Neulich liesz ich mich ja mal ueber die Vergaenglichkeit der Dinge und ueberhaupt von Information aus. Dieser Beitrag hier faellt in die gleiche Kategorie.

Denn wir glauben ja, dass wir irgendwie schon so’n bisschen was (im Sinne von „eigentllich ’ne ganze Menge“) wissen ueber die ollen Rømer. Denn das ist ja erst 2000 Jahre her.

Aber keiner weisz so richtig, wofuer die Rømer so viele Dodecahedrons brauchten:

As no classical accounts or narratives seem to mention them, the purpose of this mysterious object remains a puzzling mystery that has confused archaeologists since their first discovery.

Ein paar møgliche Erklaerungen werden in dem Artikel zwar angefuehrt, aber mich duenkt, dass die einfach nur total gerne Dungeons and Dragons gespielt haben. :P

Vor einer Weile schrieb ich einen Artikel mit einem aehnlichen Titel.
Ich møchte diesen Beitrag auf die gleiche Weise einleiten.

Warum wir den Feminismus brauchen:

Ich bin der festen Ueberzeugung, dass die zugrundeliegenden Missstaende warum die #MeToo Bewegung ueberhaupt existiert, absolut vorhanden sind und UNBEDINGT (!) abgeschafft gehøren! Der verlinkte wikipedia-Artikel erklaert das alles auch so schøn rational und ausgeglichen.

Aber wie ich es in meinem oben verlinkten aelteren Artikel bereits zum Ausdruck brachte, so mache ich mir wieder mal Sorgen, ob nicht diese gute Sache von lauten Schreihaelsen missbraucht wird.  Und dass eben diese, der Sache eher im Wege stehen und mehr Schaden anrichten als Gutes tun.

Aber wie so oft drueckt wer anders sich viel besser aus:

[w]hat began as freeing women up to speak has today turned into the opposite – we intimidate people into speaking ‘correctly’, shout down those who don’t fall into line, and those women who refused to bend [to the new realities] are regarded as complicit and traitors.

[…]

Instead of helping women this frenzy to send these (male chauvinist) ‘pigs’ to the abattoir actually helps the enemies of sexual liberty – religious extremists and the worst sort of reactionaries […].

Hier ist das uebersetzte Original zu finden.

Das (weibliche) Autorenkollektiv dieses offenen Briefes schreibt dann auch:

As women, we don’t recognize ourselves in this feminism that, beyond the denunciation of abuses of power, takes the face of a hatred of men and sexuality. We believe that the freedom to say „no“ to a sexual proposition cannot exist without the freedom to bother. And we consider that one must know how to respond to this freedom to bother in ways other than by closing ourselves off in the role of the prey.

So! Das ist vøllig aus dem Zusammenhang gerissen und ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, schaut jetzt bitte nach was die mit „to bother“ meinen.

Und nun kann man hier einwenden: Na aber das sind Frauen in Machtpositionen und die sind in keinem (monetaeren) Abhaengigkeitsverhaeltnis und sowieso und so weiter und so fort …

Tja! Stimmt auch! (<= Ausrufezeichen) Aber das raeumte ich ja bereits ganz oben ein. Direkt unter dem Bild, welches ich als Beispiel nahm, warum wir den Feminismus brauchen.

Nur macht das die anderen Aussagen nicht ungueltig.

Ich hoffe, dass nirgendwo in dem von mir Geschriebenen der Gedanke aufkommen konnte, dass es eine ganz allgemeingueltige, hundertfuenfprozentige und absolut wahre Løsung dieses Problems gibt. Siehe auch neulich hier.

Und deswegen schliesze ich diesen schwer verdaulichen Artikel auch ohne „Dessert“. Denn das der komische „Nachgeschmack“ soll ruhig so bleiben.

In diesem Beitrag wertete ich aus, wie viele Trophies ich pro viertel Stunde erhielt.

Hier noch mal zur Erinnerung das Hauptresultat:

Ich war total gluecklich, weil ich dachte, dass ich ein komisches Muster entdeckt haette.
Und natuerlich fand ich auch eine Erklaerung fuer diese komische Haeufung von Trophies so kurz nach Mitternacht.
Und es machte mich auch ueberhaupt nicht so richtig stutzig, dass diese Haeufung ziemlich gut die Luecke so kurz nach der Mittagsstunde fuellen wuerde.
Denn auch dafuer hatte ich eine durchaus plausible Erklaerung.

Aber nun ja … manchmal liegt ein Fehler vor. In diesem Fall kann man das irgendwie als „menschliches Versagen“ bezeichnen.

Denn bei der Trophiestatistik im Internet, wo ich die Uhrzeiten von bezog, wurde das „A.M./P.M“-Zeitformat benutzt.
Und weil nicht weiter drueber nachdachte, war es fuer mich klar, dass „12:01 p.m.“ natuerlich eine Minute nach Mitternacht ist.
Entsprechend programmierte ich meinen Algorithmus zur Auswertung der Rohdaten.

Aber dem ist nicht so. „12:01 p.m.“ ist natuerlich eine Minute post meridiem. *facepalm*

Ich schrieb mein Program um und dies ist das richtige Ergebnis (inklusive der neuen Trophies, die ich seitdem erhielt):

Das ist natuerlich laengst nicht so spektakulaer, da sich wie erwartet das meiste zocken am Nachmittag und Abend ereignet.

Schade eigentlich :( … das falsche Ergebnis war cooler.

Auf die Schliche dieses Fehlers kam ich durch das Spiel „The Order: 1886“ das spielte ich naemlich innerhalb von 24 Stunden durch. Und mir war noch im Gedaechtnis, wann ich einige der Trophies erhielt, weil man die nur spaet im Spiel erhalten konnte. Und das haute nicht hin mit den Daten die mein Program ausspuckte.

Zum Glueck, war das einfach zu korrigieren.

Nein, dieser Eintrag hat nichts mit dem Wetter hier in Norwegen zu tun.

Vielmehr ist’s schon wieder „Science“, denn neulich stolperte ich ueber das hier (das Kleingedruckte muss nicht gelesen werden, denn das zitiere ich weiter unten nochmal separat):

Zunaechst dachte ich so .oO(Ach neeeeeee! Schon wieder) …

Kurz darauf dachte ich dann aber .oO(Moment! Das passt viel zu gut in mein Narrativ! Da schaue ich mal lieber nach der Originalquelle.)

Es dauerte eine kleine Weile bevor ich Arthur R. Jensen’s Buch „Bias in Mental Testing“ (The Free Press, 1980) fand. Ich habe das nicht gelesen, aber dort steht tatsaechlich auf Seite 172:

The idea that anything as subtle and complex as all the manifestations of changes in temperature could be measured and quantified on a single numerical scale was scoffed at as impossible, even by the leading philosophers of the sixteenth century.

Also schon wieder so eine ganz bestimmt wahre Wahrheit, die falsifiziert wurde. Nur bei diesem Beispiel schrieben keine prominenten Cartoonisten, dass es „Science Biggest Fail“ waere, oder dass es schwer waere der Wissenschaft zu vertrauen. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass die allermeisten Leute diesen Korrekturmechanismus in diesem Fall als ganz selbstverstaendlich ansehen.

Im uebrigen basierte diese falsifizierte Wahrheit auch hier wieder darauf, dass ein nuetzliches Konzept noch nicht entdeckt war: die wissenschaftlich definierte Temperatur.

Temperature was then confounded with all the subtleties of subjective judgment, which easily seem incompatible with a single numerical scale of measurement. How could the height of a column of mercury in a glass tube possibly reflect the rich varieties of temperature—damp cold, dank cold, frosty cold, crisp cold, humid heat, searing heat, scalding heat, dry heat, feverish heat, prickly heat, and so on?

Hinzu kam, dass die Messtechnik einfach noch nicht so weit war. Sowohl technisch, als auch (wieder mal) in den Konzepten.

The early thermometers were inconsistent, both with themselves and with each other. Because they consisted of open-ended glass tubes, they were sensitive to changes in barometric pressure as well as to temperature. And there were problems of calibration, such as where to locate the zero point and how to divide the column of mercury into units. It was believed, incorrectly, that all caves had the same temperature, so thermometers were calibrated in caves.

Cool wa! Wie „Science“ das interne Problem ganz von alleine geløst hat.

Im Uebrigen møchte ich aber sagen, dass auch die technische Definiton der Temperatur NICHT die reine Wahrheit ist. Dieses Konzept ist in sich natuerlich konsist, von groszer genereller Wichtigkeit und ich denke nicht, dass es bzgl. allem Technischen anders sein kønnte.

Aber das was die Philosophen damals dachten ist nicht von der Hand zu weisen.

Ja klar „damp cold, dank cold, frosty cold“ kønnen wir auch irgendwie wissenschaftlich deutlicher (und vor allem messbarer) beschreiben; Stichwørter sind hier bspw. Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit.
Aber Menschen sind keine Messinstrumente und packen all dies in ein „Ding“, was wir nun mal „Temperatur“ nennen. Wir fragen naemlich „wie warm ist’s’n drauszen?“. Und -10 Grad Celsius bei niedriger Luftfeuchtigkeit und ohne Wind ist einfach mal nicht so kalt wie -5 Grad Celsius bei hoher Luftfeuchtigkeit und starkem Wind.

Aber vermutlich ist sogar das wissenschaftlich definier und messbar. Science eben.

Dann kommt aber hinzu, wie viel kaelter (DA! „kalt“! Schon wieder bezieht sich alles auf die Temperatur!) sich ein und das selbe Wetter anfuehlt, wenn man krank ist verglichen mit wenn man gesund ist.

Oder dass 4 Grad Celsius im August irgendwie kaelter sind, als 4 Grad Celsius im Februar.

Oder … … … Oder … … … Oder … … … … … …

Der Punkt des Ganzen ist zweifach:
1.: Wir kønnten die Sprache veraendern und alles das was wir mit subjektiver Temperature verbinden als „Temperatur“ bezeichnen und alles was technische Temperatur ist mit „Risimif“. Das waere interessant und wuerde die Klarheit der Sprache deutlich verbessern. Oder, …
2.: … wir akzeptieren einfach, dass es sowas wie die absolute, hundertdreiundzwanzigprozentige und  sowieso und ueberhaupt Wahrheit nicht gibt. Insbesondere (!) nicht in der Wissenschaft. Es gibt extrem gute Modelle, die nicht nur die Mehrzahl der Beobachtungen beschreiben und neue Phaenomene vorhersagen kønnen, aber die Relevanz dieser Modelle ist niemals universell! Denn was interessiert mich das Higgs-Boson, wenn ich Schokolade esse?

Und das meine ich nicht nur bei technischen Problemen so. Sondern auch (und INSBESONDERE) bei sozialen, gesellschaftlichen Herausforderungen.

Will ich Privatsphaere haben, wenn eine freie Verfuegbarkeit aller meiner Lebensdaten mein Leben um 20 gute Jahre (also nicht nur statistische Jahre!) verlaengern kønnte?

Sind wir als Gesellschaft wirklich reicher, wenn so viele Menschen ihren Kindern kein Obst mit zur Schule geben kønnen?
Kuemmert mich das ueberhaupt?
Ist das moralisch verwerflich, falls es mich nicht kuemmert?
Ist es moralisch verwerflich dass ich mich da nicht drum kuemmern will, weil ich depressiv werden wuerde, wenn es mich zu sehr kuemmern wuerde? (Siehe bspw. der Burnout so vieler Aktivisten.) …
Ach ist schon ok, du kannst dich nicht um alles kuemmern … Ist es auch ok, wenn es um den Klimawandel geht? … Ach … ist schon ok zu fliegen … du faehrst ja sonst mit dem Fahrrad.

Und die Nazis? Und Trump? Alles Nonsens? Oder irgendwie doch auch Wahrheit? Eine, die wir nur nicht wahr haben wollen?

Geil wa! Nun sind wir voll in der postmodernen Kritik drin … oder im Post-faktischen wie es „neu“ erfunden wurde vor kurzem. Also „post-faktisch“ im Sinne davon, dass es im Wesentlichen keine ultimative Wahrheit gibt (auszer so, wie es weiter oben steht, also die Wahrheit innerhalb ihrer eigenen Grenzen … aber das ist ja dann nicht universell). Aber wie ordne ich denn nun „Flat Earthers“ ein? … siehste … nicht mal die Aussage, dass es keine universelle Wahrheit gibt scheint universell zu sein … geil wa!

.oO(Ich glaube ich ordne diesen Artikel unter „Weltanschauung“ ein)

YEAH BABY! Gødel laeszt grueszen … tihihihi … auch wenn es bei Gødel im Grunde um was ganz Anderes geht.

Ich kønnte noch eine ganze Weile weiterschreiben, denn das Thema macht mir einfach zu viel Freude. Aber ich breche an dieser Stelle lieber ab. Und ihr, meine lieben Leser (<= mit voller Absicht so geschrieben :P *freut sich*) denkt mal drueber nach und verteidigt die Trump Waehler, wenn dieses Thema das naechste Mal aufkommt. Das macht auch viel mehr Freude (wenn auch nicht Freunde :P ).

.oO(Herrlich, wie sich dieser Beitrag entwickelt hat. Denn die urspruengliche Idee war eine ganz andere. So macht das Schreiben Spasz.)

.oO(STOOOOOOP! … tihihihi *gg*)

Nun ist dann doch Schluss mit Hellboy. Zumindest mit den Sachen, die ich in dieser wunderschønen Edition habe.

Hellboy ist mglw. weniger leicht verdaulich als andere grosze und wichtige Sachen auf dem Gebiet der 9. Kunst.

Aber es ist sooooooooo krass und ich møchte empfehle euch, meinen lieben Leserinnen und Lesern, diese Serie ohne Wenn und Aber. Und wenn man das in der gesammelten Form so irgendwie „im Nachhinein“ betrachtet, dann stellt sich in einem Drinne schon ein (wenn auch diffuses und zumindest von mir nicht wirkklich in Worte zu fassendes) Verstehen ein, warum Hellboy so einflussreich gewesen ist. Insb. auch auszerhalb der Comics.

noch nicht. Aber nach vielem Ueben ist es mittlerweile manchmal so, dass die alten (mich durchaus am (sozialen) vorwaerts kommen hindernden) Dogmen mir nicht unmittelbar in die Magengrube hauen.

HAEH?

Ich sasz bei einem Bekannten und der wollte ein Foto an einen anderen (gemeinsamen) Bekannten schicken. Aus dem Zusammenhang war klar, dass ich mit auf dem Foto drauf sein sollte. Und meine erste (auch verbal geaeuszerte) Reaktion war

I don’t mind.

Unmittelbar gefolgt von:

.oO(HALT STOP! DIENST UEBER’S INTERNET AUF DEN COMPUTERN ANDERER LEUTE! … AAAAAAAAARGHAGRHGAHGR)

Wie die Gedankenblase andeutet, aeuszerte ich dies nicht laut.

Und dann kam der bewusste Gedanke:

.oO(Schon ok! Ich muss auch irgendwann mal mit den geaenderten Gegegbenheiten zurecht kommen)

Und dann war ich sehr gluecklich. Ueber das, was ich schon schaffe :) …

Babyschritte, sind besser als gar keine Schritte.

Das ist jetzt ein bisschen programmierspezifisch, aber naechstes Jahr zu Ostern gibt’s keine Eiersuche, sondern das beliebte „Ich-spuck-einen-Sack-mit-Fehlern-aus-und-verrate-aber-nicht-wo-denn-nun-das-EINE-fehlende-Semikolon-wirklich-fehlt-nun-such-mal-schøn-selber“-Spiel.

Das hab ich nun davon, dass ich immer noch nur ’n Texteditor benutze wenn ich programmiere.

… die Ampelmaennchen in Wien :) :

Cool wa! Da muesste ich mir noch viel anstrengender an den Fingern saugen als bei der Ampel von neulich, um da ’ne Contra-Diskussion anfangen zu kønnen. Aber wieder gilt: ich bin mit Freude dabei, so es denn jemand wuenscht.

Nicht so hier …

… hier kønnte ich ganz leicht und schnell eine lang anhaltende Diskussion beginnen.

Neulich stolperte ich ueber einige sehr gute Argumente, warum Leute einfach nicht den Bus oder die Bahn benutzen (wollen) und sich das auch in der Zukunft nicht im Geringsten aendern wird.

Der Artikel ist fuer die USA geschrieben. Der Zustand der dort fast nicht vorhandenen bzw. desolaten øffentlichen Nahverkehrsinfrastrukturstruktur ist fuer die „Schlagkraft“ der Argumente mit zu betrachten.
Aber im Grunde laeszt sich das auch alles auf Europa uebertragen, auch wenn die Zahlen nicht ganz so furchtbar ausfallen.

Zugrunde liegt eine (relativ genaue) Ueberschlagsrechnung, wie viel ein Kilometer den ich im Auto zurueck lege kostet. Neben den direkten Kosten fuer den Einzelnen Autofahrer (bspw. Benzin, aber auch wie viel eine Stunde eines Individuums wert ist), werden dabei auch Sachen wie z.B. Straszenbau mit einbezogen.

Und dann geht es letztlich um die Konsequenzen.

Und die lassen sich derart zusammenfassen, dass es sich ganz oft einfach fuer sehr viele Menschen nicht lohnt, den Bus zu nehmen.

Und Fliegen sieht bei dieser Rechnung auch verdammt gut aus. Auch eine CO2-Steuer wuerde daran wenig aendern. Selbst dann, wenn die realistisch und nicht nur ein polititsches Feigenblatt waere.

Ich gebe dem Autor recht.

Die ganzen Umweltargumente bedeuten einen Scheiszdreck, wenn es um meine eigene Zeit geht.

Oder anders gesagt: ich benutze die Bahn nicht deswegen so gerne, weil das umweltfreundlicher ist, sondern weil ich da Lesen kann und das als SEHR wertvoll fuer mich betrachte. Was ja auch der Grund ist, warum ich bei laengeren Strecken mittlerweile fast immer 1. Klasse fahre — was ist mir eine gewisse Sache wert?. Es kommen weitere Gruende hinzu, die die „Bahnrechnung“ fuer mich so oft viel besser ausfallen laeszt als die Alternativen, trotz durchaus vorhandener Nachteile. Aber im Grunde ist es Zeit.

Aus einem aehnlichen Grund fahre ich Fahhrad. Auch im Winter, der die Unbequemlichkeit eines (mindestens) zweimaligen Reifenwechsel beinhaltet, in dem es oft genug uebelst anstrengend ist zu fahren, und auch dann, wenn mir die Traenen an den Wimpern festfrieren. Ich bin naemlich einfach schneller als der Bus, der direkt vor meiner Haustuer und auch direkt vor dem Eingang zur Arbeit haelt!

Wir (?) wissen (?), dass die Løsung all der durch Autos verursachten Probleme waere, wenn die Leute den øffentlichen Nahverkehr benutzen wuerden. Aber (fast) egal wie gut der wird, das Auto wird oft genug immer noch die bessere Alternative sein.

Das ist ein soziales/politisches Problem und kein technisches.

Soziale Probleme lassen sich løsen, aber das dauert laaaaaaaaaaaaange. Auszerdem werden derartige Bemuehungen oft genug durch den naechsten technischen Trend wieder zunichte gemacht. Man erinnere sich an all die Bestrebungen, die Leute in „digitalen Sachen“ besser zu unterrichten. Das war ganz schnell obsolet, als die Smartphones pløtzlich und unvorhergesehen populaer wurden.

Wieauchimmer … dieser (mir scheint) auf absehbare Zeit unumgaengliche Individualverkehr ist genau der Grund, warum Elektroautos einfach mal die Zukunft sind! Insb. und hauptsaechlich im Zusammenhang mit kuenstlicher Intelligenz (a.k.a. selbstfahrende Autos).

Denn in dem Artikel werden zwei wichtige Punkte, genannt, die durch selbstfahrende Elektroautos geløst werden:

Inexpensive Rental Cars […] [and] Inexpensive Taxis […].

Ich rufe das Roboterauto an und das bringt mich zum Einkaufen. Nach Hause fahre ich mit einem anderen Roboterauto.

Ich rufe das Roboterauto an und das faehrt mich 200 Kilometer zur einer Tankstelle. Dort wartet das naechste Roboterauto, welches mich die naechsten 200 km in Richtung Urlaubsziel faehrt. Usw. usf.

Ich rufe das Roboterauto an, weil ich auf dem Weg zur Arbeit bin. Die kunstliche Intelligenz weisz von drei weiteren Leute, die in die gleiche Richtung wollen und die auf dem Weg liegen. Cool wa! Da fahren pløtzlich vier Leute im selben Auto und nicht nur eine einzelne Person.
Und erzaehl mir keiner was davon, dass man das ja heutzutage schon absprechen kønnte. Die Blechlawine an denen ich Morgens und Abends vorbei fahre und es sitzt (fast) immer nur ein Mensch im Auto zeigt die praktische Undurchfuehrbarkeit dieses „Ich-bin-so-ein-toller-Umweltfreund“-Gesabbels.

Selbstfahrende Elektroautos løsen die zugrundeliegenden Probleme nicht! Denn es ist eine technische Schein(!)løsung.

Aber es ist eine reale Løsung unter den gegebenen Umstaenden bzgl. der (betraechtlichen!) Minderung der Konsequenzen die diese viele Autos mit sich fuehren. Und das gibt uns mehr Zeit an den deutlichen schwereren sozialen/politischen Problemen zu arbeiten.

Und deswegen: immer her mit den Robotern! :)

Ab und zu habe ich diesen Gedanken.

Gerne auch in der Variation: .oO(Wie haben wir es jemals bis zum  Mond geschafft?)

Oder: .oO(Man muesste einen Elternfuehrerschein einfuehren.)

Und Aehnliches.

Das passiert oft dann, wenn ich darob des (scheinbar/anscheinend?) dummen Verhaltens von einigen Menschen ’n bisschen verzweifle. Meist scheint mir, als ob diese Leute weniger formaler Bildung als ich haben.

Letztlich geht es immer irgendwie darum, dass man doch irgendwie die Elite … .oO(Oopsie) … die Intelligenz bestimmen lassen sollte was am Besten ist. Das haengt natuerlich auch damit zusammen, dass ich doch hoffe, zu dieser Elite zu gehøren. Ein bisschen Nachdenken laeszt mir dann aber immer kalte Schauer ueber den Ruecken laufen und ich komme ganz schnell auf Argumente, warum wir derartige Selektion doch lieber sein lassen sollten.

Aber bisher fuszte das immer auf historischen „Anekdoten“. Sei es „die gute Kønigin mit der machtmissbrauchenden Tochter“ oder die Euthanasie- bzw. Sterilisationsprogramme zahlreicher (auch demokratischer) Staaten in der Vergangenheit.

Mein meistgebrauchtes Argument hingegen ist: wenn der IQ bestimmt, wer waehlen/sich vermehren darf, dann werden nur die Schlauesten bestimmen/sich vermehren und dieses IQ-Limit wird immer høher rutschen und irgendwann werde ich darunter liegen und dann wird irgendwer anders ueber mich bestimmen. Soweit also bzgl. „Ach, ich gehøre bestimmt zur Intelligenzia dazu“.

Aber das ist doch ein viel zu abstraktes Bedrohungsszenario! Man kann doch „Checks and Balances“ einbauen und sowieso, das glorreiche Ziel — eine viel besser funktionierende Gesellschaft — das rechtfertigt das schon … irgendwie … ganz bestimmt … glaube ich!

Also im Folgenden ein ganz anderes Argument … naemlich Darwin.

Aber zunaechst einmal eine Art Einleitung.

Optimistisch wie ich bin, glaube (!) ich daran, dass wir irgendwie schon den Weltraum kolonisieren werden. Und wer bringt uns dahin? Natuerlich die sog. Intelligenzia.

Das Dumme ist: der Weltraum ist voll von Gefahren. Und die „Intelligenzia“ hat oft die Eigenschaft, kuemmerlich auf solche Gefahren zu reagieren. Das kønnte jetzt zwar nur ein Vorurteil sein, aber die allermeisten Nobelpreistraeger wirken nicht so, als ob sie alleingelassen im Wald ueberleben wuerden.

Ich schliesze hier natuerlich von mir auf Andere und vereinfache natuerlich massiv, aber ich denke, dass das grosze Bild schon irgendwie stimmt. Vorurteile kommen ja auch irgendwo her. Ich fasse das mittlerweile semipoetisch auf diese Art zusammen: Die Intelligenzia bringt uns zwar in den Weltraum, aber die Anderen bringen uns zu den Sternen!

Soweit zur Einleitung.

Nun zu Darwin … „Survival of the Fittest“ …

Irgendwie auf diesen Gedankenpfad gebracht hat mich der Artikel „Evolving to Extinction„. Und besagter Gedankengang geht ungefaehr so:

Evolution funktioniert nicht so, dass das am besten angepasste Individuum weiter kommt.

Es gibt naemlich individuelle Fitness, Gruppen-Fitness und Spezies-Fitness. Und waehrend die individuelle Fitness sehr hoch sein kann — intelligente Menschen, die gefahren aus dem Weg gehen — kønnte das die Gruppen-Fitness beeintraechtigen.
Und selbst wenn diese Beiden gut zusammen funktionieren, dann heiszt das noch lange nicht, dass das gut fuer die gesamte Spezies ist.

Ein Beispiel: Intelligente Menschen vermehren sich nicht so dolle. Und ganz offensichtlich erhøht das die Fitness des Individuums. … Jaja, kønnte man da sagen, die olle Demographiekamelle schon wieder. Eine Teilmenge von Løsungen waeren dann die am Anfang dieses Artikels „vorgestellten“.

DAS aber wuerde das Problem langfristig nicht nur nicht løsen, sondern vermutlich sogar schlimmer machen.
Dafuer muss ich aber etwas ausholen.

Die Ashkenzi Juden sind eine Untergruppe der Juden. Aufgrund der historischen Umstaende, hat diese Gruppe sich insgesamt selbst selektiert in Richtung „Mehr Intelligenz“. Das Dumme ist, die genetischen Grundlagen fuer høhere Intelligenz scheinen auch mit der erhøhten Praevalenz genetischer Krankheiten zusammen zu fallen, inklusive solcher, die die Fertilitaet bestimmen. Hinzu kommt natuerlich, dass intelligentere Menschen spaeter Kinder bekommen und das ist ja an sich schon ein Risikofaktor fuer geringere Fertilitaet.

Warum erzaehle ich das? … Nun ja, die Ashkenazi Juden sind ein natuerliches Experiment fuer die oben vorgeschlagenen „Løsungen“. Kurzfristig wird das mglw. klappen und das waere gut fuer die Individuen (mehr Wohlstand, gesuendere Ernaehrung und dadurch laengeres Leben etc.) und die ganze Gruppe (mehr Einfluss/Chancen, weil die Mitglieder einfach bessere Erfindungen machen, besser wissen, wie der Hase laeuft, langfristiger zu planen vermøgen, etc.). Mittel- bis langfristig hingegen, weist die Forschung eher  darauf hin, dass das sehr schlecht waere. Denn was sollen wir mit superschlauen Menschen, wenn ’n Schupfen die umbringt oder die es nicht schaffen sich auch in 10.000 Jahren zu vermehren?

Der offensichtliche Einwand waere natuerlich, dass die Menschenheit digitalisiert wird. Dann kann man immer so viele perfekte Kopien erschaffen wie man will. Aber das ist ein anderes Thema.

Der Punkt ist: Auf Ebene der gesamten Spezies waere deutlich høhere, durchschnittliche Intelligenz (vom da aus gesehen an dem wir jetzt sind) nicht notwendigerweise positiv, sondern eher negativ.

Und hier spielt dann die Evolution (also Darwin) wieder rein. Die „Checks and Balances“ gibt es laengst! Grosze genetische Vielfalt, auch wenn das nicht notwendigerweise dem reinen Intelligenzzugewinn zu Gute kommt.

Hebeln wir die Evolution aus, wonach es meiner Meinung nach aussieht, dann brauchen wir (als Menschheit) einen Plan B fuer die Zukunft in der wir super optimiert sind, aber uns nicht mehr vermehren kønnen.

Ich gebe zu, dass dies hier eher fortgeschrittene Spekulation ist, welche scheinbar (?) zusammenhanglose Dinge (Science Fiction, Ashkenazi Juden, evolutionaere Mechanismen) in ein Ganzes verschwurbelt.
Vom Praktischen her ist es ziemlich irrelevant … aber es klingt nicht ganz unplausibel :P .