Eigentlich wollte ich heute den Full Spectrum Scanner vorstellen. Aber der Reihe nach.

Beim letzten Mal stellte ich das neue Kartographierungswerkzeug vor. Hier schaue ich mir ELW #31 durch dessen Optik an:

Und dann stolperte ich ueber diese drei tanzenden Schwestern …

… und diese sind ein ein perfektes Beispiel um ein weiteres neues Merkmal vorzustellen: das Orrery.

Bei diesem handelt es sich nur um ein Softwareupdate. Ich musste dafuer also nicht an Schiffskomponenten rumschrauben wie bei den zwei Anderen.
Aus den Daten der Orbits der Himmelskørper kann mein Schiffscomputer jetzt deren Bahnen zueinander berechnen … und viel toller, auch darstellen. Meist handelt es sich um die bekannen Kreisbahnen (mehr oder weniger) um einen Hauptstern. Das wird schnell langweilig. Aber in einer Konfiguration wie bei den obigen drei Schwestern wird die ganze Himmelsmechanik sehr interessant:

Cool wa!

Der Hauptstern A ist in einem binaeren Verhaeltnis zu Stern B. Beide „kreisen“ um ein gemeinsames Baryzentrum. Deshalb sind fuer beide (!) Sterne Bahnen eingezeichnet.
Der Schwerpunkt dieses Doppelsystems befindet sich wiederum in einer binaeren Konfiguration mit Stern C. Daraus resultiert die scheinbar nicht assozierte Bahn in der Mitte des Bildes. Diese veranschaulicht, wie sich das Baryzentrum des inneren binaeren Systems in Bezug zum aeuszeren binaren System bewegt.
Ich sagte ja: Cool wa!

Ach ja, der blaue Pfeil zeigt auf mich.

Diese beiden Entdeckungen kann man uebrigens hier finden:

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.

Via Fernuebertragung wurde mir mitgeteilt, wie ich einige meiner Schiffskomponenten auf den neuesten Stand der Technik bringen kann. Dies geschah zwar schon bevor ich Beagle Point erreichte, aber bisher berichtete ich nicht darueber, denn ich wollte mich erst mit den neuen Funktionen vertraut machen. Alles in allem handelt es sich um drei Neuerungen von denen ich heute das Kartographierungswerkzeug vorstellen werde.

Eine schiffsinterne Komponente, die Langstreckenreisende ueblicherweise eingebaut haben, konnte derart modifiziert werden, dass diese Sonden synthetisieren kann. Diese Sonden kønnen dann auf einen Planeten geschossen werden. So wie ich dies bspw. hier bei ELW #30 tue:

Was da den gelben Streifen hinterlaeszt ist besagte Sonde.

In groszer Høhe ueber dem Planeten senden die Sonden ein Signal aus, welches dann die Oberflaeche in einem gewissen Bereich unter ihnen kartographiert. Dabei wird nicht nur die Toplogie sondern auch andere interessante Dinge (bspw. biologische oder geologische Signale) aufgedeckt.
Abhaengig von der Grøsze des Planeten braucht man unterschiedlich viele Sonden fuer eine vollstaendige Erfassung der Oberflaeche.

Universal Cartographics ist natuerlich brennend an den Daten interessiert und bezahlt fuer jeden kartographierten Planeten.

Da dieser Prozess aber ein wenig Zeit kostet, habe ich mich entschlossen, nur ELW’s und Ammoniakwelten zu kartographieren.

Durch die Optik des Sondenabschussprogramms sieht eine Ammoniakwelt, in diesem Fall #32, so aus (ohne abgeschossene Sonde):

Beim naechsten Mal stelle ich dann die naechste Neuerung vor.

Ach ja. Zur Zeit befinde ich mich hier:

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.

Hier und hier und noch viel øfter in meinen Gedanken und Gespraechen habe ich Platon hingestellt als Verfechter von Diktaturen. Dies auch, weil ich nie seine originalen Schriften las, sondern dies alles nur mittelbar nachvollzog durch Artikel wie bspw. diesen hier.

Mir scheint, dass ich damit aber in die Falle der multiplikativen Fehlerzunahme gefallen bin, vor der ich ausdruecklich hier und hier warne.

Gleucklicherweise lese ich mich (noch immer) durch sam[]zdat und in seinem Artikel „Notes on Values“ fand ich das Folgende (welches hier vøllig aus dem Zusammenhang gerissen ist):

For a whole host of reasons scattered throughout other dialogues, it’s clear that Plato doesn’t buy this at all.

Bzw.:

Nobody reads the Timaeus anymore, which is a shame because it takes place the next day. Socrates brings up the Republic’s city, other things happen, one of those things is Atlantis, and Socrates all but outright states that the Republic’s city will fall to pieces.

Politeia (besser bekannt als das latinisierte Res Publica) und Timaeus sind verschiedene Dialoge in denen Platon Staatsformen diskutiert. So viel weisz ich … … … glaube ich zu wissen, auf Leute vertrauend die schlauer sind als ich.

Politeia ist vermutlich das bekannteste Werk Platons und wenn ueberhaupt, dann haben die Leute nur davon gehørt und gehen von dem aus, was ich hier zu korrigieren versuche.
Wie immer umfasst „die Leute“ explizit auch mich.

Mist :(

Im uebrigen kønnte es sein, dass ich meine Meinung bzgl. Nietzsche (ausgerechnet!) auch revidieren muss … aber da muss ich erstmal ueber ein bisschen mehr Informationen stolpern.

Ich bin im Beagle Point system und auf dem selben Planeten gelandet wie damals (auch wenn ich das damals nicht zeigte):

Arg mitgenommen sieht sie aus, meine treue Kassiopeia. Aber es sind ja nur Lackschaeden.

Dadurch, dass ich beim Outer Arm Vacuus komplett zurueck fliegen musste und es auch beim Perseus Arm dann nicht direkt geradeaus weiter ging, ist vom Weg her bereits signifikant mehr als die Haelfte vorbei. Aber spirituell und im emotionalen Sinne ist Beagle Point doch die Mitte. Alles ab hier fuehlt sich an wie in Richtung nach Hause fliegen.

Um den Fortschritt so richtig wuerdigen zu kønnen, muss man die heutige Karte mit der vom Start der Reise vergleichen … es fuehlte sich damals so weit und lang an … 9 Monate dachte ich brauche ich bis hier. Aber nun ist deutlich weniger Zeit vergangen :) .

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.

… aber der Reihe nach.

Trotz zahlreicher ELW’s … so wie hier #29 …

… ist es es doch immer wieder das Gleiche. Das erwaehnte ich bereits øfter. Und neulich verliesz mich (mal wieder) meine Konzentration und ich sprang vor einem Stern heraus und steuerte nicht sofort drumherum sondern hielt mit voller Geschwindigkeit drauf zu. Als ich meinen Fehler bemerkte versuchte ich natuerlich die ueblichen Ausweichmanøver. Fusz vom Gaspedal (oder vielmehr den Steuerhebel sofort auf null gestellt) und dann verzweifeltes Herumziehen von Kassiopeia in der Hoffnung doch noch auszuweichen.

Aber genuetzt hat das alles nichts. Ich kam dem Stern zu nahe. Die Notfallmechanismen sprangen ein und rissen mich aus dem Supercruisemodus (besser bekannt als Hyperraum). Mist verdammter.

Nach dem Schreck und einer Kontrolle wie viel Schaden die Systeme gelitten haben schaute ich mich aber mal um und sah dies:

Und das war dann doch echt schøn!

All dies passierte zwar nicht in, aber sehr nahe dem System in dem die obige ELW gefunden werden kann. Deswegen zierte ich den zugehørigen blauen Punkt in der Karte unten mit einem Stern.

Ansonsten waren da noch Ammoniakwelt #31:

Wie man auf der Karte sieht, habe ich Beagle Point bald erreicht.

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.

… werden Neutrinos regelmaeszig detektiert … tihihihi … was fuer ein Quatsch! Neutrinos wechselwirken doch gar nicht of genug um … WAIT! WHAT? … … „Neutrino tomography of Earth“ … … o.O … … … !!!

… sieht man hier:

Drei wunderschøne Schwestern in einem engumschlungenem Tanz.

Das ist immer so toll, wenn man, nichts Auszergewøhnliches erwartend, in eine System springt und dann mit einem solchen Anblick belohnt wird. Belohnt fuer das Aushalten der tausenden, immer gleichen und ummer wiederkehrenden, (Nicht) Erlebnisse die mit der Ausuebung dieses Metiers folgt.

Und deswegen gibt es heute weder eine Karte noch weitere Eintraege fuer Statistik.

… flog ich nach laengerer Zeit mal wieder eine Wasserwelt mit Ringen an:

Immer noch schøn anzusehen :)

Ansonsten gibt’s nur das was ich immer berichte. So ist’s nun mal, das Leben eines Reisenden zwischen den Sternen. ELW #27 …

… Ammoniakwelt #30 …

… und ELW #28.

Mich duenkt, dass die ich hier in einer Region bin, mit einem ausgeglicheneren Verhaeltnis von erdaehnlichen zu Ammoniakwelten. Verglichen mit dem Outer Arm Vacuus.

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.

In dem selben Slatestarcodexartikel aus dem ich bereits hier und hier zitierte steht auch das folgende Zitat:

The existence of so many authors has produced a host of readers, and continued reading generates every nervous complaint; perhaps of all the causes that have harmed women’s health, the principal one has been the infinite multiplication of novels in the last hundred years … a girl who at ten reads instead of running will, at twenty, be a woman with the vapors and not a good nurse.

In dem Artikel steht das im Zusammenhang damit, wie sich unsere Anschauung der Krankheiten des Geistes entwickelt hat (also im Zusammenhang mit dem was ich im Ersten verlinkten Beitrag meinerseits anspreche).

Ich møchte das aber in einen anderen Zusammenhang stellen.

Das Uebel welches sich (ganz) frueher in den Buechern befand ist in unserer Zeit als Kinder und Jugendliche auf die Fernseher uebertragen worde. Wie oft haben wir „lies doch mal ’n Buch“ gehørt?
Heutzutage befindet es sich in den Computerspielen, Taschencomputern, youtube und so Kram mit dem die jungen Menschen sich eben so gerne beschaeftigen. Wie oft hørt der junge Mann der bei mir wohnt, dass er doch mal ’n Buch lesen soll?

Oder ist es nur das Uebel des Unbekannten, mit dem man nicht selber aufgewachsen ist?

Meiner Meinung nach ist es ziemlich eindeutig Letzteres. Aber mir persønlich faellt es oft schwer, mich daran zu erinnern. Oder erst dann, wenn besagter junger Mann schon von mir genervt wurde und die Stimmung im Keller ist.

Andererseits ist’s auch nicht von der Hand zu weisen, dass die jungen Gehirne sich noch entwickeln. Und youtube verursacht im Minutentakt kurze Dopaminzufuhren, durch das immer Neue. Bei TV-Serien oder Buechern ist das mitnichten so. Da muss man sich auch mal durch die 2. Staffel der Next Generation quaelen (die eigentllich gar nicht so schlecht ist, wie man das in Erinnerung hat). Das sich entwickelnde Gehirn gewøhnt sich bei Letzteren Dingen also nicht daran, dass immer was Neues und Spannendes gleich „um die Ecke kommt“. Vielmehr lernt es, dass es auch mal durchhalten muss, bevor es die Belohnung (Dopamin) gibt.
Letzteres ist natuerlich insbesondere von Vorteil wenn man studiert. Denn da gibt es die Belohnung erst ganz am Ende … wenn ueberhaupt … ACHTUNG: das war eine VØLLIG vereinfachte Darstellung, der ich so im Detail absolut nicht zustimmen wuerde, deren gesamtheitliche Aussage ich aber teile … weswegen ich das hier ja auch schrieb.

Andererseits … ich war frueher voll die Fernseheule und heute gucke ich gar kein TV mehr.

Grosz werden sie also alle … aber  … aber … ich weisz doch so viel besser wie die Welt funktioniert … Ich! … der ich nicht mal ’n Taschencomputer so benutze wie die benutzt werden sollen? … Post … Post … Post … Es gibt keine 123 prozentige ganz wahre Wahrheit.

.oO(Ich hør mal besser auf zu schreiben)

… bin ich auf meiner Reise, entlang am Rande der Galaxis. Im Gegensatz zu den vorherigen Abschnitten scheint die Dichte der Ammoniak- und erdaehnlichen Welten hier geringer zu sein. Aber wahrscheinlich ist’s nur Zufall.

Jedenfalls war nicht viel los fuer viele viele Spruenge … was in diesem Eintrag natuerlich nicht rueber kommt. Also fuer’s Archiv: Ammoniakwelt #27:…

Die hat ’n Mond, cool wa! … Oder war sie der Mond? … Ach verdammt, ich erinnere mich nicht mehr und in meinen Unterlage finde ich keine weiteren Informationen. Auszerdem ist dies die wohl einzige Welt von Interesse, wo ich mir nicht aufschrieb, in welchem System die sich befindet. Ich kann also nicht mal bei Universal Cartographics nachschlagen :(  … und deshalb taucht diese Welt auch NICHT auf der Karte ganz am Ende auf.

Naja, sei’s drum. Hier ist Ammoniakwelt #28:

Fuer ein bisschen Abwechslung sorgt ELW #26.

Meiner Meinung nach ist das Coole an dem Bild die sehr geringe Anzahl von sichtbaren Sternen. ich frage mich, was fuer Geschichten in den Zivilisationen erzaehlt werden, die sich unter einem solch dunklen Himmel entwickeln.
Ach ja, meine Kassiopeia brennt auf dem Bild nicht. Das sind die Steuerungsduesen.

Und als Letztes dann noch Ammoniakwelt #29, wie ich links an ihr vorbei fliege:

Und vielleicht veranschaulicht ja ein Blick auf die Karte, und Vergleiche mit aelteren Eintraegen, dass in dem Teil der Galaxis wirklich nicht viel los ist.

Quelle, Lizenz: unbekannt. Die galaktische (Hintergrund) Karte wurde angefertigt von CMDR Finwen und CMDR Corbin Moran, kuenstlerische Beschriftung der Regionen und Platzierung der Koordinatengitter durch CMDR Corbin Moran mit Namen vom Galactic Mapping Project. Punkte von Interesse und die ungefaehre Route meiner Expedition wurden von mir hinzu gefuegt. Ebenso ist die hier zu sehene Karte aus technischen Gruenden von mir verkleinert worden. Das Original (ohne meine Hinzufuegungen und in korrekter Grøsze) kann unter dem angegebenen Quellen-Link gefunden werden.