Archive for the ‘Allgemein’ Category

In den Daten gibt es eine Stromproduktionsmethode die nur mit „Andere“ bezeichnet ist. Die spielt keine grosze Rolle:

Ich konnte leider nicht herausfinden was dahinter steckt. Wobei ich zugebe, dass ich nicht wirklich nach mehr Informationen dazu suchte.

Passend zur Zukunft die gestern gerade erst anfing, proklamiere ich hier einfach mal, dass das Testaufbauten sind, die einen Maxwellschen Daemonen realisiert haben. Dort wird also ein kalter Raum noch kaelter gemacht um einen anderen Raum zu heizen. Und das Ganze OHNE die Entropie woanders auszugleichen. Cool wa. Was man alles so rausfinden kann, wenn mich sich mit einer Sache nur in seinem Kopf beschaeftigt. Als naechstes løse ich das Problem wie die Erde gleichzeitig hohl und flach sein kann … tihihi.

Mein Weihnachtsgeschenk von mir fuer euch, meine lieben Leserinnen und Leser :)

Die Umwandlung ueberschuessiger, elektrischer Energie in potentielle Energie ist nach meinem Wissen immer noch eine der effizientesten Methoden auf groszer Skala Energie zu speichern. Im Wesentlichen bedeutet das, Wasser einen Berg rauf zu pumpen und bei Bedarf den Støpsel zu ziehen und mittels einer Turbine die potentielle Energie wieder in elektrische Energie umzuwandeln. Der Gesamtwirkungsgrad dieses Prozesses betraegt bis zu 85 Prozent. Hier ist eine Quelle fuer diese Aussage (Seite 6).

Neulich hatte ich Saisonspeicher mit Pumpspeichern verwechselt. Das aendert aber nichts an den Aussagen die ich dort bzgl. Saisonspeichern traf.

Und hier ist nun die Entwicklung der Stromproduktion aus Pumpspeicherkraftwerken:

Es faellt auf, dass das ansteigt und das ist gut.
Leider faellt auch auf, dass die insgesamt produzierte Leistung sich in der gleichen Grøszenordnung bewegt wie die Produktionsmethoden die ich in dem oben verlinkten Artikel als im Wesentlichen irrelvant darstelle.

Die Pumpspeicherkapazitaeten sind in Dtschl. ungefaehr eine Grøszenordnung zu klein um eventuelle Ueberschuesse aus Solar- und Windstrom permanent aufzufangen. Und daran wird sich auch fundamental nichts aendern, denn Dtschl. ist nunmal im Wesentlichen ein flaches Land.

Andererseits kønnte man sich ja denken lokal wieder viele Wassertuerme zu bauen. Mglw. direkt neben den Windturbinen und Solarzellen. Viele kleine Speicher sind letztlich so gut wie ein Groszes. Das muesste natuerlich dann aber durchgerechnet werden, ob sich das in der økologischen Gesamtbilanz rechnet, denn Zement und Stahl muessen auch produziert werden.

Ich mag das Thema der Speicherung nicht im Detail diskutieren. Nur ein paar Stichworte sollen folgen.

Norwegen hat die Geografie und auch das Wasser um als „Europas Batterie“ zu fungieren. Das Problem ist, dass man ja nun nicht das ganze Land voll mit Wasser pumpen kann. Abschaetzungen zeigen, dass die maximale Kapazitaet im Wesentlichen bereits erreicht ist. Dies ist natuerlich (nicht nur) (gesellschafts)politisch motiviert. Mein Bauchgefuehl (ACHTUNG! Mein Bauch ist ein „Experte“ fuer alles und regelmaeszig im TV zu sehen!) sagt mir – vulgo: ich denke — dass man bestimmt zehn mal so viel Kapazitaet haben kønnte, wenn man die Gesellschaft ordentlich drauf vorbereitet. Das ist aber ein langwieriger Prozess und vermutlich traut sich niemand das anzugehen, denn Wahlen sind ja alle vier Jahre :( .
Letztlich wuerde das aber auch nicht genuegen fuer ganz Europa. Und dann stehen dem natuerlich andere Aspekte entgegen: Klimaschutz vs. Umwelt- und Landschafts- und Artenschutz. Alles løsbar, aber das braucht Zeit und den Willen das zu tun.

Dann waeren da noch die bereits diskutierten Saisonspeicher.

Eine andere Speichermethoden haengt zusammen mit der Elektromobilitaet. Autos stehen die meiste Zeit des Tages und fahren im Schnitt 40 km. Bei einer Batteriekapazitaet von mehreren hundert Kilometern. Im Zusammenhang mit sog. „smart grids“ kønnte diese Kapazitaet flexibel genutzt werden. „Smart Grid“ ist leider zu einem Bullshit-Bingo Wort verkommen, aber die eigentliche Idee dahinter ist gar nicht mal so verkehrt. Mehr mag ich dazu nicht sagen.
Die Daten wie oft und wie lange ein Auto bewegt wird liegen sowieso vor. Und wenn „pløtzlich“ Strom nachts um drei gebraucht wird, dann ist das i.A. kein Problem. Dito fuer die Zeit von ca. 10 bis 14 Uhr. Da stehen die meisten Autos auf Parkplaetzen und tun nix.
Natuerlich soll eine Autobatterie auch nicht leer gesaugt werden bei Bedarf. Sondern sagen wir mal 10 Prozent der Energie wird nur abgenommen. Der durchschnittliche Fahrer merkt davon nix, denn fuer die 20 km nach Hause reichen die restlichen 90 Prozent dicke. Selbst wenn mal unvorhergesehen 100 km gefahren werden muessen.
10 Prozent hørt sich so wenig an, aber ich denke hierbei so weit, dass weiterhin Millionen von (Elektro)Autos herumfahren in der Zukunft. Und dann ist das schon ’ne ganze Menge Energie die da auf Parkplaetzen unbenutzt rumsteht.
Und selbstverstaendlich sind Krankenschwestern, Postboten, die Polizei, Handwerker etc. pp. davon ausgenommen. Das kann man dann einfach einstellen. Bzw. sieht man das ja automatisch bswp. aus den Fahrdaten bei Handwerkern wenn eine Auto nicht in die „steht die meiste Zeit rum“-Kategorie faellt.

Und dann ist da noch mein Favorit: Fluessigmetallbatterien; oft zusammen mit Fluessigsalzbatterien aufgefuehrt. Vermutlich weil da grosze Gemeinsamkeiten bestehen.
Beide Formen haben meiner Meinung nach ein gigantisches Potential um (ueberschuessige) elektrische Energie zu speichern.
Ach ja, ich denke hier natuerlich wieder grosz. Ganze Haeuschen mit solchen Batteriezellen. Und warum auch nicht? Trafohaeuschen stehen doch auch auf jedem Dorf.
Fluessigmetallbatterien sind noch ziemlich neu, aber von allem was ich so lese ist das jetzt kein „Mondprojekt“ das massiv hoch zu skalieren. In Form von NaS-Batterien sind Fluessigsalzbatterien schon verfuegbar. Und das Schøne ist, was ich oben zu den Fluessigmetallbatteriehaeuschen schrieb wird mit denen schon auf groszer Skala probiert. Cool wa!

Der Vorteil von all dem ist auch dass dann Macht verteilt wird! Lokale Stromproduktion und -speicherung. Und das ist vermutlich auch der Grund warum die ueblichen Verdaechtigen sich gegen diese Entwicklung mit Haenden und Fueszen wehren. Und ach ich høre es schon wieder: Aber … ABER … AAAABBBBEEEERRR WIR HABEN DOCH GAR KEINE INFRASTRUKTUR UM DEN STROM VON DER DACHSOLARZELLE ZURUECKZUFUEHREN!
Tja … dann muss das halt gebaut werden. Lokal von Haus zum Fluessigmetallbatteriehaeuschen. Von dort dann weiter ans globale Netz.

Und warum hacke ich da so drauf rum? Weil ich sehe, dass die Gesellschaft noch eine Weile braucht um sich von dem verrueckten und verlogenen Arbeitsdogma zu befreien (jetzt, wo die Roboter kommen). Und die ganze Infrastruktur hier muss geplant, gebaut und gewartet werden. Das wird dann also mal eine Branche in der der junge Mann der bei mir wohnt arbeiten kønnte. Das ist also ein sog. „kapitalistischer Marktmechanismus“ der hier wirkt: Eigennutz. Und das Tolle ist, dass das am Ende dann trotzdem besser fuer das Klima ist.

Sollte es dagegen fundamentale (!) Einwaende geben waere ich daran brennend interessiert. Details die nichts an der Gesamtaussage aendern sind hingegen Zeitverschwendung.
Ein fundamentaler Einwand waere bspw. dass sowas nur in einer Diktatur geht — siehe China. Dagegen kønnte ich dann sagen, dass man die Leute eben drauf vorbereiten muss — siehe oben das Beispiel mit Norwegen.
Ein anderer fundamentaler Einwand waere, wenn sich das insgesamt nicht rechnet — siehe das Wasserturmbeispiel weiter oben.
Nicht fundamental ist, dass das ja noch gebaut werden muss oder dass das vorher noch keiner gemacht hat. Denn dann waeren wir vor Millionen von Jahren auch nicht von den Baeumen gesprungen … Ach was! Dann waeren wir vermutlich niemals auf die Baeume geklettert.
Dazu siehe auch dieser lehrreiche Artikel.

Also, meine lieben Leserinnen und Leser, lasst eurer Fantasie freien Lauf und erzaehlt euren Kollegen und Eltern und Nachbarn usw. usf. von der viel tolleren Welt, die die Energiewende letztlich zur Folge haben wird :) .

Ansonsten wuensche ich ein paar ruhige freie, Tage ueber die Weihnachtszeit :)

Es ist ja bekannt, dass das Space Shuttle im Wesentlichen ein økonomischer Reinfall von kosmischen Ausmaszen war (Wortspielkasse). Im Wesentlichen war das Space Shuttle von Anfang an als deutlich zu grosz geplant (und dann gebaut) und es gab viel (!) zu wenig zu tun als das sich das jemals gelohnt haette.
Wie KRASS der Reinfall war und dass alle Beteiligten wussten, dass dem so ist und warum es trotzdem gebaut wurde (Stichwort: Ego), kann man hier nachlesen.

Dieser Artikel ist lohnenswert. Alles um Raumfahrt ist ja ohnehin interessant. Aber hier wird mal aufgezeigt, dass es mitnichten nur um die Technik an sich geht. Denn das Geld dafuer muss ja irgendwo herkommen. Und hier wird auch mal aufgezeigt wie viel Politik da drin steckt. Kønnte man sagen: natuerlich! Aber dass auch dieser Aspekt der Raumfahrt spannend erzaehlt werden kann, beweist dieser Artikel. Auch wenn er ein klein wenig laenger und ein bisschen technisch ist (aber nicht viel).

Wieauchimmer … NOCH interessanter … und symptomatisch fuer die ganze Sache (Raumfahrt, Politik, Menschen) … ist jedoch die Buran, oder vielmehr das Buran-Programm. Das war naemlich auch ein økonomisches Desaster und die Frage ist, warum die Sowjetunion das ueberhaupt angefangen hat?
Nun ja, der Grund war, dass die das Space Shuttle Programm genau durchgerechnet haben. Und das Resultat der Berechnungen war, dass das Space Shuttle Programm alles vølliger Wahnsinn ist. Im Wesentlichen was ich oben schrieb: zu grosz, zu wenig zu tun. Die Frage war dann natuerlich, warum die Amerikaner das trotzdem durchziehen, denn im Wesentlichen hielten die Russen die Amerikaner NICHT fuer bløde.
Oder anders:

[…] if our scientists and engineers do not see any specific use of this technology now, we should not forget that the Americans are very pragmatic and very smart. Since they have invested a tremendous amount of money in such a project, they can obviously see some useful scenarios that are still unseen from Soviet eyes. The Soviet Union should develop such a technology, so that it won’t be taken by surprise in the future

Es stellte sich dann natuerlic heraus, dass die Analyse richtig war … mit den bekannten Konsequenzen.

Wie war das nochmal mit den rationalen Entscheidungen in Wissenschaft und Technik?

Nun ist’s endlich soweit: Strom aus Sonnenenergie.
Nein, nein. Ich meine nicht Fusion sondern Strom produziert durch Solarzellen und Windturbinen. Aber Wind ist letztlich auch nur eine Konsequenz dass die Sonne auf unseren Planeten scheint … wenn man das mal so ueberlegt, dann sind sowieso alle Energieformen Sonnenenergie … tihihi … Ja, selbst Kernkraft, denn die schweren radioaktiven Elemente sind in Supernovaexplosionen entstanden.

Die Darstellung der Daten ist dieses Mal etwas anders. Die linke Ordinate ist NUR fuer Solarstrom und die rechte Ordinate ist NUR fuer Strom produziert durch Windturbinen. Man beachte, dass die beiden Achsen UNTERSCHIEDLICH skaliert sind! Es wird also MITNICHTEN gleich viel Strom durch Solarzellen wie durch Windturbinen produziert! Aber nun die Daten (click auf’s Bild fuehrt zu einer grøszeren Version):

Zunaechst sieht man, dass das mehr wird.

Dann sieht man, dass diese beiden Methoden antizyklisch Strom produzieren. Scheint ja auch logisch, im Winter gibt’s mehr Wind als im Sommer und vice versa bzgl. Sonneneinstrahlung.

Dann sehen wir, dass es selbst im Winter seit einigen Jahren keine Woche mehr gibt, in der die installierten Solarzellen keinen Strom produzieren. Kønnte es etwas sein, dass wir doch keine Angst haben muessen, dass die Sonne eines Tages nicht mehr morgens aufgeht? Ja, dass die sogar jeden Tag scheint; selbst in Dtschhl.? Aber ich gebe zu, dass der Wintersonnenstrom eher klein ist und ich mich da bereits ueberproportional viel drueber ausgelassen habe.

Und dann sehen wir, dass seit ein paar Jahren der Wind anscheinend IMMER weht! Wie was? Die ueblichen Verdaechtigen sagen doch, dass das so unzuverlaessig ist.

Und dann vergleichen wir mal den produzierten Strom durch Windturbinen mit dem produzierten Strom durch Kohlekraft. … WAIT! WHAT? … Die Minima (!) in der gemittelten Windstromkurve sind in der gleichen Grøszenordnung wie der Strom produziert aus Steinkohle???!!! Und kleiner als die Minima geht’s ja nicht … Aber … ABER … AAAAAABBBBEEERRRR!!! DAS GEHT DOCH GAR NICHT, DENN DIE (pseude)INTELLEKTUELLEN SAGEN DOCH IMMER DASS ERNEUERBARE ENERGIEN NICHT GRUNDLASTFÆHIG SIND WEIL DER WIND PLØTZLICH NICHT MEHR WEHT!!! … Oh wait … mich duenkt, dass dies eine weitere Sache ist, die euch, meinen lieben Leserinnen und Lesern, und mir, trotz besseren Wissens ins Gesicht gelogen wird!

Soweit dazu.
Fuer die folgenden Angaben habe ich einfach nur eine Gerade ungefaehr durch die Mitte der Maxima/Minima der beiden Kurven gelegt. Die Zahlen sind also nicht die hundertprozentig wahre Wahrheit, aber durchaus als qualifizierte Abschaetzung zu sehen. Der Grund ist, dass es ohnehin subjektiv ist, welche Daten man nicht mit in die Berechnung einflieszen laesst. Oder in kurz: Von wann bis wann geht der Sommer oder wann beginnt der Winter? Eine Gerade durch die (ungefaehre) Mitte der Maxima/Minima zu legen und das zuzugeben scheint mir da transparenter und leichter nachzuvollziehen.

Man hørt ja immer so viel von der installierten Leistung und die ueblichen Verdaechtigen tun dann schlau indem sie sagen, dass „installiert“ ja nicht bedeutet, dass das auch der Strom ist, der raus kommt. Deswegen ist dieser Graph so interessant, denn hier ist der tatsaechlich produzierte Strom zu sehen.

Der Anstieg der (gemittelten) maximal produzierten Leistung durch Solarzellen betraegt 0.27 GWh pro Tag. Naechsten Sommer werden also pro Woche ca. 100 GWh mehr Strom durch Solarzellen produziert also dieses Jahr. Cool wa! Und JA! der maximal produzierte Strom ist alles andere als irrelevant, denn es ist Strom der eben produziert wird und damit Verbrauchern zur Verfuegung steht und somit NICHT durch das Verbrennen von Kohle produziert werden muss. Selbst wenn das nur im Sommer gilt. … Und dann waere da noch das Ding mit der Speicherung auf das ich an dieser Stelle nicht eingehen werde.
Anmerkung: Fuer diese Zahl wurde nur der Zeitraum vom Sommer 2012 bis Sommer 2019 betrachtet. Die Daten scheinen anzudeuten, dass von 2011 zu 2012 ein „Sprung“ stattfand. Nehme ich die kompletten Daten ist der Anstieg sogar noch grøszer.

Beim (gemittelt) maximal produzierten Wind sieht es sogar noch besser aus: pro Tag nimmt die wøchentlich produzierte Leistung (ueber den gesamten erfassten Zeitraum) durch Windturbinen um 1.20 GWh zu! Diesen Winter werden durch Wind also ca. 350 GWh mehr pro Woche produziert als letzes Jahr.
Der Ansteig des Windstromminimums ist deutlich subjektiver. Das schwankt gehørig, aber ich wagte von Sommer 2012 bis Sommer 2019 eine Gerade durch zu legen und dies fuehrt zu einem Anstieg des (gemittelt) minimal wøchentllich produzierten Stroms von 0.37 GWh pro Tag. Diese Zahl ist aber mit der grøszten Unsicherheit behaftet und das ist eine eher konservative Abschaetzung.

All dies sind ganz wunderbare Ergbnisse, nicht wahr? Ich frage mich nur, warum wir davon nix so richtig høren? Warum Strom aus erneuerbaren Quellen immer noch als „ist doch nur fuer Leute die Baeume umarmen“ angesehen wird. Warum wir den ueblichen Verdaechtigen erlauben uns immer noch ins Gesicht zu luegen mit den immer gleichen Aussagen? Das ist beinahe genauso schlimm wie bzgl. der Elektromobilitaet. *seufz*

Aber eigentlich will ich das hier positiv abschlieszen. Deswegen wiederhole ich mich und sage nochmal: all dies sind ganz wunderbare Ergbnisse und sie zeigen deutlich, dass eine Energiewende møglich ist. Innerhalb ziemlich kurzer Zeit sogar. Wir muessen das nur wollen.

Endlich ist das mal passiert:

Es schmeckte ganz køstlich :) .

Heute geht es um die einzige Methode Strom zu produzieren, bei der nicht nur der Anteil relativ abnimmt sondern die Zahlen auch absolut weniger werden. Strom aus Kernkraft:

Toll wa!

Zwei Dinge sind hier wiedergespiegelt:
1.: Reduzierung der insgesamt installierten Leistung — a.k.a. Abschaltung. Dies passierte 2011 und 2015 und ist hier direkt zu sehen. Dort sieht man ebenso, dass eine weniger auffaellige Abschaltung 2018 passierte. Wenn man das weisz, dann sieht man das auch in den Daten.

2.: Auch ohne die Abschaltungen wird weniger Strom ueber die Jahre durch Kernkraft produziert. Das ist natuerlich logisch. Eine abrupte Abschaltung geht nicht, weil der Strom ja gebraucht wird.
OK OK … diese Aussage stimmt wahrscheinlich nicht so direkt. Vor etlichen Jahren hatte ich das mal nachgeschaut und rausgefunden, dass alle Kernkraftwerke in Dtschl. sofort stillgelegt werden kønnten, ohne dass der Strom ausfaellt. Die anderen Kraftwerke haetten dann eben mehr produzieren muessen.
Aber ganz so einfach alles abschalten von jetzt auf gleich geht bestimmt auch nicht, weil ja dann eben der Strom von woanders herkommen muss. Und so auf die Schnelle vertraegt das die restliche Infrastruktur mglw. nicht gut. Deswegen das kontinuierliche Herunterfahren der produzierten Leistung, damit sich „das Netz“ anpassen kann. Und dann eben die Abschaltung wenn „das Netz“ damit klar kommt.
Andererseits wird ja deutlich weniger Strom im Sommer durch Kernkraft produziert. Und da kommt das ja dann doch auch woanders her … mhmmmmmmmm … ach was weisz ich … es wuerde mich auch nicht wundern wenn das einfach nur so gemacht wird, damit die ueblichen Verdaechtigen sich mit Kernkraft møglichst lange Geld in die Taschen schaufeln kønnen. Aber dafuer habe ich jetzt keine Beweise.

Wieauchimmer, (semi-)interessant ist, dass die kontinuierliche Verminderung des produzierten Stromes Sommers wie Winters, vor und nach Abschaltungen, gleich ist. Angedeutet durch die gestrichelten Linien, die alle den gleichen Anstieg haben. Im Durchschnitt verringert sich der durch Kernkraft produzierte Strom zwischen zwei Abschaltungen um ca. 0.1 GWh pro Tag.

Und dann … ja dann høre ich schon wieder die bereits erwaehnten ueblichen Verdaechtigen. Dass die Lichter ausgehen ohne Kernkraftwerke! Und dass die saudummen Buerger in Dtschl. ja total bescheuert und sowieso maximal unintelligent sind, denn mit weniger Strom durch Kernkraft muessen ja die Kohlekraftwerke mehr Strom produzieren und deswegen wird ja mehr Kohlenstoffdioxid ausgestoszen und deswegen … … … … øhm … åhm … æhm … wir werden alle støøørben.
Aber oh … mich duenkt, dass das noch so eine Sache ist, die euch, meinen lieben Lesern, und mir ins Gesicht gelogen wird, trotz besseren Wissens.
Denn die Lichter brennen noch und bzgl. Kohlekraftwerken hatte ich schon was.

Deswegen: weiter so … nur etwas schneller als die -0.1 GWh pro Tag.

… und anders als die Missionen die ueblicherweise folgen, diesmal wirkliche gute Neuigkeiten, die aber vøllig verdreht als schlecht dargestellt werden.

Ich habe das Folgende aus dem Teknisk Ukeblad. Das ist aber auf Norwegisch und die Originalquelle versteckt sich hinter einer Paywall. Aber der lesbare Schnipsel am Anfang ist schon die Information auf die ich hier eingehen werde. Und der Anfang eines Artikels ist ja auch oft das Einzige was gelesen wird.

Also, die guten Neuigkeiten sind diese hier:

Self-driving cars will only last four years because they will be used so much, a Ford executive has predicted.

Da setzen dann zwei Reflexe ein:
1.: WAAAAAAAAAS!!!! Mein Auto geht dann schneller kaputt? So ein Økomistdreckding will ich nicht haben! Mein naechstes Auto wird wieder einen Verbrennungsmotor haben!

Ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, seht bestimmt, dass ich hier zwei Argumente miteinander verwurschtelt habe. Selbstfahrend und Elektro. Dies ist durchaus berechtigt, denn Ersteres wird’s auf groszer Skala nur mit Letzterem geben. Dies insbesondere, weil gefaehrliche Chemikalien in den (leeren) Tank pumpen das Anstøpseln eines Schlauches erfordert. Eine Batterie hingegen kann induktiv aufgeladen werden. Fuer Ersteres muesste man anfaellige (weil mechanische Elemente enthaltend) Technologien entwickeln. Letzteres kann man schon machen und die Induktionsspulen muessen nur im Boden eingebuddelt werden.

Aber ich schwoff ab. Das Problem ist, dass Elektroautos immer noch i.A. schlecht gemacht werden. Meistens mit Luegen, die den Fakten (natuerlich) widersprechen.

Das war aber nur die Das-ist-meins-und-ich-will-das-behalten-Seite. Die andere Seite offennbart sich in dieser Reaktion:
2.: WAAAAAAAAAS!!!! Dann wird ja noch mehr weggeschmissen! Das ist doch voll schlecht fuer die Umwelt.

Scheint ja auch erstmal so auszusehen.

Beide Reflexreaktionen basieren auf der falschen Grundannahme, dass dann immer noch alle Leute eigene Autos haben werden.

Aber nehmen wir mal an, dass innerhalb von zwei Minuten nach der Bestellung ein (selbstfahrendes) Auto vor der Tuer steht. Ich sage zwei Minuten, weil das dem „runter und zum Auto gehen“ entspricht. In der Wirklichkeit reicht es aus, wenn es innerhalb von ca. 10 Minuten da ist. Denn das ist die Zeit die man braucht um die Pfandflaschen einzupacken, schnell noch mal auf’s Klo zu gehen, sich anzuziehen, und den Muell weg zu bringen.
Wenn das so ist, braucht man dann noch ein eigenes Auto?

Die Antwort ist: JA, wenn man auf dem Lande lebt … bis dort auch genuegend selbstfahrende Autos rumfahren.
Die Antwort ist: NEIN, wenn man auf eine laengere Tour in den Urlaub will, denn das Auto faehrt 200 km bis zur naechsten Tankstelle, wo dann schon das naechste Auto auf einen wartet … bis die Batterien doppelt so gut sind wie jetzt und 1000 km durchhalten.

Der Punkt ist, wenn genuegend selbstfahrende Autos vorhanden sind, dann braucht man keine eigenes Auto mehr.

Und hier setzt das zweite Argument an.
Autos stehen sich kaputt! Autos rosten, auch wenn sie nicht fahren. Der kleine Mann hatte mir mal erzaehlt, dass seine Bremsen mal getauscht (?) werden mussten, weil er vorbildlich und energiesparend gefahren ist und die dadurch nicht genuegend abgenutzt waren … oder so aehnlich. Marder nisten sich im Motorraum ein, in stehende Autos wird eingebrochen etc. pp.

Natuerlich nutzen sich selbstfahrende Autos schneller ab, aber das liegt daran, weil die auch tatsaechlich fahren! Und ich bin mir ziemlich sicher, dass die pro tatsaechlichem „Transportkilometer“ letztlich weniger Abnutzung haben. Dies weil sie sich nicht kaputt stehen und aus dem Grund, dass all die nicht gekauften Autos (weil man braucht ja keins mehr) sich nicht kaputt stehen und dadurch die Statistik runter ziehen.

Und dann ist da noch ein dritter Punkt. Wenn Autos ohnehin innerhalb von vier Jahren ausgetauscht werden dann verbreitet sich neue, noch effizientere Technologie schneller. Und hierbei ist nicht zu vergessen, dass „ausgetauscht“ in diesem Falle nicht das „Apple-Modell“ meint, wo gute Geraete weggeschmissen werden, nur weil es was Neues gibt. In diesem Falle sind die Autos ja wirklich am Ende ihrer Lebenszeit.

Ich gebe zu, dass dies auf etlichen Annahmen basiert. Die Schwerwiegendsten sind, dass selbstfahrende Autos in genuegend groszer Zahl vorhanden sind und dass der Service gut genug ist, damit die Leute einsehen, dass sie kein eigenes Auto brauchen. … Aufgrund der vøllig anders gelagerten Situation schaffen Busse das z.Z. nicht (das war aber auch mal anders).

Und guter Service liegt auch daran, wie die Nutzer dann die Autos nutzen. Wenn die sich da unmøglich drin benehmen, dann will da natuerlich keiner mitfahren. Aber man weisz ja, wer ein Auto gebucht hat und das Saubermachen kann dann in Rechnung gestellt werden. Das sollte solches Verhalten ganz schnell beenden. Und „abgenutzte“ aber noch nicht kaputte Autos kønnen ja dann zum Frachttransport (Pizza, Pakete, etc.) benutzt werden.

Oh Mensch … das sind alles Ideen, die mir einfach so zufallen, wenn ich kurz drueber nachdenke. Und deswegen ist das obige Zitat eine gute Nachricht. Dann im Groszen und Ganzen ist das alles besser, sowohl fuer die Umwelt, als auch fuer die Menschen … weniger Stress, mehr Platz in der Stadt und høhere Sicherheit aufgrund weniger Autos im Verkehr, bessere Luft (da Elektro), mehr Geld im Porte­mon­naie (weil man keine Versicherung bezahlen muss) … … … Uh Oh … die Ideen und Argumente sprudeln einfach immer so weiter … ich oller Technooptimist ich ;)

Beim letzten Mal hatte ich zunaechst dort nur die Behauptung stehen, dass Braun- und Steinkohlekraftwerke nicht fundamental anders sind. Ohne das weiter untersucht zu haben. Aber dann bekam ich davon Bauchschmerzen und schaute mir das mal genauer an. Und darin habe ich mich verloren und pløtzlich war der Artikel schon viel laenger als geplant und ich entschied mich einen „Zweiteiler“ draus zu machen.

Heute also nun kurz die fuenf anderen Stromerzeugungsmethoden, bei denen sich in den letzten (fast zehn) Jahren nichts geaendert hat.

Zunachst der Strom produziert aus Biomasse, Gas und Wasserkraft (pro Woche):

Wie zu erwarten, wird durch diese Methoden weniger als die Healfte des Stroms produziert den wir durch Verbrennen von Kohle erhalten.

ABER: Durch diese drei Quellen werden ca. 20 % des Gesamtstroms in Dtschl. erzeugt.

Interessant ist dabei, dass allein Biomasse ca. 8 % davon traegt!
Biomasse? Biomasse??? Haeh?? … Mhmmmm … ich mach das Fass jetzt nicht auf und empfehle dazu mal den Wikipediaartikel zu lesen. Insgesamt denke ich, dass Strom aus Biomasse elf Schritte in die richtige Richtung sein kønnten.
1.: Eine sichtbare Alternative zur Kohle.
2.: Eine sichtbare Alternative zum obsoleten „wenige-grosze-Kraftwerke“-Modell.
3.: Dadurch wuerde Macht besser verteilt werden.
4.: Weitere Sachen die ich oller Anarchist (im kropotkinschen Sinne) fuer gar nicht so dumm halte.

Aber wie so oft kønnten negative kapitalistische Wirkmechanismen diese schøne Idee ins Negative verkehren. Geht ja schon damit los, dass das laengst nicht so sichtbar ist, wie es sein sollte :( .

Ebenso Interessant ist, dass auch nur ca. 8 % des Stroms durch Gas erzeugt wird. Mir klingen da noch die Aussagen der ueblichen Verdaechtigen im Ohr, dass Gas so wichtig waere, weil man nur diese Kraftwerke schnell An- und Abschalten kønnte, wenn der Wind pløtzlich nicht mehr weht … oh … Moment mal … das kønnte ja auch ’ne Luege sein. Und in Wirklichkeit ist Gas zwar durchaus wichtig, und wie die Spitzenwerte im Winter zeigen stimmt sicherlich auch das mit dem schnellen An- und Abschalten, aber laengst nicht so wichtig, wie man versucht uns weis zu machen. Møge das jeder sich selbst mal durchdenken.

Und dann waere da noch die Wasserkraft. Die fast im naechsten Graphen gelandet waere, denn man sieht, dass sie dtschl.-weit eine eher kleine (wenn auch nicht untergeordnete) Rolle spielt. Lokal hingegen (also da wo die Staudaemme sind) duerfte deren Rolle aber durchaus ins Gewicht fallen.

Das sieht man ja hier in Norwegen, wo das fast die einzige Methode ist, mit der Strom produziert wird. In Dtschl. gibt es nur halt nicht so viele Plaetze wo man Wasserkraftwerke bauen kønnte.

Die Stromerzeugung durch Biomasse und Gas folgt dem bereits erwaehten Mehr-im-Winter-weniger-im-Sommer-Zyklus. Bei der Wasserkraft hingegen scheint das Maximum im Fruehling zu liegen. Wegen der Schneeschmelze ist das sinnvoll. Wobei dann natuerlich die Frage ist, wie sich das die naechsten Jahre entwickeln wird.

Eine untergeordnete Rolle an der Stromerzeugung in Dtschl. spielen Øl und Saisonspeicher:

Man beachte, dass die Ordinate hier wieder in GWh ist.

Zu meinem Erstaunen sind Saisonspeicher NICHT Wasserbecken die vollgepumpt werden sondern tatsaechlich Waermespeicher. Da habe ich wohl zu „norwegisch“ gedacht ;). Auf diesen Fehler wurde ich aufmerksam, weil das Maximum auch im Sommer liegt. Was ja aber dann logisch ist. Ich denke, dass hier insb. im Zusammenhang mit Waermepumpen, langfristig ein ganz groszes Potenzial liegt fuer umweltschonende Energieerzeugung. Das erfordert aber natuerlich einen massiven Ausbau dieser Technik in und unter und auf alle unsere Haeuser (und Schulen und Banken und Regierungsgebaeude und Lagerhallen etc. pp). Andererseits haben wir auch ueberall geteerte Straszen, Tankstellen und Telefone. Und das musste ja auch alles mal gebaut werden.

Erfreulich ist, dass Øl im Wesentlichen keine Rolle bei der Stromerzeugung in Dtschl. spielt. Anders sieht es mglw. bei der Waermeerzeugung aus. Aber darum geht es in dieser Serie nicht.

Das war’s fuer heute. War dann doch nicht so kurz wie ich dachte. … .oO(Ist’s ja nie) … Naechstes Mal dann Produktionsmethoden deren Anteil an der Stromerzeugung sich verringert hat … auszer ich habe ’ne bessere Idee.

Gefunden auf einer Toilette in der Good Omens Bar in Trondeim. Fand ich voll lustig … so wie das Original :)

In der Einleitung zu dieser Miniserie habt ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, gesehen, dass in Dtschl. Strom auf 16 verschiedene Arten produziert wird … plus der Export, aber auf den gehe ich gesondert in einem eigenen Beitrag ein.

Heute møchte ich kurz die 7 Produktionsmethoden vorstellen, bei denen sich seit 2010 keine Veraenderungen gezeigt haben.

Zunaechst haette ich da die Stromproduktion durch Braun- oder Steinkohle. Und hier ist schon der erste Sache, die mich ein bisschen erstaunt hat. Braun- und Steinkohlekraftwerke scheinen exklusiv fuer jeweils eine der Gesteinsarten zu sein. Also irgendwie hatte ich dieses Wissen schon, aber das ist mir so nicht wirkich bewusst gewesen vorher.

Wieauchimmer, hier ist der Graph (wobei ein Teil der Daten ja bereits in Teil II zu sehen war):

Wie bereits frueher erwaehnt, liegt die Maxima der Stromproduktion durch Kohle im Winter und im Sommer wird weniger Strom durch Kohle produziert.

An den Maxima sieht man, dass die installierte Kapazitaet fuer beide Gesteinsarten ungefaehr gleich grosz ist. Dennoch sind die Schwankungen der Steinkohlewerte (Winter vs. Sommer) grøszer.
Die ueblichen Verdaechtigen (korrekt, ich versuche hier ueberhaupt nicht unparteiisch zu sein!) wuerden jetzt bestimmt was von „Grundlast, runterfahren, nicht møglich, bla blubbs“ sabbeln, aber das hatte ich ja bereits in der Einleitung als Luege dargestellt. Auszerdem, warum sollten Steinkohlekraftwerke so fundamental anders sein, als Braunkohlekraftwerke? Mhmmm … die Asche ist mglw. anders … und Braunkohle muss wohl getrocknet werden (was natuerlich den Wirkungsgrad maechtig verringert). Mhmmmmmmm … Letzteres kønnte durchaus erklaeren, warum die konstanter laufen und vielleicht tatsaechlich nicht so schnell abgeschaltet werden kønnen … ich schau mal in den Datan … … … AHA … das war einfach und ich musste nicht mal lange suchen.

2018, Woche 4, in der Nacht vom 27. zum 28. Januar faengt der Wind „pløtzlich“ an zu blasen. Steinkohlekraftwerke werden krass herrunter gefahren, aber das hatte ich vorher schon behandelt.
Der Wind ist so stark, dass auch die Braunkohlekraftwerke heruntergefahren werden. Produzierte Leistung (nur durch Braunkohle) 19 Uhr: 16,93 GWh und 23 Uhr: 7,05 GWh. Das entspricht einer Drosselung von 2,47 GWh pro Stunde und ist beinahe genauso schnell wie beim Steinkohlebeispiel in der Einleitung zu dieser Serie.
Und das ist auch keine Ausnahme. Man kann mehrere solcher schnellen Abschaltvorgaenge finden. Schaut mal im selben Jahr, bspw. in den Wochen 8, 25 oder 27 (mehr hatte ich keine Lust zu suchen).

Aber! … ABER! … AAAABBBBBEEEERR!!! DAS WIEDER ANFAHREN! UND SOWIESO! DER WIND MACHT ALLES KAPUTT!

Ich habe jetzt konkret nach einem schnellen Anschaltvorgang gesucht und in 2018, Woche 18 am Abend des 1. Mai einen gefunden. Dort steigt die durch Braunkohle produzierte Leistung von 6,35 GWh (17 Uhr) auf 10,88 GWh (19 Uhr). Das entspricht einem Anstieg von 2.265 GWh/h und ist somit ungefaehr genauso schnell wie bei der Steinkohle.

Also … obige Spekulationen, dass Braunkohlekraftwerke møglicherweise fundamental anders funktionieren ist somit wiederlegt.

Wieauchimmer, ich behaupte hier jetzt einfach mal, dass das konstante „Durchfahren“ der Braunkohlekraftwerke Wirtschaftsførderung der alleruebelsten Sorte ist. Uebel ist dies auf mehreren Ebenen. Lebensraeume gehen durch den Abbau kaputt. Braunkohle hat einen geringeren Brennwert und produziert somit mehr Kohlendioxid(equivalent) als Steinkohle. Zudem muss sie vor der Verbrennung noch getrocknet werden, was den Wirkungsgrad weiter verringert. Braunkohle ist auch dreckiger (wobei dieses Problem durch Filter weniger stark ins Gewicht faellt). Und das ist ’ne Industrie die (zumindest in Dtschl.) schon lange tot ist und kuenstlich (durch hohe Summen an Steuergeldern) am Leben erhalten wird … Capitalism, my ass!

OK, jetzt hab ich mich hier erstmal genug aufgeregt.

Zwei positive Sachen fallen einem auf, wenn man mal drueber nachdenkt.
1.: Møglicherweise sinken die Zahlen seit 2018. Ich bin da aber ganz verhalten dies zu verkuenden. Ich hatte bereits erwaehnt, dass dies durch einen warmen Sommer/Winter/Sommer verursacht sein und naechstes Jahr schon wieder ganz anders aussehen kønnte. Aber man kann ja hoffen :)

2.: Die Werte bleiben konstant! Das ist POSITIV! Denn mit dem Wegfallen von Atomstrom (die Daten dazu in einem zukuenftigen Beitrag) schimpfen die ueblichen Verdaechtigen ja immer „bla blubbs ABER NUN MUESSEN WIR MEHR KOHLE VERBRENNEN!“ … Und wenn man das so hørt, dann hørt sich das ja auch erstmal logisch an. Und dann schaut man auf die konkreten Zahlen und sieht, dass das eine weitere LUEGE ist, die einem wieder besseren Wissens von den ueblichen Verdaechtigen ins Gesicht gespuckt wird!

Und man stelle sich das mal vor, dass man solche Daten einfach so findet und sich nur hinsetzen muss um das mal genauer anzuschauen. Entgegen so einiger anderer Entwicklungen kønnte man meinen, dass man im 21. Jahrhundert lebt. Krass wa!
Und nun habt auch ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, die nøtigen Daten um solchen Luegen entschlossen entgegenzustehen :)

So … das ist jetzt deutlich laenger geworden als erwartet. Deswegen behandle ich den Rest im naechsten Beitrag.