.oO(Wie kønnen sich fremde Maenner so dicht beieinander stehen und dabei strullern?)

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Es ist uebrigens tatsaechlich møglich, die Haende mit einem Haendetrockner, so wie er im Bild ebenso zu sehen ist, komplett zu trocknen. Man benøtigt da nur eine gewisse Technik (und etwas Geduld).

Ach ja … da fehlt noch das Sitztoilettenbild. Hier ist es:

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Eigentlich wollte ich ja nicht ueber „Trigger Warnings“ und so schreiben.

Aber dann las ich diese gute Argumentation, warum (zumindest) „Trigger Warnings“ mglw. eine ziemlich gute Idee sind.

Da ich dem nichts weiter hinzufuegen kann, ueberlasse ich es meinem Publikum dies selbst zu lesen.

Ist auch gar nicht so lang der Text.

Und gut argumentiert wird da auch :) .

So der Titel eines Essays von Paul Lafargue.

Bevor ich den las dachte ich: .oO(Jippie! DAS will ich lesen. Ist es doch das, was ich seit Jahren sage.)
Es stellte sich dann aber heraus, dass es ein fuerchterliches Propagandastueck ist :( .

Das war auch irgendwie wertvoll, hat es doch meine Sichtweise bzgl. „linker Quellen“ herausgefordert.

Der Essay selber enthaelt natuerlich sehr viel Richtiges. Insbesondere die Deutlichmachung der Kurzsichtigkeit, ja Dummheit hinter diesem unsinnigen sog. „Recht auf Arbeit“ passt natuerlich gut in meine eigene Weltanschauung. Aber der Zusammenhang, in dem all dies untergebracht ist, war schwer auszuhalten fuer mich..

Die politische Intention des Textes kommt mir zu sehr durch. JA, das war die Hochzeit der Arbeiterbewegung, aber Vergeltung?

Wie geschrieben, ist die gewaehlte Form des Textes erklaerbar durch „die Zeit“ in der er geschrieben wurde. Aber Marx kann das doch auch ohne solche Machtspielchen.
Dann wiederum passt es natuerlich zu Lenins Ansatz.

Auch der textlich aestethische Vergleich mit Marx laeszt nicht viel uebrig von dem Text.

Deswegen wollte ich darueber hier auch gar nichts schreiben.

Aber dann …

Buchstaeblich komplett am Ende …

Stiesz ich auf dies:

„[…] [T]he machine is the saviour of humanity, the god who shall redeem man from the sordidae artes and from working for hire, the god who shall give him leisure and liberty.“

Und DAS meine lieben Leserinnen und Leser, møgen wir doch in den vor uns liegenden Zeiten lieber nicht vergessen :) .

„Hey! Ich soll hier ’ne Toilette installieren.“

„WAS? Dafuer ist kein Platz.“

„Naja … aber was muss das muss.“

„Ok, da hinten in der halben Ecke ist noch Platz.“

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Ich kann schon verstehen, dass es schwierig ist zu entscheiden, ob der Spuelknopf mittig ueber dem Urinal oder mittig in der Fliese angebracht werden soll.

Auch bei der Sitztoilette ist es nicht besser. Der Installateur war wenigstens konsistent.

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Mit Fusseln auf dem Bild.

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Aber verdammt nochmal, wieso ist die Spuelknopfvorrichtung nicht zentriert??!!

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Dieses Bild sieht aus wie ohne Liebe oder Sachverstand (einschlieszendes „oder“) gemacht. Da frage ich mich, ob das wirklich von mir ist und wenn ja, warum es so unprofessionell ist. So hingeschludert! Mglw. war ich etwas in Eile, weil ein anderer Sitztoilettenbenutzer diese Toilette benutzen wollte. Mhmmmm … … …

Was ist das eigentlich?

Nun ja, es ist das Gegendogma zur sog. „Chancengleichheit“. Bei Tante Wikipedia steht:

Chancengleichheit bezeichnet in modernen Gesellschaften das Recht auf einen gleichen Zugang zu Lebenschancen.

Und das hørt sich gut an, nicht wahr? Die neoliberale Weltanschauung hat diesen Begriff schøn fuer sich umgebogen.

Hier illustriere ich, was „gleicher Zugang zu Lebenschancen“ bedeutet:

chancengleichheit

Alle Neugeborenen bringen zunaechst die gleichen Voraussetzungen mit.

Dann geht der Hindernisslauf des Lebens los. ALLE haben die gleichen Chancen ueber die Hindernisse rueber zu kommen. Und nur die sog. „Besten“ schaffen es. So schafft man sich eine Fuszballnationalmannschaft. Aber darauf will ich erst spaeter eingehen.

Jedenfalls, das hørt sich immer noch erstmal alles knorke an, nicht wahr.

Nun ja, was ist nun die „Equality of Results“ aus dem Titel dieses Beitrages?

Zunaechst einmal, gibt es diesen Begriff im dtsch. gar nicht. Interessant, nicht wahr? Ich denke, dass dies ziemlich viel ueber die dtsch. Gesellschaft und den Disukurs in eben dieser aussagt.

Hier aber eine Illustration dieses Prinzips:

equality-of-results

Im Hindernisslauf des Lebens wird dafuer gesorgt, dass die Hindernisse im Wesentlichen fuer jeden ueberwindbar werden. Ganz so simpel ist es natuerlich nicht, aber das Grundprinzip ist damit verstanden.

So hat man zwar niemanden, der gegen den Rest der Welt im Fuszball gewinnt, aber die Mitglieder der Gesellschaft begegnen sich auf gleicher Augenhøhe.

Hørt sich irgendwie unfair an, nicht wahr. Zumindest wenn man in dem gesellschaftlichen Klima aufgewachsen ist wie ich. Nur wer was leistet darf auch was essen!

Die Besten sollten gewinnen und nicht die ganzen Loser mit sich ziehen, nicht wahr?

Nun ja, aber genau dies passiert ja eben gerade nicht bei diesem Prinzip. Niemand muss mitgezogen werden, denn niemand ist ein Verlierer.

Und dann sollte man mal ueberlegen, ob man selber ueberhaupt zu den „Besten“ gehøren wuerde. Und wenn ja, wieviel man davon alleine erreicht hat. Und da darf man ruhig bis ganz an den Anfang zurueck gehen. Bspw. zu der Frage warum man eigentlich nicht an Keuchhusten gestorben ist als kleines Baby. Um sich dann Stueck fuer Stueck vorzuarbeiten bis zum heutigen Tage.
Aber das møchte ich hier nicht weiter ausfuehren.

Wie gesagt, die Details sind im Einzelnen auszuarbeiten. Bspw. muss man eine Løsung in der Schule finden fuer die Extraschlauen. Diese kønnten ja den langsameren Schuelern helfen. Oder gibt es wissenschaftlich untersuchte Gruende die dagegen sprechen? Im Allgemeinen jedenfalls nimmt man grøszere Teile der Bevølkerung mit, als bei der sog. „Chancengleichheit“.

In Skandinavien ist man relativ weit, was die Umsetzung dieses Prinzips anbelangt.

Von Leute die von sich glauben, dass sie zur „Elite“ gehøren kann man dann ab und zu høren, dass dadurch das Abendland untergehen wird. Muss ihr superschlaues Kind doch in der gleichen Klasse sitzen wie die ganzen Dummen. Oder gar zusammen mit Behinderten! OMG!

Aber eigentlich funktioniert das ganz gut.

Und nun zum Fuszball.

Island ist so eine skandinavische Gesellschaft mit ca. 300.000 Einwohnern.

Davon muss man alle Frauen, zu junge und zu alte Maenner abziehen, denn es gibt bestimmte Regeln, wer bei einer Fuszball-EM mitmachen darf.

Da bleiben vielleicht 30.000 Maenner uebrig, aus denen sich die Fuszballnationalmannschaft ueberhaupt rekruttieren kønnte. Dies muss man sehen im Vergleich zu den sicherlich mehr als 100 mal so vielen in Dtschl.

Durch „equality of results“ ist es nun aber so, dass trotz der kleinen Auswahl relativ viele erstaunlich gut sind. Nicht gut genug um Europameister im Fuszball zu werden, aber gut genug um es zumindest bis ins Achtelfinale (oder so?) zu schaffen.

Ich denke aber, dass bei zufaelliger Auswahl der Spieler aus der Bevølkerung, Island die EM gewonnen haette. Eben wegen des „equality of results“-Prinzipes.

Das ist nur der Fuszball. Wer hier mal liest, kann ein bisschen in Erfahrung bringen, wie „equality of results“ (im Zusammenspiel mit Talentførderung) ganz konkret eine Domaene (Handball) betreffend aussehen kann.

All dies ist schwer fuer mich in Worte zu fassen. All die anerzogenen Reflexe musste ich erstmal ueberwinden. Und auch ich wuerde gern an das Maerchen der wirklichen Eliten glauben, dass ich zu ihnen gehøren kønnte. Aber Maerchen sind nun mal ausgedachte Fantasieerzaehlungen.

Und deshalb hoffe ich, dass sich das Prinzip des „equality of results“, vernuenftig implementiert,  gegen die unfaire sog. „Chancengleichheit“ irgendwann ueberall durchsetzen wird.

Unserer Kinder zuliebe :) .

… krieg ich meine „Voreinstellungen“ einfach nicht weg:

praeferenzen

Dies wurde mittels eines impliziten Assoziationstest ermittelt. Wer will kann sich selber testen (es ist der „Gender – Career“-Test).

Das Resultat an sich wundert mich ueberhaupt nicht. Der Umstaende unter denen ich grosz wurde, und der Gesellschaft in der ich weiterhin lebe, wegen. Aber ich hatte gehofft, dass die automatischen Assoziationen wenigstens nur moderat, und nicht stark, waeren. :(

Den Sinn der ganzen Uebung (und dieser Kategorie) sehe ich darin, dass ich mir meiner Privilegien bewusst werde. Ich muss kein schlechtes Gewissen darob dieser Privilegien haben (habe ich meist auch nicht). Ich will die sogar sehr gerne behalten. Und darum versuche ich auf meine bescheidene Art auf die Gesellschaft einzuwirken, sodass mehr Menschen in den Genuss eben dieser kommen. Deswegen:

eis

Im uebrigen bin ich auch ein Rassist:

Your data suggest a moderate automatic preference for Light Skinned People over Dark Skinned People.

Zum Glueck sind diese Assoziationen nicht so stark, wie die Obigen.

Ach so … fuer den Fall, dass das jemand immer noch nicht verstanden hat: die Gedanken sind nicht entscheidend, aber sehr wohl, wie man darauf reagiert — anerzogen reflexhaft oder sich selbst erziehend reflektiert.

Ecktoiletten … yeah!

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Aber wofuer zum Teufel ist diese Klappe?

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Wenn ich fertig bin mit dem Programmieren, ueberlege ich oft, wie ich aehnliche spezielle Faelle in allgemeineren Funktionen und Methoden zusammenfassen kønnte.

Da freute sich natuerlich mein Programmiererherz, als ich ein Jahr spaeter das selbe Programm auch fuer leicht Anderes benutzen wollte und es sich herausstellte, dass eine derart verallgemeinerte Funktion sogar noch allgemeinere Faelle gleich mitbehandeln kann :) .

Waehrend ich zunaechst also ueberlegte, wie ich diese neue Funktionalitaet mit ins Programm bekomme, war diese schon laengst fertig programmiert. Nur hatte ich da nicht im Speziellen dran gedacht beim Programmieren, mehr als ein Jahr vorher.

Jippie :) .

Solcherart Urinale scheinen mir die Økonomischsten zu sein.

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Und beim Sitztoilettenbild frage ich mich, warum es nicht dem Standard entspricht … mhmmmmm …

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