sein :) .

Wie erwaehnt, fliege ich so’n bisschen in der Bubble umher und helfe dabei jede bekannte Station mit Hutton Mugs zu beliefern.

Eine der Stationen die noch keine nicht alle Tassen im Schrank hatte war diese hier:

Wird wohl ’ne Minenstation sein, so nah an den Ringen. Keine Ahnung wie gefaehrlich das ist, aber der Anblick ist schon spektakulaerer :) .

… zehntausende Sternsysteme besucht habe versetzt mich unsere Galaxis immer wieder in Staunen:

Dieser ganz fantastische Anblick verbirgt sich hinter der schnøden Bezeichnung S171 37 8. Hierhergeflogen bin ich, weil dies die High metal content world mit der høchsten Gravitation (von 228.42006850153706 g) ist.
Ich ahnte nicht, dass mich eine solche Schønheit erwartet :).

Nach etlichen Wochen bin ich jetzt fast wieder zurueck in der Bubble. Als ich das letzte Mal eine Karte meiner Ziele vorstellte habe ich Operation YELLOW ORB angekuendigt. Nun ja, damit bin ich bald fertig:

Wie man an der geringen Anzahl gelber Punkte sieht, bin ich damit bald fertig.

Auf der Reise die nun bald zuende ist bin ich mit dem“unteren Teil“ der Galaxis „fertig“ geworden. Die Rekorde im Perseus Arm hebe ich mir fuer eine spaetere Reise auf. Da freue ich mich schon drauf :).

Jetzt verbleibe ich erstmal ein bisschen in der Bubble und werde anderen Piloten helfen, zu jeder bekannten Station und Auszenposten einen Hutton Mug zu bringen. Sind ja nur ein so 40 oder 50 … tausend die das betrifft. Schon interessant, was fuer verrueckte Aufgaben sich manche Piloten selbst stellen. Ich freu mich drauf, denn da kann ich mal wieder ein anderes meiner Schiffe fliegen. Eines welches viel agiler ist :) .
Danach werde ich vermutlich wieder ein bisschen bei Operation IDA mitmachen und dabei helfen ein oder zwei, von den Thargoids beschaedigte, Stationen zu reparieren. Auch da freue ich mich sehr drauf, endlich mal wieder mein Chicken of Doom zu fliegen. :) . Bzgl. der Agilitaet das andere Ende des Spektrums. Und diesmal hoffe ich, dass ich von Piraten attackiert werde, denn ich konnte meine Prismatischen Schilde nicht richtig ausprobieren, bevor ich mich auf den Weg machte.

Wieauchimmer, jetzt geht’s zu ’ner ordentlichen Station und ich freu mich auf mein obligatorisches Glas Milch in der Bar :)

Hier …

… stehe ich mit meinem SRV auf Kassiopeia welche wiederum auf NGC 129 Sector GS-P b7-1 B 1 seht — der High metal content world (auf der man landen kann) mit der grøszten Achsenneigung. Ganze 89.99996142819475 Grad!

Weil der Planet an sich langweilig ist habe ich mal wieder Faxen gemacht. Nach einigem Huepfen und Probieren und Steuerduesen zuenden schaffte ich es endlich mit dem SRV auf meinem treuen Schiff zu landen. Mein Kopf ist als kleiner Kreis im Cockpit des SRV zu sehen. Das gibt mal einen guten Eindruck, wie grosz Kassiopeia eigentlich ist. Da ich immer nur auf der Bruecke an den Kontrollen sitze und den Autopilot die etwas schwierigen Landungen auf Stationen machen lasse, vergesse ich das manchmal.

Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten, bis auf den Fakt, dass ich auch noch Ammoniakwelt #146 …

… entdeckte auf dem Weg zum obigen Planeten.