Auch wenn ich das beim letzten Mal meinte, dass mein naechster Bericht aus der Bubble kommen wird, so ist dem nicht so. Denn ich stolperte ueber diese schicke Begebenheit:

Zwei gebundene Planetenschwestern auf einer Bahn um zwei gebundene Sternenschwestern. Und ich in einer Position zu diesen Vieren, welche die Grazie dieses langsamen Tanzes vermittelt. Toll wa! Und wegen genau solcher Sachen, wird es mich bestimmt nicht sonderlich lange in der Bubble halten. Frueher oder spaeter werde ich dem immerwaehrenden Ruf der Leere nicht mehr widerstehen kønnen und wieder hier heraus kommen :)

So, nun aber … der naechste Stop: zu Hause.

Dann wird’s wieder lustig bezueglich des Zeitrahmens meiner Reportagen. Denn die trudeln ja erst ein, waehrend ich innerhalb der Bubble schon wieder neue absetze. Naja … zumindest die Reihenfolge sollte schon noch stimmen.

Dies ist die erste ausgelagerte Abschweifung aus dem „Post-„-Artikel von neulich.

Dort schrieb ich:

[…] ich konnte schon zu meiner Schulzeit erkennen, dass Physik ja wohl mal voll immer Recht hat.

Das erklaert auch mein groszes Interesse fuer die Sozialwissenschaften. Das muss da doch ein System hinter all dem Chaos geben! Gibt es auch, aber es ist laengst nicht so einfach wie in den Naturwissenschaften.

Damit meine ich nicht die Mathematik. Die ist oft genug hinreichend einfach zu verstehen; siehe beispielweise dieser tolle Artikel, in dem die Erklaerung steht, warum sog. „soziale“ Medien vøllig versagen (ganz wichtig fuer alle Hacker die immer noch der Meinung sind, dass jeder ein Sender sein sollte; dazu aber an anderer Stelle mehr). Ich meine damit, dass ein Physiker oder Biologe einfach mal verdammt gute Statistiken und Untersuchungsobjekte hat.

Alle 5 Milliarden Steine die man vom schiefen Turm von Pisa fallen laeszt, haben die gleiche Bahn nach der sich physikalische Naturgesetze leicht finden lassen. Bei Zellen ist das schon schwerer, aber auch da verhaelt sich im Mittel alles gleich und man kann im Allgemeinen genugend viele Zellen zuechten um die biologischen Naturgesetze zu finden. In beiden Faellen mag das im Speziellen nicht gegeben sein — ein Styroporblock angemalt wie ein Stein, oder eine aussterbende Art die nicht mehr genuegend Tiere hat fuer eine gute Statistik, fallen mir da spontan ein.

Und bei Menschen gibt es das auch aber im Allgemeinen laeuft man ganz schnell in das Gebiet wo die Statistik nicht mehr viel bringt. Die Gesetze stimmen zwar noch, aber die Varianz innerhalb der Menschen wird zu grosz, als das man die Erkenntnisse fallspezifisch anwenden kønnte. Manipulation ganzer Bevølkerungen geht natuerlich; da gleichen sich Varianzen gut aus.
Beispiele die mir einfallen sind Antidepressiva die bei einem wirken und bei dem anderen nicht, im Mittel aber gute Ergebnisse zeigen, oder andersherum bspw. Interventionen in der Schule die oft gut fuer die Lernerfolge einzelner Schuelerinnnen und Schueler ist, aber die im Groszen keine nennenswerten Verbesserungen bringen.

Im Wesentlichen hat Isaac Asimov also sicherlich Recht mit dem was er Hari Seldon tun laeszt, aber im Speziellen macht er es sich viel zu einfach (wobei gesagt werden sollte, dass er natuerlich nie auf Details eingeht).

… denn Barnards Loop ist mittlerweile auf meinem Schirm zu sehen (ganz schwach):

Die Schleife selber ist fuer normale Verhaeltnisse ein ganzes Stueckchen weg von zu Hause, aber wenn man am anderen Ende der Galaxis war, dann veraendern sich die Relationen.

Es sind noch ca. 2000 Lichtjahre bis nach Hause … ja, ich sage das jetzt, denn es fuehlt sich so an … noch ca. 50 Spruenge. Und dann? Dann kaufe ich mir erstmal ’ne Anaconda. Ich habe zwar noch keinen Namen fuer sie, aber die rueste ich aus fuer meine naechste grosze Expedition. Was das werden soll weisz ich noch nicht so genau.

Ein bisschen traurig macht es mich schon, meine treue Kassandra zurueck zu lassen auch wenn ich sie nicht fuer immer einmotte. Aber ’ne Anaconda kann man derart ausruesten und modifizieren, dass sich die Sprungreichweite nochmals erhøht; von ca. 50+ Lichtjahren auf ueber 70 Lichtjahre. Hørt sich nicht so dolle an, aber bei den Distanzen in der Galaxis sind das signifikant weniger Spruenge von A nach B, wenn B ganz weit weg ist.

Naechster Stop: zu Hause.

OK, keine weiteren Ablenkungen mehr auf meinem Weg … … … ach ich sag das jetzt einfach mal: nach Hause :) . Aber ich schaute mal zurueck auf die von mir in den letzten Monaten durchquerte Galaxis. Eher durch Zufall war dieser Nebel genau mittig im Bild:

Und da war es wieder … dieses Gefuehl, dass die Bubble … „zu Hause“ … zwar auch schøn ist, aber dass ich hier drauszen hingehøre :)

Als ich dieses Spiel im Spielwarenhandel sah, fing ich an zu lachen:

Mehr schreibe ich dazu mal nicht.

Noch eine Ammoniakwelt, Jippie!

Die Frage ist natuerlich, wie diese braeunliche Farbe zustande kommt?

Fluessiges Ammoniak selber ist farblos, sollte aber aufgrund der starken Lichtbrechung blau erscheinen. Wie beim Wasser. Das kann also nicht die Antwort sein.

Ammoniak ist aber ein gutes Løsungsmittel fuer Alkalimetalle. Stark verduennte Ammoniak-Alkalimetallløsungen sollten eine intensive blaue Farbe haben. Nicht verduennte Løsungen hingegen nehmen diese typische braune Farbe an, in welcher sich der Planet unter mir kleidet. Ich konnte in dem antiken Informationsnetz eine tolle Demonstration dieser beiden Effekte finden.

Somit waere das auch geklaert :)

… -strukturell, -systematisch, -Arbeit, -Leistungsprinzip und ganz wichtig (denn es war Wort des Jahres 2016): -faktisch (aber darauf komme ich spaeter zurueck).

Neulich wurde mir vom kleinen Mann der Artikel „Was nach der Leistungsgesellschaft kommt“ (Achtung: Link geht zum ehemaligen Nachrichtenmagazin) ein Artikel zugespielt, mit dem Hinweis, dass das mglw. was fuer meinen Weblog waere.

Und Recht hat er! Der Artikel ist erstaunlich gut und fasst mindestens zwei der hier ueber die Jahre ausgebreiteten Ideen verstehbar zusammen. Natuerlich wird dabei verkuerzt und das ist in anderen Zusammenhaengen geschildert als ich das tat. Aber der grosze Vorteil ist besagte Zusammenfasung an sich, denn wenn ich was schreibe, dann ist das ja, weil sich bei mir die „Gedankengebaeude“ gerade erst aufbauen. Und Letzteres ist sicherlich oft genug konfus. Und wer will, kann ja nach dem Lesen des Artikels woanders im Detail weiterlesen.

Wieauchimmer, besagter Artikel geht auf zwei Sachen ein, die mir sehr am Herzen liegen und verknuepft diese explizit. Bei mir war die Verknuepfung immer nur implizit; ich habe das nie bin mir unsicher ob ich das jemals direkt angesprochen habe.

Die erste Idee ist die, dass es keine 137-prozentige ganz wahre und endgueltige Wahrheit gibt.

Das ist die unzulaengliche, gefaehrliche, und zum missverstehen einladende, Verkuerzung all dessen was hinter „POST“-wasauchimmer steckt.

Im Artikel ist das anhand der (psychologischen) Entwicklungsstufen dargestellt. (Die starten uebrigens bei Niveau 3, weil die Stufen davor Babys und Kleinkinder beschreiben und im Zusammenhang nicht von Interesse sind.)

Dies kam mir sofort bekannt vor. Mir begegnete das vor ca. 2 Jahren in ungefaehr der gleichen Form, aber weniger direkt im Zusammenhang mit meiner psychischen Entwicklung. Vielmehr stand es im Zusammenhang mit meinem lebenslangen Versuch das Universum und meinem Platz darin zu verstehen. Dies ist natuerlich mehr oder weniger direkt verknuepft mit meiner psychologischen Entwicklung. Denn besagter Versuch brachte mich zur Physik, hatte was zu tun mit dem Eingehen einer Ehe und fuehrte in neuerer Zeit dazu, dass ich das Ideengebaeude des Post-wasauchimmer versuche mir zu eigen zu machen.

In kurz wuerde ich die Stufen so beschreiben (in Klammern die Stufe(n) aus der Tabelle im Artikel).
(E3, E4, E5) Schule fuer mich: kuemmert mich nicht was die anderen machen, Naturwissenschaften sind die Wahrheit, ich zieh mein Ding durch und am Ende werden schon alle sehen, was sie davon haben.
Das hatte natuerlich viel damit zu tun, dass E4 („Gemeinschaftsbestimmte Stufe“ im Artikel) fuer mich als „komischer Kauz/Nerd/Dweeb/Geek“ nur eingeschraenkt funktionierte; sowohl in der Schule, als auch in so ziemlich jedem anderen sozialen Umfeld (inkl. Familie).

Im groszen Zusammenhang ist das die „Traditions“-Stufe. Fuer die Menschheit hat das jahrtausendelang extrem gut funktioniert. Auf dem individuellen Niveau versagt diese Stufe jedoch oft genug.

Erst mit der industriellen Revolution kam die naechste Stufe auf den Plan — das „System (oder Struktur)“-Niveau.
Die rasante Entwicklung der Naturwissenschaften und Technik um 1700 herum, erlaubten ein høheres System zu erkennen als das Prinzip des „das-war-schon-immer-so“. Und genau dies erlaubte die Erschaffung all des magischen Reichtums, den wir heutzutage als gegeben erachten — Strom aus der Steckdose, oder dass im wesentlichen 5 von 5 Babies erwachsen werden und nicht nur eins.

Fuer mich persønlich war das mein Studium (E5, E6). Besagte „Gemeinschaftsbestimmte Stufe“ hat nicht funktioniert, aber ich konnte schon zu meiner Schulzeit erkennen, dass Physik ja wohl mal voll immer Recht hat.

Das erklaert auch mein groszes Interesse fuer die Sozialwissenschaften. Das muss da doch ein System hinter all dem Chaos geben! Gibt es auch, aber es ist laengst nicht so einfach wie in den Naturwissenschaften. [Abschweifung ausgelagert.]
Fuer mich persønlich kam das Problem aus der Physik selbst und aus allem um mich herum.
Newton ist nicht richtig. Warum benutzen wir dann aber nicht die Einsteingleichungen um Bruecken zu berechnen? Apropos Einstein, warum haben wir bis heute keine Erklaerung des Universums, die Quantenphysik und Gravitation vereinigt? Dann kann doch keine der beiden richtig sein!???? Aber wieso beschreiben die dann die Beobachtungen so gut?

Und bereits vor dem Studium, in einem ganz anderen Zusammenhang, kam ich zum ersten Mal mit etwas in Kontakt, was post-strukturellen Ideen aehnelt. Im Nachbardorf wurde eine Frau krebskrank. In dieser hoffnungslosen Situation wendete sie sich der Kirche zu. Die „Schwere“ dieses Schrittes ist dadurch unterstrichen, dass dies auf dem Gebiet der ehemaligen DDR geschah (wenn auch nach der Wende).
Als junger Mensch damals, fragte ich mich was diese Irrationalitaet soll, denn das macht sie doch auch nicht gesund. Aber dann meinte meine Mutter, dass es schon OK ist, wenn es dieser Frau persønlich hilft … „Seelenfrieden finden“ kønnte man sagen. Und selbst relativ hartgesottene Naturwissenschaftler kønnen an dem Argument eigentlich nichts aussetzen.

Wait what?! Wie kønnen Naturwissenschaftler ein Argument akzeptieren, welches nicht auf Fakten beruht und den Glauben an etwas dessen (Nicht)Existenz nicht bewiesen werden kann rechtfertigt?
Diese Frage stellte ich mir damals nicht, aber dieser Vorfall war doch insofern wichtig fuer mich, als dass ich das erste Mal „fuehlte“, dass „mein“ System vielleicht doch nicht immer und ueberall 100 Prozent gueltig ist.

So zurueck zum Studium, bzw. was da passierte … oder vielmehr nicht passierte.

Persønliche Beziehungen, politische und soziale Entwicklungen … irgendwie schien alles den Bach runter zu gehen. Also versuchte ich es nochmal irgendwie mit der „Gemeinschaftsbestimmte(n) Stufe“, wenn auch nicht direkt so wie ich es „gelernt“ hatte. „Denn“, so dachte ich, „da muss doch irgendwas dran sein, wenn das so viele Jahrtausende funktioniert hat“. Eine unzulaengliche Verkuerzung waere, dass ich mich verheiratete.

Das Resultat dieses Versuchs ist bekannt. Die politische und soziale Situation wurde auch nicht besser. Letzteres ist insb. dadurch gekennzeichnet, dass all die Gruende warum ich aus Dtschl. weg ging sich verschlimmert haben. [Abschwifung ausgelagert.]
Aber auch wenn das dazu gehørt, so verzettel mich hier gerade … genau: System-Stufe … bzw. das Versagen derselben … fuer mich persønlich, auf privater und auf professioneller Ebene … oder nein! Subtil anders: das supergute Funktionieren (verheiratete Menschen leben statistisch gesehen laenger, die Erde bewegt sich um die Sonne) aber die mehr und mehr offensichtliche Tatsache, dass das nicht alles sein kann.

Whoa! Die letzte Erkenntnis ist im Nachhinein gesehen voll krass verstørend gewesen! Denn die kam nicht pløtzlich und total logisch dargelegt. Vielmehr hat sich das von der Seite an mich heran geschlichen, ist langsam ueber mich gekrabbelt, hat mich verschlungen und ich fand keinen Weg da raus … konnte noch nicht mal beschreiben was das eigentlich ist! … Warum Sachen nicht so funktionieren wie sie „sollten“ … Warum Leute Auto fahren und Plastebeutel benutzen oder warum ein cooles Studium in einen langweiligen Verwaltungsjob fuehrte … usw. usf.

Dies ist auch eine Art „Stufe“, bzw. mehr so ein „Mittelding“. Die wird aber nicht in der Tabelle im Artikel erwaehnt. Viele schlaue Personen erfahren diese (teilweise/oft trostlose) Mittelphase und bei vielen fuehrt dies zu mehr oder minder starken psychischen Schwierigkeiten.

Das war sicherlich auch ein wichtiger Grund, dass ich die (leichte) Depression 2011 bekam, welche sich dann im Zusammenhang mit dem Zerfleddern meiner Ehe zur schweren Depression 2013/14 entwickelte.

Das ist super persønlich, aber auch extrem wichtig, denn die Behandlung derselben erlaubte mir einen Schritt weiter zu gehen.
Die persønliche Erfahrung, dass Gefuehle irrationales Verhalten zur Folge haben und trotzdem ein total wichtiger Teil dessen sind was mich, Søren, ausmacht, war fuer mich ein „Augenøffner“. Pløtzlich wurde die weiter oben beschriebene Sache mit den Naturwissenschaftlern und der Kirche erklaerbar.

Im Artikel steht hier (E7, E8) und „Relativierende Stufe“. Letzters hørt sich furchtbar an. Klingt das doch so, als ob man genau das sagt, was den Postmodernisten immer wieder vorgeworfen wird: dass die „Haltegriffe des Lebens“ weggenommen werden. [Abschweifung ausgelagert.]

Zum Ende des Artikels steht dann gluecklicherweise was mit „Relativierung“ eigentlich gemeint ist:

[…] in hochkomplexen und auch widersprüchlichen Welten zu agieren. Menschen, die multiperspektivisch denken, sich selbst in hohem Maße hinterfragen und die Sichtweisen und Bedürfnisse unterschiedlichster Gruppen berücksichtigen.

So, und deswegen wuerde ich mich gerne in dieser Stufe einordnen, so wie alle anderen Menschen das bestimmt auch gerne machen wuerde. Mir meiner Unzulaenglichkeiten bewusst seiend, versuche ich es nicht zu tun.

Aber dieses Zitat unterstreicht genau, weswegen die „Wort des Jahres“-Jury nicht wirklich begriffen hat, worum es bei post-(in diesem Falle)-faktisch eigentlich geht. Achtung bei dieser Aussage lege ich zugrunde was bei wikipedia steht:

[„postfaktisch“] Kunstwort, das darauf verweist, dass es zunehmend um Emotionen anstelle von Fakten geht und ein Teil der Bevölkerung bereit ist, auf den Anspruch auf Wahrheit zu verzichten, Tatsachen zu ignorieren und offensichtliche Lügen zu akzeptieren.

Das mag zwar alles stimmen, hat aber nichts mit den Ideen des Postmodernismus, oder -strukuralismus etc. zu tun! Aber sowas wie „Luegensystem“ wollte die Presse bestimmt nicht benutzen um diesen Zeitraum herum, haette es doch keine so schøne (sprachliche) Abgrenzung zu den „Gegnern“ gehabt … boah … „Stammeskonflikte“! (Oder in den hier dargelegten Kategorien bleibend: Traditionsstufe … auch wenn mindestens eine der involvierten Parteien glaubt, sie bewege sich immer und ueberall auf der Systemstufe … welche das ist? Mhmm … die die mit „Ja“ antwortet, wenn man sie danach fragt.)

Soweit dazu. Ich fuehrte das etwas weiter aus, weil das fuer mich persønlich so wichtig ist/war und weil ich das so direkt hier noch nie zu stehen hatte.

Dies alles wird dann im Artikel mit der Idee verknuepft, dass wir eine anders strukturierte Gesellschaft brauchen um die Herausforderungen der kommenden Roboter und kuenstlichen „Intelligenz“ zu ueberstehen, OHNE dass das Blut (schon wieder) die Straszen herunter laeuft.

Im Artikel steht dazu:

Das Leistungsideal, wie wir es kennen, dürfte an Reiz verlieren.

Dem stimme ich natuerlich zu. Unter der Annahme, das mit dem „wie wir es kennen“ gemeint ist, dass nur malochen als Leistung anerkannt wird. Ich schreibe das nur meist direkter und provokanter.

Ich wagte mich dann auch in die Kommentarsektion und las die ersten 7 Kommentare (bevor ich mich angeekelt abwandte; von den Ideen angeekelt, nicht den Kommentatoren, das hatte also nix mit „Standesduenkel“ oder so zu tun). Und da wird genau DAS auch nicht verstanden. Da ist die leider so typische „wer nicht arbeitet soll auch nicht essen!“ Meinung sofort vertreten, natuerlich ohne, dass die Leute erkennen, dass sie sich damit auf der „das-war-schon-immer-so“-Stufe bewegen. [Abschweifung ausgelagert.]

… … … Uh Oh … es schreibt sich einfach weiter, von ganz alleine, wird dabei aber nicht notwendigerweise klarer. Deswegen zwinge ich mich jetzt aufzuhøren ohne nochmal alles zu lesen, denn ansonsten schreibe ich nur noch mehr. Und weil’s so lang und wichtig ist, lasse ich das mal ungewøhnlich lange stehen, bevor der naechste Artikel kommt.

Zu den ausgelagerten Abschweifungen: ueber mehrere Tage hatte ich immer mehr Ideen und Beispiele zu einzelnen Punkten. Dadurch wurde der Artikel immer laenger, aber nicht unbedingt verstaendlicher. Deswegen entschied ich mich die raus zu nehmen und kurze eigenstaendige Beitraege draus zu machen.

Neulich leuchtete mich diese, flauschige, rosa „Wolke“ an:

Die lag zwar auch ein klein wenig abseits des Weges, aber das kuemmerte mich nicht weiter. Es sind ja nur nach ca. 300 Spruenge bis ich die „Bubble“ erreiche.

Und hier war die „Wolke“ nur noch zwei Spruenge entfernt:

Sieht immer noch flauschig aus :) .

Da solche Nebel schon ziemlich grosz sind, war es nicht weiter schwer ein System mit einem Kørper (zum Beispiel ein Mond) zu finden, auf dem ich landen konnte.

Ja, so’n Nachthimmel sieht schon deutlich anders aus, wenn der Raum um einen rundrum gefuellt ist mit Zeug das Licht aussendet.

Oder Moment … das ist gar kein Nachthimmel, das ist der Taghimmel. Nur der Stern is tso weit weg. Naemlich da hinten … ganz klein … das schwache rotes Puenktchen.

So schøn es auch ist, ich musste dann doch auch wieder los:

Weil ich kann, legte ich einen Senkrechtstart hin. Notwendig ist das aber nicht :P

Nachdem ich die Risse in meinem Cockpit entdeckte, wollte ich eigentlich schnurstracks dahin wo das repariert werden kann. Aber dann entdeckte ich dies …

… und erinnerte mich, warum ich die vielen Stunden der Monotonie auf mich nehme.

Die Nebel liegen zwar etwas abseits des Weges, aber schon noch ungefaehr in der richtigen Richtung auf dem Weg zur „Bubble“.

Die zwei Nebel auf der linken Seite besuchte ich. Der Rot-Gelbe ist naeher dran, aber den dokumentierte ich nicht weiter. Als ich dann in dem blauen Nebel war, konnte ich dieses schøne Bild machen:

Hach … Anblicke wie diese zwei hier gezeigten, sind all das Immergleiche was Raumflug allermeistens ausmacht, wert.

Der gelb-rote Fleck im blauen Schleier ist uebrigens der Nebel den ich nicht weiter dokumentierte.

Ich find’s immer schade, wenn auf Comics herabgesehen wird. Ob nun in gedruckter Form oder als Animations- bzw. Realfilm. Sog. „Intellektuelle“ (bzw. Leute die sich dafuer halten) tun das gerne.

Wieauchimmer, Gary Larson stellte ich bereits vor 10 Jahren an anderer Stelle vor. Einer seiner Cartoons leitet auch meine 2. Doktorarbeit ein. Ich erwaehne das hier von wegen „intellektuell“ und so ;) .

Aber darum geht es heute nicht. Heute geht es um den Thagomizer. So benannt nach dem kuerzlich verstorbenen Thag Simmons.

Und nun lest mal in dem verlinkten Artikel wie der Fachbegriff entstand und dann allgemein anerkannt wurde … tihihihi.

Darauf gestoszen bin ich uebrigens aufgrund des „Sonic hedgehog„-gens. Womit dann auch die Andere, von mir so geliebte Sache, involviert waere, auf die „Intellektuelle“ gern herab sehen.

Aber genug fuer heute.