55 Stunden, 54 Minuten und 53 Sekunden nach Missionsbeginn, explodierte Sauerstofftank Nr. 2 des Apollo 13 Service Moduls „Odyssey“ am Morgen des 14. April 1970.

Sehr kompetente Menschen am Boden und im Raumschiff sorgten, zusammen mit einer gehørigen Portion Glueck, dafuer, dass Commander Jim Lovell, Command Module Pilot Jack Swigert und Lunar Module Pilot Fred Haise lebend wieder auf der Erde ankamen.

Die Geschichte rund ums Apollo-Programm ist technisch, gesellschaftlich, kulturell und nicht zuletzt politisch extrem interessant.

Die Details der Ablaeufe auf dem Boden und im Raumschiff nach der Explosion ebenso. Aber die geneigte Leserin oder der geneigte Leser møgen sich damit im Selbststudium beschaeftigen.

Ich møchte heute nur auf eine Kuriositaet im Zusammenhang mit diesem „erfolgreichen Misserfolg“ eingehen.

Wie bekannt sein duerfte, verwendeten die drei Astronauten das Lunar Landemodul „Aquarius“ als Rettungboot.

Ebenso wurde der Antrieb dieses Modul gebraucht, um das gesamte Raumschiff auf eine Bahn zur Erde zurueck zu bringen. Eigentlich ist dafuer der Antrieb des Service Moduls vorgesehen. Es war aber nicht møglich in Erfahrung zu bringen, ob dieser durch die Explosion beschaedigt wurde und deswegen wurde aus Sicherheitsgruenden davon abgesehen.

Man kønnt also sagen, dass das Landemodul das Service Module abgeschleppt hat.

Diesen Abschleppdienst stellte der Hersteller des Landemoduls (Grumman Aerospace Corporation), den Herstellern des Service Moduls (North American Rockwell, Pratt and Whitney, Beech Aircraft und zahlreiche Unterlieferanten) in Rechnung:

Apollo 13 invoice

Quelle, Photo Credit: LIFE Magazine/Bill Eppridge

Bei einem Dollar Abschleppkosten pro Meile, kommt bei einem Flug zum Mond schon ein ordentlicher Betrag zusammen.

Der dritte, nicht vorangemeldete Gast im Landemodul (Jack Swigert), musste natuerlich auch fuer die Unterbringung bezahlen.

Ueber die Kosten zur Geheimhaltug der Rechnung laeszt sich streiten.

Die Rechnung wurde im uebrigen NICHT bezahlt. North American Rockwell argumentierte hingegen, dass die Grumman Aerospace Corporation eigentlich ihnen Geld schuldet, denn bei vorhergehenden Apollomissionen wurde das Landemodul bis zum Mond (und wenn zutreffend auch zurueck) transportiert, OHNE, dass dies extra in Rechnung gestellt wurde.

Ich hoffe, dass ich es erleben werde, dass die Menschen wieder zum Mond reisen!

Jetzt da wir wissen wo die herkommen …

TrollLabs

… kønnen wir das ja dicht machen und uns dann endlich mal ordentlich im Internet unterhalten.

Tønsberg? Tønsberg? … Wann war ich denn da und was war da los?

War bestimmt eine Dienstreise.

Thon Hotel Brygga Tønsberg

Hach so schøn das Buch drappiert ;)

Zu dem was heute folgt, hatte ich jetzt schon so lange ein „mach da mal was draus“ Kommentar in meinen „Schrieb doch mal was drueber“-Notizen stehen, das ich vergessen habe, was ich da eigentlich mal drueber schreiben wollte.
Ich erkannte aber, dass das auch halbwegs fuer sich selber steht und ich mal wieder meine gute alte „alle sind scheisze“-Keule rausholen kann dabei. Die setzt schon langsam Staub an.

Wieauchimmer, ein letztes Mal møchte ich die Studie der Otto-Brenner-Stiftung mit dem Titel „Hohle Idole – Was Bohlen, Klum und Katzenberger so erfolgreich macht“ zitieren.

Partizipation, also Mitgestaltung, bedeutet mehr, als zwischen bereits fertigen Resultaten auswählen zu dürfen.

So weit, so gut. Nicht weiter erstaunlich ist auch das naechste Zitat:

Der Modus, wie der Mensch auf seine Umwelt einwirkt, sagt viel aus über den Zustand der Gesellschaft.

Oder etwas drastischer:

Ein Demokrat gestaltet mit, der Konsument wählt aus. Der Konsument ist – laut Friedrich Nietzsche – der „letzte Mensch“, eben der „Endverbraucher“.

Der Konsument waehlt aus. Ebenso die Konsumentin.

Beispielsweise welcher Tierschutzgruppe er oder sie denn „befreunden“ møchte bei bspw. facebook oder so.

Das liegt in Kroatien und auf dem Hinweg zum Flughafen … oder war es doch der Rueckweg? … ja ich denke es war auf dem Rueckweg … kotzte jemand (nicht ich) in den Bus.

Aber hier nun die Toilette des Campingplatzes:

SAMSUNG DIGIMAX 420

Ich nehme mal an, dass ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, immer noch bei facebook, und wie sie alle heiszen, diese „sozialen Medien“, seid. Trotz Edward Snowden und so.

Mich trifft das Ganze ja, weil ich da nicht bin. Da falle ich in ein ohnehin verdaechtiges Raster.

Aber nun trifft es auch alle anderen.

Und glaubt mal ja nicht, dass das schon nicht so schlimm wird. Beim Geld verleihen hørt der Spasz naemlich auf!

Im sechsten Teil von „Why are you so angry“ beschreibt der Autor eine Situation in der U-Bahn, die unangenehm fuer die meisten Passagiere war — eine kleine Gruppe von unachtsamen, lauten Fahrgaesten.
Es erbarmte sich jemand und wies die Gruppe darauf hin. Es geschah natuerlich das, was zu erwarten war:

And the exact moment he finished talking, someone yelled, “Eat a dick, man,” and they all laughed him down and got back to celebrating.

Aber das ist es gar nicht, woruber dieser Artikel handeln soll. Es geht diesmal eigentlich hierum:

[…] after a couple minutes, the train car quieted down. […]. Everyone was self-conscious now.

Denn es gilt:

It’s one thing to blithely keep the party going without thinking how it affects others, and another when you know full well how it affects them because they just told you. Something that was ignorant is now spiteful. And spite is harder to sustain – it takes effort.

Eine Beobachtung, die auch ich mehr als einmal machte.

Und im Zusammenhang mit dem uebergeordneten Thema dieser Kategorie, all dem Scheisz, der nicht richtig ist in unserer Welt, ist es so, dass Personen, die man auf gewisse Dinge aufmerksam macht,

[…] won’t just stop noticing.

Und so kann man auch ein bisschen hoffnungsfroh sein und schreiben:

I think that’s why we’re going to win this thing.

Hieran werde ich naechstes Mal anschlieszen. Aber fuer heute soll es mit dem obligatorischen Bild genug sein.

Givenchy

Das ist eine Andere als die von neulich. Spezifischeres weisz ich aber nicht.

RegensburgUnterkunft

Das Muster auf dem Boden find ich gut :) . Und natuerlich die Heizung.

Ueber das im letzten Artikel erwaehnte Du-Vote schreibt Dietmar in „Genie und Wahlsinn„.

Dieses System ist (bisher)

Eine Wahlvorrichtung, die Deppen von vornherein ausschlösse […]

Und er fragt:

Nachteil? Wieso Nachteil?

Um die Frage auch gleich zu beantworten:

[…] wäre das nicht der größte Fortschritt seit Platos Erkenntnis, das unvermeidliche Ergebnis unkontrollierter Demokratie sei früher oder später automatisch eine Diktatur?

Und hier ist Dietmar … nun ja, eben Dietmar. Er schreibt etwas und die „Deppen“ (a.k.a. die sog. „Intellektuellen“) fuehlen sich bestaetigt.

UIUIUI! Wusste ich es doch schon immer! Schøn, dass das mal wer sagt, dass manche Leute kein Wahlrecht haben sollten. Und von Plato hab ich auch schon mal was gehørt.

Aber mit der scheinbaren Beantwortung der (Schein)Frage, wird der Finger in die eigentliche Wunde gelegt und auf die zugrundeliegende Problemstellung reagiert. Was ich ich im letzten Artikel ansprach: die Wahl via Internet wird kommen! Da kønnen wir langfristig nichts gegen tun.

Und die Kapitalisten werden versuchen das auszunutzen. Aber nicht direkt mit Betrug, sondern indem sie uns (den sog. „Intellektuellen“) Honig ums Maul schmieren. Und somit werden die „Meinungstraeger“ das so haben wollen. Egal ob das ausnahmslos jeder Buerger benutzen kann, oder nicht. Und dann wird aus einer Demokratie etwas anderes. Denn in einer Demokratie haben alle REAL (!), nicht nur auf dem Papier, eine Stimme.

Es sind also nicht die „Dummen“ das Problem. Dietmar weisz das. Sondern die Intelligenten, die voller Absicht alles kaputt machen um ihre Macht zu erhalten. Und mit ihnen die zahlreichen anderen sog. „Intellektuellen“, die es eigentlich besser wissen, die aber nur zuschauen und still halten.

So wie es schon Viktor Klemperer beobachtete und in seinen Tagebuechern schrieb (mich duenkt irgendwann zwischen 1933 und 1935).

Die Renaa Matbar gibt es nicht mehr. Das ist ein bisschen schade, gab es dort doch einen sehr leckeren Hamburger. Und auch das Fischgericht welches ich dort asz, war sehr wohlschmeckend.

Aber hier nun die Toilette:

Renaa Matbar

Jippie … ein Urinalstein :) … leider in einem Kaefig.

Renaa Matbar 2

Ein fescher Spuelknopf.