Neulich waren wir schonmal in der Gegend. Da kann ich auch gleich eine andere Toilette von dort zeigen. Nur diesmal eine mit mehr Charme :) .

Planet_Hollywood_Disneyland2

Hach … ist sie nicht schick?

Und auch die Sitztoilette hat so Einiges zu bieten :) .

Planet_Hollywood_Disneyland1

Fliesen an der Tuer … interessante Idee.

Das ist so ein „Spieleland“, wo Eltern ihre Kinder parken kønnen. Natuerlich ist es auch sehr populaer um Geburtstage dort zu feiern. Da muessen sich die Eltern nichts extra ausdenken.

Es ist sehr laut und hektisch und die Leute die dort arbeiten (muessen) tun mir voll leid.

Leo Lekeland

Lernen und Weiterbildung stehen hoch im Kurs und werden in unserer Gesellschaft als etwas Gutes und Wichtiges angesehen.
Der Meinung bin ich auch, so lange die Freude am Lernen und Entdecken dabei im Vordergrund steht und nicht die Selbstoptimierung fuer die (spaet)kapitalistische Gesellschaftsordnung. Letzteres møchte ich heute aber nicht weiter vertiefen.

Computerspiele und Gaming werden als die Antithese zum obigen Dogma angesehen und entsprechend i.A. von der bestehenden Gesellschaft verachtet, bzw. nur als „Mittel zum Geldscheffeln“ angesehen. In diese Richtung ging es ja bereits im letzten Artikel in dieser Reihe.

Heute møchte ich aber nicht so allgemein Schreiben, sondern ueber ein ganz persønliches, sehr schønes Erlebnis berichten.

Injustice: Gods Among Us“ ist eine Art von Spiel, welches ich eigentlich nicht mag und deswegen ueblicherweise auch nicht spiele.
Ich habe es nur, weil es eines der wenigen Spiele ist, in denen Helden Charaktere aus dem DC-Universum die Protagonisten sind.

So viel zur Vorgeschichte.

Ein Ziel des Spiels ist es, genug Erfahrungspunkte zu sammeln, sodass Level 100 erreicht wird.

Normalerweise ist das fuer mich ein Ansporn, mich etwas intensiver und laenger mit einem Spiel zu beschaeftigen.

Hier nun aber wollte ich dies nicht, eben weil ich solche Art Spiele nicht so richtig mag.
Hinzu kam, dass dies wirklich extrem viel Zeit beansprucht haette, die ich fuer dieses Spiel nicht benutzen wollte. Ebenso erfordert dies ein Fertigkeitsniveau, welches ich nicht habe.

Nun wollte ich aber gern die Trophae haben, die es dafuer gibt.
Und das suesze, suesze *pling*, wenn ein Trophae gewonnen wird, ist immer ein extra Ansporn.

Was also tun?

Zunaechst dachte ich: ach … ich gebe auf, dann bekomme ich diese Trophae eben nicht.

Dann aber erfuhr ich, dass man durch eine einfache Interaktion mit Gegenstaenden in der Spielumgebung, Erfahrungspunkte bekommt, wenn auch nur sehr sehr wenige.
Simple, staendige Wiederholung dieser Interaktion wuerde mich also Level 100 erreichen lassen. JIPPIE!
Dummerweise erforderte dies, dass ich einen Knopf mehrere hunderttausend Mal druecken musste. Mit der Zeitverzøgerung, die das Ausfuehren der Handlung dauert, haette dies viele viele Stunden (mehre Tage faktisch) reinster, stupider Knopfdrueckerei bedeutet.
Das wollte ich nicht machen.

Aber dann dachte ich mir: Knopf druecken? Das kann man doch Automatisieren. Das dauert dann zwar immer noch genauso lange, aber ich muss das nicht mehr selber machen.

Zunaechst wollte ich ein Ding bauen, welches mechanisch immer und immer wieder auch den Knopf drueckt.
Dies ging gruendlich in die Hose.
Aber dann dachte ich: Halt mal! Knopf druecken? Das ist doch was Elektronisches. Da kønnte ich doch ein Relais benutzen und das automatisch ausfuehren lassen.

Aber wie steuert man ein Relais?
Zum Glueck hatte ich da mal Podcasts gehørt, in dem die Mikrocontroller(plattform?) Arduino besprochen wurde.

„AHA!“ Dachte ich dann. „DAS schau ich mir mal naeher an.“
Und tatsaechlich, mit einem Arduino kann ich ein Relais steuern (und viiiiiiiieeeeeeele andere Sachen machen).

Also ging ich los und kaufte mir so einen Arduino.
Und dann setzte ich mich so einige Stunden hin und lernte neue Dinge ueber elektronische Schaltungen und wie man den bedient und programmiert.
Und JA! ENDLICH! Ich hatte etwas gefunden und meinen Beduerfnissen angepasst, mit dem ich immer und immer wieder einen Knopf „druecken“ konnte.

Aber da stand ich vor dem naechsten Problem. Wo zum Teufel muss ich das Relais denn eigentlich anschlieszen, damit das passiert, was passieren soll?
Es stellte sich heraus, dass DIES die eigentliche Herausforderung war. Denn schraubt man einen Playstation 3 Controller mal auf, so sieht der ungeuebte Betrachter ein unverstaendliches Wirrwarr an elektronischem Kram vor sich.

Controller Inside

Das Ganze natuerlich ohne offizielle Dokumentation.

Aber zum Glueck gibt es das Internet und Leute .oO(Oh, the irony), die sich das alles mal genau angeschaut und herausgefunden haben, was wo ist und was das macht.
Dann musste ich nur noch auf die lange und schmerzhafte Art und Weise heraus finden, dass Endwiderstaende wichtig sind und voila …

Aufbau

… fertig war alles.

Es machte dann noch mehrere Naechte lang „klick klack klick klack klick klack klick klack  … … …“ in der Stube und dann hørte ich endlich das suesz suesze *pling* dieser wohlverdienten Trophae.

Und nun zurueck zum Anfang dieses Artikels.
All dieses Lernen, all dieses Weiterbilden, all dieses Entdecken einer neuen Welt (der, der elektronischen Schaltungen) und des Ueberwindens von Aengsten (vor dem Arbeiten und Manipulieren besagter elektronischen Schaltungen) fand NUR statt, weil ich zocke und etwas Bestimmtes in einem Computerspiel erreichen wollte.
Toll wa!

Mittlerweile ist es so, dass mir das neu Erlernte auch in anderen Lebenslagen nuetzlich ist.

Also: keine Angst wenn (eure) Kinder zocken! Das kann ganz wunderbare Effekte zur Folge haben :)

Das wurde mir gesagt bevor ich diese Schuhe anprobierte:

Maedchenschuhe

Ich fragte nach dem Unterschied und es stellte sich heraus, dass es bis auf die Grøsze, keinen gibt.

Da frage ich mich doch, warum wir das nicht einfach nur als Menschenschuhe bezeichnen … oder noch einfacher: als Schuhe ;)

nivea

Passen mir uebrigens ganz ausgezeichnet die Schuhe. Obwohl ich ein Mann bin, sowohl was mein Geschlecht, als auch mein Gender angeht :P .

Die sind im Disneyland … naja … eigtl. sind die neben dem Disneyland … aber sie gehøren irgendwie dazu.

Disney_Filmstudios2

Mich duenkt, dass es hier das erste Mal war, dass mir erniedrigte Urinale fuer weniger grosze Menschen begegnet sind … naja … mglw. hatte ich die auch vorher schonmal woanders gesehen, aber da bin ich mir dem nicht bewusst gewesen.

Disney_Filmstudios1

Wofuer Maenner Hygienebeutel brauchen, ist mir unklar.

Der Titel des meistgelesenen Schmierblattes Norwegens (vergleichbar mit der „Zeitung“ mit vier Buchstaben in Dtschl.; nur nicht ganz so schlimm habe ich den Eindruck) war neulich:

Skattelette

„Dies erhalten die Meisten pro Tag an Steuererleichterung: 5,30 NOK – Die Reichsten bekommen 2100 NOK pro Tag“

Da dies alles mit der neoliberalen / rechtspopulistischen Partei, welche z.Z. in der Regierungskoalition ist, zusammenhaengt, will ich das natuerlich gern so interpretieren, dass selbst die Schmierblaetter hier, sich einige Verarschungen durch rechte / neoliberale Politik nicht gefallen lassen.

Die letzten Toiletten waren alle so schick, da mag ich damit nicht aufhøren.

Heute mal wieder eine Pariser Toilette:

Quick2

Mich duenkt „Quick“ ist so eine Art Burgerbude. Ich erinnere mich nicht, ob ich da was gegessen hatte. Wenn ja, dann war’s bestimmt eklig.

Quick3

Die Toilette war mit einem elektronischen Schloss versehen. Zum damaligen Zeitpunkt fand ich dies kurios und deshalb fotografierte ich auch die Tuer:

Quick1

Hihi … die Blitze in allen Bildern :) .

Zum Beitrag von neulich und ueberhaupt in das „Keine Arbeit mehr“-Thema passt dieses Bild:

kein Service

Maschinen ersetzten Menschen zunaechst in der klassischen Produktion. Da wurde dann gesagt: „Na die Arbeitslosen finden jetzt alle Arbeit im Servicesektor“. Und das stimmte zu groszen Teilen sogar. Aber nun gibt’s auch nur noch Maschinen in der Eisdiele.

In „The Robots, AI, and Unemployment Anti-FAQ“ schreibt der Autor derselbigen zum alten Dogma:

The idea that there’s a limited amount of work which is destroyed by automation is known in economics as the „lump of labour fallacy„.

Aber …

Now there’s been a recession and the jobs aren’t coming back (in the US and EU) […].

Und das bedeutet:

[…] now people aren’t being reemployed […]

Und …

[…] that’s a new problem […] [!!!]

Das møge man sich mal durchdenken. Wir wurden erzogen, dass wenn Jobs verschwinden, an anderer Stelle neue Arbeitsplaetze entstehen. Gerade in akademischen Kreisen wird dies gern und laut von Leuten behauptet. Insbesondere von Ingenieuren. Ich frage mich, ob das mit dem schlechten Gewissen zusammenhaengt, dass die Arbeit, welche uns so viel Spasz macht, mitverantwortlich ist, an der ganzen Misere. … Aber ich schweife ab.

Und so lange wie wir jung waren, war dieses Dogma ja auch richtig. Durch die ganze Geschichte der Menschheit hindurch, hat es sich immer wieder bestaetigt.

Aber NUN ist das anders. Und wir wissen nicht warum!

Zeit also, etwas fundamental Anderes auszuprobieren.
Ich schlage vor, dass wir als Gesellschaft lernen, ohne schlechtes Gewissen faul zu sein :) .

Der Artikel spekuliert dann spaeter schøn, auf was wir uns gefasst machen kønnen, sollte uns das mit der kuenstlichen Intelligenz tatsaechlich gelingen. Nur so viel: die (sogenannte) Arbeitslosigkeit hat sich dann ganz grundsaetzlich erledigt.

Und zum Abschluss noch ein weitere Artikel, damit ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, euch schneller an den neuen Zustand, welcher von mir als „Keine Arbeit mehr, auch nicht fuer Studierte“ bezeichnet wird, gewøhnen kønnt: „Researchers say AI prescribes better treatment than doctors„.

Mich duenkt ich war dort zur Immatrikulationsfeier.

Ich erinnere mich, dass ich da zwar noch in den Kuenstlerkinderschuhen steckte, aber ich machte diese Bild bereits bewusst und mit voller Absicht.

Dass ich noch keinen Standard ausgearbeitet hatte, sieht man an den Bildern.

Magdeburg_AMO3

Ein wahrer Pissoirpalast ist das da:

Magdeburg_AMO2

Und am Sitzklobild ist „alles falsch“:

Magdeburg_AMO1

… nee, nee, nee! SO wuerde ich das heute nicht mehr machen.

Wenn jemand Schall erzeugt indem durch ein Rohr gepustet, auf Tierhaeute gehauen oder ein Stueck Schnur aus der Ruhelage bewegt wird, so wird dies meist als etwas Gutes, etwas Erstrebenswertes, gar als Kunst bezeichnet.

Wenn jemand weisz, wie man mit Latten unter den Fueszen sich am schnellsten bewegt, aufgepumpte Tueten richtig wirft, oder eine Polymerkugel mit einem Stock in ein kleines Loch im Boden beførdert, so wird dies meist als etwas Gutes, etwas Erstrebenswertes angesehen.

Wenn 22 Erwachsene hinter einem Ball her laufen und sich drum streiten, wer den haben darf (obwohl sich doch jeder einen eigenen Ball kaufen kønnte), wenn Menschen øffentlich alberne Sachen singen (ein Lied, dass ich mag :) ), oder wenn alte Maenner in einer ausgestorbenen Sprache unsinnige Handlungen vollziehen, dann streben zu den Austragungsstaetten dieser (Kult?)Handlungen Abertausende und wir alle, selbst die eher Skeptischen unter uns, sind fasziniert und empfinden das Beisammensein als etwas Gutes, etwas Erstrebenswertes.

Und wenn ich ehrlich bin, so kann ich gegen all diese Sachen ueberhaupt nicht argumentieren. Ja klar, ich kønnte mir immer einen Aspekt raussuchen (sei es der Hang zur Gewalt einiger Fuszballfans, der (ultra)kapitalistische Hintergrund der Popmusik, das durch Religion verursachte Leid etc. pp.) aber im Grunde genommen ist Musik, Sport und das friedliche Zusammenkommen vieler Menschen tatsaechlich etwas Gutes und Erstrebenswertes. Wie so viele andere Dinge im Leben.

Dies gesagt, møchte ich nun meine Leserinnen und Leser bitten, das hier zu lesen …

Schnittstellen

Fotografiert im Computerspielemuseum in Berlin.

… und dabei auf den „Hihi-so-ein-Quatsch“-Impuls zu achten.

 

*Zeit fuer eine kurze Reflexion*

 

Ist das Oben Geschriebene allgemeingueltig?

Auch wenn es gewisse Moden gibt und heutzutage bspw. das Tjosten nicht mehr so sehr die Massen in Ekstase treibt, so denke ich, dass diese Frage positiv zu beantworten ist.

Das Instrument, mit dem ein Playstation 3 Spiel kontrolliert wird …

Controller

… hat 13 Tasten und weitere Mittel zur analogen Kontrolle des Spielablaufs. Das sind deutlich mehr Møglichkeiten der Kontrolle als bei den meisten Blechblasinstrumenten.

In Spielen muessen immer wieder in schneller Abfolge gewisse Tasten in der richtigen Reihenfolge gedrueckt werden. Diese Reihenfolge ist mitnichten statisch und immer die Gleiche, sondern ist abhaengig vom Spielgeschehen. Das kann laengst nicht jeder und erfordert viel Uebung.
Warum sollte die virtuose Bedienung eines solchen Kontrollinstrumentes nicht auch als Kunst, oder Sport anerkannt sein?

Professionellen Spielern beim Spielen zuzuschauen begeistert heutzutage Millionen und solche Veranstaltungen finden mittlerweile in Stadien statt!
Warum sollte darueber nicht mit der gleichen Ernsthaftigkeit geredet werden, wie das bspw. beim Fuszball und Konzerten der Fall ist?

Wie ich schrieb, kann ich an den Fallbeispielen vom Anfang dieses Artikels nichts allgemein Schlechtes finden, sodass diese als Bøse und Schlecht, dem Menschen und der Menschheit schadend, angesehen werden kønnten.

Ich denke, dass Computerspielen und der Kunst, oder dem Sport, je nach Gusto (mglw. Beides gleichzeitig?), des Gaming die selbe Behandlung und Achtung verdient!