OK OK, bevor ich das gesamte zusammengebaute Set zeige hier erstmal die Piloten.
Gold Leader Jon „Dutch“ Vander und sein treuer R2-BHD Astromech Droid:
Das tragische Schicksal der beiden ist ja leider bekannt.
Und nun, meine lieben Leserinnen und Leser, nehme ich an, dass es klar wie Transparentes Aluminium *grins* ist, was ich gebaut habe
Ich dachte ja, dass ich noch ein paar Tage auf Jacques Station verweile. Aber die Leere rief! Ich machte mich spontan gleich wieder auf den Weg.
Es geht auch nicht sofort nach Hause. Nein! Dachte ich mir. Wenn ich schon mal in der Naehe bin, dann mach ich mich mal gleich auf dem Weg zum supermassiven schwarzen Loch im Herzen unserer Galaxis: Sagittarius A*.
Nun ja, ich fliege also so vor mich hin. Und pløtzlich ist da etwas schwach blau Leuchtendes durch mein Fenster zu sehen.
Also konsultierte ich mal meine Sternenkarte, was denn ungefaehr in dieser Richtung liegt. Ich fand einen kleinen Nebel und … nun ja … wenn ich schonmal hier drauszen bin, dann kann ich auch ein bisschen Sightseeing abseits des Weges machen. Und dieser Nebel war auch nur 2 Spruenge entfernt.
Hier ist er nur noch einen Sprung entfernt:
Und was steckte dahinter? Ein Neutronenstern!
Das war erst mein zweiter Neutronenstern ueberhaupt und der Erste den ich nicht schon hundert Spruenge vorher plante zu besuchen. Da kommt dann schon ein schønes Entdeckergefuehl auf.
Leider, leider war schon wer vor mir hier.
Aber mhmmmm … da kommt mir eine Idee! Ich will auch einen Neutronenstern mit meinem Namen dran haben! Ich mach mich mal direkt auf die Suche nach denen. Da sollte es doch noch den einen oder anderen geben, der noch nie von Menschen angeflogen wurde.
Neuer Modus: Neutronensternsuche. Sagittarius A* kann noch etwas warten. Bzw. fliege ich schon grob in diese Richtung, aber Neutronensterne haben temporaer eine høhere Prioritaet!
Die Strapazen der Reise sind ihr anzsusehen.
Hier zum Vergleich, wie es vor der Reise aussah.
Von Nahem wirkt es noch viel schlimmer:
Aber das sind ja nur Lackschaeden. Alles in allem hat sie die Reise sehr sehr gut ueberstanden :) . Und zur Belohnung gib es ein neues Kleid fuer den Rest der Reise. … Ich denke es wird diesmal ein Rotes.
Ich verweile noch ein paar Tage. Ich kann mich naemlich gerade noch nicht entscheiden ob ich direkt zurueck zum ueberwiegenden Rest der Menschheit will, oder doch erstmal Sagittarius A* im Zentrum der Galaxis besuche.
Neulich las ich einen kurzen Beitrag mit dem Titel „Will truckers be automated?“
Nun da kann man erstmal denken: .oO(Ach nicht schon wieder die olle Leier). Aber ich empfehle das mal zu lesen. Es ist naemlich sehr kurz und eigentlich ein Statement, dass all diese „Weltuntergangspropheten“ wie ich vøllig falsch liegen, denn:
One of the big failings of high-level analyses of future trends is that in general they either ignore or seriously underestimate the complexity of the job at a detailed level. Lots of jobs look simple or rote from a think tank or government office, but turn out to be quite complex when you dive into the details.
Und da stimme ich dem Verfasser zu. Ich weisz nicht, wie komplex LKW-fahren wirklich ist und was es alles beinhaltet.
In dem Artikel werden dann wichtige Beispiele gegeben. Und nachdem ich das gelesen hatte dachte ich erstmal: .oO(Ach so ein Mist! Da lag ich wohl vøllig falsch und die Roboter kommen doch nicht so schnell wie ich dachte.)
Aber dann dachte ich mal drueber nach und ich kam zu jedem einzelnen der (spezifischen) Argumente auf ein Gegenbeispiel warum das den Beruf des LKW-Fahrers nicht retten wir.
An einem Mangel an Vorstellungskraft sind die besten Ideen gescheitert. Und weil dies so wichtig ist und auch weil die spezifischen Argumente uebertragbar sind auf andere Situation, møchte ich die hier im Detail darlegen.
[…] truck drivers […] secure loads, including determining what to load first and last and how to tie it all down securely.
Da packen wir einfach Sensoren in den Laderaum und RFID-Chips auf die Pakete. BAMM! Meldung, wenn zu viel auf einer Seite ist. BAMM! Meldung wenn ein Paket das zum Schluss rein muss zuerst rein kommt. Algorithmen zur Optimalisierung werden ganz schnell zur Verfuegung stehen. Und die Leute die falsch packen kønnen natuerlich auch identifiziert werden. Und nur die die es ordentlich machen ueberstehen die Probezeit. Møchte ich das haben? Nein! Aber wir haben das ja laengst und es interessiert keine Sau.
Der Punkt ist: sog. „kuenstliche“ „Intelligenz“ løst dieses Koordinierungsproblem bereits heute.
Und das festbinden: Na da wird dann bestimmt ein neuer Job entstehen — der Lasten-richtig-festbinder-Spezialist. In Staedten mit viel Auf- und Abladen wird der als Passagier mitfahren. In laendlichen Gebieten wird alles ohnehin zu lokalen Verteilungszentren gefahren und da sind die dann vor Ort.
Erstmal weiter in kurzen Stichpunkten.
They verify that what they are picking up is what is on the manifest.
RFID. Ist nicht das drin was draufsteht, dann ist wer anders Schuld.
They are the early warning system for vehicle maintenance.
Mehr Sensoren. Auszerdem ist der Verschleisz bei Roboter-LKWs viel kleiner, weil die langsamer fahren kønnen.
They deal with the government and others at weighing stations.
Ein (Video)Telefonservice bei der Transportfirma løst das Kommunikationsproblem.
When sleeping in the cab, they act as security for the load.
Erwaehnte ich bereits, dass Roboter nicht stehen bleiben brauchen. Wenn sie doch mal tanken muessen, dann gibt es halt den neuen Job des Auf-tankende-Roboter-LKW-Aufpassers.
If the vehicle breaks down, they set up road flares and contact authorities.
Rettungsdienste werden bereits heute schon automatisch angerufen. Und das Warndreieck kann von einer Drohne aufgestellt werden. Da wuerde ich mal denken, dass das sogar øfter im richtigen Abstand aufgestellt wird.
Ueberhaupt der Bereich rund um Reparaturen „on-the-road“. Dafuer braucht es keinen Fahrer. LKWs sind nicht so oft kaputt. Das reicht, wenn man da alle hundert Kilometer ’ne Werkstatt hat, die dann ausrueckt. … … … Oh warte! Das hørt sich bekannt an. Ach ja! Das haben wir ja bereits heute! Nennt sich oft genug Tankstelle und manchmal Abschleppservice.
Dann folgt der allerwichtigste Punkt:
[…] truckers [have] […] local knowledge that is not easily transferable […]
Das ist richtig und meiner Meinung nach gleichzeitig DER Hauptgrund warum Roboter und „kuenstliche“ „Intelligenz“ schneller kommen werden als der Gesellschaft lieb ist.
„Local knowledge“ ist møglicherweise das grøszte Problem der Menschheit. Jeder muss alles neu lernen. Das macht (echten) Fortschritt so schwer.
Bei Robotern hingegen reicht es, wenn EINER das lernt. Per Update in der Nacht kønnen das dann auch alle die 5 Milliarden anderen Roboter!
Dieses Argument drehe ich also um und projiziere es zurueck als genau den Grund warum Roboter-LKWs so attraktiv sind.
Zwei weitere Stichpunkte:
[…] they have relationships with customers […].
Hatte der „Tante-Emma-Laden“ auch und amazon hat das nicht. Ergo: das kuemmert niemanden.
They also learn which customers pay promptly, which ones provide their loads in a way that’s easy to get on the truck, which ones generally have their paperwork in order, etc.
Koordinierungsprobleme deren Løsung bereits oben erwaehnt wurde.
Dann folgt der zweitwichigste Punkt.
Loading docks are not all equal. Some are very ad-hoc and require serious judgement to be able to manoever large trucks around them. Never underestimate the importance of local knowledge.
Studien zeigen, dass Staus und Engpaesse vor allem durch die Individualitaet der Fahrer verursacht sind. Mit Robotern wird das also ein deutlich geringes Problem. Zumal wenn das mit Echtzeitoptimalisierungsalgorithmen zusammenareitet. Und bis dahin gibt’s den neuen Job des Hafen-LKW-Einparkers. Der schaltet die Steuerung dann lokal mal kurz auf manuell um. Das ist auch viel effizienter, denn der kennt seinen Hafen noch besser als jeder Trucker.
Und der Rest sind dann weitere Koordinierungsprobleme, welche alle mit RFID, mehr Sensoren und Algorithmen geløst werden kønnen. Klar, das ist alles noch nicht vorhanden. Aber der Kapitalismus ist nicht dafuer bekannt Arbeit fuer Menschen zu haben, wenn das auch Maschinen machen kønnen.
Darum geht es mir also: NATUERLICH wird nicht nur das Fahren an sich ersetzt! Aber alle anderen Aufgaben kønnen so arrangiert werden, dass das auch Roboter machen, oder dass diese zumindest von extrem viel weniger Menschen gemacht werden kønnen!
Und dann erzaehlt der Verfasser noch was davon, wie schwer es die letzten 20 Jahre war Fabriken zu automatisieren.
Mhmmmm … das hat sich die letzten 5 Jahre ebenso deutlich veraendert. Eben gerade weil die Technologie so krass viel weiter ist als vor 10 Jahren. Das Hauptproblem waren naemlich gerade die dort noch arbeitenden Menschen, NICHT die Roboter selbst. Aber mit all den Sensoren und Algorithmen die heute zur Verfuegung stehen, hat sich das Problem (fast) erledigt.
Und bedanken kønnen wir uns dafuer unter anderem auch bei den (Hardware)Hackern. Die haben naemlich so viel Wissen befreit. Damit war das nicht mehr eingesperrt und andere konnten das weiterentwickeln.
Zum Abschluss schreibt der Autor dies:
A lot of pundits have a sense that automation is accelerating in replacing jobs. In fact, I predict it will slow down, because we have been picking the low hanging fruit first. That has given us an unrealistic idea of how hard it is to fully automate a job.
Und wenn ich ehrlich bin, dann wage ich da nicht zu widersprechen. Dies kann durchaus wahr sein. Aber nicht aus den obigen Gruenden. Denn die kønnen (wie gesagt) generalisiert werden.
OMFG! Dieser Anblick ist so wunderschøn nach all diesen Monaten in der Leere!
Ich wurde ja schon ein bisschen hibbelig, je naeher ich kam, aber diese (meine) Reaktion auf den Anblick dieser Raumstation hat mich dann doch etwas ueberrascht.
Nun heiszt’s erstmal landen. Zum Glueck geschieht dies automatisch. Und dann muss ich ins Buero von Universal Cartographics um all meine Daten abzuliefern — PAYDAY!!! Und dann muss ich erstmal Kassandra genau durchchecken.
Und dann … mhmmm … ich werd mich wohl mal in Jacques Bar setzen und dort ’ne frische (!) Milch trinken, schøn was dabei lesen und falls wer zuhøren will, dann werde ich auch von meiner Reise erzaehlen.
WOAH!! Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Nicht nur ist es endlich noch eine Ammoniakwelt. Nein! Sie ist auch noch beringt!
Bei Gelegenheit muss ich mal schauen wie diese Farbe zustande kommt. Aber nicht heute, denn ich naehere mich Jacques Station. Dort kann kann ich dann endlich die vielen kostbaren Daten sichern.
Weiter geht’s im normalen Ablauf. ELW #13:
Dieser Planet ist in Wirklichkeit natuerlich nicht so’n bisschen gestaucht. Das ist ein Effekt der Auszenbordkamera, wenn ich total raus zoome um alles auf’s Bild zu bekommen.
Aber das Bild von ELW #14 ist ohenhin viel spannender:
Jaja, ’s fuehlt sich schon nach etwas Besonderem an, wenn man so nah dran vorbei fliegt und die Wolken und Inseln und Berge und Fjorde und Seen und Buchten und Landzungen und ausgedehnten Kontinente (nicht in diesem Fall) etc. pp. fast zum Greifen nahe sind.
Aber, aber … die Lichtjahre fliegen sich nicht von alleine. Deswegen geht’s nun weiter.
Sogenannte Gasgiganten (mit und ohne Ringen) beachte ich fuer gewøhnlich gar nicht. Von denen gibt es so viele und die haben keine so richtigen interessanten Eigenschaften. Und dann sind die auch noch so weit weg von dem Punkt in dem ich ins System aus dem Witchspace springe (dicht vor dem massereichsten Objekt eines Systems). Ich habe einfach keinen Grund mir die mal genauer anzuschauen.
Aber eigentlich sind die auch durchaus schøn anzusehen. Kommen diese doch in zahlreichen Farben und oft auch mit schicken Mustern.
Deswegen werde ich heute mal eine paar Bilder einiger schøner, repraesentativer Exemplare zeigen.
Los geht’s mit diesem hier.
Eine braeunliche Farbe, Wolkenstreifen und ein Wirbel in der Mitte. Nichts Unerwartetes.
Und auch bei diesem hier nichts weiter Bemerkenswertes.
Ein strahlendes Blau und ein paar weisze Wølkchen, aber ansonsten ohne Merkmale.
Von allen hier gefaellt mir dieser am besten.
Die blauen und weiszen Tøne spielen gut zusammen. Mir scheint die jeweiligen Komponenten sind zwar separat, aber doch zusammen, denn es bilden sich keine klaren Streifen. Und die vielen Wirbel wirken eigen, denn einen dicken groszen Wirbel kann ja jeder haben.
Hier hingegen faellt die Separation sofort ins Auge. Der Kontrast wirkt verstaerkt durch die scharfen Kanten!
Und die Streifenstruktur bleibt selbst dann erhalten, wenn ein groszer Sturm das Potential haette alles zu mischen (zumindest lokal).
Und ist hier ein Gasgigant, der aussieht, wie in Schneematsch gehuellt.
Wiederum nix Spekatakulaeres.
Zum Abschluss dieser kleinen Gallerie dann doch noch etwas (klein bisschen) Besonderes.
Violett tritt nicht so haeufig auf und ich frage mich, durch welche chemischen Prozesse diese Farbe zustande kommt. Oder sind es møglicherweise sogar biologische Prozesse?
Spannend wa! Aber das muss mal ein Anderer genauer untersuchen. Ich bin nur mal kurz in der Gegend.

















