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Ich habe mir einen Taschencomputer gekauft:

Naja … eher „besorgt“ … also schon gekauft, aber wenn ich fuer ein Stueck so krass hypermoderner Technologie nur ca. 30 Euro bezahlen muss, dann passt da das Wort „besorgt“ eher. Auszerdem hab ich das nicht im Laden bekommen. Jaja, es gibt Gebrauchttaschenelektronikgeschaefte, aber da waere das mehr als 3 mal so teuer geworden. Auszerdem brauchte ich ein ganz bestimmtes Modell dieser Taschencomputervariante — das dargestellte i9300. Ich habe also ueber mehrere Wochen (mehr oder weniger zufaellig) Kollegen gefragt ob die genau dieses Modell vielleicht noch rumliegen haben. Und dann asz ich Mittag mal mit Kollegen mit denen ich nicht so oft Mittag esse und das Thema kam auf und siehe da: einer von denen hatte das und der hat mir das dann auch gegen besagten geringen Obolus vermacht :) .

Aber ich schwiffte ab.

un schon seit bald 2 Jahren habe ich mich øfter mal das Folgende gefragt: .oO(Ach … das geht doch bestimmt auch ohne den ganzen proprietaeren Kram da drauf … ich frage mich, ob ich das selber hinbekomme.)

Und siehe da: ich bekomme:

Jaja … es gibt ’ne ganze Menge weniger restriktiver Betriebssysteme fuer Taschencomputer, aber ICH wollte das so frei (wie in Redefreiheit!) wie absolut møglich haben, selbst wenn das bedeutet, dass der Funktionsumfang eingeschraenkt ist. Und da Replicant von der Free Software Foundation … .oO(ja was eigentlich … unterstuetzt wird *kopfkratz*) … unterstuetzt wird, habe ich natuerlich das genommen. Und deswegen brauchte ich auch das i9300-Modell. Denn dafuer ist Replicant getestet.

Am Ende war’s super einfach das in Gang zu bekommen; einfach nur den Instruktionen folgen und im Internet herausfinden, dass man manchmal den Taschencomputer neu starten muss, ohne dass USB-Kabel abzuziehen, damit das von gewissen Programmen automatisch erkannt wird.

Leider, leider, leider musste ich am Ende dann doch zwei nicht freie Treiber installieren, damit die beiden Kameras funktionien :( . Aber das war mir wichtig.

Ich møchte auch sagen, dass zwei Funktionen die anderen Leuten wichtig sind, auch nur mit (nachinstallierbaren) unfreien Treibern funktionieren: GPS und internes WiFi. Aber im Gegensatz zu den Kameras brauche ich Beides nicht unbedingt.

Und warum beharre ich darauf, dass es ein Taschencomputer ist?

Deswegen:

Ich habe ein Terminal :) … Nicht, dass ich das wirklich benutzen wuerde — das Eingabeinterface ist zum verrueckt werden! — aber ich habe eins.

Und mit dem Terminal kommen viele Programme die Telefone einfach mal nicht haben!

Auszerdem sehe ich, dass die Leute klassische Mobiltelefonfunktionen am allerwenigsten mit diesen Geraeten benutzen. Deswegen genauer: Taschencomputer mit Telefonfunktion.

… … …

Aber … jajaja … ich versuche mich nicht mehr als nøtig unbeliebt zu machen und werde auch øfter mal den Begriff „Smartphone“ benutzen :P .

Und ja, ich habe eine neue Nummer dafuer. Aber mein eigentliches Mobiltelefon verbleibt mein Hauptkommunikationskanal mit der Welt.

Es fuehlt sich (noch) komisch an, wenn ich mich total freue, wenn ich verstehe, warum

PORTB |= _BV(PORTB5);
PORTB &= ~_BV(PORTB5);

die LED zum blinken bringt :) … natuerlich mit ’nem Delay drin.

Nach den ganzen Rufen immerzu, dass doch alle bitte Programmieren lernen sollen, frage ich mich mittlerweile, wann die Programmierer anfangen die Schrødingergleichung des Wasserstoffatoms zu berechnen … mhmmm … viel schwerer als I0-register in ’ner MCU zu verstehen ist das auch nicht … .oO(vielleicht doch)

In einem Bloomberg Artikel las ich neulich:

This year, the volume of fuel not needed may rise […] to 279,000 barrels a day because of electric transport […], about as much oil as Greece consumes […]“

Etwas ueberrascht hat mich, dass von den 279,000 gesparten Barrel Øl  …

[…] account [buses] for about 233,000 barrels of that total.

Es ueberraschte mich, denn ich wusste nicht, dass …

[Busses] […] consume 30 times more fuel than average sized cars.

Wenn man aber mal so drueber nachdenkt, dann ist das eine Zahl, die „schon passt“.

Das wiederum schieszt den ueblichen „Nimm doch den Bus„-Argumenten in den Fusz. Ich denke, dass im Schnitt 20 Leute in einem Bus sitzen. Ich habe aber auch das Gefuehl, dass dies deutlich zu optimistisch gedacht ist, basiert diese Schaetzung doch nur auf meiner Erfahrung im „irgendwie doch noch Zentrum“-Bereich. Aber wenn man mal tagsueber schaut, dann sitzen in sehr sehr vielen Bussen auch in diesem Bereich sehr viel weniger als diese 20 Leute.

Natuerlich laeszt sich gegen diese „schlechte Zahl“ relativ leicht argumentieren.
– Der Bus ist auf Betriebstemperatur und somit effizienter. Dies ist extra wichtig, weil so viele Leute so kurze Strecken fahren.
– Ein Bus ist so lang wie 5 Autos. Muessen mehr als 5 Leute irgendwo hin, nimmt ein Bus weniger Platz ein (Stau).
– Ein Bus wird deutlich laenger benutzt als ein Auto, aber trotzdem nur einmal produziert.
– All die Pendler machen eben DOCH was aus, insb. wenn diese alle mit dem Auto zur Arbeit kommen wuerden (wuerden sie?)

Ich will damit sagen: trotz aller guten Argumente, sind Busse eben auch und tatsaechlich „grosze Stinker“. Das zeigt ja mindestens auch die obige Zahl ganz deutlich. Und deswegen ist es so total sinnvoll diese zuerst mit Elektromotoren auszustatten. Das ist eine sogenannte „Low-hanging fruit„. Davon gibt es heutzutage nicht mehr so viele.

Der Punkt ist: Elektro ist die Zukunft :) Und das geht alles VIIIIIIEEEEL schneller, als das ueberhaupt jemand fuer møglich hielt. Cool wa!

No value … Tihihihi

Sogar die Frisur stimmt :P

Die Apoptose vergreister Zellen ist eine wichtige Sache. Denn eine Størung des Mechanismus, des von der Zelle selbst durchgefuehrten programmierten Zelltodes, ist mit daran Schuld, dass wir alt und schwach werden.

Normalerweise kuemmere ich mich nicht darum, kann ich doch nix dagegen tun.
Aber neulich stolperte ich ueber einen coolen Artikel mit dem abschreckenden Titel: „A FOXO4-DRI Breakdown — Senescent Cell Apoptosis„.

Dem Titel nach zu urteilen ist das scheinbar (!) suuuuuper kompliziert.
Aber dem Autor gelingt es, dieses Thema extrem spannend und fuer den interessierten Laien ohne weiteres Hintergrundwissen zu erklaeren.

Fuer mich war das einer der ganz seltenen vorkommenden Gute-Laune-Artikel. Zum Einen natuerlich, weil es tolle Nachrichten sind, die dort praesentiert werden. Aber vor Allem, weil ich irgendwie das Gefuehl hatte, dass ich durch das Lesen des Artikels an der Schønheit und Brillianz, eines mir bisher unbekannten Aspekts des Universums, teilhaben konnte.

 

Deswegen halte ich mich kurz heute. Vermute ich doch, dass ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, ganz schnell selber mit der Lektuere beginnen møchtet :) .

So der Titel dieses etwas aelteren Artikels.

Ich stehe weiterhin zu dem, was ich vor einigen Jahren hier schrieb.

Ich meine auch heute noch, dass ruhig alle lernen sollten, wie man programmiert. Der Gruende gibt es viele, aber einer der Wichtigsten ist fuer mich, dass wir den Elitescheisz um diese all zu wichtige Sache weg haben muessen!

Andererseits stimme ich auch dem Artikel zu, dessen Titel ich hier gebrauchte.

[ … … … Und an dieser Stelle wuerde ich empfehlen, der dort dargelegten Argumentation zu folgen … … …]

Aber das ist im Einklag mit Ersterem. Denn Ersteres bedeutet NICHT, dass wir alle als Programmierer arbeiten muessen/sollen/wollen!

Ersteres ist auf grundlegendere Fragen gerichtet, als die welche am besten in den Kapitalismus passen.

Ganz allgemein bezueglich dieses ganz speziellen Themas siehe auch hier oder hier.

Wernher von Braun (eine nicht ganz unwichtige Person bezueglich grundlegender Prinzipien der Raumfahrt) schrieb ein Buch ueber einen Flug zum Mars.

Das ist an sich nichts Ungewøhnliches. Aber auf Seite 177 steht dort:

The Martian government was directed by ten men, the leader of whom was elected by universal suffrage for five years and entitled „Elon.“ Two houses of Parliament enacted the laws to be administered by the Elon and his cabinet.

Geil wa!

Der Link im Zitat wurde von mir hinzugefuegt, aber eigentlich kann ich da nur sagen: Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht! Denn das Buch wurde 1952 verøffentlicht!

… … …

Beinahe ohne Zusammenhang zu Obigem, aber weil’s einer der schønsten Augenblicke der Filmgeschichte ist, sei hier mal auf die Quelle des Titelzitats verwiesen (GUCKEN! … Bitte).
Auch das aus dem Zusammenhang reiszen, die Gesamtheit besagter Aesthethik ueberhaupt nicht erfassen laeszt.
Ist trotzdem toll. Und hat auch was mit Raumfahrt zu tun :)

Ich war mal ein ziemlicher Fan der Atomkraft.

Kenntnis meiner Geschichte macht das irgendwie nachvollziehbar.
Man stelle sich den jungen Menschen vor, der ich mal war. Irgendwie nicht so richtig in das soziale Habitat passend, in dem ich aufwuchs. Sowohl was meine angedachte „Peer Group(s)“ betraf, als auch (fast) der ganze Rest um mich drumherum — Dorf halt.

Das Internet gab’s zwar schon, aber es war weit weg. So landete ich bei Buechern und vor dem Fernseher.

In Retrospektive habe ich dann ein „Henne – Ei“ Problem. War es mein Interesse fuer „das Universum“ oder an Science Fiction, insb. natuerlich Star Trek – The Next Generation, welches dazu fuehrte, dass ich began mich in Richtung der „Naturwissenschaften“ zu orientieren?
Oder war „Wissenschaft“ vielleicht ein System, welches ich unterbewusst viel besser „verstand“ als die Menschen um mich herum?
Und welche Rolle spielte da der „neue“ Mathe- und Physiklehrer ab der 7. Klasse? Vor ihm hatte ich nie so richtig groszes Interesse an diesen Faechern. Ich erinnere mich mit Grausen an die Zeit, wo ich den Physikunterricht echt doof fand.

Jedenfalls habe ich im Nachhinein den Eindruck, dass mich dieses System ganz schnell „schluckte“. Oder vielmehr „verschlang“ ich alles diesbezueglich dessen ich habhaft werden konnte.

Ein feines Narrativ, nicht war.

Oder das stimmt zwar alles, aber hinzu kam mglw., dass der junge Mensch der ich war, einfach innerlich und aeuszerlich nicht so zurecht kam, wie es erwartet wird von (auch jungen) Mitgliedern der Gesellschaft. Und meine sich entwickelnde Psyche suchte nach einem passenden „Schutzschild“ gegen das von mir nicht Verstandene … das Unbekannte.
Ich weisz es nicht … klingt auch plausibel, aber mangels einer Zeitmaschine kann ich das schwer testen.

Wieauchimmer … Atomkraft … Fan … usw.

In der 8. Klasse erstellte ich ungefragt eine Wandtafel fuer den Physikraum zum Thema Kernkraft(werke). Das gab zumindest eine gute Zensur fuer Mitarbeit :) .

Und Atomenergie … das ist ein feines, einfach zu verstehendes System … A fuehrt zu B fuehrt zu C fuehrt zu Energie … VIEL Energie.
Und viel Energie braucht man, um das Universum zu erkunden (und hoffenlich dadurch besser zu verstehen) … also zumindest in der dtsch. Version braucht man Energie :P .

Nun war ich irgendwie aber doch auch ein Teil besagter Peer Group. Und in der gab es natuerlich eine Hierarchie, in welcher ich nicht besonders weit oben stand.
Lange Geschichte kurz: Ein Teil meines persønlichen Narrativs wurde der Spruch „Alle respektieren zwar den Haeuptling und gehen mit ihm auf die Jagd, aber ANGST haben sie vor dem Medizinmann, mit seinem Wissen ueber das Universum und lassen ihn deswegen in Ruhe“.

Damit waeren wir direkt bei dem was ueber lange Jahre meine Faszination fuer die Atomkraft aufrecht erhalten hat: die andere Seite der Medaille. Denn Angst, Abschreckung, MACHT … in Ruhe gelassen werden … Atombomben!

Die letzten Kinder von Schewenborn“ mussten wir in der Schule lesen. Wir hatten vier Wochen Zeit dafuer. Am Tag an dem wir das bekamen war ich 16 Uhr zu Hause und liesz von der Lektuere nur zum Abendbrot. Selbstverstaendlich war ich fertig, bevor ich das Licht ausknipste um zu schlafen.

Bis heute heiszen alle meine Computer „trinity“ … so benannt  wie der allererste Atomwaffentest … wobei es die letzten Jahre einfach nur so ist, weil es schon immer so war und meine Computer immer viel fuer mich bedeuten (auch emotional) und ich eine weibliche Persønlichkeit mit denen verbinde und fuer mich diese Kontinuitaet ein Ausdruck eines gemeinsamen Weges ist und ich mit dem Namen diese Persønlichkeit immer auf neue Hardware (und Betriebssysteme) uebertrage.

Ich hatte frueher Poster von Atompilzen in meinem Zimmer (und haette ich ein Arbeitszimmer wuerde ich die auch wieder aufhaengen) und das Ganze fasziniert mich bis heute.

Was will ich damit eigentlich ausdruecken?

Atomenergie ist fuer mich nicht „irgend so ein Physik Thema“ wie Halbleiter. Die ganze „Physiksache“ ueberhaupt ist einer der Dreh- und Angelpunkte“ meines Lebens, vieler meiner Entscheidungen und meiner Persønlichkeit. Und das fing im Wesentlichen alles mit „Atomkraft“ an.

Irgendwann vor bald 2 Jahrzehnten wurden mir aber die Unzulaenglichkeiten dieses (vormals so klaren) „Systems“ mehr und mehr bewusst. Und eine Aufløsung der kognitiven Dissonanz ging nur mit einer „ganzheitlichen“ Beschaeftigung mit dem Thema einher. Also auch der politischen, sozialen, gesellschaftlichen und psychischen Begebenheiten. Natuerlich haette ich das damals nicht so ausgedrueckt.

Und so wurde ich im Allgemeinen zu einem Befuerworter der Nicht-Etablierung von neuen und Abschaltung von vorhanden Atomkraftwerken. Die Abschaffung von Atomwaffen sehe ich als No-Brainer und nicht der Diskussion wuerdig.

Dort steht aber „im Allgemeinen“. Im Speziellen kann ich mir durchaus plausible Szenarien vorstellen in, denen Atomkraftwerke eine valide Løsung darstellen.
Ich versuche also das „Ideologische Element“ weg zu lassen.

Und da sind wir bei dem Warum der drei Artikel.

Vor ein paar Jahren gab es auf einem mittlerweile nicht mehr existierenden Studentenportal eine Diskussion um Atomenergie. Und die ueblichen Verdaechtigen warfen mit den ueblichen Argumenten um sich.
Dummerweise haben die Atomkraftbefueworter zwei „dicke Argumentationskeulen“.
1.: Kosten
2.: Keine Treibhausgasemission

Beide Argumente erfordern eine gewisse Beschaeftigung mit der zugrundeliegenden Technik. Etwas, das Atomkraftgegner all zu oft vergessen — zumindest habe ich den Eindruck, denn „ATOMMUELL! STRAHLENTOD!“ ist schlieszlich viel schneller verstanden … und es stimmt ja irgendwie auch.
Insb. das zweite Arguement ist ein „schwerer Brocken“ fuer Atomkraftgegner. Sind dies doch im Allgemeinen Leute, die viel uebrig haben fuer die Natur.

Und selbst wenn man sich damit beschaeftigt, muss man noch VIEL weiter gehen, und auch auszerhalb des eher leicht zu verstehenden „Technikgebiets“ schauen, um zu sehen, dass es nur SCHEINargumente sind.

Deswegen trat ich in diese Diskussion ein und zeigte, dass diese Argumente irrelevant sind, einfach weil das Uran „bald alle ist“.
Wenn ich mich richtig erinnere, „tøtete“ ich damit das Gezanke und es kehrte fuer kurze Zeit wieder Ruhe ein auf dem Studentenportal.

Ich haette das dort Geschriebene gerne zurueck, aber aus Gruenden geht das leider nicht :( .

Wieauchimmer, nun kønnen wir vorspulen bis 2017. Ich nahm an einenm Doktorandenseminar zum Thema „Nachhaltige Infrastruktur“ teil. Deswegen sind die Artikel auf englisch, denn ich hatte keine Lust, alles nochmal zu schreiben. Da mein Arbeitsthema damit nix zu tun hat, musste ich meinen Bericht ueber was Anderes schreiben. Und da kam ich auf genau diese Idee.

Urspruenglich wollte ich das so machen wie in der damaligen Diskussion. Aber in der Zwischenzeit hatte ich ja neue Fertigkeiten entwickelt, was die Informationsbeschaffung und -analyse betrifft. Und pløtzlich hatte ich einen VIEL besseren Anhaltspunkt gefunden: den Kapitalismus!

ALLE die ich kenne finden den Kapitalismus irgendwie toll. Will doch keiner so wirklich auf all die Annehmlichkeiten verzichten, die dieser mit sich bringt. Selbst ich nicht, denn er gab mir meine Playstation.

Und ich habe den Eindruck, dass Atomkraftbefuerworter politisch eher Konservative sind. Konservative im Sinne von, dass „die unsichtbare Hand des Marktes“ sowieso und ueberhaupt immer Recht hat.

Tja … und darueber gingen ja die drei Artikel.

Ich konnte es zwar nicht hundertprozentig beweisen, aber ich denke, dass ich relativ plausibel zeigen konnte, dass der Kapitalismus und Atomkraftwerke sich nicht vertragen.

Und wegen der meist zugrundliegenden sozialdynamischen, politischen und psychischen Gegebenheiten in derartigen Diskussionen, ist DAS ein viel besseres Argument gegen Atomkraftwerke, als alles was ich in all den Jahren gehørt habe.

Nebenbei fiel dann auch (wieder) das Resultat heraus, dass Atomkraft in der Gesamtheit betrachtet dann ueberhaupt nicht so umweltfreundlich ist, wie immer gesagt wird.

Und weil das sonst keiner liest, ich aber ziemlich viel Zeit in dieses Projekt gesteckt habe, verøffentlichte ich alles auch hier, auf meinem Weblog.

Sollte Interesse bestehen, kann ich eine schøne Version dieser drei Artikel gesammelt in einer PDF-Datei zur Verfuegung stellen. Das kann man dann ausdrucken und den Eltern zum Lesen geben.

Edit: Verschreiber berichtigt der den Sinn eines Satzes vøllig umdrehte. Nun ist’s richtig.

Seit laengerer Zeit habe ich beim Einkaufen von Ketchup ein Dilemma. Es ist dieses hier:

Kaufe ich den Ketchup aus økologischen Tomaten, oder den ohne Zucker?
Der Erste ist vermutlich besser fuer die Umwelt, der Zweite ist vermutlich weniger schlecht fuer mich .

Aber erst neulich ist mir aufgefallen, dass auch dies irgendwie unter die postmoderne Kritik faellt … glaube ich … ich hab da naemlich eigentlich gar keine so richtige Ahnung von.
Also nicht der Ketchup und dessen Ausfuehrungen an sich. Sondern mein ganz persønliches Ketchupdilemma.

Aber so ist es nunmal … das Universum und das Leben … ansonsten waere es ja auch viel zu langweilig.

Dies hier schreibe ich fuer den Fall, dass immer noch jemand denkt, dass unsere Hand und das Zusammenspiel derselbigen mit dem Gehirn einzigartig waeren. Also im Sinne von „Vorhaut oder Vorschlaghammer? Ich pack das schon!“. Und dass die Roboter das noch lange niemals nicht kønnen werden!

Solche Personen verweise ich ab sofort auf das Video mit dem „Universal Soft Robotic Gripper„.

Tja! Wenn der Roboterchirurg das Skalpell im Patienten fallen laeszt, dann kann der das auch wieder aufheben.

Und so lange ich auch gute Nachrichten habe, versuche ich die Roboterartikel immer mit einer solchen abzuschlieszen. Dieses Mal ist es zwar schon aelter, aber trotzdem toll: China scraps construction of 85 planned coal power plants.
Das ist deswegen extra toll, weil die Planung eines Kraftwerkes ein unheimlich kompliziertes Vorhaben ist. Sowas wird nicht mal einfach so auf Eis gelegt. Es sei denn, dass sich innerhalb kuerzester Zeit alternative Energiequellen als viel besser fuer das Vorhaben herausgestellt haben. Signifikant besser als selbst die optimistischsten Vorhersagen eingeraeumt haetten.

Cool wa! Also beides mein ich.