In Dtschl. kenn ich mittlerweile mehr als eine Person die ihren Job scheisse findet … nicht wegen der Bezahlung, nicht wegen der eigentlich Arbeiten, sondern wegen der schlechten internen Strukturen / Handlungsweisen ueber die nicht geredet wird / von denen „die Chefs“ nicht wollen, dass diese geaendert werden und wenn das ’n Mitarbeiter anspricht, wird er mit mehr Geld ruhig gestellt …

Hier wurde ich nach ca. einem Monat von Erik gefragt, ob es mir gefaellt, ob alles in Ordnung ist, ob ich etwas aendern moechte oder ob ich etwas das ich von frueher kenne in den internen Strukturen des NanoLab etablieren moechte … nach einem Monat ist das etwas schwierig, weswegen Hanna meinte, dass wir das am Besten nach sechs Monaten nochmal evaluieren … die viel groeszere Schwierigkeit ist, dass ich aus einem so schrecklichen System komme (ohne das gewusst  zu haben, schliesslich bin ich damit „grosz geworden“ und es war allees normal), dass ich jetzt quasi im Vorhof zum Paradies bin … oder anders: eine Bekannte von uns die wegen ihrem Freund nach Norge kam und eigentlich gar nicht hier sein wollte sagt nach ca. vier Jahren, dass sie es nicht bereut hat :)

auch fuer uns Leute aus Dtschl. etwas befremdlich, sind die ernsthaften (aber liebevollen) Frage nach Dingen, die die Arbeit ueberhaupt nicht betreffen … beispielsweise ob die Familie gut angekommen ist und sich wohl fuehlt … wie es so laeuft mit dem „in Norwegen zurecht finden“ … wie das Wochenende war … soziales Zeug eben fuer die „richtige Chemie“ im Team … und das nicht nur zur obligatorischen Weihnachtsfeier … … … alles Dinge, die ich noch lernen muss

die Namen fuer heute:

Odd und Guttorm

4 Comments

  1. MaMo says:

    rage nach Dingen, die die Arbeit ueberhaupt nicht betreffen … beispielsweise ob die Familie gut angekommen ist und sich wohl fuehlt … wie es so laeuft mit dem “in Norwegen zurecht finden” … wie das Wochenende war … soziales Zeug eben fuer die “richtige Chemie” im Team

    Das ist genau der Grund, warum ich mich an unserer Schule so wohl fühle. (Im Übrigen war der Terminus „UNSERE Schule“ eben sehr bewusst gewählt. Ich wollte nicht einfach nur „die Schule, an der ich grad arbeite“ oder sowas schreiben.)

    Die Namen sind beide Makro…rate ich jetzt mal so.

  2. Wolke says:

    beide Mikro – Guttorm steckt ja das Mikro schon im Namen – hehe, jeg kan snakke litt norsk :)

    auch fuer uns Leute aus Dtschl. etwas befremdlich, sind die ernsthaften (aber liebevollen) Frage nach Dingen, die die Arbeit ueberhaupt nicht betreffen … beispielsweise ob die Familie gut angekommen ist und sich wohl fuehlt … wie es so laeuft mit dem “in Norwegen zurecht finden” … wie das Wochenende war … soziales Zeug eben fuer die “richtige Chemie” im Team … und das nicht nur zur obligatorischen Weihnachtsfeier … … … alles Dinge, die ich noch lernen muss

    Das gibt’s aber auch hier in Deutschland. In meiner Firma geht es auch sehr kollegial zu – ich bin dort schnell herzlich aufgenommen wurden. Und obwohl ich zuvor nicht überzeugt war hier lang zu bleiben, hatte sich dies schon nach 2 Wochen völlig geändert. Meine Freundin wohnt seit 5 Wochen hier und die Kollegen fragen auch ständig was sie so macht und wie es ihr hier so ergeht.

    Aber vielleicht liegt es auch einfach an meiner offenen Art, durch die ich schon sehr viel aus meinem Leben preisgebe und durch die ich selbst oft auf Menschen zugehe.

    Ha det!

  3. madcynic says:

    Beide Mikro. Odd Grenland wird ja wohl nich nach nem Makro benannt sein ;)

  4. claudia says:

    odd mikro und guttorm makro

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